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Freitag, 18. März 2022

Pressemitteilung vom 18.03.2022 - Demo am 2.4.22anken

 

Aktivist*inen beginnen Mobilisationskampagne zur Kies-Demo in Oberankenreute mit Banner

 Am morgen des 18.03.2022 hängten Anwohner*innen und Aktivist*innen ein Banner mit der Aufschrift "Für Naherholungsgebiet, Trinkwasser und Waldschutz! Gegen Kiesexporte aus Oberankenreute! Kommt zur Demonstration am 02.04. um 16 Uhr am Dorfladen" an die Laterne in der Mitte des Kreisverkehrs in Unterankenreute auf. 

Mit der Aktion beginnen sie ihre Mobilisationskampagne für die Demonstration am 02.04.2022, welche sich gegen den "Kiesexport aus Oberankenreute" richtet.

 "Nach der Rodung bei Oberankenreute wollen wir nicht Trübsal blasen, sondern den Verantwortlichen zeigen, dass wir viele sind" so Anwohner und Waldbesetzer Martin Lang (55) aus Oberankenreute. "Es darf nicht sein, dass unser schöner Wald, unser Naherholungsgebiet, regelrecht an Unternehmen verscherbelt wird. 30 ha Wald allein bei Ankenreute, das ist zu viel!" so Lang weiter.

Am 22.02.2022 wurde die Notbesetzung im Waldstück bei Ankenreute begonnen und kaum 24 Stunden später wieder geräumt, alle Bäume wurden gerodet. Sie richtete sich vor allem gegen das, aus Sicht der Aktivist*innen, immer stärker wachsende Verlangen nach Waldflächen zur Kiesgewinnung. Aus dem selben Grund organisiert eine ähnliche Gruppe nun die angemeldete Demonstration durch Ankenreute. 

"Die Verantwortlichen geben vor die Region mit Kies versorgen zu wollen. Aber in Wahrheit verscherbeln sie ihn nach Österreich. Nur darum muss immer mehr Wald dem Kiesabbau weichen."so Samuel Bosch (19) aus Schlier.

"Es geht um unsere Zukunft! Wenn nicht jetzt zukunftsgewandt gehandelt wird, fliegt uns das Klima bald um die Ohren." fügt Charlie Kiehne (19) hinzu.

 


Donnerstag, 3. März 2022

Leserbrief „Es geht um eine klimagerechte Zukunft“

Schwäbische Zeitung  4.3.22

Zu „SEK räumt Waldbesetzung bei Schlier“ (24. Februar):

Vergangenen Donnerstag Früh wurde im Altdorfer Wald, nahe Oberankenreute eine Waldbesetzung, bestehend aus vier Aktivisten mit einer Hundertschaft an Polizisten und dem SEK geräumt.

Es geht hier um die Frage nach einer klima- und generationengerechten Zukunft, die kurzfristigen, wirtschaftlichen Interessen zum Opfer fällt. Zeitgleich veröffentlicht der Weltklimarat (IPCC) am Montag seinen Sachstandbericht zu den Folgen des Klimawandels, auf dessen Basis der UN-Generalsekretär Antonio Guterres den Staaten „kriminelles“ Versagen beim Klimaschutz vorwirft und an die Bundesregierung appelliert, sofort Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen.

Das wirft die Frage auf, wer hier kriminell handelt - sind es wirklich die Klimaaktivisten, welche den Wald als Klimaschutzmaßnahme erkennen, und diesen für unser aller Gemeinwohl schützen wollen?

Bürgermeisterin Katja Liebmann äußert sich zur Rodung dahingehend, dass es einen schonenden Umgang mit den Ressourcen und dem richtigen Maß bedarf.

Wann fangen wir - und die lokale wie auch die Bundespolitik an, dieses Maß einzuhalten? Anstelle einer Machtdemonstration durch ein übermäßiges Polizeiaufgebot sollte das Gespräch mit Aktivisten und Bürgern gesucht, ihre Sorgen ernst genommen und gemeinsam nach Lösungen vor Ort gesucht werden.

Dr. Anja Hirscher, Kißlegg

Leserbrief „Danke euch mutigen Aktivisten“

Schwäbische Zeitung  4.3.22

Zu „Aktivisten besetzen Bäume bei Ankenreute“ (Mittwoch, 23.Februar):

Danke ihr friedlichen Aktivisten, dass ihr Euch für unseren Wald einsetzt! Zum 31. Dezember 2021 hätte das Auskiesen der Kiesgrube Oberankenreute ein Ende haben sollen. Und noch wichtiger: Bis 2024 hätte das Gebiet renaturiert werden sollen. Stattdessen wurde wieder mal eine Verlängerung beantragt. Wieviel ein Baum innerhalb von zwei Jahren wächst, braucht wohl hierbei nicht erwähnt werden.

Der Gemeinderat in Schlier musste wieder ohne lange Vorbereitungszeit und ohne Informationen über die jahrelange Faktenlage abstimmen, denn bis zum 1. März muss schließlich gerodet sein.

Die einzige Chance, das zu verhindern, sehen vier friedliche Aktivisten. Sie hängen sich mutig in die Bäume - 31 Einsatzfahrzeuge rücken an. Die Straßen und Zufahrtswege sind für alle gesperrt. Nein, Moment, nicht für alle: Kieslaster dürfen während des gesamten Einsatzes passieren.

Ich frage mich: Wie kommt man nur als Unternehmer zu so einer Macht? Staatswälder (Staat = wir alle) auskiesen zu dürfen, die Filterschichten unseres Trinkwassers damit zu vernichten? Wie gelingt dies in einem demokratischen Staat über Jahre und Jahrzehnte?

Wir leben hier in einer einzigartigen Region, in der es bis heute möglich ist, mehrere Gemeinden mit Trinkwasser höchster Qualität zu versorgen. Wir sind noch nicht bedroht durch Hochwasser und schlechte Luft, müssen unser Wasser noch nicht aufwändig zu Trinkwasser aufbereiten. Wer hat den Wald zu Coronazeiten nicht zum Aufatmen genutzt? Trotzdem sollen wir zulassen, dass viele weitere Hektar in den nächsten Jahren einfach so aus „unserem“ Staatswald ausgebeutet werden. 13 000 Unterschriften, Umweltschützer, Demos…

Wir, das Volk, scheinen machtlos zu sein…Was müssen wir tun, dass unsere Stimmen gehört werden, um unseren Wald, unser Wasser und die Zukunft unserer Kinder zu schützen?

Danke euch mutigen Aktivisten, dass ihr da seid!

Johanna Kugler, Schlier

Mittwoch, 2. März 2022

Leserbrief in der Schwäbischen Zeitung

 


Gesellschaft - Altdorfer Wald und Windkraft - Raus aus dem Wachstumswahn

Kontext  Ausgabe 570   hier   03. März 2022

Von Wolfram Frommlet

Auf den Kiesabbau sollen Windräder folgen. Was heißt das für den Altdorfer Wald bei Ravensburg und für die jungen Menschen in den Bäumen? Kontext ist wieder mal zu Besuch.

"Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt",

schreibt Bertolt Brecht in seinem Gedicht "An die Nachgeborenen".
Wie aktuell der alte BB doch noch immer ist. Junge Menschen besetzten den Hambacher Forst bei Aachen, der für den Braunkohleabbau der RWE gerodet werden sollte. Im September 2018 rissen Hunderte von Polizisten die Baumhäuser ab. Im Oktober 2019 besetzten junge Menschen den Dannenröder Forst bei Marburg, einen 250 Jahre alten Dauer-Mischwald aus Buchen und Eschen, von dem 85 Hektar gerodet werden sollten für den Ausbau der Autobahn A49 und nach einem massiven Polizeieinsatz auch gerodet wurden.

Seit einem Jahr nun leben die "Aktivi" in ihren Baumhäusern im Altdorfer Wald im Kreis Ravensburg (Kontext berichtete). Ein Naturschutz-, ein Wasserschutzgebiet, teilweise auch ein "Sicherungsgebiet für oberflächennahe Rohstoffe" für die nächsten Generationen. Dennoch wird von einem undurchsichtigen Geflecht aus Kiesgewinnlern der Rohstoff für Asphalt, Beton und tonnenschweren Sichtschutz für geschmackvolle Eigenheime in diesem Staatswald abgebaut.

(alle Fotos im Post stammen von den BaumbesetzerInnen der Altdorfer Wald Besetzung, sie entsprechen nicht den Fotos im KontextArtikel)

Die BaumbesetzerInnen werden kriminalisiert

Donnerstag, 24. Februar 2022

Einen Einsatz wie den am Mittwochmorgen hat Oberschwaben selten gesehen

 Weiter unten sind Auszüge aus der Schwäbischen Zeitung von PHILIPP RICHTER


Update: "Duplo" nach Polizeigewahrsam wegen Verteidigung des Waldstücks bei Oberankenreute wieder frei 

Die sich ehrenamtlich für Klimagerechtigkeit engagierende Person, die in der Altdorfer Waldbesetzungsgemeinschaft "Duplo" genannt wird und gestern für den Erhalt des Waldstücks bei Oberankenreute demonstrierte, kommt nach fast 24 Stunden Gewahrsam frei.

Mittwoch, 23. Februar 2022

Eilmitteillung aus der Altdorfer Waldbesetzungsgemeinschaft am 23.2.2022

Räumung und Rodung des notbesetzten Waldstücks bei Oberankenreute

Am heutigen Dienstagmorgen (23.2.2022) umstellten um 7:30 Uhr Polizeieinheiten aus 30 bis 50 Polizeibussen die neue Not-Besetzung im Altdorfer Wald bei der Kiesgrube "Tullius" bei Oberankenreute und räumten diese. Aktivist*innen aus der fast einjährigen Waldbesetzung bei Grund hatten diese in der Nacht von Sonntag auf Montag aufgrund akuter Rodungsgefahr etabliert. Unmittelbar im Anschluss der Räumung setzten die Behörden spezielle Rodungsmaschinen, sog. "Harvester", zur Fällung des gesamten Areals ein.

Bei Ankunft der Polizei befanden sich vier Aktivist*innen auf den Bäumen, die auch die Nacht in der neuen Besetzung verbrachten. Um das Waldstück trotz Aufteilung auf die beiden gefährdeten Teile im Altdorfer Wald möglichst gut zu verteidigen, hatten die Aktivist*innen ein komplexes Netzwerk (waagrechte Querverbindungen aus speziellem baumschonenden Polypropylenseil) errichtet. So konnte jede Kletter*in mehrere Bäume gleichzeitig beschützen. Die Polizei inhaftierte die geräumten Aktivist*innen. Auf welche Gefangenensammelstelle sie verbracht wurden und wie lange sie in Gewahrsam bleiben, wird den Unterstützer*innen vorenthalten.

Zum Zeitpunkt der Verfassung dieser Mitteilung befand sich als letzter Aktivist noch Samuel Bosch (19) in den Bäumen. Anwohner*innen und Eltern machen sich nun auf, eine Mahnwache zur Unterstützung der Klimaaktivist*innen aufzuschlagen. "Bei uns bleibt keiner allein" sei wichtiger Grundsatz der Waldbesetzungsgemeinschaft. 

MOTTO: PROFIT VOR NACHHALTIGKEIT

"Das Motto der Behörden ist Profit vor Nachhaltigkeit!", deutet Kletteraktivist Samuel Bosch (19) die Situation. "Die Behörden sperrten das gesamte Räumungsgebiet großflächig ab. Unterstützer*innen kamen nicht mehr zu uns durch, wurden auf mehr als 150 Meter Entfernung gedrängt und konnten so unsere Räumung nicht dokumentieren. Doch in all der Zeit durften die Kieslaster weiter ungehindert fahren – den abgebauten Kies in die Schweiz und nach Österreich transportieren, wo Umweltauflagen den Kiesabbau unrentabel machen."

Martin Lang (54), Anwohner aus Oberankenräute, der ebenfalls den Wald verteidigte und heute aus seiner improvisierten Übernachtungsmöglichkeit in 10 Meter Höhe geräumt wurde, betont: "Durch die Räumung schufen die Behörden Fakten, ohne einen demokratischen Diskurs abzuwarten." 

Doch der eigentliche Skandal sei nicht die polizeiliche Räumung, sondern der Hintergrund der Entscheidung: "Tullius spricht immer von Versorgungssicherheit für die Region. Aber trotz des mehrjährigen Baubooms blieb die regionale Kiesnachfrage weit hinter den Erwartungen zurück. Dennoch besteht Tullius unbedingt auf der Erweiterung der Kiesgrube." Nach Ansicht der Aktivist*innen geht es Tullius nur darum, Profitrechte für die nächsten Jahrzehnte auf Kosten der Umwelt zu sichern. "In Zeiten der Klimakrise Bäume fällen, die älter als man selbst sind? Bäume sind unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen die Erdaufheizung!", so Lang. 

"Für die Kinder dieser Welt tut es mir leid, dass ich den Wald nicht besser verteidigen konnte", gab Lang unmittelbar vor seiner Räumung durch.

Aktivisten besetzen Bäume bei Ankenreute - Landratsamt löst Versammlung auf

Update vom 23.2.22, 7:36: 

‼️ Das neue Waldstück wird gerade geräumt ‼️
SEK ist vor Ort, die Straße ist weiträumig abgesperrt.

Schwäbische Zeitung: Laut Angaben der Aktivisten ist die Polizei derzeit mir rund 30 Fahrzeugen und „mindestens einhundert“ Einsatzkräften vor Ort. Bei Einsätzen dieser Art sei es erforderlich, mit einer gewissen Personenzahl präsent zu sein, bestätigt Polizeisprecher Weißflog, ohne eine konkrete Zahl der am Einsatz beteiligten Beamten zu nennen. Einer der ursprünglich vier Baumbesetzter sei mittlerweile auf den Boden gebracht worden, so der Aktivist Samuel Bosch. 




Schwäbische Zeitung  hier Von Philipp Richter
siehe dazu die zugehörige Pressemitteilung der Aktivisten aus dem Altdorfer Wald hier

Geräumt ist das Camp allerdings noch nicht

Klimaaktivisten haben am Dienstagmorgen Bäume in der Nähe der Kiesgrube Tullius bei Oberankenreute im Altdorfer Wald besetzt. In den frühen Morgenstunden kletterten die Aktivisten in die Bäume, spannten Hängematten und Traversen. Auch Polizei und das Landratsamt Ravensburg waren vor Ort. Zwar wurde die Besetzung amtlich aufgelöst, dennoch wollen die Aktivisten bleiben. Ob geräumt wird, ist indes noch unklar.

Dienstag, 22. Februar 2022

Pressemitteilung aus dem Altdorfer Wald am 22.2.2022

Neue Not-Besetzung aufgrund akuter Rodungsgefahr - Kampf um jeden Baum - geplante Kiesgrube bei Oberankrenreute 

Am heutigen Dienstagmorgen (22.2.2022) besetzen junge und alte Menschen ein Waldstück bei der geplanten Kiesgrubenvergrößerung bei Oberankenreute. Anlass ist, dass für dieses -- anders als für das Waldstück, das seit einem Jahr durch Klimaaktivist*innen besetzt ist -- akute Rodungsgefahr besteht. Denn noch in dieser Rodungssaison (bis 28.2.2022, danach dürfen in Deutschland bis Oktober aufgrund von Brutzeit keine Wälder gerodet werden) soll das Waldstück gerodet werden. Die Aktivist*innen spannen Hängematten in 4 bis 20 Meter Höhe, bauen ein komplexes Traversennetzwerk und verkünden mit Spruchbannern eine Not-Waldbesetzung.

Da neue Markierungen an Bäumen, entsprechend der Umrisse der vergrößerten Kiesgrube, aufgetaucht sind, vermuteten die Aktivist*innen einen Rodungsbeginn direkt am gestrigen Montag. Diese fand nicht statt, vermutlich aufgrund des Sturms. Daher ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass am heutigen Dienstag gerodet wird.  

Nach Aussage der Aktivist*innen behaupten die Kiesfirmen immer wieder, lediglich die Nachfrage nach Kies aus der Region zu bedienen. "Tatsächlich blieb die Nachfrage in den letzten Jahren trotz Bauboom aber deutlich hinter den Erwartungen zurück. Tullius vergrößert die Kiesgrube trotz ausbleibender Nachfrage. Dem Konzern geht es nur darum, Profitrechte für die nächsten Jahrzehnte auf Kosten der Umwelt zu sichern. Das ist ein Skandal!" so Anwohner Martin Lang (55) aus Oberankenreute Laut Recherchen von SPD und des Altdorfer Wald e.V. wird der Kies zu substanziellen Teilen in die Schweiz und nach Österreich exportiert, wo Umweltauflagen den Kiesabbau im Vergleich zu Baden-Württemberg unrentabler machen. 

"Wir haben Angst um das Grundwasser, die Luftqualität und das Weltklima", so Kletteraktivist Samuel Bosch (19) aus Schlier. "Wir werden nicht locker lassen, bis das Thema Kiesabbau auf das ökologisch notwendige Maß reduziert ist." ergänzt er. Dabei lässt er das Argument des Landratsamts zur Genehmigung der vergleichsweise kleinen Kiesgrubenerweiterung nicht gelten: "Wir sehen doch in den Gruben Grenis und Molpertshaus, dass stets mit kleinen Gruben begonnen wird und Schritt für Schritt weitere Vergrößerungen beantragt und genehmigt werden. Damit wird die Öffentlichkeit hintergangen, denn die großen Gruben sind von Anfang das Ziel." Das Landratsamt gibt an, auf Grundlage eines zwar hauchdünnen, aber positiven Beschlusses der Gemeinde Schlier entschieden zu haben. Jedoch ist sich der Gemeinderat Schlier sicher, dass das Landratsamlt sowieso die Abbaugenehmigung beschlossen hätte. Deswegen vermutet auch ein Gemeinderatsmitglied eine strategische Manipulation der Öffentlichkeit und enthielt sich aus Protest der Abstimmung. Insgesamt ist der Gemeindebeschluss zur neuen Kiesgrube mit 7 Ja und 6 Enthaltungen denkbar knapp ausgegangen. "Das zeigt, dass der ehemals große regionale Rückhalt des Kiesabbaus schwindet." fügt Kletteraktivist*in Charlie Kiehne (19) aus Ulm hinzu. (Kiehne kann leider nicht Vorort sein da auch in Ulm ein Waldstück gerodet werden soll.)

Dazu wird nach dem Willen der Baumkletter*innen auch diese Besetzung beitragen. Sie sind mit Schlafsäcken, Baumaterial, Essen, warmer Kleidung und Spruchbannern ausgestattet und verlangen nach einem Gespräch mit dem Landrat und einer Erklärung, weswegen im Zeitalter der Klimakrise immer noch Wälder gerodet werden. "Die Rodungssaison geht nur noch genau eine Woche. Im Alti haben wir sogar den Winter überdauert. Wir werden dem Wald bis Oktober Zeit verschaffen, und im Oktober wird bereits ein ganz anderer politischer Wind wehen!", so Bosch.