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Mittwoch, 3. Juli 2024

Warum wurde Jesus gehasst? Die KI gibt Antworten:

Es geht natürlich um die Jesus-Frage, die am Ulmer Münster zu bestaunen war.
Ich persönlich finde es ziemlich traurig, dass die Kirchengemeinschaft die Kriminalisierung der Aktivisten zuließ. Die hätten dem Ganzen sehr bewusst und sehr schnell einen Riegel vorschieben können, indem sie sich hinter die Aktivisten gestellt hätten. Denn wenn selbst der Papst mit seinen Schriften zum Klimaaktivisten mutiert ist - was wäre daran anstößig gewesen? Wem dient die katholische Kirche?


Manfred hat diesen Text aus KI-Feder am 3.7.24 weitergeleitet:

Jesus wurde aus verschiedenen Gründen gehasst, je nach Perspektive und den historischen, sozialen und religiösen Kontexten seiner Zeit.


  • Religiöse Führer und Autoritäten: Jesus' Lehren und Handlungen stellten eine Herausforderung für die bestehenden Autoritäten dar. Die Pharisäer und Schriftgelehrten sahen in ihm eine Bedrohung, da er ihre Traditionen und Auslegungen des Gesetzes hinterfragte und kritisierte. Jesus wurde als potenzieller politischer Unruhestifter wahrgenommen. Obwohl seine Botschaft hauptsächlich spirituell war, sahen die Römer in der wachsenden Anhängerschaft und den messianischen Erwartungen eine Bedrohung der politischen Stabilität und der römischen Herrschaft.

  • Jesus predigte radikale Botschaften von Liebe, Vergebung und dem Reich Gottes, die soziale und religiöse Normen infrage stellten. Seine Aufforderung, die Armen und Ausgegrenzten zu unterstützen, widersprach den bestehenden sozialen Hierarchien.

  • Seine Popularität und die daraus resultierende Eifersucht und Feindschaft trugen ebenfalls zu seiner Ablehnung bei. Einige Menschen lehnten ihn ab, weil sie sich von seinen Forderungen herausgefordert fühlten.

  • Insgesamt wurde Jesus gehasst, weil seine Lehren und sein Verhalten bestehende Machtstrukturen, religiöse Überzeugungen und soziale Normen in Frage stellten.


Und warum werden heute junge Klimaaktivisten gehasst?
Gibt es womöglich Parallelen?

Dienstag, 19. Oktober 2021

Rede des Papst Franziskus

Das haben die Klima-Kämpfer aus dem Altdorfer Wald entdeckt:

"Papst Franziskus hat offiziell und explizit im Namen Gottes gesagt, dass aufgehört werden soll Wälder zu zerstören. Kann das jemand den Verantwortlichen von der Basilika Weingarten mal verklickern? "

hier geht`s zur ganzen Botschaft

Auszüge aus der Rede:

"Ich bitte alle großen pharmazeutischen Laboratorien, die Patente freizugeben. Machen Sie eine Geste der Menschlichkeit und erlauben Sie jedem Land, jedem Volk, jedem Menschen, Zugang zu den Impfstoffen zu haben. Es gibt Länder, in denen nur drei oder vier Prozent der Einwohner geimpft sind.
Im Namen Gottes bitte ich Finanzgruppen und internationale Kreditinstitutionen, armen Ländern zu erlauben, "die Grundbedürfnisse ihres Volkes" zu sichern und jene Schulden zu erlassen, die so oft gegen die Interessen derselben Völker kontraktioniert werden.

Im Namen Gottes bitte ich die großen Rohstoffindustrien -- Bergbau, Öl, Forstwirtschaft, Immobilien, Agrarindustrie -- damit aufzuhören, Wälder, Feuchtgebiete und Berge zu zerstören, die Verschmutzung von Flüssen und Meeren zu stoppen, damit aufzuhören, Lebensmittel und Menschen zu vergiften.

Im Namen Gottes bitte ich die großen Lebensmittelkonzerne, damit aufzuhören, monopolistische Produktions- und Vertriebssysteme aufzuzwingen, die die Preise aufblähen und den Hungrigen am Ende Brot vorenthalten.

Im Namen Gottes bitte ich die Waffenhersteller und -händler, ihre Aktivitäten vollständig einzustellen, denn sie schüren Gewalt und Krieg, sie tragen zu jenen schrecklichen geopolitischen Spielen bei, die Millionen von Vertriebenen und Millionen Von Toten kosten.

Im Namen Gottes fordere ich die Technologiegiganten auf, damit aufzuhören, die menschliche Schwäche, die Verletzlichkeit der Menschen, um des Profits willen auszunutzen, ohne sich um die Verbreitung von Hassreden, Grooming, Fake News, Verschwörungstheorien und politischer Manipulation zu kümmern.

Im Namen Gottes bitte ich die Telekommunikationsgiganten, den Zugang zu Bildungsmaterial und die Konnektivität für Lehrer über das Internet zu erleichtern, damit arme Kinder auch unter Quarantäne unterrichtet werden können.

Im Namen Gottes bitte ich die Medien, die Logik der Postfaktik, des desinformation, der Diffamierung, der Verleumdung und der ungesunden Anziehung zu Schmutz und Skandalen zu beenden und zur menschlichen Brüderlichkeit und Empathie mit denen beizutragen, die am tiefsten geschädigt sind.

Im Namen Gottes rufe ich die mächtigen Länder auf, Aggressionen, Blockaden und einseitige Sanktionen gegen jedes Land irgendwo auf der Erde zu stoppen. Nein zum Neokolonialismus. Konflikte müssen in multilateralen Foren wie den Vereinten Nationen gelöst werden. Wir haben bereits gesehen, wie einseitige Interventionen, Invasionen und Besetzungen enden; auch wenn sie durch edle Motive und schöne Worte gerechtfertigt sind.

Dieses System mit seiner unerbittlichen Logik des Profits entweicht jeglicher menschlicher Kontrolle. Es ist Zeit, die Lokomotive zu verlangsamen, eine außer Kontrolle geratene Lokomotive rast auf den Abgrund zu. Es ist noch Zeit.

Gemeinsam mit den Armen der Erde möchte ich die Regierungen im Allgemeinen, die Politiker aller Parteien bitten, ihr Volk zu vertreten und für das Gemeinwohl zu arbeiten. Ich möchte sie um den Mut bitten, auf ihr eigenes Volk zu schauen, den Menschen in die Augen zu schauen, und um den Mut zu wissen, dass das Wohl eines Volkes viel mehr ist als ein Konsens zwischen den Parteien (vgl. Evangelii gaudium, 218). Lasst sie aufhören, ausschließlich auf die wirtschaftlichen Eliten zu hören, die so oft oberflächliche Ideologien ausspucken, die die wahren Dilemmata der Menschheit ignorieren. Mögen sie Diener des Volkes sein, das Land, Arbeit, Wohnraum und gutes Leben fordert. "

Samstag, 25. September 2021

Klimaaktivist*innen klettern erfolgreich auf größte Barock-Kirche nördlich der Alpen und prangern unchristliche Politik der CDU an

Pressemitteilung vom 25.9.21                                                                                  

Nachdem ein Medienhaus eine vertrauliche Vorabinformation über eine geplante Kletteraktion am Ulmer Münster durchsickern ließ und sie so verhinderte, erklomm dieselbe Gruppe Klimaaktivist*innen in den frühen Morgenstunden des heutigen Samstags (25.9.) erfolgreich die größte Barock-Kirche nördlich der Alpen, die Basilika Weingarten. In knapp 30 Meter Höhe brachten sie dort das schon für vergangenen Mittwoch angedachte 60 Quadratmeter große Banner mit der Aufschrift "€DU: unchristlich, unsozial, klimaschädlich" an.

"Mit dem C im Namen ködern CDU und CSU christliche Wähler", erklärt Kletterin Charlie Roth (19) ihre Motivation für den zweiten Aktionsanlauf. "Unsere Wähleraufklärung muss dieses Mal unbedingt erfolgreich sein, denn es steht zu viel auf dem Spiel", gab sie am Vorabend bei einem ausführlichen Vorbereitungstreffen zur Planung einer sicheren Kletterroute noch zu Protokoll. "CDU und CSU verhöhnen mit dem C im Namen den christlichen Glauben. Korruptionskultur und Verwandtenaffäre, einseitige Bevorteilung von Reichen und Geringschätzung der Schöpfung: Diese Grundpfeiler der Union sind mit christlichen Werten unvereinbar."

"Von den 18 seit 2019 der Korruption überführten Politiker gehörten 17 zur Union", ergänzt Roths Unterstützer Samuel Bosch (18). "Wir möchten die Gemeindemitglieder in Weingarten direkt am Gemeindezentrum auf die Machtmissbrauskultur der CDU/CSU hinweisen."
Als Klimagerechtigkeitsaktivist sei Bosch grundsätzlich überparteilich.Trotzdem müsse er illegale Machenschaften, die mittelbar gegen das Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts verstoßen und die Schöpfung bedrohen, klar benennen und daher besondere Kritik an der Union üben.

Die Enzyklika Laudato si' von Papst Franziskus über die Sorge für das gemeinsame Haus dient gläubigen Klimagerechtigkeitsaktivist*innen als wichtige Orientierung und wird von Roth als "diametraler Gegenentwurf zum unchristlichen Wahlprogramm der CDU/CSU" bezeichnet.                    Die Aktivist*innen werden im Laufe des frühen Nachmittags wieder herabklettern.

                                                                                                                                            

HINWEISE

1. Die Kletter*innen führen die Aktion auf eine solche Art und Weise durch, dass kein Hausfriedensbruch und somit keine Straftat vorliegt.

Nähere Auskunft dazu gibt Rechtsanwalt Klaus Schulz . "Oft wird legitimer Klimaprotest von den Behörden kriminalisiert", berichtet Bosch aus seiner Erfahrung. Nach einer früheren Aktion musste der Realschulabsolvent bereits "zur Gefahrenabwehr" für zwei Nächte in Haft. "Straftaten begehen wir mit unseren Kletteraktionen jedoch keine."

2. Bei den Aktivist*innen handelt es sich um erfahrene Kletter*innen aus der Altdorfer Waldbesetzungsgemeinschaft. Seit Februar 2021 errichten sie dort Baumhausdörfer, um sich mit ihren Körpern den vom Regionalverband Bodensee-Oberschwaben vorangetriebenen Rodungsplänen entgegenzustellen und direkten Widerstand zu leisten. Ihre Fähigkeiten erlernten sie dort und zuvor im besetzten Dannenröder Wald in zahlreichen Kletterkursen, die unter anderem die bekannte Kletteraktivistin Cécile Lecomte leitete. Zentrales Element in diesen Kursen sind Rettungstechniken, um sogar im Fall einer unerwarteten Bewusstlosigkeit andere Kletter*innen sicher zu bergen.
Ingo Blechschmidt, [25.09.21 14:25]

3. Anders als "Roofer" geht es den Kletter*innen nicht um ein sportliches Erlebnis, sondern um dringend nötige politische Aufklärung. Geklettert wird ausschließlich gesichert, um die Unversehrtheit der Kletter*innen sowie von etwaigen Passant*innen sicherzustellen. "Wenn unser Wahltäuschungsaufklärung langfristig auch nur zu einer einzigen neuen Bushaltestelle führt, hat sich unser Einsatz schon gelohnt", so Roth.

4. Dass 17 von 18 der Korruption überführten Politiker*innen zur CDU/CSU gehörten, ist unglaublich, aber keine Übertreibung. Quelle hier                                                                        

Donnerstag, 5. August 2021

KAB Unterbrecher - ein kleiner spiritueller Rückblick auf unsere Veranstaltung auf dem Höchsten!  hier
von  Matthias Schneider, dem die Veranstaltung dort in so positiver Erinnerung geblieben ist, dass er einen kurzen Podcast dazu erstellt hat.




Donnerstag, 29. Juli 2021

Österreich & Weltkirche · Caritas Kirchenglocken läuten gegen Hunger und Klimakrise




3.000 Glocken in ganz Österreich werden am Freitag, 30. Juli 2021, um 15 Uhr läuten. #GlockengegendenHunger  hier

Caritas-Präsident Landau zu Hunger und Klimakrise: "Es ist ein Ärgernis, dass bei beidem viel geredet aber zu wenig getan wird".

Mit einer laut tönenden Aktion ruft die Katholische Kirche in Österreich zum Einsatz gegen die Klimakrise und den weltweiten Hunger auf, von dem laut UNO 811 Millionen Menschen betroffen sind und durch den alle 13 Sekunden ein Kind stirbt: Am Freitag (30. Juli) werden bei der von Bischofskonferenz und Caritas initiierten Aktion zur Sterbestunde Jesu um 15 Uhr fünf Minuten lang bundesweit etwa 3.000 Glocken erklingen.