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Mittwoch, 31. Juli 2024

Es gibt kein Recht auf Beleidigung

Schon Jürgen Resch von der Dt. Umwelthilfe wies auf massive Mord- Drohungen gegen ihn im Netz hin. Meines Wissens verliefen seine Anzeigen oft im Sand, was für mich ziemlich erschreckend ist. Vielleicht braucht es mehr Menschen, die sich öffentlich wehren.

t-online hier  Von dpa, 30.07.2024

Hass im Netz: Habeck geht massiv gegen Hassnachrichten vor

Robert Habeck sieht sich teilweise massiven Anfeindungen ausgesetzt. Dagegen geht er juristisch vor. Etwaige Zahlungen will er spenden.

Mittwoch, 12. Juli 2023

Verbraucherzentralen warnen vor Einbau neuer Gasheizung

 hier  12.7.23  in der Welt

„Die Preise für Gas und Öl werden steigen“, so der Bund der Verbraucherzentralen. Man rate deshalb von fossilen Heizungen ab. Aber auch andere Heizsysteme werden immer teurer, so der Verband: Preissteigerungen von bis zu 25 Prozent wurden zuletzt verzeichnet.

Dienstag, 27. Dezember 2022

„Teile ihre Hartnäckigkeit“ – Göring-Eckardt nimmt Klimaaktivisten in Schutz

 Welt hier

Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt hält die grundsätzliche Kritik an der „Letzten Generation“ für unangemessen. Die Aktivisten brächten keine Menschenleben in Gefahr. Mit allen Protestformen sei sie aber nicht einverstanden.

Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) hat Klimaaktivisten der Initiative „Letzte Generation“ gegen Kritik in Schutz genommen. „Ich teile ihre Hartnäckigkeit, aber nicht alle Protestformen“, sagte sie dem Nachrichtenportal „t-online“.

So konnte sie dem Versuch, die TV-Übertragung eines Weihnachtsgottesdienstes zu stören, nicht viel abgewinnen. „Ich kann die kirchliche Entscheidung, die Generalprobe zu übertragen, gut nachvollziehen“, sagte Göring-Eckardt. „Ich finde als Christin, der Weihnachtsgottesdienst kann ein Ort sein, der die Widerstandskraft gerade auch gegen die Klimakrise zu stärken hilft.“

Die grundsätzliche Kritik an der „Letzten Generation“ hält die Grünen-Politikerin für unangemessen. „Sie bringen keine Menschenleben in Gefahr, wie manchmal behauptet wird“, sagte die Bundestagsvizepräsidentin. „Dass CDU-Chef Friedrich Merz sie mit den ‚Reichsbürgern‘ gleichsetzt, ist absurd.“

Sonntag, 4. September 2022

Desinformationskampagne: AfD teilt manipuliertes Baerbock-Video

Dieses Thema würde ich zwar gerne aussparen, aber es gibt einen Zusammenhang mit dem Klimaschutz. Daher gehört es genau hierher.

Rußland greift massiv verdeckt in die deutsche Medienlandschaft ein. In den letzten Wochen wurden immer wieder Desinformationskampagnen enttarnt, die sich den Anschein von bekannten deutschen Medien gaben. Ein besonderer Dorn im Auge scheint die Grüne Außenministerin, die Klartext redet.
(Das war schon vor der letzten Bundestagswahl so, siehe hier)

Putin und seine Anhänger wollen keine Klimawende - sie wollen weiterhin mit Gas und Öl viel Geld verdienen. Auch wenn die Permafrost-Böden tauen, wird vermutet, dass auch die Russische Landwirtschaft im großen Ausmaß vom Klimawandel profitieren wird. In Watson hier  war zu lesen: "Russland ist eines der Länder, das schon jetzt als Profiteur des Klimawandels gehandelt wird – zumindest aus Sicht der russischen Politik und auch großen Teilen der russischen Bevölkerung."

Und die deutschen Medien? Zumindest die erwähnte "Welt" hält enge Bezüge zu den großen Verdienern in der fossilen Energie-Branche. Ist ja irgendwie schon seltsam, dass solche hochrangigen Redakteure ausgerechnet vom Englischen ins Deutsche falsch übersetzen....Ich meine Fehler passieren, aber die Englische Sprache müsste in diesen Kreisen schon soweit sitzen, dass es jemandem auffällt in der Redaktion....


AfD teilt manipuliertes Baerbock-Video - Detail entlarvt Kreml-Propaganda  hier im Focus  am 3.9.22

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Weidel teilt Baerbock-Video - Wasserzeichen entlarvt Kreml-Propaganda

Weidel war eine der Ersten, die das Video geteilt haben. Brisant: Das Video enthielt ein Wasserzeichen des „Russian American Daily“-Kanals. Allein auf Weidels Facebook-Profil wurde es 140.000 Mal angeklickt, weitere 115.000 Mal auf dem offiziellen AfD-Account bei Facebook. Auch hier wurde das Video mit dem Wasserzeichen des kremlnahen Accounts verwendet. Weitere AfD-Politiker teilten das Video und forderten ebenfalls Baerbocks Rücktritt.


Deutsche Medien übersetzten Zitate fehlerhaft

Hinzu kommt, dass deutsche Medien die englischen Sätze Baerbocks teilweise falsch übersetzt haben. „Die Welt“ veröffentlichte etwa einen Artikel mit der Überschrift: „Regierung stehe an Seite der Ukraine, egal, was die deutschen Wähler denken“. Baerbock spricht im Video jedoch ausschließlich von ihrer Wählerschaft, den Grünen-Wählern. Laut „Spiegel“ wurde der „Welt“-Artikel tausendfach geteilt, erst nach Stunden sei die Überschrift korrigiert worden.


Kein Deepfake-Video

Zwar wurden Video- und Audiomaterial nicht mithilfe von Software manipuliert. Jedoch wurden Baerbocks Aussagen so zusammengeschnitten, dass das Gesagte inhaltlich entstellt wird. Die Außenministerin hat die Sätze, die in der Kurzversion vorkommen zwar geäußert, jedoch werden relevante Aussagen weggelassen. Aus einer 2 Minuten und 13 Sekunden langen Rede wurde letztendlich ein 54 Sekunden langes Video.

Mittwoch, 11. August 2021

Luisa Neubauer malt ein düsteres Bild der Klima-Zukunft

 

hier

FRIDAYS FOR FUTURE / WELT Interview

Die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat die Politik angesichts des neuen Berichts des Weltklimarats aufgefordert, das fossile Zeitalter schnell und radikal zu beenden. Sie sagte der Deutschen Presse-Agentur am Montag: «Es ist ein Menschheitsmoment. Der Weltklimarat ist deutlich: Wir können noch immer die schlimmsten Katastrophen verhindern und das Klima langfristig bei etwa 1,5 Grad stabilisieren.»

Regierungen müssten mit dem verantwortungslosen Befeuern der Klimakrise aufhören, und schnell und radikal das fossile Zeitalter beenden, sagte die prominente Fridays-for-Future-Aktivistin. «Das wird nur passieren, wenn Menschen überall Druck aufbauen», sagte Neubauer. «Wir müssen jetzt mutig sein, die Welt steht auf der Kippe.» Carla Reemtsma, ebenfalls von Fridays for Future, hatte der dpa vor kurzem gesagt, keines der Programme der etablierten Parteien für die Bundestagswahl Ende September reiche aus, um die 1,5-Grad-Grenze einzuhalten und einen gerechten Beitrag Deutschlands dazu zu leisten. «Wir müssen aufhören, fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas zu subventionieren. Wir müssen sofort raus aus neuen fossilen Projekten: Keine neuen Pipelines, keine neuen Gaskraftwerke, keine neuen Autobahnen, Kohleausstieg bis spätestens 2030.» Der Kohleausstieg in Deutschland ist bisher bis spätestens 2038 geplant.