Donnerstag, 16. April 2026

EU-Kommission genehmigt deutsche Milliardenhilfe für Moore

Deutschlandfunk  hier 14.04.2026

Die EU-Kommission erlaubt Deutschland die Zahlung von Subventionen an Landbesitzer und Bauern zur Renaturierung von Mooren. 

Wie die Behörde in Brüssel mitteilte, geht es um Staatsbeihilfen in Höhe von etwa 1,3 Milliarden Euro.

Zur Begründung hieß es, die staatlichen Gelder seien angemessen; die positiven Auswirkungen der Beihilfen würden etwaige Wettbewerbsverzerrungen überwiegen. 

Die gesamten Reserven in Deutschland könnten nicht einmal die Hälfte eines einzigen deutschen Jahresverbrauchs decken

Das Problem ist nur:  Diese Ideen werden nun über Jahre weiter umgewälzt und verbreitet werden, jede Woche mit einem neuen Aufreger-Titel, so wie es aktuell mit dem Atomstrom passiert. Denn wer in aktuellen Regierungskoalition interessiert sich überhaupt noch für Fakten (außer vielleicht dem Umweltminister)?


NTV hier 15.04.2026, Von Juliane Kipper

"Als Antwort auf die Krise taugt heimisches Gas nicht"

Deutschland sitzt auf Billionen Kubikmetern Erdgas. Die schwarz-rote Koalition will sie jetzt nutzen. Doch Experten warnen: Wer auf fallende Heizkosten hofft, könnte eine bittere Enttäuschung erleben.

Die EU will die Stromsteuer senken und den Ausbau erneuerbarer Technologien beschleunigen

Während wir in Deutschland aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus kommen, scheint innerhalb der EU doch noch die Vernunft zu regieren. Doch es empfiehlt sich wohl, vorab skeptisch zu sein.
Denn: Möglicherweise nutzt  Deutschland sein Vorort- Dreamteam (Weber mit seiner EVP zusammen mit den Rechtsradikalen) um auch innerhalb der EU noch weiter den fossilen Rollback anzukurbeln.
Welche Vorschläge werden wohl von Reiche kommen?

NTV hier 15.4.26

Bericht: EU-Kommission plant wegen des Iran-Krieges niedrigere Stromsteuern

Elektrifizierung in Industrie
Die gestiegenen Öl- und Gaspreise belasten die Menschen in ganz Europa. Einem Bericht zufolge will die EU-Kommission deshalb Elektrizität gezielt verbilligen. Zudem ist offenbar eine koordinierte Befüllung der Gasspeicher vorgesehen.

Unsere neue interaktive Karte zeigt den vollen Umfang des Gas-Rollbacks

 Urgewald / LinkedIn

Seit Amtsantritt treibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche den Ausbau fossiler Infrastruktur voran und behindert die Energiewende. 

Unsere neue interaktive Karte zeigt erstmals den vollen Umfang.

Gaskraftwerke, LNG-Terminals, Pipelines, Gasbohrungen: Wir zeigen, wo was geplant ist. Engagierte und Betroffene können sich damit ab sofort informieren, vernetzen und gemeinsam protestieren.

Die Karte gibt es hier: https://lnkd.in/dxf9dFUy

Die Gasausbau-Pläne gefährden die Klimaziele, machen abhängig von autokratischen Regimen und drohen, die Energiekosten für viele Menschen in die Höhe zu treiben.

Fossile Konzerne wie RWE, EPH, Uniper, EnBW und Siemens Energy üben massiven Druck auf die Bundesregierung aus, um staatliche Subventionen für neue Gaskraftwerke zu sichern. Statt diesen teuren fossilen Backlash zu unterstützen, sollte Ministerin Reiche den Ausbau eines erneuerbaren und global gerechten Energiesystems voranbringen.



Weltweite Maßnahmen im Rahmen der Energiekrise

 

Katapult-Magazin / LinkedIn

Lila ist besonders effektiv. 
(Vorsicht Satire!)

Die Maßnahmen der restlichen Länder im Detail:


Ägypten

- 21 Uhr Sperrstunde für Läden und Gastronomie

- Straßenbeleuchtung und Leuchtreklame werden gedimmt

- ein Tag pro Woche Homeoffice für Nicht-kritische Berufe, weniger Pendeln

- Sprit- und ÖPNV-Preise erhöht (um Staatsfinanzen zu sichern)

- energieintensive Projekte gebremst

- weniger Treibstoffzuschüsse für Regierungsfahrzeuge


Äthiopien

- Treibstoff für Staat und Schlüsselindustrien priorisiert

- Tankstellen sollen ÖPNV bevorzugen

(komplette Einstellung der Treibstofflieferungen in der Region Tigray angekündigt)


Australien

- kostenloser ÖPNV in zwei Bundesstaaten

- kostenlose Schulbusse in Tasmanien


Bangladesch

- Ramadan-Ferien an Universitäten vorgezogen

- Kraftstoffrationierung für die meisten Fahrzeuge

- landesweit geplante Stromausfälle


Belgien

- täglich festgelegter Höchstpreis für Kraftstoff und andere Erdölprodukte


China

- Ölraffinerien dürfen keinen Treibstoff exportieren

- Benzinpreise gedeckelt


Deutschland

- Preiserhöhungen an Tankstellen nur einmal täglich

- Kartellrecht verschärft, Unternehmen müssen stark steigende Preise rechtfertigen


Dominikanische Republik

- Unternehmen sollen Präsenzarbeit reduzieren


Frankreich

- Hilfspaket für Transportunternehmen, Fischer und Landwirtschaft

- Preisdeckel

- Bußgelder bei übermäßigen Preiserhöhungen


Griechenland

- Gewinnmargen von Kraftstoffunternehmen begrenzt


Indien

- Bevölkerung soll Hamsterkäufe vermeiden

- Restaurants und Hotels müssen Angebot einschränken


Indonesien

- Staatsbedienstete sollen regelmäßig im Homeoffice arbeiten

- Rationierung angekündigt


Irland

- Steuersenkung auf Benzin und Diesel

- Heizölabgabe ausgesetzt

- Freigabe eines Teils der Ölreserven


Die komplette Liste haben wir euch auf unserer Homepage hinterlegt: www.katapult-magazin.de

Mittwoch, 15. April 2026

Frankreich: Es geht nicht mehr nur ums Klima, Elektrifizierung ist zu einer Frage des nationalen Interesses geworden


Tim Achtermeyer  / LinkedIn

Übrigens: Während Schwarz-Rot auf Tankrabatt und "hocheffiziennten Verbrenner" setzt, legt Frankreich eine umfassende Elektrifzierungsstrategie aus Gründen der nationalen Sicherheit auf den Tisch. 


Hier das "Best of" Richtung Zukunft ↓

  • 30 Millionen für den Umstieg von Diesel- auf Elektro-Lkw 
  • 50 Millionen für 180 Schnellladestationen entlang der Fernstraßen.  
  • 80 Millionen für neue stromintensive Industrien 
  • 1.000 Euro Direktzuschuss zusätzlich anderer Förderprogramme für 80.000 einkommensschwache Haushalte, die auf Wärmepumpen umsteigen.


„Es geht nicht mehr nur ums Klima, es ist zu einer Frage des nationalen Interesses geworden“ - Premierminister Sébastian Lecornu.

Albanien im Focus

 

Katapult-Magazin / LinkedIn

Sorry, wir hatten Albanien vergessen: 99 Prozent erneuerbare Energien!

Albanien deckt seinen gesamten Strombedarf nahezu ausschließlich mit Wasserkraft. Damit gehört das Land zu den Staaten mit dem höchsten Anteil erneuerbarer Energien in Europa. 

Dieser Umstand wird im Zusammenhang mit dem angestrebten EU-Beitritt als Vorteil bewertet.

In Jahren mit wenig Niederschlag sinkt die Stromproduktion jedoch deutlich. Albanien ist dann gezwungen, Energie aus dem Ausland zu importieren, wodurch die Versorgung anfällig wird. Die Regierung plant daher, die Energieversorgung breiter aufzustellen.
Neben der Wasserkraft sollen Solar- und Windenergie verstärkt ausgebaut werden. 

Diese Entwicklung entspricht auch den Anforderungen der Europäischen Union, die neben Klimazielen auf Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit achtet.


Online-Aktionskonferenz: Rettet die Erneuerbaren Energien!

 


Sven Giegold / LinkedIn

Helft uns, Katherina Reiche aus der Sonne zu schieben! 

Kommt zu unserer mit Abstand größten Aktionskonferenz "Rettet die Erneuerbaren"! 

Vernetzt euch mit 2.000 weiteren Aktiven, entwickelt Ideen für eure Region, um die Anti-Erneuerbaren-Gesetze der Regierung aufzuhalten

https://lnkd.in/dSUPwZG7

Sammelsurium des Klimawandels: Supertaifun Sinlaku und schon wieder Mallorca


Daniel Mautz /LinkedIn

Mallorca bekommt keinen Wintermonsun, sondern die Quittung für ein Klimasystem, das wir destabilisieren

Schlammregen peitscht über die Insel, Sturmböen drücken Warnstufen hoch, der Engelssonntag am Schloss Bellver fällt aus Sicherheitsgründen aus, nachts stürzen die Temperaturen auf fünf Grad. 

Heute starten die digitalen ENERGIETAGE 2026

Brigitte Knopf / LinkedIn

Ich freue mich sehr, Mittwoch bei der Eröffnung der digitalen Energietage mit einem Lagebericht zur sozialen Dimension der Energiewende dabei zu sein hier

Jürgen Pöschk / LinkedIn

Bereits rund 28.000 Anmeldungen liegen bereits vor und minütlich werden es noch mehr! Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, die Technik steht und nach intensiver Planung freue ich mich sehr, morgen mit der Eröffnung in drei Tage voller spannender Diskussionen, Beiträge und Veranstaltungen zu starten.

Um 9 Uhr darf ich die digitalen ENERGIETAGE gemeinsam mit Prof. Stefan Rahmstorf Dr Pauline Sophie Heinrichs, Felix Christian Matthes und Brigitte Knopf eröffnen. Im Anschluss folgen über drei Tage verteilt mehr als 60 Online-Veranstaltungen von zahlreichen Mitveranstalter.

Besonders freue ich mich auf die inhaltliche Breite und die vielen Beiträge, die zeigen, wie vielfältig und lösungsorientiert die Energiewende heute gedacht und umgesetzt werden.

Ich freue mich auf den Austausch, neue Impulse und viele konstruktive Diskussionen mit bekannten und neuen Gesichtern!

Hier geht’s zur digitalen Eröffnung der HashtagENERGIETAGE

Etablierte Technik des rechten Kulturkampfes: Unliebsame Weibsbilder werden zum Abschuss freigegeben

 

Edelweiss Netzwerk / LinkedIn

"„Schizophrenes, männerhassendes Gesindel“, „Aggro Emanze“, „Die ist dich eine Irre und gehört eingesperrt“, „Unbumsbar“, „Ist es Verbitterung, weil man schon so viele Jahre keinen Mann mehr abbekommen hat?“ (dahinter zwei Tränen lachende Emojis), „narzisstische Psychopathin“, „Trulla“, „Unwertes Leben“, „Klosternonne“ – das ist ein Auszug aus Kommentaren des rechten Propaganda-Blogs Nius auf Social Media-Plattformen wie X, YouTube oder Telegram zu Beiträgen von als links markierten Frauen. 

Auch an demütigenden Memes mangelt es nicht. Sexistische Beleidigungen und Frauenhass scheinen für NIUS-Leser*innen komplett legitim – und anscheinend auch für die Nius selbst, sonst würden diese Kommentare dort nicht stehen bleiben.

Es ist eine etablierte Technik des rechten Kulturkampfes: reichweitenstarke Akteure wie NIUS und ähnliche Outlets veröffentlichen tendenziöse Artikel über unliebsame Weibsbilder und markieren sie damit als zum Abschuss freigegeben. 

Dienstag, 14. April 2026

Vergleich 1. Quartal 25/26: Rückgang der negativen Strompreise

 

Michael Joukov /  LinkedIn

Heute wurden die März-Zahlen für die EEG-Förderung veröffentlicht, was den Quartalsvergleich ermöglicht. 

Der da wäre:

Stromerzeugung aus Wind, Sonne und  Biomasse ist von 58.591 auf 68.738 GWh gestiegen (+17%) 

EEG-Förderzuschüsse (netto) sind von 1.941.122.569,88 auf 1.752.589.814,34 € gesunken (-10%) 

Spezifische Förderung sank somit von 3,3 auf 2,5 ct/kWh 

Der Grund? Neue Anlagen bringen Geld auf das EEG-Konto ein, deren Strom ist am Markt mehr wert als die zugesicherte Förderung. Es fielen auch ein paar teure alt-Anlagen aus der Förderung, aber das sind wenige, die Welle dort kommt erst in vier Jahren.

Man sieht übrigens einen Rückgang der negativen Strompreise: von 44 auf 42 Stunden, trotz viel höherer Mengen. Warum? Weil die ersten  Speicher und die Prozessumstellung in der Industrie wirken, Nachfrage verändern und den Preis nicht „durchsacken“ lassen.


Die Freiheit, schnell zu fahren, wird über Menschenleben gestellt

TAZ hier 14.4.2026  Nanja Boenisch

Nationale Verkehrssicherheitskonferenz: Lebensretter Radweg

Die Unfallzahlen im Straßenverkehr sind alarmierend hoch, obwohl der Bund mehr Verkehrssicherheit will. Verbände machen Vorschläge, wie das klappen kann.

»Beim Schneeräumen zeigen Städte, wen sie schützen wollen und wen nicht«

Spiegel hier  Ein Interview von Arvid Haitsch  12.01.2026, 

Im nordfinnischen Oulu herrschen monatelang strenger Frost und Dunkelheit – trotzdem fahren viele Menschen rund ums Jahr Fahrrad. Stadtplaner Pekka Tahkola erklärt, wie Radfahrer sich für den Winter begeistern können.

SPIEGEL: Herr Tahkola, Norddeutschland hat gerade einen seltenen Wintereinbruch erlebt, mein Fahrrad steht seit Jahresbeginn unter einer wachsenden Schneehaube still. Um die wenigen Menschen, die hier draußen noch mit dem Rad über Eis und Schneematsch zwischen Autos schlingern, mache ich mir Sorgen. Wie ist es bei Ihnen in Finnland?

Tahkola: Gerade zeigt mein Thermometer minus 27,5 Grad, die Sonne scheint auf eine herrliche Winterlandschaft. Wir haben schon wieder viereinhalb Stunden Tageslicht, drei Wochen nach der Wintersonnenwende. Ich freue mich so darauf, gleich nach unserem Interview rauszufahren und die Natur zu genießen…

Ausschnitt: Fahrradunfälle in der Heuteshow

Ausschnitt heute-show hier vom Oktober 2025

2011 habe ich – als damals 15-Jähriger – mit meinen Freund:innen vom Schulsanitätsdienst einen Kurzfilm gedreht, in dem ein Radfahrer mit einer geöffneten Autotüre zusammenstößt und sich verletzt. Aus mir unerklärlichen Gründen haben dieses Youtubevideo 4,4 Millionen Menschen gesehen.

Noch deutlich faktenbasierter und dennoch unterhaltsam haben wir das Thema Dooring und gefährliche Infrastruktur allgemein jetzt in der ZDF Heuteshow aufbereitet. Denn die Zahl der verletzten und getöteten Fahrradfahrer:innen entwickelt sich entgegen dem allgemeinen Trend der Unfallzahlen wieder aufwärts.

Der BUND Salem lädt zum Filmabend am 23.4.26

 


Der Freiburger Ingwar Perowanowitsch radelt durch Europa und macht einen Film über die besten Fahrradstädte – von Paris über die Fahrrad-Welthauptstadt Utrecht, und Amsterdam bis nach Kopenhagen.

Montag, 13. April 2026

Die nächste „Entlastung“ ist da - die Kassen der "armen" Ölkonzerne dürfen sich wieder mal auf Staatskosten füllen


Katharina Dröge, MdB‬  ‪@katharinadroege.bsky.social‬

Liebe Union, diesen Fehler habt Ihr heute wiederholt!

Das Geld wird wieder die Kassen der Mineralöl-Konzerne füllen!


Lorenz Meyer‬ ‪@thereallorenzmeyer.bsky.social‬

Der (schon unter Lindner 2022 kläglich gescheiterte) Tankrabatt ist das politische Äquivalent eines Pflasters auf einem Beinbruch: sichtbar, schnell geklebt, völlig wirkungslos,  aber jeder kann sehen, dass der Arzt was getan hat. Und einer Seite hilft es ja tatsächlich: den Mineralölkonzernen.


Tim Achtermeyer / LinkedIn

Nur, dass ich das richtig verstehe: Weil der Tankrabatt 2022 für 3 Monate und 3 Mrd. nicht gewirkt hat und davon hauptsächlich die Mineralölkonzerne profitiert haben, versucht die aktuelle Bundesregierung es jetzt mit einem Tankrabatt in Höhe von 1,6 Mrd. für zwei Monate?

Die Realität überholt die Politik

 Peter Jelinek  LinkedIn

Rechtsextreme kaufen Wärmepumpen, CDU-Wähler interessieren sich brennend für Batteriespeicher, E-Autos boomen.

Was wir derzeit erleben, ist mehr als einleuchtend: Die Realität überholt die Politik. Die fossile Abhängigkeit ist bei den Menschen im Alltag spürbar und der Markt reagiert nicht mehr auf die Gesetzgebungen von Merz & Co., sondern läuft in eine komplett andere Richtungen - und zwar ins Erneuerbaren-Zeitalter hinein. 

Die Frage wird sein, ob Reiche, Merz und Weber sich von der Achse der Autokraten einschüchtern lassen (2027 wird in Frankreich gewählt) und mit ihren Gesetzen den klaren Marktkurs unterbinden. 

Der neue Klimabericht aus Brüssel wirft einen Blick auf jene Frage. 

Deutschland schneidet bei der Gesundheitsprävention deutlich schlechter ab als viele andere europäische Länder

Wäre ja schon ziemlich spannend zu wissen, für welche konkrete Art der Prävention sich die Gesundheitsministerin ausgesprochen hat, für die Zuckersteuer jedenfalls nicht, nicht für Alkohol- und Tabak-Prävention, für Böller-Prävention vermutlich eher auch nicht...   Für was also konkret?

Das wäre für uns Bürger schon nicht uninteressant angesichts stetig steigender Krankenkassenkosten....

Ach - jetzt fällt`s mir ein: das Cannabis-Gesetz von Özdemir muss weg!
Wie konnte ich das vergessen!

OK, anscheinend gibt es an anderer Stelle einen sensationellem Fortschritt in Sache Tabaksteuer zu vermelden!

Habe gerade gelesen: Energiesteuer + 1000€ steuerfreie Entlastungsprämie 
Gegenfinanziert über höhere Tabaksteuer und ... Schauen wir mal, wie das dann aussehen wird, die Erwartungen sind minimal.

oben: KI-Illustration von Explaining Science and Technology : Pizza, Softdrinks und Gummibärchen – Deutschland bei Gesundheitsprävention hinten



Stefan Sauerzapf LinkedIn 5.3.26

Gute Nachricht für Bundesgesundheitsministerin Nina Warken: 

Gestern hat sie sich beim Präventionsgipfel des AOK-Bundesverband zwar für mehr Prävention eingesetzt, beim Thema Zuckersteuer jedoch einen Rückzieher gemacht

Sonntag, 12. April 2026

Es lohnt sich wegen der hohen Wertschöpfung, die ein funktionierender ÖPNV erzielt - Also des Geldes wegen

Am Beispiel München aufgezeigt - aber ein funktionierender ÖVNP lohnt sich nicht nur in München!

 Hier Süddeutsche Zeitung 15. März 2026 Von Martin Mühlfenzl 

Jeder investierte Euro bringt das Dreifache zurück

Nahverkehr in München: Warum es sich lohnt, viel Geld für Bahn, Bus und Tram auszugeben, zeigt eine neue Studie auf. Es geht dabei nicht nur um Klimaschutz, sondern um Milliarden Euro an ökonomischem Nutzen.

Widersprüche ohne Ende

Spiegel hier  12.04.2026,  Eine Kolumne von Christian Stöcker

Was macht Katherina Reiche eigentlich beruflich?

Die Wirtschaftsministerin hat einen so seltsamen Gastbeitrag über Energiepolitik geschrieben, dass nicht nur der eigene Koalitionspartner ihr öffentlich widerspricht: Sie erntet Widerspruch sogar von sich selbst.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat im Laufe ihrer Karriere diverse Rollen innegehabt. Manchmal hat man das Gefühl, sie kann zwischen diesen Rollen schlecht unterscheiden. Oft scheint sie zudem uneins mit sich selbst.


Christian Stoecker / LinkedIn

Kann mir angesichts dieser Situation - wir sind mit dem Netzausbau knapp 6000 Kilometer im Rückstand, laut Bundesrechnungshof - irgendjemand erklären, warum RWE, Eon und Katherina Reiche finden, man müsse mit dem Netzausbau jetzt mal schön langsam machen?

Statt fossiler Subventionen lieber eine sinnvolle Anwendung überdenken

 Pressemitteilung

hier  21. Oktober 2024

Subventionen für fossil betriebene Dienstwagen kosten Steuerzahlende in Deutschland pro Jahr 13,7 Milliarden Euro

T&E fordert von der Bundesregierung eine Reform der Dienstwagenbesteuerung, um den heimischen Absatzmarkt für E-Autos anzukurbeln, statt eine auslaufende Technologie mit Milliarden zu subventionieren.

Was Verbraucher:innen gerade an der Zapfsäule spüren, kommt früher oder später auch bei den Heizkosten an

 

In aller Kürze / LinkedIn

Was Verbraucher:innen gerade an der Zapfsäule spüren, kommt früher oder später auch bei den Heizkosten an, so Claudia Kemfert.

Eine Regierung, die trotzdem weiter auf fossile Energieträger und wenig wirksame Entlastungen für die Verbraucher:innen setzt, verlängert Abhängigkeiten und erhöht die Belastung der privaten Geldbeutel.

Das Interview gibt es hier zum Nachlesen 🔗 https://lnkd.in/djAxSeq6

Schon mal was vom Edelweiss Netzwerk‬ gehört?

 

Warum wir das Edelweiss Netzwerk gegründet haben –
und was wir vorhaben.

Team Edelweiss  19. März 2026

NIUS & Co. operieren nicht länger nur in ihrer rechten Filterblase, sondern wirken tief ins demokratische Spektrum hinein. Wir stellen uns diesen demokratiegefährdenden Strukturen entgegen. Willkommen im Edelweiss Netzwerk!

Der norwegische Atomenergie-Ausschuss lehnt Atomkraft einstimmig ab

 Dr. Martin Bethke / LinkedIn

Zu teuer, zu langsam, zu riskant

Und im Vergleich dazu wirkt deutsche Energiepolitik, als wolle sie gleichzeitig im Jahr 1978, 2026 und 2045 stattfinden.

Das ist keine strategische Energiepolitik - Es ist schlicht nicht zum Wohle des Volkes.

 

Hinnerk Willenbrink  LinkedIn 11. April 2026

Das Hohelied der Erdgaslobby

Jetzt also auch noch das Energieeffizienzgesetz.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat einen Referentenentwurf veröffentlicht, der das #EnEfG in zentralen Punkten schwächt, ausgerechnet mitten in der zweiten Energiekrise in fünf Jahren. Die DENEFF EDL_HUB hat das in dieser Woche deutlich kommentiert. Zurecht.

Das ist eine weitere Strophe des Loblieds der fossilen Zeit.

Ideen gibt es genug - nur auf eine Sache warten die Bürgerinnen und Bürger bisher vergebens: eine Entscheidung.



Spiegel hier  Von Florian Diekmann und Michael Brächer  11.04.2026,

Hohe Energiepreise:
Diese elf Optionen zur Entlastung liegen nun auf dem Tisch

Die Koalition will am Wochenende darüber beraten, was gegen teuren Sprit und Inflation hilft. Die Vorschläge reichen vom Preisdeckel über die Pendlerpauschale bis zum Tempolimit. Wie teuer das wird, wer profitiert und wo die Haken sind.

Samstag, 11. April 2026

Letzte Nacht hat dein Nachbar das Stromnetz stabilisiert. Mit seinem E-Auto. Ohne es zu merken.

 

Stefan Hennig

Projekt OctoFlexBW: 700 private Fahrzeuge, intelligent gesteuert. Täglich 2 MWh Flexibilität ins Netz. Die Fahrer:innen merkten nichts — außer einem günstigeren Ladetarif.

Oliver Strangfeld, TransnetBW: „Funktioniert einwandfrei und ist marktreif."

Jetzt rechnen wir hoch.

Eine Million E-Autos: 3 GWh täglich. 

Und bei neunzig Prozent Elektroflotte? Das Speicherproblem der Energiewende wäre gelöst. Millionen Batterien, die laden wenn der Wind weht, und zurückspeisen wenn er nicht weht.

Und nebenbei: eine Automobilindustrie, die wieder Weltmarktführer baut statt Verbrenner verteidigt.

Die Gegenwart könnte so schön sein.

Wenn wir nicht ängstlich an der Vergangenheit kleben würden. Und mutlos von „Technologieoffenheit" faseln — als wäre das eine Strategie und nicht ein Euphemismus für Stillstand.

Grüne und CDU sondieren: Südwest-CDU verliert in Umfrage

FAZ hier  Artikel von Rüdiger Soldt,

Fünf Wochen nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg legen die Grünen in einer Meinungsumfrage zu

Die bei der Wahl knapp unterlegene CDU verliert. 

Krisen lassen sich nicht vermeiden - höhere Energiepreise müssen wir selbst tragen, nicht unsere Kinder


ZDF hier

Monika Schnitzer / Vorsitzende des Sachverständigenrates /LinkedIn

Heute morgen habe ich mit Dunja Hayali im ZDF-Morgenmagazin über die Auswirkungen des Iran-Konfliktes auf die Energiepreise und das Wirtschaftswachstum gesprochen. 

Freitag, 10. April 2026

Trommelwirbel: Es gibt gar keine Einigung! Zentrale Fragen bleiben völlig offen

Update

Spiegel hier   Von Stefan Schultz  10.04.2026,

Neues Heizungsgesetz: Reiche setzte sich für Grüngasquote ein – ohne Kostenprognose

Katherina Reiche hat sich für eine Grüngasquote beim Heizen starkgemacht, obwohl ihr Ministerium die möglichen Kosten für Verbraucher bisher nicht berechnet hat. Die Grünen monieren einen »ideologischen Blindflug«.

Energieminister von 15 Bundesländern fordern von Reiche ein Festhalten am Ausbau der erneuerbaren Energien - Update


Bürgerwerke eG / LinkedIn

Mit dem Wirtschaftsappell haben in den vergangenen Wochen 5.600 Unternehmen gezeigt, dass die geplanten energiepolitischen Maßnahmen von Ministerin Katherina Reiche nicht im Sinne der Wirtschaft sind. 

Nun haben auch die Energieminister:innen von 15 Bundesländern Kritik geäußert: Sie fordern den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien – den Reiche aktuell infrage stellt. 

In Anbetracht der gerade besonders stark spürbaren Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen betonen die Landesminister:innen, dass die Erneuerbaren Energien unsere Unabhängigkeit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit gewährleisten.



Bernhard Herrmann /LinkedIn:

Ohne die Länder geht in der Energiepolitik letztlich nichts. Und diese lassen den Abbruch der Energiewende mit schon fast vorsätzlich verlängerter, fossiler Abhängigkeit nicht mehr zu


Lilian Thau /LinkedIn

Es gibt eine Revolte in der Energiepolitik. Und du hast nichts davon gehört.
15 Energieminister stellen sich geschlossen gegen den fossilen Kurs – über Parteigrenzen hinweg.


Joachim Plesch / LinkedIn

...Fehlt wer? Ach ja die Bayern, aber ansonsten scheinen sich da alle irgendwie einig (selbst die CDU-regierten) - fragt sich, wer das warum nicht versteht, oder nicht verstehen will?
Wäre schon schön, wenn nicht gegen die Faktenlage und Mehrheit Politik gemacht wird. Hilft schließlich allen 


hier  30.03.2026

In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Energieminister von 15 Bundesländern, am Ausbau der erneuerbaren Energien festzuhalten

Dieser bleibe eine wichtige Maßnahme, »um die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffimporten zu verringern und damit Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit der Energieversorgung in Deutschland und Europa zu erhöhen«. Die Bundesregierung wird zudem aufgefordert, die Absenkung der Stromsteuer auf alle Verbrauchsgruppen auszuweiten und weitere Maßnahmen wie eine Übergewinnsteuer zu prüfen, um Verbraucher und Industrie zu entlasten. 

Die Erklärung wurde von allen Ländervertretern mit Ausnahme Bayerns unterzeichnet.

Donnerstag, 9. April 2026

Dänemark schafft in einer Generation den grundlegenden Wandel

 

Stefan Krauter / LinkedIn



Für unsere Lügner, Saboteure & Jammerlappen, die behaupten, Deutschland hätte mit 60 Prozent Erneuerbaren im Stromsektor schon "zu viel". Das wurde auch vor 30 Jahren schon bei 4 Prozent behauptet. Dänemark hat jetzt 92 Prozent, und hat dabei weniger Berge & Wasserkraft als Deutschland.

„Reiche macht ausgerechnet die Energiewende zum Prügelknaben“

Na Hoppla, ich hatte mich noch darüber gewundert, dass die einst so seriöse FAZ faktenferne Beiträge unhinterfragt veröffentlicht.  

Jetzt im Nachhinein scheint es doch Bedenken zu geben, allerdings stehen diese nun hinter der Bezahlschranke und kommen etwas sehr spät, der Schaden ist angerichtet. Wäre doch gut gewesen, den Gegenartikel parallel zu veröffentlichen.... Oder wäre so viel Transparenz denn doch zu viel des Guten, wenn es um eine Ministerin geht?

Utopia bringt es auf den Punkt: Das mag als politische Positionierung funktionieren. Aber es ist etwas anderes als eine sachliche Einordnung der Lage....Gerade von einer Wirtschaftsministerin wäre mehr analytische Redlichkeit zu erwarten.

Wo bleibt dieser moralische Anspruch bei der FAZ?


Hanna Decker Wirtschaftsredakteurin F.A.Z. | Energiepolitik  / LinkedIn hier


Kaum ein Gastbeitrag hat zuletzt so viele Reaktionen hervorgerufen wie der von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in dieser Woche in der Frankfurter Allgemeine Zeitung. 

Hohe Spritpreise treiben Fahrgäste zu Bus und Bahn

 WiWo hier

Hohe Spritpreise treiben Fahrgäste zu Bus und Bahn

Die hohen Spritpreise in Deutschland treiben mehr Menschen in Busse und Bahnen – doch der öffentliche Nahverkehr kann die gestiegene Nachfrage wegen knapper Budgets kaum bedienen.

Spanischer Strommarkt zeigt, wie es gehen kann

 

Tim Meyer / LinkedIn

Wer niedrigere Strompreise will, muss weniger Erdgas verstromen, nicht mehr. 

So weit, so bekannt. Doch entscheidend ist dabei auch die Struktur des Strommarktes und wie häufig Erdgasverstromung preissetzend ist. 

Ember hat dazu jetzt konkrete Zahlen zu vier europäischen Ländern geliefert. Demnach war im bisherigen Verlauf des Jahres 2026 im deutschen Strommarkt die Gasverstromung zu 40% der Zeit preissetzend, ähnlich wie in Holland. In Italien waren es 89% der Zeit, in Spanien nur 15%. 

Katherina Reiches Selbsttäuschung

Na da hat Ministerin Reiche aber ganz schön daneben gelangt, mit ihrem Gastbeitrag in der FAZ. Bleibt nur die Frage: Als wie seriös kann man die FAZ noch bezeichnen, die einen so wenig Fakten-basierten Schwurbel-Gastartikel auch noch abdruckt? Müsste da nicht wenigstens eine Grundlagen-Recherche erfolgen?

Mit Fakten hat sie`s halt nicht so, die Frau Reiche, und mit ehrlichen Aussagen halt auch nicht.
Es ist leider sehr durchschaubar - und wer weiß das noch nicht -  wessen Ziele sie erreichen möchte.
Die der Bürger sind es jedenfalls nicht.
Gut dass sich endlich Widerstand regt.
Wobei: wer hat sich eigentlich noch nicht über Frau Reiche beschwert? Und was nützt es?


FAZ hier

Petra Pinzler / LinkedIn

Reiche will „ernsthafte Energiepolitik“ 🥴

Mal abgesehen davon, dass das klingt wie das PR Deutsch ihrer neuen PR Berater: War davor, alles unernst?

Defacto sollen die Netzbetreiber die Macht über die Energiewende bekommen (also ihre Ex-Arbeitgeber und Co) Die sollen entscheiden, wo Erneuerbare zugebaut werden. 

Und dann betont die Ministerin wieder mal, dass sie den Kosten und der Wirtschaft verpflichtet sei. Mal ganz abgesehen davon, dass es der Wirtschaft jetzt besser ginge, wenn sie nicht so von ausländischen Gas abhängig wäre. 

Es gibt da auch noch diese Kleinigkeit und die heißt Grundgesetz. Das verpflichtet auch Wirtschaftsministerin Reiche, dem Wohle des deutschen Volkes zu dienen. Und deswegen das Klima zu schützen. (aber das nur am Rande.)


Kein neuer Gedanke in der schwersten Energiekrise

7. April 2026  

Ein offener Brief über Selbsttäuschung von Chefredakteur Martin Jendrischik an die Bundeswirtschaftsministerin.

Gerichtsurteil: Die letzte Generation ist keine kriminelle Vereinigung!

 taz‬ ‪@taz.de‬

Es ist eine große Schlappe für die Strafverfolgungsbehörden, die versuchen, die ehemalige Klimagruppe Letzte Generation nach Paragraf 129 zu einer kriminellen Vereinigung erklären zu lassen. 


Daniel Mautz /LinkedIn

Paragraf 129 gegen die Letzte Generation ist gescheitert. Und zwar genau so, wie es scheitern musste.

Das Landgericht Flensburg hat den Vorwurf der kriminellen Vereinigung gegen eine Ex-Aktivistin nicht zur Verhandlung zugelassen. 

Mittwoch, 8. April 2026

Energyfische: Die Energie ist stetig, das heißt, sie ist stabil und verlässlich verfügbar

 t-online  hier  Von dpa  am 08.04.2026 

Wie «Energyfische» Strom in Flüssen produzieren können

Mit der Kraft des Wassers:
Energyfish Schwarmkraftwerk im Rhein, Die echten Anlagen sind etwa so groß wie ein kleines Auto

Wie funktionieren die neuen Schwarmkraftwerke? Und wie gehen sie mit Fischen oder Hochwasser um? Ein Blick auf das Projekt eines bayerischen Unternehmens im Rhein bei St. Goar – und darüber hinaus.

Vom Ufer aus sind sie kaum zu sehen, doch unter der Oberfläche des Rheins können die sogenannten Energyfische die Strömung des Flusses nutzen, um Strom zu erzeugen. Das Unternehmen Energyminer mit Sitz im oberbayerischen Gröbenzell hat bei St. Goar in Rheinland-Pfalz erstmals drei dieser schwimmenden Anlagen installiert. Weitere 121 sollen den Schwarm bis zum Ende des Jahres komplett machen, der schon bald Strom ins öffentliche Netz einspeisen soll.

Dem Unternehmen zufolge handelt es sich nicht nur um ihr erstes großes Projekt, sondern auch um das erste Wasserkraftwerk seiner Art. Offiziell heißt das Projekt Energyfish.

Rückkehr der Wisente bringt Europa große Vorteile

Euronews  hier  Von Rebecca Ann Hughes  08/04/2026

Vom Artenschutz bis CO2-Speicherung: Rückkehr der Wisente bringt Europa große Vorteile

Das größte wild lebende Landsäugetier Europas stand kurz vor dem Aussterben. Nun kehrt es zurück.
Der Europäische Bison feiert auf dem Kontinent ein Comeback und bringt zahlreiche Vorteile für die Tierwelt mit sich.

Früher lebte er in weiten Teilen Europas. Im frühen zwanzigsten Jahrhundert trieben Jagd und Lebensraumverlust das größte wilde Landsäugetier Europas jedoch an den Rand des Aussterbens.

Heute leben wieder Herden in Großbritannien, Rumänien, Deutschland, der Schweiz, Polen, Belarus und Litauen.

Floskeln ohne Ende

 Regierungsbildung in BW  hier

Wer bist du, CDU?

Von Johanna Henkel-Waidhofer|  08.04.2026

Die Christlich-Demokratische Union Deutschlands gehört zu Baden-Württemberg wie Hirsch und Greif zum Landeswappen. Schon seit Längerem aber lässt ihre Führung den ernsthaften Willen zur Gestaltung der Zukunft vermissen. Auch deshalb fällt es so schwer, diese neue grün-schwarze Regierung zu bilden.

Ein epochaler Wandel in der Energiegeschichte der Menschheit

Euronews  hier  Von Rebecca Ann Hughes   07/04/2026 

Mehr als 100 Millionen Euro täglich: Solarenergie spart Europa Milliarden in der Krise

Elektrotechnische Anlagen waren für einkommensschwache Länder aufgrund der hohen Anschaffungskosten lange Zeit unerschwinglich.
Erneuerbare Energien rücken angesichts des Iran-Kriegs und der drohenden Öl- und Gaskrise in Europa stärker denn je in den Fokus. 

Sonntag, 5. April 2026

Die erste Saison der Wärmepumpen-Infotage hat alle Erwartungen getoppt - wer möchte einen Termin?

aus der Pressemitteilung:

Die Veranstaltungen beantworten genau die Fragen, die sich Hausbesitzende stellen: was der Umstieg fürs Haus kostet, ob es geeignet ist und wie sie an die Förderung kommen. 

Herstellerneutral, kommunal verankert, mit standardisierter Evaluation an jedem Termin. Die Reihe ist als Brancheninitiative organisiert: Zehn Hersteller und der Bundesverband Wärmepumpe (bwp) ermöglichen die Umsetzung, stehen aber nicht auf der Bühne. 

Veranstalterinnen vor Ort sind Kommunen oder Energieagenturen; sie bringen ihre eigenen Pressekanäle ein und verantworten die lokale Einbettung. Initiatorin und Gesamtkoordinatorin ist Anja Floetenmeyer-Woltmann, auf der Bühne gemeinsam mit ENERGIESPARKOMMISSAR Carsten Herbert.

Das Feedback fiel entsprechend aus. „Der Wärmepumpen-Vortrag war super informativ, kompetent und unterhaltsam – man konnte alles sehr gut verstehen. Obwohl wir morgens um 4 Uhr aufgestanden und total kaputt waren, haben wir gerne zugehört und viel mitgenommen", schrieb ein Teilnehmerpaar. Die Heizungsinstallateure am Ausstellungsstand berichteten: volle Beratungsgespräche, begeisterte Interessenten – und das bei kompaktem Zeitaufwand.

Eine teilnehmende Kommune fasste zusammen: „Am Ende waren fast 100 % der Teilnehmenden überzeugt, dass eine Wärmepumpe für ihr Haus funktioniert. Besonders beeindruckend: 98 % planen konkrete nächste Schritte – durchschnittlich 4,7 Maßnahmen pro Person. Das durchdachte Konzept hat echten Schwung in die lokale Wärmewende gebracht."

Alle teilnehmenden Kommunen hatten über Monate plakatiert, Netzwerke aktiviert, Interviews platziert und Redaktionen überzeugt – und genau damit die Säle gefüllt.



 Anja Floetenmeyer-Woltmann   / LinkedIn

Die erste Saison der Wärmepumpen.Infotage hat alle Erwartungen getoppt. 6.600 Teilnehmende, volle Säle und wir starten neu durch: Hiermit ist die Ausschreibung für 25 neue Termine eröffnet! 

Samstag, 4. April 2026

Männer betrachten Autos als ihren „letzten Schutzraum“

 Utopia  hier     4. April 2026



„Das Auto ist eine lackierte Ritterrüstung“: Männerberater erklärt, was die Verkehrswende blockiert

Dass Autos gesellschaftlich derart tief verankert sind, hat einen bestimmten Grund: Männer betrachten sie als ihren „letzten Schutzraum“. 
Das sagt Autor und Männerberater Boris von Heesen. Im Interview erklärt er, warum die Verkehrswende ohne eine Dekonstruktion des Patriarchats kaum gelingen kann und was jede:r Einzelne heute trotzdem schon tun kann.

Trump: Der heimliche Klimaheld

 Focus hier Aus dem Newsletter von FOCUS Online Earth: Florian Reiter, 04.04.2026,

Trump treibt die weltweite Energiewende voran – unfreiwillig

Er hasst Erneuerbare Energien
Unfreiwillig treibt Trump die weltweite Energiewende voran