Euronews hier Liam Gilliver 26/01/2026
Zehn europäische Länder sagen 9,5 Milliarden Euro für Nordsee-Windprojekte zu
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Euronews hier Liam Gilliver 26/01/2026
Zehn europäische Länder sagen 9,5 Milliarden Euro für Nordsee-Windprojekte zu
Daniel Mautz hier LinkedIn
Die WELT will uns weismachen, dass Offshore-Windparks ein neues ökologisches Risiko seien, weil sie angeblich giftige Chemikalien in die Meere leiten.
Klingt dramatisch, ist aber nur die halbe Wahrheit.
Korrosionsschutzsysteme von Offshore-Anlagen können Metalle wie Aluminium, Zink oder Indium abgeben. Studien, etwa vom Plymouth Marine Laboratory, weisen auf mögliche Belastungen hin. Das ist wichtig zu beobachten.
Niemand sagt jedoch, dass Windparks deshalb gestoppt werden sollen. Es geht um Monitoring, nicht um Panik.
hier Artikel von Judith Eichhorn • 12.7.23
Es ist ein historischer Moment für den Ausbau der Windkraft in Deutschland – und eine gute Nachricht für Stromkunden: Erstmals hat die Bundesnetzagentur vier Flächen für Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee versteigert und dabei einen Erlös in Höhe von 12,6 Milliarden Euro erzielt. Das teilte die Aufsichtsbehörde am Mittwoch in Bonn mit. Immerhin 90 Prozent der eingenommenen Gelder sollen zur Senkung der Stromkosten dienen. Jeweils 5 Prozent fließen in den Meeresnaturschutz und die Förderung einer umweltschonenden Fischerei.
Bild links: ©Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa«Die Ergebnisse bestätigen die Attraktivität von Investitionen in Offshore-Windenergie in Deutschland»», sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller. «Der Wettbewerb um die Offshore-Windenergie ist hoch wie nie.» Erfolgreiche Bieter waren am Ende die Mineralölkonzerne BP und Total Energies, die sich jeweils zwei Flächen sicherten. Die Inbetriebnahme der Windparks ist für das Jahr 2030 vorgesehen.
Es war das erste Mal, dass die Bundesnetzagentur mit Hilfe einer Auktion bestimmte, welche Unternehmen einen Windpark errichten dürfen. Versteigert wurden drei Flächen für Windparks mit einer Leistung von jeweils 2000 Megawatt in der Nordsee und eine Fläche für einen Windpark mit einer Leistung von 1000 Megawatt in der Ostsee bei Rügen.