Das ist eine riesengroße Überraschung! Ich wünsche mir sehr, dass es eine solche Studie auch bei uns "auf dem Land" geben wird - unter strengster Aufsicht selbstverständlich, vorzugsweise von den übergeordneten Greenpeace-,WWF-, BUND- und NABU-Verbänden wegen der Glaubwürdigkeit. Denn natürlich wäre es möglich, dass der Milan sich ganz anders verhält als die Seevögel..... Es wäre wichtig hier Klarheit zu schaffen.Auch der "Vogelschutz"-Verein NABU bekennt sich zur naturverträglichen Energiewende und "betrachtet die Windenergie als ein bedeutendes Element bei der Erzeugung erneuerbarer Energien und als Beitrag zum Klimaschutz". (Internetseite) Selbstverständlich unter der Maßgabe des bestmöglichen Vogelschutzes.
Doch leider ist bekannt, dass kleinere Teilgruppen in der Vergangenheit konsequent gegen die Windkraft gearbeitet haben.
Ein guter Bericht im Spiegel von 2021 zeigt wissenswerte Zusammenhänge auf . hier
Die Anti-Windkraft-Bewegung: Der Ausbau der Windenergie stockt. Einer der Hauptgründe: Klagen – nicht nur von Naturfreunden oder Anwohnern. Es ist ein verdecktes Netzwerk von Gegnern der Energiewende, unterstützt von der Industrie.
In der TAZ von 2019 hier geht es konkret um den NABU
„Ich habe den Eindruck, dass der Nabu in Niedersachsen strategisch gegen Windanlagen klagt.“
"Artenschutz werde „instrumentalisiert“, um Windanlagen (WEA) grundsätzlich zu verhindern und das „historische Landschaftsbildklischee“ des unverstellten Blicks über bewaldete Hügelketten zu verteidigen."
Für mich hat die Vorstellung einen ziemlich bitteren Beigeschmack, dass die Verhinderung unserer Energiewende nicht etwa von der großen Vogelliebe getragen wurde, sondern von der großen Liebe zum Geld von Kohle, Gas und Erdöl. War ich auch da zu naiv in der Vergangenheit?
Frankfurter Rundschau hier 07.03.2023, Ulrike Hagen
Sind Windräder gefährlich für Vögel? Eine einzigartige Studie aus Offshore-Windparks weist klare Ergebnisse auf. Sie dürften Kritiker enttäuschen.