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Donnerstag, 9. April 2026

Gerichtsurteil: Die letzte Generation ist keine kriminelle Vereinigung!

 taz‬ ‪@taz.de‬

Es ist eine große Schlappe für die Strafverfolgungsbehörden, die versuchen, die ehemalige Klimagruppe Letzte Generation nach Paragraf 129 zu einer kriminellen Vereinigung erklären zu lassen. 


Daniel Mautz /LinkedIn

Paragraf 129 gegen die Letzte Generation ist gescheitert. Und zwar genau so, wie es scheitern musste.

Das Landgericht Flensburg hat den Vorwurf der kriminellen Vereinigung gegen eine Ex-Aktivistin nicht zur Verhandlung zugelassen. 

Sonntag, 7. Dezember 2025

Unter Verdacht: Wie weit ist der Rechtsstaat gegen die Letzte Generation vorgegangen?

 

hier

Die Letzte Generation hat polarisiert wie kaum eine Protestbewegung. Straßenblockaden, Flughafenaktionen. Dann Ermittlungen wegen der "Bildung einer kriminellen Vereinigung". Journalist Ben Arnold berichtet über die Gruppe seit ihren Anfängen. Im Gespräch erzählt er, wie weit diese Ermittlungen gingen, wie Mitglieder der Letzten Generation heute auf ihre Aktionen blicken und warum sich die Bewegung inzwischen aufgespalten hat.

MDR Investigativ bei Youtube: https://www.youtube.com/@MDRInvestigativ

Alle Podcastfolgen im Überblick: https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/mdr-investigativ/index.html

Die Rubrik "Investigativ" in der ARD Mediathek: https://www.ardmediathek.de/investigativ

Sonntag, 18. Mai 2025

Das darf doch wirklich nicht wahr sein: Wird der „Mafiaparagraf” gegen Klimaaktivisten eingesetzt?


Falter hier, Wien Jürgen Klatzer  16.5.25

Was aus der Letzten Generation wurde, warum gerichtlich gegen sie ermittelt wird und wie es weitergeht

Gegen die Letzte Generation wird seit Herbst 2023 ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Wien wirft der – bereits aufgelösten – Klimaschutzbewegung (schwere) Sachbeschädigung und die „Bildung einer kriminellen Vereinigung” nach § 278 StGB vor, im Volksmund auch als „Mafiaparagraf” bekannt. 

Nun liegt der Vorhabensbericht vor. Wird Anklage erhoben oder will die Staatsanwaltschaft die Causa einstellen? Wir haben nachgefragt.

Mittwoch, 2. April 2025

Jesuitenpater geht wegen Klimaprotest ins Gefängnis

Zeit hier  1. April 2025, Quelle: dpa Bayern

Strafe für Klimablockade

Strafe für Klimablockade: Der 63-jährige Pater weigerte sich, eine Geldstrafe zu zahlen. Stattdessen tritt er die Ersatzfreiheitsstrafe an.

Donnerstag, 27. März 2025

Vorgehen der Behörden ist so erschreckend, so unverhältnismäßig, dass die schlimmsten Demokratiefeinde sich die Hände reiben

hier  Artikel von Christoph Carsten 

Luisa Neubauer nach Anklage gegen Letzte Generation fassungslos: "So erschreckend"


Nach der Anklage gegen fünf Klimaaktivisten wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung erfährt die Letzte Generation eine Welle der Solidarität weit über die Klimabewegung hinaus. Zugleich sitzt der Schock über das Vorgehen der Behörden nicht nur bei den Betroffenen tief.

Mittwoch, 26. März 2025

Update: Die Münchner Staatsanwälte haben das rechte Maß verloren


hier

DPA  hier

Amnesty International kritisiert Anklage von Klimaaktivisten

Amnesty International und weitere Organisationen protestieren scharf gegen eine Anklage von Mitgliedern der ehemaligen Klimagruppe Letzte Generation wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung. 

Samstag, 14. September 2024

Präzedenzfall für Tausende Bescheide?

 hier  Focus

Berlin muss Strafe an Klima-Kleber zurückzahlen - jetzt könnte es richtig teuer werden

Ein Urteil mit möglichen Folgen! Die Gebühren für das Entfernen eines Klima-Klebers von der Fahrbahn sind unrechtmäßig - dies urteilte das Oberverwaltungsgericht Berlin. Obwohl die Entscheidung nur einen Einzelfall betrifft, könnte sie auf weitere Fälle anwendbar sein.

Mittwoch, 11. September 2024

Auch diese Meinungen gehören zum Klimaprotest : Geschätzte (letzte) Generation

hier  9. September 2024, 

Die Klimakleberin Carla Hinrichs spricht im SZ-Interview (Interview „’Wir sind gottlos am Arsch’“ vom 16. August) über ihren Protest – für den sie sich immer wieder vor Gericht verantworten muss. Zumindest die Leserbriefschreiber stellen sich hinter sie.

Donnerstag, 29. August 2024

Hexenjagd gegen Klimaaktivisten: Wer sind hier eigentlich die „Terroristen“?

Frankfurter Rundschau hier   29.08.2024 
Kommentar von Günther Moewes

Über falsche Narrative und ökonomische Mantras - oder: Was eine vernünftige Politik eigentlich sagen müsste.

Die Kolumne „Gastwirtschaft“.

Mittwoch, 28. August 2024

Wenn die Gerichte sich im Umgang mit der "letzten Generation" nicht einig sind....Gesucht wird das "sozial verträgliche Maß" - und was sollen Gespräche bringen ?

Tagesspiegel hier  27.08.2024, 


22 Monate Haft ohne Bewährung: Amtsgericht verhängt bislang höchste Strafe gegen Klimaaktivisten in Berlin. Unter anderem wegen Nötigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt ist ein Klimaaktivist in Berlin zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Der 65-Jährige will Rechtsmittel einlegen.

Donnerstag, 8. August 2024

Wie geht es weiter nach dem Ende der Letzten Generation Österreich?

hier  ORF  Von Siri Malmborg

In einer enttäuscht klingenden Aussendung verkündet die Letzte Generation Österreich das Ende ihrer Kampagne. Sie sehe „keine Perspektive für Erfolg“ mehr. Laila Fuisz von der Letzten Generation nennt es einen „gut überlegten Schritt“. Wie geht es jetzt weiter?

Vor rund einer Woche hat die Letzte Generation Österreich noch am Flughafen Wien Schwechat protestiert. Heute schreibt sie auf X und in einer Aussendung: „Wir haben vielfältig protestiert, trotz Hass & Morddrohungen weitergemacht. Die Regierung nimmt in Kauf, für den Tod von Milliarden Menschen verantwortlich zu sein. Die Gesellschaft hat versagt. Dieses Projekt endet. Der Widerstand bleibt.“

Mittwoch, 5. Juni 2024

Leserbrief von Ulla: Warum setzt Scholz wegen einer Lappalie Menschenleben auf`s Spiel?

Ab heute hören zwei der Hungerstreikenden in Berlin auch mit dem Trinken auf, was man etwa 2 Tage überleben kann.

Zu: Klima-Hungerstreik -Teilnehmer laut Kampagne in Lebensgefahr


Die Schwäbische Zeitung zitiert Kanzler Scholz, dass er das Mittel des Hungerstreiks zur Erreichung eines Ziels als "Gefahr gegen sich selber" ablehnt. Eine nachvollziehbare Meinung. Doch sie lenkt vom eigentlichen Thema ab.
Das „Ziel“ der Hungerstreikenden, wie Herr Scholz sagt, ist eigentlich banal. Er soll nur wissenschaftliche Erkenntnisse zur Klimakatastrophe, die niemand in der Welt der Wissenschaft mehr anzweifelt, öffentlich aussprechen. Das ist doch denkbar bescheiden!

Donnerstag, 23. Mai 2024

Letzte Generation wegen Bildung krimineller Vereinigung angeklagt

Wir leben in Zeiten der Parallelgesellschaften - und sehen staunend: noch eine Staatsanwaltschaft lässt sich verführen.
Was angesichts der aktuellen Rechtsprechungen auf nationaler und internationaler Ebene hier -und ganz regional auch angesichts der überstürzten Haftentlassung von Samuel aus dem Alti  hier-  tatsächlich dazu geeignet ist  "ein wenig" das Vertrauen in den seriösen Hintergrund der Staatsanwaltschaften erschüttert. Demokratie-Denken geht anders.


Zunächst zwei Kommentare unter dem Zeit-Artikel, die ich nur zu gerne wiedergebe:

King Tut:  Schon Lustig dass ähnliche Aktionen von Bauern und deren Verbänden in Ordnung sind

Alexander_Der_Kleine:  Eine Truppe, die ohne Verletzte oder gar Tote dafür streitet, dass die Regierung sich an die eigenen Gesetze hält, soll also eine kriminelle Vereinigung sein. Aha...
Ich finde einige der Aktionen zwar für die Ziele kontraproduktiv. Aber kriminelle Vereinigung? Was ist dann Shell, RWE oder das Verkehrsministerium?


Zeit hier  am 21. Mai 2024, ZEIT ONLINE, dpa, jsp

Staatsanwaltschaft Neuruppin: Letzte Generation wegen Bildung krimineller Vereinigung angeklagt

Eine Teilgruppe der Letzten Generation soll sich zur Begehung von Straftaten bereit erklärt haben. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin wirft ihr unter anderem Nötigung vor.

Freitag, 19. April 2024

"Parlament aufmischen – Stimme der Letzten Generation"

hier Watson  18.04.2024, Laura Wagener


Die Letzte Generation macht seit 2021 öffentlichkeitswirksam mit Protesten und Sitzblockaden auf die Klimakrise aufmerksam. 

Mit zivilem Ungehorsam versucht die Gruppe deutschlandweit, ihren Anliegen Gehör zu verschaffen und Entscheidungsträger:innen zum Klimaschutz zu bewegen.

Straßenblockaden, Klebeaktionen und Sachbeschädigung in Museen stießen dabei nicht immer auf Verständnis in der Gesellschaft, sondern polarisierten stark. Mittlerweile ist Schluss mit Kleben. Die Letzte Generation will jetzt politisch mitmischen.

Dafür will die Klima-Protestgruppe im Juni erstmals bei der Europawahl antreten. Unter dem Namen "Parlament aufmischen – Stimme der Letzten Generation" möchte sie ins EU-Parlament einziehen und politische Entscheidungen mitbestimmen.

Montag, 25. März 2024

😱 Nur noch bis diesen DONNERSTAG 😱 können wir gegen die Einstufung der Letzten Generation als kriminelle Vereinigung protestieren!


SCHNELL NOCH den vorformulierten TEXT UNTERSCHREIBEN  und ab damit nach NEURUPPIN❗️



Vorlage, die ergänzt und nach eigenem Empfinden verbessert werden kann  hier

Einreichen des Textes hier

         💚🧡❤️ DANKE 🩷💛💙


Mehr Text von den Parents for Future:

Klimaschützen ist kein Verbrechen und dennoch werden Aktivist*innen der Letzten Generation angeklagt, eine kriminelle Vereinigung zu sein. 

Der Einsatz des "Mafiaparagraphen" § 129 StGB gegen Klimaproteste schafft ein gefährliches Vorbild für die Zukunft. Eine solche Anklage ist ein Dammbruch, der künftig einen willkürlichen Einsatz gegen unliebsamen Protest ermöglicht und uns alle betreffen kann, die wir in der Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv sind. 

*Dabei dürfen wir nicht untätig zuschauen!* 

Bitte schreibt bis zum *28. März* an die Staatsanwaltschaft Neuruppin. 

Dieses Google-Dokument  hier dient als abwandelbare Vorlage mit der Anleitung für das Versenden der Stellungnahme. Wenn möglichst viele Stellungnahmen eingehen, kann der Einsatz des Paragraphen verhindert werden!  Denn alle Stellungnahmen werden in den Akten berücksichtigt. 

Bitte teilt den Aufruf in Euren Netzwerken! 

Herzliche Grüße von der OG Reutlingen

Donnerstag, 1. Februar 2024

Das Ende der Hysterie - die letzte Generation denkt um

 hier  t-online MEINUNG von Johannes Bebermeier  am 31.01.2024 


Die E-Mail kam unscheinbar daher. "Neue Strategie für 2024" stand darüber. Und doch verkündete die enthaltene Pressemitteilung ein großes Ende. Das Ende einer bedeutenden Phase der Klimaproteste in Deutschland.

Mittwoch, 31. Januar 2024

Ist radikaler Klimaprotest gerechtfertigt?

 hier  AMNESTY JOURNAL DEUTSCHLAND 29. 1.2024  Interview: Patrick Loewenstein

"PROTEST DARF UNBEQUEM SEIN"

Die Rechtsanwältin und Verfassungsrichterin Roda Verheyen über die enge Verbindung von Klimaschutz und Menschenrechten, die Rechtsgrundlagen und die maximale Wirkung von Klimaprotest.

Ist die Klimakrise eine Menschenrechtskrise?

Ganz sicher ist sie das! Die lange vorherrschende Meinung, dass Umwelt- und Klimaschutz nichts mit Menschenrechten zu tun hätten, war unsinnig. Heute hat sich diese Einstellung glücklicherweise substanziell geändert. Die Menschenrechte sollen unter anderem Leben und Gesundheit schützen, diese Rechtsgüter sind systematisch bedroht. Laut Weltklimarat hat sich durch Extremwetterereignisse schon jetzt die Lebenswirklichkeit der Hälfte der Weltbevölkerung verschlechtert. Zudem steht in der Klimarahmenkonvention von 1992 klar, dass die Vertragsstaaten den gefährlichen Klimawandel verhindern müssen. Das ist nicht passiert. Immerhin wird aktuell auf der Ebene der UN und der des Europarats an der Formulierung neuer Menschenrechte zum Recht auf saubere und gesunde Umwelt gearbeitet.

Freitag, 12. Januar 2024

CSU trifft Letzte Generation: Erwin Huber und Vincent Schäfer streiten über zivilen Ungehorsam und die Frage, was Klima- und Bauernprotest unterscheidet

Da haben sich 2 gefunden, um sich auszutauschen. Ein erhellendes Gespräch an manchen Punkten, das Ende hat mich eher enttäuscht, weil es so typisch ist: Der Rat von Huber "Die Störmanöver nicht so zentral zu sehen, dafür das politische Ziel, die Leute für sich zu gewinnen. Die Menschen müssen ihre Ohren endlich aufmachen und nicht zu" enthält keine erkennbare Antwort zur Lösung der verdrängten Krisen unserer Gesellschaft außerhalb des "Weiter so".

Freitag hier  Ausgabe 02/2024  Thilo Komma-Pöllath

Bauernproteste und Letzte Generation: „Da sind wir wieder bei der Nötigung “

Die Hochschule für Philosophie in München. In Seminarraum 4 sitzen sich zwei Studenten gegenüber, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Erwin Huber, 77, Ex-Parteichef der CSU, Konservativer der Strauß-Ära, und Vincent Schäfer, 20, Elitestudent, Aktivist der Letzten Generation. Kennengelernt haben sie sich in einem Nietzsche-Seminar im ersten Semester, sie duzen sich.

Samstag, 30. Dezember 2023

Präzedenzfall vor Gericht: Entlastet die verfehlte Klimapolitik die Aktivisten der Letzten Generation?

Klaus meint: Das gibt ganz viel Hoffnung. Hier könnte sich etwas ganz Wichtiges ereignen!!!

Frankfurter Rundschau hier  30.12.2023, Von: Moritz Maier

Ein ungewöhnlicher Prozess gegen eine Aktivistin der Letzten Generation dreht sich um die Frage, ob Straßenblockaden gerechtfertigt sind. Der Fall könnte weitreichende Folgen haben.

Ein paar Tage vor Neujahr bietet sich in einem Berliner Landgericht ein Bild voller Gegensätze. Eine große Frage steht im Raum: Legitimiert das Versagen der Bundesregierung beim Klimaschutz Aktionen der Letzten Generation? Die Tragweite der Frage passt jedoch nicht zur Szenerie. Denn die Verhandlung findet nicht etwa vor dem Bundesverfassungsgericht statt, sondern in einem kleinen Gerichtssaal im Arbeiterviertel Moabit. Angeklagt ist auch nicht die Regierung, sondern eine einfache Aktivistin. Wieso also diese Grundsatzfrage? Weil die zuständige Richterin sie für relevant hält – und damit ein Urteil mit Symbolkraft fällen könnte.

Darf die Letzte Generation Straßen blockieren? Gerichtsverfahren mit Symbolkraft

Donnerstag, 21. Dezember 2023

Letzte Generation bietet Lufthansa Deal an

hier RND  19.12.2023

Nach Klimaprotesten an Flughäfen - Schadensersatz gegen CO₂-Kosten

Was sind schon 740.000 Euro Schadensersatz, wenn man dafür einen Konzern dazu bringen könnte, 6 Milliarden Euro pro Jahr in den CO₂-Ausgleich zu stecken? Das haben sich auch die Klimaaktivisten der Letzten Generation gedacht – und machten Lufthansa ein Angebot.

Mitglieder der Gruppe Letzte Generation haben der Lufthansa nach Schadensersatzforderungen wegen Protestaktionen ein „Angebot“ gemacht. Sie seien bereit, die geforderten 740.000 Euro Schadensersatz zu zahlen, teilten die Klimaaktivisten am Montag mit. Im Gegenzug müsse die Lufthansa die jährlichen sozialen Kosten des CO₂-Ausstoßes begleichen. Dies sind nach Darstellung der Aktivisten rund 6 Milliarden Euro pro Jahr.

Einem Bericht der „Bild am Sonntag“ zufolge fordert der Lufthansa-Konzern von der Gruppe Schadensersatz in Höhe von rund 740.000 Euro. Hintergrund sind Störaktionen von Mitgliedern der Gruppe, bei denen die Flughäfen in Hamburg, Düsseldorf und Berlin über Stunden lahmgelegt wurden. Bei allen drei Aktionen waren Mitglieder der Gruppe festgenommen worden, nachdem sie sich auf den Rollbahnen festgeklebt hatten. Die Polizei hatte Ermittlungen gegen die Personen aufgenommen, die nun für Schadensersatzforderungen infrage kommen.