Offenbar hat die AfD die eigene Forderung nach finanzieller Förderung von Familien etwas zu wörtlich genommen.
Aber es gäbe da vielleicht eine Lösung.
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Offenbar hat die AfD die eigene Forderung nach finanzieller Förderung von Familien etwas zu wörtlich genommen.
Aber es gäbe da vielleicht eine Lösung.
Achim Truger @achimtruger.bsky.social
hier In aller Kürze / LinkedIn
Die Fraktion von CDU und CSU unterwandert im EU-Parlament von langer Hand geplant die Brandmauer
den neuesten Beweis liefert die dpa mit einer Recherche, die am Wochenende Wellen geschlagen hat. Es geht um Chatgruppen und persönliche Treffen, aber vor allem um die systematische Zusammenarbeit von Konservativen und Rechtsaußen-Block. Dass die Fraktionen sich ausgerechnet auf eine Verschärfung der Migrationspolitik geeinigt haben, verheißt nichts Gutes.
Das Ganze ist alles andere als ein Einzelfall - das zeigt die Monitor-Recherche zum Lieferkettengesetz. Handelt so eine Fraktion, deren Vorsitzender Manfred Weber noch Ende 2025 beteuerte, es sei ihm wichtig, dass es im Europaparlament „keine strukturierte Zusammenarbeit mit rechtsradikalen Parteien gibt“? Die Antwort liegt auf der Hand.🔗 dpa-Recherche: https://lnkd.in/ef25TPeg
🔗 Video: https://lnkd.in/dSJpntWJ
Dr. Astrid Deilmann /Campact
„Alman-MAGA“ – je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr wirkt dieser polemische Begriff wie eine treffende Beschreibung für die Entwicklung von Teilen der Union.
Wie komme ich darauf?
Da war zunächst die Nachricht, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer offenbar Buchläden heimlich durch das Bundesamt für Verfassungsschutz überprüfen ließ. Allein dieser Vorgang hat viele Menschen irritiert.
Doch inzwischen wirkt es so, als sei das nur ein kleiner Teil eines größeren Plans.
Denn nun bringt Innenminister Alexander Dobrindt die Idee ins Spiel, dass NGOs künftig grundsätzlich vom Geheimdienst überprüft werden sollen, wenn sie staatliche Fördermittel beantragen.
Standard hier András Szigetvari 17. März 2026,
Die EU ruiniert mit Klimaauflagen die Autobauer?Es ist ja nun wirklich nicht so, dass es keine tragfähigen Ideen gäbe... Im Gegenteil, die Zivilgesellschaft kämpft auf vielen Baustellen darum, die Zukunft unserer Gesellschaft, unser Miteinander zu stärken. Sie sollte nur noch gehört und ernst genommen werden.
Allianz pro Schiene e.V. /LinkedInDer Verkehrssektor reißt mal wieder seine Klimaziele
2025 wurden vom Verkehr 29 Millionen Tonnen mehr Treibhausgase in die Luft abgegeben als gesetzlich zulässig.
Das angekündigte Klimaschutzprogramm der Bundesregierung muss jetzt entschlossen gegensteuern und die Alternativen zur fossilen Mobilität gezielt stärken. Wir können uns diese routinierte Zielverfehlung nicht länger leisten:
Volker Quaschning @volkerquaschning.bsky.social
Für mehr Unabhängigkeit von Erdölimporten brauchen wir einen starken öffentlichen Verkehr.
Seit 2022 sind die Kosten stark gestiegen. Menschen mit niedrigen Einkommen sind auf ÖPNV angewiesen. Warum reden wir nur über Spritpreise und kaum über Tickets für Bus & Bahn ?
Marcus Wadsak / LinkedIn
(das sind fast 3 Euro auf 100km)
einfach 100 statt 130 - gut für deine Geldbörse, gut fürs Klima.
Stefanie Hauer / LinkedIn
Ein Verfahren nach dem anderen bestätigt: Unternehmen haften für den Klimaschaden, den sie verursachen. Und das gilt zivilrechtlich, ist also unabhängig davon, was die jeweiligen Regierungen machen. Denn jeder darf zwar wirtschaften – aber niemand darf dabei den Nächsten schädigen. Seit spätestens 1965 wussten die Großemittenten, was sie anrichten. Sie haben keinen Anspruch darauf, immer so weiterzumachen.
Sascha Müller-Kraenner
Der Bayerischer Verwaltungsgerichtshof folgt Auffassung der Deutsche Umwelthilfe:Lebendfallen und Nachtsichttechnik zur Fischotterentnahme verstoßen gegen Artenschutzrecht
Rico Grimm
Der dritte Golfkrieg treibt den Ölpreis hoch. Aber mittelfristig macht genau das Öl billiger.
Vor dem Krieg rechnete die Ölwelt mit zu viel Angebot. Ändert der Krieg etwas daran? Kurzfristig: auf jeden Fall. Logisch!
Catiana Krapp Redakteurin für Energie-Themen @Handelsblatt
Die Nachfrage nach Solaranlagen und Wärmepumpen boomt seit zwei Wochen.
Bei Enpal ist die Nachfrage im März um 70 Prozent nach oben gegangen. Bei 1KOMMA5° hat sich die PV-Nachfrage verdoppelt. Eon-Manager Filip Thon sagt mit Blick auf die Anfragen: „Wir werden regelrecht überrannt.“
Am 25. März 2026 muss die Bundesregierung ihr Klimaschutzprogramm vorlegen. Ein Programm, das verbindlich festlegt, wie Deutschland seine Klimaziele für 2030 und 2040 erreichen will.
Aktuelle Vorschläge steuern aber auf das Gegenteil zu: Weniger Klimaschutz, mehr Risiko. Wer heute den Klimaschutz schwächt, gefährdet Planungssicherheit, Investitionen und letztlich unsere Zukunft.
Prof. Dr. Remo Klinger / LinkedIn
Die bis 2030 zu schließende Klimaschutzlücke ist nach den soeben durch das Umweltbundesamt veröffentlichten Zahlen von 25 Millionen Tonnen auf 30 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente gestiegen. Die dafür nötigen Maßnahmen sind binnen 11 Tagen vorzulegen. Denn einerseits ist das durch uns mit der Deutsche Umwelthilfe erstrittene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. Januar 2026 unverzüglich zu erfüllen. Andererseits sieht das Klimaschutzgesetz vor, dass das nächste Klimaschutzprogramm, das diese Maßnahmen enthalten muss, bis zum 25. März 2026 vorzulegen ist.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/umwelthilfe-klimaklage-regierung-100.html
Stefanie Hauer
Wer erkämpft für uns das Recht auf Zukunft?
In der neuen Folge von Planetary Business ist Dr. Roda Verheyen mein Gast. Die Anwältin erklärt ihre bahnbrechende Strategie: Peu à peu schafft sie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die uns auf einen klimafreundlichen Pfad bringen.
Klimareporter hier von Stefan Schroeter 17.3.26
Zu viele Hürden für Energiegemeinschaften
Nur sehr langsam kommt die "Energiewende von unten" in der EU voran, stellt der Europäische Rechnungshof in einem neuen Sonderbericht fest. Gründe seien rechtliche Hürden sowie technische Hindernisse für Energiegemeinschaften.
Also ich erinnere mich hauptsächlich an Zugeständnisse, die die Grünen machten: §13b z.B., dem unseligen Bau-Paragrafen, der von der EU nach einigen Jahren Bautätigkeit für nicht rechtens erklärt wurde.
Bis dahin hatte die BW-Union ihn feste unterstützt, um auf der grünen Wiese weiter zu bauen, auch wenn die Grünen dagegen waren...Ein klarer Fall für eine gebotene Koalitions-Enthaltung - eigentlich...
Kontext hier Von Johanna Henkel-Waidhofer| Datum: 18.03.2026
Wirbel nach Landtagswahl
Mit der Behauptung, die Grünen vergifteten das Klima in Baden-Württemberg, vergiftet die CDU das Klima. Und die gemeinsame Arbeit in den vergangenen fünf Koalitionsjahren wird umgedichtet in eine phantasievolle Story von anhaltender Nötigung.
TAZ hier Kommentar von Kai Schöneberg 17.3.2026
Teures Benzin: Sorry, liebe Wutbürger!
Vermutlich muss Sprit noch viel teurer werden, bis es auch der letzte Autofahrer merkt: dass er sich nur mit einem Stromer von der Ölmafia lösen kann.
Focus hier Vera Stary Dienstag, 17.03.2026
Der Solar-Rekord, mit dem Pakistan jetzt Milliarden spart
Wie war das nochmal mit der höchsten Wirtschaftskompetenz, die die Bürger der CDU zuschreiben?
Es wird Zeit endlich das in den Blick zu nehmen was wirklich wichtig ist: wie wird es uns in 20 Jahren damit gehen? Und im Sinne der Generationsgerechtigkeit: Kann die nächste Generation das überhaupt noch stemmen?
Natürlich ist es wichtig, hier mit dem Finger auf dicke Fehler hinzuweisen, was sonst kann man tun, um das Verhalten in Zukunft zu ändern?
Dr. Franziska Brantner /Bündnis 90/ Die Grünen / LinkedIn
Die Bundesregierung betreibt Kreditbetrug!
Denn: Sie nutzt das Sondervermögen nicht wie abgesprochen.
Eine aktuelle Studie des ifo-Instituts zeigt: Friedrich Merz und Lars Klingbeil haben 95 % der Mittel nicht zusätzlich in Infrastruktur oder Klimaschutz investiert.
TAZ hier Kommentar von Nick Reimer 14.3.2026
Energiepolitik von Katherina Reiche
Der Kanzler sollte sich von seiner Wirtschaftsministerin trennen. Ihre Umfragewerte sind im Keller, selbst Energie-Unternehmen kritisieren sie.
Unbeliebte Bundesministerin für Wirtschaft und Energie: Nur 13 Prozent der Wähler:innen sind „zufrieden“ mit Katherina Reiches Arbeit
Lustig: "Tatsächlich war das Umweltministerium bei der Einigung zur Heizgesetz-Reform nicht eingebunden" schreibt der Focus in seinem Artikel.
Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wer dann zur Verantwortung gezogen wird, nach der Veröffentlichung des Klimaschutz-Programmes. Die DUH spricht sogar von "Beugehaft" - trifft das dann den armen Umweltminister, der einfach nicht gefragt wurde und trotz besserem Wissen noch auf Vernunft setzt?
Focus hier Florian Reiter 16.03.2026
Biologe, Wirtschaftswissenschaftler und Umweltethiker: so eine selten vielseitige Perspektive ist bestens geeignet, um die wachsenden und widerstreitenden Nutzungsansprüche an begrenzte Flächen – und damit Böden – konstruktiv zusammenzuführen.
"Worüber denken Sie gerade nach?" haben wir deshalb Stefan Einsiedel von der Hochschule für Philosophie München gefragt – wenige Tage vor der Agrarministerkonferenz.
In unserer allmontaglichen ZEIT-Gesprächsserie kritisiert er eine kurzsichtige EU-Agrar- und Naturschutzpolitik und den drohenden Demokratieabbau in Deutschland – beides auf Kosten unserer ohnehin bedrängten Lebensgrundlagen.
Zeit hier Interview: Christiane Grefe 16. März 2026,
Stefan Einsiedel: "Auch in unserem Grundgesetz steht: Eigentum verpflichtet"
Immer weniger Großgrundbesitzer prägen das Antlitz der Bundesrepublik, sagt der Umweltethiker Stefan Einsiedel. Wir sollten deshalb unseren Eigentumsbegriff überdenken.
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg / LinkedIn
2025 ging so viel Leistung neu ans Netz wie zuletzt 2017. Einen absoluten Rekord gibt es bei der genehmigten Leistung 2025: Anlagen mit einer Power von 660 Megawatt können gebaut werden.
Dafür braucht es aber stabile Rahmenbedingungen auf Bundesebene. Anlagenbetreiber brauchen Investitionssicherheit durch gesicherte EEG-Mindestvergütung - in Phasen, wenn der Börsenstrompreis unter 6 bis 7 Cent/KWh fällt.
Bayern hat dazu einen guten Vorschlag in den Bundesrat eingebracht: Ausweitung der EEG-Ausschreibungen plus echte Südquote, da eine gleichmäßigere Verteilung von Windkraft die Kosten für Netzausbau deutlich senkt.
Quelle: LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
Heise hier 15.03.2026,
Elektrobus-Boom in Deutschland: Fast 5000 Fahrzeuge im EinsatzNDR hier 16.03.2026 von Caroline Dünnebier
Neue Regeln für die Energiewende? Ellhöft macht sich unabhängig
Peter Jelinek @peterjelinek.bsky.social
Dass die Konservativen strukturiert mit der rechtsextremen AfD im EU-Parlament koaliert? Ahnten wir.
Dass das nachweislich so ist? Zeigen nun eine WhatsApp-Gruppe samt Treffen.
In der Gruppe hieß es nach der Einigung zum Migrationspakt: "Vielen Dank für diese hervorragende Zusammenarbeit".
hier Spiegel 14.03.2026,
Thünen-Institut/ LinkedIn
Zwar sind die Treibhausgas-Emissionen aus Wäldern, organischen Böden und landwirtschaftlichen Nutzflächen im Jahr 2025 um mehr als 30 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente gesunken. Mit der Emission von 26,9 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten blieb der deutsche Landnutzungssektor aber eine erhebliche Quelle für Treibhausgase.
Bis 2030 wird sich daran nichts ändern. Das zeigt die Projektion 2026, die künftig zu erwartende Emissionen modelliert.
Im Klimaschutzgesetz war vorgesehen, dass in Wald und Böden im Mittel der Jahre 2027 bis 2030 mindestens 25 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr dauerhaft eingebunden werden. Nun zeigen die aktuellen Berechnungen des Thünen-Instituts, dass stattdessen diese Menge bis 2030 freigesetzt wird.
Julia Bläsius /Agora Energiewende hier 41 Seiten
Gerade hat das Umweltbundesamt - German Environment Agency (UBA) die Emissionsdaten für 2025 veröffentlicht sowie den Projektionsbericht für 2030, 2040 und 2045, der anzeigt, in welche Richtung der Klimaschutz in Deutschland zeigt.
Drei Sachen stechen für mich hervor:
1. Die Emissionsdaten bestätigen die Erkenntnisse unserer Agora-Jahresauswertung im Januar: Deutschland verliert Tempo beim Klimaschutz.
Das vergrößert Deutschlands Klimalücke und verlängert die Abhängigkeiten von fossilen Energieimporten.
2. Obwohl der neue Projektionsbericht die geplanten Gesetzesänderungen noch nicht einpreist, ist der Klima-Puffer, den vor allem die Energiewirtschaft in den vergangenen Jahren aufgebaut hatte, massiv geschmolzen – im Vergleich zum Vorjahr um 95 Prozent auf nur noch knapp 4 Millionen Tonnen CO₂.
Und das ist ein unvollständiges Bild:
Es fehlen mögliche Mehremissionen aus dem geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG),
die Auswirkungen des Netzpakets auf den Erneuerbaren Ausbau und die Aufweichung der Flottengrenzwerte
Liste der Länder nach Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien
Peter Schildwächter /LinkedInDas technologieoffene Neuland. Aber bitte keine neue Technologie, die effizient ist und viel weniger kostet. Das widerspricht der jahrzehntelangen Unions-Tradition „Umverteilung nach oben“.
Viele der heute vor Deutschland platzierten 55 Länder hatten und haben KEINE besseren Voraussetzungen, als wir. Die hatten nur bessere Politik.
Quelle: Wikipedia
Falls
ihr die Veranstaltung verpasst habt, findet ihr die Aufzeichnungen hier:
Am 11. März 2026 jährt sich der 15. Jahrestag von Fukushima. Die Katastrophe hat eindrücklich gezeigt:
Atomkraft birgt nicht nur technische, sondern auch enorme geopolitische Risiken
Gerade jetzt, in diesen turbulenten Zeiten, wird umso mehr deutlich, wie verletzlich Europas Energieversorgung ist. Denn Russland hat nicht nur eine zentrale Rolle im globalen Brennstoffkreislauf, sondern aktuell auch die Kontrolle über das besetzte Kernkraftwerk Saporischschja.
Nils Dorenbeck
Linguistische Extremismusforschung
In seinem ersten Interview seit der Landtagswahl führt Manuel Hagel vor, wie schnell Beteuerungen zu hohlem anstatt angemessenem Pathos verkümmern
und das Bild des Charakters (Ethos) eines Redners beschädigen, wenn sie nicht auf der Ebene des Logos substantiiert werden und weder mit den übrigen Rede-Teilen noch mit dem sonstigen Handeln des Redners in Einklang stehen (aptum).
Hagel beteuert, dass er „für einen politischen Stil mit Anstand und Verantwortung“ stehe.
Gefragt nach dem Rehaugen-Video, seiner damaligen „Kommentierung“ und den „öffentlichen Reaktionen“, spricht er dennoch nur von diesen, übernimmt also keine „Verantwortung“.
Und auf die Frage, ob er angesichts von Forderungen aus seiner Partei, die nur bei einer absoluten Mehrheit der CDU gerechtfertigt wären, „ein Machtwort sprechen“ müsse, antwortet er schlicht: „Nein.“ Denn: „Wir lassen uns nicht herumschubsen.“
Na, aufschlußreich ist die Wortwahl auf jeden Fall: Sobald das Wort "Zukunft" in der aktuellen Gesetzgebung auftaucht, muss man wohl von zentralen Rückschritten ausgehen....
Jens Hilgenberg /BUNDDas #InfrastrukturZukunftsgesetz soll es erleichtern, trotz massiven Eingriffen in die Natur, neue zusätzliche #Autobahnen bauen zu können. Dafür soll auch die Öffentlichkeitsbeteiligung der Betroffenen vor Ort eingeschränkt werden.
Ich habe der Frankfurter Rundschau Rede und Antwort gestanden und die Position des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND Bundesgeschäftsstelle) aufgezeigt.
Frankfurter Rundschau hier 12.03.2026 Von: Joachim Wille
BUND warnt vor „Frontalangriff auf die Natur“ durch Infrastruktur-Gesetz
Das „Infrastruktur-Zukunftsgesetz“ soll den Autobahnbau beschleunigen. BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg warnt vor Rückschritten beim Umweltschutz und bei der Beteiligung vor Ort.
1,5 Millionen: so viele Einfamilienhäuser in Deutschland haben eine PV-Anlage. Klingt viel. Sind aber nur 8 % aller Einfamilienhäuser.
0,37 €: der aktuelle Durchschnittspreis pro kWh Strom vom Netz. Eigenproduktion mit PV kostet zwischen 0,08 und 0,12 €.
8–10 Jahre: die durchschnittliche Amortisationszeit einer Anlage auf einem Einfamilienhaus. Danach: 15–20 Jahre quasi kostenloser Strom.
70 %: soviel des eigenen Strombedarfs kann ein Haushalt mit PV + Speicher selbst decken. Ohne Speicher: ca. 30 %.
25–30 Jahre: die Mindestlebensdauer moderner PV-Module.
Die meisten Hersteller geben 25 Jahre Leistungsgarantie.
Das sind BTW alles fakten und trotzdem kennt sie ein Großteil der Hausbesitzer nicht.
zum Nachhören: hier
hier In aller Kürze /LinkedIn
Vorwurf der grünen Schmutzkampagne nur Debattenverzerrung?
Nach der Wahl in Baden-Württemberg machte die Union, vor allem Jens Spahn, die Grünen für das schlechte Ergebnis verantwortlich. Diese hätten mit einer „Schmutzkampagne" dafür gesorgt, dass Manuel Hagel nicht Ministerpräsident wurde.
Am vergangenen Sonntag war Oberbürgermeisterwahl in Ravensburg.
Ich habe Lust auf eine Zukunft, in der auch meine Kinder und künftigen Enkelkinder noch ein lebenswertes Leben führen können.
Ich habe Lust auf eine Zukunft, in der uns das Klima nicht bedroht.
Ich habe Lust auf ein Klima, das Mensch, Tier und Pflanzen genauso viel Möglichkeit gibt, ein gutes Auskommen in der Welt zu haben, wie ich mir ein solches Klima auch für unsere Gesellschaft wünsche.
Ich habe Lust, auf eine Zukunft, in der Fakten und Wissenschaft ein Leben ermöglichen, das nicht durch eine Gruppe hasserfüllter Menschen zerstört wird.
Ich habe Lust auf Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Ich habe Lust auf eine Welt, in der Menschen wie Trump, Putin und andere Diktatoren nichts zu sagen haben und starten sich so verstehen, dass wir alle in der Welt miteinander nach Lösungen für die Menschheit suchen..
Ich habe Lust auf ein Deutschland ohne Rechtsextreme und dafür mit einer Gesellschaft, die es schafft, ein ausgewogenes Verhältnis von Wohlstand, Sozialstaat und Zukunft zu erschaffen.
Es liegt an uns. Wer macht mit?
Zeit hier Ein Kommentar von Mariam Lau 12. März 2026,
Die taz bringt es heute auf den Punkt: Am Jahrestag von #Fukushima eine Atomrenaissance in der EU zu feiern, die gleichermaßen ungelöste Entsorgungsfragen, Sicherheitsrisiken und hohe Kosten verursachen würde, ist einigermaßen absurd.
Sind wir doch froh, dass wir - gerade auch in angespannter geopolitischer Sicherheitslage - mit der #Atomkraft Schluss gemacht haben. Der Rückbau wird noch teuer genug, ein Endlager ist nicht in Sicht und die gute Nachricht: günstige #Erneuerbare Energien sind bereits zu 60 Prozent verfügbar.
Jetzt Erneuerbare weiter entfesseln, das System deren Bedürfnissen anpassen und die Sektorenkopplung, Flexibilisierung und Digitalisierung schnell voranbringen.
Detlef Neuhaus LinkedIn
Es gibt politische Debatten, bei denen man sich fragt, ob wir aus Erfahrung tatsächlich lernen –
oder ob wir energiepolitisch in einer Endlosschleife gefangen sind.
Vor kurzem habe ich hier über die erstaunlich begrenzte Lernfähigkeit in Teilen der Energiepolitik geschrieben.
Man hat allerdings manchmal das Gefühl, dass es immer noch eine Stufe unglaublicher geht.
t-online hier 12.03.2026 (Quelle: dpa)
hier Kontext Von Johanna Henkel-Waidhofer| Datum: 11.03.2026
CDU nach Landtagswahl: Dann eben Neuwahlen im Herbst
Im Wahlkampf hat die CDU "Vorfahrt für Wirtschaft" in Baden-Württemberg versprochen. Nach der knappen Niederlage ist etwas anderes auf der Prioritätenliste nach vorn gerückt: die Grünen und Wahlsieger Cem Özdemir madig zu machen.
hier Tagesspiegel Ein Kommentar von Stephan-Andreas Casdorff 11.3.26
Özdemirs Grüne könnten auch eine Minderheitsregierung mit der SPD eingehen
Das Wahlergebnis umdeuten? Keine gute Idee. Nicht dass sich die Union am Ende an der Seite der AfD wiederfindet. Das würde ihr nicht bekommen.
Wir wollen mehr Energiewende. Und wir brauchen sie jetzt!
Selten war ein Signal aus der Wirtschaft so klar: Mittlerweile sogar schon über 3.300 Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen wenden sich gemeinsam gegen das Abbremsen der Energiewende – und gegen eine Energiepolitik, die fossile Abhängigkeiten verlängert statt Zukunft zu sichern.
Als Green Planet Energy eG sind wir als Erstunterzeichner dabei. Und je breiter der Appell wird, desto deutlicher wird: Das ist kein Branchen‑ oder Klima‑Nischenthema. Das ist die Stimme der Wirtschaft.
klimareporter.de hier ein Gastbeitrag von Eric Hartmann
Bei allen Meinungsverschiedenheiten - die Wahl in Baden-Württemberg wurde innerhalb der demokratischen Mitte gewonnen und das sollte für uns alle ein Grund zu Jubel sein.
Sehr bemerkenswert ist in diesem Rahmen die Nach-Wahl-Analyse bei Caren Miosga von Robin Alexander, der bis 2025 eine bedeutende Rolle bei der doch sehr konservativen (und wenig Grünen-zugeneigten) Zeitschrift "die Welt" bekleidete.
hier:
wir laden Sie herzlich zu unserer nächsten Online-Bürgersprechstunde
am 19. März von 19:00 bis 20:30 Uhr ein, mit dem Thema:
Wärmepumpe im Härtetest – was hat der Winter 2025/26 wirklich gezeigt?
Über folgenden Link können Sie sich bereits jetzt anmelden:
Spiegel hier Eine Kolumne von Christian Stöcker 08.03.2026
Ich lebe in der Zukunft.