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Montag, 29. Januar 2024

100 km/h auf Autobahnen würde Platz sparen

Ideen von unserem Nachbarland, die Deutschland sicher auch gut anstehen würden. 10% Einsparung sind eine Nummer, die sich zu berücksichtigen lohnt.

Standard hier Norbert Regitnig-Tillian  26. Jänner 2024

Veraltete Richtlinien und Normen bremsen die klimaschonende Errichtung von Straßen, Bahnstrecken und Gebäuden. Das soll sich nun ändern



Samstag, 27. Januar 2024

Pressemitteilung Initiative Pro Gäubahn: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Gäubahn klaut.“

Darf Stuttgart`s OB einfach die Provinz abhängen? Es ist wirklich nicht mehr nachvollziehbar mit welchen Argumenten voran gegangen wird.

hier  25. Januar 2024

 “ Wir wollen ernst genommen werden“ 

„Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Gäubahn klaut.“ So schallte es am 19. Januar  anlässlich des Neujahrsempfangs der CDU vor dem Eingang der Stadthalle Rottweil bei der angemeldeten Demonstration „Für den Erhalt und Ausbau der Gäubahn“.

Samstag, 6. Januar 2024

Meereswindenergie: Deutsche Forscher erzeugen Wasserstoff in großen Mengen

Das scheint mir ein sehr vielversprechender Ansatz für die Wasserstoffproduktion zu sein, da auch die Transportwege kurz sind. Es verspricht effektiv zu sein.

EFahrer hier  Artikel von Gero Gröschel  • 6.1.24

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und seine Partner haben im Projekt „OffsH2ore“ ein Konzept für die Erzeugung von Wasserstoff direkt auf dem Meer entwickelt. 

Laut Fraunhofer ISE ist die Herstellung von Wasserstoff durch Elektrolyse mit Offshore-Windenergie technisch und wirtschaftlich umsetzbar. Im Rahmen des Projekts wurde nicht nur die Technik für die Wasserstofferzeugung durch Elektrolyse entwickelt, sondern auch ein Konzept, um den verdichteten, gasförmigen Wasserstoff an Land zu transportieren.

Montag, 1. Januar 2024

DAS SOLARBIOTOP

EWS Schönau hier  EIN BERICHT VON PETRA HANNEN  27.10.23

ZUR SACHE: PV-FREIFLÄCHENANLAGEN KÖNNEN DIE ARTENVIELFALT STÄRKEN UND DABEI BEHUTSAM IN DAS BESTEHENDE LANDSCHAFTSBILD INTEGRIERT WERDEN.

"Weinberg-Prinzip" hat Andreas Engl sein Konzept genannt, auf dem seine Freiflächen-Solaranlage in der Nähe von Bodenkirchen in Niederbayern beruht. Grundlage des Konzepts sei es, die Energieerzeugungsanlage und ihre Umgebung als zusammenhängenden Organismus zu betrachten, erläutert Engl. «Bereits die alten Römer versuchten, auf ihren Weinbergen ein ausgeglichenes Ökosystem zu etablieren, um hohe Erträge und einen minimalen Schädlingsausfall zu erreichen. Dafür setzten sie auf eine möglichst große Artenvielfalt.» Dieses Prinzip hat er auf heutige Solarfreiflächen übertragen.

Lösungen statt Weltuntergang

   Lösungen statt Weltuntergang – Der positive Umweltpodcast (cleverreach.com)


In einer Zeit voller Weltuntergangsprognosen und düsterer Umweltwarnungen bietet dieser Podcast, und das dazugehörige Buch, einen erfrischenden und optimistischen Ausblick und liefert ein Leuchtfeuer der Hoffnung und einen klaren Aktionsplan für alle, die sich große Sorgen um das Schicksal unseres Planeten machen.

Seien Sie gespannt auf hunderte von revolutionären Ideen und Entwicklungen zu Klima- und Umweltschutz, Artenschutz und Biodiversität, Energieerzeugung und Umwelttechnik, Müllentsorgung und Recycling. Viele dieser Konzepte stammen aus Forschungsprojekten einige der namhaftesten Universitäten weltweit.

Sie denken, es gibt keine positiven Kipppunkte? Lassen Sie sich von der Vielzahl sensationeller Konzepte überraschen, die es bislang nicht in die Medienlandschaft hineingeschafft haben und doch ein Mosaikstein für den großen Rettungsanker unserer Welt sein können.

Jetzt den Podcast anhören  hier

Dienstag, 26. Dezember 2023

So sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus

Die frohe Nachricht ist: Auch bei uns gibt es diese Ansätze schon, es ist gar nicht so weit weg!
Ich durfte vor Kurzem an einer Besichtigung der Markgräflichen badischen Verwaltung in Salem teilnehmen, die bereits auf regenerative Landwirtschaft umgestellt hat. Das hat durchaus Bedeutung, denn sie bewirtschaftet über 700 ha im Umkreis und war schon immer das große  Vorbild (im Guten wie im Schlechten) für viele der örtlichen Landwirte. 

Das Badische Haus hat vor wenigen Jahren erkannt, dass der übliche Humusschwund ihrer Landwirtschaft äußerst bedrohlich zu werden drohte und hat die Bewirtschaftung daher innerhalb kurzer Zeit extrem verändert. Der Boden bleibt nun immer bedeckt und folgt einer mehrjährigen Anbau-Strategie mit Wechsel der Fruchtfolgen. Aktuelle Boden-Analysen zeigen, dass der Humusaufbau bereits wieder eingesetzt hat durch die aktuelle Bewirtschaftung. 

Es werden neue Ansätze erprobt und verfolgt. Was mich sehr fasziniert hat, war der Ansatz der Bodenimpfung mit Bakterien oder Pilzen. In Salem wird vorrangig mit Pilzen gearbeitet, die im Laubblatt-Kompost, mit Blättern aus dem Wald, heranwachsen. Der große Vorteil: Pilze schließen Nährstoffe im Boden auf, die für die Pflanzen ansonsten nicht erreichbar wären. Herr Straßer und Frau Gindele, die beiden Fachkräfte im Betrieb, erklärten uns, dass bei Bodenproben festgestellte Mängel oft schon dadurch gelöst werden können. Sehr spannend, es geht also nicht darum, ständig weitere Nährstoffe auszubringen, sondern die bereits im Boden enthaltenen  Nährstoffe Pflanzen-verfügbar zu machen.

In diesem Zusammenhang wurde auch von der Problematik durch Bodenbearbeitung gesprochen, die die bereits im Boden vorhandenen, erwünschten Pilz-Mycele empfindlich schädigen kann. (siehe dazu auch andere Artikel zur Klimarelevanz von  Pilzen hier). Dieses Problem ist bisher noch ungelöst und muss durch ständig neue Impfungen gelöst werden. 

Auch das unten erwähnte "Mob Grazing" wird umgesetzt  und findet durch eine Zusammenarbeit mit dem örtlichen Schäfer statt.

Das Allerbeste aber ist: Die Verwaltung geht fachlich voran, ist aber ausdrücklich stark am Austausch und an einer Zusammenarbeit mit anderen Organisationen etc. interessiert. Wir werden hoffentlich noch mehr davon erfahren!


NTV hier  13.12.2023,Quelle: ntv.de, geo

Sechs Ideen für gesunde Erde

Die globale Nahrungsmittelproduktion bedroht die Erde: Sie laugt Böden aus, lässt Arten sterben, den Regenwald brennen und befeuert den Klimawandel. Doch das müsste nicht sein. Längst gibt es Mittel und Wege für eine nachhaltige Landwirtschaft. Sechs Beispiele, wie die Lebensmittelherstellung der Zukunft aussehen kann.

Studien & Zahlen zum Welt-Vegan-Tag 2023

Veconomist  hier  30. Oktober 2023

Welt-Vegan-Tag 2023: Mehr als die Hälfte der Deutschen haben bereits vegane Alternativprodukte gekauft

Vegane Alternativprodukte scheinen in Deutschland laut einer neuen Umfrage ihren Weg in den Alltag der Menschen gefunden zu haben.

Weniger Fleisch: Vegane Ernährung dämmt Klimawandel laut UN-Bericht ein

Watson hier  25.12.2023, Josephine Andreoli

Allein betrachtet ist Stickstoff in der Atmosphäre ein harmloses Gas, doch sobald es mit Sauerstoff oder Wasserstoff kombiniert wird, schadet es Menschen und ihrer Mitwelt.

Pflanzen brauchen Stickstoff, um wachsen zu können. Aus diesem Grund düngen Landwirt:innen ihre Felder mit Stickstoff, denn das fördert das Wachstum. Das Problem: Es entstehen große Mengen Abfall.

Großteil des Stickstoffs entweicht in Umwelt – und schadet dem Klima

Bei den derzeitigen Praktiken der Landwirt:innen werden laut Berichten 80 Prozent des eingesetzten Stickstoffs nicht von den Pflanzen aufgenommen, sondern entweichen in die Umwelt. Allein im Vereinigten Königreich wurden im letzten Jahr Düngemittel im Wert von 3,5 Milliarden Pfund verschwendet. Das entspricht dem Gesamtbetrag der britischen Agrarsubventionen.

Weil die Stickstoffabfälle schlecht für die Umwelt sind, hat es sich die Uno zum Ziel gesetzt, diese bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren. Eine Gruppe von Forschenden ist davon überzeugt, dass dies am besten erreicht werden kann, wenn alle gemeinsam Maßnahmen ergreifen, anstatt dass ein Sektor die Last gänzlich allein tragen muss, wie das vegane Wirtschaftsmagazin "Vegconomist" berichtete.

Foodwatch: Laue Landwirtschafts-Politik durch Konzernmacht, Kompetenzstreit, Konfliktscheue

Auch ich empfinde die Bilanz von Cem Özdemir als sehr enttäuschend. Ich hatte mir sehr viel mehr für eine zeitgemäße Landwirtschaft erhofft. Gut - die Transformation der Landwirtschaft gilt als besonders schwierig, aber so wenig  Fortschritt - im Grunde gar ein Rückschritt wenn man an das Glyphosat- Dilemma denkt ?
In den Schubladen des Ministeriums stapeln sich doch schon seit Langem die guten Vorschläge, man denke nur an die bereits erfolgreich verhandelten Kompromisse der Borchert- Kommission bzw. Zukunfts-Kommission (hier), die von den vergangenen Landwirtschaftsministern gleich weggeschlossen wurden - warum holt sie Cem Özdemir nicht jetzt heraus und setzt sie um? Man kann es einfach nicht verstehen, warum er so rückwärtsgewandt agiert, jetzt wo er die Chance hätte etwas anzustoßen.

foodwatch  hier bzw. hier

Zur Halbzeit fällt die Bilanz von Cem Özdemir ernüchternd aus: Wenig hat er in Agrar- und Ernährungspolitik bewegt. Woran liegt das? Und warum besteht dennoch Grund zur Hoffnung? Lesen Sie hier die Analyse von foodwatch-Geschäftsführer Dr. Chris Methmann. 

Mittwoch, 20. Dezember 2023

Förderprogramm Nachbarschaftsgespräche

Eine gute Idee für weitere Aktionen kommt aus Frickingen

https://allianz-fuer-beteiligung.de/foerderprogramme/nachbarschaftsgespraeche-aktuell/

Beim Förderprogramm Nachbarschaftsgespräche sind zivilgesellschaftliche Initiativen mit und ohne eingetragener Rechtsform in Baden-Württemberg antragsberechtigt. Gefördert werden Dialogformate zu Alltagsthemen in kleinen Sozialräumen. Dazu zählen Quartiere, Stadtteile und Ortschaften. Dabei sind auch die Ideen in der Förderung eingeschlossen, die während der Durchführung der Nachbarschaftsgespräche entstehen. Pro Nachbarschaftsgespräch ist eine Förderung in Höhe von 6.000 Euro für sechs Monate möglich. 

Diese Mittel können zur Durchführung der Nachbarschaftsgespräche sowie für Sachkosten zur Umsetzung von Maßnahmen ausgegeben werden, die im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche erarbeitet werden. Auch Beratungskosten sind förderfähig. Im Förderprogramm können Sach- und Beratungskosten abgerechnet werden, die nach Erhalt der Fördervereinbarung entstehen.

Kontroverse Themen bilden Schwerpunkt der neuen Förderrunde

Auch kontroverse Themen können aufgegriffen werden: Debatten um eine neue Unterkunft für Geflüchtete oder den Rückbau von Parkplätzen in der Innenstadt verlaufen häufig nicht geräuschlos. Dafür enthalten die Nachbarschaftsgespräche den „DialogPlus“-Bereich. Dieses Angebot unterstützt Gruppen, die sich lokalen Konflikten annehmen möchten. Menschen vor Ort spüren am schnellsten, wenn brisante Themen aufkommen und sich Fronten in der Debatte auftun.

Donnerstag, 7. Dezember 2023

Gute Nachricht: Eine rasante globale Energiewende ist möglich

Telepolis  hier  Artikel von David Goeßmann  • 6.12.23

Steigende Emissionen, düsterer Ausblick, COP28-Desaster. Doch es gibt auch Grund für Optimismus. Warum 100 Prozent Erneuerbare in kurzer Zeit funktionieren.

Während die 28. Klimakonferenz in Dubai stattfindet, die COP28, ist die Stimmung angesichts einer Lösung der Klimakrise auf einem Tiefpunkt angelangt. Der Präsident des Gipfels, Sultan Ahmed Al-Jaber, ist Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate und Vorstandschef der staatlichen Ölgesellschaft ADNOC. Wen wundert es da, dass über 2.400 Lobbyisten der fossilen Brennstoffindustrie akkreditiert wurden, um am Klimagipfel teilzunehmen. Ein historischer Rekordwert.

Die globale Klimadiplomatie scheint tot zu sein. Die Gipfel und die Verhandlungen erscheinen mehr und mehr als gigantische Greenwashing-Events, in der wohlklingende Klimaallianzen von den reichen Staaten gegründet werden, ohne dass dabei Substanzielles herauskommt.

Sonntag, 3. Dezember 2023

Es gibt sie doch, die guten Dinge

Wenn ich daran denke, welch detaillierte Konzepte bereits erstellt wurden, seitens einer äußerst fleißigen Zivilgesellschaft - warum werden die besten Dinge nicht einfach umgesetzt? Warum diese Verzögerungstaktiken?

Süddeutsche Zeitung hier  24. November 2023

Von Christoph von Eichhorn, Christoph Gurk, Florian Müller, Isabel Pfaff, Alex Rühle, Vera Schroeder

Züge, Wärmepumpen, Solarkraftwerke: Fast jeder Baustein der Klimawende funktioniert irgendwo schon ganz ordentlich. Eine Sammlung von Beispielen aus aller Welt.

Am kommenden Donnerstag beginnt die 28. Weltklimakonferenz, diesmal findet sie in Dubai statt. Der Zustand der so dringend nötigen Klimawende zu Beginn der Verhandlungen: durchwachsen, wie man auch auf den folgenden Seiten sehen kann. Dabei gibt es Beispiele, bei denen gelingt, was aus wissenschaftlicher Sicht so dringend nötig ist: die Reduktion der Treibhausgase mit dem Ziel, irgendwann gar keine fossilen Emissionen mehr in die Atmosphäre zu pusten.

Dienstag, 28. November 2023

Hundert Meter Hecke für die Artenvielfalt

Schwäbische Zeitung hier  Veröffentlicht:21.11.2023, 

PflanzreWir  hier

In Rekordzeit entstand am 11. 11. eine hundert Meter lange Artenschutz-Hecke auf einer weitläufigen Wiese bei Vogt. Dabei halfen Pflanzhelferinnen und -helfer von PflanzreWir, die Grundbesitzer samt Familie und Freundinnen und Klimaaktivisten aus dem Altdorfer Wald.

Vielleicht waren es gerade der kalte Wind, Regen und Schnee an diesem Samstag, die die eifrigen Buddler noch schneller arbeiten ließen. Eine hundert Meter lange, naturnahe Hecke aus 140 Wildgehölzen war schon nach rekordverdächtigen (!) eineinhalb Stunden eingepflanzt. Viele Haselbüsche, Holunder, Schlehe und vieles mehr, alles standortheimische Gehölze, und kleine Bäume, wie Wildapfel oder Salweide, geben ab jetzt der weitläufigen Wiese ein neues Gesicht beziehungsweise ihr früheres Gesicht zurück. Ungefähr 30 Pflanzhelfer und -helferinnen kamen zusammen: Vom Verein selbst, von Familie und Freundinnen der Besitzer und ein gutes Dutzend der Klimaaktivisten aus dem Klimacamp im Altdorfer Wald.

„Solche kleinen Stückchen ‚Wildnis‘ sind zum Beispiel für das Überleben von Feldhasen, Hamster, vielen Vogelarten und auch Insekten in unserer Landschaft unverzichtbar. Die Wildgehölzhecke und die kleine Streuobstwiese, die wir heute pflanzen, ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der lokalen Artenvielfalt und auch zur Wasserspeicherung im Boden,“ erklärt Julia Eichler-Raff vom Vorstand von PflanzreWir.

Die Stimmung war die ganze Zeit bestens, noch besser beim gemütlichen Zusammensein bei Vesper, Kaffee und Kuchen. Und gegen Nachmittag mit immer mehr Sonne. Toll, dass der lang gehegte Wunsch der Tochter der Besitzer endlich durch die gute Zusammenarbeit in Erfüllung gehen konnte.

Klimakrise: Jenseits vom Heizungskeller

Ein veränderte Sicht auf die Zukunft und auf das, was besser werden könnte, trägt viel Hoffnung in sich.

Süddeutsche Zeitung hier  23. November 2023,Rezension von Robert Probst


Wie die Klimawende gelingen kann - Zeitreise in eine realutopische Zukunft deutscher Städte im Jahr 2045.

Wer im düsteren Heizungskeller steht, in seinen Geldbeutel schaut und auf die Politik sauer ist, der kann wahrscheinlich eher nicht so gut die Zukunft der ökologisch-gesellschaftlichen Transformation imaginieren. 

Wer aber in all der hitzig-dystopischen Erregung mal ein Gefühl dafür bekommen will, wie man mit Klimawandel auch ganz anders umgehen kann, sollte in seinem wohltemperierten Wohnzimmer "eine Reise in die Welt von morgen" unternehmen und sich die "Zukunftsbilder 2045" zu Gemüte führen.

Sonntag, 26. November 2023

Vor der COP28 liefert Denkfabrik Mutmacher-Studie

Das können wir alle dringend brauchen: mehr Klima-Optimismus vor der COP 28, jetzt geht`s um  sehr viel.

hier  Frankfurter Rundschau  Stand:26.11.2023  Von: Bernhard Pötter

Fünf Gründe für mehr Klima-Optimismus

Globaler Meinungswandel, ehrgeizigere Klimaziele, Druck zu mehr grünen Investments und der überraschende Erfolg der Erneuerbaren machen kurz vor der COP28 Hoffnung, meinen Experten.

Kurz vor Beginn der COP28 hat der Thinktank New Climate Institute einen Mutmacher für die Klimapolitik vorgelegt. Eine neue Studie zeigt Fortschritte und Erfolge im internationalen Klimaschutz. Vor dem Hintergrund von „vielfältigen Krisen, steigenden geopolitischen Spannungen und zunehmenden Desinformationskampagnen ist es wichtig, nicht nur auf die Lücken hinzuweisen, wo etwas nicht passiert ist, sondern auch, was im letzten Jahrzehnt erreicht wurde“, heißt es in dem Rückblick. Er trägt den Titel: „Fünf größere Veränderungen seit dem Pariser Abkommen, die Hoffnung auf einen gerechten Paris-konformen Übergang machen“. Die Studie liegt Table.Media exklusiv vor.

Hoffnung vor der COP28: Positive Veränderung ist möglich

Freitag, 17. November 2023

Warum beim Klimawandel nicht „die Anderen“ schuld sind

Focus hier  Gastautorin Dr. Kiri Trier  Freitag, 17.11.2023

Globale Probleme müssen global gelöst werden? Der „rote Hering“ in Nachhaltigkeitsdebatten schlechthin. Ein Argument, das den wichtigen Diskussionen zur nachhaltigen Transformation ein Ende setzt. Und ein Argument, das schlichtweg falsch ist. 

Denn global – das sind wir alle. Gleichermaßen Teil des Problems und Teil der Lösung.

„Globale Probleme müssen global gelöst werden!“ Das habe ich in meinem Job als Beraterin immer wieder gehört, gerade auch im Top Management. Ein verlässliches K.O.-Argument, um wichtige Debatten und Diskussionen zu beenden, bevor sie richtig gestartet sind. Dabei liegt eine Wahrheit auf der Hand – im Kampf um die Gesundheit dieses Planeten, die direkt mit unserer eigenen Gesundheit zusammenhängt, im Versuch die Klimakrise zu bewältigen und wertvolle Ressourcen zu schützen, gibt es „Die Anderen“ nicht – es gibt nur ein WIR.

Donnerstag, 9. November 2023

Übergabe eines Vorschlags, den Bundesverkehrswegeplan klimaverträglich umzugestalten, an Minister Oliver Krischer

 Pressemitteilung Parents for Future Germany vom 12.10.2023  hier

“Die Rote Klimakarte besitzen Sie bereits von uns, diesmal haben wir Lösungen im Gepäck.” Mit diesen Worten eröffnete Falco Weichselbaum, Mitglied im Koordinationsteam Parents for Future Deutschland, das Gespräch und die Übergabe der Broschüre “Klima- und naturverträgliche Infrastruktur für die Mobilitätswende

 - Wie eine zukunftsfähige Bundesverkehrswege- und -mobilitätsplanung gelingen kann” {1}

Sie beruht auf vier vom BUND in Auftrag gegebenen Gutachten..  Stellvertretend für alle Landesverkehrsminister:innen und Bundesverkehrsminister Volker Wissing wurde diese Broschüre an Oliver Krischer als Vorsitzenden der Verkehrsministerkonferenz am 12.10. in Köln übergeben.

Unterschätzte Klimakosten: Zwei von drei geplanten Straßenprojekten könnten sich nicht lohnen

Spiegel hier  08.11.2023,

Die meisten Straßenprojekte in Deutschland würden mehr schaden als nutzen, hat eine NGO ermittelt. Die Gruppe rechnet mit vielfach höheren Klimakosten als die Regierung – die dürfte ihre Kalkulation bald ändern.

Die im Bundesverkehrswegeplan 2030 vorgesehenen Aus- und Neubauten von Straßen und Autobahnen werden der NGO zufolge neunmal mehr CO₂-Emissionen verursachen als angegeben 

Eine Vielzahl der in Deutschland geplanten Straßenprojekte könnte unwirtschaftlich sein, wenn die Klimakosten angemessen berücksichtigt werden: Das jedenfalls zeigen Berechnungen der Umweltorganisation Transport & Environment  (T&E). Die im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 vorgesehenen Aus- und Neubauten von Straßen und Autobahnen werden der NGO zufolge neunmal mehr CO₂-Emissionen verursachen als angegeben.

Damit untermauert die Organisation ihre Kritik an der Ampelkoalition, die für eine Auswahl von 138 Ausbauprojekten zentraler Autobahnen sogar noch eine Beschleunigung der Planung beschlossen hat. Dabei stammen die Pläne aus der Zeit vor dem Pariser Klimaabkommen von 2015 – und auch die Bundesregierung räumt ein, dass sie nach »neuen Kriterien« überprüft werden müssen. Derzeit läuft eine, laut Gesetz seit zwei Jahren überfällige, Überprüfung des Bedarfsplans.

»Zeit Online « zufolge, das zuerst über die T&E-Untersuchung berichtete , wird damit noch in diesem Jahr eine offizielle, ehrlichere Klimarechnung gemacht. Ganz so negativ wie bei der Umweltorganisation würden die Zahlen allerdings wohl nicht ausfallen, deutete Markus Friedrich  an, der den wissenschaftlichen Beirat des Verkehrsministeriums leitet. Die neue Analyse unterschätze den Umstieg auf Elektroautos und mache es sich mit der Verkehrsprognose für einzelne Strecken zu einfach. Die Grundaussage teilte jedoch auch Friedrich: »Straßenneubau und -ausbau erschwert es, die Klimaziele zu erreichen«, sagte der Verkehrsforscher zu »Zeit Online«.

Umweltverbände: Wärmegesetz verliert Anspruch an Klimaschutz

hier  06.11.2023 

Das Heizungsgesetz ist beschlossen, bald will die Bundesregierung auch ein Wärmeplanungsgesetz auf den Weg bringen. Nach Änderungen am Entwurf haben Umweltverbände zahlreiche Bedenken.

Mehrere deutsche Umweltverbände haben den aktuellen Entwurf zum Wärmeplanungsgesetz der Bundesregierung kritisiert. Durch mehrere Änderungen im Vergleich zum ersten Entwurf habe der aktuelle „den Anspruch an Klimaschutz verloren“, teilten die Verbände in einem gemeinsamen Papier mit.

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