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Donnerstag, 30. Juli 2026

Können Biber Waldbrände bremsen?



Euronews  hier Von Liam Gilliver  29/07/2026

Biber schützen Europa vor Waldbränden und beleben verbrannte Landschaften

Biber legen überall in Europa Dämme an und schaffen so natürliche Feuerschneisen, die helfen könnten, verheerende Brände einzudämmen.

Brütende Hitzewellen und kaum Regen haben in Teilen Frankreichs und Spaniens historische Waldbrände entfacht, die bislang kaum nachlassen.

Hunderttausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen – eine der größten Evakuierungsaktionen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.

Montag, 27. Juli 2026

Ein paar Meter Wildblumen beherbergen ein unbezahltes Schädlingsbekämpfungsteam

 

Jan Uwe Gösch / LinkedIn

»Die Schweizer Landwirte haben Blumen zwischen ihren Ernten gepflanzt und gesehen, dass die Schäden durch Schädlinge um mehr als die Hälfte gesunken sind. 

Das Vereinigte Königreich führt nun denselben Versuch auf 15 Farmen durch. Der Grund, warum das funktioniert, ist peinlich.

Donnerstag, 9. Juli 2026

Update: Seegraswiesen binden CO2 30- bis 50-mal schneller als ein Wald an Land




 Christian H. /LinkedIn

Die grüne Mauer wächst auch unter Wasser – Seegras kehrt in die Ostsee zurück

Grüne Halme wiegen sich auf dem Meeresgrund – und ziehen CO2 aus dem Wasser. Über die Photosynthese binden Seegräser das gelöste Kohlendioxid und lagern den Kohlenstoff im Meeresboden ein, wo er über Jahrhunderte eingeschlossen bleibt. 

Dienstag, 16. Juni 2026

Die Bedeutung und das Ausmaß dieser Pilze lassen sich kaum überbewerten

Auch die regenerative Landwirtschaft hat ihr Interesse an Pilzen entdeckt. Die Salemer Markgräfliche Landwirtschaft zumindest arbeitet damit, indem sie Pilzkulturen anzüchtet und ausbringt.

Standard hier Karin Krichmayr  13. Juni 2026,

Erste Pilz-Weltkarte enthüllt das verblüffende Ausmaß unterirdischer Netzwerke

Rätselhafte Subkultur: 
Erste Pilz-Weltkarte enthüllt das verblüffende Ausmaß unterirdischer Netzwerke
Würde man das Geflecht entwirren, würde es eine Milliarde Mal von der Erde zur Sonne reichen. Es versorgt Pflanzen mit Mineralstoffen und transportiert enorme Mengen an CO₂ in den Boden

Dienstag, 26. Mai 2026

Gericht verbietet Grundschleppnetz-Fischerei in Meeresschutzgebieten (vorerst?)

 


Martin Tillich / Utopia

Historisches Urteil für den Meeresschutz in Europa 

Ein niederländisches Gericht verbietet Grundschleppnetz-Fischerei im Schutzgebiet Doggerbank ohne Genehmigung und Umweltprüfung.

Samstag, 16. Mai 2026

Modernisierungschance für Landwirtschaft und Naturschutz

 TAZ  hier 14.5.2026  Heike Holdinghausen 

Nationaler Wiederherstellungsplan: Forschende wollen Landwirtschaft und Naturschutz versöhnen

Eine EU-Verordnung soll den Zustand von Gewässern und Wäldern verbessern. Nun veröffentlichen Berater des Agrarministeriums Vorschläge für eine naturgemäße Landwirtschaft.

Mittwoch, 6. Mai 2026

Webinar Fledermäuse im Solarpark

 

SonneSammeln Webinar

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich des
Internationalen Tags der biologischen Vielfalt lädt Sie die Initiative SonneSammeln am 21. Mai 2026 herzlich zum Webinar „Fledermäuse im Solarpark - Was das Monitoring in Bad Liebenwerda (Brandenburg) zeigt" ein. 

Das Webinar findet von 11:00 bis 12:00 Uhr online statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

21.05.26 || 11:00 - 12:00 || online || kostenlos

 


Fledermäuse können Solarparks als Bestandteil ihrer Lebensräume nutzen. Die Anlagen dienen ihnen aufgrund des reichhaltigen Nahrungsangebots regelmäßig als Jagdrevier. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Fledermäuse Solarparks nicht grundsätzlich meiden, sondern sie je nach Standort und Ausgestaltung unterschiedlich annehmen.
Im Webinar berichtet der Biologe
Dr. Alexander Paul über seine Untersuchungen im brandenburgischen Solarpark Bad Liebenwerda, in dem er im Rahmen der bundesweiten Feldstudie "Artenvielfalt im Solarpark" im Jahr 2024 Fledermäuse erfasst hat.
Anschließend wird das Webinar für
Fragen der Teilnehmenden über den Chat geöffnet. 

Dienstag, 5. Mai 2026

Win-Win-Situation für Mensch und Natur

NABU hier

Mähfreier Mai für mehr Artenvielfalt im Garten

Im Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben - Blumen blühen, Vögel zwitschern und Insekten schwirren durch die Luft. Die Aktion "Mähfreier Mai" erinnert Gartenbesitzende daran, dieses lebendige Treiben durch möglichst wenig Mäharbeiten zu erhalten.

Mittwoch, 29. April 2026

Wiederherstellungsplan für die Natur - Beteiligungsphase gestartet

 NABU e.V./  LinkedIn

Deutschland hat erstmals einen nationalen Wiederherstellungsplan für die Natur vorgelegt, zumindest als Entwurf. 

Dieser Plan soll zeigen, wie geschädigte Ökosysteme wie Moore, Wälder, Agrarlandschaften und Städte Schritt für Schritt wieder in einen besseren Zustand gebracht werden können.

 Der Plan ist ein wichtiger erster Schritt, hat aber noch klare Schwächen. Er geht vielerorts davon aus, dass bestehende Maßnahmen ausreichen, ohne ehrlich zu prüfen, ob die Ziele damit wirklich erreicht werden können. Oft bleibt unklar, wer konkret was, wann und wo umsetzt. Gerade für FFH-Gebiete und Agrarökosysteme fehlt damit Transparenz und Verbindlichkeit.

Dienstag, 28. April 2026

Der nächste EU-Haushalt: Das Europäische Parlament macht einen kleinen Schritt in die richtige Richtung

 Annalena Herrmann / NABU / LinkedIn

Das EU-Parlament hat heute seinen Zwischenbericht zum nächsten mehrjährlichen Finanzrahmen (MFF) verabschiedet. 

Es ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung: Der Bericht fordert ein eigenes Budget für den Naturschutz

Der Bericht geht jedoch nicht weit genug und markiert nur den Beginn eines langen Prozesses, der bestimmen wird, wie die EU von 2028 bis 2034 fast 2 Billionen Euro ausgibt. 

Mittwoch, 8. April 2026

Rückkehr der Wisente bringt Europa große Vorteile

Euronews  hier  Von Rebecca Ann Hughes  08/04/2026

Vom Artenschutz bis CO2-Speicherung: Rückkehr der Wisente bringt Europa große Vorteile

Das größte wild lebende Landsäugetier Europas stand kurz vor dem Aussterben. Nun kehrt es zurück.
Der Europäische Bison feiert auf dem Kontinent ein Comeback und bringt zahlreiche Vorteile für die Tierwelt mit sich.

Früher lebte er in weiten Teilen Europas. Im frühen zwanzigsten Jahrhundert trieben Jagd und Lebensraumverlust das größte wilde Landsäugetier Europas jedoch an den Rand des Aussterbens.

Heute leben wieder Herden in Großbritannien, Rumänien, Deutschland, der Schweiz, Polen, Belarus und Litauen.

Montag, 30. März 2026

Deutschland tritt dem Abkommen zum Schutz der Hochsee der Vereinten Nationen bei

TAZ hier 27.3.2026 Tim Feldmann

Schutz der Hochsee: Deutschland will doch noch mitmischen

Jetzt steht es fest: Die Bundesrepublik wird dem von Um­welt­schüt­ze­r:in­nen bejubelten internationalen Vertrag beitreten. Gerade noch rechtzeitig.

Sonntag, 29. März 2026

Meeresschutz ist Zukunftsschutz

 

Lioba Schwarzer / LinkedIn

Großartige Nachrichten aus der Ostsee! 

Mit der Ausweisung drei neuer Meeresschutzgebiete, u.a. in der Hohwachter Bucht, setzt Schleswig-Holstein ein starkes Signal für den Schutz unserer Meere. 

Arten wie Schweinswale, Seevögel und wertvolle Lebensräume wie Seegraswiesen erhalten endlich mehr Raum zur Erholung. 

Mittwoch, 25. März 2026

Der Biber ist unser bester Verbündeter, um lebendige und widerstandsfähige Gewässer zurückzugewinnen

hier  Von Alisa Pankau  25.03.2026

Studie zeigt: Biber werden plötzlich zu unterschätzten Klimaschützern


Eine 13 Jahre lange Untersuchung an einem schweizerischen Flussgebiet liefert jetzt interessante Erkenntnisse. Die Bauaktivität von Bibern könnte zum Klimaschutz beitragen – und das ohne menschliches Zutun.

Donnerstag, 19. März 2026

Großer Erfolg für den Fischotter in Bayern

 Sascha Müller-Kraenner

Der Bayerischer Verwaltungsgerichtshof folgt Auffassung der Deutsche Umwelthilfe:

 Lebendfallen und Nachtsichttechnik zur Fischotterentnahme verstoßen gegen Artenschutzrecht

Dienstag, 10. März 2026

Aktuelle Situation im Reichermoos aus Sicht des scheidenden Vorstandes Manfred Scheuerbrand

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte am Reichermoos,

Ich darf mich als Vorstand aus persönlichen Gründen verabschieden. Es ist mir ein Anliegen mich bei allen für die Mitarbeit und das Interesse zu bedanken.

Als Mitglied bleibe ich unserer Sache treu! Ich freue mich, dass Dr. Christian Rau meine Nachfolge engagiert antritt. 

Links    1. Vorstand Dr. Christian Rau                                                                        
Rechts 2. Vorstand Dieter Josef Walter

Ich bin sicher, dass sich damit auch neue Chancen einer unbelasteten Kommunikation zu Behörden ergeben können.

Herzlichen Glückwunsch zur einstimmigen Wahl und weiterhin viel Erfolg für Pro Natur und das Reichermoos. 

Bitte bleiben Sie Pro Natur und dem Ziel zur Revitalisierung des Reichermoos verbunden.

In Kürze werden Sie vom neu gewählten Vorstand über unsere Jahreshauptversammlung vom 27.02.2026 informiert.

Freundliche Grüße

Manfred Scheurenbrand


Zum Abschluss darf ich die aktuelle Situation im Reichermoos aus meiner Sicht darstellen

Mittwoch, 4. März 2026

Dienstag, 10. Februar 2026

Es ging um die geplante EU-Renaturierungsverordnung

Standard hier

Nach all dem, was in der Zwischenzeit auf der Welt passiert ist, wirkt sie wie eine blasse Erinnerung aus längst vergangenen Tagen: die Welle der Euphorie, die vor eineinhalb Jahren durch die Umweltszene ging. 

Am 17. Juni 2024 tagte der EU-Rat der Umweltminister:innen, die vor einer ihrer größten Entscheidungen ihrer Amtszeit standen.

Sie sah vor, mindestens 30 Prozent jener Lebensräume in den EU-Staaten zu sanieren, die sich in einem schlechten Zustand befinden.

Donnerstag, 22. Januar 2026

„Natur ist kritische Infrastruktur“ - Schlüssel für Europas wirtschaftlichen Wohlstand und Klimaresilienz

Hans Thomas Krumenacker LinkedIn

Wissenschaftsakademien fordern Tempo bei EU‑Renaturierungsgesetz

Flüsse, Moore, Wälder: Europas Ökosysteme sind in schlechtem Zustand. Die Wissenschaft drängt auf rasches Handeln – auch als wirtschaftliche Zukunftsvorsorge. 

Denn jede investierte Milliarde zahlt sich vielfach aus: Das ist das Fazit einer neuen Analyse der Europäischen Wissenschaftsakademien European Academies Science Advisory Council (EASAC).