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Montag, 16. März 2026

Bürgerwind- und Solarpark: "Uns allen macht das Spaß"

NDR  hier  16.03.2026  von Caroline Dünnebier

Neue Regeln für die Energiewende? Ellhöft macht sich unabhängig

Ursprünglich sollten in Deutschland erneuerbare Energien verstärkt ausgebaut werden. Mittlerweile aber steuert die Bundesregierung um. Ein Dorf in Schleswig Holstein geht auch deshalb eigene Wege: Ellhöft macht sich unabhängig von politischen Entscheidungen.

Mittwoch, 29. Oktober 2025

Ziel: Tage mit viel Wind und Sonne voll ausschöpfen durch Optimierung von Stromleitungen, Batteriespeicher und Wasserstofftechnologie

Ich bin mir nicht sicher inwieweit das Ziel "Wasserstofftechnologie" nicht schon längst boykottiert wird durch Frau Reiche, die bald reine Gaskraftwerke ausschreiben will.

NDR hier  28.10.2025  von Alexander C. Mühlhausen

Rekord für Erneuerbare Energien: Deutschland bei Sturm komplett versorgt

Immer wieder wird hinterfragt, ob die Erneuerbaren Energien Deutschland mit Strom versorgen können. Beim jüngsten Sturm haben Wind und Sonne gezeigt, dass sie den bundesweiten Stromverbrauch decken können. Und das, obwohl bei Extrem-Wetter manchmal Windräder abgeschaltet werden.

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Ein neuer Weg der Beteiligung der Bürger

NDR hier 14.10.2025 von Stefan Ludmann

Koalition: Bürger sollen an Strom aus Wind und Sonne mitverdienen


hier zum Anhören

Menschen vor allem auf dem Land sollen stärker von Windrädern und Solarparks profitieren. Unternehmen sollen sie direkt an Gewinnen aus der Stromproduktion beteiligen. Das sieht der Entwurf für ein neues Bürgerbeteiligungsgesetz vor, den Mecklenburg-Vorpommerns rot-rote Landesregierung verabschiedet hat.

Samstag, 17. Mai 2025

Klimawandel als Hintergrundrauschen hört nicht auf, wenn die Wetterlage mal nicht extrem ist

hier NDR 17.05.2025

Wetterexperte Böttcher zur Dürre: "Das ist Klimawandel im Live-Modus"

VIDEO: Trockenheit: Die Auswirkungen in Norddeutschland (2 Min)

Staubige Äcker, schon Mitte Mai verdorrter Rasen - und ständig Sonne, aber kein Regen: In Norddeutschland ist es in diesem Frühjahr so trocken wie noch nie. Wie auch bei Starkregenereignissen zeige sich in der Dürre der Klimawandel, sagt Wetterexperte Frank Böttcher.

Mittwoch, 28. August 2024

Wenn die Gerichte sich im Umgang mit der "letzten Generation" nicht einig sind....Gesucht wird das "sozial verträgliche Maß" - und was sollen Gespräche bringen ?

Tagesspiegel hier  27.08.2024, 


22 Monate Haft ohne Bewährung: Amtsgericht verhängt bislang höchste Strafe gegen Klimaaktivisten in Berlin. Unter anderem wegen Nötigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt ist ein Klimaaktivist in Berlin zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Der 65-Jährige will Rechtsmittel einlegen.

Donnerstag, 13. Juni 2024

Tempo-30-Zonen: Kommunen sollen mehr Spielraum bekommen

NDR hier  Stand: 13.06.2024 von Katharina Seiler

Städte und Gemeinden sollen mehr Spielraum bei der Einrichtung von Tempo-30-Zonen bekommen. Das hatte der Niedersächsische Städtetag schon lange gefordert. Nun haben auch Bund und Länder zugestimmt.

Am Mittwoch einigte sich der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat auf ein entsprechendes Gesetzesvorhaben. Vorgesehen ist, dass die Kommunen unter anderem mehr Spielraum für die Einrichtung von Busspuren und Tempo-30-Zonen bekommen sollen. "Wir geben den Städten und Gemeinden die Freiheit, mehr Tempo 30 möglich zu machen", sagte Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) am Donnerstag. Aus seiner Sicht habe sich die Gesellschaft weiterentwickelt und das müsse auch die Verkehrspolitik tun - die aktuellen Regeln seien "nicht mehr zeitgemäß".

Samstag, 18. Mai 2024

Landwirtschaft: Mehr Geld, weniger Umwelt

Hier  NDR Sendung: extra 3 | 16.05.2024 | 

Fünf Monate nach den Traktor-Protesten der Landwirte hat sich einiges verändert - oder auch nicht. 

Während die Politik mit dem Green Deal und Agrarreformen reagiert, bleibt die Realität der Landwirtschaft zwischen bürokratischen Hürden und gigantischen Maschinen gefangen. 

Der grüne Landwirtschaftsminister Cem Özdemir schwankt zwischen umstrittenen Entscheidungen und den Erwartungen seiner Wähler. Und während die Fleischlobby triumphiert, fragen sich viele: Muss es wirklich so weitergehen? 

Willkommen in der Landwirtschafts-Realität 2023.

Mittwoch, 10. April 2024

Klares Urteil aus Straßburg: Klimaschutz ist Menschenrecht

     hier zum Anhören NDR 

Auszug von Dr. Roda Verheyen: "Heute ist ein ganz ganz wichtiger Tag und der europäische Menschenrechtsgerichtshof hat die Türen für weitere Klagen ganz weit aufgestoßen......
Es wurde hier nicht nur ganz klar gesagt, dass es eine Verbandsklage in Richtung Menschenrechtsschutz gibt, sondern es wurde auch gesagt, dass es Klimaschutzpflichten gibt, des Staates aus der europäische Menschenrechtskonvention.....
Die europäische Menschenrechtskonvention ist einzuhalten, sowohl in der EU als auch in Deutschland, das ist unbestritten.... Das bedeutet: die Rechtsgrundsätze, die heute festgestellt worden sind, sind überall in Europa verbindlich, über die EU-Grenzen hinaus.
......waren heute 33 Staaten quasi auf der Beklagten-Bank.... es geht darum dass die richtigen Signale auch in die politischen Chefetagen gesendet werden und in die Chefetagen von Unternehmen. Die Tatsache also, dass der europäische Menschenrechtsgerichtshof heute wieder gesagt hat, dass ein schlüssiges CO2-Budget Voraussetzung ist, dass man Klima ausreichend schützen kann, das hat aus meiner Sicht auch auf privatrechtlicher Ebene Bedeutung....

Freitag, 5. April 2024

Nachgedacht: Im Schneckentempolimit

NDR hier  05.04.2024  Meinungsbeitrag von Lena Bodewein als Podcast

Verkehrsminister Volker Wissing hat sich in dieser Woche mal wieder gegen ein Tempolimit ausgesprochen - das sei keine Lösung für den Klimawandel, und die Leute wollten es auch nicht.

Wozu die Raserei? Eigentlich hat kein anderes Land auf der Welt KEIN generelles Tempolimit. Die Mehrheit der befragten Deutschen hätte auch gerne eins - und sowieso fahren die wenigsten Automobilisten schneller als 130 km/h. Für welche womöglich besserverdienende Minderheit also macht sich der Verkehrsminister der entsprechenden Partei da stark? Für diejenigen, die mit Potenzprotzerei in der Straßenlage eventuelle Mängel an anderer Stelle kompensieren wollen? (Keine Scherze an dieser Stelle über Pole Positions.) Für vom Mythos Autobahn angezogene Touristen, die einmal im Leben den rasenden Roland spielen wollen, frei und unbehelligt - wie der tschechische Milliardär, der mit 417 km/h seinen Bugatti zwischen Hannover und Berlin ausfahren musste? Was zum Henker hat es mit der Idee des "immer schneller, ohne Grenzen" auf sich? Limits sind super!

Samstag, 30. März 2024

"Wir wollen bundesweites Leuchtturmprojekt werden"

siehe dazu auch: Mögliche Reaktivierungsstrecken für den Schienenverkehr   hier

Auch bei uns gibt es Reaktivierungsstrecken, die sich anbieten würden. Es ist toll, dass an neuen Möglichkeiten gearbeitet wird!

hier NDR RADIO & TV  29.03.2024  von Hauke Bülow

Stillgelegtes Gleis als Teststrecke für ÖPNV der Zukunft

Wie können stillgelegte Gleise bundesweit kostengünstig reaktiviert werden? Das wird auf der Strecke zwischen Malente und Lütjenburg erprobt. Für die Forschenden ist das Gleis ein echter Glücksfall.

Im Jahr 1976 fuhr zwischen Malente (Kreis Ostholstein) und Lütjenburg (Kreis Plön) der letzte Personenzug. Doch wenn es nach der REAKT-Initiative geht, soll diese Strecke in den kommenden Jahren reaktiviert werden. Und viele weitere bundesweit könnten folgen. Wie genau das klappen kann, daran forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Christian Albrechts Universität (CAU), der Fachhochschule und der Muthesius Kunsthochschule in Kiel sowie der Technischen Hochschule in Lübeck gemeinsam mit weiteren Unternehmen und Organisationen. Beteiligt sind beispielsweise Informatiker, Verkehrsplaner oder Industriedesigner.

"Wir wollen aufzeigen, dass Schienenverkehr im ländlichen Raum wirtschaftlich funktionieren kann", erklärt Sven Ratjens. 

Mittwoch, 27. März 2024

Nahrungswälder: Eine Alternative zum Nahrungsmittelanbau?

2 kurze Videos

NDR  hier

Klima: Nahrungswälder - Das Gegenteil von Monokultur

Sendung: NDR Info | 25.03.2024 | 

2 Min | Verfügbar bis 25.03.2026

Auf einem Hof im Emsland werden Mandeln, Quitten, Pfirsiche, Nüsse und Beeren zusammen angebaut - eine rentable Idee?


NDR hier

Nahrungswälder: Eine Alternative zum Nahrungsmittelanbau?

Sendung: Hallo Niedersachsen | 25.03.2024 |

4 Min | Verfügbar bis 25.03.2026

Der Klimawandel erschwert den Alltag konventioneller Landwirtschaft. Ein Landwirt aus dem Emsland geht daher neue Wege.

Samstag, 2. März 2024

Warnstreik: Verdi und Fridays for Future streiken für besseren ÖPNV

 NDR hier

1. März 2024: dpa Baden-Württemberg  /ZEIT ONLINE Zeit hier

Busse und Straßenbahnen im Südwesten sind am Freitag erneut nicht gefahren. Grund dafür ist die zweite Warnstreikrunde der Gewerkschaft Verdi im Tarifkonflikt des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Unterstützt wird der Warnstreik von der Klimabewegung Fridays for Future (FFF). Mit dem gemeinsamen Warn- und Klimastreik kritisieren sie die Arbeitsbedingungen im ÖPNV. Unter dem Kampagnenmotto «Wir fahren zusammen» finden in 20 Orten in Baden-Württemberg unter anderem in Stuttgart, Freiburg, Karlsruhe und Heilbronn Demonstrationen statt, teilte FFF am Freitag mit.

«Klimastreik und ÖPNV-Streik gehören zusammen, denn nur mit besseren Arbeitsbedingungen und mehr Geld für Bus und Bahn kommen wir alle auch in Zukunft klimafreundlich und zuverlässig von A nach B», sagte Nisha Toussaint-Teachout von Fridays for Future Stuttgart. Bessere Bedingungen für die Beschäftigten seien FFF zufolge essenziell für das Gelingen der Mobilitätswende, weg vom motorisierten Individualverkehr. «Der ÖPNV ist in Gefahr. Denn während die Zahl der Fahrgäste ständig steigt und steigen soll, sinkt die Zahl der Fahrerinnen und Fahrer», ergänzte Hanna Binder, stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiterin, auf der Kundgebung auf dem Stuttgarter Marktplatz.

Auch am zweiten Tag legen nach Angaben von Verdi rund 4 500 Beschäftigte im kommunalen Nahverkehr in Baden-Württemberg ihre Arbeit nieder. Die Warnstreiks finden Verdi zufolge zeitgleich bundesweit in den Bundesländern statt, wo derzeit regionale Tarifverhandlungen laufen. Verdi fordert in dieser Manteltarifrunde für die rund 6 500 Beschäftigten im Südwesten unter anderem eine volle Anrechnung der Arbeitszeiten bei Verspätungen und von bisher unbezahlten Wegezeiten im Betrieb sowie eine grundsätzliche Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit. Eine dritte Runde ist Verdi zufolge für den 5. und 6. März vereinbart.

© dpa-infocom, dpa:240301-99-183028/2

Sonntag, 7. Januar 2024

Ziemlich viele Argumente dafür: „Abschaffung der Agrardiesel-Subventionen ist überfällig“

Es gibt auch zahlreiche  nachvollziehbare Argumente dafür, das sieht man in mehreren Artikeln unten. Es herrscht die Meinung vor: die Bundesregierung hat einen klugen Kompromiss gefunden, warum wird jetzt noch gestreikt?

Im Endeffekt bleibt doch ein maues Gefühl zurück: was hat das  Landwirtschaftsministerium versäumt?

Es heißt: "Bisher war das Bundeslandwirtschaftsministerium unter Cem Özdemir nicht richtig klar in dem, wie man die Landwirte wirklich mitnimmt bei einer Transformation. Wenn ich Ziele in der Landwirtschaftspolitik verfolge, da muss ich das anders kommunizieren. Da würde ich sehr dringend raten: Wenn man die Akzeptanz erhöhen will, dann sollte man wirklich für die zweite Hälfte der Legislatur noch mal einen Plan vorlegen. Was wollen wir wirklich machen? Was sind die Zukunftsprojekte? Und wie finanzieren wir diese? Das wäre die Aufgabe der Bundesregierung, das besser zu kommunizieren und die Landwirtinnen und Landwirte mitzunehmen auf diesem Weg."

RND hier 06.01.2024

Umweltökonom: „Begründung nicht mehr da“

Martin Quaas ist Professor für Bioökonomie an der Universität Leipzig und Leiter einer Forschungsgruppe am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). 

Nach ersten Protesten der Landwirte will die Bundesregierung die Subventionierung von Agrardiesel nur schrittweise abschaffen. Der Leipziger Professor Martin Quaas hält eine komplette Streichung für geboten. Wie lautet seine Argumentation?

Freitag, 7. Juli 2023

"Zero Waste"-Citys: Wie zwei Städte fast ohne Müll leben wollen

Zero Waste Germany hier

NDR hier  Stand: 28.06.2023 von Anina Pommerenke und Merle von Kuczkowski

Die Stadt Kiel ist Deutschlands erste zertifizierte "Zero Waste"-City. "Zero Waste" bedeutet: null Müll. In Deutschland ist diese Bewegung noch Neuland - europaweit machen schon viele Gemeinden und Städte mit. Als Vorreiter gilt Roubaix in Frankreich.

Kiel hat ehrgeizige Ziele: Bis 2035 soll die Gesamtabfallmenge pro Einwohner und Jahr um durchschnittlich 15 Prozent sinken. Die Restmüllmenge soll im gleichen Zeitraum sogar halbiert werden. Durch weniger Verpackungsproduktion und -entsorgung will die schleswig-holsteinische Stadt so die Treibhausgas-Emissionen verringern und Ressourcen schonen.

Freitag, 16. Juni 2023

Schwammstadt: Wie Städte trotz Klimawandel lebenswert bleiben

 hier  NDR     Stand: 15.06.2023 

Der Klimawandel mit mehr heißen Tagen und Starkregenfällen erschwert vor allem Städtern das Leben. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit Sitz in Osnabrück fordert deshalb eine neue Stadtplanung.

"Das Konzept der wasserbewussten Stadt - der sogenannten Schwammstadt - muss Leitbild für die Stadtplanung werden", sagte DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. Zum Konzept der Schwammstadt gehören Grünflächen, die starke Niederschläge wie ein Schwamm aufnehmen und bei Trockenheit und Hitze kühlend wirken. Begrünt werden sollen demnach Fassaden, Dächer und Straßen. Zudem soll es unterirdische Auffangbehälter und Brunnen oder ähnliche Wasserangebote geben. Dass eine weitsichtige Strategie bei der Planung von urbanen Räumen notwendig sei, sei jüngst auch auf einem Parlamentarischen Abend in Berlin mit Vertretern aus Wasserwirtschaft, Politik, Architektur und Stadtplanung deutlich geworden, hieß es am Donnerstag von der DBU.

Freitag, 9. Juni 2023

Mehr Lastenräder: Problem oder praktische Alternative?

Podcast im NDR  hier 09.06.2023 

In Hamburg sind immer mehr Lastenräder unterwegs: Laut Zweirad-Industrie-Verband sind es momentan etwa 20.000 - und jedes Jahr kommen 500 Lastenräder dazu. Auch viele Hamburger Handwerksbetriebe wollen umsteigen, Unterstützung von der Umweltbehörde bekommen sie aber nicht.

Bild links: Bsp. aus dem Lauratal

Sorgt die steigende Zahl der Lastenräder in Hamburg für Probleme im Straßenverkehr? Beim ADAC sind bislang kaum Beschwerden von Autofahrerinnen und Autofahrern eingegangen. Allgemeine Beschwerden über Radfahrende gebe es, nicht aber speziell über Lastenradfahrer und -fahrerinnen. Lastenräder werden zudem weder in der Verkehrsunfallstatistik noch in der Kriminalstatistik separat erfasst, sodass der Polizei keine Statistik zu Unfällen und Diebstählen vorliegt.

Mehr Abstellflächen für Lastenfahrräder gefordert

Mittwoch, 19. April 2023

Meilenstein für Fit for 55: EU-Parlament beschließt Ausweitung des Emissionshandels

 Zeit hier  18. April 2023

Künftig soll die Pflicht zum Kauf von Verschmutzungsrechten für mehr Branchen gelten, Gratisrechte sollen entfallen. Ursula von der Leyen spricht von einem "Meilenstein".

Das EU-Parlament hat eine Reform für die Emissionshandel-Regeln beschlossen, die den Mechanismus zum Kauf von Verschmutzungsrechten ausweitet. Die Pflicht dazu soll künftig auch für den Schiffsverkehr und den Gebäudesektor gelten. Das Reformprojekt, dem noch die Mitgliedsländer zustimmen müssen, ist Teil des Klimaplans Fit for 55. Damit will die EU ihren Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen bis 2030 um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 senken. 

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete das Parlamentsvotum auf Twitter als "Meilenstein". Der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese, der die Ausweitung des Mechanismus mitverhandelt hat, bezeichnete sie gar als "größtes Klimaschutzgesetz aller Zeiten".

Dienstag, 18. April 2023

Deutliche Ohrfeige für die Klimapolitik der Bundesregierung: „Dann ist die Frage, wie glaubwürdig das ist“


Podcast im NDR  hier

Brigitte Knopf:

"Da sagen wir schon dass das die Glaubwürdigkeit des Klimaschutzgesetzes unterhöhlt"

"Wir sehen dass wir in keinem Sektor auf einem wirklich guten Weg sind, und das heißt:
Es ist nicht so dass ein Sektor einem anderen was ausleihen könnte....."


"Auf den Punkt" - der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung.17. April 2023, 
Von Michael Bauchmüller und Vinzent-Vitus Leitgeb

Der Expertenrat für Klimafragen formuliert in seinem aktuellen Bericht eine klare Botschaft: Nach aktuellem Stand werden die Ziele für das Jahr 2030 um 40 Prozent verfehlt. Auch das Klimaschutzgesetz kritisiert er.

Mittwoch, 12. April 2023

Der Offene Brief an den "Klima-Katastrophen-Kanzler Scholz"

 


Podcast hier im NDR

Der Umgang mit einem zeitkritischen Thema


Zeit hier 6. April 2023

Klimakrise:
Offener Brief warnt Scholz vor Zögern im Klimaschutz

Mehr als 240 Politiker und Prominente fordern den Kanzler in einem offenen Brief zu mehr Einsatz im Klimaschutz auf. "Jetzt zu handeln, ist unsere Pflicht", heißt es.

Donnerstag, 30. März 2023

„So wird die Verkehrswende an die Wand gefahren“

 

NDR hier zum Anhören



Deutschlandfunk  hier  29.03.2023

Beschlüsse des Koalitionsausschusses

Verbände vermissen in den Beschlüssen des Koalitionsausschusses die Festlegung auf konkrete Maßnahmen.

Man sei sprachlos gewesen, als das Ergebnis der Verhandlungen präsentiert wurde, sagte der Sprecher für Klimaschutz beim Verkehrsclub Deutschland, Müller-Görnert, im Deutschlandfunk. 
Mit den Vorhaben der Regierung werde die Verkehrswende an die Wand gefahren

Das Beschlusspapier beinhalte keinerlei konkrete Maßnahmen wie beispielsweise die Einführung eines Tempolimits. Zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs finde man nahezu nichts, erklärte Müller-Görnert. Die Ampelkoalition zementiere lediglich die jetzige Struktur. 

Ähnlich hatte sich Greenpeace-Vorstandsmitglied Kaiser geäußert. Er sagte ebenfalls im Deutschlandfunk, das Klimaschutzgesetz werde entkernt und im Bereich Verkehr jetzt Gas gegeben. Der Bau von Autobahnen müsse aber zurückgestellt werden. 

Die Deutsche Umwelthilfe betonte, die Koalition versündige sich an allen künftigen Generationen.

Die Koalitionsspitzen hatten sich nach mehrtägigen Verhandlungen unter anderem auf Maßnahmen für einen schnelleren Ausbau der Infrastruktur und Anpassungen beim Klimaschutzgesetz geeinigt. Bei den Autobahnen sollen Erhaltung und Sanierung Vorrang vor Neubau haben. Die Lkw-Maut soll ab 2024 um eine CO2-Komponente erweitert werden.


Morgenpost hier  Kommentar  29.03.2023  Theresa Martus
Organisierte Verantwortungslosigkeit

Die Ampel muss dringend mehr für Klimaschutz tun. Doch die Ergebnisse des Koalitionsausschusses haben das noch schwieriger gemacht.