Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Dienstag, 24. Februar 2026
Fliegendes Kraftwerk ließe sich grundsätzlich dorthin bringen, wo gerade Bedarf ist
Dienstag, 11. November 2025
Wenn man wirklich Lösungen sucht, dann wird man auch fündig: Australien verschenkt jeden Tag 3 Stunden Gratisenergie
Ich bin wirklich begeistert, mit welchem Ideen-Reichtum Australien vorangeht. Hab ich doch noch im Hinterkopf wie unglücklich die Vorgänger-Regierung agierte! Mit dieser Idee könnte Australien Richtungs-weisend werden für alle, die an wirklichen Lösungen interessiert sind. Doch wieder einmal heißt es: Intelligente Stromzähler sind die Vorraussetzung! Und genau das wird in Deutschland weiterhin verweigert.
t3n hier Von Jörn Brien 09.11.2025
Montag, 25. November 2024
"Wenn wir es schaffen, hier im Mittelmeer etwas zu verändern, dann schaffen wir es überall."
Mittwoch, 27. März 2024
Nahrungswälder: Eine Alternative zum Nahrungsmittelanbau?
2 kurze Videos
NDR hier
Klima: Nahrungswälder - Das Gegenteil von MonokulturSendung: NDR Info | 25.03.2024 |
2 Min | Verfügbar bis 25.03.2026
Auf einem Hof im Emsland werden Mandeln, Quitten, Pfirsiche, Nüsse und Beeren zusammen angebaut - eine rentable Idee?
NDR hier
Nahrungswälder: Eine Alternative zum Nahrungsmittelanbau?
Sendung: Hallo Niedersachsen | 25.03.2024 |
4 Min | Verfügbar bis 25.03.2026
Der Klimawandel erschwert den Alltag konventioneller Landwirtschaft. Ein Landwirt aus dem Emsland geht daher neue Wege.
Montag, 28. November 2022
Markdorf: Kleidertausch für mehr Nachhaltigkeit
25.11.2022 | VON JÖRG BÜSCHE MARKDORF.REDAKTION@SUEDKURIER.DE hier
Kleidertausch für mehr Nachhaltigkeit
....Zusammen mit drei weiteren Kolleginnen hat Nicole Vogel den Impuls aus dem Landratsamt aufgegriffen. „Das Abfallwirtschaftsamt ruft einmal im Jahr dazu auf, sich an der Europäischen Woche der Abfallvermeidung zu beteiligen“, erklärt sie. In diesem Jahr lautete der Appell aus dem Landratsamt „Wiederverwendung statt Verschwendung“.
Ein Kilo Chemie pro Pullover
Das Augenmerk richtete sich auf den Umgang mit Textilien. Der, so zeigte das vom Abfallwirtschaftsamt mitgeschickte Material, alles andere als nachhaltig ist: 805 Liter Wasser müssen fließen, um nur einen Pullover herzustellen. Und ein Kilo Chemikalien braucht es, um ihn anschließend zu veredeln. Je Bundesbürger verursacht der Kauf von Textilien rund 135 Kilogramm Treibhausgase im Jahr.....
„Dann kommen auch noch die vielen, vielen tausend Kilometer Transportweg hinzu“, erklärt Melina. Um die Baumwolle aus den USA nach China zum Verspinnen, nach Bangladesch zum Nähen und endlich nach Deutschland zum Händler zu bringen, müssen Container per Schiff transportiert werden. Melina denkt aber auch an die Arbeiterinnen. „Die bekommen ganz wenig Geld in den Textilfabriken.“ Und sie setzen ihre Gesundheit aufs Spiel......
Donnerstag, 15. September 2022
Sensation: Gewinne von Patagonia sollen künftig dem Klimaschutz zu Gute kommen
hier von Daniel Sallhoff 15. September 2022
Große Spende: Der Gründer der Outdoor-Bekleidungsmarke Patagonia, Yvon Chouinard, 83, überschreibt seine 3 Mrd Dollar schwere Firma einer Klima-Stiftung. Alle Gewinne, die nicht in das Geschäft reinvestiert werden, sollen fortan in den Klimaschutz fließen. Unterm Strich könnten das je nach Geschäftslage rund 100 Mio Dollar im Jahr sein. "
Die Erde ist jetzt unser einziger Aktionär", erklärt der Bergsteiger und Umweltaktivist Chouinard den Schritt in einem offenen Brief auf der Startseite des Online-Shops.
Andere Optionen, wie etwa ein Börsengang, seien nicht gut genug gewesen: "Was für ein Desaster das gewesen wäre." Selbst börsennotierte Unternehmen mit guten Absichten stünden zu sehr unter dem Druck, kurzfristige Gewinne auf Kosten der Verantwortung zu erzielen.
Patagonia schreibt sich seit jeher Themen rund um Nachhaltigkeit und Umwelt auf die Fahnen. Schon seit 1985 gibt das Unternehmen freiwillig mindestens 1 % des Umsatzes für den Umweltschutz ab. 2002 gründete Patagonia die NGO One Percent for the Planet.
Montag, 18. April 2022
Ein schönes Projekt, das Unterstützung verdient
Aus ihrer Rundmail erfährt man Folgendes :
Nach
2 Jahren Achterbahn auf der Welt und auch bei uns dachte ich, es tut uns allen
gut, einmal einen positiven Bericht zu hören.
Zuerst die
Entwicklung unserer Kooperation im Allgemeinen:
Der Honig
wird von den Farmern geerntet, dort verarbeitet, gegessen und verkauft. Sie
sind sehr stolz auf dieses Produkt.
Unsere
Bauern sind jetzt alle bio-zertifiziert. Wir hatten im Februar Besuch von
Kunden, die großes Interesse an unserer Kooperation haben, mit dabei war
Charles aus Uganda, ein Spezialist für Permakultur, der mit viel Erfolg Einöden
in fruchtbare Gebiete verwandelt. Er hat unsere Farmer beraten und diese waren
begeistert von den einfachen und effektiven Techniken zur Bodenverbesserung.
Dann wurde
zu unserer großen Freude im letzten Jahr Nürnberg die Partnerstadt von Sokode.
Dort befindet sich unsere Firma. Die Delegation hat unsere Verarbeitungsstätte
in Togo besucht und wir sind im Kontakt mit der Stadt Nürnberg. Ich hoffe sehr,
dass zwischen uns eine langanhaltende, fruchtbare Zusammenarbeit entsteht.
Unsere
Kooperation ist auf 381 Farmer aus 18 Dörfern angewachsen und hat sich auf 1443
ha Land vergrößert. Das ist biozertifiziertes Land, geschützt vor Pestiziden
oder Insektiziden und das sind 381 Farmer und deren Familien, die nun zu fairen
Preisen ihre Ware verkaufen können, ohne ihre fruchtbaren Böden zu überlasten
und ihre Gesundheit zu ruinieren.
Ich bin unendlich stolz auf das, was dort entstanden ist. Als wir vor 6 Jahren mit den ersten Farmern redeten, konnte ich mir nicht vorstellen, dass sich so eine wunderbare Geschichte daraus entwickelt.
Donnerstag, 3. März 2022
Mitmach-Firma nimmt sich das Thema Nachhaltigkeit vor
01.03.2022 Südkurier hier
Markdorf (shn) Den ökologischen und sozialen Wandel aktiv mitzugestalten, das ist das Ziel des Markdorfers Michael Streicher. Dazu hat er die Plattform „Wechseldenken“ gegründet, auf der sich Interessierte über Projekte, über Ideen und Aufgaben austauschen können. Doch das ist dem 48-jährigen Physiotherapeuten, der in Konstanz eine Praxis betreibt, noch nicht genug. Aktuell steht Michael Streicher vor der Gründung eines Unternehmens namens „Wechseldenkfabrik“, das als Mitmach-Firma das Thema Nachhaltigkeit als oberste Priorität hat.
Im Herbst 2020 hat Michael Streicher die Ortsgruppe Bodensee des Aktionsforums „Health for future“ gegründet, in der sich Personen aus dem Gesundheitsbereich für ein intaktes Klima und Ökosystem einsetzen.....aber etwas Langfristiges sei leider nicht entstanden.
Erfolgreicher war der Physiotherapeut mit der Idee, in seiner Praxis ein Bonussystem einzuführen, das Patienten belohnt, die – statt mit dem eigenen Auto zu fahren – mit umweltschonenden Verkehrsmitteln zum Termin kommen....
In Zukunft möchte sich Michael Streicher neben den Projekten allerdings verstärkt auf sein Unternehmen „Wechseldenkfabrik“ konzentrieren, in dem sich nach seiner Vorstellung jeder einbringen kann. „Wie muss ein Unternehmen aussehen, das sich für Nachhaltigkeit einsetzt?“, fragt Streicher. Er möchte Menschen finden, die ihn auf dieser Reise begleiten und beraten. „Das ist natürlich ein großer Entwicklungsprozess, aber ich bin für alle Ideen offen“, sagt der 48-Jährige. Für ihn ist es wichtig, etwas zu unternehmen, denn nur mit Demonstrationen komme man nicht weiter. „Wir müssen in die praktische Umsetzung kommen“, sagt Michael Streicher. Derzeit lebten noch zu viele Menschen in der „Corona-Blase“. Der Klimaschutz rücke hierbei in den Hintergrund.
Samstag, 29. Januar 2022
Wir müssen den Flächenfraß endlich stoppen!
Rund um die flächensparende Bebauung kam anhand der Gewerbeflächen Aachen (hier) und der Bebauung von Supermarkt-Parkplätzen (hier) eine Diskussion in Gang.
Ist das der richtige Weg?
Martina verwies darauf ,dass auch soziale Gerechtigkeit zum Klimaschutz gehört. Sie schrieb:
"Also ehrlich gesagt finde ich das ziemlich heftig. Die Ärmeren dürfen sich dann dem Lärm und ( noch) Gestank aussetzen und Reich baut weiter in ländlicher Umgebung und mit viel Grün und Ruhe drumherum. Meiner Meinung nach sehr kritisch zu betrachten.
Da fände ich das besser: https://stadtteil-vauban.de/
Da dürften auch nicht so gut Verdienende unterkommen und hätten eine gewisse Lebensqualität! Andere Vorschlag: Büro und Geschäftsbereiche dorthin verlegen und dafür die schon verbauten Flächen derselbigen entsiegeln und für bezahlbare neue Wohnformen freigeben. Nicht immer die sozial Schwachen noch mehr an den Rand treiben...."
Ihre Einschätzung wird untermauert durch eine Prüfung der Bebauungspläne der letzten Jahre: es wurde viel zu großzügig mit neuen Flächenbebauungen umgegangen, durch dichtere Bebauung hätte man viel Fläche sparen können (hier und hier)
Martina verweist auch auf den Leerstand und einen Artikel der TAZ dazu:
Dann doch lieber den bestehenden Leerstand beseitigen. Allein in Horgenzell kenne ich 6 leerstehende Häuser. Da wäre auch eine gewisse Lebensqualität gegeben. (TAZ Artikel hier)
Ich kann Martina also nur aus vollem Herzen zustimmen und dennoch geht es um viel mehr:
- Laut der Fortschreibung des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben wurde der Neu-Überbauung von mehr als 2000 ha in 20 Jahren (Wohnen + Gewerbe) die Tür geöffnet.
2000 ha Wiesen, Felder und Wälder können somit verschwinden um als Neubaugebiet aufzuerstehen. - Durch §13b wurde den Gemeinden die Möglichkeit eingeräumt, noch viel mehr zu überbauen. Ganz ohne lästige Umweltprüfung. 333 ha Wiesen und Felder und vor allem Streuobstgürtel um die Siedlungen wurden in nur 2 einhalb Jahren überrollt. (hier)
Es gibt nicht "die Lösung" zum Flächensparen, sondern viele davon, die alle gleichzeitig angegangen werden müssen, wenn wir den Flächenfraß eindämmen wollen.
Donnerstag, 27. Januar 2022
Aachen will keine Gewerbeflächen mehr verschwenden
Auch bei uns wird um Gewerbeflächen gerungen. In der Regionalplan-Fortschreibung sind wiederum 800 ha Fläche ausgewiesen für die Entwicklung neuer Industrie-und Gewerbegebiete. Daher sind Vorbilder wie Aachen für uns besonders wertvoll - sie zeigen auf: Es geht auch anders wenn man will.
WDR hier Von Ulrike Zimmermann
Gewerbeflächen sind knapp. Auch in Aachen. Und deshalb will die Stadt damit künftig sparsamer umgehen. Die neue Devise heißt: Hochstapeln statt in die Fläche gehen.
Die Stadt hat festgestellt, dass die vorhandenen Gewerbegebiete längst nicht voll ausgenutzt werden. Viele Unternehmen haben zum Beispiel ihre Gewerbehallen nur eingeschossig gebaut, obwohl mehrere Geschosse zugelassen wären. Das verbrauche viel Fläche, heißt es in einem Bericht der Stadtverwaltung für den städtischen Wirtschaftsausschuss, der am Dienstag tagt.
Nachhaltig und flächensparend
Sparsamer Umgang mit Flächen bedeutet zugleich weniger versiegelter Boden.
Montag, 22. November 2021
"Wenn man sich erfolgreiche Revolutionen anschaut, ging die Initiative immer von den Bürgern aus"
Ein interessanter Beitrag zur Bürgerenergie, teilweise in englisch.
Kann man so sagen: Ne Erfolgsgeschichte... Das hat angefangen mit 10 Leuten am Esstisch meiner Eltern. Und dann kam der Pfarrer dazu.... Wir machen jetzt hier unsere eigene Energierevolution....
Dienstag, 9. November 2021
Einladung "Menschenwürdiges Bauen"
Sehr geehrte Gemeinderät*innen
Für das
Thema Wohnen ist es das Ziel der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), allen ein menschenwürdiges
Wohnen zu ermöglichen und gleichzeitig unsere Lebensgrundlagen
zu erhalten. Wohnungspolitik und Wohnungsbau sind so zu
gestalten, dass sie sich in das Ökosystem einfügen.
Wo sieht die GWÖ den Kern bzw. die
Ursache des Wohnungsproblems?
- in
Deutschland steigt die Wohnfläche pro Person kontinuierlich an, inzwischen
sind wir bei durchschnittlich 47 qm pro Person. Das heisst, wir haben
ausreichend Wohnraum, aber er ist sehr ungerecht verteilt, überteuert und
somit für viele Menschen zunehmend nicht bezahlbar.
- Wohnungen
dienen der Gewinnmaximierung, v. a. für börsennotierte Unternehmen.
Außerdem drängen riesige Geldvolumen der Finanzwirtschaft in den
Wohnungsmarkt ebenso mit dem Ziel der Gewinnmaximierung. (Mit dem Thema
Finanzwirtschaft werden wir uns nächstes Jahr befassen)
- bereits
diese beiden genannten Aspekte zeigen, dass das Thema Wohnen sehr komplex
ist und es keine einfachen Lösungen gibt. Für umfassende Änderungen
braucht es einen ganzheitlichen Ansatz, der auch die Ursachen in den Blick
nimmt. Hier setzt die GWÖ mit ihrem systemischen Ansatz an, unsere
Wirtschaftsordnung so zu gestalten, dass durch soziales und ökologisches
Engagement bezahlbarer und klimaschonender Wohnraum für alle ermöglicht
wird.
Größte Herausforderung: wie können
wir möglichst schnell bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen? Wie kann das
ohne weiteren Flächenverbrauch gelingen, um noch eine Chance zur Einhaltung des
1,5-Grad-Ziels zu bewahren?
Es gibt bereits viele Beispiele und
Projekte wie das funktionieren kann sowie viele kleine Unternehmen und
Akteur*innen, die täglich zeigen, dass ein Miteinander möglich ist.
Gemeinsam
mit Ihnen möchten wir diese Möglichkeiten und Wege in den Vordergrund stellen.
Es ist Zeit für einen grundlegenden sozial-ökologischen Umbau (Transformation)
unserer Gesellschaft und Wirtschaft.
Bei unserem nächsten Online-Treffen möchten wir
uns mit Ihnen zu konkrete Beispielen austauschen, zum Beispiel:
- Fuggerei, www.fugger.de/fuggerei
- Mithäuser
Syndikt, www.syndikat.org/de/
- Nestbau, www.nestbau-ag.de
- Nachhaltiges,
selbstverwaltetes studentisches Wohnen in Heidelberg: www.collegiumacademicum.de/
- Aktive
Bodenpolitik der Gemeinde Mäder, www.maeder.at
- Umgang
mit Erbbaurecht und Erbbauzins
Und gerne
auch entsprechende Beispiele aus ihrer Stadt:
Wir laden
Sie zusammen mit anderen Gemeinderät*innen / Mandatsträger*innen aus
Baden-Württemberg ein am
Donnerstag, 18.11.2021 um 19:00 Uhr, online
(10
min Impuls, 45 min Fragen und Diskussion).
Mit herzlichen Grüßen,
Kajo Aicher und Thomas Henne
mail: bodensee-oberschwaben@ecogood.org
Verein
zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie,
GWÖ
Regionalgruppe Bodensee-Oberschwaben hier
Sonntag, 7. November 2021
Ein Hoffnungsschimmer
Fruchtbarer Wald in Burkina Faso hier in der TAZ:In der Wüste wächst wieder etwas
In Burkina Faso hat Yacouba Sawadogo einen einzigartigen Wald geschaffen. Mit einer alten Technik
belebte er staubtrockene Böden.
Dienstag, 2. November 2021
Geht's auch schneller? Waiblingen 2035 klimaneutral
Wenn ich das lese, dann kommt mir doch so Einiges ganz schön bekannt vor!
Was folgt daraus für uns? Sich nicht entmutigen lassen, weiter machen! Wir müssen dicke Bretter bohren, werden manchmal verlieren, aber unser Engagement lohnt sich am Ende dann doch!
Denn wie würde unsere Welt ohne dieses Engagement aussehen - ich mag es mir gar nicht vorstellen!
Süddeutsche Zeitung hier
Deshalb hat Zeiner eine Bürgerinitiative gegründet: "Waiblingen klimaneutral"
Sabine Zeiner macht mehr als nur Flyer verteilen. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern hat sie im Sommer über 1000 Unterschriften für einen Einwohnerantrag gesammelt. Der Waiblinger Stadtrat musste deshalb im Oktober darüber abstimmen, ob die Kommune bis 2035 klimaneutral werden soll. Die Idee für die Initiative hatte Zeiner aus der Zeitung. Dort las sie vom erfolgreichen Einwohnerantrag des Klimabündnisses in der Nachbargemeinde Schorndorf - und beschloss kurzerhand die Gründung eines solchen Projekts für Waiblingen.
Rund 40 Waiblinger und Waiblingerinnen sind mittlerweile dabei. Was für Menschen sind das? "Eine Initiative vereint unterschiedliche Leute aus allen Altersgruppen, Berufsgruppen, politischen Meinungen und Geschlechtern", sagt Zeiner. So engagieren sich in Waiblingen Studierende und Rentner, Zivildienstleistende und Firmenchefs. "Auf ein Ziel geeint kann man dann auch sehr glaubwürdig eine breite Bevölkerungsschicht vertreten." Klimaschutz sei nicht nur etwas für junge Menschen. Eine alte Frau habe sie einmal gefragt, ob es denn nicht auch schneller ginge als 2035. "Schön wär's! Das ist jetzt schon eine extrem anspruchsvolle Zielsetzung", gesteht Zeiner mit leicht erröteten Backen.
Auch Streuobstwiesen können zur Klimaneutralität beitragen
..Die frühzeitig pensionierte Diplomingenieurin besitzt einige Streuobstbäume, die sie selbst bewirtschaftet. Für sie sind auch Äpfel ein Symbol für Klimaneutralität: "Es ist absurd, wie viel Zeug aus dem Ausland hergekarrt wird. Statt Apfelsaft aus China könnte die Stadt die Streuobstwiesen fördern."
Halt im Teilort Beinstein. Hier zeigt Zeiner, dass in Waiblingen schon einiges gut läuft. Ein Wohnviertel wurde auf das ehemalige Firmengelände der Mineralbrunnen AG gebaut. Die öde Brachfläche wurde zu Wohnraum. Zeiner zeigt auf die mit Solarzellen bepflasterten Dächer. Bereits 2006 führte die Stadt die Solaranlagenpflicht für Neubauten ein - als erste Gemeinde in Deutschland. Klimaneutrales Bauen und Sanieren ist ein wichtiger Punkt für die Mitglieder der Initiative.
Denn nach der erfolgreichen Unterschriftensammlung haben die Mitglieder nur ein erstes Ziel erreicht. Nun, nachdem der Antrag der Initiative befürwortet wurde, steht die Stadt vor der Aufgabe, die Klimaneutralität auch zu erreichen. "Waiblingen klimaneutral" hat dafür zehn Themenfelder erarbeitet, zehn Stellschrauben für die nächsten Jahre. "Wir wollen der Stadt nicht vorschreiben, wie sie das zu machen hat. Das wäre arrogant", sagt Zeiner. Die Maßnahmen in ihrem "Klimastadtplan" sollen Vorschläge sein. Mit dabei: Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien, ressourcenschonendes Wirtschaften, mehr öffentliche Verkehrsmittel und CO2-sparendes Bauen.
Der Vorteil einer Bürgerinitiative: Überparteilichkeit
Warum aber wählt man für ein solches Ziel überhaupt die Form der Bürgerinitiative? Politikwissenschaftler Gross sieht einen Vorteil in der Überparteilichkeit solcher Bündnisse. Lokale Probleme könnten dabei losgelöst von Parteiansichten betrachtet werden. Auch bei "Waiblingen klimaneutral" sind Mitglieder unterschiedlichster Parteien vertreten. "Der Klimawandel", betont Sabine Zeiner, "beschäftigt fast alle Parteien." Außerdem, sagt Gross, macht eine Initiative Interessen sichtbar, die im politischen Prozess eher untergehen. "Man bekommt mehr Aufmerksamkeit als mit einem Leserbrief oder einer direkten Beschwerde an Stadtratsabgeordnete." Zudem seien die Hierarchien flacher als in Parteien, was die Mitarbeit erleichtere.
Vor Jahren protestierten die Waiblinger gegen ein Einkaufszentrum - ohne Erfolg
......Die Waiblinger scheiterten, der Wille zu mehr demokratischer Teilhabe aber blieb. "Es war wie eine Geburtsstunde der Bürgerbeteiligung in unserer Stadt, das hat Wellen in die Region geschlagen", sagt Zilian, "viele Bürger anderer Gemeinden forderten mehr Mitsprache." ......
Gelingt "Waiblingen klimaneutral", könnte sich am Alten Postplatz allerdings wieder viel verändern. Auf den bis zu sieben parallel verlaufenden Fahr- und Abbiegespuren sollte es laut Sabine Zeiner bald mehr Platz für Fahrräder und Fußgänger geben. Denn die Initiative fordert auch eine sozialverträgliche und ökologische Stadtplanung. Waiblingen soll eine Stadt der kurzen Wege werden. Mehr Flächen zur Erholung, weniger Versiegelung, weniger Platz, der für geparkte Autos verloren geht. Mit einem besser ausgebauten ÖPNV-Netz wären Autos - auch das von Zeiner - und Parkplätze in der Innenstadt bestenfalls überflüssig.
Protest zieht mehr Menschen an
Das gefällt natürlich nicht allen Waiblingern. Zwar berichten Zeiner und ihre Mitstreiter bisher von wenig Gegenwind, doch das kann sich schnell ändern: "Vermutlich gibt es dann Protest, wenn die ersten konkreten Maßnahmen auf den Tisch kommen." Klar, Klimaneutralität finden viele gut - Windkraft- und Biogasanlagen in der Nachbarschaft aber schon nicht mehr so viele. Das könnte neue Bündnisse auf den Plan rufen, "Verhinderungsinitiativen", wie Martin Gross sie nennt. Initiativen, die gegen bestimmte Vorhaben sind, bekommen laut Gross deutlich mehr Aufmerksamkeit als solche, die sich nicht gegen, sondern für ein bestimmtes Ziel einsetzen. Ein prominentes Beispiel dafür sind die Proteste gegen Stuttgart 21, den Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Die Verhinderung von S21 gelang 2011 zwar nicht, doch es habe die Bürger in ihrem Engagement wachgerüttelt, sagt Zeiner. In der Region und weit darüber hinaus.
Das will auch die Waiblinger Initiative schaffen. In den sozialen Medien machen die Mitglieder auf sich aufmerksam, vernetzen sich mit anderen Initiativen. Aus vielen lokalen Bewegungen wird eine große, die eine übergeordnete Idee verfolgt. Darin, erklärt Gross, liege ein großer Unterschied zu den Bürgerbewegungen der 1970er- und 80er-Jahre. "Dass sich die Initiativen so extrem untereinander und mit Experten austauschen, das gab es früher nicht so."
Das Ziel und der mit Experten entwickelte "Klimastadtplan" des Bürgerbündnisses überzeugten schließlich auch den Gemeinderat: Die Beschlussvorlage für den Antrag wurde am 21. Oktober einstimmig angenommen. Für Zeiner ist das "unglaublich". Natürlich, könnten die Bürger jetzt sagen, liegt die Verantwortung nach dem Beschluss ganz bei der Stadt. Aber die Initiative wolle weiterhin sichtbar sein, verspricht Zeiner. "Wir wollen zeigen, dass die Bürger dieses schwere Päckle bis zum Ende mittragen wollen." Institutionalisiert wird das Engagement in einem neuen Ausschuss, der aus Mitgliedern des Gemeinderats und aus Bürgerinnen und Bürgern bestehen soll. Also weiterhin Veranstaltungen, Austausch mit Experten, enger Kontakt zur Politik und Wirtschaft. Das nächste Ziel: In den kommenden anderthalb Jahren sollen die konkreten Maßnahmen, also der offizielle "Klimastadtplan" ausgearbeitet und beschlossen sein.
"Waiblingen klimaneutral" ist mittlerweile Teil der deutschlandweiten Initiative "German Zero". Immer mehr Gemeinden schließen sich dem Bündnis an, fordern das Klimaziel bis 2035 und erarbeiten Lösungen. Mehr als 50 solcher Klimaentscheide wurden laut "German Zero" seit 2020 gestartet. Allein im Rems-Murr-Kreis, der Region um Waiblingen, gibt es mittlerweile fünf Bündnisse. "Wenn immer mehr Kommunen das umsetzen, gibt es einen Dominoeffekt", hofft Zeiner. Sie steht auf der Abbiegespur, kurz vor ihrem Haus. "Dann kann es unsere Generation vielleicht noch richten", sagt sie und fügt in Schwäbisch hinzu: "Schließlich haben wir's in den besten Jahren versaubeutelt."
Wir erleben eine Zeit des Wandels. Wie steht es um die Zukunft des Landes? Welche innovativen Ideen gibt es? Das ist das Thema der großen SZ-Schwerpunkts "Zukunft Deutschland". Alle Beiträge sowie weitere Analysen und Reportagen finden Sie auf dieser Seite.
Samstag, 23. Oktober 2021
"Eine echte Wunder-Pflanze: Wie Seegras das Weltklima retten kann"
RTL hier
So wichtig für den Küsten- und Klimaschutz
Seegras als Kohlenstoff-Senke

So ist auch Seegras eine Kohlenstoff-Senke. Es kann das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre aufnehmen und damit den Treibhauseffekt abfedern.
Seegras muss sich erholen: Aufforstung und Aussaat
Die gute Nachricht: die Seegras-Flächen haben sich zuletzt wieder leicht erholt. Vor allem dank strengerer Auflagen in der Landwirtschaft verbessert sich die Wasserqualität – langsam. Diverse Projekte wollen diese Erholung zu beschleunigen. Durch Aufforstung mit Seegras-Setzlingen und später durch Aussaat von Seegras-Samen beispielsweise.
Potenzial im Kampf gegen die Erwärmung
Eine echte Wunder-Pflanze: Wie Seegras das Weltklima retten kann
Gut für den Boden, gut gegen Methan-Ausstoß, gut für die Regenwälder
„Ich habe nach etwas gesucht, das wirklich sinnvoll ist“. Das sagt der „Seegras-Pionier“ Joost Wouters bei unserem Treffen am Strand von Scheveningen bei Den Haag. Draußen auf dem Meer baut er zwischen den riesigen Windrädern Seegras an. Und sein Seegras soll dem Kampf gegen die Erderwärmung einen echten Schub geben. Die Pflanze hat eine enorme Wirkung auf viele Bereiche unseres Lebens.
Seegras wächst an fast allen Küstenbereichen der Welt – egal, ob das Wasser warm oder kalt ist. „Es gibt 1.200 verschiedenen Arten von Seegras“, sagt Joost. „Es braucht Steine oder Leinen, an die es klettern kann, es braucht Salzwasser und es braucht Sonne. Das haben wir alles im Überfluss.“ Und so baut seine Firma, die Seaweed Company, Seegras in Irland, Marokko, Indien und den Niederlanden an. Aber was kann das Seegras alles?
Joost erklärt, wie vielseitig Seegras ist und in welchen Bereichen es einsetzbar ist: „Erstens nimmt es sehr viel CO2 aus dem Wasser und wirkt damit gegen die Übersäuerung der Ozeane. Es gibt dem Wasser dem nötigen Sauerstoff zurück. Zweitens ist es eine Waffe für eine klimaneutrale Landwirtschaft. Denn das Seegras-Extrakt dient als natürlicher Dünger. Es hält die Böden feucht und verhindert das Abfließen von Nitrat ins Grundwasser“, so Joost.
Auch die Meerestiere lieben die Seegraswälder
Noch besser aber ist die Wirkung von Seegras-Extrakt als Futter für unser Vieh. Denn Seegras ist sehr gut für das Immunsystem – im Übrigen auch für uns Menschen. „In Testreihen hat sich gezeigt, dass die Tiere wesentlich weniger Methan ausstoßen, wenn sie mit Seegras-Extrakt gefüttert werden. Die Bauern müssen dann weniger Futter dazukaufen und können auf Soja verzichten.“
Wie wir alle wissen, ist der Anbau von Soja ein echter Regenwald-Killer. So kann der Anbau von Seegras sogar dem Raubbau an den Regenwäldern Einhalt gebieten. Darüber hinaus ist es gut für die Biodiversität, denn die Seegraswälder bieten vielen Tieren und Kleinstlebewesen Schutz.
Joost ist überzeugt: Seegras hat ein enormes Potenzial im Kampf gegen die Erderwärmung. Meere, Tiere und die Landwirtschaft profitieren von dieser Wunderpflanze. Und man kann sie fast überall anbauen.
Joost erklärt, wie vielseitig Seegras ist und in welchen Bereichen es einsetzbar ist: „Erstens nimmt es sehr viel CO2 aus dem Wasser und wirkt damit gegen die Übersäuerung der Ozeane. Es gibt dem Wasser dem nötigen Sauerstoff zurück. Zweitens ist es eine Waffe für eine klimaneutrale Landwirtschaft. Denn das Seegras-Extrakt dient als natürlicher Dünger. Es hält die Böden feucht und verhindert das Abfließen von Nitrat ins Grundwasser“, so Joost.
Auch die Meerestiere lieben die Seegraswälder
Noch besser aber ist die Wirkung von Seegras-Extrakt als Futter für unser Vieh. Denn Seegras ist sehr gut für das Immunsystem – im Übrigen auch für uns Menschen. „In Testreihen hat sich gezeigt, dass die Tiere wesentlich weniger Methan ausstoßen, wenn sie mit Seegras-Extrakt gefüttert werden. Die Bauern müssen dann weniger Futter dazukaufen und können auf Soja verzichten.“
Wie wir alle wissen, ist der Anbau von Soja ein echter Regenwald-Killer. So kann der Anbau von Seegras sogar dem Raubbau an den Regenwäldern Einhalt gebieten. Darüberhinaus ist es gut für die Biodiversität, denn die Seegraswälder bieten vielen Tieren und Kleinstlebewesen Schutz.
Joost ist überzeugt: Seegras hat ein enormes Potenzial im Kampf gegen die Erderwärmung. Meere, Tiere und die Landwirtschaft profitieren von dieser Wunderpflanze. Und man kann sie fast überall anbauen.
(mehr dazu bei wetter.de)
Seegras-Extrakt als sehr effektiver Dünger in der Landwirtschaft
Seegras wächst an fast allen Küstenbereichen der Welt – egal, ob das Wasser warm oder kalt ist. „Es gibt 1.200 verschiedenen Arten von Seegras“, sagt Joost. „Es braucht Steine oder Leinen, an die es klettern kann, es braucht Salzwasser und es braucht Sonne. Das haben wir alles im Überfluss.“ Und so baut seine Firma, die Seaweed Company, Seegras in Irland, Marokko, Indien und den Niederlanden an. Aber was kann das Seegras alles?
Joost erklärt, wie vielseitig Seegras ist und in welchen Bereichen es einsetzbar ist: „Erstens nimmt es sehr viel CO2 aus dem Wasser und wirkt damit gegen die Übersäuerung der Ozeane. Es gibt dem Wasser dem nötigen Sauerstoff zurück. Zweitens ist es eine Waffe für eine klimaneutrale Landwirtschaft. Denn das Seegras-Extrakt dient als natürlicher Dünger. Es hält die Böden feucht und verhindert das Abfließen von Nitrat ins Grundwasser“, so Joost.
Auch die Meerestiere lieben die Seegraswälder
Noch besser aber ist die Wirkung von Seegras-Extrakt als Futter für unser Vieh. Denn Seegras ist sehr gut für das Immunsystem – im Übrigen auch für uns Menschen. „In Testreihen hat sich gezeigt, dass die Tiere wesentlich weniger Methan ausstoßen, wenn sie mit Seegras-Extrakt gefüttert werden. Die Bauern müssen dann weniger Futter dazukaufen und können auf Soja verzichten.“
Wie wir alle wissen, ist der Anbau von Soja ein echter Regenwald-Killer. So kann der Anbau von Seegras sogar dem Raubbau an den Regenwäldern Einhalt gebieten. Darüberhinaus ist es gut für die Biodiversität, denn die Seegraswälder bieten vielen Tieren und Kleinstlebewesen Schutz.
Joost ist überzeugt: Seegras hat ein enormes Potenzial im Kampf gegen die Erderwärmung. Meere, Tiere und die Landwirtschaft profitieren von dieser Wunderpflanze. Und man kann sie fast überall anbauen.
(Quelle: www.wetter.de)
Seegras-Extrakt als sehr effektiver Dünger in der Landwirtschaft
Seegras wächst an fast allen Küstenbereichen der Welt – egal, ob das Wasser warm oder kalt ist. „Es gibt 1.200 verschiedenen Arten von Seegras“, sagt Joost. „Es braucht Steine oder Leinen, an die es klettern kann, es braucht Salzwasser und es braucht Sonne. Das haben wir alles im Überfluss.“ Und so baut seine Firma, die Seaweed Company, Seegras in Irland, Marokko, Indien und den Niederlanden an. Aber was kann das Seegras alles?
Joost erklärt, wie vielseitig Seegras ist und in welchen Bereichen es einsetzbar ist: „Erstens nimmt es sehr viel CO2 aus dem Wasser und wirkt damit gegen die Übersäuerung der Ozeane. Es gibt dem Wasser dem nötigen Sauerstoff zurück. Zweitens ist es eine Waffe für eine klimaneutrale Landwirtschaft. Denn das Seegras-Extrakt dient als natürlicher Dünger. Es hält die Böden feucht und verhindert das Abfließen von Nitrat ins Grundwasser“, so Joost.
Auch die Meerestiere lieben die Seegraswälder
Noch besser aber ist die Wirkung von Seegras-Extrakt als Futter für unser Vieh. Denn Seegras ist sehr gut für das Immunsystem – im Übrigen auch für uns Menschen. „In Testreihen hat sich gezeigt, dass die Tiere wesentlich weniger Methan ausstoßen, wenn sie mit Seegras-Extrakt gefüttert werden. Die Bauern müssen dann weniger Futter dazukaufen und können auf Soja verzichten.“
Wie wir alle wissen, ist der Anbau von Soja ein echter Regenwald-Killer. So kann der Anbau von Seegras sogar dem Raubbau an den Regenwäldern Einhalt gebieten. Darüberhinaus ist es gut für die Biodiversität, denn die Seegraswälder bieten vielen Tieren und Kleinstlebewesen Schutz.
Joost ist überzeugt: Seegras hat ein enormes Potenzial im Kampf gegen die Erderwärmung. Meere, Tiere und die Landwirtschaft profitieren von dieser Wunderpflanze. Und man kann sie fast überall anbauen.
(Quelle: www.wetter.de)
Freitag, 22. Oktober 2021
"Vulkangestein soll Klimaziele retten"
Spektrum der Wissenschaft hier von Lars Fischer
NEGATIVE EMISSIONEN
:
Montag, 13. September 2021
Bilbao setzt auf neue Verkehrskonzepte
Euronews.com hier
Bilbao ist vor einem Jahr auf die Bremse getreten: Auf allen Straßen der Stadt darf man jetzt höchstens noch 30 Kilometer pro Stunde fahren. Eine radikale Maßnahme für eine Stadt mit mehr als 300.000 Einwohnern. Erste Daten der Umwelt- und Lärmbelastung sowie der Unfallraten zeigen, dass die Maßnahme greift.
Vor einem Jahr war Bilbao die erste Stadt mit mehr als 300.000 Einwohnern, in der das Tempolimit im gesamten Stadtgebiet von 50 auf 30 Stundenkilometer gesenkt wurde.
"Wir haben jetzt eine bessere Luftqualität, weniger Verschmutzung, weniger Abgase und einen geringeren Lärmpegel", erklärt Alfonso Gil, stellvertretender Bürgermeister und Stadtrat für Mobilität und Nachhaltigkeit. "Wir haben den Lärm in der Stadt um 2 bis 3 Dezibel gesenkt, und es gibt auch weniger Unfälle."
Das hört sich für mich nach Verbesserung der Lebensbedingungen an - Deutschland wo stehst Du mit deinen Städten? Es gibt Vorbilder!
Montag, 30. August 2021
Fördermöglichkeiten für Klima-Projekte von der Allianz für Beteiligung
Vielleicht klappt es mit Unterstützung der Allianz für Beteiligung!
Hermine hat diese Möglichkeit für uns entdeckt und es wäre toll wenn viel Gebrauch davon gemacht würde!
hier kann man das 2-seitige Dokument als PDF herunterladen, das ist besser lesbar.
Sonntag, 29. August 2021
Energetisches Sanieren: Eine Hülle für Häuser
Spektrum hier von Willem Marx
Spannend! Sieht so die Zukunft der Haussanierung auch bei uns aus?
In diesem Bereich muss sich dringend etwas tun, momentan wird viel zu viel CO2 verschwendet. Auf der Grafik unten sehen wir den notwendigen! Reduktionspfad bis 2050 (hier entnommen)






