Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Donnerstag, 4. September 2025
Live-Tracker zeigt Unterstützung der Banken für fossile Brennstoffe
Samstag, 14. Dezember 2024
Besser heute Geld ausgeben für die Zukunft?
hier 12.12.2024, Leon Werner
Analyse: Schuldenbremse und die junge Generation: Belastung oder Chance?
Kein WLAN und keine funktionierenden Whiteboards sind in einigen deutschen Schulen noch die geringsten Probleme. Immer wieder gibt es Berichte über undichte Fenster oder nicht funktionierende Heizungen. Das ist kein Zufall, denn in Deutschland gibt es einen massiven Investitionsstau im Bildungssystem.
Donnerstag, 12. Dezember 2024
Optimistisch machende Entwicklung in Indien
Bei uns möchten einige Altvorderen die Uhren zurückdrehen und einfach in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts landen und stehen bleiben - und dafür werden populistische Nonsense-Parolen entwickelt und auch noch erfolgreich verbreitet: wie "Ausstieg aus dem Verbrenner-Verbot" oder "Heizungshammer" oder "Wir lassen uns das Grillen nicht verbieten", um nur mal die dümmsten paar zu nennen. Wenn das nur mal kein Fehler ist, unter dem unsere Kinder leiden werden.
In Indien und China sieht man die Notwendigkeit einer Transformation viel klarer und man ist bereit, die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Vorteile als große Chance zu nutzen (siehe dazu hier). Vielleicht hilft dabei die Dauerepidemie Luftverschmutzung, die in Indien natürlich deutlich sichtbarer ist als bei uns......
hier Empfehlung von Rico Grimm in seinem Newsletter 6. Dezember 2024
Indien überholt China bei grünen Investitionen, da erneuerbare Energien zunehmen
Indien hat China in den letzten Monaten als Ziel für die Finanzierung sauberer Technologien überholt, da die Bemühungen zur Förderung der heimischen grünen Fertigung dazu beitragen, Investoren anzuziehen.
Im dritten Quartal wurden Transaktionen im Wert von rund 2,4 Milliarden US-Dollar abgeschlossen, mehr als viermal so viel wie in China und nach den USA die zweithöchste Summe weltweit, wie von BloombergNEF zusammengestellte Daten zeigen.Die Dynamik wird durch Indiens Vorstoß angetrieben, lokale Kapazitäten für saubere Energie auszubauen, um die Abhängigkeit von China zu verringern, und durch die Aussichten, ein Exporteur der Technologien zu werden, sagte Raj Pai, Gründungspartner von GEF Capital Partners, einem klimaorientierten Private-Equity-Fonds.
"Die Attraktivität des Klimasektors
sowohl für öffentliches als auch für privates Kapital
ist sehr hoch"
sagte er.
Donnerstag, 28. November 2024
Das Verschmutzer-zahlen-Prinzip muss kommen
Standard hier Benedikt Narodoslawsky 26. November 2024,
Deindustralisierung oder Gesundschrumpfung?
FOCUS-Video hier
Marcel Fratzscher im „MUT-Talk“ - Panik wegen Rezession? „Nein, wir werden nur gesund geschrumpft“, sagt DIW-Chef
Deutschlands Wirtschaft steht mit dem Rücken zur Wand – genau darin liegt laut Marcel Fratzscher eine große Chance. Der DIW-Chef erklärt das „Gesundschrumpfen“ unseres Landes – und warnt vor dem „größten Fehler, den Deutschland jetzt machen kann“.
Samstag, 23. November 2024
Überraschende Wahrheit: Die Energiewende wird sehr viel günstiger als alle dachten
Focus hier Freitag, 22.11.2024,
Dieser Beitrag erschien durch Kooperation mit The Economist
Neue Berechnungen zeigen: Die Kosten der Energiewende werden drastisch überschätzt.
Dank technologischer Fortschritte und niedrigerem Energiebedarf können wir die Dekarbonisierung viel günstiger erreichen als bisher angenommen.
Sonntag, 3. November 2024
Was, wenn die Märkte für unsere Produkte verschwinden?
Dieser Artikel gilt nicht nur für Österreich...
Standard hier Renate Graber András Szigetvari, 3. November 2024
Längste Flaute in Österreichs Geschichte
Montag, 28. Oktober 2024
Der realitätsferne Wirtschaftsnobelpreis rückt der Realität ein kleines Stück näher
TAZ hier Kommentar von Ulrike Herrmann 14.10.2024
Es kommt Bewegung in den WahnsinnSamstag, 26. Oktober 2024
Eine innovative Idee zur Rettung der Wälder
hier Jakob Pallinger 23. Oktober 2024,
Brasilien will mit einem innovativen Fonds Milliarden Dollar für den Schutz der Wälder mobilisierenDonnerstag, 17. Oktober 2024
Geld ist also da, es fließt nur in die falsche Richtung
Dienstag, 3. September 2024
Klimakrise: Grüne Transformation – eine Chance für Deutschland
hier t-online Meinung von Christine Holthoff am 19.08.2024
Donnerstag, 4. Mai 2023
Zehn Klima-Signale, die - ein bisschen - Hoffnung geben
ZEIT ONLINE 30. April 2023, dpa
Angesichts von Überschwemmungen, Dürren und schmelzenden Gletschern kann leicht die Hoffnung schwinden, dass der menschengemachte Klimawandel noch zu bremsen ist. Doch es gibt sie, die Signale, die Hoffnung geben können - wenn auch nicht gerade zahlreich.
«Die Menschheit geht immer noch in die falsche Richtung: Der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen steigt weiterhin, es bräuchte internationale Kooperationen, davon gibt es aber leider immer weniger», sagt Klimaforscher Mojib Latif im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.
«Als Wissenschaftler bin ich relativ frustriert und ohne große Hoffnung. Als Mensch sage ich: Wir müssen die positive Sicht stärken und dynamisieren. Wir wissen, wie wir die Pariser Klimaziele erreichen, setzen das Wissen aber nicht oder nicht konsequent um. Bei vielem stimmt die Richtung, aber die Geschwindigkeit nicht.»
Deutschland habe eine historische Verantwortung und als große Industrienation eine Vorbildrolle. Daher sei es durchaus sinnvoll, nationale Erfolge im Klimaschutz zu betonen, auch wenn die weltweite Bilanz ein anderes Bild zeige, sagt Latif, der am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (Geomar) tätig ist. «Und Deutschland hat da tatsächlich einiges erreicht.»
Dienstag, 25. April 2023
Klimaschutz:Versicherer verlassen Umweltinitiative
Süddeutsche Zeitung 23. April 2023 hier Von Katrin Berkenkopf, Friederike Krieger und Jonas Tauber, Köln
Große Versicherer schlossen sich 2021 auf Initiative der UN einer Vereinigung an, die mithilfe der Versicherungsverträge gegen den Klimawandel vorgehen will. Jetzt verlassen drei wichtige Mitglieder den Verbund. Es gibt Druck von der Industrie und republikanischen Politikern in den USA.
Freitag, 14. April 2023
Klimafinanzierung in kleinen Schritten
Spiegel hier
Erst einmal die gute Nachricht: Nach Monaten der Stille wird endlich wieder ernsthaft Weltklimapolitik gemacht. Seit der Uno-Klimakonferenz von Sharm al-Scheich (S+) im vergangenen November wurde zwar hinter den Kulissen verhandelt und weiter etwa an Energiepartnerschaften (JETP) gearbeitet. Echte Beschlüsse für tief greifende Reformen gab es aber nicht – obwohl die bitter nötig sind.
Ein großer Brocken ist die Klimafinanzierung. Der Globale Süden benötigt bis 2030 jährlich 2,4 Billionen Dollar für Energiewende, Kohleausstieg, die Anpassung an Dürren, Stürme und Starkregen. Rund eine Billion Dollar müsste von Industrieländern, Investoren und Entwicklungsbanken kommen. Zum Vergleich: Derzeit zahlen die reichen Staaten nicht mal 100 Milliarden Dollar Klimahilfen pro Jahr an den Süden.
Seit der zurückliegenden Klimakonferenz liegt ein Vorschlag aus Barbados vor, der ärmeren Ländern den Zugang zu Finanzmitteln erleichtern soll. Die sogenannte Bridgetown-Agenda sieht vor:
- Entwicklungsländer sollen leichter an Kredite kommen können, um damit die Energiewende zu beschleunigen
- Weltbank, der Internationale Währungsfonds und multilaterale Banken sollen günstige Kredite im Katastrophenfall schneller auszahlen.
- Schuldentilgungen sollen nach einer Naturkatastrophe ausgesetzt werden können
- Ein Treuhandfonds mit 500 Milliarden Dollar soll entstehen, mit dem Projekte wie der Bau von Wind- und Solarparks abgesichert werden könnten.
Fast vier Monate später kamen in dieser Woche nun der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank zu ihrer Frühjahrstagung in Washington zusammen, um immerhin erste kleinere Reformen anzustoßen. So wurden die Regeln bei der Weltbank so verändert, dass ärmern Staaten künftig bis zu vier Milliarden Euro mehr an Krediten zur Verfügung stehen – pro Jahr.
Petition: An die Regierenden der G20 und die Finanzminister*innen
Avaaz hier unterschreiben! Verfasst am: 11 April 2023
links: in derselben Mission unterwegs: extinction rebellion im Hotel Adlon, Berlin
Als Bürgerinnen und Bürger der Welt, denen die zunehmende Ungleichheit Sorgen macht, fordern wir Sie auf, das gesamte Vermögen der Superreichen jetzt zu besteuern. Eine solche Steuer könnte jährlich Milliarden einbringen, genug, um dringende soziale Bedürfnisse und Umweltkrisen auf der ganzen Welt anzugehen. Es ist an der Zeit, dass die Ultra-Reichen zahlen, was sie schulden.
Während Elon Musk jahrelang einen tatsächlichen Steuersatz von etwa drei Prozent entrichtete, zahlte eine Reishändlerin in Uganda 40 Prozent. Sie verdient umgerechnet etwa 80 US-Dollar im Monat. Musk besitzt ein Vermögen von 180 MILLIARDEN Dollar!
Donnerstag, 13. April 2023
Milliarden für Klimaschutz und sozialen Ausgleich nutzen
Einnahmen aus CO2-Preis positiv einsetzen
Aktuelle Diskussionen um Klimaschutzmaßnahmen kreisen um Instrumente wie Tempolimit und eFuels. Dabei gerät der CO2-Preis mit seinen Potenzialen für hohe Einnahmen und Verteilungsgerechtigkeit aus dem Blickfeld. Für die Zeit von 2021 bis 2030 können die Einkünfte aus dem nationalen und europäischen Emissionshandel für Deutschland bis zu 227 Milliarden Euro betragen, zeigen Berechnungen des vom BMBF geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne.
Mit diesen Mitteln könnte über ein Klimageld die gesellschaftliche Akzeptanz für den CO2-Preis gestärkt, Kosten für einkommensschwache Haushalte abgefedert, Klimaschutzinvestitionen erhöht oder Einkommenssteuern gesenkt werden. Damit politische Entscheidungen über einen effektiven Einsatz der Finanzmittel getroffen werden können, werden laut einer Medienmitteilung vom 27.03.2023 die Konsequenzen auf Klimaschutz, Verwaltung und Wirtschaft in einem neuen Ariadne-Papier skizziert.
„Klimageld, Strompreissenkungen, Verringerung der Einkommenssteuer, Härtefall-Kompensationen oder Förderprogramme: „Wir haben fünf konkrete Optionen zur Verwendung der Mittel aus der CO2-Bepreisung untersucht und auf ihre Effekte durchleuchtet“,
Mittwoch, 12. April 2023
Bridge-Town-Initiative: Vielleicht gibt`s ja doch noch Hoffnung?
Ein Gastbeitrag von Vanessa Nakate und Luisa Neubauer
Finanzsystem und Klimakrise: Fragt endlich nach dem Geld!
Das globale Finanzsystem befeuert die Klimakrise. Das muss sich ändern. Ein Appell von Vanessa Nakate und Luisa Neubauer
Fatalerweise wird in der Klimadebatte kaum über das globale Finanzwesen gesprochen. Dabei lassen sich die nötigen Billionen für die Klimawende ohne kleine und große Revolutionen nicht beschaffen. Dieses Jahr könnten sich hier Welten bewegen. Erstmals liegen pragmatische und doch weitreichende Vorschläge auf dem Tisch, wie sich die Spielregeln von multilateralen Entwicklungsbanken so ändern lassen, dass es eine Chance gibt, die Klimakrise zu bewältigen. In diesen Tagen werden die Ideen bereits dort diskutiert, wo der Wandel ankommen muss: in den Zentralen von Finanzinstitutionen wie der Weltbank und an runden Tischen politischer Gipfeltreffen.
Sonntag, 19. Februar 2023
"Bridge-Town-Initiative": Wie Barbados das Klima retten will
ZDF hier von Elisa Miebach 17.02.2023 Quelle: AP
Eine Idee aus Barbados könnte zur Klima-Reform des internationalen Finanzsystems führen - und soll nun sogar auf der Münchner Sicherheitskonferenz diskutiert werden.
Die Premierministerin der Karibikinsel Barbados hat Erfahrung mit Hurrikans. Doch die Stürme werden stärker, die Überschwemmungen größer und der steigende Meeresspiegel nagt an der Insel, die so groß ist wie das Bundesland Bremen.
Mia Mottley weiß, wenn auf ihrer Insel langfristig ein gutes Leben möglich sein soll, darf die Erde sich nicht mehr viel stärker erwärmen.
Milliarden gegen den Klimawandel
Mittwoch, 18. Januar 2023
Umweltorganisationen gründen eigenes „grünes” Finanzlabel
Handelsblatt hier 18.01.2023 dpa
Nach der umstrittenen EU-Einstufung von Gas- und Atomkraftwerken als klimafreundliche Geldanlagen gründen Umweltorganisationen ein eigenes „grünes” Finanzlabel.
Damit können Banken, Investoren und Versicherer nachsehen, ob ihre Investitionen basierend auf wissenschaftlichen Kriterien klimafreundlich sind, wie aus einer Mitteilung von mehrerer Organisationen wie dem WWF und Ecos am Mittwoch hervorgeht.
„Die Initiative soll Klarheit für Investoren schaffen, nachdem die EU Gaskraftwerke, Kernkraftwerke, das Verbrennen von Bäumen, intensive Abholzung und andere schädliche Aktivitäten in der EU-Taxonomie als "nachhaltig" bezeichnet hat”, schrieben die Organisationen.
Investments, um den Klimawandel zu bekämpfen
In der Taxonomie listet die EU Sektoren, in die investiert werden kann, um den Klimawandel zu bekämpfen. Seit Anfang Januar werden darin auch Investitionen in Gas- oder Atomkraftwerke als klimafreundlich eingestuft. Das hatte für große Diskussionen und Kritik von Umweltorganisationen geführt, da beim Verbrennen von Gas klimaschädliches CO2 ausgestoßen wird und bei der Kernspaltung radioaktiver Müll entsteht. Österreich und Luxemburg sowie mehrere Organisationen klagen gegen die EU-Taxonomie.
Der WWF, Ecos und andere Umweltorganisationen wollen mit ihrer eigenen Taxonomie nun „strenge Kriterien” schaffen, damit Finanzinstitute besser einschätzen können, was klimafreundlich ist und was nicht. Konkret sollen nach und nach alle wirtschaftlichen Aktivitäten nach einem Ampel-Prinzip grün, gelb oder rot eingestuft werden. Die Kriterien dafür sollen regelmäßig überprüft werden von einer Gruppe unabhängiger Experten.
Freitag, 3. Dezember 2021
Klimafreitag der Süddeutschen Zeitung vom 3.12.21
Wissen Sie, was mit Ihrem Geld passiert? Klar, Sie haben gestern den Wocheneinkauf bezahlt und vergangene Woche die neue Winterjacke Ihres Sohnes. Aber das Geld meine ich nicht. Ich meine das Geld, das womöglich (hoffentlich gut verstreut) in Anlagefonds steckt, damit es sich dort immerhin noch ein bisschen vermehrt.
Ich sag’s Ihnen ganz ehrlich: Ich wusste es bis vor Kurzem nicht. Und das, obwohl ich Wirtschaftsjournalistin bin und ständig Texte von Kollegen lese, die mir unter die Nase reiben, dass es nun wirklich nicht so schwer ist, ein Portfolio auf Nachhaltigkeit zu überprüfen.
Falls Sie sich jetzt gerade fragen, ob das hier wirklich der Klimafreitag-Newsletter ist und nicht etwa der Geld-Newsletter der SZ (den Sie hier abonnieren können, wenn Sie mögen): Ja, Sie sind hier nach wie vor richtig, wenn Sie sich mehr fürs Klima interessieren als für Finanzen. So richtig lässt sich beides aber nicht voneinander trennen. Schließlich macht auch beim Klima Geld allzu oft den Unterschied.







