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Freitag, 10. November 2023

Mit den Arten stirbt auch die Menschheit

NTV  hier  Von Hedviga Nyarsik  08.11.2023

Zwei Millionen Spezies gefährdet:

In einem Ökosystem hat jede Pflanze, jedes Tier und jeder Pilz eine wichtige Funktion. Verschwindet eine Spezies, kann das weitreichende Folgen haben - auch für den Menschen. Eine neue Studie ist daher besonders alarmierend: Es sind deutlich mehr Arten vom Aussterben bedroht als bislang angenommen.

Der Mensch ist auf die Natur angewiesen: "Ob die Luft zum Atmen, sauberes Trinkwasser, Nahrung oder Kleidung, Brennmaterialien, Baustoffe oder Arzneien - auf der großen Vielfalt der Ressourcen, die uns die Natur zur Verfügung stellt, basiert unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Ernährung, unser Wohlbefinden", schreibt das Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität in einem Bericht. Doch die Biodiversität der Erde ist bedroht. Weltweit stehen zwei Millionen Pflanzen- und Tierarten vor dem Aussterben - in Europa sogar jede fünfte Spezies, wie eine neue Studie zeigt.

Sonntag, 5. November 2023

Gesellschaftlicher Wandel: Das machen wir jetzt!


Das wäre schön, wenn sich auch bei uns endlich etwas bewegen ließe.
"Da geht mehr als Politikgezänk" - jawohl, da bin ich vollkommen dabei.

Ich jedenfalls hatte noch nie vom Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation gehört. Das war vor 12 Jahren - also 2011?  War nur ich so unwissend? War die Zeit noch nicht reif?
Im Prinzip liegen lauter gute Ideen in den Politik-Schubladen, man müsste sie nur rausholen.



Zeit hier Von Niels Boeing  4. November 2023

Gesellschaften sind zu träge für Transformation? Von wegen. Drei Gegenbeispiele, die Mut machen

Vor zwölf Jahren schrieben neun Professorinnen und Professoren auf, wie man Deutschland zu einem klimaneutralen, postfossilen Staat umbauen könnte. Es waren nicht irgendwelche Experten, sondern sie bildeten den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), geleitet vom Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber. 

Das Vorhaben war sehr ambitioniert, sie nannten ihr Gutachten Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation. 448 Seiten dick, mit großem Tamtam an Bundesumweltminister und Bundesforschungsministerin übergeben, Kurzfassung auf Englisch und Chinesisch. Sogar als Comic wurde das Werk herausgegeben, nun mit dem neuen Untertitel "Klima: Kriegen wir die Kurve?".

Samstag, 4. November 2023

Hälfte der Einfamilienhäuser in Europa könnte autark sein - aber was ist sinnvoll?

Schwäbische Zeitung hier  02.11.2023    Deutsche Presse-Agentur 

Wohnen: Mehr als die Hälfte der Einfamilienhäuser in Europa könnten laut einer Studie bei Strom- und Wärmeversorgung autark sein.

Karlsruher Wissenschaftler haben Potenziale für energie-autarke Einfamilienhäuser europaweit unter die Lupe genommen. Die Studie gibt auch Antwort darauf, ob sich eine Unabhängigkeit bei Strom und Wärme finanziell lohnen könnte.

Donnerstag, 2. November 2023

Flächenverbrauch in der Landwirtschaft: Die Ernährungsweise macht den Unterschied

hier Studien & Zahlen  2. November 2023

Auf das Konto der Lebensmittelproduktion gehen etwa ein Drittel der gesamten Treibhausgasemissionen. Um sie zu reduzieren, müssen wir die Ernährungssysteme umgestalten. Könnte die Rückkehr zu einer regionalen, nachhaltigen Landwirtschaft ein gangbarer Weg sein? Eine Studie der Hochschule Fulda zum Flächenverbrauch bei verschiedenen Ernährungsweisen am Beispiel des Bundeslandes Hessen zeigt: Eine Re-Regionalisierung wäre durchaus möglich.

Die Studie ist im Frühjahr 2023 im Fachmagazin Sustainable erschienen unter dem Titel „Land Consumption for Current Diets Compared with That for the Planetary Health Diet – How Many People can Our Land Feed?“ Das Bundesland Hessen, so zeigen die beiden Autorinnen Anna-Mara Schön und Marita Böhringen, beide für die Hochschule Fulda am House of Logistics and Mobility (HOLM) tätig, könnte sich rein rechnerisch selbst versorgen. Voraussetzung wäre allerdings, alle Menschen ernährten sich so, wie es die Planetary Health Diet empfiehlt, und schränkten den Verzehr von Fleisch, Milchprodukten und Eiern deutlich ein. Rein mathematisch würden die verfügbaren Acker- und Weideflächen unter diesen Bedingungen ausreichen, um genügend Lebensmittel für die Bevölkerung zu produzieren.