Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Mittwoch, 10. Juni 2026
Noch mehr Hintergrundanalyse von Thomas Reinsch: Die Verwaltung der Enttäuschung
Dienstag, 9. Juni 2026
Dienstag, 2. Juni 2026
Wenn Orientierung verloren geht
Ich muss zugeben: ich bin sehr begeistert von den Ausführungen von Hr. Reinsch, denn sie erklären mir vieles immer besser.
Wir sind heute mehr denn je gefangen in alten Denkmustern und Narrativen und können die Zusammenhänge nicht mehr zuordnen. Unsere Politik verkommt daher zum genauen Gegenteil von dem, was wir wirklich brauchen würden.
In diesem Zusammenhang kann ich nur ein Lob auf unsere starke Zivilgesellschaft anstimmen, denn die verweist immer auf die verlorenen Zusammenhänge. Es wäre sinnvoll, diese Stimmen besser einzubeziehen statt ständig zu versuchen, sie zu diskreditieren, weil das halt bequemer ist.
Thomas ReinschDie verlorenen Zusammenhänge - wie unser Denken die Krisen von morgen produziert
Viele Menschen spüren eine wachsende Irritation – selbst dort, wo die Datenlage eigentlich mehr Klarheit verspricht.
Wir leben in einer Zeit, die über mehr Wissen, mehr Technologie und mehr wissenschaftliche Erkenntnisse verfügt als jede Generation vor uns. Nie waren Informationen leichter zugänglich. Die Menge an verfügbaren Daten ist explodiert – doch ihre Integration in sinnvolle Orientierung ist nicht mitgewachsen.
Montag, 1. Juni 2026
Organisierte Verantwortungslosigkeit über Zeit: die Vorteile entstehen heute - die Kosten entstehen morgen
Sicherheit auf Pump – wie Stabilität entsteht, indem wir die Zukunft belasten
Deutschland diskutiert seine Energiezukunft nicht im luftleeren Raum, sondern in einem hoch verdichteten Geflecht aus politischen Entscheidungen, industriellen Interessen und infrastrukturellen Vorfestlegungen.
Freitag, 29. Mai 2026
Lernaufgabe Begrenzung nicht als Niederlage, sondern als notwendige Reifung zu begreifen
Ich bin sehr angetan von den Ideen und Erklärungen von Herrn Reinsch, denn sie verdeutlichen mir vieles, was bisher einfach nicht so richtig passte.... lassen auch Sie sich entführen in diese Gedanken, um nachzufühlen wie richtig sich das anfühlt in Zeiten der permanenten Krisen.
Thomas Reinsch
Die Unfähigkeit, Grenzen zu denken
„Wir müssen wieder wettbewerbsfähiger werden.“„Unser Wohlstand darf nicht gefährdet werden.“
„Deutschland muss wieder Wachstumsmotor werden.“
„Wir müssen die stärkste konventionelle Armee Europas aufbauen.“
„Wir müssen unsere technologische Führungsrolle sichern.“
Es sind Sätze, die beinahe täglich fallen. In Regierungserklärungen, Wirtschaftsforen, Talkshows oder Leitartikeln. Und obwohl sie oft sachlich und pragmatisch wirken, transportieren sie ein bestimmtes Weltbild – meist unbemerkt, gerade weil es so vertraut geworden ist.
Montag, 25. Mai 2026
Der Mythos vom „ehrlich erarbeiteten Wohlstand“ - Warum gewinnen solche Narrative gerade heute wieder an Bedeutung?
Ein wunderbarer Artikel, den jeder mal gelesen haben sollte!
O Friedrich Merz ich hör dich maulen...
Er denkt tatsächlich er könne den Staat lenken, indem er alte Narrative hervorkramt und bedient...
T. Reinsch räumt damit auf: "Dieses Versprechen bildete lange Zeit den emotionalen Kern der Bundesrepublik: Wer arbeitet, wird Wohlstand erfahren". Diese Erzählung wirkt nur deshalb so plausibel, weil sie große Teile der historischen, geopolitischen und ökonomischen Voraussetzungen dieses Wohlstands ausblendet.
Thomas Reinsch 25.5.26
Der Mythos vom „ehrlich erarbeiteten Wohlstand“
Deutschlands Erfolgsgeschichte und ihre verdrängten Voraussetzungen
„Dieses Land wurde von demokratischen Parteien aufgebaut. Vor allem von Millionen Menschen, die jeden Tag arbeiten, Verantwortung tragen und dieses Land zusammenhalten – und damit den Wohlstand entwickelten und sicherten“
Donnerstag, 6. November 2025
Johann Wadephul schadet der Union – weil sie hinter ihrer Fassade Menschlichkeit als Risiko wahrnimmt
Stern hier Meinung von Nico Fried 04. November 2025
Die Unions-Hysterie um Johann Wadephul ist Ausdruck nackter Angst
Außenminister Johann Wadephul hat die Union in Aufruhr versetzt. Sie fürchtet um das einzige Ergebnis ihrer Regierungsarbeit, das sie bisher als Erfolg verkaufen kann.
Johann Wadephul hat sich bestimmt nicht besonders klar ausgedrückt, als er über Abschiebungen nach Syrien sprach. Aber fest steht: Er hat sie mitnichten ausgeschlossen. Der Außenminister hat, wie man es von einem Vertreter einer christlichen Regierungspartei erwarten kann, in einer Mischung aus Empathie und Realitätssinn schlicht deutlich gemacht, dass Abschiebungen nach Syrien nicht so leicht zu verwirklichen sein werden wie eine Beamtenversetzung von Bonn nach Berlin.
Sonntag, 30. Juni 2024
Beschäftigen wir uns doch mal mit den Hintergründen der Meistererzählungen
TAZ hier
Meisternarrativ zu Migration: Verlockend einfach
In Deutschland werden gängige Erzählungen zur Migration nicht gern infrage gestellt. Ursache dafür ist das wirkmächtige Meisternarrativ.