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Dienstag, 11. August 2026

Hitze, Dürre, Brände und die Politik - Ein Trauerspiel

Wolfgang Ertel <ertelw@gmail.com>   Gesendet: Sonntag, 9. August 2026 20:15

Vorlesung zur Einführung in die Nachhaltigkeit 

und zwar ab dem 8. Oktober, immer Donnerstags um 16 Uhr
im Raum H002 an der RWU
in Weingarten in der Doggenriedstraße

Sonntag, 22. Februar 2026

Bürgermeisterbewerbung nach 5 Jahren erfolglosem Klimakonsens - „kein Geld, kein Wille"

 

Klima-Kundgebung zur OB-Wahl in Ravensburg Ravensburg. Vor einem gespannten Großbanner, mit der Aufschrift, 5 Jahre Klimakonsens - „kein Geld“, kein Wille, Klimahölle stellte der Ravensburger OB-Kandidat, Samuel Bosch (23), am Samstag, 21. Februar auf dem Marienplatz erstmals Auszüge aus seinem umfangreichen Wahlprogramm vor und beantwortete zahlreichen Fragen von Passant:innen. 

Donnerstag, 20. November 2025

Scientists for Future Ravensburg bieten der Verwaltung und dem Gemeinderat die Hand und fordern einen Bürgerrat“

 Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 

sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,

im Auftrag der Scientists for Future Ravensburg danke ich Ihnen allen dafür, dass Sie vor 5 Jahren den Ravensburger Klimakonsens“ beschlossen haben und sich auf den Weg gemacht haben, diesen umzusetzen. Wir sehen und schätzen die Bemühungen der Verwaltung - besonders das großartige Engagement des Umweltamtes. 

Doch das Klimaproblem ist zu groß, um es behördlich alleine lösen zu können.

So steckt der Klimakonsens nach 5 Jahren im Schilf fest. 

Die Lösung: Wir müssen die gesamte Bürgerschaft mit ihren Ideen, ihrem Engagement und auch ihren finanziellen Mitteln - ob für (private) PV-Anlagen oder für den Umstieg auf den ÖPNV und auf E-Autos - verbindlich ins Boot holen!

Montag, 17. November 2025

Offener Brief von Wolfgang Ertel im Auftrag der Scientists4Future Ravensburg

Sehr geehrter Dr. Rapp, sehr geehrter Herr Bastin, sehr geehrte Verantwortliche im Umweltamt, sehr geehrte Pressevertreter,

Vor mehr als fünf Jahren hat der Gemeinderat der Stadt Ravensburg einstimmig den Ravensburger Klimakonsens beschlossen. 

Teil des Beschlusses war eine jährliche Reduktion der CO2-Emissionen um 13,3 Prozent. Nach nun 5 Jahren müssten die Emissionen um mehr als 50 Prozent gesunken sein. Leider haben sie sich aber nicht signifikant geändert.

Wir Scientists for Future Ravensburg fordern daher in beigefügtem offenen Brief die Stadt auf, umgehend ins Handeln zu kommen beim Klimaschutz. Details und Belege finden Sie in der beigefügten Stellungnahme sowie auf unserer Homepage https://s4f-rv.de

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Ertel im Auftrag der S4F Ravensburg

Mittwoch, 21. Mai 2025

Scientists for Future Ravensburg: Zur Diskussion um die Baumschutzsatzung Ravensburg

Ravensburg, Mai 2025

Sehr geehrte Stadträte und Stadträtinnen der Stadt Ravensburg

Wir verfolgen mit großer Sorge die Diskussion über die Baumschutzsatzung Ravensburg und deren von Teilen des Stadtrats initiierte Abschaffung

Die Bedeutung der Bäume im Klimawandel sollte inzwischen hinreichend klar sein – nicht nur als CO2-Speicher, sondern auch zur Abmilderung der Folgen des Klimawandels. Die Aufheizung der Städte in zunehmenden Hitzeperioden ist auch in Ravensburg ein Thema. Von Seiten der Ravensburger Stadtplanung wird regelmäßig wiederholt, dass die Stadt der Zukunft grün, blau und weiß sein muss. Sie braucht neben Wasser und hellen, die Hitze reflektierenden Farben vor allem Bäume und Wand-/Dachbegrünungen. Nur so lässt sich in den zunehmenden Hitzeperioden eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität erhalten.

Dazu sagt das Umweltbundesamt: „Das Phänomen deutlich höherer Temperaturen in Städten gegenüber dem Umland wird als „Urbaner Hitzeinseleffekt“ bezeichnet. Dieser tritt ganzjährig auf und ist in Sommernächten besonders stark. Grund sind großflächige Bodenversiegelungen sowie fehlende Begrünung in Städten, was eine deutlich herabgesetzte Kühlung durch Verdunstung nach sich zieht.“ Bäume im Stadtgebiet kühlen eben nicht nur durch den direkten Schattenwurf – dies ist vor allem im öffentlichen Raum wichtig – sondern in der Summe ihrer Verdunstungsleistung den gesamten Siedlungsbereich. Deswegen sind auch Bäume in Privatgärten für die Öffentlichkeit wichtig.

Donnerstag, 19. Oktober 2023

Klimakonsens Ravensburg: Kritische Würdigung des Sachstands (10.10.2023)

 

Drei Jahre nach dem Beschluss des Ravensburger Klimakonsens sind Umsetzungsprojekte noch dünn gesät und konkrete messbare Reduktionen des CO2-Ausstoßes fehlen. Die Stadt hat sich nicht an ihren Beschluss, den CO2-Ausstoß pro Jahr um 13,3 Prozent zu reduzieren, gehalten. In diesem Dokument wurden (in engem Austausch mit dem Umweltamt der Stadt) die bisherigen Maßnahmen untersucht und auf ihre Wirksamkeit geprüft. Die Details inklusive einer Ampel-Bewertung der Maßnahmen sind im Anhang zu finden.

https://ravensburg.scientists4future.org/wp-content/uploads/sites/32/2023/10/S4F-Sachstand-Klimakonsens_23-10-10.pdf

Dienstag, 5. September 2023

Ein Plädoyer für eine überparteiliche Klimapolitik innerhalb der planetaren Grenzen

Scientists 4 future  hier


Keine Parteigrenzen für die Klimapolitik 

Die Bundesregierung bezeichnet ihre Klimapolitik als „ambitioniert“. Der Klimakrise angemessen ist sie jedoch nach wissenschaftlicher Einschätzung nicht, wie zuletzt der Expertenrat für Klimafragen (ERK) hervorhob. Aber auch die Vorschläge der parlamentarischen Opposition halten einer wissenschaftlichen Prüfung nicht stand.

Auf Anfrage der Tagesschau zu einem offenen Brief zur Klimapolitik unter dem Hashtag #UnsereGenerationUnserJob hatte die Bundesregierung erklärt, sie verfolge eine „ambitionierte Klimaschutzpolitik”. Wir erkennen an, dass die Regierung, verglichen mit früheren Regierungen, eine aktivere Klimapolitik betreibt. Die erdgeschichtliche Dimension der auf uns zukommenden Klimakrise ist den Parteien der Regierung wie der Opposition aber offenbar noch nicht bewusst.

Aus Sicht der Klimawissenschaften ist die Lage kritisch. Die wissenschaftlichen Daten und die weltweiten Nachrichten zeigen tagtäglich die Gefahren der sich verschärfenden Klimakrise. Wir sehen die Lebensgrundlagen für Mensch und Natur in höchstem Maße als gefährdet an und sind daher tief besorgt. 

Unserer Einschätzung nach genügen die bisherigen Maßnahmen der Regierung nicht. Mit diesem Statement schlagen wir vor, die Parteipolitik um ein überparteiliches Element zu erweitern.
Der Schutz unserer Lebensgrundlagen verlangt entschlossenere Anstrengungen. Alle im Bundestag vertretenen Parteien außer der AfD erkennen die Realität der menschengemachten Klimakrise und die Notwendigkeit fairer, internationaler Lösungen formal an.
Mit der Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens sind alle zustimmenden Parteien der Regierung und der Opposition gemeinsam für dessen Umsetzung verantwortlich.

Mittwoch, 19. Juli 2023

Professor Ertel lädt ein zur Diskussion über Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Alle, die mit mir diskutieren wollen über Nachhaltigkeit, Klimaschutz etc. lade ich ein in meine Vorlesung ab dem 4. Oktober

 immer Mittwochs im Raum L028 (Doggenriedstraße 40 in Weingarten) von  16 bis 19 Uhr. 

Ich würde mich freuen über Diskussionen mit Euch/Ihnen. 

Mehr Infos auf http://www.hs-weingarten.de/~ertel/de/lehre/lehrveranstaltungen/nachhaltigkeit

Dienstag, 18. Juli 2023

Scientists for Future: Ravensburg hat seine Klimaziele weit verfehlt

 Sehr geehrter Dr. Rapp, sehr geehrter Herr Bastin, sehr geehrter Herr Thiel-Böhm,
sehr geehrte Gemeinderäte,
sehr geehrte Damen und Herren,

vor drei Jahren hat der Ravensburger Gemeinderat einstimmig den Ravensburger Klimakonsens beschlossen. Teil dieses Beschlusses war die Vorgabe, den CO2-Ausstoß jedes Jahr um 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu senken. 

Es war vermutlich allen Beteiligten klar, dass es sich dabei um ein sehr schwieriges und teures Projekt handelt. Trotzdem wurde der Beschluss gefasst, denn wenn wir nicht schnell handeln, dann werden die Folgen uns um Größenordnungen teurer zu stehen kommen. Die Schäden, die wir alle in Ravensburg pro Jahr alleine durch unseren CO2-Ausstoß anrichten, belaufen sich laut Schätzung des Umweltbundesamts auf etwa 300 Millionen Euro.

Die Stadtverwaltung und insbesondere das Umweltamt haben fleißig an der Umsetzung des Konsens gearbeitet. Leider zeigen sich beim CO2-Ausstoß noch keine Reduktionen, sondern, zum Beispiel beim Ausstoß der Stadtverwaltung sogar noch Steigerungen. Es muss viel schneller als bisher gehandelt werden.

Wir Scientists for Future fordern daher in beigefügtem dritten offenen Brief (hier) die Stadt und insbesondere den Gemeinderat auf, durch entsprechende Maßnahmen und Beschlüsse endlich die notwendige Geschwindigkeit aufzunehmen. Wir sind sehr besorgt über unsere Zukunft, wenn jetzt nicht schnell und konsequent gehandelt wird.

 

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Ertel

im Namen der Scientists for Future Ravensburg



Freitag, 22. April 2022

Sind 1,5 Grad noch realistisch und wie muss die Politik sonst noch reagieren?

Stern Podcast  hier  22.04.2022

"HEUTE WICHTIG"


Dieses Mal mit dem Titel-Foto von Ravensburger Klimaaktivisten!
(links das Original Foto von den Aktivisten, auf dem auch Samuel ganz sichtbar ist)


Am Anfang  kommt noch ein kurzer Bericht von der Wahl in Frankreich

 

 

 

 

Heute ist Earth Day. 

Dazu schauen wir auf die wichtigsten Fragen rund um den Klimawandel: 

Schaffen wir das 1,5-Grad-Ziel noch oder ist es schon zu spät? Was tut die deutsche Politik dafür, den Klimawandel abzumildern? Und wie spielt der Ukraine-Krieg da mit rein?

In mehr als 175 Ländern macht man sich am heutigen Earth Day Gedanken über die Umwelt, das Klima, unser Konsumverhalten – die Einführung eines Tempolimits wäre da auch eine schöne Idee gewesen, sagt der Journalist und "RTL aktuell"-Moderator Maik Meuser.

"Seitdem ich Elektroauto fahre, bin ich eigentlich ganz selten schneller als 130 unterwegs. Und merke, dass man das gar nicht braucht", so Meuser in der 259. Ausgabe des Podcasts "heute wichtig". Die Regierung könnte mehr tun, sagt er und fordert: "Wir müssen mehr Energie gewinnen, aus Wind, Sonne und anderen regenerativen Quellen, als wir verbrauchen."

Meuser spricht jedoch nicht nur übers Klima und die Umwelt, er tut selbst auch sein Bestes dafür. Zusammen mit seiner Familie reduzierte er seinen Plastikverbrauch auf ein Minimum, lebt ökologisch und nachhaltig. Er erzählt, wo wir alle noch was aufzuholen haben und was die Ampel-Koalition nun tun könnte und tun muss.

 

 

Podcast "heute wichtig"

Klar, meinungsstark, auf die 12: "heute wichtig" ist nicht nur ein Nachrichten-Podcast.

Wir setzen Themen und stoßen Debatten an – mit Haltung und auch mal unbequem. Dafür sprechen Host Michel Abdollahi und sein Team aus stern- und RTL-Reporter:innen mit den spannendsten Menschen aus Politik, Gesellschaft und Unterhaltung. Sie lassen alle Stimmen zu Wort kommen, die leisen und die lauten. Wer "heute wichtig" hört, startet informiert in den Tag und kann fundiert mitreden.

 


Sonntag, 20. März 2022

*Klima-kterium: Klimawandel im Schussental*

Ich darf Sie / Euch herzlich zu einer Premiere einladen:

Gestern Abend 
wurde die erste Sendung einer neuen Serie ausgestrahlt: 

 Klimawandel im Schussental

Die Klimakrise ist die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Wir müssen unser Klima schützen – weltweit genauso wie in unserer Heimat im Schussental. Im unserem neuen Streamerei-Format, das vom BUND Ravensburg-Weingarten und den Scientists for Future gestaltet wird, sprechen wir darüber, welche Folgen die Klimakrise und ein effizienter Klimaschutz für Ravensburg, Weingarten und das Schussental mit sich bringen. Und was wir zum Schutz des Klimas tun können

Zu dieser Sendung hat sich der Klima- und Wetterexperte Roland Roth als Interviewpartner zur Verfügung gestellt. Wer ihn kennt, weiß um den hohen Unterhaltungswert. Ab sofort kann die Sendung unter folgendem Link angeschaut werden:

*https://diestreamerei.de/formate/formate/klima-kterium*

Ich würde mich freuen, wenn Ihr den Link weiter teilt, damit möglichst viele zuschauen können, die am Thema interessiert sind (oder zumindest interessiert sein sollten). 

Ich wünsche Euch eine gute Unterhaltung und vielleicht sogar ein paar neue Ideen.

Herzliche Grüße, Manfred Walser







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Mittwoch, 9. Februar 2022

Der Regionalplan wird den Aufgaben der nächsten Jahre nicht gerecht!

Es gibt ein "neues"  zweites Gutachten zum Regionalplan & Klimaschutz von den Scientists4future Ravensburg. hier

Kritische Anmerkungen zur

Fortschreibung des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben Berücksichtigung von Aspekten des Klimaschutzes und der Klimawandelanpassung im Regionalplan


(Das 1. Gutachten war schon vor der Verabschiedung des Regionalplanes diskutiert worden  hier kann man dieses runterladen)


hier ist das zweite Gutachten auf der BUND-Seite verlinkt
Der BUND schreibt: 

Wir warten gespannt auf die Prüfung des Regionalplans auf Landesebene...
& außerdem auf den Startschuss für die Beteiligung in der Aufstellung des Teilregionalplans Energie des RVBO!



Kurzfassung des Gutachtens

Samstag, 13. November 2021

 

Am Samstag den 20.11.2021 wird es einen gemeinsamen Infostand der Fridays for Future, Scientists for Future, Parents for Future und der Waldbesetzung/Alti in Ravensburg geben. 

Mit ihrem ersten Infostand, den sie bewusst „Klimanotstand“ nennen, laden die regionalen Gruppen der Klimabewegung herzlich zum Gespräch und zur Diskussion über Klimaschutzmaßnahmen in Ravensburg ein. Das Anliegen: Menschen informieren und mitnehmen, um eine klimagerechte Zukunft in Ravensburg zu gestalten. 

Sollten Sie sich darin sehen kommen Sie gerne vorbei, gestalten Sie mit.

Der KlimaNOTstand

steht  am Samstag den 20.11.2021 von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr hinter dem Lederhaus

Donnerstag, 28. Oktober 2021

Kernenergie keine Technologie zur Lösung der Klimakrise

Zu teuer, zu langsam, zu gefährlich, zu blockierend

Berlin, 27.10. 2021 | Zur Lösung der Klimakrise kann die Kernenergie nicht beitragen, da sie zu langsam ausbaufähig, zu teuer und zu risikoreich ist. Zudem behindert sie strukturell den Ausbau der Erneuerbaren Energien, die gegenüber der Kernkraft schneller verfügbar, kostengünstiger und ungefährlich sind. Das zeigt ein internationales Team von Fachwissenschaftler:innen der Scientists for Future (S4F) in einem heute veröffentlichten Text auf.  

hier geht`s zum Text


Und gleichzeitig kommt diese alarmierende Nachricht aus der EU:

Während in Berlin die Koalitionsverhandlungen laufen, bahnt sich in Europa eine fatale Weichenstellung an. Neue Atomkraft- und Gaskraftwerke sollen als nachhaltige Investitionen eingestuft werden. Investitionen in Atomkraft und Gas bekämen also fast das gleiche Nachhaltigkeitslabel wie der Bau von Windrädern und Solaranlagen. Ein Super-GAU für die Erneuerbaren Energien! Die Gewinnung von Strom aus Atomkraft und Gas ist nicht nachhaltig. Atom und Gas dürfen nicht als nachhaltige Investition eingestuft werden!“ 

Super-GAU für Europas Energiewende: Stoppt das Greenwashing von Atomkraft und Gas!  hier


Dienstag, 12. Oktober 2021

„Stadt braucht mehr Schatten, Grün und Wasser“

Schwäbische Zeitung  hier von Michaela Miller, Auszüge in blau
Im Sommer 2020 beschloss der Gemeinderat den Klimakonsens - Wo steht Ravensburg aktuell?

Am Rivoliplatz wurde am Samstagnachmittag über Klimapolitik in Ravensburg geredet. Auf dem Podium: Oberbürgermeister Daniel Rapp, Veerle Buytaert, Leiterin Umweltamt, Samuel Bosch, Schüler und Klimaaktivist, Stephan Frisch für die Scientists4Future und Sabine Buchmann-Mayer, Parents4Future.

.....Samuel Bosch formulierte noch einmal sein Ziel: Ravensburg soll klimafreundliche Stadt werden. Er appellierte an Bürgermeister Rapp, die Themen im Gemeinderat stärker voranzutreiben. Für Rapp war klar, die Städte brauchen mehr Schatten, mehr Grün und mehr Wasser. Am Gespinstmarkt, der aktuell in der Kritik steht, weil viel Beton, aber nur drei Bäume dort zu finden seien, seien so viele Leitungen im Untergrund, „vor allem für das geplante Nahwärmenetz“, dass mehr Bäume nicht möglich gewesen seien, so Rapp. Der Bürgermeister musste sich vor allem eine unglückliche Kommunikationspolitik vorwerfen lassen. „Warum nicht erst das Busfahren günstiger machen und dann die Parkplatzpreise erhöhen?“, fragte Frisch. Viele gute Entwicklungen, Ravensburg hat beispielsweise gemessen an der Einwohnerzahl eine sehr hohe Dichte an E-Tankstellen, kommen nicht als Information bei der Bürgerschaft an, das bestätigten auch einige Zuhörer.

Auf konkrete Maßnahmen angesprochen, zählte Rapp auf: Alle Gebäude am Gespinstmarkt sollen in naher Zukunft mit Nahwärme beheizt werden, das Parken an der Oberfläche wolle man unattraktiv machen und die höheren Einnahmen zweckgebunden investieren. Ein Radweg Richtung Bahnstadt soll kommen, wie auch eine Radbrücke von der Oststadt über die Wangener Straße. Anerkennend zeigte sich Rapp gegenüber den Klimaaktivisten: Er habe sich zwar des Öfteren über deren Aktionen geärgert, aber andererseits habe das Thema dadurch Aufmerksamkeit bekommen und „wir würden ohne euch nicht mit derselben Dringlichkeit darüber reden“, so Rapp. Zu den Parkgebühren erklärte Veerle Buytaert vom Umweltamt: Jeder Parkplatz koste auch jetzt schon richtig Geld, im Moment zahle das die Allgemeinheit. „Warum nicht umlegen, auf diejenigen, die die Parkplätze nutzen, also quasi die aktive Förderung der Stadt zurückbauen?“ ......

Sabine Buchmann-Mayer von den Parents4Future fragte, wohin man denn als Bürger mit guten Ideen und Vorschlägen gehen solle. Denn: „Menschen sollten nicht auf Bäume steigen müssen, um gehört zu werden“. Das Umweltamt - laut Amtsleiterin Buytaert arbeiten dort 14 Fachleute - müsse mehr Präsenz zeigen. .......

Montag, 11. Oktober 2021

Mehr miteinander und über das Klima reden

 BLIX  hier den ganzen Artikel lesen

Die Podiumsdiskussion auf dem Ravensburger Rivoliplatz zum Thema „Klimawandel in Ravensburg - Was können wir gemeinsam tun?“ war spannend besetzt mit Oberbürgermeister Daniel Rapp, Sabine Buchmann-Mayer, Parents4Future, Stephan Frisch, ein Vertreter von Scientist4Future, dem Klimaaktivist Samuel Bosch und der Leiterin des städtischen Umweltamtes Veerle Buytaert.

Diskutiert wurde unter der Moderation von Anja Twardokus die Frage, welche konkreten Klimaschutzmaßnahmen in Ravensburg umgesetzt werden und wie die Bevölkerung gemeinschaftlich daran mitwirken kann. Etwa 50 Zuhörer:innen hatten sich auf dem umsäumten, schattigen Areal des Rivoliplatzes eingefunden, teilweise auch außerhalb in Sicht- und Hörweite.


Samstag, 9. Oktober 2021

Ravensburger Diskussion am 9.10.21

 Instagram-Video von Baumbesetzung Ravensburg 🌳💚 • 9. Oktober 2021 um 18:03



Podiumsdiskussion am 09.10.2021 zum Thema „Klimawandel in Ravensburg - Was können wir gemeinsam tun?“

Pressemitteilung


Die Ortsgruppe der Scientists4Future und der Parents4Future lädt zur Podiumsdiskussion am

Samstag, den 09.10.2021 auf dem Rivoliplatz in Ravensburg ein. Um 15.30 Uhr soll es um die

Fragen gehen, welche konkreten Klimaschutzmaßnahmen in Ravensburg umgesetzt werden und

wie die Bevölkerung gemeinschaftlich daran mitwirken kann. Moderiert wird die Diskussion von

Franziska Preiss. Bestätigte Zusagen für die Teilnahme auf dem Podium liegen bereits von Dr.

Daniel Rapp (Oberbürgermeister), Sabine Buchmann-Mayer (Parents4Future), Dr. Stephan Frisch

(Scientists4Future) und Samuel Bosch (Klimaaktivist) vor. Die Veranstaltung findet unter

Berücksichtigung der aktuellen Coronaverordnung statt.


Pressekontakt

Saskia Mayer

saskia_mayer@ymail.com

015751345358

Mittwoch, 7. Juli 2021

"Der Regionalplan als Dinosaurier"

Text des BUND-Vorstandsmitgliedes Manfred Walser zur Demo am 3.7.21

Der Regionalplan ist verabschiedet.Fast 3.000 Einwendungen haben keine substantiellen Verbesserungen gebracht. Es gab nur redaktionelle Veränderungen. Das ist frustrierend. Die Politik zeigt sich absolut beratungsresistent.

In der Diskussion in der Verbandsversammlung hieß es: „Das ist kein ‚Weiter so!‘ Wir sind besser
geworden.“ Wir haben das vom BUND mal überprüft. Der Faktencheck zeigt ein anderes Bild
(siehe Anhang).

Bsp. Flächenverbrauch:
In den letzten 15 Jahren hat die Region für Wohnen benötigt:                                 1.621 ha
Für die nächsten 15 Jahre sind geplant (wenn man die § 13b Flächen mitrechnet): 1.500 ha
Das sind in 15 Jahren ganze 8% weniger Flächenverbrauch.

Nächstes Bsp.: Industrie und Gewerbeflächen
In den letzten 15 Jahren hat die Region benötigt:                                                        994 ha
Für die nächsten 15 Jahre sind geplant:                                                                     1.200 ha
Hier haben wir eine Steigerung von 20%.

Drittes Bsp.: Straßenbau
In den letzten 15 Jahren hat die Region benötigt:                                                       441 ha
Für die nächsten 15 Jahre sind geplant                                                                       300 ha
Das sind fast die Hälfte weniger, aber die wurden vom Bundesverkehrswegeplan festgelegt, da ist
die Verbandsversammlung unschuldig.

Nimmt man alle Flächen zusammen, dann wurden in den letzten 15 Jahren 3.056 ha Fläche
verbraucht, in den nächsten 15 Jahren sollen es 3.000 ha sein. 
Ganze 56 ha weniger! Nach den Zielen der Nachhaltigkeitsstrategie Baden Württemberg dürfte die Region in diesem Zeitraum nur 1.250 ha Fläche verbrauchen, weniger als die Hälfte. Das hat der BUND zusammen mit den anderen Naturschutzverbänden gefordert.

Viertes Beispiel: Kiesverbrauch
Hier werden die Verbräuche der vergangenen Jahre einfach übernommen: 9 Mio t Kies pro Jahr,
das wird so fortgeschrieben. Sparsamkeit sieht anders aus, Klimaschutz sowieso.

Dabei ist der Zusammenhang sonnenklar:
Wenn die Ressourcen knapp sind, verwenden die Menschen ihre Zeit und Energie und ihren Grips
darauf, andere Lösungen zu finden.
Im Klartext : Wenn es keine Flächen auf der grünen Wiese gibt, überlegt man sich, wie man nach innen verdichten und Leerstand aktivieren kann. Und wenn es zu wenig Kies gibt, dann beginnt man mit Betonrecycling –– technisch ausgereift, kaum teurer,  aber außerhalb des Straßenbaus noch kaum genutzt.
Aber solange die Ressourcen nicht knapp ist, geht man natürlich den bequemeren Weg. Und den hat die  Verbandsversammlung des Regionalverbands  gerade freigegeben. Das ist ein klares und mit Zahlen belegbares „Weiter so!“, meine Herren (und wenige Damen). Und es nützt nichts,  einfach das Gegenteil zu behaupten!

Fazit: Wir sind an einer wichtigen Abzweigung vorbeigerauscht –– und das ist frustrierend.
 (Hätten unsere Entscheidungsträger bloß ein gutes Navi,  dann würden sie jetzt hören: „bitte wenden…  bitte wenden…“)
Aber wir lassen uns nicht frustrieren. Wir machen uns Mut mit guten Beispielen.
Nehmen wir nur mal den Wohnungsbau. Dass wir bezahlbaren Wohnraum brauchen, das ist klar. Und da kann man einiges tun:

  • Das Vorarlberger Projekt „Alte Bausubstanz“ begann im Bregenzerwald. Auslöser war das Problem dass viele der großen alten Bauernhäuser leer stehen oder nur von ein bis zwei alten  Menschen bewohnt werden. Das überfordert die alten Leute und ist ein Problem für die  Siedlungsstruktur der Gemeinde. Also hat man 2007 mit dem Projekt „Leerstandserhebung“ begonnen.
    Zuerst wurde erhoben, wo es solche Häuser gibt. Das geht sehr einfach, wenn man das Einwohnermelderegister hernimmt und schaut, wie viele Personen in einem Gebäude angemeldet sind.
    Dann hat man die Hausbesitzer gefragt, wo die Probleme liegen. Das sind viele: Sanierungsbedarf, alte Baustruktur mit niederen Räumen, die schlecht nutzbar ist, Erbgeschichten  mit vielen Beteiligten, Unsicherheit was kommen könnte, wenn da fremde Leute wohnen. Reservewohnungen für die Kinder und Enkel usw.Da war schnell klar, dass einerseits ein großer Bedarf an Beratung und Unterstützung besteht und andererseits Alternativen angeboten werden müssen.  Die Erfahrungen wurden dann im ganzen Land Vorarlberg weitergenutzt.
• Im südlichen Vorarlberg wurde das Projekt „Sanierungslotse“ ins Leben gerufen. Der berät  zu Fragen wie Bedarf, Nutzung, Energie, Folgekosten und Förderungen.  Zu Beginn wird ein kostenloses Impulsgespräch zum gegenseitigen “Beschnuppern” und Festlegen des ungefähren Beratungsbedarfs durchgeführt. Erst danach entstehen Kosten. 

 

• In Götzis entstand in Zusammenarbeit mit einer Universität das Projekt „Unter der Bahn“.  Da ging es um Strategien zur Verdichtung in einer Einfamilienhaussiedlung. Es hat gezeigt, dass in einem Gebiet mit derzeit elf Einfamilienhäusern knapp 180 zusätzliche Personen  leben könnten, ohne dass der Charakter der Einfamilienhausstruktur vollständig verloren geht. Aber am interessantesten waren die Gespräche mit den Bewohnern.  Da haben vier Familien, die sich gut miteinander verstehen, vorgeschlagen, dass man neue Wohnungen als Reihenhäuser am Rand herum anordnen könnte, sodass in der Mitte ein großer gemeinsam genutzter Garten auf den 4 Grundstücken entsteht.  Und in einem andern Fall haben die Kinder eines Ehepaars ein Haus in den Garten gebaut. Die Nachbarn haben gesagt: „Wie kann man bloß  –– der schöne Garten!“ 
Als man das Ehepaar gefragt hat, haben sie gesagt. „Gottseidank, der Garten ist uns eh‘ über den Kopf gewachsen  und jetzt haben wir die Enkel ums Haus,, das ist schön.“... man muss sprechen mit den Leuten…

 

• In Krumbach im Bregenzerwald haben sie im Dorfzentrum ein Mehrfamilienhaus mit einem  kleinen SPAR-Markt im Erdgeschoß gebaut, damit die alten Leute aus ihren großen Häusern ausziehen konnten und jetzt in der Dorfmitte wohnen und alles zu Fuß erreichen können –– die Nachfrage war groß, die Wohnungen schnell vergeben.

 • Wohnmodule Q4: In Wolfurt hat ein älterer Herr eine große Obstwiese am Ortsrand, die  bereits  als Bauland gewidmet ist. Die Kinder brauchen sie nicht, aber sie soll später für die Enkel da sein. Da plant die Gemeinde in Absprache mit ihm zwischen den Obstbäumen eine Erschließung für vorgefertigte, wieder abbbaubare Holzhäuser, die für einen begrenzten  Zeitraum –– 25 Jahre –– da stehen dürfen. Das sind 20 Wohneinheiten in 5 Gebäuden. Dann werden sie wieder abgeräumt und die Obstwiese kann von den Enkeln genutzt werden.

• In der Vorarlberger Gemeinde Röthis wurde eine stillgelegte Tischlerei, die in Wohnraum umgewandelt werden sollte, als Zwischennutzung mit einem Festival  zum Thema 'Leerstand und Unternutzung' bespielt. Die Veranstaltungen umfassten einen Spaziergang mit einer Schulklasse, Ausstellungen, Musik, Impulsvorträge, Diskussionen und weitere  Aktivitäten zur Werbung für die Nutzung von Leerstand.

 

• In allen 14 Gemeinden der Vorarlberger Region Walgau werden Workshops mit Bürgermeister, Gemeindevertretern und Verwaltungsmitarbeitern durchgeführt. Dabei wird das Siedlungsgebiet  flächendeckend auf seine Verdichtungspotentiale hin betrachtet. Dabei beginnt „Verdichtung“ schon im Einfamilienhaus -Gebiet (Aufstockungen, Zubauten) und reicht bis zum Geschosswohnungsbau.

 

• Das Land Vorarlberg hat einen Bürgerrat zum Thema „Umgang mit Grund und  Boden“ durchgeführt, den 1.400 Bürgerinnen und Bürger mit ihren Unterschriften eingefordert haben. Bei einem Bürgerrat setzen sich etwa 40 zufällig ausgewählte Laien über mehrere Tage zusammen und erarbeiten Ziele. Sie werden von verschiedenen Experten unterstützt und bekommen für ihr Engagement eine bezahlte Freistellung  vom Beruf oder sonstige Unterstützung, damit sie sich ganz dem Anliegen widmen können. Die Ergebnisse waren von hoher Qualität; die zentrale Aussage lautete: „Mehr Nutzen, statt Besitzen“. Sie fanden Eingang ins „Raumbild Vorarlberg“ und wurden von verschiedenen Initiativen im Land aufgegriffen.

 

Soweit ein paar ermutigende Beispiele aus dem Nachbarland, das genauso wie Oberschwaben eigentlich eine gewachsene Einfamilienhaus Kultur hat..
.
Danke für‘s Zuhören.





Donnerstag, 24. Juni 2021

"INTELLEKTUELLER UND FAIRER AUSTAUSCH "

 Bericht von der Homepage  hier übernommen

Wald oder Kiesabbau?

Wirtschaftlichkeit kontra Klimaschutz in der Region Bodensee-Oberschwaben - die Katholische Arbeitnehmerbewegung lud zum digitalen Dialog.

Obwohl sich die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) in der Diözese Rottenburg-Stuttgart eher auf der Seite der Klimaaktivisten im Altdorfer Wald sieht, will sie zwischen unterschiedlichen Positionen vermitteln. So rief der Verband zusammen mit der Erwachsenenbildung und der Betriebsseelsorge ökumenisch ein zunächst dreiteiliges digitales Dialogformat ins Leben. Die Möglichkeit eines moderierten Gesprächs zwischen den Parteien unter Beteiligung der Bevölkerung sei ein Novum, erfuhr KAB-Diözesansekretärin Svenja Gruß von verschiedenen Seiten.

"Es geht um die Grundsatzfrage: Wie wollen wir leben?", brachte Moderator Ulrich Mendelin von der Schwäbischen Zeitung am Dienstagabend das Dilemma auf den Punkt. In der Diskussion zwischen Wilfried Franke, Direktor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben, und Verwaltungswissenschaftler Manfred Walser von Scientists for Future (Wissenschaftler für die Zukunft) vor bis zu 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Videokonferenz wurde deutlich, dass es zwischen Wirtschaftswachstum, freier Wohnortwahl und Klimaschutz abzuwägen gilt.

Erhalt des Waldes oder Kiesabbau

Hintergrund der Kontroverse, wo bei diesen Themen der Schwerpunkt zu setzen sei, ist die Fortschreibung des Entwicklungsplans der Region Bodensee-Oberschwaben für die nächsten 20 Jahre. Am Freitag soll der Plan in die Regionalversammlung zur Beratung und eventuell zur Abstimmung kommen. In der aktuellen Vorlage des Regionalplans wird beispielsweise auf einer elf Hektar großen Fläche im Altdorfer Wald Kiesabbau grundsätzlich erlaubt. Dagegen und gegen andere aus ihrer Sicht nicht klimagerechte Vorgaben gehen Aktivistinnen und Aktivisten seit Monaten auf die Bäume.

Im Wald selbst bauten die meist jungen Menschen aus der ganzen Bundesrepublik bei Vogt ein Dorf aus 15 Baumhäusern und befestigten Transparente. Sie kletterten zwischenzeitlich auch in Ravensburg, Weingarten und am Bodensee ohne Genehmigung auf Bäume, um auf notwendige Maßnahmen zum Klimaschutz aufmerksam zu machen, was Polizeieinsätze auslöste. In der ersten Videokonferenz am 2. Juni schaltete sich Samuel Bosch direkt aus einer Buche zu, argumentierte sehr sachlich und zeigte auch in Detailfragen hohe Kompetenz, wie die KAB berichtet.

Moderator Ulrich Mendelin (Schwäbische Zeitung - o.l.), Wilfried Franke (Regionalverband Bodensee-Oberschwaben - o.r.) und Manfred Walser (Scientists for Future - u.) - Screenshot: Dr. Anja Hirscher

Kirchlicher Verband als Moderator

"Wir verstehen uns hier als Moderierende, die zwischen den Fronten den Austausch befördern", erklärt Anja Hirscher, bei der KAB Bildungsreferentin für Nachhaltigkeit. So zeigte sich, dass sich die beiden Referenten am Dienstag in der Sache einig waren. Der Klimaschutz müsste eine stärkere Rolle spielen. Wilfried Franke verwies dabei aber auf die lange Vorlaufzeit und hält zuerst politische und gesetzliche Vorgaben für notwendig, um das Ziel zu erreichen. Er hätte sich ein früheres Aufbegehren der Kritiker gewünscht, um ihre Einwände zu bverücksichtigen.

Manfred Walser setzt eher auf kreative und innovative Beteiligungsprozesse, wie er sie beispielsweise aus Vorarlberg kennt. Den Wunsch nach stärkerer Bürgerbeteiligung kann auch die KAB erkennen. Er tauchte in den Fragen und Anmerkungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Chat auf und zeigt sich in der aktiven Unterstütung der Baumaktivisten durch die Anwohner. In der Regionalversammlung sind etwa die Hälfte Bürgermeister und Landräte. Frauen und junge Menschen sind unterrepräsentiert. Bei diesem kontrovers diskutierten Thema wollte die KAB Akteure und Interessierte direkt ins Gespräch bringen. "Dies ist uns gelungen", freut sich Svenja Gruß.