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Samstag, 4. Juli 2026

Die Bundesregierung kann auch auf mehrfache Nachfragen keine Aussage zu Klimawirkung und zur Verfügbarkeit von Biogasen treffen

DPA hier  Artikel von dpa 3.7.26

Linke will neues Heizgesetz vor Gericht vorerst stoppen

Die Linke-Fraktion im Bundestag will die Verabschiedung des geplanten neuen Heizgesetzes vorerst stoppen. Dazu sei vor dem Bundesverfassungsgericht eine Klage eingereicht worden, sagte Violetta Bock, klimapolitische Sprecherin der Fraktion, in Berlin. 

Donnerstag, 30. April 2026

Es gibt in der Politik seit Jahrzehnten immer wichtigere und kurzfristig drängendere Themen als den Schutz von Klima und Umwelt. Jedenfalls scheint es so.

hier geht`s zum Podcast mit Remo Klinger

Zeit hier Petra Pinzler /LinkedIn 30. April 2026

Politiker in Beugehaft?

Soll Klimaschutz immer erneut vor Gericht erklagt werden? Ich meine: Auf Dauer darf es nicht sein, dass Bundesregierungen die Klimagesetze ignorieren, immer aufs Neue verurteilt werden - und weiter zu wenig tun. 

Das beschädigt die Politik, die Justiz und die Demokratie gleich mit.

Dienstag, 28. April 2026

Ab welcher Anzahl gewonnener Prozesse sollte man in Deutschland eigentlich seine Gemeinnützigkeit verlieren?

 Zeit  hier  Podcast : Auch das noch?  Petra Pinzler und Dr.Stefan Schmitt  28. April 2026, 

»Man kann nicht sagen, dass sich die Regierung an das Recht hält«

Fünf Jahre ist das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts her. Anwalt Remo Klinger erklärt, warum Gerichte die Politik auch jetzt noch zum Klimaschutz zwingen müssen.

Dienstag, 21. April 2026

Umwelthilfe reicht Klimaklage gegen Bayern ein


Daniel Mautz / LinkedIn

Bayern hat ein Klimaschutzgesetz.
Söder hat es offenbar nie gelesen

Die Deutsche Umwelthilfe hat erneut Klage gegen den Freistaat Bayern eingereicht. Weil die Staatsregierung ihr eigenes Klimaschutzgesetz ignoriert. 

Das Gesetz verlangt, dass das Klimaschutzprogramm regelmäßig fortgeschrieben wird. Passiert ist nichts. 

Obwohl längst absehbar ist, dass die bayerischen Klimaziele deutlich verfehlt werden. Der landeseigene Klimabericht kam schon 2024 zu dem Ergebnis, dass auf allen Ebenen nachgeschärft werden müsste. Die Staatsregierung hat den Bericht daraufhin einfach abgeschafft. Wer das Thermometer wegwirft, hat kein Fieber mehr. So funktioniert Klimapolitik bei der CSU.

Donnerstag, 19. März 2026

Podcast: Während die Politik beim Klimaschutz kneift, schaffen die Gerichte Fakten

Stefanie Hauer / LinkedIn

Ein Verfahren nach dem anderen bestätigt: Unternehmen haften für den Klimaschaden, den sie verursachen. Und das gilt zivilrechtlich, ist also unabhängig davon, was die jeweiligen Regierungen machen. Denn jeder darf zwar wirtschaften – aber niemand darf dabei den Nächsten schädigen. Seit spätestens 1965 wussten die Großemittenten, was sie anrichten. Sie haben keinen Anspruch darauf, immer so weiterzumachen. 

Mittwoch, 18. März 2026

Klimaklagen

 Prof. Dr. Remo Klinger / LinkedIn

Die bis 2030 zu schließende Klimaschutzlücke ist nach den soeben durch das Umweltbundesamt veröffentlichten Zahlen von 25 Millionen Tonnen auf 30 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente gestiegen. Die dafür nötigen Maßnahmen sind binnen 11 Tagen vorzulegen. Denn einerseits ist das durch uns mit der Deutsche Umwelthilfe erstrittene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. Januar 2026 unverzüglich zu erfüllen. Andererseits sieht das Klimaschutzgesetz vor, dass das nächste Klimaschutzprogramm, das diese Maßnahmen enthalten muss, bis zum 25. März 2026 vorzulegen ist.

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/umwelthilfe-klimaklage-regierung-100.html


Stefanie Hauer

Wer erkämpft für uns das Recht auf Zukunft? 

In der neuen Folge von Planetary Business ist Dr. Roda Verheyen mein Gast. Die Anwältin erklärt ihre bahnbrechende Strategie: Peu à peu schafft sie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die uns auf einen klimafreundlichen Pfad bringen. 

Sonntag, 15. März 2026

Es ist also schon jetzt absehbar, dass das Umweltministerium nächste Woche ein unzureichendes Maßnahmenpaket vorstellen wird

 

hier  Spiegel  14.03.2026,
Eine Analyse von Susanne Götze und Arvid Haitsch

Deutschlands Klimakonto rutscht fast in die Miesen

Die Bundesregierung braucht schnell eine Strategie, um weg von Öl, Gas und Kohle zu kommen – nicht nur wegen des Irankriegs. 

Neue offizielle Zahlen zeigen, wie stark Deutschland die gesetzlichen Klimaziele riskiert.

Dienstag, 3. März 2026

Wenn Unternehmen so viel Klimagase zu verantworten haben wie ein mittelgroßer EU-Staat....

 ARD hier  02.03.2026 • Von Michael-Matthias Nordhardt, ARD-Rechtsredaktion

Kommt das Verbrenner-Aus zu spät?

Verhandlung am Bundesgerichtshof: Der Bundesgerichtshof hat über zwei Klagen aus den Reihen der Deutschen Umwelthilfe verhandelt. Die Kläger wollen, dass es schon ab 2030 keine neuen Verbrenner von Mercedes und BMW mehr gibt.

Freitag, 27. Februar 2026

Unter diesen Schulden werden noch Generationen leiden – so wie unter fehlendem Klimaschutz


Lisa Nienhaus • 

Da ist sie: die erste Kolumne von Frauke Brosius-Gersdorf in der Süddeutsche Zeitung.

Und ich würde sagen, sie bricht mit einigen falschen Erwartungen an ihre Person.

Ihr Thema: das Verfassungsgerichtsurteil zum Klimaschutz und künftigen Generationen vor fünf Jahren. 

Sie stellt die berechtigte Frage, ob das mit den benachteiligten künftigen Generationen nicht auch die Finanzen betrifft - angesichts der aktuell hohen Verschuldung, die für Verteidigung sogar unbegrenzt möglich ist.

Mittwoch, 25. Februar 2026

Klimapolitik der Bundesregierung: Bundesregierung ignoriert das Verfassungsgericht

Ich glaube, das ist einer der wichtigsten Artikel der letzten Zeit, denn er fasst zusammen was bei uns gerade so fatal schief läuft: Obwohl in Leipzig gerade aufgrund der Klage der Deutschen Umwelthilfe bestätigt wurde, dass das Klimaschutzprogramm zwingend nachgebessert werden muss, sucht die aktuelle Regierung ständig nach neuen Wegen, die erreichten Fortschritte weiter zu verwässern. 

Dem Umweltminister Schneider aus der SPD kommt die zweifelhafte "Ehre" zu, das Programm fortzuschreiben, das von CDU/CSU nach Kräften sabotiert wird. Genau aus diesem Grund hatte die vorletzte Umweltministerin Schulze auf  die Sektorenlösung gedrungen, die dann wieder von der Ampel gelöst wurde. Ein fataler Fehler!


Riffreporter  hier von Christian Schwägerl  25.02.2026

Klimapolitik: 
Auf dem Weg zu ökologischen Rekordschulden

Kommentar: Wärmewende aufgeweicht, Verkehrswende abgesagt, Energiewende gebremst, Emissionshandel infrage gestellt – die Regierung Merz setzt sich beim Klimaschutz über das Gesetz und das Bundesverfassungsgericht hinweg. Der Schaden ist immens.

Mittwoch, 18. Februar 2026

Weckruf zu einem Zeitpunkt, in dem ambitionierte Klimapolitik bereits lange der Status quo sein sollte

Ich denke, das gilt alles ebenso für Deutschland. Im März stehen weitere Entscheidungen per Gericht an, auch wenn die bestehende Regierung das offensichtlich aus dem Bewusstsein verdrängen möchte. Bleibt abzuwarten, ob das gelingen wird.....

Standard hier  Florian Graber  17. Februar 2026,

Niederländisches Klimaurteil erhöht den Druck auf Österreich

Ein Gericht verurteilte die Niederlande wegen unzureichenden Klimaschutzes und macht den Staat für Versäumnisse verantwortlich. Ein Warnsignal für Österreich?

Samstag, 14. Februar 2026

Trump kippt zentrale Klimaschutzregel – und "in Peking knallen die Korken"

Christian Stoecker  • LinkedIn


Deshalb musste Donald Trump von seinen fossilen Brennstoffhändlern zum Präsidenten gemacht werden: Verzweiflung. Warum er für sie gegen Klimawissenschaft kämpft: Verzweiflung. 

US-Medien sind kläglich darin gescheitert, auf die Lügen und den Schaden hinzuweisen, den die Klimakrise bereits anrichtet. Solar gewinnt trotzdem. 


Süddeutsche Zeitung  hier  Kommentar von Michael Bauchmüller  13. Februar 2026

Donald Trump ist ein König des Eigentors

Der US-Präsident entzieht dem nationalen Klimaschutz die Grundlage.
Er glaubt, damit der Industrie zu nützen. Doch erreichen wird er das Gegenteil. Mal wieder.

Montag, 2. Februar 2026

Bundesgericht verdonnert Schwarz-Rot zu mehr Klimaschutz

 

Dirk Neubauer  




Na, wer hätte das gedacht? 

Wir sind eben noch nicht ganz in Trumpetistan angekommen. Hier spricht eine Gericht noch, wenn es denn sein muss. Und das muss es leider. 

Neolibertäre stört dies. Freunde der Zukunft und Vernunft sind dankbar. Schade nur, dass man Menschenverstand in Deutsche Umwelthilfe gewinnt



FOCUS-online-Redaktion / dpa, 29.01.2026

Nach Klima-Urteil: Bundesregierung kündigt neuen Klimaplan bis März an

Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt: Die Bundesregierung muss ihr Klimaschutzprogramm nachbessern. Was bedeutet das Urteil für zukünftige Maßnahmen?

Donnerstag, 29. Januar 2026

Klage-Sieg der DUH: Die Regierung muss beim Klimaschutz nachliefern

 


Correctiv: Urteil für mehr Klimaschutz  von Elena Kolb  29. Januar 2026

Das entschied heute das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Geklagt hatte die Deutsche Umwelthilfe.

Mittwoch, 28. Januar 2026

Staaten sind verpflichtet, Leben und Gesundheit ihrer Bürger zu schützen

Zeit hier  28. Januar 2026  Quelle: DIE ZEIT, Reuters, dpa

Karibikinsel Bonaire: Niederlande verlieren wegweisenden Klimaprozess

Ein Gericht hat die niederländische Regierung zu mehr Klimaschutz auf Bonaire verpflichtet. Sie habe die Einwohner der Karibikinsel gegenüber dem Festland benachteiligt.

Deutsche Umwelthilfe

Wir klagen fürs Klima – für uns alle. Und weil das dich direkt angeht, halten wir dich hier so über alle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Morgen wird es vorm Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ernst. Swipe dich durch die Folien und erfahre, wie wir die Bundesregierung zu wirksamen Klimaschutz zwingen und was ihre Klimaschutzprogramme damit zu tun haben.


TAZ hier  28.1.2026
Interview von Nick Reimer

Umwelthilfe-Chef über Klimaklage: „Enorme Bedeutung für die Klimapolitik“

Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts könnte das Klimaschutzprogramm verschärfen, sagt Umweltschützer Jürgen Resch. Er schlägt ein Tempolimit vor.

Donnerstag, 22. Januar 2026

Regierung will Umweltverbänden das Klagerecht erschweren

 Jan-Niclas Gesenhues  Mitglied des Bundestags🌻 

Die CSU hetzt mal wieder gegen NGOs und tischt uns ein uraltes Märchen auf: Schuld an kaputten Brücken und stockenden Bauprojekten sind angeblich die Umweltverbände und ihre Klagen. Deshalb will die Partei ihnen das Klagerecht entziehen.

Das ist ein dreistes Manöver und eine gezielte Kampagne gegen unsere Zivilgesellschaft. Ursache für den massiven Sanierungsstau sind nicht die Umweltverbände, sondern jahrzehntelanges politisches Versagen – oft genug unter direkter Regierungsverantwortung der CSU. 

Ausgerechnet diejenigen, die unsere Infrastruktur kaputtgespart haben, erklären jetzt die Umweltverbände zum Sündenbock – und demokratische Kontrollrechte gleich mit. Dabei kann von einer Klageflut keine Rede sein. Pro Jahr gibt es nur eine Handvoll Klagen aus dem Umweltbereich. Dass sie in den meisten Fällen Erfolg haben, ist kein Zufall. Die Umweltverbände sorgen dafür, dass geltendes Recht durchgesetzt wird. 

Wer kritische Stimmen ausschaltet, baut vielleicht am Ende nicht schneller – aber auf jeden Fall schlechter, rechtsunsicher und am Ende teurer. Wer das Problem wirklich anpacken will, braucht bessere Planung, klare Prioritäten und funktionierende Behörden. Stattdessen werden Scheindebatten geführt und Schuldige erfunden. Das hilft keiner Brücke, keiner Bahntrasse und keinem Bauprojekt. 

Die CSU-Meinungsmache mag Schlagzeilen bringen. Für die Infrastruktur unseres Landes bringt sie gar nichts.

Montag, 19. Januar 2026

Wenn Regierungen internationale Verpflichtungen verwässern oder verschleppen, bleibt oft nur noch der Gerichtssaal

hier Frankfurter Rundschau  18.01.2026 Von: Sereina Donatsch

Ohne Klagen wird das nichts

Wenn Regierungen versagen, sind Gerichte die letzten Instrumente für den Klimaschutz.
Doch Gerichtsurteile allein senken noch keine Emissionen.

Was bringen Klimaklagen? Oder anders gefragt: Retten Richter:innen den Planeten, weil die Politik versagt? Wenn Regierungen internationale Verpflichtungen verwässern oder verschleppen, bleibt oft nur noch der Gerichtssaal. In einer Zeit, in der Klimaschutz politisch an Rückhalt verliert, erscheint die Justiz als letztes Korrektiv – weil sie dort Druck erzeugt, wo Beschlüsse sonst folgenlos bleiben.

Montag, 12. Januar 2026

Sehr gerne hätten wir alle unsere Zeit anders eingesetzt....

 


Anike Peters  LinkedIn

Ich wünschte, unsere Macht als "Umwelt-Lobby" wäre so stark, wie die CSU hier tut... Nein, eigentlich wünschte ich, es wäre gar nicht notwendig, dass Umweltverbände vor Gericht ziehen, um für den Erhalt unserer Erde und eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder und Kindeskinder zu kämpfen. 

Das ist nur immer wieder notwendig, weil Politiker:innen u.a. von CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) sich immer wieder vor den Lobbykarren fossiler Industrien spannen lassen und dadurch die Bekämpfung der Klimakrise aus den Augen verlieren. Ich sag nur "Verbrenner-Aus", "Klimaziele aufweichen", "Wärmepumpenzwang"...

Studie juristisch explosiv: Wirtschaftliche Schäden kann man jetzt einzelnen Unternehmen zuordnen

 

Daniel Mautz  LinkedIn

Die größten Klimazerstörer stehen längst fest. Aber zahlen werden – wie immer – andere.

Eine neue Studie in Nature bringt es schwarz auf weiß: Die 111 größten Unternehmen weltweit haben zusammen über 28 Billionen Dollar an wirtschaftlichen Klimaschäden verursacht. 

Zehn fossile Giganten – darunter ExxonMobil, Chevron, Gazprom und aramco – allein stehen für mehr als die Hälfte davon.

siehe auch hier