Zeit hier 15. Februar 2026, Quelle: dpa Sachsen
Naturschutz: Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft wächstDie 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Donnerstag, 19. Februar 2026
Anderswo, aber doch nicht bei uns: Biosphärengebiete dürfen auch wachsen....
Freitag, 9. Januar 2026
Kinofilm zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb mit überwältigender Resonanz
Ausverkaufte Vorstellungen und anhaltende Nachfrage hier
Seit September läuft der Film „Was die Alb uns erzählt - Die faszinierende Welt im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ des preisgekrönten Filmemachers Dietmar Nill in den Kinos der Region. Viele der Vorstellungen waren und sind weiterhin ausverkauft.
Insgesamt kamen bereits mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher in die Lichtspielhäuser in Bad Urach, Balingen, Ehingen, Geislingen, Hechingen, Metzingen, Mössingen, Münsingen und Rottenburg – weitere Kinos auch weit über die Grenzen des Biosphärengebiets hinaus sind angefragt und kommen in Kürze hinzu.
Der Filmemacher aus Mössingen am Fuße der Schwäbischen Alb zeigt in seinem neuen Film einzigartige Lebens- und Kulturräume und legt ein weiteres Augenmerk auch auf die Menschen und ihre Geschichten in der UNESCO-Modellregion. Nill vermittelt in eindrucksvoller Weise, welchen großartigen Schatz wir direkt vor der Haustüre haben und nimmt die Zuschauer 90 Minuten lang mit auf eine faszinierende Reise durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
Freitag, 2. Januar 2026
Die Pirsch nach dem Profit: Der Tag, an dem das Biosphärengebiet (BSG) Oberschwaben beerdigt wurde.
Hermine fragt: wie können wir das so verbreiten, dass auch wirklich jeder in Oberschwaben diesen Text liest?
Blix hier Autor: Josef-Otto Freudenreich erschienen in BLIX Januar/Februar 2026
Den Schuss gehörtOberschwaben – Das Biosphärengebiet Oberschwaben ist gescheitert. An einer nahezu perfekten Kampagne, gesteuert von einer Adelsallianz, die ihren Feldherrn auf Schloss Zeil hat.
Der Fürst habe nur zwei kleine Bier getrunken. Das ist dem Wirt im Bad Waldseer „Hasen“ wichtig zu betonen. Keine Siegesrunde, keine Jubelreden. Er erinnert sich deshalb so gut, weil er genau hingeschaut hat. Erich von Waldburg-Zeil, 63, scheut normalerweise die Öffentlichkeit und war noch nie im „Hasen“, aber an diesem Abend des 10. Novembers 2025 musste er raus aus seinem Schloss. Es war der Tag, an dem das Biosphärengebiet (BSG) Oberschwaben beerdigt wurde.
Geschafft hatte es der Waldseer Gemeinderat, dessen CDU- und Freie-Wähler-Mitglieder dagegen stimmten und nun mit dem Fürst, seinem Verwandten Ludwig Erbgraf von Waldburg-Wolfegg-Waldsee sowie dem Bauernchef Franz Schönberger ihren Triumph feierten.
Ein Ratsherr, der Kontext um Anonymität bittet, verlässt die Festgesellschaft vorzeitig. Die „Schadenfreude“, sagt er, sei „unerträglich“ gewesen.
Dienstag, 30. Dezember 2025
Sonntag, 7. Dezember 2025
Die Chance ist leider vertan. Ein Unesco-Moor-Biosphärengebiet wird es in Oberschwaben/Allgäu nicht geben.
Die Gegner waren zu übermächtig: zu viel Geld wurde zur Abwehr investiert, die Schwäbische berichtete einfach nicht zum Thema (wen wundert das noch, sind doch die Besitzer selbst die größten Gegner und zum Zustand der Schwäbischen siehe ganz unten)) und am Schluss hieß es dann: jetzt schnell den Prozeß abwürgen, bevor die Öffentlichkeit das mitbekommt.
Samstag, 8. November 2025
Am Montag entscheidet der Gemeinderat Bad Waldsee über den Ausstieg aus dem Prozess zum Biosphärengebiet Oberschwaben.
Nicht jeder und jede hat einen so großen Garten und so viel Geld, um eine Stellwand PRO Biosphäre auszustellen. Die finanzierte Kampagne der Gegner verzerrt das Bild.
Vor allem dass jetzt, wo die Bürgerbeteiligung stattfinden soll, aus dem Prozess ausgestiegen werden soll, ist in meinen Augen eine Frechheit.
Dominiert der „Adel“ und die Bauern das Volk und ich frage mal provokativ: Leben wir in einer Demokratie oder in einem Fürstentum?
Die wirtschaftlichen Fakten aus anderen Biosphärengebieten zeigen die Wertschöpfung vor Ort. Gut für Menschen, Wirtschaft und Natur.
Kommt am Montag nach Bad Waldsee zur Gemeinderatssitzung
Dienstag, 14. Oktober 2025
Leserbrief: Das Biosphärengebiet ist eine Chance, Wirtschaft und Heimat zu stärken
hier Aus der Bildschirmzeitung
Leserbrief veröffentlicht am 12. Oktober 2025 von Lukas Häfele
Zum Leserbrief “Warum Bad Wurzach kein Biosphärengebiet braucht” (DBSZ am 11. Oktober)
Im Leserbrief “Warum Bad Wurzach kein Biosphärengebiet braucht” wurde betont, dass wir vor großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen stehen. Das stimmt – genau deshalb sollten wir das geplante Biosphärengebiet als Chance begreifen. Es kann uns als Modellregion helfen, Wirtschaft, Umwelt und Tourismus zusammenzudenken und unsere Heimat zukunftsfest zu machen.
Sonntag, 17. August 2025
Das Biosphärengebiet wackelt gewaltig
Hermine meint dazu: Und auch hier nutzt die CDU ihre Mehrheit im Gemeinderat.
Fällt Wurzach, fällt das gesamte Biosphärengebiet.
Im Allgäu verhindert der Fürst das Biosphärengebiet ( er ist der Großgrundbesitzer mit den relevanten Moorflächen) und hier der CDU dominierte Bauernverband.
Woher die wohl das Geld für die großflächigen Plakate im ganzen Landkreis haben??
Es wird nicht diskutiert. Wer Geld hat bestimmt.
Montag, 3. Februar 2025
Donnerstag, 28. März 2024
Sonntag, 10. Juli 2022
Chris Kühn in Oberschwaben
Liebe Freundinnen und Freunde,
es freut mich sehr, Euch einen spannenden Besuch ankündigen zu dürfen:
am Mittwoch, den 20. Juli besucht Chris Kühn,
mein Kollege aus dem Bundestag und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Oberschwaben und das Allgäu, um sich über das geplante Biosphärengebiet, Naturschutz und den Windkraftausbau in der Region zu informieren.
Dazu sind wir erst auf dem Moorerlebnispfad in Wilhelmsdorf und dann zu einem Spaziergang im Altdorfer Wald unterwegs und ihr seid natürlich herzlich eingeladen!
Hier eine kleine Übersicht zu den geplanten Terminen mit Chris Kühn. Ich würde mich sehr freuen, viele von Euch zu sehen.
10:00 - 11:15 Uhr Besuch des Naturschutzzentrums Wilhelmsdorf
Riedweg 3, 88271 Wilhelmsdorf
12:45 - 14:00 Uhr Gespräch zu allen Fragen rund um unseren Altdorfer Wald
Treffpunkt: Parkplatz Elend / Eichermösle, dann Spaziergang zur Raupenhütte
Liebe Grüße
Agnieszka Brugger, Mitglied des Deutschen Bundestages
Dienstag, 31. Mai 2022
"Der Startschuss ist gefallen: Jetzt geht’s ums Biosphärengebiet Oberschwaben"
Schwäbische Zeitung hier von Philipp Richter am 20.6.22
Auszüge aus dem Artikel
Oberschwaben macht sich auf den Weg und prüft, ob in der Region ein Biosphärengebiet entstehen kann. Der Startschuss für diesen ergebnisoffenen Dialogprozess ist am Montag in der Durlesbachhalle in Reute bei Bad Waldsee gefallen. ....
Entscheidet sich die Region dafür, ein Biosphärengebiet Oberschwaben zu installieren, dann würde das den Bekanntheitsgrad der Region erheblich steigern, wenn es dann auch noch von der Unesco anerkannt werden würde. Insgesamt gibt es in Deutschland 18 solcher Modellregionen, die biologische Vielfalt, nachhaltiges Wirtschaften sowie Forschung in den Fokus stellen. Beispiele sind etwa die Schwäbische Alb, der Schwarzwald, die Rhön oder der Spreewald.
Montag, 16. Mai 2022
Kretschmann streitet für das Biosphärengebiet
Schwäbische Zeitung hier Von Emanuel Hege
in diesem Post werden nur kurze Auszüge wiedergegeben, bei denen es um Biosphärenreservat und Altdorfer Wald geht
Ministerpräsident bekommt in Oberschwaben Beifall, Kritik und hat einen Wutanfall - Der Besuch im Zeitprotokoll
14.16 Uhr: ....: „Ich habe schon viele Briefe voller Bedenken wegen des Biosphärengebiets Oberschwaben bekommen. Wir müssen uns das einmal abgewöhnen: Immer erstmal dagegen zu sein.“ Zustimmendes Nicken. Es werde die Zeit der Kritik kommen, jetzt sei ihm das alles aber zu früh.
14.30 Uhr: Der Tross setzt sich in Bewegung - und kommt nach wenigen Schritten zum Stehen. Die Klimaaktivisten aus dem Altdorfer Wald haben sich aufgereiht. Kretschmann ist interessiert, aber auch herausfordernd. Der Kiesabbau im Kreis müsse beendet werden, die Abholzung gestoppt, so die Aktivisten. „Eine Sorge kann ich Ihnen gleich nehmen: Der Wald im Land wird nicht kleiner“, sagt Kretschmann. „Sie meinen also, diese mickrigen Bäume, die nachgepflanzt werden, haben den gleichen Wert wie jahrzehntealte Bäume?“, erwidert Aktivistin Charlie Kiehne. Die Arbeit der Gruppe sei gut, so der Ministerpräsident. „Konzentrieren Sie sich aber lieber auf Argumente, die nicht so leicht widerlegbar sind.“ Kretschmann moderiert die Diskussion ab. „Was ein Arschloch“, zischt jemand. Er hört es nicht.
14.43 Uhr: Der Spaziergang schafft 50 weitere Meter, da warten die Landwirte. Sie seien gegen das Biosphärengebiet Oberschwaben, sagt Winfried Müller, Obmann des Bauernverbandes. Ihre Flächen seien durch die Vorgaben jetzt schon total entwertet. „Und was für Ängste haben Sie jetzt wegen des Biosphärengebiets um Gottes Willen?“, fragt Kretschmann laut. „Das erhält doch die Kulturlandschaft.“ Diese ganze Dynamik mache den Landwirten Sorge, sagt Müller. Es gebe schon viele Richtlinien, und nun sollen weitere der Unesco hinzukommen. Kretschmann wird lauter. „Wenn wir jetzt beim Klimaschutz nichts tun, dann können Sie in 20 Jahren hier gar keine Landwirtschaft mehr machen.“
Ein anderer Landwirt schaltet sich ein, trägt seine Argumente vor und provoziert: „Nicht nur der russische Präsident hat schlechte Berater.“ Jetzt platzt Kretschmann der Kragen: „So nicht. Das kann nicht sein, dass Sie mich in diese Nähe rücken.“ Die Diskussion ist beendet.
Das meinen die Aktivisten zum Kretschmann Besuch:
Sabine meint zum Wutanfall: "scheinbar berechtigt in diesem Moment. Zumindest hatte er gegenüber Charlie keinen Wutanfall"meine Ergänzung: er sagte doch laut SZ sogar zu den Altdorfer Wald Aktivisten:
"Die Arbeit der Gruppe ist gut"
Hermine: "Immerhin hat er Mannes Aussage, dass die Baumbesetzung gegen Kiesabbau im Alti und für Windkraft (wenn unbedingt nötig) ist, wahrgenommen, hat extra nochmals nachgefragt.
Ich habe ihn angesprochen wegen Regionalplanung und Flächenverbrauch."
"Und unsre "Oma"-Kletteraktivistin hat ihn bzgl. der Weißenbronner Quellen angesprochen"
Martin: "Kretschmann hat sich nach meinem Statement argumentativ leider nur auf die Wald Fläche in BaWü gesamt zurück gezogen. Dass er keinen Unterschied zwischen 100 Jährigen Bäumen und Setzlingen macht war skurril und ignoriert die Dramatik des Klimawandels."
Hermine: "Ja, das war blöd. Da wollte er Recht haben…..
allerdings ist die Argumentationslinie gegen Kiesabbau im Alti vielleicht besser im Trinkwasserschutz zu sehen und an der Stelle nicht mit den überwiegenden Fichtenbäumen...
Was auch stimmt ist, dass Ba-Wü jeden gefällten Baum nachsetzt, in Weingarten versuchen wir 1:2 nachzusetzen. Ersetzt natürlich nicht die Qualität einer alten Buche oder so.
Generell kam der Regionalplan gar nicht zur Sprache. Sehr schade. Er ist der Quell allen Übels.
Durch weiteren geplanten Straßenbau verlieren wir unglaublich Bäume.
Versiegelung durch 13 b Einfamilienhaussiedlungen sind echt dramatisch. Und weil das in Außenbezirken geschieht, werden da oft auch noch alte Steuobstbäume gefällt.
Geschweige denn Gewerbeflächenausweisungen.
Kretschmann hat sehr wohl registriert, dass das Klimacamp gegen den Kiesabbau im Alti ist, solange es Alternativen gibt (kein Export, Betonrecycling, Einsparen von Ressourcen), nicht aber generell gegen Windkraft ist. Hoffentlich bleibt das hängen.....
Montag, 11. April 2022
"Der Ruhm der Moore"
Der große Unterschied zwischen den Artikeln: in der Schwäbischen geht es offenbar ausschließlich um Hochmoorflächen - in der Süddeutschen wird die Bedeutung der Regenerierung der Anmoore und Niedermoore herausgehoben.
Niedermoore sind aber nicht nur in Oberschwaben zu finden sondern auch in der Bodenseegegend. Was passiert dort?
Und noch eine letzte Frage: Warum musste der Artikel in der Online-Ausgabe der Schwäbischen Zeitung eine so negative Überschrift bekommen? In der Print-Ausgabe war der Artikel mit "Der Ruhm der Moore" überschrieben - das scheinen mir 2 verschiedene Welten zu sein.
Naturschutz in der Süddeutschen Zeitung hier Von Florian Fuchs, Auszüge daraus
Ohne Moor nix los
Die bayerischen Moore sind extrem wichtig für den Klimaschutz und die Artenvielfalt - aber großflächig zerstört. Ein Projekt nahe Augsburg soll nun Perspektiven für ihren Erhalt aufzeigen.
Moorböden sind komplexe Ökosysteme, sie sind - was vielen nicht bewusst ist - extrem wichtige Kohlenstoffspeicher, viel wichtiger als die Vegetation oberhalb der Erde. Die Moorböden in Bayern sind allerdings auch stark in Mitleidenschaft gezogen. 95 Prozent aller bayerischen Moore befinden sich nicht mehr in der sogenannten Unterwassersättigung, wie es BN-Regionalreferent für Schwaben, Thomas Frey, formuliert. Organisches Material ist dort also nicht mehr unter Wasser, reagiert somit mit Sauerstoff, zersetzt sich - und der Kohlenstoff entweicht.
Sechs Prozent - das sind fünf Millionen Tonnen - des bayerischen CO₂-Äquivalentausstoßes stammen aus kaputten Mooren. Weniger aus den Hochmooren im Alpenvorland, die ihre Feuchtigkeit vornehmlich aus Regenwasser beziehen. Sondern vor allem aus den sogenannten Anmooren, also Mineralböden mit hohem Anteil organischer Masse, und den Niedermooren, die besonders entlang der großen Flüsse wie Isar, Donau oder eben Lech bestehen und so gut wie entwässert und zerstört wurden, vor allem für die Landwirtschaft. "Der Niedermoorschutz ist für den Klimaschutz ganz entscheidend", sagt Frey. Moorböden müssten, fordert der Bund Naturschutz, in Zusammenarbeit mit Landwirten wieder so genutzt werden, dass sie Kohlenstoff anreichern - und so im Übrigen auch Heimat bleiben für seltene Tierarten.
Freitag, 11. Februar 2022
„Reden wir mit, gestalten wir Oberschwaben“ - ein Leserbrief
in der Schwäbischen Zeitung
Zu „Widerstand gegen das Biosphärengebiet“ (28. Januar):
Höchste Zeit, die vielen kleinen Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete in einer größeren Einheit zu vereinen. So können wir unseren Enkeln und Großenkeln eine Landschaft mit vielfältiger Flora und Fauna und die so wichtigen Moore und Feuchtgebiete erhalten und endlich den Schutz verstärken, den sie benötigen. Wie wichtig sie sind, zeigen uns die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die CO2-Speicherfähigkeit dieser Landschaften.
Nach über 30 Jahren hat Oberschwaben endlich die Möglichkeit, nachhaltig die Naturschutzgebiete zu erhalten, den Tourismus zu stärken, der Zersiedelung Einhalt zu gebieten, das Klima zu schützen, im Großen zu handeln, mitzubestimmen und das Gesamte zu betrachten.
Land- und Forstwirtschaft wird im Großteil der Gebiete möglich bleiben unter den Prämissen des Gesamten. Es bietet die Chance, große Teile des Altdorfer Waldes zu schützen. Windkraft ja, aber nicht verstreut und überall. Nutzen wir mehr die Solarenergie. Kies ja, aber nicht zehn Hektar oder in naher Zukunft 100 Hektar Neuaufbruch im größten Waldgebiet Oberschwabens. Unter Windkraftanlagen können auch Mais oder ein großes Gewerbeindustriegebiet stehen.
Reden wir mit, gestalten wir unser wunderschönes Oberschwaben, und bedenken wir, dass es einmalig ist, unwiederbringlich, einzigartig (Artenvielfalt und Schönheit). Unsere Heimat, die Landschaft, gehört uns allen. Wirken wir alle mit, Politiker, Bürger, Gemeinderäte, Kindergärten und Regionalplaner. Jetzt und nicht erst wieder in 20 oder 30 Jahren, wenn die letzten seltenen Tier- und Pflanzenarten verschwunden sind.
Roland Seyboldt, Alttann
Mittwoch, 9. Februar 2022
Ganz viele Grundlagen- Infos zum Biosphärengebiet
Werte Interessentinnen und Interessenten am Online-Dialog "Biosphäre Allgäu-Oberschwaben",
Heute möchten wir Ihnen im Nachgang zum Dialog "auf die Schnelle" einige wichtige Basis-Infos zur Verfügung stellen.
Die "Frequently asked questions" (FAQs) dauern noch ein bisschen, da Sie so zahlreiche Fragen gestellt haben. Das freut uns, bedeutet aber auch zugleich, dass wir diese nicht komplett kurzfristig beantworten können. Kommt aber, ist versprochen!
Freitag, 4. Februar 2022
Alle wollen das Biosphärengebiet
Schwäbische Zeitung hier KARA BALLARIN
Alle Landtagsfraktionen wollen ein Biosphärengebiet in Oberschwaben und Allgäu
Beschlossen ist nichts. Das angedachte neue Biosphärengebiet in Oberschwaben und dem Allgäu birgt dennoch bereits Zündstoff. Zuletzt ist eine Allianz aus Forstbesitzern und Landwirtschaftsverbänden gegen ein solches Reservat laut geworden.
Im Stuttgarter Landtag haben sich derweil am Donnerstag ausschließlich Fans eines solchen Reservats zu Wort gemeldet – quer durch alle fünf Fraktionen. Manche knüpften ihre Unterstützung aber an Bedingungen.....
Donnerstag, 27. Januar 2022
Widerstand gegen Biosphärengebiet: Land- und Forstwirtschaft wehren sich
Schwäbische Zeitung hier von Philipp Richter
Oberschwaben ist eine Märchenlandschaft. Die Region der Landkreise Ravensburg, Biberach und Sigmaringen hat mit dieser Kulisse beste Voraussetzungen, mit einem Namen geadelt zu werden, den bisher nur 24 Landschaften in Deutschland bekommen haben: Biosphärengebiet. Doch genau dieser Titel entzweit die Region. Wo Gastronomen, Touristiker und manche Kommune Chancen sehen, ruft bei Landwirten und manchen Landeigentümern Existenzängste hervor. Sie haben sich zu einer Allianz zusammengeschlossen, um ein solches Biosphärengebiet zu verhindern. Droht jetzt ein Projekt zu scheitern, das bei einem Vorstoß im Allgäu 2010 schon einmal gescheitert ist?
Donnerstag, 20. Januar 2022
Einladung zur Online-Fragestunde zum Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben am 3.2.
Die grün-schwarze Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, dass in Oberschwaben aufgrund der herausragenden naturräumlichen Ausstattung mit zahlreichen Mooren gemeinsam mit der Region der Prozess zur Ausweisung eines dritten Biosphärengebietes initiiert werden soll.
Biosphärengebiete sind
Modellregionen, in denen das Zusammenleben von Mensch und Natur weltweit
beispielhaft entwickelt und erprobt wird. Die bestehenden Biosphärengebiete (in
anderen Ländern "Biosphärenreservate") sind Erfolgsmodelle. Der
Wunsch nach Beitritt zahlreicher Kommunen in der Region Schwäbische Alb, in der
brandenburgischen Schorfheide und auch länderübergreifend in der Rhön machte
und macht das deutlich. Das Land und die grüne Regierungsfraktion möchten
deshalb einer weiteren Region die Chance geben, Biosphärengebiet zu werden und
auch die "Goldplakette" und Auszeichnung als „UNESCO-Biosphere
reserve“ zu erhalten.
Fragen beantworten der
Landtagsabgeordnete und Großschutzgebiets-Experte Dr. Markus Rösler sowie Michael Geier, der Leiter des
Biosphärenreservates Bayerische Rhön.
Die Moderation der Online-Fragestunde übernimmt die Wangener
Wahlkreisabgeordnete Petra Krebs.
Wir laden Sie und Euch herzlich zu dieser Online-Fragestunde zum Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben ein.
Freitag, 24. Dezember 2021
Im neuen Jahr beginnt der Weg zum Biosphärengebiet Oberschwaben
Schwäbische Zeitung hier Philipp Richter
Im ersten Quartal 2022 geht’s los mit dem Projekt Biosphärengebiet Oberschwaben. Doch ob dieses Gebiet tatsächlich kommt, ist zum heutigen Stand noch ungewiss. Klar ist nur, dass es ein langer Prozess ist, der ohne den Willen aus der Region scheitert. Befürworter und Kritiker bringen ihre Argumente vor.
Die grün-schwarze Landesregierung von Baden-Württemberg kann sich ein neues Biosphärengebiet im Land vorstellen und unterstützt dies auch finanziell. So steht es im Koalitionsvertrag. So könnte die Region Oberschwaben nach der Region Schwäbische Alb und der Region Schwarzwald das dritte Biosphärengebiet im Land werden.....



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