Am Beispiel München aufgezeigt - aber ein funktionierender ÖVNP lohnt sich nicht nur in München!
Hier Süddeutsche Zeitung 15. März 2026 Von Martin Mühlfenzl
Jeder investierte Euro bringt das Dreifache zurückDie 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Am Beispiel München aufgezeigt - aber ein funktionierender ÖVNP lohnt sich nicht nur in München!
Hier Süddeutsche Zeitung 15. März 2026 Von Martin Mühlfenzl
Jeder investierte Euro bringt das Dreifache zurückGrundsätzlich keine schlechten Ideen, die sie da wälzen Herr Schnieder, nur wo bleibt ihr Einsatz? Meines Wissens sind doch sie der Verkehrsminister und sitzen damit am langen Hebel..... z.B Das Deutschlandticket billiger machen wäre eine super Idee . Das würde auch dem Klimaprogramm ihrer Bundesregierung helfen, genauso wie ein Tempolimit. Aber beides lehnen sie seltsamerweise ab...
Deutschlandfunk hier 28.03.2026
Bundesverkehrsminister Schnieder rät zum Umstieg auf das DeutschlandticketIngwar Perowanowitsch / LinkedIn
Heute ist etwas passiert, dass ich lange für unmöglich gehalten habe!
Vor gut drei Monaten, habe ich mit viel Herzklopfen meinen ersten Dokumentarfilm veröffentlicht. Meine Hoffnung: Wenn der Film in einem Jahr 50.000 mal gesehen wird, wäre ich sehr froh.
Nun, die 50.000 Aufrufe hatte CYCLING CITIES tatsächlich bereits nach 4 Tagen überschritten. Ich hatte 0,00 Euro ins Marketing gesteckt und dennoch fand der Film immer mehr Publikum.
Einfach weil der Film von unzähligen Menschen unermüdlich geteilt und weiterempfohlen wurde. Dafür bin ich unglaublich dankbar.
Und soeben hat Cycling Cities allen ernstes die 200.000 Marke geknackt. Davon hätte ich vor wenigen Monaten, nicht mal zu Träumen gewagt.
Süddeutsche Zeitung hier 10. Februar 2026, Kommentar von Thomas Hummel
Den Städten bleibt keine andere Wahl: weniger Autos, mehr Busse und Bahnen
Ein Streiktag zeigt, wie Verkehr heute funktioniert. Wer den ÖPNV nicht mit ausreichend Geld ausstattet, sabotiert die Funktionsfähigkeit der Ballungszentren. New York macht vor, wo das nötige Geld herkommen könnte.

Elektroautos gelten als sauberste Alternative zum Verbrenner. Dabei wird ein noch klimafreundlicheres Fahrzeug oft vergessen: das E-Bike.
Studien zeigen: E-Bikes sparen mehr Ressourcen, verursachen deutlich geringere CO2-Emissionen und beschleunigen die Verkehrswende stärker als die Elektrifizierung des Autoverkehrs.
Man hört so viel von der Verkehrswende in Paris. Dann steht man dort, ist neugierig und weiß nicht so genau: was hat sich denn nun verändert?
Hier ist eine kleine und aussagekräftige Sammlung der Vergleichs-Bilder von Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris. Wer möchte die alte Stadt zurück haben?
Depuis 2016, Paris a bien changé 😉
📸 Ville de Paris
Eine kleine ironische Abhandlung - spielt es denn die geringste Rolle, ob es ein Banker war, der das gesagt hat? Einfach mal ruhig und ohne "Aber..." setzen lassen und darüber nachdenken ! Und dann vielleicht Fakten dazu anschauen?
Adnan Ibrahimovic LinkedIn
„Das Fahrrad ist der langsame Tod für die Wirtschaft.“
Ein Banker brachte einst eine ganze Reihe von Ökonomen zum Nachdenken, als er sagte:
Er kauft kein Auto und nimmt dafür keinen Kredit auf.
Er zahlt keine Versicherungen.
Er kauft keinen Treibstoff, bezahlt keine Inspektionen und keine Reparaturen.
Er nutzt keine kostenpflichtigen Parkplätze.
Er verursacht keine schweren Unfälle.
Er braucht keine vierspurigen Autobahnen.
Und er wird nicht fettleibig.
GermanZero LinkedIn
Am Montag reden wir Tacheles! 🗣️
Gemeinsam mit Mobilitätsexpertin Katja Diehl und Finanzprofi Sven-Christian Kindler schauen wir hin: Was bedeuten neue Autobahnpläne, das Deutschlandticket und die gestrichene Flugticketsteuer fürs Klima und was können wir jetzt wirklich bewegen?
📅 01.12.2025 – 18 bis 19 Uhr
💻 Online & live, bring deine Fragen mit!
👉 Jetzt anmelden & Platz sichern: https://lnkd.in/e67mMdZn
Dr. Stefan Schmitt /DIE ZEIT Nr. 50/2025 26. November 2025 hier LinkedIn
»Meine These ist: Die Autogesellschaft implodiert.Meine Generation hat alles mit dem Auto gemacht. Die ganzen Urlaube, die vielen Anti-AKW-Demos, alles per Auto! Keine Generation nach uns wird eine solche Fahrleistung schaffen. Aber jetzt orientieren sich die Menschen um. Selbst uns Babyboomern ist es doch inzwischen zu viel.«
Jessica Markus LinkedIn
Zwischen lachen und weinen...
...Innerlich muss ich immer noch herzhaft über diese Grafik zur - sagen wir mal "mäßig progressiven" - Verkehrspolitik in Deutschland lachen.
Nur bleibt der fade Beigeschmack: Da steckt viel Wahrheit drin... 🙄
Kaum jemand trifft die (traurigen) Wahrheiten unserer Gesellschaft so humoristisch auf den Punkt wie Katja Berlin in ihren wunderbaren Grafiken. Besonders unterhaltsam ist das momentan auf ihrer Tour zu erleben - diese Woche in der Rhein-Main Region.
ÖPNV Ticket war natürlich im Veranstaltungsticket inklusive ❤️
Ob es das im Dortmund des Jahres 1982 auch schon gab? 😌
Fortschritt ist eben eine Schnecke. Aber auch die kommt bekanntlich irgendwann an 🐌
Spiegel hier
Verkehr: Grüne werfen Regierung Umschichtungen zugunsten neuer Straßen vor
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder will mehr Mittel für neue Straßen. Nun werfen ihm die Grünen vor, dafür im kommenden Jahr am Erhalt der bestehenden Infrastruktur zu sparen.
Es tut immer mal wieder gut, die nackten Zahlen präsentiert zu bekommen, damit man zurück auf Los kommt - losgelöst von allen Manipulations- und Vernebelungstaktiken.
Paul Meerkamp LinkedIn
Glaubt ihr noch an Wunder? Ich schon, zumindest wenn ich mir die monatlichen Zulassungszahlen vom Kraftfahrt Bundesamt angucke. Denn bereits bis Ende September wurden in diesem Jahr hierzulande mehr E-Autos zugelassen als im kompletten Jahr 2024.
Süddeutsche hier Kommentar von Michael Bauchmüller 5. September 2025,
Die Koalition ringt sich doch noch zu einer richtigen Entscheidung durch
Hamburg ist weit weg und natürlich eine Großstadt, aber das aufgezeigte Problem ist auch uns nicht fremd. Auch in engen Dorfstraßen wird man als Fahrradfahrer oftmals bedrängt.
Zeit hier Von Annika Lasarzik, 20. August 2025
Lab of Thought hier auf LinkedIn
Egal, wie sehr Sie optimieren, Sie können nie ein Straßenfest feiern, bis Sie aus dem Verkehrsrahmen heraustreten und die Straße als öffentlichen Raum sehen – Raum für die Dinge, die am wichtigsten sind.
🍽️ Am vergangenen Wochenende saßen in Gemeente Wageningen, einer niederländischen Universitätsstadt, 3.000 Menschen an einem langen Tisch auf dem Deichweg 🚲. Ursprünglich als kulturelle Initiative ins Leben gerufen, drohte das Abendessen in diesem Jahr verloren zu gehen, bis die Schüler es wiederbelebten, es zu einem Teil ihrer Einführungswoche machten und ihren Umfang erweiterten. Das Ergebnis war Essen, Musik und ein seltener Moment, in dem sich Studenten und Alteingesessene auf Augenhöhe vermischten und das Gefühl vermittelten, EINE Stadt zu sein.
🛣️ Kein Verkehrsmodell könnte ein Festmahl auf dem Deich vorschlagen, denn bei der Verkehrsplanung geht es darum, die Bewegung von A nach B zu optimieren. Aber wenn es passiert, erkennt jeder seinen Wert, denn die Menschen brauchen Verbindung, Erinnerungen und Feiern genauso wie Mobilität.
Was sagt uns das über die Einrahmung von Straßen nur als Verkehrskorridore❓
[Ermöglicht durch die Studierenden der Wageningen University & Research ]
Ingwar Perowanowitsch hier auf LinkedIn
Während in 🇩🇪 alle 46 Sekunden ein Kind zur Welt kommt, wird alle 11 Sekunden ein neues Auto zugelassen.
Auf ein Kind, kommen also 4,1 Autos. Kein Wunder also, dass sich in diesem Land Forderungen nach Tempolimits, autofreien Innenstädten und sicheren Fahrradwegen mehr rechtfertigen müssen, als die Tatsache, dass jedes Jahr mehr als 27.000 Kinder im Straßenverkehr verletzt bzw. getötet werden.
Wann fangen wir endlich an, diesen Umstand medial und politisch zu problematisieren?
Ingwar Perowanowitsch hier LinkedIn
Was für eine schöne Meldung!
Die finnische Hauptstadt Helsinki hat diese Woche das erreicht, wovon viele 🇩🇪 Städte bislang nur träumen können. In den letzten 12 Monaten gab es dort keinen einzigen tödlichen Verkehrsunfall und nur 277 Verletzte - ein absoluter Meilenstein!Zum Vergleich: In der ähnlich großen Stadt Leipzig gab es 2024 über 4200 Verletzte und 38 Verkehrstote.
Marco Te Brömmelstroet hier auf LinkedIn
Warum wehren sich die Menschen gegen eine neue Verkehrspolitik – selbst wenn die Vorteile offensichtlich erscheinen? Eine neue Studie wirft ein Licht auf den "Status Quo Bias" – unsere Tendenz, das zu bevorzugen, was bereits vorhanden ist.
Manuel J Niederhofer hier auf LinkedIn
Dabei haben wir hier ein ziemlich starkes Beispiel – nicht aus der Hauptstadt, sondern aus einer deutschen Großstadt.
Ich spreche von Münster.
Immer wenn ich dort bin, denke ich: Wahnsinn, was für eine Stadt. Wahnsinn, dass die Münsteranerrinnen und Münsteraner einfach machen. Münster beschäftigt sich ernsthaft mit Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit.
Und das sieht man nicht nur, das zeigt auch eine große Bürgerumfrage aus dem Jahr 2023. Die Stadt hat dabei rund 10.500 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger gefragt, wie sie zu unterschiedlichen Maßnahmen im Bereich Klimaschutz und Klimafolgenanpassung stehen.