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Freitag, 11. September 2026

EU-Entwaldungsverordnung und Naturschutzgesetze in Gefahr

Es dauert nur eine Minute, um ein klares Zeichen zu setzen: Hände weg vom Naturschutz!

In der Europäischen Union werden derzeit wichtige Naturschutzgesetze aufgeweicht – zugunsten kurzfristiger Wirtschaftsinteressen einzelner Branchen. 

Damit riskieren politische Entscheidungsträger:innen unsere Gesundheit und unsere Zukunft. Denn diese Gesetze schützen, was für unser Leben unverzichtbar ist: sauberes Trinkwasser, gesunde Lebensmittel, gute Luft und eine intakte Natur.

Donnerstag, 6. August 2026

Rewilding‘ ist ein neuer Ansatz, der die klassische Naturschutzidee ergänzt

Euronews hier  Von Rafael Salido  04/08/2026 

Spaniens "wilder Feuerwehrmann":
Kann der Bison Waldbrände eindämmen?

Spanien kämpft mit schweren Waldbränden. Rewilding Spain prüft, ob Wisente oder Europäische Bisons Wälder besser vor Feuer schützen können.

Dienstag, 26. Mai 2026

Gericht verbietet Grundschleppnetz-Fischerei in Meeresschutzgebieten (vorerst?)

 


Martin Tillich / Utopia

Historisches Urteil für den Meeresschutz in Europa 

Ein niederländisches Gericht verbietet Grundschleppnetz-Fischerei im Schutzgebiet Doggerbank ohne Genehmigung und Umweltprüfung.

Dienstag, 14. Oktober 2025

Die Menschen wollen Klima- und Naturschutz: #Mission Natur retten

Ann-Kathrin Büüsker, Klima- & Politikjournalistin LinkedIn

Es gibt im Moment ein vorherrschendes Narrativ:
Klimaschutz würde niemanden interessieren.

Also, ja, andere Krisenthemen saugen Aufmerksamkeit auf. Aber z.B. Befragungen des Umweltbundesamtes zeigen: Klimaschutz ist immer noch vielen Menschen wichtig!

Samstag, 27. September 2025

Einfach mal paar Gegen- Argumente erfinden - das wirkt immer gegen den Naturschutz

 von Thomas Krumenacker 26.09.2025

Streit um Renaturierungsgesetz: Landwirtschaftsminister Rainer blockiert Umsetzung in Deutschland

Mit einem Gesetz wollte die Bundesregierung die Umsetzung des europäischen Renaturierungsgesetzes vereinfachen. Doch nun blockiert Agrarminister Alois Rainer die Befassung des Kabinetts damit. Neue Argumente liefert der CSU-Politiker nicht.

Dienstag, 9. September 2025

Hände weg vom Naturschutz!

 



unsere Natur ist in Gefahr. Die EU-Kommission versucht im Eiltempo still und leise unter dem Druck von Lobbygruppen zentrale Naturschutzgesetze auszuhebeln und abzuschwächen. Es sollen Regeln fallen, die seit Jahrzehnten unsere Wälder, Flüsse, Küsten, Moore und die Artenvielfalt schützen. Doch noch ist nichts entschieden, die Zeit aber drängt! Mach noch bis morgen mit bei unserer europaweiten Aktion und sage der EU-Kommission: Hände weg vom Naturschutz!

JETZT UNTERZEICHNEN   hier

Dienstag, 8. Juli 2025

Lediglich neun Prozent der deutschen Gewässer derzeit in einem guten ökologischen Zustand

Deutschlandfunk hier 08.07.2025

EU-Kommission bemängelt schlechten Zustand von Deutschlands Ökosystemen

Der Zustand vieler Flüsse, Wälder und anderer Ökosysteme in Deutschland hat sich nach Angaben der EU-Kommission weiter verschlechtert.

Die Luftaufnahme zeigt Penkun (Mecklenburg-Vorpommern) und Teile der Penkuner Seenkette.
Die Wasserqualität vieler Flüsse und Seen in Deutschland unterschreitet die EU-Vorschriften. (dpa/picture-alliance/Klaus Prinz)
Demnach befinden sich trotz zahlreicher Bemühungen 63 Prozent der Arten und 69 Prozent aller Lebensräume in einem unzureichenden oder schlechten Zustand, wie die Brüsseler Behörde mitteilte. Sie hat überprüft, wie gut die Mitgliedsstaaten das europäische Umweltrecht umsetzen.

Lediglich neun Prozent der deutschen Gewässer seien derzeit in einem guten ökologischen Zustand.
Als Ursache für die Einstufung sieht die EU-Kommission vor allem Schadstoffe aus Landwirtschaft und Industrie. Insbesondere Nitrat belaste das Grundwasser massiv. 

Um die europäischen Umweltziele zu erreichen, seien jährlich zusätzliche Investitionen von rund 20 Milliarden Euro nötig, heißt es.
Positiv hervorgehoben wird Deutschlands hohe Recyclingquote bei Verpackungen. Hier zähle die Bundesrepublik zu den führenden EU-Staaten.

Samstag, 7. Juni 2025

Unser Nachbarland Frankreich macht es vor: ein „Heckenpakt“ fördert 50.000 Kilometer neue Hecken bis zum Jahr 2030

Doch ganz ohne Förderung sind wir auch nicht siehe hier

hier Frankfurter Rundschau 05.06.2025 Die Kolumne „Gastwirtschaft“ von Christoph Bautz.

Wie Hecken unser Essen sicherer machen

Hecken, Büsche und Bäume machen unsere Landwirtschaft robuster  – und federn auch die Preisexplosion beim Einkauf ab. 

Schon im April war es deutlich zu sehen: Uns geht das Wasser aus. Eine krasse Dürre machte bereits vor dem Sommer klar, dass in der Klimakrise auch die Ernten immer unberechenbarer werden. Die Folgen sind existentiell: Schon heute steigen die Preise für Brot, Obst und Gemüse, weil Felder vertrocknen oder bei Starkregen im Schlamm versinken. Die Klimakrise trifft nicht nur die Landwirtinnen und Landwirte – sie kommt bei uns allen direkt auf dem Teller an.

Freitag, 6. Dezember 2024

Update: Mähroboter und Igel - was ist zu tun?

Update: hier  Artikel von Tobias Schwaninger •27.11.24

Tödliche Falle im Garten: Schwere Zeiten für Igel

Der Igel ist das Wildtier des Jahres 2024. In Bayern gilt er als „potenziell gefährdet“. Es gibt viele Gründe für diese Entwicklung, einer hat mit Mährobotern zu tun.

.. Das stachelige Säugetier hat einen schweren Stand, leidet neben dem Klimawandel auch unter Mährobotern. In Bayern gilt das Wildtier des Jahres mittlerweile als potenziell gefährdet. 

Dienstag, 22. Oktober 2024

Warum BUND und NABU so wenig Einfluss auf die Politik haben

Ein Artikel mit großem Diskussionsbedarf. Daher nach meiner Meinung umso lesenswerter. Vielleicht ist tatsächlich unser größtes Problem, dass wir so viele Baustellen haben und uns komplett verheddern - bessere Ideen sind gefragt.
Unten habe ich  nur Auszüge aus dem Artikel wiedergegeben  - am Besten im Original lesen

hier  Freitag Von Matthias Schreiber, Johanna Romberg 21.09.2024  

Warum BUND und NABU so wenig Einfluss auf die Politik haben

Das Artensterben schreitet unaufhaltsam voran. Die großen Naturschutzverbände NABU und BUND könnten es stoppen – doch leider sind sie viel zu zahm geworden. Es gibt nur eine Lösung: Wir Naturfreunde müssen uns neu organisieren. Ein Vorstoß

Samstag, 12. Oktober 2024

Warum der Schutz von Korallen zum Menschenrecht erklärt werden sollte

Stern hier  von Helmut Broeg  07.10.2024,

Weltweit drohen viele Korallenriffe abzusterben. Um dies aufzuhalten und den Korallenschutz zu stärken, fordern Forscher mehr Rechte für die Unterwasserparadiese.

Samstag, 27. Juli 2024

Zwei Studien deuten darauf hin, dass die Natur eine größere Rolle im Kampf gegen den Klimawandel spielen könnte als bisher angenommen

hier  26.07.2024

Im Kampf gegen den Klimawandel ist die Natur noch nützlicher als gedacht

Bäume und Ozean unterschätzt: Größerer Beitrag zum Klimaschutz entdeckt

Zwei Studien zeigen, dass Bäume jeden Tag Millionen Tonnen Methan und das Südpolarmeer große Mengen CO2 absorbieren könnten – und zwar deutlich mehr als bisher angenommen. Die Natur ist im Kampf gegen klimaschädliche Gase daher möglicherweise noch wirksamer als gedacht.

Zwei aktuelle Studien deuten darauf hin, dass die Natur eine größere Rolle im Kampf gegen den Klimawandel spielen könnte als bisher angenommen. So ergab eine Untersuchung, dass Bäume das Treibhausgas Methan aufnehmen können, hauptsächlich durch Mikroorganismen auf ihrer Rinde. Eine andere Studie legt nahe, dass der Südliche Ozean rund um die Antarktis bis zu 25 Prozent mehr CO2 aufnehmen könnte als bislang gedacht.

Dienstag, 9. Juli 2024

Umweltschutz: Mehr Moor wagen

Süddeutsche Zeitung hier 27. Juni 2024,Von Vera Schroeder

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina drängt dazu, schnell das Wasser in trockengelegte Moore und vom Flusslauf getrennte Auen zurückzuholen – und erklärt auch gleich, wie das gelingen kann.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat eine 132-seitige Stellungnahme inklusive Handlungsempfehlung zu der Zukunftsaufgabe veröffentlicht, Moore und Auen in Deutschland umfassend wiederherzustellen. 

Ein solcher großflächiger landschaftlicher Umbau, der von der Dimension her als immense Herausforderung erscheint, rückt damit einen Schritt näher Richtung Realität. Die Leopoldina ist eine der angesehensten Wissenschaftsakademien weltweit, die sich ausschließlich mit gesellschaftlich relevanten Fragen und unabhängiger wissenschaftsbasierter Politikberatung beschäftigt. Man könnte auch sagen: Sie beschäftigt sich mit Themen, die auch wirklich wichtig sind.

Moore und Auen sind in Deutschland Landschaften, die durch die Industrialisierung stark verändert wurden. Ihr derzeitiger Zustand ist schlecht. 


Aus den zu weit über 90 Prozent entwässerten Mooren,
die vor allem in landwirtschaftlicher Nutzung sind
und einer Fläche des Bundeslands Sachsen entsprechen, entweichen große Mengen CO₂. 

Nahezu alle Auen,
also ehemalige Überflutungsgebiete entlang der Flüsse,
sind für Landwirtschaft, Schifffahrt und Siedlungswachstum eingedeicht und vom Fluss abgetrennt worden. 

Dienstag, 18. Juni 2024

Umwelt: Drei Millionen Euro für naturschutzgerechte Teichwirtschaft in Sachsen

Zeit hier  16. Juni 2024, Quelle: dpa Sachsen

Der Freistaat fördert die naturschutzgerechte Teichwirtschaft in Sachsen auch 2024 mit drei Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln. 

Das Geld fließt an 84 Betriebe und eine Teichfläche von 7859 Hektar sowie Naturschutzverbände - überwiegend in Teiche mit Fischproduktion, wie das Umweltministerium in Dresden am Sonntag mitteilte. Ziel sei es, weiter nachhaltig und naturnah Fische zu produzieren. Die staatliche Zuwendung soll zudem Mehraufwendungen und Ertragsminderungen bei Erfüllung spezifischer Leistungen zum Naturschutz ausgleichen.

Mit der Bewirtschaftung der Teiche werde auch wertvoller Lebensraum für gefährdete Vögel, Insekten, Pflanzen und Amphibien bewahrt, sagte Minister Wolfram Günther (Grüne). Angesichts monatelanger Dürren in den vergangenen Sommern sei es eine große Leistung, extensive Bewirtschaftung und Naturschutz erfolgreich zu verbinden. Die Förderung solle helfen, die Artenvielfalt in den Teichen zu bewahren und zugleich einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen.

© dpa-infocom, dpa:240616-99-416675/3

Mittwoch, 27. März 2024

Biologin: "Wir haben ein Maß an Perfektion erreicht, die keinem Lebewesen noch etwas gönnt"

Offensichtlich soll die bestehende Haltung weiter auf die Spitze getrieben werden, bis es dann irgendwann wirklich gar nicht mehr geht. Das zeigt die aktuelle  Diskussion im Europaparlament um das Renaturierungsgesetz, wo Lügen die Fakten überlagern und der Natur- und Klimaschutz im Interesse der industriellen Landnutzung geopfert wird.

Wesentlich erscheinen mir diese Aussagen im unteren Artikel:
"Wir haben uns stark auf technische Lösungen wie erneuerbare Energien fokussiert. Dass wir eigentlich viel breitere Lösungen bräuchten, naturbasierte Lösungen, ein gutes Zusammenleben und Änderungen im Konsum, das ist in den ganzen Debatten der letzten Jahrzehnte fast gar nicht diskutiert worden."

Standard  hier Interview  Jakob Pallinger  25. März 2024

In Zukunft werden sich Unternehmen stärker für Naturrisiken verantworten müssen, sagt die Biologin Katrin Böhning-Gaese. Der Schlüssel für den Artenschutz sei immer noch die Ernährung

Die industrielle Landwirtschaft zählt zu den Hauptverursacherinnen des Artensterbens.

Montag, 25. März 2024

Countdown Earth: Welche Lösungen gibt es für den Schutz von Artenvielfalt und Klima?

 RiffReporter  hier

Es gibt sie schon heute: Lösungen gegen den Verlust der biologischen Vielfalt und den Klimawandel

Ein Jahr lang stellen RiffReporterïnnen Projekte, Ideen und Menschen vor, die sich mit Lösungen für die Arten- und Klimakrise auseinandersetzen.

Die Klimakrise steht in der Berichterstattung weltweit – zu Recht – stark im Fokus. Doch es ist nicht die einzige globale Krise: Der Verlust der biologischen Vielfalt wird unsere Welt ebenso nachhaltig verändern. Mit dem Projekt „CountdownNatur“ konnten wir dank einer Förderung der HERING-Stiftung Natur und Mensch bereits den Blick auf diese Krise lenken und Menschen darüber aufklären. Gleichzeitig müssen wir immer noch feststellen: In der breiten Gesellschaft ist das Bewusstsein über die Relevanz des Artensterbens noch nicht angekommen. Deshalb haben wir ein neues, aufwändiges Rechercheprojekt gestartet.

Mit „Countdown Earth: So lösen wir die Klima- und Artenkrise“ richten wir den Blick auf die beiden relevantesten Umwelt-Themen unserer Zeit

Lösungen, die Wege für die Zukunft zeigen

Donnerstag, 21. März 2024

Zehn Maßnahmen, wie wir Arten und Ökosysteme langfristig schützen können

 RND hier  Laura Beigel  18.03.2024

Neuer Bericht zur Biodiversitätskrise

Zehn Maßnahmen, wie wir Arten und Ökosysteme langfristig schützen können

Bis zu 150 Pflanzen- und Tierarten sterben derzeit aus – pro Tag. Jeden Tag sterben weltweit Tier- und Pflanzenarten aus – und mit ihnen gehen ganze Ökosysteme verloren. Doch noch immer fristet die Biodiversitätskrise ein Schattendasein. Zehn Maßnahmen für den Arten- und Naturschutz.

Der Klimawandel ist die größte Krise der Menschheitsgeschichte. Zahlreiche Augen aus der Wissenschaft, Politik und Gesellschaft sind darauf gerichtet, wie schnell sich die Erde erwärmt, wie viele Treibhausgasemissionen ausgestoßen werden, wie schnell das Eis in der Antarktis schmilzt. Dabei gerät eine andere Krise, die direkt mit dem Klimawandel zusammenhängt, in den Hintergrund: die Biodiversitätskrise, also der Verlust von Arten und Ökosystemen.

„Bereits heute überschreiten wir planetare Belastungsgrenzen“, sagt Kirsten Thonicke vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, „sowohl bei der globalen Erwärmung als auch beim Verlust biologischer Vielfalt.“ Um diesen Krisen zu begegnen, brauche es gemeinsame Antworten.

Sonntag, 17. März 2024

Wie der Klimawandel Seen zu gänzlich anderen Gewässern macht

Biodiversität und Naturschutz werden leicht übergangen und die Folgen daraus sind dann wahrscheinlich nicht mehr auszuräumen.

hier  17. März 2024, 

FISCHEREI: Seen werden laut Forschenden immer wärmer und sauerstoffärmer. Auch die darin vorkommenden Arten verändern sich. Fischer bemerken diesen Wandel bereits

Viel ist schon vorbeigetrieben an der Fischerei Schröder im Fluss der Jahrzehnte. Die Weimarer Republik. Zwei Weltkriege. Die DDR. Der Familienbetrieb konnte sich immer über Wasser halten. Wolfgang Schröder, Jahrgang 1966, führt ihn in vierter Generation. Doch wenn er den Blick in die Zukunft richtet, legt er seine Stirn in Sorgenfalten. "Als Fischer siehst du die Natur anders als als Landwirt", sagt er. "Der Landwirt macht sich die Natur untertan. Ich muss auf die Natur achten, mich an ihr orientieren."

Dienstag, 23. Januar 2024

Bauernproteste in der Sackgasse - Runter vom Traktor

Spiegel hier  Ein Kommentar von Maria Marquart  22.01.2024

Bauernpräsident Joachim Rukwied hat sich mit seinem Fokus auf den Agrardiesel verrannt. Es geht längst um mehr. Wenn die Landwirte wirklich etwas bewegen wollen, müssen sie jetzt zurück auf den Hof – und woanders ansetzen.

Wer in diesen Tagen die Grüne Woche in Berlin besucht, könnte den Eindruck gewinnen, die deutsche Landwirtschaft stehe vor einer vielversprechenden Zukunft: Begeisterte Kinder erklimmen gigantische Traktoren, die mit Pflanzenöl fahren können. Ein paar Meter weiter steht ein solarbetriebener Feldroboter. Tierschützer und Bauernvertreter sind sich in herzlichem Du verbunden.

Draußen aber, jenseits der Berliner Messehallen, gehen die Proteste in die dritte Woche. Bauernpräsident Joachim Rukwied droht damit, dass es so lange Aktionen geben werde, bis die Regierung »eine angemessene Lösung beim Agrardiesel« vorlege.

Dabei ist der Lobbyist gefangen im eigenen Protest: Er hat einen Bauernaufstand ausgerufen, aus dem er selbst kaum noch unbeschadet herauskommt. Denn Rukwied muss den Landwirten klarmachen, dass sie Veränderungen nicht mehr mit Traktoren aufhalten können. Dass Tierwohl und Klimaschutz keine Hirngespinste der Grünen sind. Es ist an der Zeit, die Traktoren auf den Höfen zu lassen und an einer Lösung mitzuarbeiten.