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Dienstag, 27. Februar 2024

Eckpunkte für neuen Landesentwicklungsplan vorgestellt

www.baden-wuerttemberg.de  Pressemitteilungen  hier

Mit der Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans soll ein modernes Kursbuch für Baden-Württemberg entstehen. Die Landesregierung hat dafür Eckpunkte formuliert. Diese identifizieren die wesentlichen Zielkonflikte, zeigen mögliche Lösungsansätze auf und bilden die Basis für einen breit angelegten Beteiligungsprozess.

Sebastian schreibt dazu:

Ich möchte auf die Überarbeitung des Landesentwicklungplans aufmerksam machen. Dieser befindet sich gerade in Phase zwei (Einbindung der Akteur:innen). Ich werde etwas zu Verkehr (Fokus auf ÖPNV) und Bau(dichten) einbringen. Ab Mitte des Jahres (Phase 3) können sich dann alle Interessieren zu Wort melden. Vermutlich lohnt es sich jetzt schon, sich das Papier anzuschauen. Das aktuelle Eckpunktepapier ist unten verlinkt

hier Landesentwicklungsplan Entwurf



Donnerstag, 24. Februar 2022

Überlingen: Wie nah am Wasser darf man bauen? - Erkenntnisse zum Landesentwicklungsplan

22.02.2022  |  VON STEFAN HILSER STEFAN.HILSER@SUEDKURIER.DE  hier

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat den Bebauungsplan „Zum Hecht“ im Überlinger Ortsteil Nußdorf für unwirksam erklärt. Die ausführliche Begründung ist im Internet abrufbar, doch selbst Juristen sagen, dass es sich dabei um eine komplizierte Kost handle.

Es geht um viel Geld. Das wird deutlich, wenn man sich die Traumgrundstücke ansieht, direkt am Bodensee, manches mit eigenem kleinen Bootssteg. Bei einem sehr niedrigen Wasserstand kann und darf man südlich der Häuserzeile entlangspazieren, über dann trocken liegende Uferabschnitte, denn der Bodensee ist eine öffentliche Fläche. Von Norden, von der Straße her betrachtet, wirken die Gebäude wie ein Riegel, der vor neugierigen Blicken schützt. Wenn in dieser Gegend überhaupt einmal eine Fläche zum Verkauf stand, dann lag der Preis vor ein paar Jahren schon bei über 1000 Euro pro Quadratmeter.

Montag, 6. Dezember 2021

Fahrplan für neuen Landesentwicklungsplan vorgestellt

Zur Erinnerung: Alt-Regionaldirektor Franke verschanzte sich regelmäßig hinter seinem mantra-mäßig vorgetragenen Statement, am ganzen Dilemma um die Regionalplan-Fortschreibung sei nur die Landesregierung schuld. Denn diese habe es versäumt, den Landesentwicklungsplan an die neuen Gegebenheiten anzupassen, um denen so gesetzliche Gültigkeit zu verleihen. 

Sein Argument ist für mich nur ansatzweise  nachvollziehbar , denn ich frage mich tatsächlich: wenn ein Land ein internationales Abkommen abschließt, in diesem Fall die 1,5°-Grenze einzuhalten, dann ist das hinreichend bekannt in Regionaldirektor Frankes Kreisen. Sicherlich bestand bisher noch eine große Lücke in der gesetzlichen Ausarbeitung - da möchte ich nicht widersprechen - und doch wusste jeder Beteiligte in welche Richtung es gehen sollte und musste. Weshalb wurden dann die Forderungen nach einer Nachbesserung bezüglich der Klimaziele (bestens ausgearbeitet von den Scientists4future Ravensburg) regelrecht bekämpft? Warum wurden alle diesbezüglichen Einwände weg-gewogen?

Die Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes ist also dringend notwendig, da Kommunen mit dem verbrieften Recht ihrer kommunalen Planungshoheit  die Zeichen der Zeit ignorieren wollen, um möglichst lange ihre bequeme selbstbezogene "Weiter-so-Politik" fortzuführen.

Man kann nur hoffen, dass die Bürger:innen  dieses Mal wirklich "mitgenommen" werden.
Eine Pseudo- Beteiligung mit anschließender weg-Wägung aller Bürger-Argumente (wie beim Regionalplan gehabt) wäre eine wirkliche Zumutung für die Bevölkerung.
Demokratie kann und darf  nicht bedeuten, dass eine kleine Bürgermeister-Gruppe sich über wichtige Zielsetzungen der  ganzen Weltengemeinschaft hinwegsetzt.


Die Landesregierung hat die Weichen für einen neuen Landesentwicklungsplan gestellt. Mit ihm soll das Kursbuch für ein modernes Baden-Württemberg entstehen. Der Landesentwicklungsplan gibt den Rahmen und die Spielregeln für die Gestaltung der räumlichen Entwicklung vor.  hier

Baden-Württembergs Kabinett hat sich auf seiner jüngsten Sitzung mit einem der größten Projekte der Landesregierung in dieser Legislaturperiode beschäftigt, der Erstellung eines neuen Landesentwicklungsplans (LEP). Die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Nicole Razavi stellte dem Kabinett und im Anschluss auch den Regierungsfraktionen den Fahrplan für die Umsetzung des Vorhabens aus dem Koalitionsvertrag vor. „Wir schaffen das Kursbuch für ein modernes Baden-Württemberg“, erklärte sie.