hier Von Alisa Pankau 25.03.2026Studie zeigt: Biber werden plötzlich zu unterschätzten Klimaschützern
UNSER Ländle4Future - UNSERE Region Bodensee-Oberschwaben
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Mittwoch, 25. März 2026
Der Biber ist unser bester Verbündeter, um lebendige und widerstandsfähige Gewässer zurückzugewinnen
Eine positive Vision für alle: Klimaschutz ist besser als jeder Tankrabatt
Podcast Deutschlandfunk hier Schulz, Sandra | 25. März 2026,
Klimaziele: Ja/Nein/Vielleicht
Mehr Windräder, mehr Ladesäulen, Milliarden Euro – Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung liegt vor. Fachleute meinen: Die Regierung rechne sich den Klimaschutz schön.
ARD Tagesschau hier 25.03.2026 Ein Kommentar von Gabor Halasz, ARD-Hauptstadtstudio
Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Doch die Regierung ist sich nicht einig: Die einen drücken aufs Tempo, die anderen bremsen. Hinzu kommt das schlechte Image des Klimaschutzes. Es wird Zeit für ein Rebranding
Expertenrat: Im Gesamtbild zeigt das Programm wenig Neuerung bei geringem Ambitions- und Innovationsniveau.
Expertenrat für Klimafragen (ERK)
Der Expertenrat für Klimafragen hat zum heute beschlossenen Entwurf des Klimaschutzprogramms 2026 Stellung genommen.Die Stellungnahme ist hier verfügbar
Das Klimaschutzprogramm reicht einfach nicht - mal ganz abgesehen von widersprüchlichen Regierungsaussagen
Deutsche Umwelthilfe
Das von der Bundesregierung beschlossene Klimaschutzprogramm ist unzureichend und rechtswidrig.
Wir leiten weitere Schritte ein und beantragen im laufenden Vollstreckungsverfahren für den Klimaschutz im Bereich der Land- und Forstwirtschaft die Androhung von Zwangsgeld.
Außerdem werden wir ein weiteres Vollstreckungsverfahren aufgrund des vor dem Bundesverwaltungsgericht am 29. Januar 2026 gewonnenen Urteils einleiten – sollte die Bundesregierung nicht das auch nach Ansicht des Expertenrats unzureichende Klimaschutzprogramm nachbessern.
Zudem werden wir eine neue Klimaschutzklage gegen die Bundesregierung erheben auf Einhaltung des Klimaschutzziels für das Jahr 2040.
Die EU zeigt, wie günstige, saubere Energie geht. Und Katherina Reiche tut in Berlin alles, um genau das zu verhindern.
Michael Bloss:
Die Botschaft aus Brüssel ist eindeutig: Bürgerenergie macht Strom günstiger, unabhängiger und krisenfester. Wer Strom selbst produziert, ist fossilen Preisschocks viel weniger ausgeliefert. Gerade jetzt sieht man wieder, was fossile Abhängigkeit kostet. Wenn Öl- und Gaspreise hochschießen, zahlen am Ende die Menschen.
Bürgerenergie ist bezahlbar, dezentral und damit auch robuster.
Das Problem mit dem zu langsamen Netzausbau: Ein Land, das bei den Preisen an der Weltspitze steht, muss jede Kilowattstunde ins Netz bringen
TAZ hier 23.3.2026 Bernward JanzingErneuerbare Energien: Engpässe im Stromnetz nicht mehr ganz so teuer
Dienstag, 24. März 2026
BM-Wahl in Paris ist ein starkes Signal über Frankreich hinaus: Weiter so mit der grünen Stadtpolitik
Französische Kommunalwahlen: Grünes Licht für Pariser Klimapolitik
Die Pariser senden ein klares Zeichen: Weiter so mit der grünen Stadtpolitik. Grégoire hat nicht trotz, sondern wegen dieser Positionen gewonnen.
Abdriftung ins Irrationale: Die Wut richtet sich ausgerechnet gegen diejenigen, die zur Bearbeitung des Problems angetreten sind.
t-online hier Ein Interview von Marc von Lüpke 23.02.2026
Deutschland und die Klimakrise:"Habeck musste reichlich einstecken"
Neues von Pro Natur und zum Reichermoos
„20 Gräben im Reichermoos werden geschlossen“
Das war am 18.03.2026 in der Schwäbischen Zeitung die Überschrift zu einem größeren Artikel.
Schwäbische Zeitung hier
Ergänzend informieren wir, was schon 2025 im Rahmen von Natura 2000 durch das Regierungspräsidium Tübingen umgesetzt wurde.
António Guterres spricht von einem Notstand: "Der Planet Erde wird an seine Grenzen gebracht."
Zeit hier 23. März 2026 Quelle: DIE ZEIT, dpa, epd, edd
Klimawandel: UN-Klimareport nennt Zustand des Klimas katastrophalDer WMO-Klimabericht für 2025 ist alarmierend. "Der Planet Erde wird an seine Grenzen gebracht", sagt UN-Generalsekretär Guterres.
Der Zustand des Weltklimas ist nach Einschätzung der Weltwetterorganisation (WMO) zurzeit katastrophal. Die Temperaturen steigen, die Ozeane heizen sich auf, Eis und Gletscher schmelzen und die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre steigt weiter. Zeitgleich wächst das Ungleichgewicht zwischen Energieaufnahme und -abgabe der Erde rasant, wie es im WMO-Bericht zum Zustand des Klimas 2025 heißt.
So geht Kommunale Daseins-Vorsorge!
Schaut mal nach Gottmadingen,
hinter Singen an der Schweizer Grenze:
https://solarpark-gottmadingen.de
Gemeinderat und Bürgermeister setzen auch bei diesem Projekt auf Bürgerbeteiligung und haben deshalb eine finanzielle Beteiligung am Projekt möglich gemacht.
Das Beteiligungsvolumen von 800.000 Euro war bereits nach 10 Tagen vollständig gezeichnet.
„Das zeigt sehr deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger von Gottmadingen hinter dem Projekt stehen. Der Bau der Solarparks wird von einer breiten Bürgerbeteiligung getragen. Für dieses Vertrauen bedanken wir uns sehr herzlich“, so Bürgermeister Dr. Michael Klinger.
So geht Kommunale Daseins-Vorsorge!
Energie war nie bloß Technik. Energie war immer Macht - Jede Anlage auf einem Dach verschiebt ein Stück Macht
Energie war immer Macht.
Montag, 23. März 2026
Kern des Problems: unsere extreme Abhängigkeit von fossilen Energieträgern
ARD hier 23.03.2026
Warnung vor schwerster Energiekrise seit Jahrzehnten
Wegen der steigenden Energiepreise durch den Iran-Krieg erwägt die Internationale Energieagentur, weitere Ölreserven freizugeben. IEA-Chef Birol warnt vor einer schweren Krise, die kein Land verschonen
Angesichts des Kriegs im Nahen Osten erwägt die Internationale Energieagentur (IEA), weitere Ölreserven freizugeben.
Das sagte IEA-Chef Fatih Birol und warnte zugleich vor der womöglich schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten.
Während der zwei aufeinanderfolgenden Ölkrisen in den 1970er-Jahren habe die Welt "jeweils etwa fünf Millionen Barrel Erdöl pro Tag verloren", sagte Birol bei einer TV-Debatte im australischen Sydney.
Zwei Ölkrisen und ein Gaskollaps in einem
Sonntag, 22. März 2026
AFD Streiflicht
Offenbar hat die AfD die eigene Forderung nach finanzieller Förderung von Familien etwas zu wörtlich genommen.
Aber es gäbe da vielleicht eine Lösung.
"Ein ständiges Zurückrudern bei Zielen ist äußerst schädlich"
Achim Truger @achimtruger.bsky.social
EU: systematische Zusammenarbeit von Konservativen und Rechtsaußen-Block ist kein Einzelfall mehr
hier In aller Kürze / LinkedIn
Die Fraktion von CDU und CSU unterwandert im EU-Parlament von langer Hand geplant die Brandmauer
den neuesten Beweis liefert die dpa mit einer Recherche, die am Wochenende Wellen geschlagen hat. Es geht um Chatgruppen und persönliche Treffen, aber vor allem um die systematische Zusammenarbeit von Konservativen und Rechtsaußen-Block. Dass die Fraktionen sich ausgerechnet auf eine Verschärfung der Migrationspolitik geeinigt haben, verheißt nichts Gutes.
Das Ganze ist alles andere als ein Einzelfall - das zeigt die Monitor-Recherche zum Lieferkettengesetz. Handelt so eine Fraktion, deren Vorsitzender Manfred Weber noch Ende 2025 beteuerte, es sei ihm wichtig, dass es im Europaparlament „keine strukturierte Zusammenarbeit mit rechtsradikalen Parteien gibt“? Die Antwort liegt auf der Hand.🔗 dpa-Recherche: https://lnkd.in/ef25TPeg
🔗 Video: https://lnkd.in/dSJpntWJ
Nach dem rechtspopulistischen Playbook: Zivilgesellschaftliches Engagement wird unter Generalverdacht gestellt
Dr. Astrid Deilmann /Campact
„Alman-MAGA“ – je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr wirkt dieser polemische Begriff wie eine treffende Beschreibung für die Entwicklung von Teilen der Union.
Wie komme ich darauf?
Da war zunächst die Nachricht, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer offenbar Buchläden heimlich durch das Bundesamt für Verfassungsschutz überprüfen ließ. Allein dieser Vorgang hat viele Menschen irritiert.
Doch inzwischen wirkt es so, als sei das nur ein kleiner Teil eines größeren Plans.
Denn nun bringt Innenminister Alexander Dobrindt die Idee ins Spiel, dass NGOs künftig grundsätzlich vom Geheimdienst überprüft werden sollen, wenn sie staatliche Fördermittel beantragen.
Die Weichen für die Zukunft der Autobauer werden in China, nicht in Europa gestellt
Standard hier András Szigetvari 17. März 2026,
Die EU ruiniert mit Klimaauflagen die Autobauer?Der Fall VW zeigt, warum diese Behauptung unsinnig ist
Freitag, 20. März 2026
Was kostet die Zukunft und wie lässt sie sich finanzieren? Diese Frage muss auch unsere Regierung beantworten
Es ist ja nun wirklich nicht so, dass es keine tragfähigen Ideen gäbe... Im Gegenteil, die Zivilgesellschaft kämpft auf vielen Baustellen darum, die Zukunft unserer Gesellschaft, unser Miteinander zu stärken. Sie sollte nur noch gehört und ernst genommen werden.
Allianz pro Schiene e.V. /LinkedInDer Verkehrssektor reißt mal wieder seine Klimaziele
2025 wurden vom Verkehr 29 Millionen Tonnen mehr Treibhausgase in die Luft abgegeben als gesetzlich zulässig.
Das angekündigte Klimaschutzprogramm der Bundesregierung muss jetzt entschlossen gegensteuern und die Alternativen zur fossilen Mobilität gezielt stärken. Wir können uns diese routinierte Zielverfehlung nicht länger leisten:
Donnerstag, 19. März 2026
Warum reden wir nur über Spritpreise und kaum über Preisanstiege beim ÖPNV ?
Volker Quaschning @volkerquaschning.bsky.social
Für mehr Unabhängigkeit von Erdölimporten brauchen wir einen starken öffentlichen Verkehr.
Seit 2022 sind die Kosten stark gestiegen. Menschen mit niedrigen Einkommen sind auf ÖPNV angewiesen. Warum reden wir nur über Spritpreise und kaum über Tickets für Bus & Bahn ?
SPRITPREISBREMSE - spare sofort 23% Geld!
Marcus Wadsak / LinkedIn
(das sind fast 3 Euro auf 100km)
einfach 100 statt 130 - gut für deine Geldbörse, gut fürs Klima.
Podcast: Während die Politik beim Klimaschutz kneift, schaffen die Gerichte Fakten
Stefanie Hauer / LinkedIn
Ein Verfahren nach dem anderen bestätigt: Unternehmen haften für den Klimaschaden, den sie verursachen. Und das gilt zivilrechtlich, ist also unabhängig davon, was die jeweiligen Regierungen machen. Denn jeder darf zwar wirtschaften – aber niemand darf dabei den Nächsten schädigen. Seit spätestens 1965 wussten die Großemittenten, was sie anrichten. Sie haben keinen Anspruch darauf, immer so weiterzumachen.
Großer Erfolg für den Fischotter in Bayern
Sascha Müller-Kraenner
Der Bayerischer Verwaltungsgerichtshof folgt Auffassung der Deutsche Umwelthilfe:Lebendfallen und Nachtsichttechnik zur Fischotterentnahme verstoßen gegen Artenschutzrecht
Weil hohe Preise Elektrifizierung beschleunigen
Rico Grimm
Der dritte Golfkrieg treibt den Ölpreis hoch. Aber mittelfristig macht genau das Öl billiger.
Vor dem Krieg rechnete die Ölwelt mit zu viel Angebot. Ändert der Krieg etwas daran? Kurzfristig: auf jeden Fall. Logisch!
Energiekrise sorgt für Boom bei Erneuerbaren
Catiana Krapp Redakteurin für Energie-Themen @Handelsblatt
Die Nachfrage nach Solaranlagen und Wärmepumpen boomt seit zwei Wochen.
Bei Enpal ist die Nachfrage im März um 70 Prozent nach oben gegangen. Bei 1KOMMA5° hat sich die PV-Nachfrage verdoppelt. Eon-Manager Filip Thon sagt mit Blick auf die Anfragen: „Wir werden regelrecht überrannt.“
Mittwoch, 18. März 2026
Webinar “Machtlos? Wirtschaftliche Macht wirkungsvoll begrenzen”
Eine Woche vor der Frist steht fest: Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung droht zur verpassten Chance zu werden
Am 25. März 2026 muss die Bundesregierung ihr Klimaschutzprogramm vorlegen. Ein Programm, das verbindlich festlegt, wie Deutschland seine Klimaziele für 2030 und 2040 erreichen will.
Aktuelle Vorschläge steuern aber auf das Gegenteil zu: Weniger Klimaschutz, mehr Risiko. Wer heute den Klimaschutz schwächt, gefährdet Planungssicherheit, Investitionen und letztlich unsere Zukunft.
Klimaklagen
Prof. Dr. Remo Klinger / LinkedIn
Die bis 2030 zu schließende Klimaschutzlücke ist nach den soeben durch das Umweltbundesamt veröffentlichten Zahlen von 25 Millionen Tonnen auf 30 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente gestiegen. Die dafür nötigen Maßnahmen sind binnen 11 Tagen vorzulegen. Denn einerseits ist das durch uns mit der Deutsche Umwelthilfe erstrittene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. Januar 2026 unverzüglich zu erfüllen. Andererseits sieht das Klimaschutzgesetz vor, dass das nächste Klimaschutzprogramm, das diese Maßnahmen enthalten muss, bis zum 25. März 2026 vorzulegen ist.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/umwelthilfe-klimaklage-regierung-100.html
Stefanie Hauer
Wer erkämpft für uns das Recht auf Zukunft?
In der neuen Folge von Planetary Business ist Dr. Roda Verheyen mein Gast. Die Anwältin erklärt ihre bahnbrechende Strategie: Peu à peu schafft sie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die uns auf einen klimafreundlichen Pfad bringen.
Energiegemeinschaften - der Traum einer sozialen und tiefgreifenden Wende
Klimareporter hier von Stefan Schroeter 17.3.26
EU-Rechnungshofbericht:
Zu viele Hürden für Energiegemeinschaften
Nur sehr langsam kommt die "Energiewende von unten" in der EU voran, stellt der Europäische Rechnungshof in einem neuen Sonderbericht fest. Gründe seien rechtliche Hürden sowie technische Hindernisse für Energiegemeinschaften.
Koalitionsverhandlungen mit der Heulsusen-Truppe in BW? Dem Anfang wohnt kein Zauber inne
Also ich erinnere mich hauptsächlich an Zugeständnisse, die die Grünen machten: §13b z.B., dem unseligen Bau-Paragrafen, der von der EU nach einigen Jahren Bautätigkeit für nicht rechtens erklärt wurde.
Bis dahin hatte die BW-Union ihn feste unterstützt, um auf der grünen Wiese weiter zu bauen, auch wenn die Grünen dagegen waren...Ein klarer Fall für eine gebotene Koalitions-Enthaltung - eigentlich...
Kontext hier Von Johanna Henkel-Waidhofer| Datum: 18.03.2026
Wirbel nach Landtagswahl
Mit der Behauptung, die Grünen vergifteten das Klima in Baden-Württemberg, vergiftet die CDU das Klima. Und die gemeinsame Arbeit in den vergangenen fünf Koalitionsjahren wird umgedichtet in eine phantasievolle Story von anhaltender Nötigung.
Streiflicht: Wie Donald Trump ein altes Projekt der Grünen erfolgreich umsetzt
TAZ hier Kommentar von Kai Schöneberg 17.3.2026
Teures Benzin: Sorry, liebe Wutbürger!
Vermutlich muss Sprit noch viel teurer werden, bis es auch der letzte Autofahrer merkt: dass er sich nur mit einem Stromer von der Ölmafia lösen kann.
Dienstag, 17. März 2026
Wahrscheinlich der extremste Solar-Ausbau der jemals in einem Land in dieser Geschwindigkeit stattgefunden hat
Focus hier Vera Stary Dienstag, 17.03.2026
Der Solar-Rekord, mit dem Pakistan jetzt Milliarden spart
„Stichwort Verschiebebahnhof“: Wo ist es hin, das ganze Geld?
Wie war das nochmal mit der höchsten Wirtschaftskompetenz, die die Bürger der CDU zuschreiben?
Es wird Zeit endlich das in den Blick zu nehmen was wirklich wichtig ist: wie wird es uns in 20 Jahren damit gehen? Und im Sinne der Generationsgerechtigkeit: Kann die nächste Generation das überhaupt noch stemmen?
Natürlich ist es wichtig, hier mit dem Finger auf dicke Fehler hinzuweisen, was sonst kann man tun, um das Verhalten in Zukunft zu ändern?
Dr. Franziska Brantner /Bündnis 90/ Die Grünen / LinkedIn
Die Bundesregierung betreibt Kreditbetrug!
Denn: Sie nutzt das Sondervermögen nicht wie abgesprochen.
Eine aktuelle Studie des ifo-Instituts zeigt: Friedrich Merz und Lars Klingbeil haben 95 % der Mittel nicht zusätzlich in Infrastruktur oder Klimaschutz investiert.
Sie ruiniert Klima und Wirtschaft
TAZ hier Kommentar von Nick Reimer 14.3.2026
Energiepolitik von Katherina Reiche
Der Kanzler sollte sich von seiner Wirtschaftsministerin trennen. Ihre Umfragewerte sind im Keller, selbst Energie-Unternehmen kritisieren sie.
Unbeliebte Bundesministerin für Wirtschaft und Energie: Nur 13 Prozent der Wähler:innen sind „zufrieden“ mit Katherina Reiches Arbeit
Und dann übt die Regierung Kritik am eigenen Heizgesetz
Lustig: "Tatsächlich war das Umweltministerium bei der Einigung zur Heizgesetz-Reform nicht eingebunden" schreibt der Focus in seinem Artikel.
Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wer dann zur Verantwortung gezogen wird, nach der Veröffentlichung des Klimaschutz-Programmes. Die DUH spricht sogar von "Beugehaft" - trifft das dann den armen Umweltminister, der einfach nicht gefragt wurde und trotz besserem Wissen noch auf Vernunft setzt?
Focus hier Florian Reiter 16.03.2026
Im Jahr 2030 drohen Strafzahlungen in Millionenhöhe.
Auch in unserem Grundgesetz steht: Eigentum verpflichtet. Zur christlichen Lehre gehört, dass alle Güter der Welt für alle geschaffen sind
Biologe, Wirtschaftswissenschaftler und Umweltethiker: so eine selten vielseitige Perspektive ist bestens geeignet, um die wachsenden und widerstreitenden Nutzungsansprüche an begrenzte Flächen – und damit Böden – konstruktiv zusammenzuführen.
"Worüber denken Sie gerade nach?" haben wir deshalb Stefan Einsiedel von der Hochschule für Philosophie München gefragt – wenige Tage vor der Agrarministerkonferenz.
In unserer allmontaglichen ZEIT-Gesprächsserie kritisiert er eine kurzsichtige EU-Agrar- und Naturschutzpolitik und den drohenden Demokratieabbau in Deutschland – beides auf Kosten unserer ohnehin bedrängten Lebensgrundlagen.
Zeit hier Interview: Christiane Grefe 16. März 2026,
Stefan Einsiedel: "Auch in unserem Grundgesetz steht: Eigentum verpflichtet"
Immer weniger Großgrundbesitzer prägen das Antlitz der Bundesrepublik, sagt der Umweltethiker Stefan Einsiedel. Wir sollten deshalb unseren Eigentumsbegriff überdenken.
Montag, 16. März 2026
Schub für die Windkraft in BW
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg / LinkedIn
2025 ging so viel Leistung neu ans Netz wie zuletzt 2017. Einen absoluten Rekord gibt es bei der genehmigten Leistung 2025: Anlagen mit einer Power von 660 Megawatt können gebaut werden.
Dafür braucht es aber stabile Rahmenbedingungen auf Bundesebene. Anlagenbetreiber brauchen Investitionssicherheit durch gesicherte EEG-Mindestvergütung - in Phasen, wenn der Börsenstrompreis unter 6 bis 7 Cent/KWh fällt.
Bayern hat dazu einen guten Vorschlag in den Bundesrat eingebracht: Ausweitung der EEG-Ausschreibungen plus echte Südquote, da eine gleichmäßigere Verteilung von Windkraft die Kosten für Netzausbau deutlich senkt.
Quelle: LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
Zuwachs bei elektrischen Bussen wird sich fortsetzen, dank EU-Vorgaben
Heise hier 15.03.2026,
Elektrobus-Boom in Deutschland: Fast 5000 Fahrzeuge im EinsatzBürgerwind- und Solarpark: "Uns allen macht das Spaß"
NDR hier 16.03.2026 von Caroline Dünnebier
Neue Regeln für die Energiewende? Ellhöft macht sich unabhängigSonntag, 15. März 2026
Bei 56,7% spricht die CDU von einer Koalition um jeden Preis? Wie bitte?
Die EVP-Fraktion im Europaparlament hat direkt mit der AfD EU-Gesetze zur Migration verhandelt & beschlossen
Peter Jelinek @peterjelinek.bsky.social
Dass die Konservativen strukturiert mit der rechtsextremen AfD im EU-Parlament koaliert? Ahnten wir.
Dass das nachweislich so ist? Zeigen nun eine WhatsApp-Gruppe samt Treffen.
In der Gruppe hieß es nach der Einigung zum Migrationspakt: "Vielen Dank für diese hervorragende Zusammenarbeit".
Es ist also schon jetzt absehbar, dass das Umweltministerium nächste Woche ein unzureichendes Maßnahmenpaket vorstellen wird
hier Spiegel 14.03.2026,
Eine Analyse von Susanne Götze und Arvid Haitsch
Landnutzungssektor verfehlt Klimaziele
Thünen-Institut/ LinkedIn
Zwar sind die Treibhausgas-Emissionen aus Wäldern, organischen Böden und landwirtschaftlichen Nutzflächen im Jahr 2025 um mehr als 30 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente gesunken. Mit der Emission von 26,9 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten blieb der deutsche Landnutzungssektor aber eine erhebliche Quelle für Treibhausgase.
Bis 2030 wird sich daran nichts ändern. Das zeigt die Projektion 2026, die künftig zu erwartende Emissionen modelliert.
Im Klimaschutzgesetz war vorgesehen, dass in Wald und Böden im Mittel der Jahre 2027 bis 2030 mindestens 25 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr dauerhaft eingebunden werden. Nun zeigen die aktuellen Berechnungen des Thünen-Instituts, dass stattdessen diese Menge bis 2030 freigesetzt wird.
Klima-Puffer von Habeck ist aufgebraucht - und das ist auch noch ein unvollständiges Bild
Julia Bläsius /Agora Energiewende hier 41 Seiten
Gerade hat das Umweltbundesamt - German Environment Agency (UBA) die Emissionsdaten für 2025 veröffentlicht sowie den Projektionsbericht für 2030, 2040 und 2045, der anzeigt, in welche Richtung der Klimaschutz in Deutschland zeigt.
Drei Sachen stechen für mich hervor:
1. Die Emissionsdaten bestätigen die Erkenntnisse unserer Agora-Jahresauswertung im Januar: Deutschland verliert Tempo beim Klimaschutz.
Das vergrößert Deutschlands Klimalücke und verlängert die Abhängigkeiten von fossilen Energieimporten.
2. Obwohl der neue Projektionsbericht die geplanten Gesetzesänderungen noch nicht einpreist, ist der Klima-Puffer, den vor allem die Energiewirtschaft in den vergangenen Jahren aufgebaut hatte, massiv geschmolzen – im Vergleich zum Vorjahr um 95 Prozent auf nur noch knapp 4 Millionen Tonnen CO₂.
Und das ist ein unvollständiges Bild:
Es fehlen mögliche Mehremissionen aus dem geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG),
die Auswirkungen des Netzpakets auf den Erneuerbaren Ausbau und die Aufweichung der Flottengrenzwerte
Deutschland weit abgeschlagen auf Platz 56 hinter Nordkorea, Nicaragua und Kamerun
Liste der Länder nach Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien
Peter Schildwächter /LinkedInDas technologieoffene Neuland. Aber bitte keine neue Technologie, die effizient ist und viel weniger kostet. Das widerspricht der jahrzehntelangen Unions-Tradition „Umverteilung nach oben“.
Viele der heute vor Deutschland platzierten 55 Länder hatten und haben KEINE besseren Voraussetzungen, als wir. Die hatten nur bessere Politik.
Quelle: Wikipedia






