Posts mit dem Label Jugendbeteiligung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Jugendbeteiligung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 31. Mai 2022

Offener Brief des Jugendgemeinderats Weingarten

(leider wird bisher die Veröffentlichung und Verteilung durch die Stadtverwaltung blockiert!!!!!!)

Klimaforderungen des JGR Weingarten


Die Klimakatastrophe ist eine der größten Probleme und Herausforderungen die die Menschheit zu bekämpfen hat. Deswegen fordern wir die Stadtverwaltung, den Gemeinderat und unseren neuen OB dazu auf, jetzt hier in Weingarten zu handeln. Es gibt keine Ausreden mehr. Der Klimawandel ist da und das nicht erst seit gestern. Deswegen fordern wir konkret diese Dinge:


-Autofreie Innenstadt (für Privatfahrzeuge) an Sonntagen

-Solardächer auf allen Öffentlichen Gebäuden 

-Mehr Grünflächen im Stadtgebiet 

-Positionierung der Stadt gegen den Kiesabbau im Altdorfer Wald

-Keine Vernichtung von Grünflächen für z. B. Straßen

-Verbesserung der Radinfrastruktur 

-Ausbau und preiswerter ÖPNV

Wir sind mehr denn je motiviert unsere Stadt und unseren Umkreis grün und klimafreundlich zu machen und erwarten dasselbe auch von Stadtverwaltung, Gemeinderat und OB!

Herr Moll, Sie haben uns im Vorfeld zu Ihrer Wahl gesagt wie wichtig Ihnen das Thema Klima ist.

Jetzt beginnt die Zeit in denen Ihre Taten schwerer wiegen als Ihr Wort! Wir, als Jugendgemeinderat Weingarten werden Sie natürlich gerne auf dem Weg dorthin unterstützen, denn es geht um die Zukunft von uns allen!

Verpflichtend für Kommunen: Jugendbeteiligung ist nicht einfach

Jugendbeteiligung ist Pflichtaufgabe, den Kommunen fehlen aber die zündenden Ideen, daher läuft in dieser Beziehung nicht so sehr viel. Wir wissen: die Vereine verlieren zunehmend an Bedeutung, viele Jugendliche sind längst nicht mehr über Vereinsarbeit zu erreichen.

Doch gute Ideen fehlen bislang noch überall. Große Kommunen mit Oberstufen sind klar im Vorteil. Dennoch ist auch dort nicht mit großer Kontinuität  zu rechnen, die Jugendlichen sind nach dem Schulabschluss oft erst mal weg. Wie könnte man das  angehen? Gibt es gute Vorbilder?



20.05.2022  |  VON LORNA KOMM UEBERLINGEN.REDAKTION@SUEDKURIER.DE  hier

Die Jugendbeteiligung ist für Gemeinden des Landes durch die Novellierung der Baden-Württembergischen Gemeindeordnung zur Pflicht geworden. Die Art und Weise der Beteiligung bleibt dabei aber den Gemeinden überlassen. 

Donnerstag, 10. Februar 2022

Friedrichshafen: Was wünscht sich ein Jugendparlament?

 07.02.2022  |  VON CORINNA RAUPACH FRIEDRICHSHAFEN.REDAKTION@SUEDKURIER.DE  hier

Graffitiwand und Leihfahrräder

Friedrichshafen hat ein neues Jugendparlament. Schon zur ersten Sitzung hatten die Jugendlichen viele Ideen ins Rathaus mitgebracht. Emre Yilmaz regte an, Fahrradleihstationen einzurichten, um umweltfreundliche Mobilität zu fördern. Für eine Graffitiwand und Pfandringe an öffentlichen Mülleimern, die das Einsammeln leerer Pfandflaschen erleichtern, sprach sich Moritz Schreyögg aus. Raphael Finkbeiner berichtete vom Vorhaben an der Gemeinschaftsschule Graf Soden, ein Spendenschwimmen zu organisieren.

Oberbürgermeister Andreas Brand kündigte an, die Verwaltung werde sich mit den Hinweisen der Jugendlichen auseinandersetzen. „Eine Graffitiwand an einer Unterführung oder Brücke ist eine gute Idee“, sagte er. Die Pfandringe seien schon vom vorigen Jugendparlament thematisiert worden, die Unterlagen müsse es noch geben. Bei einem Spendenschwimmen könne er sich vorstellen, dass die Stadt als Sponsor auftreten werde.

Vorher hatten die neuen Mitglieder des Jugendparlaments eine Verpflichtung unterschrieben, die Interessen der Häfler Jugendlichen und der Stadt zu vertreten. 15 Jugendliche gehören dem neuen Parlament an. ....

Zunächst stellten sie die Arbeitskreise vor, in denen sich die Mitglieder und weitere Jugendliche engagieren können. Ansprechpartner für den Arbeitskreis Umwelt ist Emre Yilmaz. „Wir wollen die Stadt Friedrichshafen auf einen umweltgerechteren Weg bringen und dabei helfen, CO2 und Feinstaub zu reduzieren“, sagte er. Auch der Arbeitskreis Mobilität hat den Umweltschutz im Hintergrund. „Wie gestalten wir die Wege zur Schule und in der Freizeit und wie können wir den ÖPNV besser organisieren“, so Moritz Schreyögg. Der Arbeitskreis Freizeit soll Möglichkeiten für Jugendliche erschließen, abends und am Wochenende mehr Spaß zu haben. Mehr öffentliches WLAN, bessere Medienkonzepte für Schulen und eine gut aufgestellte Homepage sind die Anliegen des Arbeitskreises Digitalisierung. „Uns geht es darum, konstruktiv zu sein und Vorschläge zu machen“, sagte Valentin Lauria.