Posts mit dem Label Verkehrs- und Mobilitätswende werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Verkehrs- und Mobilitätswende werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 12. April 2026

Es lohnt sich wegen der hohen Wertschöpfung, die ein funktionierender ÖPNV erzielt - Also des Geldes wegen

Am Beispiel München aufgezeigt - aber ein funktionierender ÖVNP lohnt sich nicht nur in München!

 Hier Süddeutsche Zeitung 15. März 2026 Von Martin Mühlfenzl 

Jeder investierte Euro bringt das Dreifache zurück

Nahverkehr in München: Warum es sich lohnt, viel Geld für Bahn, Bus und Tram auszugeben, zeigt eine neue Studie auf. Es geht dabei nicht nur um Klimaschutz, sondern um Milliarden Euro an ökonomischem Nutzen.

Dienstag, 31. März 2026

Es sei "brandgefährlich, wenn immer mehr Menschen den Eindruck bekommen, dass der Staat nicht funktioniert" sagt der Verkehrsminister

Grundsätzlich keine schlechten Ideen, die sie da wälzen  Herr Schnieder, nur wo bleibt ihr Einsatz? Meines Wissens sind doch sie der Verkehrsminister und sitzen damit am langen Hebel..... z.B Das Deutschlandticket billiger machen wäre eine super Idee . Das würde auch dem Klimaprogramm ihrer Bundesregierung helfen, genauso wie ein Tempolimit. Aber beides lehnen sie seltsamerweise ab...

Deutschlandfunk hier  28.03.2026

Bundesverkehrsminister Schnieder rät zum Umstieg auf das Deutschlandticket

Hohe Kraftstoffpreise:Angesichts der hohen Kraftstoffpreise verweist Bundesverkehrsminister Schnieder auf die Bahn.

Weiten Teilen des Landes könne er nur empfehlen, auf das Deutschlandticket umzusteigen, gerade in der jetzigen Situation, sagte der CDU-Politiker den Funke Medien. Es sei mit 63 Euro weitaus günstiger als reguläre Monatskarten, und das bei deutschlandweiter Einsatzmöglichkeit.

Den Vorschlag von Finanzminister Klingbeil, SPD, Spritpreisgrenzen nach dem Vorbild Luxemburgs einzuführen, lehnte Schnieder ab. In Luxemburg gebe es Einheitspreise. Es handele sich um einen starken Eingriff in den Markt, der Wettbewerb behindere. Das sollte man nur im absoluten Notfall in Betracht ziehen. Schnieder sprach sich außerdem gegen ein Tempolimit auf Autobahnen aus. Wer verhalten fahre, spüre das im Geldbeutel. Das würden die Leute auch ohne Tempolimit merken, meinte Schnieder.



Zeit hier  28. März 2026  Quelle: DIE ZEIT, AFP, eca

Deutsche Bahn: Schnieder bezeichnet Zustand der Bahn als demokratiegefährdend

Verspätete Züge, marode Infrastruktur: Der Bundesverkehrsminister warnt angesichts der Probleme bei der Deutschen Bahn vor einem Vertrauensverlust in den Staat.

Soeben hat Cycling Cities die 200.000 Marke geknackt. Davon hätte ich vor wenigen Monaten, nicht mal zu Träumen gewagt.

 Ingwar Perowanowitsch / LinkedIn

Heute ist etwas passiert, dass ich lange für unmöglich gehalten habe!

Vor gut drei Monaten, habe ich mit viel Herzklopfen meinen ersten Dokumentarfilm veröffentlicht. Meine Hoffnung: Wenn der Film in einem Jahr 50.000 mal gesehen wird, wäre ich sehr froh.

Nun, die 50.000 Aufrufe hatte CYCLING CITIES tatsächlich bereits nach 4 Tagen überschritten. Ich hatte 0,00 Euro ins Marketing gesteckt und dennoch fand der Film immer mehr Publikum. 

Einfach weil der Film von unzähligen Menschen unermüdlich geteilt und weiterempfohlen wurde. Dafür bin ich unglaublich dankbar. 

Und soeben hat Cycling Cities allen ernstes die 200.000 Marke geknackt. Davon hätte ich vor wenigen Monaten, nicht mal zu Träumen gewagt.

Mittwoch, 11. Februar 2026

Deshalb: Wer den ÖPNV nicht mit ausreichend Geld ausstattet, der sabotiert die Funktionsfähigkeit der Städte.

Süddeutsche Zeitung hier 10. Februar 2026, Kommentar von Thomas Hummel

Den Städten bleibt keine andere Wahl: weniger Autos, mehr Busse und Bahnen

Ein Streiktag zeigt, wie Verkehr heute funktioniert. Wer den ÖPNV nicht mit ausreichend Geld ausstattet, sabotiert die Funktionsfähigkeit der Ballungszentren. New York macht vor, wo das nötige Geld herkommen könnte.

Mittwoch, 28. Januar 2026

Warum E-Bikes für die Verkehrswende noch wichtiger sind als Elektroautos

Frau auf E-Bike
 hier  

Elektroautos gelten als sauberste Alternative zum Verbrenner. Dabei wird ein noch klimafreundlicheres Fahrzeug oft vergessen: das E-Bike. 

Studien zeigen: E-Bikes sparen mehr Ressourcen, verursachen deutlich geringere CO2-Emissionen und beschleunigen die Verkehrswende stärker als die Elektrifizierung des Autoverkehrs.

Sonntag, 25. Januar 2026

Eine Reise nach Paris - Bilder zeigen die Entwicklung seit 2016

Man hört so viel von der Verkehrswende in Paris. Dann steht man dort, ist neugierig und weiß nicht so genau: was hat sich denn nun verändert?

Hier ist eine kleine und aussagekräftige Sammlung der Vergleichs-Bilder von Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris. Wer möchte die alte Stadt zurück haben?

Depuis 2016, Paris a bien changé 😉

📸 Ville de Paris


Donnerstag, 4. Dezember 2025

„Ein Radfahrer ist eine Katastrophe für die Volkswirtschaft"

Eine kleine ironische Abhandlung  - spielt es denn die geringste Rolle, ob es ein Banker war, der das gesagt hat? Einfach mal ruhig und ohne "Aber..." setzen lassen und darüber nachdenken ! Und dann vielleicht Fakten dazu anschauen?

Adnan Ibrahimovic   LinkedIn

„Das Fahrrad ist der langsame Tod für die Wirtschaft.“

Ein Banker brachte einst eine ganze Reihe von Ökonomen zum Nachdenken, als er sagte:


„Ein Radfahrer ist eine Katastrophe für die Volkswirtschaft.

Er kauft kein Auto und nimmt dafür keinen Kredit auf.

Er zahlt keine Versicherungen.

Er kauft keinen Treibstoff, bezahlt keine Inspektionen und keine Reparaturen.

Er nutzt keine kostenpflichtigen Parkplätze.

Er verursacht keine schweren Unfälle.

Er braucht keine vierspurigen Autobahnen.

Und er wird nicht fettleibig.

Freitag, 28. November 2025

Milliarden für mehr Stau, während das Klima auf der Strecke bleibt?

 

GermanZero  LinkedIn


Am Montag reden wir Tacheles! 🗣️

Gemeinsam mit Mobilitätsexpertin Katja Diehl und Finanzprofi Sven-Christian Kindler schauen wir hin: Was bedeuten neue Autobahnpläne, das Deutschlandticket und die gestrichene Flugticketsteuer fürs Klima und was können wir jetzt wirklich bewegen?


📅 01.12.2025 – 18 bis 19 Uhr

💻 Online & live, bring deine Fragen mit!


👉 Jetzt anmelden & Platz sichern: https://lnkd.in/e67mMdZn

Donnerstag, 27. November 2025

Wir ziehen uns messbar aus dem öffentlichen Raum zurück - "Die Gesellschaft verkrümelt sich"

 Dr. Stefan Schmitt /DIE ZEIT Nr. 50/2025  26. November 2025  hier  LinkedIn

»Meine These ist: Die Autogesellschaft implodiert. 

Meine Generation hat alles mit dem Auto gemacht. Die ganzen Urlaube, die vielen Anti-AKW-Demos, alles per Auto! Keine Generation nach uns wird eine solche Fahrleistung schaffen. Aber jetzt orientieren sich die Menschen um. Selbst uns Babyboomern ist es doch inzwischen zu viel.«



Sonntag, 23. November 2025

Katja Berlin zur Inspiration für deutsche Verkehrspolitik

 Jessica Markus  LinkedIn


Zwischen lachen und weinen...

...Innerlich muss ich immer noch herzhaft über diese Grafik zur - sagen wir mal "mäßig progressiven" - Verkehrspolitik in Deutschland lachen. 

Nur bleibt der fade Beigeschmack: Da steckt viel Wahrheit drin... 🙄

Kaum jemand trifft die (traurigen) Wahrheiten unserer Gesellschaft so humoristisch auf den Punkt wie Katja Berlin in ihren wunderbaren Grafiken. Besonders unterhaltsam ist das momentan auf ihrer Tour zu erleben - diese Woche in der Rhein-Main Region. 

ÖPNV Ticket war natürlich im Veranstaltungsticket inklusive ❤️

Ob es das im Dortmund des Jahres 1982 auch schon gab? 😌

Fortschritt ist eben eine Schnecke. Aber auch die kommt bekanntlich irgendwann an 🐌

Mittwoch, 12. November 2025

Mehr Geld für Straßen, aber für den Aus- und Neubau der Schiene trotz überlasteter Netze »kein einziger Cent« eingeplant

Spiegel  hier

Verkehr: Grüne werfen Regierung Umschichtungen zugunsten neuer Straßen vor

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder will mehr Mittel für neue Straßen. Nun werfen ihm die Grünen vor, dafür im kommenden Jahr am Erhalt der bestehenden Infrastruktur zu sparen.

Dienstag, 28. Oktober 2025

Ist das e-Auto-Glas halb voll oder halb leer und wie entwickelt sich das Verkehrsaufkommen?

Es tut immer mal wieder gut, die nackten Zahlen präsentiert zu bekommen, damit man zurück auf Los kommt - losgelöst von allen Manipulations- und Vernebelungstaktiken.

Paul Meerkamp LinkedIn

Glaubt ihr noch an Wunder? Ich schon, zumindest wenn ich mir die monatlichen Zulassungszahlen vom Kraftfahrt Bundesamt angucke. Denn bereits bis Ende September wurden in diesem Jahr hierzulande mehr E-Autos zugelassen als im kompletten Jahr 2024.

Sonntag, 7. September 2025

Update: Gerade noch mal verhindert - Der Topf wird nun doch nicht geplündert, der die Mobilitätswende einleiten sollte

 Süddeutsche hier  Kommentar von Michael Bauchmüller  5. September 2025, 

Die Koalition ringt sich doch noch zu einer richtigen Entscheidung durch

Weil Deutschland seine Klimaziele verfehlt, muss es wohl Strafe zahlen. Kurz dachten die Regierungsparteien deshalb an einen Buchungstrick, verkniffen ihn sich aber.  Das ändert nichts daran, dass die Sache ziemlich teuer werden könnte. Dabei gibt es einen Ausweg.

Zu den unangenehmen Gewissheiten des Klimawandels zählt, dass das dicke Ende in aller Regel erst kommt. Und das nicht nur seiner katastrophalen Folgen wegen – sondern auch für den deutschen Staatshaushalt. Im Kreis der EU-Staaten verfehlt Deutschland seine Klimaziele, und das Jahr für Jahr mehr. Europas Regeln sehen vor, dass Berlin dafür bei anderen EU-Ländern Zertifikate zukaufen muss. Bis Ende des Jahrzehnts könnten dafür zweistellige Milliardenbeträge auflaufen. Wer verfolgt, wie die Koalition gerade das Geld zusammenkratzt, ahnt, was das bedeutet.

Freitag, 29. August 2025

Eine Bau- und Straßenphantasie von 1950 wird vollendet

 

Heinrich Strößenreuther hier LinkedIn

Betonophil, asphaltgeil, faktenbefreit – so müsste man die #A100 brandmarken. Doch sie steht auch für eine unvollständige Debatte. Aber der Reihe nach …

Die A100 ist ein Relikt der #1950er – eine Bau- und Straßenphantasie von einem schicken Autobahnring um Berlin, die spätestens in den 1970ern auf den Prüfstand gehört hätte. 

Freitag, 22. August 2025

Sichere Fahrradwege, die niemandes Leben gefährden, sind kein Nice-to-have für Freizeitsportler, sondern das bare minimum in einer modernen Stadt

Hamburg ist weit weg und natürlich eine Großstadt, aber das aufgezeigte Problem ist auch uns nicht fremd. Auch in engen Dorfstraßen wird man als Fahrradfahrer oftmals bedrängt.

Zeit hier Von Annika Lasarzik, 20. August 2025

Ich bin kein Störfaktor!

Als Radfahrerin wird man ständig belehrt, bedrängt und beschimpft. 
Grund dafür ist auch die Infrastruktur unserer Städte, die Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausspielt.

Dienstag, 19. August 2025

Manche Dinge sind nur möglich, wenn man die Annahme in Frage stellt, dass Straßen nur dazu da sind, den Verkehr zu bewegen.

 


Lab of Thought hier auf  LinkedIn

Egal, wie sehr Sie optimieren, Sie können nie ein Straßenfest feiern, bis Sie aus dem Verkehrsrahmen heraustreten und die Straße als öffentlichen Raum sehen – Raum für die Dinge, die am wichtigsten sind.

🍽️ Am vergangenen Wochenende saßen in Gemeente Wageningen, einer niederländischen Universitätsstadt, 3.000 Menschen an einem langen Tisch auf dem Deichweg 🚲. Ursprünglich als kulturelle Initiative ins Leben gerufen, drohte das Abendessen in diesem Jahr verloren zu gehen, bis die Schüler es wiederbelebten, es zu einem Teil ihrer Einführungswoche machten und ihren Umfang erweiterten. Das Ergebnis war Essen, Musik und ein seltener Moment, in dem sich Studenten und Alteingesessene auf Augenhöhe vermischten und das Gefühl vermittelten, EINE Stadt zu sein.

🛣️ Kein Verkehrsmodell könnte ein Festmahl auf dem Deich vorschlagen, denn bei der Verkehrsplanung geht es darum, die Bewegung von A nach B zu optimieren. Aber wenn es passiert, erkennt jeder seinen Wert, denn die Menschen brauchen Verbindung, Erinnerungen und Feiern genauso wie Mobilität.

Was sagt uns das über die Einrahmung von Straßen nur als Verkehrskorridore❓ 

[Ermöglicht durch die Studierenden der Wageningen University & Research ]

Sonntag, 17. August 2025

Alle 19 Minuten wird ein Kind verletzt oder getötet

 

Ingwar Perowanowitsch hier  auf LinkedIn

Während in 🇩🇪 alle 46 Sekunden ein Kind zur Welt kommt, wird alle 11 Sekunden ein neues Auto zugelassen.

Auf ein Kind, kommen also 4,1 Autos. Kein Wunder also, dass sich in diesem Land Forderungen nach Tempolimits, autofreien Innenstädten und sicheren Fahrradwegen mehr rechtfertigen müssen, als die Tatsache, dass jedes Jahr mehr als 27.000 Kinder im Straßenverkehr verletzt bzw. getötet werden. 

Wann fangen wir endlich an, diesen Umstand medial und politisch zu problematisieren?

Donnerstag, 31. Juli 2025

Erfolgsgeschichte für Helsinki - und der klare Beweis, wie leicht Verkehrstote zu verhindern sind

Ingwar Perowanowitsch  hier LinkedIn

Was für eine schöne Meldung! 

Die finnische Hauptstadt Helsinki hat diese Woche das erreicht, wovon viele 🇩🇪 Städte bislang nur träumen können. In den letzten 12 Monaten gab es dort keinen einzigen tödlichen Verkehrsunfall und nur 277 Verletzte - ein absoluter Meilenstein! 

Zum Vergleich: In der ähnlich großen Stadt Leipzig gab es 2024 über 4200 Verletzte und 38 Verkehrstote. 

Mittwoch, 9. Juli 2025

Mächtiger Effekt: Sobald ein Vorschlag in Kraft ist, lässt der öffentliche Widerstand tendenziell nach

 

Marco Te Brömmelstroet  hier auf  LinkedIn

Warum wehren sich die Menschen gegen eine neue Verkehrspolitik – selbst wenn die Vorteile offensichtlich erscheinen? Eine neue Studie wirft ein Licht auf den "Status Quo Bias" – unsere Tendenz, das zu bevorzugen, was bereits vorhanden ist.

Dienstag, 3. Juni 2025

Immer wenn wir über klimafreundliche Städte sprechen, schauen wir nach Paris. Oder Amsterdam. Oder Barcelona. Aber selten nach Deutschland.

 

Manuel J Niederhofer  hier  auf  LinkedIn

Dabei haben wir hier ein ziemlich starkes Beispiel – nicht aus der Hauptstadt, sondern aus einer deutschen Großstadt.

Ich spreche von Münster.

Immer wenn ich dort bin, denke ich: Wahnsinn, was für eine Stadt. Wahnsinn, dass die Münsteranerrinnen und Münsteraner einfach machen. Münster beschäftigt sich ernsthaft mit Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit.

Und das sieht man nicht nur, das zeigt auch eine große Bürgerumfrage aus dem Jahr 2023. Die Stadt hat dabei rund 10.500 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger gefragt, wie sie zu unterschiedlichen Maßnahmen im Bereich Klimaschutz und Klimafolgenanpassung stehen.