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Samstag, 8. November 2025

Am Montag entscheidet der Gemeinderat Bad Waldsee über den Ausstieg aus dem Prozess zum Biosphärengebiet Oberschwaben.

Es wäre prima, wenn wir das Feld nicht den Gegnern (Getreue des Fürsten, Bauern und Jäger) überlassen wie in Bad Wurzach. 

Nicht jeder und jede hat einen so großen Garten und so viel Geld, um eine Stellwand PRO Biosphäre auszustellen. Die finanzierte Kampagne der Gegner verzerrt das Bild.

Vor allem dass jetzt, wo die Bürgerbeteiligung stattfinden soll, aus dem Prozess ausgestiegen werden soll, ist in meinen Augen eine Frechheit.

Dominiert der „Adel“ und die Bauern das Volk und ich frage mal provokativ: Leben wir in einer Demokratie oder in einem Fürstentum?

Die wirtschaftlichen Fakten aus anderen Biosphärengebieten zeigen die Wertschöpfung vor Ort. Gut für Menschen, Wirtschaft und Natur.

Kommt am Montag nach Bad Waldsee zur Gemeinderatssitzung



Sonntag, 30. Juli 2023

Aulendorf und Waldsee wollen Onlineportal „Pendla“ nutzen

hier Schwäbische Zeitung 30.06.2023,Karin Kiesel, Wolfgang Heyer

Mitfahrangebote für längere Strecken werden bereits häufig über Apps oder Onlineportale angeboten. „Pendla“ richtet sich an tägliche Strecken und will für Pendler die Möglichkeit schaffen, Fahrgemeinschaften auch für kürzere Strecken zu koordinieren. 

Es bietet Pendlern im ländlichen Raum die Möglichkeit, Fahrgemeinschaften für tägliche Strecken zu koordinieren. Die Kosten übernimmt der Landkreis.

Dienstag, 18. Juli 2023

Regionalverband Bodensee/Oberschwaben legt Suchraum fest

 14.07.2023  hier im Südkurier

Wolfgang Heine machte den Fundamentalkritikern keine Hoffnung: „Die Messe ist gelesen, die Entscheidung ist gefallen, darüber wird nicht mehr diskutiert.“ Gemeint sind die Vorgaben von Land und Bund, wonach 1,8 Prozent der Gesamtfläche Baden-Württembergs für den Betrieb von Windkraftanlagen gesichert werden müssen. 

Heine ist Direktor des Regionalverbands, einem Zweckverband der drei Landkreise Sigmaringen, Ravensburg und Bodenseekreis, der vom Land die Aufgabe übertragen bekam, die vorgegebenen 6300 Hektar (1,8 Prozent) sinnvoll auf die Region zu verteilen.

In einer Informationsveranstaltung in Bad Waldsee betonte Heine, dass es in der Sache keinen Spielraum mehr gebe – in der Ausgestaltung aber sehr wohl.

Montag, 24. April 2023

Der unantastbare "Moorbadebetrieb" in Zeiten des unaufhaltsamen Klimawandels und Artensterbens. Kann`s auch mal eine Weiterentwicklung geben?

Schwäbische Zeitung hier 18.04.2023 Sabine Ziegler

Charles Hall: „Der Moorbadebetrieb ist ein Magnet für unsere Gäste“

Der Waldseer Klinikdirektor Charles Hall zum Moorabbau im Reicher Moos. Er sagt: Wer den Moorheilbädern das Moor nimmt, gefährdet viele Arbeitsplätze in der Region.

Der Moorabbau für die Kurstädte Bad Waldsee, Bad Wurzach und Bad Buchau im Reicher Moos bei Vogt soll laut Regionalplan über das Jahr 2030 hinaus erlaubt sein. Dagegen wendet sich jedoch die neu gegründete Bürgerinitiative „Rettet das Reicher Moos“.

Montag, 10. Oktober 2022

„Der richtige Zeitpunkt“

Laut Artikel läuft die Nahwärme noch über Gas. Keine optimale Lösung auf jeden Fall, denn auch davon muss man wegkommen. Doch  Benne Müller von Solarcomplex sagte auf der Mainau: "Nahwärmenetze sind Zukunftsfähig, weil Technologie-offen"

Sind die teuren, aufwendig zu verlegenden Nahwärme-Netze erst einmal gebaut, dann kann man an der Effizienz arbeiten und auch  auf optimalere Wärmeversorgung umstellen. Einen Knackpunkt gibt es aber: sind die Anlagen gerade neu gebaut worden, dann wird das Heizsystem wohl nicht so bald ausgetauscht werden.

Der 2. Kritikpunkt bezieht sich auf Kritik an der Verfügbarkeit für die Anwohner - das spricht eher für die Wärmenetze als dagegen.


Schwäbische Zeitung  Bad Waldsee  10.10.2022, Wolfgang Heyer

Waldseer hat in der Energiekrise von Gas auf Nahwärme umgestellt

30 Jahre lang hat Markus Leser das Haus mit Gas geheizt. Nun hat er die alte Gasheizung hinausgeworfen und durch städtische Nahwärme ersetzt. In Zeiten der Energiekrise spart der Waldseer Profi-Fotograf dadurch bares Geld. Mehr als 100 Anschlüsse haben die Stadtwerke bereits gelegt. Doch es gibt auch zwei Kritikpunkte an der Nahwärmeversorgung.

Donnerstag, 11. August 2022

Ideen der Fraktionssprecher: Wie Bad Waldsee Energie einsparen könnte

 Schwäbische Zeitung hier   10.08.2022, WOLFGANG HEYER

mit den Waldseer Fraktionssprechern beziehen Sonja Wild (CDU), Bernhard Schultes (FW), Lucia Vogel (Grüne) und Rita König (SPD) im Gespräch mit Wolfgang Heyer Position zu den wichtigsten Themen der Großen Kreisstadt.

Die Preise steigen: Die Nebenkostenabrechnungen könnten im Winter schwindelerregende Höhen erreichen. Welchen Weg muss die Stadt Bad Waldsee beim Thema Gas, Heizen und Energieversorgung der Zukunft einschlagen?

Montag, 16. Mai 2022

Kretschmann muss bei Besuch im Kreis Ravensburg Kritik einstecken

Schwäbische Zeitung hier – mit Video

Bilder alle von den Altdorfer Wald Aktivisten



Ministerpräsident Winfried Kretschmann war am Freitagnachmittag in Oberschwaben unterwegs. Auf zwei Terminen informierte er sich über den Klimaschutz auf der Blitzenreuter Seenplatte und über ein soziales Projekt in Reute-Gaisbeuren. Das erklärte Ziel des Besuchs: nach der Pandemie wieder Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern aufnehmen. Die hatten Lust zu diskutieren.

Es stand eigentlich nicht auf dem Plan des Ministerpräsidenten, war jedoch sofort Thema: das mögliche Biosphärengebiet Oberschwaben. „Wir müssen uns abgewöhnen, immer von vorneherein dagegen zu sein“, sagte Kretschmann gleich zu Beginn des Spaziergangs.


Rund 60 Kreisräte, Bürgermeister, Aktivisten und Bürger hatten sich versammelt, um mit dem Ministerpräsidenten etwas über die Moore, Seen und den Klimaschutz rund um Fronreute zu lernen. Aber auch einige Landwirte, die dem Ministerpräsidenten nach wenigen Minuten Spaziergang ihren Bedenken vortrugen.

Ihre Flächen würden durch die jetzigen Vorgaben eh schon entwertet werden, sagte Winfried Müller, Obmann des Bauernverbandes. Er sei gegen das Biosphärengebiet. Kretschmann zeigte wenig Verständnis für diese Sorgen. Eine Diskussion entbrannte, in deren Verlauf Kretschmann auch lauter wurde. „Wenn wir keinen Klimaschutz machen, können Sie hier gar keine Landwirtschaft mehr machen“, wetterte der Ministerpräsident in Richtung Müller und Kollegen.

Auch die Klimaaktivisten, die den Kiesabbau im Altdorfer Wald stoppen wollen, kamen auf die Seenplatte, um Kretschmann vorzuwerfen, nicht genug für den Erhalt des Waldes zu tun. Es sei wichtig, diese Gespräche zu führen, sagte Kretschmann im Anschluss. „Es ist ja klar, dass hier nicht nur Menschen kommen, die mir erzählen, was für ein toller Hecht ich bin.“

Beim zweiten Termin des Nachmittags stellte die Solidarischen Gemeinschaft Reute-Gaisbeuren ihre soziale Arbeit vor. ....


Am Freitagmorgen kritisierte die SPD-Kreistagsfraktion das Programm per Pressemitteilung. Themen wie der Kiesabbau und die B 30, die die Kreisbewohner tatsächliche Sorgen bereiten würden, seien „sorgfältig ausgeklammert“ worden. „Was ist das denn für eine Kritik?“, kommentierte Kretschmann. „Man geht doch bei solchen Besuchen nicht immer nur in die Problemzonen.“

Mittwoch, 12. Mai 2021

Tunnel für B30-Umgehung Gaisbeuren und Enzisreute schwer umsetzbar

Ein Artikel in der Schwäbischen Zeitung  hier für Abonennten

Auszüge:

"Die geplante B-30-Ortsumfahrung in Gaisbeuren und Enzisreute sowie die Anschlüsse der Landesstraßen 300 und 316 waren am Dienstag Thema in Gaisbeuren. 

....So bestätigte Klaus Tappeser, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Tübingen, dass die Planungen für den B30-Ausbau wie geplant im zweiten Halbjahr 2022 beginnen sollen. Mit der Fertigstellung der Straße sei in einem Zeitrahmen von etwa zehn Jahren zu rechnen.

...Bad Waldsees Bürgermeister Matthias Henne machte deutlich, welche Bedeutung der B30-Ausbau nicht nur für Gaisbeuren und Enzisreute, sondern auch für die Innenstadt habe. 

...Dass der Verkehr stetig zunimmt, bestätigte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Steffen Bilger. So habe trotz Coronakrise der Schwerlastverkehr innerhalb eines Jahres um fünf Prozent zugenommen.

....Rund 92 Millionen Euro seien für den Ausbau bisher errechnet, allerdings ist diese Zahl bereits etwas älter. Sprich: Wie hoch die Kosten tatsächlich sein werden, lässt sich derzeit noch nicht benennen.

...Noch keine konkreten Auskünfte konnte Tappeser vor Planungsstart zum Verlauf der Umgehung sagen. ...Im Umwelt- und Artenschutz haben sich seither jedoch einige Dinge geändert. Zudem gibt es große Einschränkungen durch das Schutzgebiet „Altdorfer Wald“."


Das Aktionsbündnis meint dazu:

Hier ist man also ganz kuschelig "unter sich":  CDU / Freie Wähler-Anhänger sind sich einig über die neue Straße.

VERKEHRSWENDE??? Könnte ja eventuell passieren, dass der der Verkehr in 10-20 Jahren ein anderer sein wird?  Spielt aber keine Rolle wenn man sich die Argumentation der Herren vor Augen hält.

Zudem könnte man nun aufgrund dieser Informationsflut mutmaßen, warum das Landratsamt Ravensburg  alles unternimmt, damit der Altdorfer Wald nicht unter Landschaftsschutz kommt. Für den Ausbau der B30 und die Ortsumgehung hat man große Flächen aus dem Altdorfer Wald vorgesehen.

Freitag, 22. Januar 2021

Schwäbische Zeitung am 22.1.21: Bad Waldsee


Stadtrat und Vater einer Baumbesetzerin fordert mehr Klimaschutz

Dass sich mehr Klimaschutz im Bad Waldseer Haushalt wiederfinden muss, hat Grünen-Stadtrat Jörg Kirn gefordert. Anlass für sein Plädoyer ist die Baumbesetzung in Ravensburg, die auch seine Tochter Nele Kirn tatkräftig unterstützt. (Foto: David Weinert)