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Donnerstag, 7. März 2024

Klima schützen ist kein Verbrechen!

KAB  hier

Klimagerechtigkeit: Eine Stellungnahme gegen die Kriminalisierung von Klimaaktivist:innen.

„Der Klimawandel ist ein globales Problem mit schwerwiegenden Umwelt-Aspekten
und ernsten sozialen, wirtschaftlichen, distributiven und politischen Dimensionen;
sie stellt eine der wichtigsten aktuellen Herausforderungen an die Menschheit dar.“
Papst Franziskus, Laudato Si (25)

Vom neuesten IPCC Sachstandbericht des Weltklimarates, welcher schildert, dass bereits jetzt 3,6 Milliarden Menschen hochgradig von den Folgen des Klimawandels bedroht sind, bis hin zu täglichen Schlagzeilen über weltweite Starkwetterereignisse wird deutlich, dass sich die Klimakrise schneller verschärft als bisher angenommen.

Obwohl diese wissenschaftlichen Fakten ein sofortiges und drastisches Handeln auf politischer und weltwirtschaftlicher Ebene erfordern, geschieht dies leider immer noch viel zu langsam.

Auf Deutschland bezogen, hat sich die Bundesregierung im Pariser Abkommen selbst dazu verpflichtet, das 1,5 Grad- Ziel einzuhalten. Das Bundesverfassungsgericht wiederum stellte mit seinem Urteil vom 29.04.2021 klar, dass die 1,5 Grad Grenze des Pariser-Klima-Abkommens verfassungsrechtlich verbindlich ist. Der Gesetzgeber wurde verpflichtet einen vorrauschauenden Plan zu entwickeln und die Klimapolitik zu beschleunigen. "Die [...] Schutzpflicht des Staates umfasst auch die Verpflichtung, Leben und Gesundheit vor den Gefahren des Klimawandels zu schützen. Sie kann eine objektivrechtliche Schutzverpflichtung auch in Bezug auf künftige Generationen begründen. Art. 20a GG verpflichtet den Staat zum Klimaschutz. Dies zielt auch auf die Herstellung von Klimaneutralität". 

Wenn nun Bürger:innen mit friedlichem Protest, die Bundesregierung an die Einhaltung ihrer eigenen Gesetze erinnert, so sollte dies als Ausübung ihrer demokratischen Beteiligung gesehen werden und nicht als eine kriminelle Handlung. Denn wer für Klimagerechtigkeit eintritt, setzt sich für eine gerechte Verteilung der Ressourcen und eine Auseinandersetzung mit der Frage nach sozialer Gerechtigkeit ein.

Freitag, 8. September 2023

Treffpunkt Nachhaltigkeit am 30.9.23

 Liebe Engagierte und Interessierte am Thema Nachhaltigkeit, 

wir freuen uns sehr, euch zur Eröffnung des "Treffpunkt Nachhaltigkeit" am 30.9.2023 von 10-14 Uhr im Booky in der Stadtbücherei Ravensburg einzuladen. 

Interessierte erwartet ein buntes Programm aus unterhaltsamen, informativen und interaktiven Aktionen, die das Thema Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Facetten in den Fokus rücken. 

Den offiziellen Startschuss gibt Veerle Buytaert, die Leiterin des Umweltamtes der Stadt Ravensburg, um 10.30 Uhr.
Eine musikalische Einlage mit Franziska Groß und einer tongolesischen Trommlergruppe leitet über zu vielseitigen Workshops zu Themen wie Upcycling und Foodsharing sowie den Austausch mit Akteurinnen und Akteuren aus der Region. Spannende Vorträge der „Scientists for Future“ geben Einblick in das breite Themenfeld der Nachhaltigkeit. Zusätzlich ist das Kapuziner mit einer kleinen Fahrrad-Reparatur-Werkstatt vor Ort.

Im "Treffpunkt Nachhaltigkeit" entsteht ein gemeinsamer Ort der Begegnung, Vernetzung und der Kreativität für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich im Kreis Ravensburg mit einer Vielfalt an Initiativen, Projekten und Themen für eine lebenswerte Zukunft engagieren. Er soll ein lokaler Beitrag zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele leisten. In diesem Treffpunkt im Herzen Ravensburgs sollen innovative, ressourcenschonende und sozialökologische Projekte, Seminare und Workshops geplant und umgesetzt werden, die in die Stadtgesellschaft hineinwirken und zum nachhaltigen Handeln und Wandeln anregen. Nach dem Wunsch der Initiatoren sollen dort gemeinschaftliche Aktionen initiiert und Initiativen vernetzt werden. Die Akteure können dort über ihre Projekte informieren – sei es in Sprechstunden oder über Publikationen. Nicht zuletzt hat der Treffpunkt das Ziel, Begegnungen, Teilhabe und Bürgerbeteiligung zu ermöglichen. 

Der "Treffpunkt Nachhaltigkeit" ist ein Kooperationsprojekt, unterstützt von ehren- und hauptamtlichen Akteuren des Umweltamtes Ravensburg, dem K-Punkt Ländliche Entwicklung, der Bürgerstiftung Kreis Ravensburg, der Freiwilligenagentur der Stadt Ravensburg und dem Kapuziner. 

Mehr Informationen zum Ablauf des Nachhaltigkeitstages sowie dem Treffpunkt gibt es auf der Seite:
  www.treffpunkt-nachhaltigkeit-rv.de

Wir freuen uns auf gute Gespräche und spannende Ideen!

Herzliche Grüße, 

Anja Hirscher 


Freitag, 30. Juni 2023

Eine Bildungsradtour durch Oberschwaben am 14.7.23. Tolle Idee!

 


Anmeldung:    Eine Anmeldung per Mail an kab@blh.drs.de ist unbedingt erforderlich.

Bitte die Art des Fahrrads (E-Bike, Rennrad, etc) angeben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

Veranstalter:    KAB Bodensee und BUND Aulendorf


Donnerstag, 16. Februar 2023

Klimafasten - wäre doch mal einen Versuch wert

Am Mittwoch, den 22. April von 18.00 bis 19.30 Uhr laden die KAB und der keb zu einer Auftaktveranstaltung zum Klimafasten im Bischof-Moser-Haus in Ravensburg ein. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, online über Zoom an der Veranstaltung teilzunehmen. 

Nächsten Mittwoch beginnt die Fastenzeit. Ziel des Fastens ist es, über einen Zeitraum von sieben Wochen bewusst Verzicht zu üben und frei zu werden für neue Gedanken und Verhaltensweisen. Früher bedeutete Fasten Verzicht auf Nahrung. Heute ist Verzicht ein Wort, das mit Mangel assoziiert wird. Das „Mehr“ ist das Grundphänomen unserer modernen Gesellschaft - Wachstum um jeden Preis. Wie hoch der Preis ist, zeigen die multiplen Krisen unserer Zeit und vielschichtigen Folgen des Klimawandels und der Klimakatastrophen. 

Seit einigen Jahren gibt es eine bundesweite ökumenische Fastenaktion – das sogenannte Klimafasten. Ziel der Aktion ist es, ein Mehr einzuüben, das sich an den wirklichen Bedürfnissen des Lebens orientiert. Wir freuen uns dass wir für das diesjährige Klimafasten einen sehr spannenden Referenten gefunden haben, der uns in dieser Zeit begleitet.

Freitag, 20. Mai 2022

KAB-Veranstaltung: Psychologie im Umweltschutz

Liebe Dialog-Teilnehmende,

wir freuen uns, euch mitzuteilen, dass nun die Aufzeichnungen aller 5 Teile der Dialog-Reihe: Zukunft Altdorfer Wald, auf unserer Website zu finden sind.
Weitere Veranstaltungen und Aktionen zum Thema werden wir auch weiterhin hier und via Mail ankündigen.
https://www.kab-drs.de/aktionen/klimagerechtigkeit

 

Außerdem möchten wir noch auf folgende spannende Veranstaltung hinweisen: 

Psychologie im Umweltschutz

Warum es uns so schwer fällt, unser Verhalten zu ändern

24.05.2022 | 19:00 Uhr | online

Was treibt jemanden an, sich klimaschützend zu verhalten? Warum gelingt nachhaltiges Verhalten nicht immer – trotz positiver Einstellung? Luca Markus vom Psycholog*innenteam „Wandelwerk“ gibt eine Einführung in die Umweltpsychologie und erklärt Ansatzpunkte und Barrieren für klimaschützendes Verhalten. So können wir unser Verhalten und das unserer Mitmenschen besser verstehen und lernen, welches Umweltverhalten wirklich zählt und worauf wir unseren Fokus setzen sollten.

Jetzt anmelden, unter: https://keb-goeppingen.de/programm/anmeldeformular/

Veranstaltende: Kath. Erwachsenenbildung Göppingen in Kooperation mit Ev. Erwachsenenbildung Göppingen und Geislingen und Kath. Erwachsenenbildung Reutlingen.

Hinweise zur Teilnahme: Online per Zoom, den Link zur Webkonferenz erhalten Sie nach Anmeldung: bis Sonntag, 22. Mai 2022, unter https://keb-goeppingen.de/programm/anmeldeformular/

Gebühr: kostenlos, wir freuen uns über einen freiwilligen Teilnahmebeitrag

Referent: Luca Markus, studiert im Master Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Freien Universität Berlin. Als Mitglied des „Wandelwerks“ setzt er sein psychologisches Wissen für die Förderung von mehr Klimagerechtigkeit ein.

Dr. Anja Lisa Hirscher,   Referentin: Nachhaltigkeit

Katholische Arbeitnehmer-Bewegung  

Sonntag, 8. Mai 2022

Zukunftsfähige Waldwirtschaft in Zeiten der Klimakrise


wir freuen uns, euch zum 5. Teil der Dialog-Reihe: Zukunft Altdorfer Wald einzuladen.

Der kommende Dialog am Montag 09.05.2022 um 19 Uhr via Zoom widmet sich dem Thema

Mit Bernhard Dingler von Forst BW, Forstbezirk Altdorfer Wald, und Ulfried Miller Regionalgeschäftsführer vom BUND Ravensburg diskutieren wir am Beispiel des Altdorfer Waldes - welcher derzeit mit geplantem Kiesabbau und Windrädern vielseitig in der Presse diskutiert wird - Themen wie Waldwende, Nachhaltige Waldwirtschaft und eine zukunftsfähige Planung in Zeiten der Klimakrise. 



Anmeldung via Email mit Betreff "Dialog Teil 5" an: kab@blh.drs.de

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmende und einen guten Dialog!

Sonntag, 24. April 2022

„Was wir hier machen, ist höchst gefährlich“

Schwäbische Zeitung  hier  Von Michaela Miller

Flächenversiegelung auf Teufel komm raus 

In Fronreute wurde über das Thema nachhaltiges Wohnen und Bauen diskutiert

Die Gemeinde Fronreute ist Spitzenreiter in der Baustatistik des Landkreises.
Als Veranstalter luden BUND und Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) gemeinsam zu einer Diskussion mit Roland Roth von der Wetterwarte Süd, Gerhard Schiele als Experte für sozialen Wohnungsbau und Christa Gnann, Leiterin des Projektes „Aus Alt mach 2 - und mehr“, in Bodnegg ein. Im Dorfgemeinschaftshaus Blitzenreute wurde nach kurzen Vorträgen der Fachleute eine Möglichkeit zum Meinungsaustausch geboten und Anregungen zum zukunftsgerechten Bauen und Umbauen geteilt
.

Einige Folgen der rasanten Bauentwicklung nannte Bernadette Schwarz vom KAB-Ortsverband: hoher Flächenverbrauch und damit einhergehend eine Explosion der Grundstückspreise; es werde inzwischen auf problematischem Grund gebaut, der zu erwartende Wasserverbrauch bei so viel Zuzug sei schwierig, und wer integriere die vielen neuen Mitbürger? Selbst Bürgermeister Oliver Spieß, ein Befürworter der neu ausgewiesenen Baugebiete in Fronreute, gab an anderer Stelle zu: Die Fläche geht schlicht aus, man müsse infolgedessen auf weniger geeignete Flächen zurückgreifen.

Freitag, 1. April 2022

Thekengespräch mit Charlie und Samuel

 Die Aufzeichnung ist verfügbar, hier reinschauen

Anja Hirscher meint: Supervideo entweder zum sich selbst mal wieder Motivieren oder um es Bürger*innen jeden Alters zu zeigen. Als Einstieg oder als Richtigstellung zu Vorwürfen vor Gericht, der Zeitung oder gegen "falsche Wahrheiten" von Passantis und Verwandtis usw. über Klimagerechtigkeit und Aktivismus.

Echt zu Empfehlen zum Weiterleiten oder den Link als Papiermemo in die Hand drücken...

Initiative der KAB und Mitwirken eines Seelsorgers dürfte die Glaubwürdigkeit für misstrauische Bürger erhöhen...

DANKE an das Team des "Thekengesprächs" 👍👍👍

Dienstag, 22. März 2022

Dienstag, 8. März 2022

Zwei digitale Seminare im Rahmen der Klimafasten Aktion

 KAB  hier

wir freuen uns euch im Rahmen der Klimafasten Aktion zwei digitale Seminare anbieten zu können:


Mittwoch, 16. März 2022, 19:00 – 21:00 Uhr

Verpackung - Plastikmüll vermeiden

Passend zur Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit gehen wir dem Thema Verpackungen und Alternativen nach. Nach einer Einführung von Dr. Anja Hirscher, berichtet Mirjam Hensler über Möglichkeiten plastikfrei zu leben. Im Anschluss erhalten wir von Herrn Werner Nitz, ehemaliger Leiter eines Abfallwirtschaftsamtes, einen tieferen Einblick und Fakten rund um den Verpackungsmüll. Gerne können Sie auch Fragen an unsere Expert*innen stellen. 

 

Montag 11. April 2022, 19:00 – 20:30 Uhr

Wandel gestalten - Konsumverhalten ändern

Anbei finden Sie die weiteren Details zu Inhalten, Anmeldung wie immer via kab@blh.drs.de und Referent:innen, sowie auf unserer Website: https://www.kab-drs.de/nachhaltigkeit

 



Mittwoch, 9. Februar 2022

 Die KAB lädt zum Seminar Nachhaltigkeit im Alltag Leben am 10.02.2022 von 19-21 Uhr ein:

"Thematisch widmen wir uns wie auch die diesjährige Klimafasten Aktion dem Thema Ernährung - Wir starten mit kurzen Impulsvorträgen zum Thema Ernährung - lokal und nachhaltig, Ernährungssouveränität und sprechen aber auch die Problematik der Lebensmittelverschwendung an.

Anmeldung wie immer via kab@blh.drs.de, Betreff:  Nachhaltigkeit – Teil 1"


Montag, 7. Februar 2022

Weingarten: "Klimaaktivisten und Kirche wollen zusammenarbeiten" - konstruktiver Austausch ist möglich!

 hier ist der Bericht von September 2021

Wochenblatt Weingarten  hier  DAVID PICHLER

Nach Banneraktion an Basilika Weingarten

Nach der umstrittenen Banneraktion an der Basilika Weingarten kam es zu einem Gespräch zwischen den Klimaaktivisten und Vertretern der Kirche. Jetzt soll es sogar zu einer Zusammenarbeit kommen.

Die Aktion sorgte bei der Kirchengemeinde St. Martin Weingarten für Unverständnis. „Ich halte nichts von dieser Aktion, das ist einfach der falsche Ort dafür“ sagte Wolfgang Reck, Vorsitzender der Kirchengemeinde St. Martin Weingarten dem Wochenblatt damals und erstattete Strafanzeige gegen die Aktivisten.

Woher kam die Kehrtwende?

Samstag, 29. Januar 2022

 

Anmeldung: bis spätestens 9. Februar 2021 per Mail kab@blh.drs.de

Weitere Informationen zum 2. Teil des Seminars gibt es hier


Dienstag, 23. November 2021

Update: Primetime für`s Klima - Fundstücke aus dem Netz

Ursprüngliche Ankündigung: 

Gemeinsam erkunden wir in unterschiedlichen Medien unsere "Lieblingsformate" in Sachen Klimaberichterstattung. 
In den vergangenen Jahren hat die mediale Berichterstattung über Nachhaltigkeit, den Verlust der Artenvielfalt und die Klimakrise merklich zugenommen. Trotzdem berichten Zeitungen, Fernsehen und Radio nicht immer angemessen über Auswirkungen des Klimawandels und Klimapolitik. Ernsthafte, umfassende Medienbeiträge finden sich zu selten auf Titelseiten, und werden kaum zu Hauptsendezeiten ausgestrahlt. 

Update: Eine Super-Sammlung von Online-Zeitungen, Podcasts, Blogs, Social Media u.v.m. alles zum Thema Klimagerechtigkeit.
Nur gut Recherchiertes und von Fachleuten/Klimaaktiven Empfohlenes. ...das Ergebnis des gestrigen Video-Meetings mit Anja-Lisa Hirscher von der KAB 

Alles mit kurzer Beschreibung ist hier zu finden

Mittwoch, 10. November 2021

 


Wolfgang Ertel schreibt: "bin gespannt auf die Diskussion, denn die KAB favorisiert ein sehr interessantes Modell der "Tätigkeitsgesellschaft".

hier anmelden: kab@blh.drs.de

Dienstag, 9. November 2021

Update: Journalist:innen, nehmt die Klimakrise endlich ernst!

Die Aufzeichnung der digitalen Diskussion zum Thema:
"Primetime fürs Klima" ist online   hier

Eine wirklich gute Diskussion zum Thema Klimaschutz in den Medien.

Sara Schurmann hat als Journalistin einen offenen Brief geschrieben  hier :
Journalist:innen, nehmt die Klimakrise endlich ernst!


Sara Schurmann berichtete aus ihrer Erfahrung als Journalistin:

Sie sagt "es gibt guten Klimajournalismus in Deutschland" aber "in den meisten Politik- und Wirtschaftsbeiträgen, auch im Lokalen, wird Klima einfach ausgeblendet".

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Spannend war`s !


Gestern Abend war Teil 4 der Dialog-Reihe angesagt.

Die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) hat es mal wieder geschafft, 3 interessante Beiträge zum Thema "Zukunftsfähig Wohnen" zu einem tollen Gesamtpaket zusammenzuschnüren. Das macht Lust auf mehr! 

Vorschau:
am 27.10 "Primetime für`s Klima"
am 30.11 "Zukunftsfähige Waldwirtschaft"

Und: Das macht Lust auf Veränderung, denn man könnte so vieles besser machen! Es ist schön, wenn positive Projekte in den Focus rücken.

Demnächst werden die Vorträge auch ganz veröffentlicht auf der Seite der KAB.


Den Anfang machte Rüdiger Sinn mit seiner Zusammenstellung "Anders bauen - mit ökologischen Materialien".

"Die großen CO2 Einsparptenziale liegen in den ersten 50 Jahren im Baumaterial und in der Bauweise - nicht im Heizsystem.
Eine Studie beziffert die CO2-Ersparnis auf durchschnittlich 80 to für den Neubau eines gewöhnlichen Einfamilienhauses aus Holz gegenüber der Massivbauweise"

Als Beispiel erwähnte er die außergewöhnlichen Holzkeller der Fa. Staudenschreiner aus Schwabmünchen, bei denen als Zusatzeffekt auch noch ca. 1 to Kohlenstoff/m3 Holz gebunden wird. Und die, im Gegensatz zu den Klimaschädlichen Betonkellern, auch  schnell errichtet und sofort beziehbar sind.

Von allen ökologischen Dämmstoffen hat Stroh die beste Energiebilanz. Rüdiger Sinn zeigte das gelungene Beispiel eines Strohballenhauses auf, das auf 36 Schraubfundamenten ruht. Diese können bei einem späteren Rückbau des Hauses sogar wiederverwertet werden.
Von Zuhörer -Seite kam die Frage auf, ob der Dämmstoff Stroh nicht irgendwann zu Problemen mit „Ungeziefer“ führe.  Das sei nicht der Fall, denn auf jeden Fall muss darauf geachtet werden, dass die Hülle dicht ist und das Stroh trocken, geschreddert und entstaubt eingebaut wird.  Da Stroh viel Kieselsäure enthalte, sei es sehr resistent.

Das weitere Beispiel des„ 8Haus-Konzeptes“  der Zimmerei Frick in Eichstegen besteht aus 98 % Naturbaustoffen. Der Holz-Rohstoff-Verbrauch wird z.B. durch die Verarbeitung von sägerauem Holz gedrosselt. Kunstoff-Reduzierung erfolgt wo immer möglich, unter Einsatz vieler kleiner innovativer Ideen.
Müll wird vermieden wo immer möglich.


"Tiny Häuser - neue Wohnform mit großem Potentialen?" von Katrin Fieberitz


Tiny Häuser sind momentan in aller Munde - aber eignen sie sich wirklich als seriöse Alternative zum platzsparenden Geschoß-Wohnungsbau?

Katrin Fieberitz wies auf die immer noch üblichen Ängste und Bedenken seitens der Nachbarschaft hin, sobald diese Wohnform erwogen wird. Und auch auf Schwierigkeiten durch das äußerst nachteilige Baurecht bei uns: ein fahrbares Mini-Tiny Haus muss das gleiche Verfahren durchlaufen wie ein "normales" Haus.


Häuschen auf eigener Achse haben in Deutschland meistens max. um die 18 m2, modulare Bauten können 40-45 m2 haben. Jedoch sollen die Häuschen auch "im Grünen" stehen, wodurch ein Platzbedarf/Häuschen auf 200 m2 kommt


Dazu eine Folie aus dem Vortrag:

K. Fieberitz betonte, dass letztlich  nicht die Flächenersparnis den großen Reiz am Tiny Haus ausmacht. Der ist wahrscheinlich mit Geschoß-Wohnungsbau besser zu bewältigen.
Tiny Häuser haben jedoch den großen Vorteil, dass Flächen temporär genutzt werden können, ohne dass man sich damit etwas "verbaut". Wenn eine Fläche auf Jahre brach liegt zum Bsp., wenn man noch nicht ganz sicher ist, ob diese Fläche als Luftschneise erhalten werden müsste, als schnelle Übergangslösung bei akuter Wohnungsnot. Tiny Häuser eignen sich hervorragend als günstige Zwischenlösung. Und das Beste daran: Die Häuser können dann an anderer Stelle wieder aufgebaut werden.

Ganz wichtig sind in diesem Zusammenhang auch soziale Aspekte, die für die Nutzer eine große Rolle spielen und berücksichtigt werden sollten. Die Landwirtschaft ist im Wandel begriffen, immer weniger Menschen arbeiten als Vollzeit-Landwirte. Dafür gibt es aber immer mehr Mitmach-Modelle wie solidarische Projekte, bei denen viele Menschen aktiv werden und nahe des Einsatzortes wohnen sollten.

Wilfried Flatz hielt gleich mehrere Vorträge. Auch er stellte die Möglichkeit vom "Hausbau mit Lehm und Stroh" vor, um danach auf das Projekt "NENA V - Neue Nachbarschaften Vorarlberg" einzugehen

Das war dann schon ein Ansatz im Sinne von "Größer Denken", den er uns da näher brachte.
Ein neuer Wohnort für 300-850 Personen, gemeinschaftlich geplant und umgesetzt.
Die Bewohnerschaft wirtschaftet zusammen und sorgt dafür, dass alles was man im Alltag benötigt in 1 Minute Fußdistanz zu erreichen ist.
Ein gemeinsames Lebensmitteldepot ist für jeden zugänglich, Lebensmittel werden hauptsächlich aus der Nachbarschaft bezogen.

Die Wohngenossenschaft bietet nicht mehr und nicht weniger als gemeinsame Infrastruktur, die allen zu einem guten Leben verhilft. Lebenslanges Wohnrecht bei Solidarischem Grundlagendenken.

Diese 3 Säulen sind die Grundlage des Projektes und müssen gemeinsam einfließen.
Nicht zu 100%, das wäre kaum umsetzbar, aber doch zu 80% sollten die daraus resultierenden Forderungen umgesetzt werden.

Die  individuelle Wohnfläche resultiert aus der Anzahl der Familienmitglieder. Und um nur ein konkretes Bsp. zu erwähnen: niemand hat eine Badewanne für sich alleine, jeder muss mit einer Dusche zufrieden sein. Dafür gibt es dann aber einen Gemeinschafts-Wellnessbereich mit Sauna.

Eine Einladung zum neuesten Projekt in Hörbranz  gab`s auch noch  hier

Donnerstag, 30. September 2021

Wir freuen uns Sie zu zwei weiteren spannenden Vorträgen bzw. einem Filmabend einzuladen.

Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen rund um das Thema Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit finden Sie auch immer online: https://www.kab-drs.de/klimagerechtigkeit/

 

07. Oktober um 19 Uhr
Filmabend zum Altdorfer Wald in der Jodokskirche Ravensburg

Das größte zusammenhängende Waldgebiet in Oberschwaben, der Altdorfer Wald, möchte der Freizeitfilmer Alexander Knor dem Zuschauer mit seinem Film „Impressionen Altdorfer Wald“ näher bringen. Ungewöhnliche Blickwinkel und Einstellungen so wie eine Filmgestaltung ohne Text, nur mit Musik hinterlegt, sollen dem Zuschauer die Möglichkeit geben, eigenständig einen Eindruck von dieser Landschaft zu bekommen. Dabei wird das Thema weiterer geplanter Kiesabbau und Trinkwasser ebenfalls mit eingebunden.

Es wird einen kurzen Impuls durch die KAB, eine Einführung in den Film und die Thematik durch den Filmemacher Alexander Knor und abschließende Worte von Christine Mauch, als Vertreterin von Kirche in der Stadt Ravensburg, geben.Es wird einen kurzen Impuls durch die KAB, eine Einführung in den Film und die Thematik durch den Filmemacher Alexander Knor und abschließende Worte von Christine Mauch, als Vertreterin von Kirche in der Stadt Ravensburg, geben.

 

Anmeldung via Email mit Betreff "Filmabend" an: kab@blh.drs.de

 (Eintritt frei, 3G Regel)

  

12. Oktober um 19 Uhr via Zoom
Dialog-Reihe Teil 4
Zukunftsfähig Bauen und neue Wohnformen
Mit drei spannenden Inputvorträgen und anschließender Diskussion befassen wir uns mit dem Thema Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen, Siedlungsplanung, Tiny Häusern und Baugemeinschaften.

Anmeldung via Email mit Betreff: Dialog-Reihe Teil 4 an: kab@blh.drs.de

 

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmende!

Herzliche Grüße,

Anja Hirscher

Freitag, 6. August 2021

UTOPIE CAMP AM 24. UND 25. AUGUST IM KAPUZINER KREATIVZENTRUM RV

Gemeinsam mit dem Kapuziner und der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) wird das Camp ein Teil der Utopie-Konferenz der Leuphana Universität Lüneburg, zu der die Transformationsforscherin Maja Göpel und der Philosoph Richard David Precht einladen.

Im Ravensburger Utopie Camp widmen wir uns der Frage:

WIE KANN UTOPISCHES DENKEN ÜBER WOHLSTAND UND WACHSTUM UNSERE VISIONEN FÜR EIN L(I)EBENSWERTES RAVENSBURG 2030+ VERÄNDERN?

Unsere Region Bodensee-Oberschwaben mit dem Landkreis Ravensburg profitiert von wirtschaftlichem Wohlstand und Wachstum. Der Bevölkerungsanteil nimmt zu, die Industrie wächst und die Arbeitslosenquote ist vergleichsweise gering. Doch ein "weiter so" ist in Zeiten des Klimawandels auch bei uns nicht möglich. Mit dem Ringen um den Klimakonsens in Ravensburg oder einen zukunftsfähigen Regionalplan wurde deutlich, dass grüne Technologien allein nicht reichen! 

Bedeutsam ist die Frage, wie wir in Zukunft sozial- und ökologisch verträglich miteinander leben wollen! 

Im Herzen von Ravensburg laden wir alle Interessierten in das Kapuziner Kreativzentrum ein. Gemeinsam wollen wir über Zukunftsvisionen und #UtopischesWachsen in der Region sprechen, aber auch kreative und konkrete Ideen entwickeln.


Folgende Themenschwerpunkte sind angedacht:

- Wie kann Kunst, Design und Kultur positive Bilder/ Zukunftsvisionen gestalten?

- Wie schaffen wir eine Neuausrichtung der regionalen Landwirtschaft? (z.B. Solawi, Regionalwert AG)

- Neugestaltung von Arbeit und Wohnen im ländlichen Raum! (z.B.www.wohnenpluswangen.de)

- Wie können wir in unserer Region Modelle alternativen Wirtschaftens fördern und umsetzen? (Gemeinwohl-Region Bodensee Community Economies,Bürgerkarte) 


Weitere Informationen und Anmeldung hier 
(Aufgrund begrenzter Teilnehmendenzahl bitten wir um eine Anmeldung)


Für einen kurzen Einblick lohnt sich das folgende Video hier

Die Einladung kann auch gerne an Interessierte weiter geleitet werden.


Wir freuen uns auf euch!


Bei Fragen: 

Anja Hirscher für die KAB 

Robert Klauer für das KAPUZINER KREATIVZENTRUM RAVENSBURG


HInweis: auch das Zeppelin-Museum Friedrichshafen nimmt teil!  hier