Owingen ist nun also dabei, bei der illustren Runde der staatlich anerkannten Erholungsorte.
Wenn man liest, wie schwer um dieses Prädikat gekämpft werden muss, da scheint dieses doch nicht ganz so wertlos zu sein....
Müsste
man solche schwer zu erringenden Auszeichnungen nicht regelmäßig kommunizieren und bei der Gemeindeentwicklung vorrangig berücksichtigen?
Salem hat das Prädikat schon lange. Mir ist jedoch im Gemeinderat Salem noch nie ein Hinweis darauf begegnet,
tatsächlich musste ich zur Sicherheit erst mal googeln, ob Salem überhaupt noch mit dabei ist ....Es steht
auf der Salemer Homepage, damit scheint der Zweck erfüllt.
So sehr Ruhe und Naturliebe in Owingens Stellungnahme
beschworen werden - mit flächenintensiven Gewerbegebietsausweisungen ist auch Owingen nicht zimperlich, da ähnelt es Salem.
Die zunehmend ausufernden Gewerbeflächen und der Flächenfraß spielen anscheinend keine
Rolle nach der Auslegung der politischen Prädikats-Verleiher. Oder lesen
die keine Regionalpläne?
OWINGEN: Als Erholungsort staatlich anerkannt
Wenn
es darum geht, Touristen ins Hinterland des Bodensees zu locken, dann
kann Owingen seit Kurzem einen weiteren Trumpf ausspielen: Die Gemeinde
ist jetzt staatlich anerkannter Erholungsort, die entsprechende Urkunde
hat Regierungsvizepräsident Utz Remlinger bei einem Festakt an
Bürgermeister Henrik Wengert übergeben. Owingen will mit dem Slogan „Die
Ruhe vor dem See“ bei Erholungssuchenden punkten.