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„Ein Geheimnis geteilt“:Wie ein Klima-Notfallbriefing Fachleute zu Tränen rührt
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
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„Ein Geheimnis geteilt“:Guenter "Ulv" Lintzen / LinkedIn
Wer schlau war, ist von Gas und Öl weg.
Die meisten Mieter hatten keine Wahl.
Da die korrupte deutsche Politik fossile Heizungen fördert und Vermieter nicht bestraft, die nicht sanieren. Ölheizungen wurden nun bis 2045 von der CDU/ SPD erlaubt. Unglaublich. Zahlen muss der Mieter diese Zeche. Der Vermieter hat sicher ne Wärmepumpe in seiner Villa. In Dänemark sind fossile Heizungen seit 15 Jahren verboten.
FAZ hier Von Patrick Welter 17.08.2026,
Der kommende Winter könnte den Euroraum härter treffen als Dürre und Hitze
Die Hitzewellen dürften das Wachstum nur bedingt belasten. Auch den Energiepreisschock im Zuge des Irankriegs hat die Wirtschaft im Euroraum gut verkraftet. Risiken konzentrieren sich zunehmend auf die Energie im kommenden Winter.
Update 19.8
GermanZero
Guter Vorstoß, liebe SPD, aber Klimaanpassung allein reicht nicht! Auch wenn wir den Vorstoß der SPD begrüßen, ist klar, es muss endlich etwas passieren.
Der Klima-Aktionsplan, den mehrere SPD-Bundesminister:innen vorgelegt haben, und die Forderung, die „Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung und Naturschutz“ im Grundgesetz zu verankern, klingen auf den ersten Blick gut. Allerdings reicht eine Klimaanpassung nicht, wenn parallel der Klimaschutz radikal zurückgedreht wird.
Denn ohne eine konsequente Klimapolitik, die den CO2-Ausstoß radikal senken kann und Klimaneutralität ermöglicht, bleibt Klimaanpassung nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Alfred R. Krappel 18. August 2026
Ampel am Galgen: Mit dieser Vorrichtung am Traktor fuhr ein niedersächsischer Landwirt nach Berlin. (Quelle: LsV Wesermarsch, t-online)
Drei Millionen Tonnen Getreide verdorrt. Der Bauernverband fordert: billigeren Diesel.
Daniel Mautz
Ein Mensch mit einem Feuerzeug ist offenbar leichter zu verurteilen als jahrzehntelange politische Untätigkeit beim Klimaschutz.
NRW-Innenminister Herbert Reul nennt den mutmaßlichen Verursacher des größten Waldbrands in der Geschichte des Bundeslandes einen Idioten.
Landschaften gegen die Dürre - Stalins „Großer Plan zur Umwandlung der Natur“ und seine Lehren für heute
Ich habe immer wieder Geschichten und Zahlen zu Stalin's großen Wiederaufforstungsprojekten in der UdSSR bzw. in der Ukraine gehört, und wie dies beigetragen hat u.a. den Grundwasserspiegel wieder anzuheben.
Peter Jelinek / LinkedIn
Die Folgen der Klimakrise (und des Wetterphänomens El Niño) sind im eigentlichen Sinne nicht politisch.
Sie sind lediglich physikalische Gesetzgebungen, vor denen uns eine Reihe an Klimaforscher*innen konstant seit den 1980er Jahren warnen.
Das Schweigen des Kanzlers und des EU-Rates – und folglich auch der EU-Kommission – wiederum schon.
Kein Hitzegipfel in Berlin oder Brüssel, nicht einmal ein Notfalltreffen zur kürzlich aufgetretenen Stromkrise in Ungarn oder Rumänien oder zur sich anbahnenden historischen Ernteausfällen, die preislich früher oder später in den Backstuben und damit den Verbraucher*innen landen werden.
Aber es passt zur Zeit und eben jene Zeit müssen wir uns genauer anschauen, um zu verstehen, wieso das Schweigen so groß wie die derzeitigen Folgen der Klimakrise ist.
Der neue Klimabericht aus Brüssel hier
Peter Jelinek 16. August 2026
Wie aus dem Klimanotstand die Kettensäge wurde
... denn mit diesem nun nochmals als verfassungswidrig eingeschätzten Netzpaket werden bereits genehmigte und im Bau befindliche Investitionen v.a. in Windkraft plötzlich zunichte gemacht.
Von 71 Mrd Euro Investitionsvolumen reden Branchenkenner.
Das neue Rechtsgutachten des Bundesverband WindEnergie e.V. zeigt nun auf, dass das verfassungswidrig ist:
"Die Bundesregierung greift in geschützte Rechtspositionen von Vorhabenträgern ein, die ihre Projekte bereits jahrelang planen und teilweise bereits Genehmigungen und Zuschläge erhalten haben. "
Angesichts der aktuellen Forderungen des Deutscher Bauernverband e.V. möchte ich mal den Landwirt Martin Jucker mit den Worten zitieren, die er mir für mein Buch "Regenerative Wirtschaft" gesagt hat:
"Wir haben immer großen Wert darauf gelegt, langfristig zu denken. Wir sind hier die fünfte Generation, und der Hof soll noch für viele Generationen erhalten bleiben.
Da bringt es nichts, in 5-Jahres-Zyklen zu planen. Ich bin überzeugt, dass wir mittelfristig mit weniger Aufwand mehr Ertrag erwirtschaften werden.
Wir haben den degenerativen Prozess umgekehrt, bauen wieder fruchtbare Böden auf und schaffen ein insgesamt resilienteres Produktionssystem.
Kritische Infrastruktur endet nicht an der Landesgrenze
Rumäniens Kernkraftwerk Cernavodă musste wegen des historisch niedrigen Wasserstands der Donau heruntergefahren werden. Damit fehlte zeitweise eine Anlage, die normalerweise rund 20 Prozent des rumänischen Stroms erzeugt.
Unterstützung kam aus Bulgarien: Dort aufgebaute Batteriespeicher nahmen tagsüber überschüssige Solarenergie auf und stellten sie in den kritischen Abendstunden auch den Nachbarländern zur Verfügung.
Baggern für das Klima
Wir brauchen mehr Wasserrückhalt in der Fläche - sei es über Humusaufbau in landwirtschaftlich genutzten Böden sowie im Wald, über Rückstau von Drainagen und Gräben, über Agroforst und Keyline Design, Wiedervernässung von Mooren und auch Auen, oder über neue Retentionsflächen.
Die Einschläge kommen näher: Wenn Südeuropa brennt, fragen wir uns ja nur, wo wir nun alternativ Urlaub machen oder ob der Heimflug noch geht. Aber was ist, wenn´s daheim lodert?
Köln in der Klimafalle: Die Lebensader der Stadt, der Rhein, trocknet immer weiter aus.
Und nun beginnt es im Eifler Umland zu brennen.
Plötzlich ist der Klimawandel kein Problem mehr für Staaten und Regionen, in denen es im Sommer schon immer heiß und trocken war, oder deren Landflächen knapp über oder sogar unterhalb des Meeresspiegels liegen.
Ist Klimaanpassung wirklich nur die kleine Schwester von Klimaschutz? Wird das Wort Anpassung (es suggeriert Symptombekämpfung) dem Inhalt tatsächlich gerecht? Ich bin überzeugt, dass da viel mehr drin liegt.
Ein neuer Umgang mit Wasser in der Landschaft ist nicht nur unausweichlich, sondern schafft reale, konkret erlebbare Verbesserungen.
Wenn wir vom Verzweifeln ins Handeln kommen, treffen wir vermehrt auf Verbündete und offene Türen und lassen die Apathie und unser krisengeplagtes, verunsichertes Mindset hinter uns. Und es gibt so viele Handlungsmöglichkeiten und Synergien, die motivierend und erreichbar sind.
Niels Werdenberg LinkedIn
Wir brauchen mehr Wasserbäuerinnen.
Wenn die Niederschläge dann wieder kommen, müssen wir sie in der Fläche bremsen, sie versickern lassen, Böden und Grundwasser sättigen, und erst den Überschuss, möglichst zeitverzögert dann in die Gewässer leiten. Hier ist v.a. die Landwirtschaft gefragt.
Jürg Vollmer / LinkedIn Aug. 11, 2026 (Schweiz)
Das Wasser soll nicht von Feld und Wiese abfliessen.
Das «Slow Water»-Projekt will es bremsen und speichern.
https://www.food-revolution.info/p/trockenheit-duerre-2026-slow-water
Ich muss ganz provokativ fragen: An welcher Stelle kann man bitte erkennen, dass CDU und SPD einen Plan zum Klimaschutz verfolgen? Der Umweltminister, der sich nie durchsetzen kann, nun gut - aber sonst?
Thomas Frey/dpa : Die lagen mal im Wasser: Sportboote im Hafen von Koblenz-Ehrenbreitstein.Christoph Bals / Germanwatch
Lesenswerter Kommentar von Michael Bauchmüller, Süddeutsche Zeitung :
„Was in Deutschland und Europa gerade passiert, wird auch AfD-Wählern nicht entgehen: wenn Autobahnen wegen Waldbränden gesperrt werden. Wenn der Elbpegel bei Magdeburg mittlerweile noch bei 37 Zentimetern liegt. Wenn Maisfelder nicht mehr grün sind, sondern hellbraun. Wenn der Opa nur mit Not Hitzewelle um Hitzewelle übersteht, oder der Hitze gar zum Opfer fällt; wie jene 12 500 Menschen, die nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts bis Anfang August daran starben. Das könnte doch manchem zu denken geben, ob nicht diese „Klimareligion“ vielleicht doch mehr ist als eine Glaubensfrage.
Daniel Mautz / LinkedIn
Schleimklumpen, Rekordtiefs, tote Saison.
Am Bodensee ist alles ganz normal.
Juli 2026. Grün-braune Schleimklumpen treiben auf dem Wasser in Lindau. Das Gesundheitsamt warnt vor dem Baden, weil Cyanobakterien sich in den überhitzten Flachwasserzonen explosionsartig vermehren.
Skepsis aus der Union nach Vorschlag von Bundesumweltminister Schneider zu Grundgesetzänderung zu Klimaanpassung
Der Vorstoß von Bundesumweltminister Schneider, die Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe des Staates in das Grundgesetz aufzunehmen, sorgt für unterschiedliche Reaktionen. Kritik kommt aus der Union.
Aktionsprogramm hier
Moore wieder vernässen, Flussauen renaturieren, Wäldern mehr Resilienz verleihen – Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) will das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz in einer neuen Fassung vorstellen.
Hier der Entwurf. Genau zum richtigen Zeitpunkt.
Ich habe einen Blogbeitrag für den Naturschätze Retten Blog des NABU geschrieben, der einen guten Einblick in meine aktuelle Arbeit beim NABU gibt. Dort arbeite ich seit Mai zur EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO), die am 18.8 zwei Jahre alt wird.
Die W-VO soll die (trotz teils seit Jahrzehnten geltender umfangreicher Naturschutzrichtlinien) voranschreitenden Abwärtstrends von Biodiversität und des Zustands von Ökosystemen und Arten aufhalten und umkehren.
Hierzu schreibt sie erstmals im Naturschutz verbindliche Ziele und Fristen zur Zielerreichung fest und setzt das Ziel, degradierte Lebensräume und Arten von einem schlechten in einen guten Erhaltungszustand zu versetzen.
Dabei überlässt sie den Mitgliedstaaten aber freie Hand in der Umsetzung.
Thomas Reinsch / LinkedIn
Wenn Politik die Wechselwirkungen nicht mehr sehen will
Über eine Regierung, die Probleme nicht löst, sondern verschiebt
Fast schon lustig ist die Wortwahl des Evonik-Chefs wenn im Zusammenhang der Energiewende-Maßnahmen von "verbranntem Geld" die Rede ist.....
Cleanthinking hier MARTIN JENDRISCHIK 18.7.26Hat die Energiewende nichts gebracht?
Kullmanns Rechnung kippt: 1.000 Milliarden Euro verbrannt, so rechnet Evonik-Chef Christian Kullmann. Hat die Energiewende nichts gebracht? Sein eigenes Interview liefert die Gegenargumente, die Daten des ersten Halbjahrs 2026 auch.
Daniel Mautz 12. August 2026
In Südhessen brennt ein Waldstück zwischen Ober- und Niederrodenbach auf einer Fläche von 55 Hektar.
Die Behörden schicken eine amtliche Warnung an Zehntausende Menschen in der Region um Hanau.
Daniel Mautz / LinkedIn
38 Milliarden Euro Strafe, weil Klimaschutz angeblich zu teuer war
Deutschland hat 2025 seine Emissionen um exakt 0,1 Prozent gesenkt. Null Komma eins.
Gavin Mooney
Als die importierten Treibstoffversorgungen unzuverlässiger wurden, begann Kuba eine der weltweit schnellsten Solaranlagen- Expansionen
Das Land erlebt die schlimmste Energiekrise seit Jahrzehnten, mit schweren Stromausfällen und wiederholten landesweiten Stromausfällen.
Wolfgang Ertel <ertelw@gmail.com> Gesendet: Sonntag, 9. August 2026 20:15
Vorlesung zur Einführung in die Nachhaltigkeit
und zwar ab dem 8. Oktober, immer Donnerstags um 16 Uhr
im Raum H002 an der RWU
in Weingarten in der Doggenriedstraße.
Werner Koller, LL.M.
Der uns bevorstehende, massive Wegfall von Arbeitsstunden ist zum Großteil keine Frage der Angebotsbedingungen für die Unternehmen.
Sondern schlichte Demografie.
Selbst unter der positiven Annahme einer forcierten Fachkräftezuwanderung, mehr Automatisierung zur Produktivitätssteigerung sowie einer Ausweitung der Lebensarbeitszeit wird der Effekt auf die Wirtschaftsleistung voraussichtlich nicht kompensierbar sein.
Ungarn schaltet sein einziges Atomkraftwerk ab, weil die Donau kein Kühlwasser mehr liefert
Das AKW Paks versorgt die Hälfte des Landes mit Strom. Jetzt steht es still, zum ersten Mal in 44 Jahren, weil der Fluss zu wenig Wasser führt. Wer bis hierhin noch glaubte, die Klimakatastrophe sei ein Problem für übermorgen, bekommt gerade eine sehr konkrete Rechnung serviert.
In Deutschland sieht es nicht besser aus. 64 Prozent aller Pegel melden extrem niedrige Wasserstände. Der Bodensee liegt bei 285 Zentimetern, das historische Mittel für diese Jahreszeit beträgt 412 Zentimeter.
Marcus Wadsak 9.7.26 hier
Grafik: APA/ORF; Quelle: Österreichische Hagelversicherung
Klimaschutz ist teuer, das höre ich oft und es ist wohl richtig.
Kein Klimaschutz kommt uns aber fix teurer - wie heuer auch klar zu sehen:
Die heimischen Bauern und Bäuerinnen verzeichnen dürrebedingte Rekordschäden. Der Gesamtschaden in der Landwirtschaft liege bisher bei einer Milliarde Euro, teilte der Agrarspezialversicherer Hagelversicherung heute mit.
Peter Magyar kündigt eine Kehrtwende in der Energiepolitik an: "Diese Situation hat die Vorgängerregierung durch Vernachlässigung und absichtlich schlechte Entscheidungen herbeigeführt" sagt er und will Batteriespeicher schnellstmöglich voranbringen.
Kann Frau Reiche, unsere Fossillobbyistin, die wesentlich lieber Treffen der Atomfreunde als die der Erneuerbaren Branche besucht, bitte etwas daraus lernen? Es wäre ja nur im Sinne der Bürger, die sie bezahlen...
Wenn über Wasser verhandelt wird Niedrigwasser in der Donau
Welche Rolle die Slowakei für Ungarns Atomkraftwerk spielt
Wer bekommt wie viel Wasser? Zukünftig dürfte immer häufiger über die Verteilung knapper Mengen verhandelt werden. Wie komplex das sein kann, zeigen die aktuellen Gespräche zwischen Ungarn und der Slowakei.
Der Begriff "Wetter" mutiert zum neuesten Kampf-Narrativ der CDU - Hauptsache man muss den Begriff Klimawandel nicht in den Mund nehmen! Und damit - womöglich - auch noch den Grünen einen Punkt überlassen, siehe Wiebke Winter ganz am Ende.
Lieber Nebelkerzen zünden....Wenigstens solange das halt noch funktioniert - und dann?
Wer will schon so weit vor raus denken, das ist ganz schön anstrengend! Und dann auch noch die vielen Fakten und Hintergründe bedenken..... Lieber ganz schnell irgendwas machen, was für die Bevölkerung nach Lösung aussehen könnte - Wählerstimmen sichern halt. Geld spielt bekanntlich keine Rolle.
Also sorry: Ich fühle mich bei Herrn Bilger nicht in guten Händen aufgehoben...
Ferhat Kacmaz /SPIEGEL-Bestseller-Autor / LinkedIn
Der Rhein steht am Pegel Kaub bei 17 bis 19 Zentimetern – unter dem bisherigen Rekordtief von 2018.
Das klingt nach Wetterbericht, ist aber Industriepolitik
Frachter fahren mit rund einem Fünftel ihrer Ladung, die Kosten pro transportierter Tonne haben sich verdrei- bis vervierfacht, und Chemie, Stahl und Kraftwerke bekommen ihre Rohstoffe nur noch tröpfchenweise.
Deutschland debattiert über KI, Rechenzentren und Standortqualität – und scheitert währenddessen an einer Fahrrinne, deren Vertiefung am Mittelrhein seit 2018 angekündigt ist. (Anmerkung: ob das die tatsächliche Lösung sein könnte siehe unten) Ausweichen auf Bahn oder Lkw funktioniert nicht, weil dort die Kapazität ebenfalls fehlt. Wer Infrastruktur als Kostenposten behandelt statt als Produktionsfaktor, bekommt die Rechnung eben nicht im Haushalt, sondern in der Fabrik.
Sehr interessant zum Anhören. Empfehlenswert !
Deutschlandfunk hier Rabhansl, Christian | 08. August 2026,
t-online hier am 09.08.2026
Dieser Rentner hat genug: Er geht mit einer Strafanzeige gegen Friedrich Merz und die Bundesregierung vor.
Was hinter dem Vorstoß des 71-Jährigen steckt.
Euronews hier Liam Gilliver 07/08/2026
Dürre in Europa zeigt Schwächen fossiler Energie
Kraftwerk Kozienice
Copyright Unfortunately Named, CC BY 3.0 via Wikimedia Commons
Polen drosselt die Stromproduktion in Kohlekraftwerken, weil die Weichsel ungewöhnlich wenig Wasser führt und Kühlung kaum noch möglich ist.
Nach der Dürre in Europa, die Polens Kohleindustrie schwer getroffen hat, fordern Fachleute das Land auf, deutlich stärker auf saubere Energien zu setzen.
Die Verteidigung einer vergangenen Ordnung
Unsere Zeit wird als Epoche tiefgreifender Krisen wahrgenommen.
Klimawandel, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, geopolitische Konflikte, Migration, demografischer Wandel und die zunehmende Konzentration wirtschaftlicher Macht in den Händen weniger verbinden sich scheinbar zu einer immer unübersichtlicheren Gemengelage. Die Welt verändert sich mit einer Geschwindigkeit, für die es in der jüngeren Geschichte kaum ein vergleichbares Beispiel zu geben scheint.
hier Futurezone Artikel von Philipp Rall
Merz-Regierung beschließt Privilegien für Elektroautos – 4 Vorteile mit E-Kennzeichen
Mehr Elektroautos auf deutschen Straßen sollen für weniger klima- und gesundheitsschädliche Abgase im Verkehr sorgen. Um den Umstieg zu erleichtern, hat die Bundesregierung am 29. Juli die Novelle des Elektromobilitätsgesetzes (EmoG) auf den Weg gebracht.
CDU im Wahlkampf in Ostdeutschland: Nun ja, man fühlt sich sofort an den Wahlkampf und die anschließenden Verhandlungen in Baden-Württemberg erinnert...nichts Außergewöhnliches demnach. Und auch ein wenig denkt man an den Parteichef, der es "so schwer hat, wie keiner vor ihm"...Das scheint inzwischen zur DNA der Partei geworden zu sein.
Peter Dabrock
"Himmelherrgottsakra!", würde man in Bayern schimpfen.
Wow!, da liest Mariam Lau den Granden (kein generisches Maskulinum!) der CDU Deutschlands auf der Titelseite der morgigen DIE ZEIT zu Recht die Leviten! "#Heulsusen"
Deren Agieren erinnere sie an die Piraten im Asterix-Comic, die angesichts eines drohenden Angriffs der Gallier in Panik das eigene Schiff versenkten. Dabei nennt sie den Renten-Vorstoß der drei ostdeutschen MPs „die letzte Volte dieser lustvollen #Selbstdemontage.“
Sehr geehrter Herr Thomas Bareiß MdB,
Sie sind mutmaßlich vollgedröhnt Auto gefahren und haben dabei die Leben anderer Menschen gefährdet.
Das wäre für sich genommen bereits schlimm genug, aber Sie haben sich ja höchstpersönlich mehrfach gegen Drogenkonsum im Allgemeinen und die Legalisierung von Cannabis im Speziellen positioniert.
Andreas Andy Artmann
Handel & Wandel.
»80 Prozent der weltweiten KI-Rechenleistung kommen aus Serverzentren in den USA.
Aus der EU: gerade einmal fünf.
Hauptstandort in Europa: Deutschland.
Milliarden werden hier in den Ausbau investiert. Die Politik spricht von Arbeitsplätzen und Strukturwandel.
Vom ökologischen Preis, weniger.
RND hier Markus Decker 06.08.2026,
Auen und Feuchtgebiete wiederherstellen
Ehemalige Bundesumweltministerin: „Deutschland wird systematisch entwässert“
Die Grünen-Politikerin Steffi Lemke nennt das extreme Niedrigwasser „gravierend“. Und sie fordert energische Gegenmaßnahmen: Das Wasser müsse in der Landschaft gehalten werden.
Zeit hier 4. August 2026 Quelle: DIE ZEIT, Reuters, AFP, KNA, als
EU-Innenminister loben Spaniens Umgang mit Ceuta-Krise
Angelika Böhm
„Ceuta ist ein Warnsignal für Europa! – Manuel Hagel
Es wirkt schon lange fatal, dass und wie sich die CDU Deutschlands und die CDU Baden-Württemberg reflexartig auf das Thema Migration stürzen.
Sowohl Friedrich Merz als auch ManuelHagel verstehen sich darauf, „hartes Durchgreifen“, „härtere Maßnahmen“ etc. zu fordern und zwar vorschnell. Ohne die außenpolitischen bzw. innen- und gesellschaftspolitischen Folgen zu bedenken.
So wirkt die CDU massiv daran mit, in der Gesellschaft Verunsicherung und Angst zu verbreiten. Wie zuletzt im Fall der Vorkommnisse in Ceuta deutlich wurde.
Die unrühmliche Rolle, die der Bundeskanzler in dem Zusammenhang gespielt hat, ist weithin bekannt. Die des baden-württembergischen Innenministers dagegen vermutlich eher nicht.
RND hier Ein Kommentar von Markus Decker 04.08.2026,
Niedrigwasser, AKW-Probleme, Ernteausfälle -
Wir können mit dem Klimawandel auch wirtschaftlich nicht leben
Allein die Beeinträchtigung der Schifffahrt auf dem Rhein durch Niedrigwasser zeigt, dass der Klimawandel immer größere ökonomische Schäden hinterlässt. Trotzdem ist von Klimaschutz selten die Rede. Hitzeschutz klingt einfach verheißungsvoller.
Spaniens "wilder Feuerwehrmann":
Kann der Bison Waldbrände eindämmen?
Spanien kämpft mit schweren Waldbränden. Rewilding Spain prüft, ob Wisente oder Europäische Bisons Wälder besser vor Feuer schützen können.
Euronews hier Von Angela Symons 05/08/2026
Unterschätztes Werkzeug: regenerative Bauern schützen Spaniens Land vor Bränden