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Sonntag, 1. Dezember 2024

Stadt der Zukunft: Utrecht plant ein Viertel fast ohne Autoverkehr

hier  Watson  Artikel von Lukas Armbrust 30.11.24

Stadt der Zukunft: Utrecht plant ein Viertel fast ohne Autoverkehr

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Diese Frage stellen sich wohl viele Menschen. Manche denken vielleicht an futuristische Wolkenkratzer mit riesigen Solarmodulen und ausgiebig begrünten Dächern und Fassaden.

Freitag, 9. Juni 2023

Häufigere Hitze in Städten: "Wir müssen Autos durch Bäume ersetzen"

 NTV hier  09.06.2023,

Um gegen den Klimawandel in Städten anzukommen, muss Platz für Bäume geschaffen werden, sagt Landschaftsplaner und Stadtökologe Stephan Pauleit.

Heißer Beton, wenig Schatten: Hitzewellen nehmen durch den Klimawandel zu. Die städtische Architektur verstärkt die hohen Temperaturen zusätzlich. Im vergangenen Sommer stiegen in vielen deutschen Städten die Temperaturen bis zu 40 Grad und mehr. Und das sei erst der Anfang, sagen Experten. Unsere Städte werden immer heißer. Was man dagegen tun kann und warum wir uns sehr wahrscheinlich zwischen Autos und einer lebenswerten Stadt entscheiden müssen, erklärt Landschaftsplaner und Stadtökologe Stephan Pauleit von der Technischen Universität München im Gespräch mit ntv.de.

Donnerstag, 23. Februar 2023

Lebensqualität im Einklang mit Klimaschutz: Bei der Stadtplanung braucht es Zeit

Eine kurze Notiz in der Schwäbischen über den Flächennutzungsplan in Aalen macht deutlich, was heute gefordert  werden muss: nicht nur die Ausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten und neue Straßen wie bisher. Heute geht es um wesentlich mehr Themen, die miteinander verknüpft werden müssen.

Lebensqualität  hier 22.09.2022   Schwäbische.de, Eckard Scheiderer

Die Fortschreibung des Aalener Flächennutzungsplans bis 2030 muss vielerlei Aspekte berücksichtigen. Angesichts der Wachstumsprognosen für die Stadt wird sie damit fast zur Quadratur des Kreises.

Die Fortschreibung des Aalener Flächennutzungsplans bis zum Jahr 2030 und weit darüber hinaus gleicht fast der Quadratur des Kreises. Denn sie muss vielerlei Aspekte berücksichtigen. Grob gesagt stehen allen möglichen und notwendigen stadtplanerischen Überlegungen auf der einen Seite die ökologischen und klimatischen Anforderungen, die es immer stärker zu berücksichtigen gilt, gegenüber.

Freitag, 16. Dezember 2022

Friedrichshafen: So soll die Stadt in Zukunft weiter wachsen

Die Klausurtagung scheint sehr interessant gewesen zu sein, da wichtige, aber bisher eher ungewöhnliche Themen auf`s Tablett kamen. Das ist bereits ein Riesenfortschritt, den man sich auch in den kleineren Ortschaften ringsum wünschen würde. Wenn jedoch die Prognosezahlen in den Vordergrund gerückt werden, dann frage ich mich schon, ob man das als Zahl einfach so stehen lassen kann. Ob zum besseren Verständnis nicht noch viel weiter aufgedröselt werden müsste: Was sind denn das für 3000 Personen, die hinzu gekommen sind? Wie viele davon sind Asylbewerber  oder Menschen aus der Ukraine? Wie viele davon sind Rentner? Wie viele Kinder? Denn das entscheidet doch wesentlich, welche Art von Wohnraum und Infrastruktur überhaupt notwendig wird.

14.12.2022  |  VON KATY CUKO  hier im Südkurier

Bürgermeister Fabian Müller ist sich der Sperrigkeit des Themas wohl bewusst. „Stadtentwicklung klingt abstrakt und strategisch“, erklärte er bei einem Pressegespräch. Doch wenn es darum geht, welche Flächen in den nächsten 20 Jahren wie verplant werden, wird das nicht nur für Eigentümer von Grund und Boden sehr konkret.

Der alte Flächennutzungsplan für Friedrichshafen und Immenstaad ist über 25 Jahre alt und bedarf einer Überarbeitung. Davor muss sich die Stadtpolitik auf Grundpfeiler verständigen. Wachsen oder nicht? „Diese Frage stellt sich nicht mehr“, so Müller. Die Entwicklung hat einstige Prognosen überholt. Statt Stagnation kamen allein in den vergangenen fünf Jahren knapp 3000 Einwohner hinzu.

Den Auftakt für diesen Planungsprozess gab es bei einer Klausursitzung des Gemeinderats Mitte November. Zwei Tage nahmen sich Rathausspitze und Stadträte Zeit, um über Stadtentwicklung, Strategien und Ziele zu diskutieren. „Wichtig war uns der Austausch“, sagt Fabian Müller. Er wünscht mit dem neuen Flächenplan eine Orientierung für künftige Entscheidungen.

Zwei Experten halfen dabei, ein paar Dinge einzuordnen. Dabei standen Themen wie Nachhaltigkeit oder sozial-gerechte Boden- und Wohnungspolitik im Mittelpunkt. Walter Göppel und Marc Schwarz von der Energieagentur Ravensburg legten anhand aktueller Zahlen zu Themen wie Energieverbrauch dar, mit welchen Konsequenzen Kommunen rechnen müssen, wenn diese Prognosen eintreffen sollten.

Und wie soll sich Friedrichshafen nun entwickeln? Vom Donut zum Krapfen. Stadtplaner sprechen vom Donut-Effekt, wenn ein Zentrum unbelebt ist. Eine Krapfen-Stadt schafft es, mit der richtigen Füllung Leben in die Mitte zu bringen. Auch andere Leitbilder waren den Stadträten wichtig, so etwa die wassersensible Stadt.

In der Flächenentwicklung hält die Mehrheit der Stadträte am bisherigen Leitbild fest: innen vor außen. Wobei Bauen im Außenbereich moderat möglich bleiben soll, vor allem an den Hauptverkehrsachsen.

Laut Fahrplan soll rund ein Jahr Zeit bleiben, um sich über die Strategie für die künftige Stadtentwicklung klar zu werden. Geplant ist in diesem Rahmen eine repräsentative Bürgerbefragung, eine Halbzeit-Bilanz zum ISEK-Prozess und im November 2023 der Startschuss für den neuen Flächennutzungsplan.