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Dienstag, 28. April 2026

Update: Goldgräberstimmung in Deutschland - zu blöd wenn man nicht mitmachen kann!


Philipp Schröder / 1KOMMA5°

Danke Henning Jauernig und DER SPIEGEL - endlich greifen die Medien das Offensichtliche auf: 

Überschüssiger Strom aus Erneubaren zu sehr günstigen Preisen ist kein Problem, sondern eine riesige Chance mit Milliarden an Einsparungspotenzial.

Diesen Strom besser zu nutzen ist keine Selbstoptimierung! Die gezielte Abnahme hilft es Verbrauch auf Zeiten der Erzeugung zu verschieben und so Erzeugung und Produktion zu harmonisieren.

Sonntag, 1. März 2026

"Ich kann die Skepsis verstehen, aber: Gaskraftwerke werden wir nicht mehr benötigen"

NTV hier  Das Klima-Labor von ntv  01.03.2026,

Das ist das neue Energiesystem: Digital? Für das deutsche Stromsystem ein Fremdwort. 

Nur vier Prozent der Haushalte verfügen bisher über Smartmeter. In Dänemark, Frankreich oder Italien unvorstellbar. 
Bei Batteriespeichern ist das Verhältnis umgekehrt: "Wir sind Vorreiter bei der dezentralen und flexiblen Energieversorgung", sagt Jan Rabe von Rabot Energy im "Klima-Labor" von ntv. 

Freitag, 27. Februar 2026

„Wir wollen, dass Bürgerinnen und Bürger sich eigenverantwortlich Solar-Panele aufs Dach packen und die Energiewende vorantreiben“

 

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will, dass Besitzer von Dachsolaranlagen keine Vergütung mehr bekommen, wenn sie Strom ins Netz einspeisen. Der Zwang zur Direktvermarktung stellt PV-Inhaber vor hohe bürokratische Hürden. 

Energieministerin Thekla Walker hält die Abschaffung der Einspeisevergütung für PV insgesamt für den falschen Weg. 

Warum? Nach einer Umfrage unter Solarinstallateuren würden sich lediglich vier von zehn Kunden ohne Einspeisevergütung noch eine Solarstromanlage im Heimsegment anschaffen, so der BSW – Bundesverband Solarwirtschaft e. V..

  „Wir wollen, dass Bürgerinnen und Bürger sich eigenverantwortlich Solar-Panele aufs Dach packen und die Energiewende vorantreiben“, so Thekla Walker. Die Abschaffung der Einspeisevergütung würde zu weniger Ausbau von #Solarenergie führen. 

Netzüberlastung an sehr sonnigen Tagen ist ein reales Problem – aber lösbar mit Vor- statt Nachteilen für die BürgerInnen.

Wie? Durch Beschleunigung beim Roll-Out von Smart Metern, intelligenten Stromzählern. Smart Meter ermöglichen dynamischen Stromtarife. Diese setzen Anreize, Strom bevorzugt dann zu verbrauchen, wenn viel ins Netz eingespeist wird bzw. sich einen Speicher zu installieren, um diesen zu laden, wenn die Börsenpreise niedrig sind und ihn kostenlos zu entladen, wenn die Börsenpreise hoch sind. 

„Intelligente Steuerung von Verbrauch ist der bessere Weg zu geringeren Netzkosten als den Ausbau der Solarenergie zu drosseln und die Arbeitsplätze der Branche zu gefährden“, so Thekla Walker. 

Außerdem „Statt bei Privatpersonen auf die Bremse zu drücken, muss der Bund bei der ohnehin anstehenden Modernisierung der Netze aufs Tempo drücken und es fit machen für den Abschied von fossilen Energieimporten.“

Facts: In Deutschland liegt die Smart Meter Quote aktuell bei 3,8 % (Stand: September 2025). EU-Schnitt: 63 %

Sonntag, 5. Oktober 2025

Dynamische Strompreise werden interessant. Sie versprechen eine Win- Win - Win! Situation

Ingwar Perowanowitsch hier LinkedIn

Ein Freund hat mir gerade erzählt, dass er aufgrund eines dynamischen Stromtarifs heute den ganzen Tag für 0 Cent, den Haushalt versorgt, die Wärmepumpe betrieben und draußen sogar das E-Auto geladen hat und da der Strompreis teilweise sogar ins Negative fiel, das nicht nur völlig kostenfrei, sondern sogar mit einem kleinen Gewinn. 

Freitag, 4. April 2025

E3/DC: Software-Update für dynamische Stromtarife

 hier Solarserver  02.04.2025 



Mit einem Software-Update erhalten Kund:innen des Stromspeicherherstellers E3/DC die Option dynamische Stromtarife zu nutzen. Dabei soll der Speicher- und Wärmepumpenbetrieb auf Basis von Markt- und Betriebsdaten gesteuert werden.

Ab dem 2. April 2025 erhalten über 150.000 Kund:innen des Photovoltaik-Stromspeicherherstellers E3/DC durch ein Software-Update die Option, mit einem individuellen und automatisierten Fahrplan auf den Strommarkt zu gehen. Die sogenannte AI-360°-Funktion rollt das Unternehmen kostenlos für alle Hauskraftwerke aus. Sie soll den Speicher- und Wärmepumpenbetrieb auf Basis von Markt- und Betriebsdaten steuern. Ziel ist die maximale Kosteneinsparung in Zeiten unzureichender Solarstrahlung.