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Dienstag, 13. Januar 2026

Einwendung gegen Kiesabbau Kieswerk Tullius

Hermine schreibt: Das ist  unsere Einwendung als Regionalverbandsfraktion 11`25

Bündnis 90/Die Grünen Fraktion der Regionalverbandsversammlung

Bild: Aktivisten in der Kiesgrube Tullius 2024


Antrag: Landkreis Ravensburg Kiesabbau mit Wiederverfüllung und Rekultivierung

der Kieswerk Tullius GmbH & Co. KG in Schlier-Hintermoos

Einwendung gegen den Antrag auf erweiterten Kiesabbau im Altdorfer Wald.

Wir brauchen keine Erweiterungen und keine neue Kiesgrube im Altdorfer Wald

Sonntag, 5. Oktober 2025

Kommt zu den Skilllshare-und Bau-Tagen vom 30. Oktober bis 5. November in den besetzten Altdorfer Wald (Alti). 

Ein Konzert/Rave, Vorträge, Awareness, Flinta-Baumhaus winterfest machen, Skills rund um Räumung, klettern, Baumhäuser (aus-)bauen und alles was ihr teilen wollt. 

🍂🍁Es ist ein Open Space, in dem du dich gerne einbringen kannst. 

Und stellt euch mit uns gegen den zerstörerischen Kiesextraktivismus. Für den Erhalt von Wasser und Wald.

Mittwoch, 17. September 2025

Beitrag zum Kampf um Kiesabbau im Alti In Regio-TV

 


Regio-TV  hier

Im Altdorfer Wald regt sich Widerstand gegen den geplanten Kiesabbau, der die Natur auf 11 Hektar Fläche zerstören würde. Aktivisten, die seit Jahren gegen den Abbau kämpfen, haben sich in Baumhäusern hoch oben in den Bäumen verschanzt und bereiten sich auf eine mögliche Räumung vor. Doch der Protest geht über den juristischen Widerstand hinaus – mit speziellen Techniken und entschlossenem Einsatz setzen die Aktivisten alles daran, ihre Lebensgrundlagen zu schützen. Während sich das Verfahren zur Genehmigung des Kiesabbaus hinzieht, bleibt abzuwarten, wie die Auseinandersetzung zwischen Aktivisten und Behörden weitergeht.

Montag, 25. August 2025

Jetzt wird es ernst mit dem Kiesabbau

 


Schwäbische Zeitung  25.8.25


Manni meint: 

Sie tun immer noch so, als ob dies nicht schon längst beschlossene Sache ist.
Kies und Torfabbau vernichten unsere Natur. Aber natürlich wird das von Gutachten begleitet, um sich als Landrat und Behörden die Hände in Unschuld zu waschen.

Sicher erfolgt dann ein von öffentlichen Geldern finanzierter Strassenausbau zwischen Grund und Grenis. Und bald folgt der Antrag auf endgültige Austorfung des Reichermoos über 2030 hinaus um weiterhin Wellnessmoorbäder in den ach so moorschützenden Bäderstadten Buchau, Waldsee und Wurzach anzubieten.

Wir Steuerzahlenden finanzieren dass Moorschutzzentrum MOOR EXTREM in Wurzach und diese Stadt macht gleichzeitig das Reichermoos platt. Aber auch da werden schlaue Gutachter attestieren, dass dies gut für das Reichermoos ist. Verlogener geht's nicht...

Samstag, 23. November 2024

Klimaaktivisten protestieren gegen Kiesabbau im Altdorfer Wald

SWR hier  20.11.2024,Dirk Polzin, zum Anhören hier

Pläne für neue Kiesgrube

Im Kampf gegen den Kiesabbau im Altdorfer Wald haben Klimaschützer erneut ein Protestcamp errichtet. Am Mittwoch demonstrierten sie gegen die Pläne für eine neue Kiesgrube bei Vogt.

Sie wehren sich gegen den Kiesabbau im Altdorfer Wald: Klimaaktivisten haben am Mittwoch gegen Pläne für eine weitere Kiesgrube bei Vogt im Kreis Ravensburg demonstriert. Anlass für die erneute Protestaktion: In Vogt sprachen die Kiesabbaufirma und Vertreter des Landratsamtes am Mittwoch über die geplante Erweiterung des Kiesabbaus und über mögliche Auswirkungen auf die Natur.

Die Klimaaktivisten hatten bereits am Dienstag neben der Halle ein Camp aus Zelten und Pavillons gebaut. In der Halle tauschten sich unter anderem das Landratsamt Ravensburg und das Kiesabbauunternehmen über die Auswirkungen einer neuen Kiesgrube im Altdorfer Wald aus.

Die Klimaschützer wehren sich bereits seit Jahren gegen die Pläne und fürchten, dass die neue Kiesgrube vom Landratsamt als Genehmigungsbehörde einfach durchgewunken wird. Die Behörde dementiert das.

Dienstag, 23. Juli 2024

Waldbesetzer*innen dringen in Kiesgrube ein und prangern Kiesexport am Kieswerk Tullius an

Pressemitteilung vom 22.7.2024

Banner: "Kein Kies €xport!" – Nachdem das Kieswerk nun schon zum zweiten Mal eine schriftliche Anfrage zum Anteil des nach Schweiz und Österreich exportierten Kies unbeantwortet ließ, erinnerten Aktivist*innen aus der Waldbesetzung das "Kieswerk Tullius" bei Oberankenreute am gestrigen Sonntag, dem 21.7. an die noch ausstehende Antwort und brachten ihre Forderung auf der Spitze der Kies-Sortieranlage an.

Freitag, 19. April 2024

Resolution der BUND-Regionalkonferenz vom 13. April 2024 zum genehmigten Regionalplan Bodensee Oberschwaben


Forderung: Netto-Null beim Flächenverbrauch und Verzicht auf Kies- und Torfabbau im Altdorfer Wald

Die BUND-Gruppen der Region Bodensee-Oberschwaben fordern die Städte und Gemeinden der Region auf, die Netto-Null beim Flächenverbrauch bis 2035 über die Flächennutzungspläne sicherzustellen. Dieses Ziel ist im Koalitionsvertrag Baden-Württemberg festgelegt. Die Pläne müssen neben Bauflächen auch Flächen für die Nachverdichtung, für den Rückbau und die Entsiegelung oder Doppelnutzung ausweisen.

Montag, 12. Februar 2024

Neuer Aktivisten-Film: "Knirschendes Gold - Kies frisst Wald"

Nicht nur bei uns im Regionalgebiet schlagen die Wogen hoch beim Kies- und Sandabbau, das bezeugt folgende Nachricht:


Wir kämpfen gegen Naturzerstörung durch das Bergrecht und haben einen Dokumentarfilm über den Sandabbau in Südhessen gedreht.

Der Langener Kies-See ist eine Station im Film.

Gerne zeigen wir den Film kostenlos deutschlandweit und freuen uns über Kontakte.

Hier ein kurzer Trailer auf YouTube:  "Knirschendes Gold - Kies frisst Wald"

Der Film „Knirschendes Gold“ beleuchtet die Schattenseiten des Kiesabbaus für die Natur und die Menschen anhand konkreter Beispiele im Rhein-Main-Gebiet! Dort befindet sich wertvoller Sand unter der Erde. In unserer profitorientierten Welt wird der Sand immer schneller abgebaut und wenig Rücksicht auf die Natur genommen. Wertvolle Wälder sollen dem Kiesabbau weichen, obwohl wir diese im Kampf gegen den Klimawandel und für die Trinkwasserversorgung der Metropolregion sehr dringend brauchen.


Wir unterstützen auch die laufende Petition zur Reform des Bergrecht:

#MenschenrechtvorBergrecht

https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-enteignung-und-naturzerstoerung-menschenrechtvorbergrecht

Auch wenn ihr die Form der Petition ablehnt, würde es helfen, wenn ihr die Links teilt.

Viele Menschen sind von unserem Film erschüttert und niemand kennt die Probleme mit dem Bergrecht in Deutschland. Wir brauchen Öffentlichkeit auf allen Ebenen.

Freitag, 26. Januar 2024

Kiesabbau - vom Antrag zur Genehmigung

Schwäbische Zeitung  hier Von Philipp Richter

Kiesabbau - vom Antrag zur Genehmigung

Die Fragen und Antworten zur Genehmigung von Kiesabbau im Altdorfer Wald

Ende Dezember 2023 hat Kiesunternehmer Oliver Mohr angekündigt, in diesem Jahr den Antrag auf Genehmigung für den Kiesabbau im Altdorfer Wald bei Grund zu stellen. Wie für die Genehmigung von Windparks ist auch beim Kiesabbau das Landratsamt Ravensburg zuständig. Das Verfahren für den Rohstoffabbau gestaltet sich allerdings anders als beim Bau von Windenergieanlagen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema......

Bei Windenergieanlagen gibt es einen Anspruch auf Genehmigung, wenn alle Gesetze und Vorschriften eingehalten werden. Ist dies beim Kiesabbau auch der Fall?

Samstag, 2. Dezember 2023

Verbände fordern Stopp des Kiesabbaus im Altdorfer Wald

Schwäbische Zeitung hier 30.11.2023

Waldburgrücken soll Landschaftsschutzgebiet werden

Eine aktuelle Veröffentlichung zeigt eindrücklich: Der Waldburger Rücken zwischen Vogt-Grund und der Waldburg ist Teil eines einzigartiges Archivs der würmeiszeitlichen Naturgeschichte Oberschwabens. 

Eine deutsch-holländische Arbeitsgruppe um Mat De Jong kommt in einer aktuellen Studie zur Erkenntnis, dass dieser Teil des Altorfer Waldes eine beim ersten Rückschmelzen des Rheingletschers gebildeten Anhäufung von Schmelzwasserablagerungen mit zahlreichen Toteislöchern und Schmelzwasserrinnen ist. In dieser Form und Erhaltungszustand ist sie in Südwest-Deutschland und weit darüber hinaus einzigartig. Die bekannten Schmelzwasserrinnen, wie etwa die Urbachrinne bei Bad Waldsee, beginnen im Waldburgrücken, sie verraten die Lage der Schussen- und Argen-Eisfächer des Rheingletschers im jeweiligen Zeitraum. Der Waldburgrücken ist damit auch Landschaft gewordene Klimageschichte.

Für die Naturschutzverbände BUND, NABU, AG Fledermausschutz BW und den Landesnatur-schutzverband (LNV) sind hier weitere Eingriffe durch Kiesabbau undenkbar.

Samstag, 11. November 2023

Niederrhein: Streit um Kiesabbau könnte erneut vor Gericht landen

Es sieht so aus, als würden auch andere Regionalverbände genauso unverantwortlich handeln wie unser  Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, sobald die "Goldschürfrechte" des Kiesabbaus locken. So richtig was verstanden hat man auch am Niederrhein nichts.

ZEIT ONLINE  hier  10. November 2023, Quelle: dpa Nordrhein-Westfalen

Trotz des ungelösten Streits um den Kiesabbau am Niederrhein hat das Ruhrparlament am Freitag einen neuen Regionalplan beschlossen. 

Darin werden für die Region mit ihren 5,1 Millionen Einwohnern die Grundlagen etwa für den Ausbau von Wohn- und Gewerbegebieten, Naturschutzräumen und Verkehrsadern geregelt. Ein großer Streitpunkt bleibt der Rohstoffabbau. Der Plan sieht vor, dass im Kreis Wesel 17 neue Baggerlöcher für den Abbau von Kies und Sand für die Bauindustrie entstehen dürfen. Die betroffenen Kommunen lehnen das ab und kündigten umgehend an, eine erneute Klage zu prüfen.

Die Kommunen waren 2022 schon einmal erfolgreich gegen einen früheren Planentwurf beim Oberverwaltungsgericht vorgegangen. Sie kritisieren, dass durch den großflächigen Kiesabbau wertvolle Landschaft unwiederbringlich verloren gehe. Der Regionalverband Ruhr (RVR) legte daraufhin eine überarbeitete Fassung vor, die nun ein Fünftel weniger Kies-Abbaufläche vorsieht. Die Industrie hält das für eine unnötige Verknappung wichtiger Rohstoffe, durch die Bauprojekte noch teurer würden.

Die betroffenen Kommunen hingegen kritisieren, dass weiterhin «ihre Heimat weggebaggert» werde.

Freitag, 10. November 2023

Klage wegen Kiesabbau bei Vogt : Baienfurt und Baindt bereiten sich für den Gang an den Verwaltungsgerichtshof vor

Schwäbische Zeitung  SZ-RV 9.11.2023 Von Philipp Richter

Bald könnte es erste Klagen aus dem Schussental wegen des neuen Regionalplans für die Region Bodensee-Oberschwaben geben. Die Gemeinderäte in Baienfurt und in Baindt entscheiden derzeit über ein mögliches Normenkontrollverfahren am Verwaltungsgerichtshof in Mannheim. Hintergrund ist der umstrittene Neuaufschluss einer elf Hektar großen Kiesgrube im Altdorfer Wald bei Grund in der Gemeinde Vogt.

Baienfurts Bürgermeister Günter A. Binder hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er unter Umständen auch den Rechtsweg beschreiten würde, wenn es entsprechende Aussichten gebe, um gegen das vorgesehene Kiesabbaugebiet vorzugehen. Schließlich bezieht der Zweckverband Wasserversorgung Baienfurt-Baindt, von dem Binder auch der Vorsitzende ist, sein Wasser aus den Quellen bei Weißenbronnen. Diese Quellen befinden in der Nähe des vorgesehenen Kiesabbaugebiets. Weil die 12.500 Einwohner zählenden Schussentalgemeinden Baienfurt und Baindt befürchteten, eine neue Grube könnte das Trinkwasser gefährden, gaben sie im Dezember 2017 ein Gutachten bei Hydrogeologe Hermann Schad in Wangen in Auftrag.

Das Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass das Wasserschutzgebiet zu klein bemessen ist, die Quellen deutlich mehr Menschen versorgen könnten als bisher angenommen, dass der Waldburger Rücken geologisch höchst komplex ist, das Wasserreservoir durch den Altdorfer Wald und die Kiesschichten bestens geschützt ist und der vorgesehene Abbau im Einzugbereich der Quelle läge. Deswegen sprach Schad die Empfehlung aus, auf Kiesabbau in diesem Gebiet zu verzichten.

Freitag, 30. Juni 2023

Zum Kiesabbau im Alti: Weitere Bohrungen im Wasserschutzgebiet nötig

Schwäbische Zeitung hier: Von Katrin Neef

Foto rechts Ulfried Miller
Der Wasserfall bei Weißenbronnen im Altdorfer Wald. In diesem Gebiet liegt die Quelle, aus der Baienfurt und Baindt ihr Trinkwasser beziehen.

Für die Vergrößerung des Schutzgebiets bei Weißenbronnen fehlen noch Daten

Das Wasserschutzgebiet bei der Trinkwasserquelle Weißenbronnen im Altdorfer Wald wird wahrscheinlich größer. Denn Untersuchungen zeigten, dass aus der Quelle mehr Wasser fließt als angenommen. Noch steht die endgültige Entscheidung über die Vergrößerung des Schutzgebiets allerdings aus. Die zuständige Dezernentin im Landratsamt erklärt, warum der Prozess so lang dauert.

Freitag, 16. Juni 2023

Fronten beim geplanten Kiesabbau verhärtet

Die Aktivisten aus dem Altdorfer Wald hoffen auf einen Erfolg wie im Forst Kasten bei München. Dort wurde der Kiesabbau jetzt endgültig gestoppt. Die Aktivisten vor Ort haben lange dafür gekämpft. 

Schwäbische Zeitung  hier Von Lea Dillmann und Yannick Rehfuss

Der Regionalverband rechnet noch in diesem Jahr mit einer Entscheidung

Seit rund 60 Jahren wird im Altdorfer Wald Kies abgebaut. Doch noch nie hat das Thema so sehr für Diskussionen gesorgt wie in den vergangenen Jahren. Der Auslöser: In Grund bei Vogt soll eine neue Grube entstehen. Noch in diesem Jahr soll eine Entscheidung fallen. 

Freitag, 14. April 2023

Leserbrief: „Hauptsache, der Profit stimmt“

Zu „Standorte stehen wohl Ende 2024 fest“ (28. März) in der Schwäbischen Zeitung:

Nun will also auch unsere Bundesregierung auf die wachsende Wasserknappheit reagieren. Sie hat im März die erste „Nationale Wasserstrategie“ verabschiedet. Darin heißt es unter anderem: „… die Ressource Wasser ist bei uns zunehmenden Gefährdungen ausgesetzt.“ Und weiter: „Alle Beteiligten sind gut beraten, sich rechtzeitig vorzubereiten auf die Änderungen, die mit dem Klimawandel einhergehen …“ Da liegen unsere Vertreter der Regionalversammlung und unsere grüne Landesregierung ja voll auf Kurs!

Egal, was mit dem „Waldburger Rücken“ passiert, Hauptsache die Interessen der Kieslobby bleiben gewahrt und der Profit stimmt! In deren Karten spielt die rege Diskussion um den Windpark, die das Thema Kiesabbau in den Hintergrund drängt. Dabei stellt der geplante Kiesabbau nicht nur eine dramatische Bedrohung der wichtigsten Ressource Trinkwasser dar, sondern ist auch sonst der reinste Wahnsinn, wie ein paar wenige Fakten verdeutlichen: die Erdaushubmenge, die auf den geplanten 3,5 Hektar anfällt, beträgt ca. drei Millionen Kubikmeter. Dies entspricht in etwa der Ladung von 200.000 Kieslastern. Zu- und Abfahrten berechnet sind dies 400.000 Fahrten; an die unzähligen Fahrten, die beim Bau der geplanten Windkraftanlagen dazukommen werden, wagt man noch gar nicht zu denken.

Trotzdem hat die Regionalversammlung, die ihre Entscheidungen auch im Blick auf kommende Generationen treffen sollte, diesem Irrsinn zugestimmt - bei völliger Ignoranz des Widerstands Tausender besorgter Bürgerinnen und Bürger. Dieses Szenario, in dem es außer den Kiesunternehmern und -lobbyisten nur Verlierer gibt, ist Wasser auf die Mühlen derer, die in stetig wachsender Zahl jetzt schon an unserer Demokratie zweifeln. In diesen Zeiten ein fatales Signal.

Ernst Greinacher, Vogt