Raphael Kreusch LinkedIn
Nach jüngsten Berechnungen von Oxfam ist das Vermögen der Milliardäre in den G20-Staaten in diesem einen Jahr von 13,4 auf 15,6 Billionen US-Dollar gestiegen. Das ist ein Zuwachs von satten 16,4 Prozent.
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
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Nach jüngsten Berechnungen von Oxfam ist das Vermögen der Milliardäre in den G20-Staaten in diesem einen Jahr von 13,4 auf 15,6 Billionen US-Dollar gestiegen. Das ist ein Zuwachs von satten 16,4 Prozent.
Möglicherweise liegt genau in diesem Vorgang begründet, weshalb Trump auf Distanz zu den G20 gegangen ist? In letzter Konsequenz geht es ja immer nur um sein Geld.
Frankfurter Rundschau hier 07.11.2025 Von: Sonja Thomaser
Milliardäre sollen Vermögenssteuer für Klimahilfe zahlen – UN-Experten fordern radikale Wende
Gipfel: G20-Staaten einigen sich in Rio auf Abschlusserklärung
Schon am ersten Gipfeltag verabschiedet die Gruppe eine gemeinsame Erklärung. Sie will den Hunger und die Klimakrise bekämpfen und die internationalen Institutionen reformieren.
Rio de Janeiro. Die G20-Staaten haben sich am ersten Tag ihres Gipfeltreffens in Rio de Janeiro überraschend auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt. Dabei gelang es dem Gastgeber Brasilien, die wichtigsten Punkte seiner G20-Präsidentschaft in dem Dokument unterzubringen: den Kampf gegen Hunger und Klimaerwärmung sowie eine Reform der internationalen Organisationen. Zwischenzeitlich war davon ausgegangen worden, dass Argentiniens ultraliberaler Präsident Javier Milei einzelnen Punkten nicht zustimmt.
Die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrie- und Schwellenländer
wollen sich künftig für eine wirksame Besteuerung der Superreichen einsetzen.
Außerdem bekräftigten sie das international vereinbarte Ziel,
die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.
Deutschlandfunk hier 27.10.2024
G20-Treffen: Finanzministerium lehnt internationale Steuer für Milliardäre ab
Das Bundesfinanzministerium lehnt eine von Brasilien ins Gespräch gebrachte globale Mindestbesteuerung für Milliardäre ab.
hier im Deutschlandfunk 30.07.2023
Sie betrifft unter anderem Maßnahmen gegen Plastikverschmutzung und den Schutz von Ökosystemen. Ferner bekannten sie sich zur raschen Umsetzung der Vereinbarungen von Montreal mit dem Ziel, 30 Prozent der Flächen an Land und auf See bis 2030 unter Schutz zu stellen. Bundesumweltministerin Lemke sagte in Chennai, zum ersten Mal hätten die G20 die Bedeutung des Ozeans als Kohlenstoffsenke für den Klimaschutz anerkannt.Eine gemeinsame Abschlusserklärung kam allerdings nicht zustande. In 4 von 68 Punkten fehlte die Übereinkunft. Trotz Extremwetterereignissen herrscht Uneinigkeit in Klimafragen. Die Minister, deren Staaten für etwa 80 Prozent der Treibhausgase verantwortlich sind, konnten sich nicht darauf festlegen, dass die globalen Emissionen bis maximal 2025 einen Höhepunkt erreichen dürften und dann wieder sinken müssten. Widerstand gab es zudem gegen die Einführung einer Kohlenstoffsteuer als Mittel zur Emissionssenkung.
Diese Nachricht wurde am 29.07.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
Zeit hier Quelle: ZEIT ONLINE, Reuters, dpa,14. November 2022,
Brasilien, die Demokratische Republik Kongo und Indonesien haben eine Erklärung zum Schutz der Tropenwälder unterzeichnet. Die drei Länder besitzen zusammen mehr als die Hälfte der globalen Regenwaldflächen. Die Allianz zum Schutz der Tropenwälder wurde im Vorfeld des G20-Gipfels beschlossen, der an diesem Dienstag in Indonesien beginnt.
Izabella Teixeira, die Umweltberaterin des neuen brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva sagte, Brasilien wolle sich dafür einsetzen, dass sich auch die weiteren Länder des Amazonasbeckens der Allianz anschließen. Lula hatte den Schutz des Regenwaldes auch in seinem Wahlkampf zum Thema gemacht. In Brasilien ist laut dem brasilianischen Nachrichtenportal G1 die Abholzung des Regenwaldes im Oktober besonders hoch.
Das brasilianische Amazonasgebiet entspricht der Größe von Westeuropa. Es gilt als wichtiger CO₂-Speicher und somit als bedeutend für das Weltklima. André Freitas von Greenpeace Brasilien sagte, der Schutz des Regenwaldes sei entscheidend im Kampf gegen die Klimakrise. Unter dem brasilianischen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro war die Abholzung des Tropenwaldes stark
Tagesschau Stand: 27.05.2022
G7-Beratungen in Berlin
Berlin und Washington haben beim G7-Treffen der Umwelt - und Energieminister eine Energie- und Klimapartnerschaft geschlossen. Umweltministerin Lemke kündigte zudem "konkrete" Vereinbarungen zum Kohleausstieg an.
Deutschland und die USA wollen international eine Führungsrolle bei den Rahmenbedingungen für eine Energiewende übernehmen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und der US-Klimabeauftragte John Kerry unterzeichneten beim G7-Treffen in Berlin eine Erklärung zu einer neuen Klima- und Energiepartnerschaft.
In vier Bereichen sollen deutsch-amerikanische Experten-Arbeitsgruppen dauerhaft zusammenarbeiten: Im Fokus steht
NTV hier
Keine Einigung in Sicht. G20 scheitern beim Klimaschutz
Das Signal bleibt aus: Die G20-Staaten einigen sich offenbar nicht auf konkrete Schritte zum Klimaschutz. Das Gipfeldokument wird an entscheidenden Stellen entschärft. Von "sofortigem Handeln" ist keine Rede mehr.
Die Bemühungen um ein starkes Signal des G20-Gipfels vor dem Weltklimatreffen in Glasgow drohen zu scheitern. Die Gruppe der großen Wirtschaftsmächte kann sich auf ihrem Gipfel in Rom offenbar nicht auf konkrete Ziele zum Klimaschutz einigen. Aus dem jüngsten Entwurf des Abschlusskommuniqués, der der Deutschen Presse-Agentur vorlag, sind ursprünglich beabsichtigte Zielvorgaben und Zusagen wieder gestrichen worden.
Handelsblatt von Kersting, Silke
Die Maßnahmen zum Klimaschutz sind national wie international unzureichend, zeigt der neue „Climate Transparency-Report“. Der Handlungsbedarf für die kommende Regierung ist enorm
Denn gut zwei Wochen vor dem G20-Gipfel in Rom und der Weltklimakonferenz in Glasgow zeigt der „Climate Transparency-Report“ den Rückstand der weltweit größten Industrie- und Schwellenländer beim Schutz des Klimas. Der an diesem Donnerstag veröffentlichte Report prognostiziert für 2021 einen Anstieg der klimaschädlichen CO2-Emissionen in den G20-Ländern um vier Prozent im Vergleich zum Pandemiejahr 2020. In Ländern wie China, Indien, Indonesien und Argentinien werden sogar höhere Emissionen als 2019 erwartet. Nur ein Bruchteil der Corona-Wiederaufbauhilfen wurde dem Report zufolge in nachhaltige Bereiche investiert.In der G20 sind 19 Staaten plus die EU vertreten. Sie stehen für 75 Prozent der weltweiten klimaschädlichen Treibhausgasemissionen. Ihr Kurs beim Klimaschutz ist also von allergrößter Bedeutung.
Die Untersuchung von Climate Transparency gilt als eine der umfassendsten Analysen aller klimaschutzrelevanten Daten der G20. Aus Deutschland sind Germanwatch, Humboldt-Viadrina Governance Plattform, Climate Analytics und New Climate Institute beteiligt.
.... Die bisherigen Klimaziele der G20 würden jedoch zu einer Erderwärmung um 2,4 Grad führen, warnt die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch.
Positiv sei, dass immerhin 14 G20-Staaten, die für insgesamt gut 60 Prozent der globalen Emissionen verantwortlich sind, sich bisher explizit zum Ziel der Klimaneutralität bekannt hätten, heißt es in dem Report. Von Australien, Indien, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien und der Türkei steht ein solches Bekenntnis aus. Der Ehrgeiz wachse, aber insgesamt seien die G20-Länder nicht auf 1,5-Grad-Kurs, heißt es weiter.
Auch Deutschland sei weit entfernt von einer Vorreiterrolle innerhalb der G20, kritisiert Germanwatch. Viele andere G20-Staaten hätten in den vergangenen Jahren größere Schritte gemacht als Deutschland, etwa Großbritannien, „selbst wenn auch hier nicht alles perfekt ist“, so Burck.
Dabei fällt aber unter anderem negativ auf, dass Deutschland bislang auf ein klares Enddatum für fossile Verbrennungsmotoren bei Neuwagen verzichtet hat und der endgültige Kohleausstieg bislang erst für 2038 vorgesehen ist. Die Emissionen im Verkehrssektor sind hierzulande im Zeitraum 2015 bis 2020 gestiegen, trotz pandemiebedingtem Lockdown.
Für Deutschland vermerkt der Report positiv, dass knapp 50 Prozent der deutschen Corona-Konjunkturhilfen als „grün“ bezeichnet werden könnten. Das heißt, diese Ausgaben tragen dazu bei, Emissionen zu senken. Nur Kanada mit rund 75 Prozent schneidet besser ab.
...Nicht der richtige Weg, findet Climate Transparency. Die G20-Mitglieder müssten Investitionen in erneuerbare Energien Vorrang einräumen – auch um „stranded assets“ zu vermeiden. Darunter versteht man Vermögenswerte, die aufgrund der bevorstehenden Transformation der Wirtschaft in eine klimaneutrale Zukunft vor Ende ihrer geplanten wirtschaftlichen Nutzungsdauer an Wert verlieren.
Christoph Bals, politischer Geschäftsführer von Germanwatch, fordert ein Klimaschutzsofortprogramm der nächsten Bundesregierung. „Vor allem im Verkehrs-, Gebäude-, Industrie- und Agrarbereich sind ambitionierte Schritte nötig, aber auch der Kohleausstieg muss auf 2030 vorgezogen werden“, so Bals...
The Guardian hier (aus dem Englischen übersetzt, daher an manchen Stzellen etwas holprig zu lesen)
Billionen von Dollar pro Jahr "ölen" die Klimakrise, sagen Experten.
Die fossile Brennstoffindustrie profitiert nach einer Analyse des Internationalen Währungsfonds von Subventionen in Höhe von 11 Millionen US-Dollar pro Minute.
Der IWF stellte fest, dass die Produktion und Verbrennung von Kohle, Öl und Gas im Jahr 2020 mit 5,9 Milliarden US-Dollar subventioniert wurde, wobei kein einziges Land alle seine Brennstoffe ausreichend bepreiste, um ihre volle Versorgung und Umweltkosten widerzuspiegeln. Experten sagten, die Subventionen würden "Öl ins Feuer schöpfen" der Klimakrise, zu einer Zeit, in der eine schnelle Reduzierung der Kohlenstoffemissionen dringend erforderlich war.
Explizite Subventionen, die die Kraftstoffpreise senkten, machten 8% der Gesamtsumme aus und Steuererleichterungen weitere 6%. Die größten Faktoren waren das Versäumnis, die Verursacher für die Durch Luftverschmutzung verursachten Todesfälle und die schlechte Gesundheit (42%) sowie für die Hitzewellen und andere Auswirkungen der globalen Erwärmung (29%) bezahlen zu lassen.
Die Festlegung von Preisen für fossile Brennstoffe, die ihre wahren Kosten widerspiegeln, würde die globale CO senken2 ,Emissionen um mehr als ein Drittel, sagten die IWF-Analysten. Dies wäre ein großer Schritt zur Erreichung des international vereinbarten 1,5C-Ziels. Dieses Ziel in Reichweite zu halten, ist ein zentrales Ziel des UN-Klimagipfels Cop26 im November.
Die Vereinbarung von Regeln für Kohlenstoffmärkte, die eine angemessene Preisgestaltung für Umweltverschmutzung ermöglichen, ist ein weiteres Ziel der Cop26. "Die Reform der Preise für fossile Brennstoffe könnte nicht zeitgleicher sein", sagten die IWF-Forscher. Die Abschaffung der Subventionen für fossile Brennstoffe würde auch fast eine Million Todesfälle pro Jahr durch schmutzige Luft verhindern und Billionen von Dollar für die Regierungen aufbringen, sagten sie.
"Es gäbe enorme Vorteile durch Reformen, also steht enorm viel auf dem Spiel", sagte Ian Parry, der Hauptautor des IWF-Berichts. "Einige Länder zögern, die Energiepreise zu erhöhen, weil sie glauben, dass dies den Armen schaden wird. Aber die Preise für fossile Brennstoffe niedrig zu halten, ist ein höchst ineffizienter Weg, um den Armen zu helfen, da die meisten Vorteile wohlhabenderen Haushalten zugute kommen. Es wäre besser, die Ressourcen darauf auszurichten, armen und schutzbedürftigen Menschen direkt zu helfen."
Mit 50 Ländern, die sich bis Mitte des Jahrhunderts zu Netto-Null-Emissionen verpflichtet haben, und mehr als 60 Kohlenstoffpreissystemen auf der ganzen Welt gibt es einige ermutigende Anzeichen, sagte Parry: "Aber wir kratzen immer noch an der Oberfläche, und es liegt noch ein schrecklich langer Weg vor uns."
Die G20 einigten sich 2009 darauf, "ineffiziente" Subventionen für fossile Brennstoffe auslaufen zu lassen, und 2016 setzten die G7 eine Frist von 2025,aber es wurden wenig Fortschritte erzielt. Im Juli zeigte ein Bericht, dass die G20-Länder seit 2015,dem Jahr, in dem das Pariser Klimaabkommen erreicht wurde, fossile Brennstoffe um Billionen von Dollar subventioniert hatten.
"Um die globalen Temperaturen zu stabilisieren, müssen wir dringend weg von fossilen Brennstoffen, anstatt Öl ins Feuer zu gießen", sagte Mike Coffin, Senior Analyst beim Thinktank Carbon Tracker. "Es ist entscheidend, dass die Regierungen aufhören, eine Industrie zu unterstützen, die sich im Niedergang befindet, und stattdessen versuchen, die kohlenstoffarme Energiewende und unsere Zukunft zu beschleunigen.
"Als Gastgeber der Cop26 könnte die britische Regierung eine wichtige globale Führungsrolle spielen, indem sie alle Subventionen für fossile Brennstoffe einschöhnt und neue Nordsee-Lizenzrunden stoppt",sagte er. Die Internationale Energieagentur (IEA) sagte im Mai, dass die Erschließung neuer Öl- und Gasfelder in diesem Jahr gestoppt werden muss, um die Klimaziele zu erreichen.
Der umfassende IWF-Bericht ergab, dass die Preise für 99% Kohle, 52% Diesel und 47% Erdgas im Jahr 2020 mindestens 50% unter ihren tatsächlichen Kosten lagen. Fünf Länder waren für zwei Drittel der Subventionen verantwortlich: China, die USA, Russland, Indien und Japan. Ohne Maßnahmen werden die Subventionen im Jahr 2025 auf 6,4 Milliarden Dollar steigen, sagte der IWF.
Eine angemessene Preisgestaltung für fossile Brennstoffe würde die Emissionen senken, indem beispielsweise Stromerzeuger ermutigt werden, von Kohle auf erneuerbare Energien umzusteigen und Elektroautos zu einer noch billigeren Option für Autofahrerzu machen. Die internationale Zusammenarbeit sei wichtig, sagte Parry, um Befürchtungen zu zerstreuen, dass Länder ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren könnten, wenn ihre Preise für fossile Brennstoffe höher wären.
"Der IWF-Bericht ist eine ernüchternde Lektüre, die auf einen der größten Mängel der Weltwirtschaft hinweist", sagte Maria Pastukhova vom Thinktank e3g. "Die Netto-Null-Roadmap der IEA geht davon aus, dass bis 2030 5 Milliarden US-Dollar notwendig sind, um die Welt auf den Weg zu einer klimasicheren Welt zu bringen. Es ist verrückt zu erkennen, dass der dringend benötigte Wandel jetzt beginnen könnte, wenn nicht die Verstrickung der Regierungen mit der fossilen Brennstoffindustrie in so vielen großen Volkswirtschaften wäre."
"Subventionen für fossile Brennstoffe sind seit Jahren ein großer Stolperstein im G20-Prozess", sagte sie. "Jetzt sind alle Augen auf den Gipfel der G20-Staats- und Regierungschefs Ende Oktober richten."
Ipek Gençsü vom Overseas Development Institute sagte: "[Subventionsreform] erfordert Unterstützung für schutzbedürftige Verbraucher, die von steigenden Kosten betroffen sein werden, sowie für Arbeiter in Branchen, die einfach schließen müssen. Es erfordert auch Informationskampagnen, die zeigen, wie die Ersparnisse in Form von Gesundheitsversorgung, Bildung und anderen sozialen Diensten an die Gesellschaft umverteilt werden. Viele Menschen sind gegen Subventionsreformen, weil sie sie nur als Regierungen sehen, die etwas wegnehmen und nicht zurückgeben."
Die G20-Staaten stoßen fast 80% der globalen Treibhausgase aus. Mehr als 600 globale Unternehmen der We Mean Business-Koalition, darunter Unilever, Ikea, Aviva, Siemens und Volvo Cars, forderten kürzlich die Staats- und Regierungschefs der G20 auf, die Subventionen für fossile Brennstoffe bis 2025 zu beenden.
Beim Treffen in Venedig wird es auch um eine Initiative des Internationalen Währungsfonds (IWF) gehen, die Hilfen für die ärmsten Länder zu erhöhen - der IWF will neue Sonderziehungsrechte (Special Drawing Rights, SDR) schaffen, Wert: 650 Milliarden Dollar (548 Milliarden Euro). IWF-Chefin Kristalina Georgieva hatte von einer "Sauerstoffzufuhr für die Welt" gesprochen. Im Entwurf der Erklärung heißt es, die G20 wollten ihren Beitrag, "ein ehrgeiziges Ziel zugunsten der ärmsten Länder" leisten - eine Summe wurde noch nicht genannt.
Auch der Klimawandel steht auf der Tagesordnung. US-Finanzministerin Janet Yellen rief am Freitag dazu auf, im Kampf dagegen "unverzügliche" Maßnahmen zu ergreifen. Der Klimawandel sei die größte Herausforderung für die internationale Politik. Die G20 sind verantwortlich für 80 Prozent der CO2-Emissionen weltweit - "es ist unsere Pflicht, sofort zu handeln", erklärte Yellen.
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