Wir müssen angesichts der sichtbaren Eskalation der planetaren Krise einmal über das Porzellan im Elephantenladen sprechen.
Wie viel Technologieoffenheit können wir uns noch leisten?
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Wir müssen angesichts der sichtbaren Eskalation der planetaren Krise einmal über das Porzellan im Elephantenladen sprechen.
Wie viel Technologieoffenheit können wir uns noch leisten?
Klimareporter hier von Joachim Wille 13.9.26
Und sie erwärmt sich doch
In den USA ist ein wissenschaftlicher Leitfaden zum Klimawandel für Richter nach politischem Druck aus einem Standardwerk gestrichen worden. Hintergrund sind offenbar Klagen gegen Öl- und Gaskonzerne.
Anna Alex / LinkedIn
Es gibt einen Satz, den ich vom Chefvolkswirt einer Landesbank nicht erwartet hätte: Das Artensterben könnte die nächste Subprime-Krise auslösen!
Der Mann heißt Moritz Kraemer. Bevor er zur LBBW ging, war er bei Standard & Poor's Financial Services LLC Global Chief Ratings Officer. Er hat also jahrelang mitverantwortet, wie die Kreditwürdigkeit ganzer Staaten bewertet wird.
Ich könnte mich gut anfreunden mit einem Strategiepapier, dass immer wieder überarbeitet und doch eingebunden in langfristige Planungen ist !
"Es ist eine Politik, die weniger auf Parteiprofilierung von Wahlkampf zu Wahlkampf ausgelegt ist, sondern auf breiten Konsens und Langfristigkeit. " - hört sich das nicht traumhaft an in unseren Ohren?
Und doch: die Verkehrswende geht nur langsam voran - Geduld!TAZ hier 12.9.2026 Aus Helsinki Simon Jockers
Der Radweg des geringsten Widerstandes
UNO-Sonderberichterstatter sieht wachsende Ungerechtigkeit in Deutschland
Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat sich mit der sozialen Situation in Deutschland beschäftigt.
Der UNO-Sonderberichterstatter und Menschenrechtsexperte Surya Deva forderte die Bundesregierung dabei auf, die Sozialsysteme zu stärken. Die Unterschiede zwischen verschiedenen Gesellschaftsgruppen würden zunehmend zum Problem; Einkommen und Vermögen seien deutlich ungleichmäßiger verteilt als noch vor einigen Jahren.
Deva betonte, dies gehe zu Lasten einer ganzen Reihe von gesellschaftlichen Gruppen; benachteiligt seien unter anderem Frauen, Kinder, Einwanderer und Menschen mit Behinderung.
Frauen würden beispielsweise im Schnitt rund 16 Prozent weniger verdienen als Männer. Dieser so genannte Gender-Pay-Gap sei größer als in fast allen anderen westlichen Industrienationen. Deva schlägt in seinem Bericht für den Menschenrechtsrat unter anderem vor, die Erbschaftssteuer anzuheben.
Diese Nachricht wurde am 12.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
Utopia hier Von dpa und Florian Hauner, 11. September 2026
Internationaler Bericht deutet Anfang vom Ende des Verbrenners an
Das E-Auto lohnt sich immer mehr. Steigende Benzinpreise vergrößern die Spanne der Betriebskosten von Verbrenner und elektrischer Alternative.
Euronews hier Von Liam Gilliver am 12/09/2026
Selbsttragende Erholung: Fünf positive Kipppunkte können die Welt retten„Viel zu lange galt: Lösungen für Klima und Natur liegen außerhalb unserer Reichweite. Diese neue Studie räumt mit diesem Mythos endgültig auf.“
Es dauert nur eine Minute, um ein klares Zeichen zu setzen: Hände weg vom Naturschutz!
In der Europäischen Union werden derzeit wichtige Naturschutzgesetze aufgeweicht – zugunsten kurzfristiger Wirtschaftsinteressen einzelner Branchen.
Damit riskieren politische Entscheidungsträger:innen unsere Gesundheit und unsere Zukunft. Denn diese Gesetze schützen, was für unser Leben unverzichtbar ist: sauberes Trinkwasser, gesunde Lebensmittel, gute Luft und eine intakte Natur.
Kubas ikonische alte Benzinautos werden durch solarbetriebene elektrische Dreiräder ersetzt.
Das passiert nicht, weil Kuba eine sauber geplante EV-Strategie hat. Das passiert, weil das Land mit einer langanhaltenden Kraftstoffkrise und wiederholten Stromausfällen zu kämpfen hat.
Benzin ist knapp, der öffentliche Nahverkehr wurde gekürzt und das Stromnetz steht unter starker Belastung.
Utopia hier Von Benjamin Hecht 10. September 2026
EU: Erneuerbare Energien schaffen Hunderttausende Jobs – Bericht prognostiziert weiteren WachstumUtopia hier Von Benjamin Hecht 10. September 2026
Solarstrom und Windkraft nehmen an Fahrt auf und könnten eine Kaskade auslösen, die auch andere Sektoren mitreißt. Ein Forscher sagt, einige „positive Kipppunkte“ seien bereits überschritten.
Süddeutsche Zeitung hier
Verrat am Klima
Mit einem Sondervermögen wollte Deutschland Klimaschutzprojekte finanzieren. Jetzt aber nutzt die Regierung die Milliarden für andere Vorhaben – zum Ärger der Grünen.
Pressemitteilung am 09.09.2026
Am Samstag, den 12.09. um 16 Uhr veranstaltet das Bündnis Oberschwaben gegen Rechts eine Kundgebung.
Der genaue Ort in Ravensburg wird morgen bekanntgegeben.
Anlass ist, dass die AfD in Sachsen-Anhalt am vergangenen Sonntag fast eine absolute Mehrheit im Landtag erreicht hat. 43 Prozent, es fehlten nur noch 3 Sitze zur absoluten Mehrheit.
1932 gab es im damaligen Freistaat Anhalt eine ähnliche Situation. Die NSDAP erreichte damals 40 Prozent und konnte erstmals einen Ministerpräsidenten stellen. Die Kundgebung in Ravensburg steht unter dem Motto "Nie wieder ist jetzt! – die rechte Welle brechen".
Bruno Burger hier
Deutschlands Strom-Importe gehen massiv zurück
Bruno Burger: „Ob wir Strom importieren oder exportieren, bestimmen die Börsenstrompreise in Deutschland und unseren Nachbarländern.“
zwei Dutzend Umweltaktive vor dem Bundeskanzleramt in Berlin mit einem Banner, Aufschrift "Bundeskanzler Merz, wir nehmen Sie beim Wort! KLIMASCHUTZ UND KLIMAANPASSUNG JETZT!"; rechts im Bild, eine als brennende Erde verkleidete Person © Ben Kriemann
Arno Maurer, LinkedIn
Endlich eine mächtige Klima-Allianz aus BUND, AWO, NABU, WWF, Zukunftsrat Hamburg, Diakonie, Umweltinstitüt München und Dutzenden weiteren bekannten Organisationen fordert „Klimaschutz und Klimaanpassung JETZT!“ beim Bundeskanzler ein, angesichts immenser gesundheitlicher und wirtschaftlicher Schäden infolge zögerlicher oder fehlender Klimaschutzmassnahmen. Bitte gerne weiter verbreiten. Die Antwort wird sicher spannend.
Martin Jendrischik 10.9.26
Manager Claus Wattendrup hat heute einen Satz geschrieben, den man von Konzernmanagern selten liest: "Heute ist einer der stolzesten Tage meines Berufslebens."
Der Anlass: Vattenfall hat die finale Investitionsentscheidung für einen Batteriespeicher auf dem Gelände des Kernkraftwerks Brunsbüttel getroffen.
Brigitte Knopf / LinkedIn
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über unsere Analyse des Klima- und Transformationsfonds KTF: „Der Fokus des Fonds verschiebt sich zunehmend von Investitionen hin zu Entlastungen, die vor allem Unternehmen zugutekommen und keine transformative Wirkung entfalten“, kritisiert Zukunft KlimaSozial.
Dirk Neubauer / LinkedIn
Die Debatte im Bundestag um den Haushalt. Weidel hetzt, der Kanzler schafft es nicht, Antworten zu geben und schulmeistert sich steif durch alte Narrative.
Katarina Dröge, die Grüne , die ich eigentlich nicht mag, redet eine Rede, die die Themen der Zeit benennt. Mit Zorn, Selbstkritik und jeder Menge positiver und konkreter Energie. Ja. Mit Feuer.
Hackt auf den Grünen herum, ihr alten weißen Männer mit euren Phantasiejobtiteln. Heute ist es die Partei, die im Bundestag die einzige und richtige Antwort auf Sachsen-Anhalt gefunden hat.https://www.instagram.com/reel/DdEviDLNsD3/?stkn=bzU1Z3h1M3RrdHFs
„Wer die Demokratie retten will, der muss die Interessen der gesamten Bevölkerung im Blick haben – und nicht nur die Renditeerwartungen der Vermögenden.“
Marode Straßen, unbezahlbare Mieten, kaputte Schulen und eine Bahn, die kaum noch fährt. Auf der anderen Seite: Steuergeschenke für Milliardenerben und Krisengewinne für Großkonzerne.
In meinem aktuellen Artikel "Verkaufte Demokratie - Gründe für die Politikverdrossenheit" gehe ich der Frage nach, warum die parlamentarische Demokratie unter einer „selektiven Responsivität“ leidet und wie dieser Zustand den Nährboden für rechtsextreme Kräfte bereitet.
Gavin Mooney
Australien durchläuft eine der schnellsten Stromumstellungen in der entwickelten Welt, aber die nächste Phase wird schwieriger sein als die letzte.
Vor nur zehn Jahren stammten fast 90 % des australischen Stroms aus fossilen Brennstoffen. Heute stammt fast die Hälfte aus erneuerbaren Energien.
Das ist eine schnelle Veränderung, und sie ist viel schneller geschehen, als in Regionen wie der EU oder Nordamerika.
Liebe Menschen, die ihr euch für die Verkehrswende einsetzt,
heute schließt sich ein Kreis. Genau vor zehn Jahren, Ende August 2016 zog ich für mein Studium nach Groningen in den hohen Norden der Niederlande. Ich lernte eine wunderbare Fahrradstadt kennen und ein Land, in dem das Fahrrad viel mehr ist als ein reines Sportgerät, nämlich ein systemrelevantes und unverzichtbares Verkehrsmittel für die lebenswerte Stadt.
Mit dieser Erkenntnis kam ich zurück nach Deutschland und merkte plötzlich, wie autozentriert unsere Städte doch sind und wie wir alle Menschen, die nicht mit dem Auto unterwegs sind, im wahrsten Sinne des Wortes, an den Rand drängen. Aber vor allem stellte ich fest, wie sehr hierzulande den Menschen die Vorstellungskraft fehlte, dass Städte und Mobilität auch völlig anders gestaltet werden können und dass wir mit dem Fahrrad eigentlich eine Vielzahl unserer ökologischen Probleme lösen könnten.
Frankfurter Rundschau hier Artikel von Steffen Herrmann
Zu viel Aufrüstung, zu wenig Zukunft: Ökonom sieht AfD-Aufstieg als Folge falscher Wirtschaftspolitik
„Der politische Diskurs – insbesondere im konservativen Lager, in weiten Teilen der wirtschaftsliberalen Presse und bei Lobbyverbänden – ist völlig von der Realität abgekoppelt“, sagt Patrick Kaczmarczyk.
Ich frage mich: wieso kommt diese Forderung jetzt nach dieser Wahl, deren Ergebnis voraussehbar war. Wie viele Menschen haben sich für ein Prüfverfahren eingesetzt, wie viele den Aufruf unterschrieben, wie viele demonstriert. Und wie viele Analysen und Gutachten gibt es inzwischen - wie viele Verbände wurden bereits als gesichert rechtsextrem eingestuft.
Hört irgendeiner überhaupt noch der Zivilgesellschaft zu - oder dem Verfassungsschutz?
Oder muss man Schlimmeres befürchten, wird auf höchster Ebene die Zusammenarbeit gewünscht?
Kalle Pipoh / LinkedIn
Lieber Hendrik Wüst,
So sehr ich es auch begrüße, dass endlich mal jemand aus der ersten Reihe der CDU eine Prüfung der AfD auf Verfassungsfeindlichkeit anstoßen möchte, denke ich trotzdem, dass eine "Bund-Länder-Arbeitsgruppe" hier der falsche Weg ist.
Es ist nicht die Aufgabe der Politik, über die Verfassungsfeindlichkeit von Parteien zu entscheiden, sondern ausschließlich die des Bundesverfassungsgerichts.
Martin Krallmann / LinkedIn
Deutschland sucht nach industrieller Stärke. In Sachsen-Anhalt kann man sehen, dass wir sie längst haben.
Rund zwei Drittel des dort erzeugten Stroms stammen inzwischen aus erneuerbaren Energien. Das Land gehört bei der Windenergie zur deutschen Spitzengruppe – und in Magdeburg werden Windenergieanlagen bzw. zentrale Komponenten gefertigt und Produktionskapazitäten ausgebaut.
Windenergie ist dort längst mehr als Klimapolitik.
Christian Stoecker
Das hier ist der Grund, aus dem die Versuche, erneuerbare Energien und Elektrifizierung zu bekämpfen, immer hektischer und hysterischer werden. Es passiert schneller, als die Ölkonzerne dachten. Donald Trump gräbt mit seinem Krieg gegen Iran an ihrem Grab mit.
Die Wähler sind das Problem?
60 Prozent gegen die Demokratie? Oder 60 Prozent gegen die Politik der Bundesregierung?
Friedrich Merz hat nach der Wahl in Sachsen-Anhalt auf der Pressekonferenz einen bemerkenswerten Satz gesagt - fast 60 Prozent der Wählerinnen und Wähler hätten Parteien gewählt, die „unsere demokratischen Institutionen infrage stellen“.
Reiht euch am 03.Oktober um 12Uhr auch in Ravensburg bei der Menschenkette ein.
(Genauer Ort wird noch bekannt gegeben)
Die Menschenkette ist für alle Menschen, die sich friedlich für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen einsetzen möchten.
Wir stehen auf für:
Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann / Wirtschaftspsychologe auf LinkedIn
Demokratie beginnt mit der Zumutung, den anderen politisch ernst zu nehmen und den Wähler nicht zu verachten.
Das Ergebnis von Sachsen-Anhalt ist vor allem anderen eine Lektion in politischer Psychologie.
Wer Politik erfolgreich betreiben will, sollte zwei Dinge lernen: politische Probleme von ihrer permanenten Emotionalisierung zu lösen – und vor allem aufhören, den Wähler zu verachten.
Das klingt trivial. Offenbar ist es das nicht.
Cem Özdemir / Ministerpräsident von Baden-Württemberg / LinkedIn
Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit. Das heißt, die AfD ist Wahlsieger in Sachsen-Anhalt. Und das muss für alle demokratischen Kräfte bedeuten, dass nichts mehr bleiben kann, wie es ist, dass wir unsere Politik und unseren Politikstil grundlegend überdenken müssen.
Werner Koller, LL.M. / LinkedIn
"Die Partei braucht ein neues Narrativ, eine neue Erzählung, wohin sie eigentlich will." So Friedrich Merz gestern über die CDU. Puh ...
Klimareporter hier Interview: Tine Heni
Rechte der Natur
Die Lagune Mar Menor in Spanien ist das erste Ökosystem Europas mit eigenen Rechten. In Berlin will ein transdisziplinäres Treffen für Gewässerschutz einer Gesetzesinitiative Rückenwind geben, die auch der Spree eine Stimme verschaffen soll. Mitorganisatorin Barbara Unmüßig erklärt, wie.
hier Claenthinking 3.9.26
Solarer Kipppunkt: 64 Länder decken über die Hälfte ihres Stroms mit Wind, Wasser und Sonne
Albanien, Bhutan, Nepal, Island und Lesotho erzeugten 2025 ihren gesamten Strom aus Wind, Wasser und Sonne, 14 Länder kamen auf mindestens 95 Prozent.
Das zeigt eine aktualisierte Tabelle von Mark Jacobson (Stanford). Für Forscher ist das der Beleg für einen solaren Kipppunkt, einen positiven.
Wer verstehen will, dass sich der Präsident der TU München für eine PR-Kampagne für Verbrennungsmotoren einspannen ließ und viele Medien mitmachten oder darauf hereinfielen, der lese dieses hervorragende “Altpapier” von René Martens.
Martin Jendrischik
Die Weltwetterorganisation hat sich in ihrer 50-jährigen Geschichte noch nie so eindeutig festgelegt wie heute Vormittag in Genf:
Ein sehr starker El Niño kommt, und er bleibt bis mindestens Februar 2027.
Die Wahrscheinlichkeit dafür beziffert die WMO mit nahezu 100 Prozent. Ein Zurück gibt es nicht mehr.
Moritz Koch / Handelsblatt / LinkedIn
Die Brandmauer hat versagt, sie muss weg, da sind sich immer mehr Kommentatoren sicher. Ich glaube, das ist zu kurz gedacht.
Die Brandmauer dient nicht nur der Eindämmung der AfD, sondern auch, und das ist noch wichtiger, dem Schutz der CDU. Kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt habe ich mir im Handelsblatt ein paar Gedanken dazu gemacht.
Die Frage ist: welchen Weg geht Berlin? Wird die Wahl neue Wege möglich machen oder gibt es weiterhin ein Verhaften in der fossilen Auto-Politik?
Ingwar PerowanowitschKrass:
Nach Paris gibt es jetzt auch aus London Auswertungen darüber wie die Verkehrspolitik der letzten zehn Jahre die Luftqualität in der 🇬🇧 Hauptstadt verändert hat.
Das Ergebnis ist nicht weniger beeindruckend:
Lange war London für seine schlechte Luft berüchtigt. Große Teile der Stadt überschritten regelmäßig die Grenzwerte. Doch dann wurde 2016 der Labour Politiker Sadiq Khan neuer Bürgermeister.
Muss man das noch verstehen? Was ist los in der EU, dass sie so etwas unterstützen?
Es haben sich ja mehrere Parteien beschwert und darauf hingewiesen, dass es nicht fair zugeht....hier Gerade von der EU kommen doch immer wieder Beteuerungen zum schnellen Ausstieg aus den Fossilen? War da wirklich nicht mehr zu erwarten als von unserer Fossilen Ministerin?
Spiegel hier Ein Newsletter von Arvid Haitsch 03.09.2026
Wie man sich mit einer ehrlichen Elektroauto-Rechnung selbst belügt
Ein Diskussionspapier der TU München zur Klimabilanz von Elektroautos hat für Wirbel gesorgt.
Der Vorschlag der Professoren, nicht nur auf die fehlenden Abgase zu schauen, kann sinnvoll sein. Doch wem nützt er wirklich?
Klimafakten.de
Ein "White Paper" der Technical University of Munich zu Klima & Elektroauto rauscht grad durch den Blätterwald.
Was sagt die Forschung wirklich?
Achim B.C. Karpf
Die AfD nennt die Förderung erneuerbarer Energien eine „noch nie dagewesene Umverteilung von unten nach oben”.
Steht so im Regierungsprogramm. 20 Seiten Energiepolitik, „Kehrtwende um 180 Grad”.
Stefan Lohmann
Wie wäre es mit einer Politik für über 90% der Deutschen?
Danke an alle stabilen Wähler*innen!
Danke an alle, die sich für den Erhalt der Demokratie einsetzen, für Gleichstellung, Inklusion und eine lebenswerte Zukunft für alle.
Quelle: Danke an Ruprecht Polenz für diesen Hinweis.
Danke an Bundeswahlleiter.de
Frau Büüsker@uedio.bsky.social
In den nächsten Jahren wird die globale Temperatur plus 1,5 Grad ggü vorindustriellem Niveau erreichen. Und weiter steigen. Das Pariser Klimaziel, die Erwärmung bis zum Ende des Jh. auf 1,5 Grad zu begrenzen, ist damit durch Minderung alleine nicht mehr zu schaffen.
Der Kampf ums Wasser im Südwesten der USA wird immer härter.
Am Hoover Dam lässt sich die Dimension der Krise kaum übersehen: Der Stausee Lake Mead ist nur noch zu knapp 27 Prozent gefüllt, der Wasserspiegel liegt fast 70 Meter unter seinem historischen Höchststand. Die hellen „Bathtub Rings“ an den Felsen zeigen eindrucksvoll, wo das Wasser einmal gestanden ist.
Alle reden von Rollback beim #Klimaschutz - und den gibt es auch.
Aber gleichzeitig vollzieht sich gerade eine weltweite Energie-Revolution: In unserem DER SPIEGEL-Aufmacher „Sieg der Sonne“ schreiben wir über die unglaubliche Erfolgsgeschichte der Solarenergie - auch in Deutschland.
Meine SPIEGEL-Kollegen berichten für den Text aus Indien und den USA, ich war in Freiburg beim Fraunhofer ISE: neben Speichern und potenteren Solarzellen testen die Forscher dort auch sogenannte Netzbildende Wechselrichter.
Die Regierung will dem Klima- und Transformationsfonds 2,7 Milliarden Euro entziehen.
Meine klare Haltung: Finger weg von den Emissionshandel-Einnahmen im KTF!
Und damit stehe ich nicht allein da. 16 Organisationen stehen hinter dieser Aussage – vom Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) und der Wirtschaftsvereinigung Stahl bis zum NABU e.V. und dem WWF Deutschland. Industrie und Umweltverbände, Seite an Seite.
Uwe B. / LinkedIn
Deutschland ist ein sicheres Land, aber es gibt Handlungsbedarf, damit das so bleibt. Die aktuelle Regierung geht in die falsche Richtung.
Während AfD, Rechte medien und CDUler von Messermännern schwafeln und Überwachungsstaat, Remigration und amerikanische Spionagesoftware wie Palantir fordern, liegen die eigentlichen Gefahren ganz woanders.
Catiana Krapp / Handelsblatt
Kann Trump Europa im Winter den Gashahn zudrehen?
Unser Rechercheergebnis lautet: Ja.
Ich hatte mich das gefragt, seit Klaus Müller im DIE ZEIT-Interview mit Marlies Uken sagte: "In allen Szenarien sind Gashändler Stand heute auf amerikanisches Flüssiggas angewiesen."
Aus dem Nachbarland Österreich, aber auch für uns gültig
"Nichts untergräbt das Vertrauen in die Demokratie stärker
als eine politische Klasse, die nicht bereit ist,
das offensichtlich Notwendige zur
Lösung des drängendsten Problems unserer Zeit zu tun,
und sich stattdessen in
Ausflüchten und Beschwichtigungen ergeht."
Daniel Huppmann @danielhuppmann.bsky.social
Fünf Punkte für nationalen Green Deal (Österreich)
1️⃣ Stop Straßenneubau 🚫 🚘🚧 🚫
2️⃣ Konsequent raus aus Öl und Gas 🔌💨☀️🔋
3️⃣ Abbau klimaschädlicher Subventionen 💶
4️⃣ Renaturierung als Chance für Landwirtschaft 🌱
5️⃣ Konstruktive Rolle in der EU 🇪🇺
Minutenlang wird der Bundeskanzler im ARD-Sommerinterview zu hohen Energiepreisen befragt.
Ein Wort fällt dabei kein einziges Mal: Batteriespeicher.
Die Antwort von Friedrich Merz in Kürze: Der Atomausstieg habe das Angebot verknappt, die Weltmarktpreise für Öl und Gas könne Deutschland nicht beeinflussen, also baue man Gaskraftwerke und versuche, den Iran-Konflikt zu lösen. Mehr könne man nicht tun.
Christian Stoecker
Kolumne: Selbst die, die an Batteriegroßspeicher glauben, haben ihr rasantes Wachstum dramatisch unterschätzt.
Aktuelle Anschlusszusagen ergeben für Deutschland bereits ein Wachstum um den Faktor 27. Das wird das Stromsystem fundamental verändern (ob K. Reiche will oder nicht).