Eine Bürgerbeteiligung, die man sich für jeden Ort wünschen würde, ein Bürgermeister der voll dahinter steht - das macht Frickingen aus.
hier Broschüre zur Nachhaltigkeitsstrategie Gemeinde Frickingen (hier Homepage) 16.02.2024
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Eine Bürgerbeteiligung, die man sich für jeden Ort wünschen würde, ein Bürgermeister der voll dahinter steht - das macht Frickingen aus.
hier Broschüre zur Nachhaltigkeitsstrategie Gemeinde Frickingen (hier Homepage) 16.02.2024
Unter dem Motto „Frickingen-nachhaltig Zukunft sichern“ begann 2022 der Prozess für die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie für die Gemeinde. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger nahmen an der Nachhaltigkeitswerkstätte teil und engagierten sich mit ihren Ideen und Vorschlägen. Die Ergebnisse dieses Bürgerbeteiligungsprozesses sind in die Strategie eingeflossen. Da wir bei der Strategie nicht bei „Null“ angefangen haben, finden Sie auch die Geschichte der nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde bis heute. Wir freuen uns auf ein gemeinsames Mitwirken an der Umsetzung unserer Ziele für eine gute Zukunft für alle!
Die Broschüre kann am Eingang des Rathauses zu den Öffnungszeiten abgeholt werden.
Das pdf der Broschüre finden Sie hier im Download
Gemeinde Frickingen hier 25.04.2024
Alles muß anders werden. Aber wie?
Mit Ihrem Vortrag im voll besetzten Benvenut-Stengele-Haus am Mittwoch, dem 24.04.2024 traf Prof. Dr. Maike Sippel von der HTWG Konstanz den Nerv der Zuhörer. Sippel ließ dabei die gängigen Vorschläge zur CO2 Einsparung oder zu Resilienz-Maßnahmen außen vor. Vielmehr stand der Mensch im Mittelpunkt ihres Vortrags und Tipps, wie wir mit Klimaängsten und schlechten Nachrichten in Zusammenhang mit dem Klimawandel umgehen, um genügend Kraft zu haben, die erforderlichen Transformationsprozesse mit anzustoßen. Neben der Betrachtung des eigenen „Fußabdrucks“, der aus den persönlichen Gewohnheiten resultiert und für die ggfs. neue Routinen in Anbetracht der globalen Erfordernisse gefunden werden müssen, ging es Sippel vor allem auch um den „Handabdruck“ durch den engagierte Menschen durch zivilgesellschaftliche Initiativen und Bewegungen zu Strukturveränderungen beitragen können. Sippel gab zudem Tipps, mit welchen „Transformationswerkzeugen“ Prozesse moderiert, begleitet und idealerweise zum Erfolg geführt werden können. Abschließend bat sie alle Zuhörer diesen anstrengenden und kräftezehrenden Veränderungsprozesses als Abenteuer zu nehmen, mutig zu sein, an den Aufgaben zu wachsen und vor allem auf sich selbst zu achten, um widerstandfähig und resilient zu bleiben.
Und schon prescht unsere neu nominierte GOL-Kandidatin aus Salem vor!
Südkurier hier Salem 16. März 2024 Martina Wolters
Schutz von Wasser und Tieren ist ihr ein Anliegen.
„Ich sitze gern am Wasser und finde die Vorstellung beruhigend, dass es hoffentlich immer nachläuft“, sagt Iris Barann. Die 59-jährige Salemerin ist frisch ausgebildete Gewässerführerin. Bäche, Flüsse und Seen und die darin lebenden Tiere zu schützen, das ist ihr eine Herzensangelegenheit. Schon seit 30 Jahren ist die im Ortsteil Weildorf wohnende Informatikerin Mitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Von dort kam auch der Impuls für sie, sich bei der Fortbildungsgesellschaft des Wasserwirtschaftsverbands Baden-Württemberg (WBWF) zur Gewässerführerin ausbilden zu lassen.
Die WBWF agiert gemäß Iris Barann im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Es gehe darum, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für den Erhalt regionaler Gewässer zu sensibilisieren und zu begeistern. Neben fachlichem Wissen zur Thematik habe sie gelernt, wie das Thema Gewässer spielerisch aufbereitet werden kann. Seit Oktober ist die 59-Jährige eine von 160 in Baden-Württemberg aktiven Gewässerführern und die erste Führerin im Bodenseekreis.
Anlässlich des Weltwassertags am Freitag, 22. März bietet sie erstmals zwei Führungen an:
Am Sonntag, 17. März um 14 Uhr startet ein gewässerökologischer Spaziergang entlang des Mühlbachs. Treffpunkt ist das Hochwasserrückhaltebecken „Am Weiher“ unterhalb des Salemer Teilorts Beuren.
In einer einstündigen Gewässerführung in Frickingen am Mittwoch, 20. März soll es um Gewässerschutz gehen. Los geht es um 16 Uhr an der Aachbrücke bei der Kläranlage. Eine Stunde informiert Iris Barann hier rund um den Themenbereich Gewässerschutz.
„Wasser für den Frieden“ ist der Wassertag in diesem Jahr überschrieben – ein Motto, das Barann sehr wichtig ist: „Wasser ist eine Ressource, die alle Menschen benötigen und an vielen Stellen wird sie knapper“, unterstreicht die Naturliebhaberin. Als Beispiel nennt sie den seit vielen Jahren schwelenden Konflikt zwischen Pakistan, Iran und Afghanistan um das kostbare Nass. Da die Auswirkungen des Klimawandels zunähmen und die Weltbevölkerung wachse, sei es dringend erforderlich, sich für den Schutz und Erhalt der wertvollsten Ressource einzusetzen.
Wer über die beiden Führungen hinaus Interesse an einem Gewässerspaziergang hat, kann sich bei Iris Barann unter Telefon 07553 828171 melden. Informationen zur Gewässerführer-Ausbildung gibt es unter: http://www.gewässerführer.de
Christa Balser aus Frickingen schreibt: In der Frickinger Filmauslese gibt es diese Woche einen spannenden Film, auf den ich Euch alle aufmerksam machen möchte.
Für alle, die der Negativschlagzeilen überdrüssig sind kann ich diese inspirierende und hoffungsvolle Geschichte sehr ans Herz legen!
FR 24.11.2023 | 20:15 Uhr | Lagerhäusle Altheim (ab 19 Uhr geöffnet)
Preise: Der Protagonist Tony Rinaudo erhielt 2018 den Alternativen Nobelpreis für seine erfolgreiche Wiederaufforstungstechnik.
Der Filmemacher Volker Schlöndorff erhielt für seinen Film „Die Blechtrommel“ einen Oskar.
Zum Trailer hier
Inhalt: 1981 kommt der Australier Tony Rinaudo als junger Agrarwissenschaftler in den Niger, um die wachsende Ausbreitung der Wüsten und das Elend der Bevölkerung zu bekämpfen. Radikale Rodungen haben das Land veröden lassen und einst fruchtbare Böden ausgelaugt. Doch Rinaudos Versuche die Wüste durch das Pflanzen von Bäumen aufzuhalten scheitern und nahezu alle seine Setzlinge gehen wieder ein. Dann bemerkt er unter dem vermeintlich toten Boden ein gewaltiges Wurzelnetzwerk – eine Entdeckung, die eine beispiellose Begrünungsaktion zur Folge hat und unzähligen Menschen neue Hoffnung schenkt. In beeindruckenden Bildern lässt Volker Schlöndorff die Zuschauer daran teilhaben, wie dank der Passion eines Mannes eine ganze Region wieder aufblüht. Tony Rinaudo wurde 2018 für sein Engagement mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt. (Quelle: Dorfkino einfach).
06.06.2023 hier im Südkurier
Gemeindegärtner Martin Barth informierte in jüngster Ratssitzung über ein neues Mähkonzept – welche von den rund 1,7 Hektar Gemeindeflächen künftig mehr und welche weniger geschnitten werden sollen. Er erklärte, dass eine Extensivierung nicht überall möglich sei. Regelmäßig genutzte Wiesen wie Spiel- und Bolzplätze würden regelmäßig gestutzt. Genauso Straßenbankette oder Einmündungen, die bei zu hohem Bewuchs eine Sichtbehinderung im Straßenverkehr darstellten. Auch die Rasenflächen mit gestalterischen Ansprüchen wie bei der Graf-Burchard-Festhalle sollen in regelmäßigen Abständen gekürzt werden.
Die für Wildblumenbewuchs geeigneten Flächen wie etwa beim Friedhof oder entlang des Radwegs in Richtung Leustetten würden nur noch zwei bis maximal drei Mal jährlich gemäht. Dies möglichst schonend per Balkenmäher, um Kleinstlebewesen am Boden zu schützen. Das Gremium stimmte dafür, einen solchen im Wert von 25.000 Euro anzuschaffen. “Die Mäharbeiten selber zu machen, ist sinnvoller und günstiger“, sagte Barth. Die Anschaffung werde sich gegenüber einer dauerhaften Arbeitsvergabe voraussichtlich nach zwei bis drei Jahren amortisieren. Der bisher genutzte Aufsitzrasenmäher soll verkauft werden.
Die Räte unterstützten das Konzept. Walter Städele (FWV) erkundigte sich wegen der Entsorgung der Blühwiesenmahd. Laut Barth besteht die Möglichkeit, diese per Biogasanlage zu verwerten oder zu kompostieren. „Danke für Ihre viele Arbeit“, sagte Gottfried Grundler (FWV) in Richtung Bauhofleiter und -team. Es sei richtig, wie die Gemeinde vorgehe. Die Umwandlung in blühende Wildblumenflächen wollte er als variablen Prozess betrachtet wissen. Eine ausgewogene und funktionierende Umwelt gründe auf der Vielfalt der Ökosysteme und Artenreichtum, sagte Bürgermeister Jürgen Stukle. Er freute sich, dass durch das Mähkonzept auch die Gruppe „biologische Vielfalt“ in ihren Bemühungen im Rahmen der Zukunftswerkstatt „Frickingen – nachhaltig Zukunft sichern“ unterstützt werde.
13 Monate ist es her, dass Anne Gehrmann als Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik (Kepol) in das Frickinger Rathaus gezogen ist.
Seither hat sich einiges getan in Sachen Nachhaltigkeit in der Gemeinde. Wie Gehrmann im Gemeinderat aufzeigte, bildeten sich aus Bürgerwerkstätten zum Thema fünf ehrenamtliche Arbeitsgruppen.
Diese waren unter ihrer Koordination bereits mehrfach tätig, zum Beispiel als Energiewende-AG mit einem Förderprogramm für Energieeffizienz. Eine Dorfputzete fand erstmals statt und das Kinderhaus Altheim ist auf dem Weg zu einer Fairen Kita.
Gehrmann erklärte, innerhalb des Rathauses sei die nachhaltige Beschaffung von Lebens- und Sachmitteln eingeführt worden. Außerdem habe sie Sondierungsgespräche mit einer kolumbianischen Kommune geführt, dies mit dem Ziel, eine Nachhaltigkeitspartnerschaft aufzubauen. In den kommenden beiden Jahren soll es weiter um die drei Handlungsfelder Nachhaltigkeit, nachhaltige Beschaffung und globale Partnerschaft gehen. Im ersten Bereich könnte die Schule und deren Zertifizierung als Faire Schule im Fokus stehen. Die in der Verwaltung eingeführte Beschaffung nachhaltiger Produkte könnte auf weitere Produktgruppen sowie auf Veranstaltungen ausgeweitet werden. Zudem soll die bereits sondierte Partnerschaft zu der kolumbianischen Gemeinde etabliert werden.
Bürgermeister Jürgen Stukle unterstrich, dass die mit der Förderstelle Engagement Global vertraglich vereinbarten Ziele für den Zeitraum bis 2023 bereits weitreichend erfüllt seien. Dank des positiven Projektverlaufs sei eine Verlängerung um zwei Jahre möglich. Es habe bereits eine entsprechende Rückmeldung vonseiten des Ministeriums gegeben.
Die Stelle der Nachhaltigkeitsbeauftragten sei im ersten Anlauf zu 90 Prozent gefördert worden. 17.000 Euro habe die Gemeinde für zwei Jahre aufbringen müssen. Die beiden Folgejahre würden um 30.000 Euro teurer, da die Förderung nur noch 75 Prozent betrage. Der Rat sprach sich bei einer Enthaltung von Hubert Keller (CDU) für einen Antrag auf Verlängerung der Kepol-Stelle aus.
Südkurier hier
Für Energiesparmaßnahmen können Bürger der Gemeinde Frickingen jetzt beim örtlichen Einwohnermeldeamt einen Zuschuss in Höhe von je 100 Euro beantragen. Gefördert werden von der Gemeinde zum einen steckerfertige Balkonmodule zur Stromerzeugung sowie andererseits das Umrüsten ungeregelter Heizungspumpen auf elektronisch geregelte. Angestoßen hat das Projekt die Arbeitsgemeinschaft Energiewende in Frickingen.
Der Umweltbeauftragte Lehenherr von Bad Saulgau kam krankheitsbedingt alleine, trotzdem war der Abend sehr interessant!
Lehenherr schloss seinen Vortrag mit der Ankündigung, das Saulgauer Konzept werde freigegeben für alle Nachahmer, denn das Zeitfenster sei knapp, in dem noch etwas bewegt werden könne in puncto Biodiversität.
Sie seien als Entwickler des Konzeptes mit Jahrzehnte-langer praktischer Erfahrung auch gerne bereit, weitere Vorträge zu halten und Kommunen zu beraten. Selbst Berlin hatte bereits eine Anfrage an Saulgau gestartet, was noch heute in einem fruchtbaren Austausch mündet.
Nachzulesen ist das Saulgauer Konzept hier
In ihrem sehr
praxisbezogenen und kurzweiligen Vortrag stellen
die Referenten
Thomas Lehenherr (Umweltbeauftragter) und Jens Wehner (Stadtgärtner)
das breitgefächerte
und vielfach preisgekrönte Biodiversitätskonzept der Stadt Bad Saulgau vor.
07.11.2022 | VON MARTINA WOLTERS UEBERLINGEN.REDAKTION@SUEDKURIER.DE hier
Viele Ideen haben die Frickinger schon zusammengetragen, um ihre Gemeinde lebenswerter und nachhaltiger zu machen. Bei einer Werkstatt im Sommer hatten sich unter Leitung der Nachhaltigkeitsbeauftragten der Gemeinde, Anne Gehrmann, Arbeitsgruppen zusammengefunden, die jetzt bei einem Treffen im Rathaus erste Ergebnisse und Ideen vorstellten. Auch gingen bereits konkrete Empfehlungen an den Gemeinderat, wurden erste Termine festgelegt und Mitmachmöglichkeiten für weitere Interessierte vorgestellt.
Die Atmosphäre im Rathaussaal war entspannt. Alle Anwesenden schienen sich zu kennen. Offensichtlich hat schon ein Austausch zwischen den Arbeitsgruppen stattgefunden. Das ist sicher dem einhellig großen Teilnehmer-Interesse geschuldet, ihre Gemeinde auch für nachfolgende Generationen lebenswert zu machen.
FRICKINGEN: Ein ganzes Dorf will nachhaltig sein hier
Wie könnte Frickingen in zehn, 15 Jahren aussehen? Was muss passieren, damit die Ressourcen noch für die Enkel reichen? Mehrere Stunden beschäftigten sich damit 35 Bürger und Bürgermeister Jürgen Stukle bei einer Nachhaltigkeitswerkstatt. Das Protokoll wird nun veröffentlicht, die Gruppen treffen sich zur weiteren Planung eigenständig. Die Ideen aus der Bürgerrunde sollen in einer Klausurtagung des Gemeinderats behandelt werden.
03.08.2022 | VON HOLGER KLEINSTÜCK hier
Uhldingen-Mühlhofen – 27 088 Kilometer haben die 18 Teams mit 136 Radfahrern aus der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen während der Aktion des Netzwerks Klima-Bündnis „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ bewältigt. „Dabei sind rund vier Tonnen Kohlendioxid eingespart worden“, teilte Bürgermeister Dominik Männle während der Siegerehrung am Welterbesaal mit. Er wies aber auch darauf hin, dass sich gegenüber dem Vorjahr weniger Personen an der Aktion beteiligten.
..... Egal ob beruflich oder privat – Hauptsache kohlendioxidfrei unterwegs“, hieß es in der Ausschreibung. Teilnehmen konnten alle, die in der Gemeinde wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen.....
29.07.2022 Südkurier hier
Friedrichshafen – Rauf aufs Fahrrad: Friedrichshafen war in Bewegung und setzte ein Zeichen für den Klimaschutz und die Gesundheit. Und die Bilanz 2022 kann sich mehr als sehen lassen: Für Friedrichshafen traten 37 Teams mit insgesamt 1038 aktiven Radelnden bei der Stadtradeln-Aktion in die Pedale. Gemeinsam radelten sie 225.230 Kilometer, wie die Stadt mitteilt.
„Die Bilanz der diesjährigen Aktion ist überaus erfreulich. Die Kilometerzahl hat sich im Vergleich zu 2021 um rund 10.000 Kilometer erhöht“, so Stefan Valentin, Verantwortlicher bei der Stadt Friedrichshafen für die Aktion. ......
In der Städtewertung im Bodenseekreis wurden insgesamt 855.343 Kilometer geradelt. Hier liegt Friedrichshafen mit 225.230 Kilometer an der Spitze vor Markdorf (104.160 Kilometer), Tettnang (95.903 Kilometer), Meckenbeuren (85.167 Kilometer) und Frickingen (36.370 Kilometer).
Das Thema Nachhaltigkeit soll nicht nur in der Frickinger Verwaltung, sondern in der gesamten Gemeinde und darüber hinaus vorangetrieben werden. Der Gemeinderat hat deshalb mehrere Handlungsfelder für eine ressourcenschonende kommunale Entwicklungspolitik beschlossen. Beispielsweise wird ein nachhaltiges Beschaffungswesen eingeführt. Um diese Aufgabenfelder kümmert sich Koordinatorin Anne Gehrmann.
09.06.2022 | VON HOLGER KLEINSTÜCK
Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Aus diesem Grund ist auch in Frickingen im Vorjahr ein Prozess angestoßen worden, der nicht nur die Kommunalverwaltung auf Nachhaltigkeit umstrukturiert, sondern Nachhaltigkeit in der ganzen Kommune und darüber hinaus vorantreiben und in den Köpfen der Menschen verankern soll. Diesbezüglich hat die Gemeinde seit Januar dieses Jahres eine Förderung für die entsprechende Personalstelle erhalten.
Die Aussage war: Im Bodenseekreis wurden im Rahmen von §-13b-BauBG-Verfahren 58 ha an überbaubaren Flächen ausgewiesen.
Zu den klein unter der Tabelle aufgeführten Verfahren hab ich folgende Info bekommen:
Die 58 ha beziehen sich nur auf die Tabelle. Zu den darunter aufgeführten Verfahren wurden uns als Träger öffentlicher Belange noch keine Unterlagen vorgelegt, wir haben nur von den Aufstellungsbeschlüssen Kenntnis erhalten. Ob diese Verfahren aufgrund des Fristablaufs des § 13b BauGB überhaupt noch weiterverfolgt werden ist uns nicht bekannt. Dies müssten Sie bei den Kommunen direkt erfragen.
Tettnang war wohl in Hinsicht auf § 13 b besonders rege.