Jens Clausen hier auf LinkedIn
Es gibt einen neuen #Leitfaden für #Wärme aus #Flusswasser.
Denn in den letzten zwei Jahren ist das Interesse an der Nutzung von Wärme aus Flusswasser in Deutschland sprunghaft gewachsen.
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
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Es gibt einen neuen #Leitfaden für #Wärme aus #Flusswasser.
Denn in den letzten zwei Jahren ist das Interesse an der Nutzung von Wärme aus Flusswasser in Deutschland sprunghaft gewachsen.
Schwäbische Zeitung hier Von Kara Ballarin 24.10.2023
Ist die Energiewende im Südwesten abgesagt, Frau Umweltministerin?
Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) sieht großes Potenzial in der Geothermie – vor allem in Oberschwaben.Windräder, Geothermie, Photovoltaik - von allem zu wenig. Die Energiewende in Baden-Württemberg kommt nicht voran. So reagiert Thekla Walker (Grüne) auf die unbequemen Fakten.
Vorletzter Platz unter den deutschen Flächenländern bei der Windkraft, kaum Geothermie, Ziel beim Ausbau der Photovoltaik 2022 verfehlt: Baden-Württemberg tut sich schwer bei der Energiewende.
Warum ist das so und wie geht es weiter? Ein Gespräch mit Umweltministerin Thekla Walker (Grüne).
Statt zu sinken sind 2022 die Treibhausgasemissionen im Energiebereich im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gestiegen. Der Klimasachverständigenrat des Landes hat dies jüngst mit dem Ukraine-Krieg und fehlendem Gas aus Russland erklärt, das durch Kohle ersetzt werden musste. Ist die Energiewende abgesagt?
Bloß nicht. Die Energiewende macht uns unabhängig von Autokraten und Preisexplosionen bei fossilen Brennstoffen. 2022 mussten wir mehr Kohle einsetzen, das war ein Rückschlag.
"Energiesysteme im Wandel - Chancen für die Region"
Die Präsentationen von 2022 und 2023 sind abrufbar hier
2022 drehte sich ein ganzer Block um das Thema Holz, 2023 war eher die Wärmepumpe das Thema.
Es gab auch viele praktische Darstellungen von Kommunen, die die Energie- und Wärmewende ernst nehmen und als Vorbilder dienen können.
Ich fürchte Deutschland hat nicht nur die Wärmewende sondern noch viel mehr verschlafen. Ich denke da an das jahrzehntelange Verschlafen der Elektromobilität, deren Folgen bereits heute deutlich sichtbar werden. Oder an das Verschlafen der Erneuerbaren. Windkraft- und PV Herstellung sind schon lange weggebrochen, und das wurde damals politisch ganz offensichtlich so angetrieben. Während in Deutschland jahrzehntelang alles ums Gas ging, haben z.B. die Dänen ihr Potential in der Wärmewende hervorragend ausgebaut. Es bringt nichts, die Hersteller immer nur zu schonen, wie bisher geschehen. Dadurch halten sie nur umso länger an ihren alten, kurzfristig gewinnversprechenden, Technologien fest und investieren nicht in die Zukunftstechnologie.
Handelsblatt hier Artikel von Waschinski, Gregor •27.9.23
Macrons Klimaplan: Wie Frankreich bei Wärmepumpen unabhängig wird
Macron will Frankreich zum führenden Produktionsstandort für Wärmepumpen machen. Dabei sieht der Präsident Deutschland als Beispiel – wie man die Energiewende nicht machen sollte.
Der Verkauf des Wärmepumpengeschäfts des Mittelständlers Viessmann an den US-Konkurrenten Carrier Global schockierte im Frühjahr die deutsche Politik – und dient dem Nachbarland Frankreich nun als warnendes Beispiel. Denn die Technologie gilt als entscheidend für den grünen Umbau der Wärmeversorgung. Fragen wurden laut, ob die deutschen Heizungshersteller die Wärmewende zu verschlafen drohen.
hier im Südkurier 24.08.2023
Die Stadt Meersburg und das Stadtwerk am See sind gleichberechtigte Partner einer zu gründenden Seewärme Meersburg GmbH. Etwa 8,41 Millionen Euro an Investitionskosten fallen für die neue Gesellschaft an – Fördermittel bereits eingeschlossen. Ziel ist es, sukzessive öffentliche Gebäude, Unternehmen und rund 150 Wohnhäuser am Bodenseeufer und in der seenahen Kernstadt anzuschließen. Fest eingeplant ist auch die Therme.
Während die Ölkrise in den 1970er Jahren in Deutschland zu Spaziergängen auf leeren Autobahnen führt, nimmt Dänemark den Schock zum Anlass, das gesamte Heizungsnetz umzugestalten. Heute erntet das Land die Früchte - und zeigt, wie eine erfolgreiche Wärmewende aussieht.
Foto: Stadtwerke am SeeMARKDORF: Pläne für einen großen Solarpark hier
In Markdorf werden seit dem Herbst rathaus- und ratsintern Pläne für eine große Freiflächen-Photovoltaikanlage diskutiert. Eine zehn Hektar große Anlage könnte rund 3800 Drei-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen. Die Stadt hat dazu bei der EnBW eine Studie in Auftrag gegeben, die nun vorliegt. Darin schlägt die EnBW zehn konkrete Flächen in der Stadt, die in sogenannten benachteiligten Bereichen liegen, zur Prüfung vor.
13.2.23 hier © Stadtwerk am See
Mit einem Anteil von 70 Prozent der verbrauchten Energie in Deutschland ist die Wärme ein wichtiger Hebel mit dem CO2-Emissionen eingespart werden können. Ein immer regelmäßiger vorgeschlagenes Instrument, um dies zu erreichen, ist die kommunale Wärmeplanung.
In unserem letzten Best-Practice Bericht sind wir bereits ausführlich auf die Wärmeplanung in der Großstadt Rostock eingegangen. Wie eine solche Planung in einer kleineren Kommune mit anderen Voraussetzungen aussieht, zeigt ein Blick an den Bodensee, genauer nach Friedrichshafen.
14.12.2022 Zeitung für kommunale Wirtschaft
Schon 2009 machte sich das baden-württembergische Mengen (Landkreis Sigmaringen) mit einem Energieleitbild und einem Maßnahmenplan im Gepäck auf den Weg, Klimaschutzgemeinde zu werden. 2014 wurde die Stadt mit dem European Energy Award (EEA) zertifiziert, 2017 erfolgte die Re-Zertifizierung. 2021 erfüllte die 9.850 Einwohner zählende Kommune erstmals die Kriterien für die Auszeichnung in Gold.
Das Thema Klimaschutz werde alle künftigen Projekte in Markdorf begleiten und teils auch verändern. Dies sagt Bürgermeister Georg Riedmann im Jahresinterview mit dem SÜDKURIER. Auch die tägliche Arbeit im Rathaus werde dadurch umgestaltet. Die Stadt sieht er bereits auf dem richtigen Weg: Mit klimafreundlichen Energiekonzepten für die Schulen und neuen E-Fahrzeugen für die Verwaltung habe man schon viel unternommen.
29.12.2022
Herr Riedmann, wie geht es beim Klimaschutz 2023 weiter?
Das ist tatsächlich ein Thema, das eine enorme Bedeutung hat. Ich lege aber Wert darauf, dass es kein Thema ist, das wie ein Satellit um die Stadt oder um die Verwaltung herumkreist, sondern der Klimaschutz ist und wird zukünftig vielleicht noch stärker ein Thema sein, das jedes einzelne Projekt verändern und begleiten wird. Wir haben da schon in der Vergangenheit sehr viel gemacht.
Was zum Beispiel?
Wenn Sie sich erinnern, wie sich die Diskussion um die Energieversorgung für den dritten Grundschulstandort durch die Klimadebatte verändert hat, dann erkennt man, dass wir bereits auf einem erfolgreichen Weg sind. Klimaschutz ist für uns nicht ein separierter Einzelblock, sondern etwas, was die tägliche Arbeit umgestalten wird.
Klimaschutz kostet aber zunächst einmal und rechnet sich dann erst später.
Das wurde ja gerade in konservativen Kreisen eher kritisch gesehen: Das Ganze muss wirtschaftlich darstellbar sein, hieß es stets. Aber wir kommen in immer mehr Bereichen dahin, dass es wirtschaftlich darstellbar ist. Das haben gerade die Diskussionen um die Energiekonzepte in unseren Neubauten gezeigt, dass wir die Dinge nicht nur deswegen machen, weil wir sie besser machen wollen, sondern weil wir sie auch wirtschaftlicher machen wollen. Und es freut mich, zu erkennen, dass es in immer mehr Bereichen in diese Richtung geht. Das wird dem Klimaschutz immer mehr Rückenwind geben, da bin ich zuversichtlich.
Können Sie konkrete Beispiele für Ihre Verwaltung nennen?
Ich fahre zum Beispiel inzwischen als Privatfahrzeug auch im dienstlichen Gebrauch ein vollelektrisches Auto, das zum großen Teil mit unserem Photovoltaik-Strom vom privaten Dach und ansonsten mit Ökostrom aus dem Netz gefüttert wird. Auch für die Verwaltung haben wir ein neues vollelektrisches Dienstfahrzeug angeschafft und für die Kläranlage haben wir ebenfalls ein vollelektrisches Auto bestellt. Also, wir sind in vielen Bereichen auf einem sehr guten Weg, auch weil es sich wirtschaftlich sehr gut darstellen lässt.
Ist Markdorf beim Klimaschutz dann besser aufgestellt als die Nachbarn?
Ob besser als die Nachbarn, das kann ich nicht beurteilen. Nur, ich glaube, wir sind besser aufgestellt, als es draußen wahrgenommen wird.
Woran liegt das?
Weil wir im Alltag einfach diese Dinge umsetzen und selbst hohe Ansprüche an uns haben und dabei vielleicht bisweilen zu wenig an das Thema Öffentlichkeitsarbeit denken. Vielleicht müssten wir nach außen noch besser darstellen, was bereits alles geschieht.
Heute Abend 18.30 Uhr in Aulendorf: Die neue BUND Klimastudie für die Region Bodensee-Oberschwaben.
Für die BUND-Studie „100% klimaneutrale Energieversorgung – der Beitrag Baden-Württembergs und seiner zwölf Regionen“ haben Wissenschaftler*innen ermittelt, wie ein klimaneutrales Energiesystem der Zukunft in Baden-Württemberg aussehen kann und welche Transformationsschritte hierfür in den nächsten Jahren notwendig sind.
Konsistente Ziele von Deutschland bis in die Regionen
Baden-Württemberg hat sich angesichts des dramatisch voranschreitenden Klimawandels zum Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu sein. Das Öko-Institut hat nun im Auftrag des BUND Baden-Württemberg dieses Ziel auf den Südwesten und – in einem weiteren Schritt – auf die 12 baden-württembergischen Regionen heruntergebrochen. Erstmals wird damit deutlich, wie unterschiedlich die Bedingungen in den Regionen sind und was sie zum globalen Ziel Klimaneutralität beitragen müssen und auch können.07.11.2022 | VON MARTINA WOLTERS UEBERLINGEN.REDAKTION@SUEDKURIER.DE hier
Viele Ideen haben die Frickinger schon zusammengetragen, um ihre Gemeinde lebenswerter und nachhaltiger zu machen. Bei einer Werkstatt im Sommer hatten sich unter Leitung der Nachhaltigkeitsbeauftragten der Gemeinde, Anne Gehrmann, Arbeitsgruppen zusammengefunden, die jetzt bei einem Treffen im Rathaus erste Ergebnisse und Ideen vorstellten. Auch gingen bereits konkrete Empfehlungen an den Gemeinderat, wurden erste Termine festgelegt und Mitmachmöglichkeiten für weitere Interessierte vorgestellt.
Die Atmosphäre im Rathaussaal war entspannt. Alle Anwesenden schienen sich zu kennen. Offensichtlich hat schon ein Austausch zwischen den Arbeitsgruppen stattgefunden. Das ist sicher dem einhellig großen Teilnehmer-Interesse geschuldet, ihre Gemeinde auch für nachfolgende Generationen lebenswert zu machen.
Schwäbische Zeitung hier 09.10.2022,Steffen Lang
Auch die Stadt Isny muss sich an die Verordnungen zur Energieeinsparung halten. Obwohl sie kaum Gas verbraucht, um ihre Büros, Turnhallen oder Schulen zu beheizen. Etwas mehr als 80 Prozent der öffentlichen Gebäude in der Stadt hängen an einem Nahwärmenetz. Nur bei Spitzenlasten wird auf Gas oder Öl zurückgegriffen. In den Ortschaften wird zumeist mit Holz oder Pellets geheizt. Ausnahmen wie Kindergarten und Schule in Neutrauchburg bestätigen die Regel.
„Die hohen Preise auf dem Energiemarkt treffen uns natürlich trotzdem“, sagt Magenreuter, „denn zum Beispiel Pellets sind ja auch um einiges teurer geworden.“ Die Stadtkasse wird aber bei weitem nicht so stark strapaziert wie in Städten und Gemeinden, die nahezu komplett am Gas oder Öl hängen. „Es trifft uns nicht so hart wie andere“, weiß der Isnyer Bürgermeister
Das dürfen auch viele Privathaushalte und Gewerbebetriebe von sich behaupten, die sich im Laufe der vergangenen Jahre an eines der Isnyer Nahwärmenetze angeschlossen haben.
04.10.2022 | VON HARTMUT FERENSCHILD hier
Mit einem Bekenntnis hat Bürgermeisterin Jacqueline Alberti bei der jüngsten Gemeinderatssitzung Einblick in ihre subjektiven Motive in Sachen Energieeinsparung gegeben:
„Ich will von Putin kein Gas kaufen, ich habe die Heizungstemperatur in meinem Büro heruntergedreht!“
Objektiv ging es im Ratssaal um eine Energieperspektive für die Gemeinde insgesamt. Dazu hatte eine seit vielen Jahren ehrenamtlich tätige Gruppe von Bürgern im Zusammenwirken mit der Verwaltung ein detailliertes Konzept zur Einsparung von Strom und Erdgas vorgelegt. Der Fokus lag hier auf den gemeindeeigenen Gebäuden, also Rathaus, Bauhof, Feuerwehr und Kinderhaus.
Zu jedem Gebäude hatte die Gruppe über acht Jahre hinweg die jährlichen Verbräuche ermittelt und Vorschläge zur Verbesserung entwickelt. Der Rat bekannte sich einstimmig zu diesem Energiemanagementkonzept und befürwortete die Maßnahmen.
Baugebiet Bachtobel - Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz
in einem kleinen Video erklärt hier27.09.2022 | VON JÖRG BÜSCHE hier
Kaum etwas ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden kann. Das hat sich nun neuerlich bestätigt: beim Vorschlag, den Johann Senner vom Stadt- und Umweltplanungsbüro Planstatt Senner für eine Lärmschutzwand gemacht hat. Sie soll den Geräuschpegel auf dem geplanten neuen Ittendorfer Dorfplatz senken, der andernfalls von der B-33-Ortsdurchfahrt her kommt. Auf der Fläche neben dem Bürgerhaus wünschen sich die Ittendorfer einen Ort der Begegnung.
Dem Ortschaftsrat haben Senners Pläne für den neuen Dorfplatz sehr gut gefallen. Das Konzept wurde einstimmig angenommen. Die Lärmschutzwand, ebenso wie die auf ihrer Rückseite zum geplanten Dorfplatz hin zu installierende Pergola. Auch die von Senner vorgeschlagene künftige Kulturscheune fand Zustimmung. Vom Büro wurde angeregt, die schon vorhandene Scheune umzubauen, jedoch weiter nach Westen zu verschieben. Derzeit steht sie noch dort, wo in Zukunft Platz für Menschen sein soll.
Es war Dietmar Bitzenhofer, Fraktionschef der Freien Wähler, dem die Idee gekommen ist. Als Senner sein Konzept für den Dorfplatz im Gemeinderat präsentierte, regte Bitzenhofer an, „man könnte doch eine Photovoltaikanlage auf der Pergola anbringen“. Die würde dann Strom liefern für die Kulturscheune. Vor allem aber hätte die PV-Anlage eine schattenspendende Wirkung. Senner begrüßte den Vorschlag und versprach, die Machbarkeit zu prüfen.....
15.08.2022 | VON STEFAN HILSER STEFAN.HILSER@SUEDKURIER.DE
20 Kilometer nördlich vom Bodensee lagert Erdgas in beträchtlicher Menge. Der Konzern Storengy Deutschland betreibt in Fronhofen im Landkreis Ravensburg einen Porenspeicher, der aktuell mit 0,05 Terawattstunden Gas befüllt ist, das entspricht 500 000 Kilowattstunden. Nach Unternehmensangaben beträgt der aktuelle Füllstand in Fronhofen 47 Prozent. Laut Wirtschaftsministerium sollte er bis zum 1. September zu 66 Prozent gefüllt sein.
Südkurier 14.08.2022 | VON CORINNA RAUPACH FRIEDRICHSHAFEN.REDAKTION@SUEDKURIER.DE hier
Sennekamp ist Nachhaltigkeitsbeauftragter der Uni. Zusammen mit der Arbeitsgruppe „Nachhaltige ZU“ und dem Zukunftsbüro ist es sein Job, die ZU auf dem Weg in die Klimaneutralität voranzubringen. Bis 2035 soll der gesamte Betrieb klimaneutral sein. ......