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Donnerstag, 13. Juni 2024

Aus dem Archiv: Klaus Töpfer kritisiert die Europäer

Leider ist die Situation immer noch nicht besser. Die klimaschädlichen Zahlungen der EU im Rahmen der GAP bestehen immer noch, das Renaturierungsvorhaben im Rahmen des Green Deals wird zurück gehalten.

links: Update 2024  hier
Atlas zum runterladen, Erklärfilm und viele Grafiken


Hier  Deutschlandfunk / Klaus Töpfer: ehemaliger Bundesumweltminister und UNEP-Direktor
Moderation: Katrin Heise und Christian Rabhansl · 08.01.2015

„Der Boden ist keine sich erneuernde Ressource“

Ein düsteres Bild von der Entwicklung der Böden, einer elementaren Ressource, zeichnet der „Bodenatlas 2015“. Weltweit gingen pro Jahr 24 Milliarden Tonnen an Boden verloren, sagt der frühere Umweltminister Klaus Töpfer. Auch unser Fleischkonsum belaste die Böden.

Mittwoch, 22. März 2023

Warum kämpft nur die Umweltministerin gegen den Flächenfraß?

Mich irritiert tatsächlich, dass Steffi Lemke immer alleine in der Schusslinie steht, wenn es um Flächenverbrauch geht, z.B. beim  Autobahn-Neubau. Von Özdemir ist nichts zu sehen und nichts zu hören. Dabei verliert doch die Landwirtschaft am Allermeisten durch diesen Flächenfraß in der Landschaft. Er müsste ihr zumindest beistehen in der Öffentlichkeit!
Ich habe daher einfach mal versucht, eine Antwort zu bekommen. Hier ist sie:


...Als zentrale Anlaufstelle für Bürgeranfragen an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sind wir gebeten worden, Ihnen zu antworten, und bitten zugleich um Verständnis, dass dies bei der Vielzahl von Anfragen und Mitteilungen nicht von Herrn Bundesminister Cem Özdemir persönlich erfolgen kann.


Gerne geben wir Ihnen aber einige Hinweise zu dem von Ihnen angesprochenen Thema "Flächenfraß":

Ein wichtiges Ziel des Bundesminsteriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist es, landwirtschaftliche Flächenverluste soweit wie möglich zu reduzieren. Idealerweise sollte die vorhandene landwirtschaftliche Fläche vollständig und nutzbar erhalten werden.

Ein wichtiges Instrument der Bundesregierung, dieses Ziel zu erreichen, ist die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie. Hierin ist festgehalten, dass die Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag gesenkt werden soll.

Langfristig wird eine Flächenkreislaufwirtschaft angestrebt. Das bedeutet: Perspektivisch soll in der Summe überhaupt keine zusätzliche Fläche mehr für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Anspruch genommen werden.