Dr. Franziska Brantner / Bündnis 90/ Die Grünen | LinkedIn
Wird die Bundesregierung ihr zuhören?
Deutschland darf den Ausbau der erneuerbaren Energien jetzt nicht ausbremsen!
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Dr. Franziska Brantner / Bündnis 90/ Die Grünen | LinkedIn
Wird die Bundesregierung ihr zuhören?
Deutschland darf den Ausbau der erneuerbaren Energien jetzt nicht ausbremsen!
Ingwar Perowanowitsch •
Die Nachrichten der letzten 7 Tage. Man kann es sich nicht ausdenken:
Der Standard-Artikel kündigt eine These an, deren Erklärung im Artikel leider äußerst vage bleibt - Tristan Horx geht bei LinkedIn auf dieselbe These ein und dient mir daher als gute Ergänzung.
Das unaufhaltbare Bedürfnis republikanischer Präsidenten, den Nahen Osten zu bombardieren, ist wahrlich keine Überraschung. Auch die daraus explodierenden Ölpreise nicht.
Was wir in Europa daraus lernen müssen, ist klar: mehr erneuerbare, unabhängige Energie. Vor allem Speicherkapazitäten. Wir haben zunehmend gelernt, Energieabhängigkeit von Despoten und Autokraten, das ist eine fragile Angelegenheit.
Nochmals ein Apell, die Petition gegen die Biber-Verordnung mitzuzeichnen.
Hier der direkte Link auf die Petition mit den Begründungen
Die Informationen zum Stand sind nicht ganz klar - von "Quorum erreicht" bis "es fehlen noch einige Hundert" - also bitte beteiligen und/oder Freundes- und Bekanntenkreis aktivieren.
Die Lage ist eigentlich klar:
NUR EINE RÜCKNAHME der Verordnung, nach der Biber wieder abgeschossen werden können,
Das Biber-Management in Baden-Württemberg hat sich bewährt.
Gabriela Lindner, BUND
Veröffentlicht am 6.2.2026 - läuft noch 26 Tage hier
Petent: BUND Landesverband Baden-Württemberg und NABU-Landesverband Baden-Württemberg
Die Unterzeichnenden fordern die Landesregierung auf, die „Verordnung der Landesregierung zum Schutz vor Beeinträchtigungen durch den Biber (Biberverordnung – BiberVO“, veröffentlicht am 20.01.2026), zurückzuziehen!
Klimaschutz kostet – neue Berechnungen zeigen jedoch, wie teuer es wird, wenn wir auf ihn verzichten
Das Umweltbundesamt bewertet die Klimaschäden neu. Allein die Emissionen eines Jahres verursachen demnach in Deutschland Verluste von Hunderten Milliarden Euro. Kommt das in der Debatte an?
Alex Kempkens hier
Danke Christian Stoecker & @marc-uwe Kling , herzhaft gelacht und wieder gut informiert.
radioeins
Marc-Uwe Kling trifft Christian Stöcker
Schreiben & Schreddern · 27.02.2026 ·
Christian Stöcker ist Professor für Digitale Kommunikation, den meisten dürfte er jedoch durch seine regelmäßige Kolumne "Der Rationalist" bei Spiegel Online bekannt sein. In dieser Folge von Schreiben & Schreddern fragt Marc-Uwe: Wie schreibt man eigentlich so eine Kolumne? Wie bleibt man rational in einer so irrationalen Welt? Wie bekommt man Aufmerksamkeit im Netz aus Ablenkungen? Und kann Journalismus die Welt vor dem "Journalismus" der WELT retten?
Allianz pro Schiene e.V LinkedIn
Gute Nachrichten: Nach 43 Jahren Stillstand fahren zwischen Calw und Weil wieder Züge!
Seit einigen Wochen sind nagelneue Batteriezüge im Einsatz und bringen die Menschen in der Region nach einer langen Durststrecke wieder auf der Schiene von A nach B.
Wie leider bei vielen Reaktivierungsprojekten, hat sich die Wiederbelebung der Strecke über Jahrzehnte hingezogen.
WiWo hier Stefan Hajek 04.03.2026
Nachfrage nach Solaranlagen boomt laut Händler wegen des Iran-Kriegs
Privatleute und Mittelständler kaufen seit dem Angriff auf den Iran Solarzellen für den Balkon oder das Dach des Eigenheims. Das hat vor allem einen Grund.
Focus hier In neuer "Terra-X"-Sendung 03.03.2026,
ZDF-Professor fordert Frage: "Was macht ihr Dänen anders?"t-online hier Amy Walker am 05.03.2026
Strafzahlungen der EU: Neues Heizungsgesetz kostet Steuerzahler über 40 Milliarden EuroSpiegel hier Von Stefan Schultz 03.03.2026,
Grüne legen Vorschläge für Energiewende-Turbo vorDeutschlandfunk-Recherche hier
Euronews hier Liam Gilliver 3.3.26

Pressemitteilung vom 04.03.2026 zur Landtagswahl 2026
Unter dem Motto, "Rassismus ist ein Problem im Stadtbild" veranstaltet das Bündnis Oberschwaben gegen Rechts
am kommenden Freitag, ab 16:30 Uhr,
auf dem Vorplatz, gegenüber dem Haupteingang der Oberschwabenhalle (Richtung Kuppelnauplatz),
eine Kundgebung.
Unter nachfolgendem Link können Sie sich die Aufzeichnung des Live-Talks sehr gerne erneut anschauen.
Dabei wünsche ich Ihnen ganz viel Freude! hier
Watson hier 02.03.2026,Oliver Wietlisbach
11 Grafiken, die hoffentlich nicht nur E-Auto-Fahrer interessierenFocus hier Jacqueline Arend 31.01.2026,
Jetzt zieht China der Welt auch noch beim Stromnetz davonKommt das Verbrenner-Aus zu spät?
Verhandlung am Bundesgerichtshof: Der Bundesgerichtshof hat über zwei Klagen aus den Reihen der Deutschen Umwelthilfe verhandelt. Die Kläger wollen, dass es schon ab 2030 keine neuen Verbrenner von Mercedes und BMW mehr gibt.
NTV hier 19.01.2026
Flussdeltas sinken ab - Millionen Menschen gefährdet
Martin Tillich • Utopia
„Wir sehen ja, was auf der Welt passiert.“
Mit diesem Satz bringt Harald Lesch auf den Punkt, was die Bundesregierung in der aktuellen GEG-Debatte offenbar nicht ausreichend berücksichtigt.
Gesagt hat er das schon Ende 2025. Und leider wirken diese Worte heute noch treffender als damals.
Die globalen Entwicklungen sind eindeutig, technologisch, wirtschaftlich, geo- und klimapolitisch.
Umso unverständlicher ist es, wenn politische Entscheidungen weiterhin fossile Abhängigkeiten verlängern statt sie konsequent zu reduzieren.
Zum Beitrag bei ZDFheute hier
Südkurier Ostrach hier 02.03.2026,Michael Hescheler
Diese Kombination hat es in sich: Drei Grüne Schwergewichte versammeln sich in Ostrach auf einem Fleck – das Publikum ist aus dem Häuschen.
Die Grünen können auch Blasmusik: Begleitet von einer Abordnung der Musikkapelle Ostrach marschieren Cem Özdemir, Winfried Kretschmann und Boris Palmer in die Ostracher Buchbühlhalle ein. Der Alb-Donau-Linzgau-Marsch soll zur Kreishymne des Landkreises Sigmaringen werden und wird deshalb zu solchen Anlässen aufgelegt.
Hanna Stauß, die Landtagskandidatin der Grünen, begrüßt auf ihre erfrischend unkonventionelle Art. „Willkommen allen Wunderfitzigen“, sagt sie zu all denen, die die Grünen beschnuppern wollen, doch wie sich im Laufe des Abends herausstellt, stehen die meisten der rund 550 Zuhörer der Regierungspartei ziemlich nahe.
Die Grünen feiern in Ostrach ein Volksfest: 550 Gäste verfolgen den Auftritt von Cem Özdemir, Winfried Kretschmann und Boris Palmer.
„Wir mussten etwa 300 Leute abweisen“, beschreibt die frühere Kreisvorsitzende Andrea Bogner-Unden den riesigen Andrang. Ein Livestream im Internet kam wegen des schlechten Empfangs nicht infrage. „Willkommen im ländlichen Raum“, formuliert die Kandidatin Stauß eine Aufgabe für die künftige Regierung, um dann zum eigentlichen Thema überzuleiten.
Einladung an Palmer
Die drei Grünen Elefanten nennt Stauß eine „krasse Kometen-Konstellation“, wobei Boris Palmer seit 2023 ein Ex-Grüner Elefant ist, aber das ist an diesem Abend nicht zu spüren. Die Kandidatin Stauß geht sogar so weit, dass sie dem wegen seiner ausufernden Facebook-Kommentare umstrittenen Oberbürgermeister von Tübingen eine Einladung ausspricht: „Im Kreisverband Sigmaringen müsstest Du nicht mit vielen Hürden rechnen.“
Als ob jemand im Wahlkampf Regie geführt hätte: Fast zeitgleich zum Schaulaufen der Grünen in Ostrach lässt sich der CDU-Konkurrent Manuel Hagel im benachbarten Pfullendorf blicken. Während Hagel nach etwa einer Stunde wieder weg ist, nehmen sich die Grünen Spitzenpolitiker zwei Stunden Zeit.
Die Runde ist höchst unterhaltsam und gewinnt nach einem anekdotischen Aufgalopp an politischer Tiefe. Doch erst zu den Anekdoten: Palmer bemerkt, dass es die Partei mit dem Trio nicht immer gut gemeint hat, und führt neben Özdemirs Nicht-Nominierung als Bundestagskandidat ein misslungenes Ausschlussverfahren an, das die Partei 1989 gegen Winfried Kretschmann führte, als dieser die Müllverbrennung befürwortet hatte.
Über seine persönlichen Verfehlungen spricht Palmer dagegen kaum, dafür umso offener über die mitten in der Nacht abgehaltene Hochzeit von Cem Özdemir im Tübinger Rathaus. Der als Standesbeamter fungierende Oberbürgermeister sollte für den Bräutigam 40 Rosen kaufen, was Palmer eigenen Angaben zufolge auch erledigte. Doch, obwohl Özdemir angekündigt haben soll, die Rosenrechnung zu begleichen, muss Palmer bis heute auf sein Geld warten.
Nicht nur beim Thema Rosen hält sich der Spitzenkandidat Özdemir vornehm zurück, auch als es um die in weite Ferne gerückte Fertigstellung von Stuttgart 21 geht, punkten eher Winfried Kretschmann und Boris Palmer. Der Ministerpräsident spannt den Bogen zum umstrittenen Milliardengrab, als er über einen Besuch von Papst Benedikt erzählt. Kretschmann holte Ratzinger vom Flughafen ab, als der Heilige Vater den Landesvater bei einer 15-minütigen Privataudienz auf Stuttgart 21 ansprach.
Stuttgart 21 und der Papst
Der Papst wollte wissen, warum das Bahnprojekt die Bevölkerung spaltete und einen veritablen Konflikt auslöste. Kretschmanns Erklärung: „Weil das Großprojekt durchgedrückt wurde, ohne ernsthafte Argumente in die Waagschale zu werfen.“ Eine Lehre von Stuttgart 21 sei, so Kretschmann, dass die Bevölkerung heute einbezogen werde.
Während Kretschmann den großen Bogen spannt, wechselt Palmer zur Tagespolitik, indem er auf die CDU zu sprechen kommt. Dem grünen Verkehrsminister die Schuld für Mehrkosten und Verzögerungen zu geben, sei dreist und unchristlich. „Wir haben damals gesagt, warum Stuttgart 21 nicht funktioniert, und wir versuchen das jetzt zu reparieren. Deshalb kann man uns nicht die Schuld geben.“
Über die schwächelnde Wirtschaft und den Klimaschutz leitet Moderatorin Xenia Rebsam zur Reform des Heizungsgesetzes über, bei der Palmer der Koalition in Berlin Dummheit unterstellt. Der zweite Frühling für Gas- und Ölheizungen würde Milliardeninvestitionen in Fernwärme oder Wärmepumpen entwerten.
Statt der politischen Attacke ist Spitzenkandidat Özdemir um Ausgleich bemüht. Als Ministerpräsident will er in die Hochburgen der AfD gehen und sich der Debatte mit den Wählern stellen. Özdemir zitiert den Philosophen Hans-Georg Gadamer, nach dem die Voraussetzung für ein Gespräch die Tatsache sei, dass der andere recht haben könnte.
Wie Besucher den Auftritt erleben
Diese ausgleichende Art Özdemirs kommt bei den Gästen an. Maria Baader aus Frickingen lobt den „fairen Umgang in der Partei“. „Ich fand Cem Özdemir super stabil und ich fand gut, dass wir über den Klimaschutz gesprochen haben“, sagt Roman Muth aus Weingarten.
Ob die Grünen im Schlussspurt die CDU noch einholen können? „Ich habe mein Leben lang Grün gewählt, aber ich habe Zweifel, dass Özdemir in der momentanen Situation die Wahl gewinnen kann“, sagt Gerhard Weber aus Krauchenwies.
Oxfam Deutschland
Heute vor einem Jahr hat die CDU/CSU ihre "kleine Anfrage" mit 551 Fragen zur Finanzierung von NGOs gestellt.
Tim Meyer • hier
Auch Industrierevolutionen erleben harte Gegenwehr…
Um den Siegeszug der Dampfmaschine aufzuhalten, wurde mit der "Sabotage" sogar eigens ein ganz neues Format erfunden: Arbeiter haben Holzschuhe, auf französisch "Sabot" in Maschinen geschmissen, um die zu beschädigen.
Auch die weltweite Elektrifizierung und die Erneuerbaren Energien erleben eine neue Welle der Gegenwehr.
Die Verliererseite mobilisiert noch einmal alle Kräfte, in Deutschland und weltweit. Kommunikativ oft gut verpackt, in der Sache jedoch eher unsubtil.
Gleich vier Gesetzesvorhaben der Bundesregierung haben wir in den letzten Wochen gesehen, die die fossile Vergangenheit deutlich länger fortschreiben würden anstatt zukunftsgewandt auf Elektrifizierung und Modernisierung unserer Volkswirtschaft zu setzen: Netzpaket, GEG, EEG und „Kraftwerksstrategie“.
Spiegel /Kolumne von Christian Stöcker hier 01.03.2026,
Die Union legt die Axt an die deutsche Klimapolitik, die SPD macht mit. Das ist kurzsichtig: ökonomisch, gesundheitlich, geopolitisch und klimatisch. Die Koalitionäre ignorieren etwas Zentrales.
Es gibt da eine klare Kausalkette, die in der Regierung offenbar in Vergessenheit geraten ist.
Kurzbericht
Jubiläumskonzert "Fünf Jahre Alti-Waldbesetzung"
Über 100 Menschen, von jungen Familien bis zu älteren Semestern, feierten am Sonntag, 1.März unter freiem Himmel das Jubiläumskonzert mit Ronja Künstler, in der Waldbesetzung im Altdorfer Wald.
Der Wald bei Vogt/Grund ist bereits seit Februar 2021 besetzt, um hier eine weitere, geplante Kiesgrube im Altdorfer Wald zu verhindern. Neben dem Walderhalt, geht es den Aktiven auch um den Schutz des Trinkwassers, das in Baienfurt und Baindt aus dem Wasserhähnen fließt und aus dem Einzugsgebiet des entstandenen Baumhausdorfes entspringt.
Besondere Aufmerksamkeit legen die Verantwortlichen auch auf eine Bauwende, denn ein Großteil des abgebaute Kies soll in klimaschädlchen Beton verwendung finden. "Statt immer mehr Neubauten mit hohem Betoneinsatz sollte lieber Leerstand intelligenter genutzt und auf klimafreundliche und nachwachsende Baustoffe gesetzt werden", so das erklärte Ziel der Baumbesetzer:innen.
Dänische Botschaft in Deutschland / LinkedIn
Es sieht fast danach aus, als könne Deutschland an diesem Wochenende das Ende der Heizperiode einläuten. Ein guter Zeitpunkt zurückzuschauen – und zwar auf diese Zahlen:
So heizen Dänemark & Deutschland!
Während in Deutschland viel über Wärmewende diskutiert wird, ist Fernwärme in Dänemark längst fast flächendeckend vorhanden.
Mit Wärme aus erneuerbaren Energien, Abwärme und Abfallverbrennung sind dort rund 75% der Fernwärme grün und bezahlbar. Das ist gut und wichtig, nicht nur fürs Klima, sondern vor allem für mehr Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit.
NTV hier Das Klima-Labor von ntv 01.03.2026,
Capital hier Kolumne von Timo Pache 27. Februar 2026
Politik im „Innovator's Dilemma“Manager-magazin hier 01.03.2026 - leider hinter Bezahlschranke
Wie Trump für einen Solarboom auf Kuba sorgtTrumps Öl-Embargo gegen den Inselstaat sorgt für Stromausfälle. So kommt China zum Zug – und liefert Unmengen Solarpaneele an Kuba. Wird das die schnellste Energiewende der Welt?
Wir haben Sie in den letzten Monaten bereits mehrfach über den juristischen Angriff auf Greenpeace USA und Greenpeace International informiert.
Doch was wir heute berichten müssen, markiert eine neue, erschreckende Eskalationsstufe.
Bruno Burger •
Aufgrund der aktuellen politischen Ereignisse haben wir das Programm für die nächsten Energy-Charts Talks geändert und besprechen nur die Änderungen zum GEG und EEG.
Datum: Montag, 02.03.2026, 17 Uhr
Teilnahme mit MS-Teams:
- mit Anmeldung und mit Chatfunktion:
Email an bruno.burger@ise.fraunhofer.de
Golem hier 25. Februar 2026 Mario Petzold
Deutsche Emissionen kosten 640 Milliarden EuroEin neidvoller Blick über die Grenze: was doch alles möglich wäre....wenn Smart Meter endlich mal verbreitet wären.
Standard hier Benedikt Narodoslawsky27. Februar 2026
Strompreise
Neuer Tarif: Energiefirma bietet Gratisstrom zur Happy Hour in warmen Monaten an
Von April bis August will das Tiroler Energieunternehmen Gutmann seinen Kunden am Wochenende und feiertags vier Stunden kostenlos Strom liefern – in ganz Österreich
hier ORF 26. Februar 2026,
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will, dass Besitzer von Dachsolaranlagen keine Vergütung mehr bekommen, wenn sie Strom ins Netz einspeisen. Der Zwang zur Direktvermarktung stellt PV-Inhaber vor hohe bürokratische Hürden.
Energieministerin Thekla Walker hält die Abschaffung der Einspeisevergütung für PV insgesamt für den falschen Weg.
Warum? Nach einer Umfrage unter Solarinstallateuren würden sich lediglich vier von zehn Kunden ohne Einspeisevergütung noch eine Solarstromanlage im Heimsegment anschaffen, so der BSW – Bundesverband Solarwirtschaft e. V..
„Wir wollen, dass Bürgerinnen und Bürger sich eigenverantwortlich Solar-Panele aufs Dach packen und die Energiewende vorantreiben“, so Thekla Walker. Die Abschaffung der Einspeisevergütung würde zu weniger Ausbau von #Solarenergie führen.
Netzüberlastung an sehr sonnigen Tagen ist ein reales Problem – aber lösbar mit Vor- statt Nachteilen für die BürgerInnen.
Wie? Durch Beschleunigung beim Roll-Out von Smart Metern, intelligenten Stromzählern. Smart Meter ermöglichen dynamischen Stromtarife. Diese setzen Anreize, Strom bevorzugt dann zu verbrauchen, wenn viel ins Netz eingespeist wird bzw. sich einen Speicher zu installieren, um diesen zu laden, wenn die Börsenpreise niedrig sind und ihn kostenlos zu entladen, wenn die Börsenpreise hoch sind.
„Intelligente Steuerung von Verbrauch ist der bessere Weg zu geringeren Netzkosten als den Ausbau der Solarenergie zu drosseln und die Arbeitsplätze der Branche zu gefährden“, so Thekla Walker.
Außerdem „Statt bei Privatpersonen auf die Bremse zu drücken, muss der Bund bei der ohnehin anstehenden Modernisierung der Netze aufs Tempo drücken und es fit machen für den Abschied von fossilen Energieimporten.“
Facts: In Deutschland liegt die Smart Meter Quote aktuell bei 3,8 % (Stand: September 2025). EU-Schnitt: 63 %
hier VonRené Hesse 27.02.26
Da ist sie: die erste Kolumne von Frauke Brosius-Gersdorf in der Süddeutsche Zeitung.
Und ich würde sagen, sie bricht mit einigen falschen Erwartungen an ihre Person.
Ihr Thema: das Verfassungsgerichtsurteil zum Klimaschutz und künftigen Generationen vor fünf Jahren.
Sie stellt die berechtigte Frage, ob das mit den benachteiligten künftigen Generationen nicht auch die Finanzen betrifft - angesichts der aktuell hohen Verschuldung, die für Verteidigung sogar unbegrenzt möglich ist.
In aller Kürze LinkedIn
Die Folgen der Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes von Union und SPD bringt Volker Quaschning hier sehr gut auf den Punkt.
Das hab ich leider sehr kurzfristig entdeckt und es scheint nur in Biberach (in der Nähe) gestreikt zu werden....
Creatives for Future Deutschland
Morgen gehen wir wieder auf die Straße!
Im Frühling wird gewählt – in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz.
Und genau deshalb gehen wir auf die Straße.
Denn Klimapolitik wird nicht nur von der Bundesregierung gemacht:
Kommunale Wärmewende, gerechte Mobilität, Flächen für Windkraft, lebenswerte Städte – vieles davon wird vor Ort oder auf Landesebene entschieden. Außerdem können Mehrheiten im Bundesrat entscheidend sein, z. B. um die Erdgasbohrungen vor Borkum zu verhindern.
Tim Meyer • LinkedIn
Auf gleich vier Ebenen wirkt der Schaden, den die gestern veröffentlichten Eckpunkte der geplanten Änderungen am Gebäudeenergiegesetz anrichten bzw. anrichten würden
Ich glaube, das ist einer der wichtigsten Artikel der letzten Zeit, denn er fasst zusammen was bei uns gerade so fatal schief läuft: Obwohl in Leipzig gerade aufgrund der Klage der Deutschen Umwelthilfe bestätigt wurde, dass das Klimaschutzprogramm zwingend nachgebessert werden muss, sucht die aktuelle Regierung ständig nach neuen Wegen, die erreichten Fortschritte weiter zu verwässern.
Dem Umweltminister Schneider aus der SPD kommt die zweifelhafte "Ehre" zu, das Programm fortzuschreiben, das von CDU/CSU nach Kräften sabotiert wird. Genau aus diesem Grund hatte die vorletzte Umweltministerin Schulze auf die Sektorenlösung gedrungen, die dann wieder von der Ampel gelöst wurde. Ein fataler Fehler!
Riffreporter hier von Christian Schwägerl 25.02.2026
Klimapolitik: Auf dem Weg zu ökologischen Rekordschulden
Am Freitag, 27.02. wird es von 11.30-13.30 Uhr auf dem Marienplatz einen Stand mit geretteten Lebensmitteln geben, die an Passant*innen verteilt werden.
Kommt gerne vorbei und macht euch selbst ein Bild davon, was alles in der Tonne landen würde.
Wir fordern von der Stadt, dass sie sich noch mehr gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt und von der Politik, dass Lebensmittel aus dem Müll retten kein Diebstahl und somit Straftatbestand mehr ist.
Die geretteten Lebensmittel, die verteilt werden, stammen nicht aus Containern, sondern werden uns von Läden gespendet, da sie z.B. kurz vor dem Ablaufdatum sind.
Die Aktion ist unabhängig von Foodsharing, die sich seit Jahren sehr engagiert mit viel Energie gegen die Lebensmittelverschwendung einsetzen. Von ihnen ist auch der erste Fairteiler in Kooperation mit der Stadt entstanden.
Weitere Ideen für ein klimagerechtes Ravensburg auch auf rav-klima-gerecht.de
Thematisch geht es um konkrete Vorschläge und Anregungen um die Stadt sozial klimagerecht zu machen. Aber auch darum was in Ravensburg schon in die richtige Richtung geht.
Treffpunkt ist um 11:30 Uhr am Schadbrunnen. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen unter www.rav-klima-gerecht.de
Wer eine Wärmepumpe und PV auf dem Dach hat, kombiniert beides – mehr oder weniger optimiert.
Zusätzlich werden laut BSW-Solar acht von zehn neuen PV-Anlagen bereits mit Batteriespeicher installiert.
Trotzdem lohnt sich ein systematischer Blick, um die unterschiedlichen Kombinationsvarianten zu untersuchen.
SWR Hier 24.2.2026,SWR-Reporter Steffen Mierisch
12.000 Module: Hier steht jetzt die größte Solaranlage auf Dächern am Bodensee