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Donnerstag, 31. März 2022

Sigmaringen: Demo beim Globalen Klimastreik

 FairWandel SIG <info@fairwandel-sig.de> aus dem Newsletter



Weltweiter Klimaaktionstag 25.03.2022

 

Mittwoch, 30. März 2022

250 Menschen demonstrieren mit Fridays For Future in Friedrichshafen

 Friedrichshafen   hier  aus dem Südkurier  Harald Ruppert

eigene  Bilder

Rund 250 Menschen zogen am Freitag im Rahmen der Fridays for Future-Demo lautstark durch die Häfler Innenstadt. Die Forderung, endlich die Konsequenzen aus dem Klimawandel zu ziehen, ging Hand in Hand mit Solidaritätsbekundungen mit der Ukraine. Die Klima-Demo war ebenso eine Friedens-Demo.


Dass Klimaschutz und Frieden zusammenhängen, wurde in den Kundgebungen am Rathaus und an der Musikmuschel klar. „Ohne Klimaschutz wird es langfristig keinen Frieden geben“, sagt Michael Wlaka von der Greenpeace-Ortsgruppe. Warum, das machte Lilian Roller von Fridays for Future Bodensee deutlich: Die fossilen Brennstoffe, die immer noch die Grundlage für den Reichtum des Westens bilden, sind endlich; und es werden Kriege darum geführt.

Gefordert werden ein schneller Ausbau erneuerbarer Energien, die gerechte Verteilung materieller Güter und Frieden in der Ukraine.
Erneuerbare Energien, sagte wiederum Michael Wlaka, seien deshalb Friedensenergien. Damit zitierte er Bundesfinanzminister Christian Lindner, vom dem er, so Wlaka, solche Töne am wenigsten erwartet hätte.

Eindringlich warnte Elgin Raupach davor, die Klimakrise wegen des Kriegs in der Ukraine zu vernachlässigen: „Die Klimakrise macht keine Pause.“
Sie deutete auch an, dass Putins Unberechenbarkeit und die Coronakrise instrumentalisiert werden könnten, um von der Klimakrise und notwendigen Reformen abzulenken: „Nie dürfen lebensbedrohliche Krisen gegeneinander ausgespielt werden. Und nie dürfen wir eine von ihnen vergessen.“

Marina Blum vom Landesvorstand der BUND-Jugend, erläuterte ihr Verständnis von gutem Wirtschaften. Gutes Wirtschaften bedeute nicht, dass es „der Wirtschaft gut geht“. Sondern: „Wir wirtschaften dann gut, wenn alle Menschen die materiellen Güter haben, die sie brauchen, ohne dass wir mehr Ressourcen verbrauchen als wir haben.“

Die Realität sähe anders aus:
„Wir produzieren Scheiß, den keiner braucht, mit Ressourcen, die wir nicht haben.“

Einfach „mehr für alle“ zu verlangen, können das Problem deshalb nicht lösen.
„Eine Umweltbewegung, die sich ernst nimmt, muss Umverteilung fordern“, so Marina Blum.

Sander Frank machte die Staaten auf der nördlichen Erdhalbkugel für die Emissionen verantwortlich, von deren Folgen jedoch am härtesten die Menschen der südlichen Erdhalbkugel betroffen seien.

Ein Demo-Plakat machte deutlich, dass der Norden bei den erneuerbaren Energien Dampf machen muss, um für sich selbst das Schlimmste abzuwenden: „See it as an investment in not dying“.



Samstag, 26. März 2022


 im ZDF hier  (oben ist nur ein Bild)

Fridays für den Frieden

 Süddeutsche Zeitung  -  Newsletter Klimafreitag   hier

Zeit ist ein seltsames Phänomen. Die Klimabewegung „Fridays for Future“, die heute zu ihrem zehnten globalen Klimastreik aufgerufen hat, organisiert sich mittlerweile länger unter den Bedingungen der Pandemie, als sie vor Corona überhaupt existierte.

Bild links vom 25.3.22 in Friedrichshafen

Im August 2018 setzte sich Greta Thunberg, damals 15 Jahre alt, das erste Mal vor den Schwedischen Reichstag und hielt ihr „Skolstrejk för klimatet“ (Schulstreik fürs Klima)-Plakat in die Luft. In Deutschland gab es im Dezember 2018 erste größere Proteste. Im März 2019 fand der erste globale Klimastreik statt, an dem nach Angaben der Initiatoren 2,3 Millionen Menschen in über 130 Staaten teilnahmen, im September 2019, beim dritten globalen Klimastreik, sollen es mehr als vier Millionen Menschen gewesen sein. Im Januar 2020 sprach Thunberg am Weltwirtschaftsforum in Davos.

Dann kam die Pandemie.Die Fridays, wie sie heute oft genannt werden, verlegten ihren Protest ins Internet, auf Zoom, in Whatsapp-Gruppen. Im vergangenen Jahr fanden zwar wieder Live-Demos unter strengen Hygieneregeln statt. Doch wirklich unbeschwerte Großveranstaltungen sind auch heute im Frühjahr 2022 noch nicht drin. Dazu kommt seit ein paar Wochen der Krieg in der Ukraine, der alles in einen neuen Kontext stellt.

Erstaunlich ist, wie unbeeindruckt sich die Bewegung von diesen Umständen zeigt. Wie stabil, fast stoisch die Schülerinnen und Schüler und jungen Erwachsenen einfach immer weitermachen, ihre Ziele recherchieren und formulieren, Strukturen anpassen, Schilder basteln. Als wäre es das Normalste von der Welt, dass man erst in einem Jahr zu einer weltweiten Jugendbewegung heranwächst, dann all diese Menschen digital zusammenhält, in Ortsgruppen organisiert, auch psychosozial (Psychologists for Future) durch die Pandemie begleitet und dann auch noch binnen weniger Wochen den Zusammenhang zwischen sich überschlagenden Krisen so klar formuliert, dass es plötzlich vollkommen logisch klingt, dass Fridays for Future immer schon auch eine Friedensbewegung waren.

Freitag, 25. März 2022

Rund 300 Teilnehmer bei „Fridays for Future“-Demo in Ravensburg

Schwäbische Zeitung hier

Rund 300 vorwiegend Jugendliche und junge Erwachsene haben bei einer „Fridays for Future“-Demo am Freitag zu mehr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit aufgerufen und dabei zeitweise den Straßenverkehr lahm gelegt.


In der Bildschirmzeitung BLIX ist zu lesen (hier)

im Anhang findet man sehr viele Bilder von der Demo


Erste Eindrücke aus Friedrichshafen







Donnerstag, 10. März 2022

Auch Ravensburg und Friedrichshafen sind dabei!

 



Am 25.03. gehen wir wieder weltweit auf die Straßen, um für eine klimagerechte und bessere Welt zu kämpfen. Auch in Ravensburg wird gestreikt. Angesichts der Ausweitung von Putin‘s Angriffskrieg in der Ukraine möchten wir bei dieser Demo vor allem auf die Verbindung und Intersektion von Klimakrise, Imperialismus, Militarismus und Flucht eingehen! 
Unsere Demo startet am 25.03. um 11:30 Uhr am Bahnhof. Für ein Hygienekonzept ist gesorgt und es gilt FFP2-Maskenpflicht auf der gesamten Veranstaltung. 
Bringt bunte Demoschilder und Ehrgeiz mit. Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen.
#FridaysForFuture #Klimastreik #GlobalStrike #Klimakrise #ClimateJustice #ClimateJusticeNow #ClimateCrisis #ClimateStrike

 


Am 25.3. gemeinsam für Klimaschutz und Frieden auf die Straße!


Der Krieg in der Ukraine zeigt uns, wie sehr Frieden und Freiheit mit dem Schutz unseres Klimas verzahnt sind. Wir müssen unsere Abhängigkeit von Erdgas, Erdöl und Kohle und den von ihnen profitierenden Autokraten schnellstmöglich beenden. Gleichzeitig macht der neueste Bericht des Weltklimarates deutlich, welche Konsequenzen uns durch die Verschlimmerung der Klimakrise drohen. Die neue Bundesregierung muss die Herausforderung angehen – mit einem ambitionierten Klimaschutz-Sofortprogramm. Der NABU wird deshalb zusammen mit einem breiten Bündnis zum globalen Klimastreik am 25. März auf die Straße gehen. Bist du dabei?

Montag, 7. März 2022

Parents4future: Thema Ökozid vor dem globalen Klimastreik am 25.3.22

 Das Leben stellt Fragen und es ist unsere Aufgabe sie zu beantworten!


*Aktionswoche zum Thema Ökozid vom 20.03.-25.03.22*

Anmerkung: Was bedeutet denn Ökozid überhaupt?

Der gemeinnützigen Organisation Stop Ecocide International zufolge kann Ökozid grob wie folgt definiert werden:

„Eine erhebliche Schädigung oder Zerstörung von Ökosystemen, die trotz des Wissens um die Risiken begangen wird.“

Durch das Verstehen der Risiken, die sich ergeben, das Ignorieren dieser und die daraus resultierende ernsthafte Schädigung unseres Planeten, wird der Tatbestand des Ökozids erfüllt. Die Formulierung als Straftat wurde entwickelt, um Menschen und den Planeten zu schützen, und es wurde so geschrieben, dass eine Schädigung der Umwelt geächtet werden kann, auch wenn Menschen nicht direkt betroffen sind.

Auch wenn es bereits einige Umweltrichtlinien und -gesetze auf der Welt gibt, fallen diese meist unter das Zivilrecht (nicht unter das Strafrecht) oder haben nicht die Tragweite, sich Schädigungen mit großem Ausmaß anzunehmen, die von Regierungen und Konzernen verursacht wurden. 

          mehr dazu hier 


Auf Europäischer Ebene treiben einige Parlamentarier:innen das Thema Ökozid voran. Um das zu unterstützen lädt Stop Ecocide International dazu ein, an einer Aktionswoche zum Thema Ökozid teilzunehmen, in der eigene Aktionen zu verschieden Themen statt finden können, siehe unten.

Die Aktionswoche startet am Sonntag (20.3.) vor dem globalen Klimastreik am Freitag den 25.03. - wir werden an dem Sonntag um 16:00 ein Webinar anbieten: https://us02web.zoom.us/j/88508651428