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Dienstag, 12. November 2024

Ein bitterer Vorgeschmack auf unsere Zukunft

hier  Spiegel  10.11.24

Klimakrise: UN ruft höchste Alarmstufe aus - Durchschnittstemperatur 2024 über 1,5 Grad

2024 liegt die weltweite Durchschnittstemperatur 1,54 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Die Naturkatastrophen dieses Jahres sind laut den Forschern auf der Weltklimakonferenz in Baku nur »ein Vorgeschmack«.

Sonntag, 27. Oktober 2024

Atlantik-Kollaps naht

hier  Frankfurter Rundschau 26.10.2024 Von: Kathrin Reikowski

Fachleute schlagen Alarm: „Kälte-Klotz“ droht mit „nie dagewesenen Wetterextremen“

Klimaexperten drängen darauf, dass die Regierung die Bedrohungen eines möglichen AMOC-Zusammenbruchs ernst nimmt: Landwirtschaft, Fischerei, ansteigende Meeresspiegel, Extremwetter.

Vor einem Abbrechen der atlantischen meridionalen Umwälzzirkulation (AMOC ) warnen Forscherinnen und Forscher schon seit einem knappen Jahrzehnt, weil Studien darauf hindeuten, dass sich der AMOC verlangsamt. Der AMOC ist ein komplexes Strömungssystem, zu dem unter anderem der Golfstrom zählt. Er gilt als globale Klimaanlage.

Samstag, 8. Juni 2024

Warum wir im Zeitalter der fossilen Energien feststecken – und kaum Besserung in Sicht ist

 hier  SPIEGEL-Klimabericht  Von Susanne Götze  07.06.2024

Nach der Hochwasserwoche fordert eine Mehrheit mehr Geld für Klimaanpassung, und auch Markus Söder hat dazugelernt. Ein Klimabericht spricht derweil von »verlangsamter Beschleunigung« – nicht unbedingt eine frohe Botschaft.

Deutschland hat diese Woche in Sachen Klimakrise einiges dazugelernt, besonders der bayerische Ministerpräsident Markus Söder . Er behauptete bei einem Gummistiefelbesuch in den betroffenen Hochwassergebieten, dass »normalerweise« keiner mit so einem heftigen Hochwasser gerechnet habe. »Hier entstehen Ereignisse, die es vorher nicht gab.« Nicht nur Klimaschützer fanden das zum Fremdschämen: Offenbar sind sämtliche Weltklimaberichte an der bayerischen Regierung komplett vorbeigegangen.

Montag, 25. März 2024

»Hungern bis ihr Ehrlich seid« : Hungerstreik für eine Regierungserklärung

hier Webseite der Aktivisten

Wir fordern den Bundeskanzler auf, die folgenden einfachen Wahrheiten in einer Regierungserklärung auszusprechen:

Der Fortbestand der menschlichen Zivilisation ist durch die Klima­katastrophe extrem gefährdet.

Der CO₂-Gehalt in der Luft ist viel zu hoch (0,42‰). Der Weltklimarat zeigt einen Weg (SSP1-1.9 “1,5°-Pfad”), mit dem die Menschheit die beste Überlebenschance hat.

Dieser Pfad hat einen Zielwert von 0,35‰ (bis zum Jahr 2150). Das bedeutet, es sind bereits jetzt hunderte Gigatonnen zu viel CO₂ in der Luft.

Wir müssen jetzt, wenn auch mit Jahren Verspätung, radikal umsteuern.

Das Leben auf dem Planeten Erde ist im Belagerungszustand. Wir befinden uns mittlerweile auf unbekanntem Terrain. Seit mehreren Jahrzehnten warnen Wissenschaftler:innen vor extremen klimatischen Entwicklungen, hervorgerufen durch menschliche Aktivitäten und eine fortgeschrittene Belastung der Atmosphäre durch Treibhausgase.

Die Zeit ist jetzt abgelaufen. Wir sehen die Manifestation der Vorhersagen der Klimawissenschaft in einer alarmierenden und beispiellosen Abfolge von Extremereignissen, die erschütternde Szenen menschlichen Leidens produzieren. 

Im Juli 2023 kommentierte UN-Generalsekretär Antonio Guterres die Situation mit den Worten: 

“The era of global warming has ended. 

The era of global boiling has arrived.”

Dienstag, 12. März 2024

EU muss sich auf "katastrophale" Folgen des Klimawandels vorbereiten

Ulla schreibt: Hab gerade gegoogelt: Die Europ. Energie Agentur (EUA) ist ein offizielles Gremium der EU.

Zum Anhören: Deutschlandfunk hier  Carolin Born | 11. März 2024,

EU-Umweltagentur : Europa ist auf die Klimakrise nicht ausreichend vorbereitet

Europa ist der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt. Die Strategien und Maßnahmen gegen die Klimakrise können mit dieser Entwicklung jedoch nicht mithalten. Zu diesem Schluss kommt der erste Klimarisikobericht der Europäischen Umweltagentur.


Standard  hier  11. März 2024,

Laut der Europäischen Umweltagentur ist Europa der sich am schnellsten erwärmende Kontinent. Sie fordert Europa auf, dringende und zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen

Europa muss nach Einschätzung der Europäischen Umweltagentur (EUA) dringende und zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um sich auf "katastrophale" Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Die globale Erwärmung werde extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren, Waldbrände und Überschwemmungen selbst "in optimistischen Szenarien verschlimmern und die Lebensbedingungen auf dem gesamten Kontinent beeinträchtigen", warnt die EUA in ihrem am Montag vorgelegten ersten Bericht. Wetterextreme seien schon heute "die neue Normalität", erklärte EUA-Chefin Leena Ylä-Mononen. "Sie müssen zugleich ein Warnschuss sein."

Der Bericht listet 36 wichtige Klimarisiken für Europa auf. 21 erfordern demnach sofortige zusätzliche Maßnahmen und acht sogar dringendes Handeln. Dazu gehören vor allem Risiken für Europas Ökosysteme, vor allem in den Meeren und an den Küsten.

Montag, 1. Januar 2024

Raubbau an den Ressourcen: Wir verspielen unsere eigene Existenz

Leider muss ich diesem Artikel vollkommen recht geben: "das, was Klimaaktivisten fordern, ist zu wenig, um die Welt zu retten." Wenn man bedenkt, dass schon alleine das nicht erfüllt wird, kann das Herz ganz tief in die Hose rutschen. Doch was nützt es  - aufgeben ist keine Alternative, dadurch würde man alles verspielen. Bene Müller von Solarcomplex formulierte es ungefähr so: "wir müssen raus aus unserem Heidiland-Denken! Mit  bald 10 Mio Menschen auf der Erde kann nichts bleiben wie es ist"

MEINUNG in t-online hier  Ein Gastbeitrag von Kuno Kirschfeld 30.12.2023 

Alle Welt redet vom Klima. Dabei sind die Probleme, die auf uns zukommen, viel umfassender: Der ökologische Fußabdruck der Menschheit ist zu groß. Meint unser Gastautor und hat ein paar dringende Vorschläge.


Die Erde stellt Ressourcen für alle Lebewesen zur Verfügung, also auch für uns Menschen. Das Problem: Die Menschheit verbraucht mehr, als die Erde liefern kann. Wenn ein Waldbesitzer mehr Holz entnimmt, als natürlich nachwächst, so verschwindet der Wald nach einiger Zeit – was bleibt, ist ein Grundstück ohne Bäume.

Woher wissen wir, dass die Menschheit zu viel verbraucht? Die Daten stammen aus der Arbeit des Global Footprint Network, einer Non-Profit-Organisation. Jeder hat schon vom ökologischen Fußabdruck gehört oder davon, dass es dreier Erden bedürfte, wenn alle Menschen so leben wollten wie wir Deutschen. Besonders anschaulich ist, was vom Global Footprint Network als der Earth Overshoot Day definiert wurde: Das ist der Tag, an dem die Menschheit so viele natürliche Ressourcen verbraucht hat, wie die Erde fürs ganze Jahr zur Verfügung stellt. Jahr für Jahr verschiebt sich der Earth Overshoot Day.

Grafik rechts: Erdüberlastungstag: Das Datum, wann die Ressourcen eines Jahres eigentlich verbraucht wären, hat sich seit Jahren immer weiter nach vorne verschoben.

Samstag, 30. Dezember 2023

Die Welt in 2024: Das „ENSO“-Phänomen bringt uns bald noch viel mehr Hitze als erwartet

Ich hatte tatsächlich gehofft, dass nächstes Jahr wieder ein wenig besser werden könnte. doch hier wird erklärt, dass es 2024 keine Atempause geben wird.

Focus  hier Freitag, 29.12.2023

Wann wird die globale Jahresdurchschnittstemperatur erstmals mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegen? Einzelne Tage, an denen die globale Durchschnittstemperatur diese Schwelle überschritten hat, gab es bereits, aber noch kein Jahr, das insgesamt so warm war. Das könnte sich 2024 ändern.

Freitag, 29. Dezember 2023

Klimawandel: Wir müssen ihn stoppen, wenn wir überleben wollen.

TAZ hier  28. 12. 2023, KOMMENTAR VON Ulrike Herrmann

Schäden durch Wetterextreme: Auch Deutsche könnten hungern 

Die Versicherungsschäden durch Unwetter können wir bewältigen. Schlimmer ist, dass Wetterextreme auch bei uns zu einer Überlebensfrage werden könnten.

Das Klima erhitzt sich immer weiter, aber in Deutschland bleiben die versicherten Schäden übersichtlich. Zwar ist die Gefahr noch nicht vorbei, dass es in Niedersachsen und anderswo zu weiteren schweren Hochwassern kommt. Doch die Versicherungen haben schon Bilanz gezogen: Bisher lief das Jahr 2023 relativ glimpflich ab. Wetterextreme wie Sturm, Hagel und Überschwemmungen haben versicherte Schäden von voraussichtlich 4,9 Milliarden Euro verursacht.

Das entspricht dem langjährigen Durchschnitt. 4,9 Milliarden Euro klingt wie eine enorme Summe, aber diesen Betrag verkraften die Versicherungen mühelos. Nur zum Vergleich: Die deutsche Wirtschaftsleistung dürfte sich 2023 auf knapp 4.000 Milliarden Euro belaufen, sodass die versicherten Wetterschäden einem harmlosen Promille entsprechen.

Trotzdem wäre es falsch, wenn sich die Deutschen sicher fühlten, nach dem Motto: Die Klimakrise gibt es, aber nicht hier. Die Versicherungsdaten führen schon deswegen in die Irre, weil nicht jeder Schaden versichert ist. Bestes Beispiel ist das Ahrtal. Dort hinterließ 2021 ein zweitägiger Starkregen Schäden von enormen 28 Milliarden Euro, für die nun weitgehend der Staat aufkommen muss.

Dienstag, 5. Dezember 2023

Globale Bilanz: Große Lücken beim Klimaschutz

DW hier  Geschichte von Martin Kuebler  
Dieser Artikel wurde am 5.Dezember mit den aktuellen Entwicklungen auf der Weltklimakonferenz aktualisiert. Redaktion: Tamsin Walker. Adaption: Gero Rueter, Anke Rasper


Die erste globale Bestandsaufnahme zum Klimaschutz ist ernüchternd. Sie gibt den Kurs für die Klimakonferenz COP28 in Dubai vor und warnt, dass dringende Maßnahmen nötig sind, um die Lebensgrundlagen zu erhalten.

Nach monatelangen Hitzerekorden in vielen Land- und Meeresregionen der Erde wird 2023 das heißeste je gemessen Jahr werden. Das UN-Klimasekretariat (UNFCCC) veröffentlichte kürzlich die erste globale Bestandsaufnahme. Sie ist Grundlage für die UN-Klimakonferenz in Dubai, und eine düstere Warnung.

"Das Zeitfenster zur Sicherung einer lebenswerten und nachhaltigen Zukunft für alle schließt sich rasch", heißt es in dem Bericht. "Das Pariser Abkommen hat nahezu universelle Klimaschutzmaßnahmen vorangetrieben, indem es Ziele gesetzt und Signale an die Welt zur Dringlichkeit einer Reaktion auf die Klimakrise gesendet hat. Während die Maßnahmen voranschreiten, ist jetzt an allen Fronten noch viel mehr erforderlich."

Montag, 9. Oktober 2023

"Laudate Deum": Mit Vernunft und Verzicht gegen die Klimakrise

 Noch mehr zum Aufruf des Papstes. Wir werden sehen inwieweit die Aussagen des Kirchenoberhauptes beachtet werden, insbesondere die große Partei mit dem C im Namen sollte sich doch daran messen. Es scheint mit den Aussagen des Parteichefs nicht besonders zu harmonieren.

Papst Franziskus drängt zum Handeln – auch in der Kirche  hier

Veröffentlicht am 04.10.2023 – Von Felix Neumann 

Papst Franziskus treibt das Klima weiter um: Immer stärker drängt die Krise zum Handeln, und gleichzeitig wachsen Egoismus und Beharrungskräfte. Der Papst setzt auf Fakten, Vernunft – und eine Bereitschaft zur Umkehr. Ein notwendiges Wagnis, kommentiert Felix Neuman.

Die Zeit wird knapp. Acht Jahre nach der Umwelt-Enzyklika "Laudato si" richtet Papst Franziskus einen noch drängenderen Appell an die Weltöffentlichkeit, endlich angemessen auf die Klima-Krise zu reagieren. 

Samstag, 7. Oktober 2023

Neue Klima-Enzyklika des Papstes: Sein Wort in Gottes Ohr

Endlich kommt ein machtvolles Wort vom Papst. Seine Ausführung fasst in deutliche Worte, was viele schon nicht mehr hören wollen. Ich bin begeistert von den Worten ! hier im Originalwortlaut


Spiegel  hier  04.10.2023,

Papst über Klimakrise: »Die Welt, die uns umgibt, zerbröckelt«

Papst Franziskus fordert in einem neuen apostolischen Schreiben eindringlich mehr Klimaschutz. In der Pflicht sieht er Politik und Wirtschaft.

Dienstag, 26. September 2023

„Der Zwang kommt auf jeden Fall: Wenn wir kein Wasser und keine Nahrung mehr haben“

ZDF-Meteorologe über Wetter und Klima auf RND hier  Lucie Wittenberg  25.09.2023


Özden Terli ist bekannt als Wettermoderator beim ZDF. Der Meteorologe stellt immer wieder die Klimakrise als Ursache für viele Wetterphänomene in den Vordergrund. Das gefällt nicht jedem. Terli macht trotzdem weiter: Klimaschutz sei eine „über Generationen anhaltende Menschheitsaufgabe“.

Donnerstag, 14. September 2023

Studie der Universität Freiburg: Noch nie sind so viele Bäume abgestorben

ARD Stand: 13.09.2023 Von Paul Jens, SWR


Eine Langzeitstudie hat jetzt erstmals bestätigt: Der menschengemachte Klimawandel ist für das massive Baumsterben in Deutschland verantwortlich. Und es wird immer schlimmer.

Es sind apokalyptische Bilder im Schwarzwald: Grau-rote Fichten ziehen sich über Bergrücken, einst stolze Buchen sind kahl und kraftlos. Die Bäume sterben - nicht einzelne Stämme, sondern ganze Waldstücke sind unwiederbringlich verloren. Ähnlich verhält es sich auch in anderen Wäldern Deutschlands. Zum Beispiel im niedersächsischen Harz: Zwei Drittel der Fichten sind dort bereits abgestorben.

Studie zu planetaren Grenzen: Der Erde geht die Puste aus

ARD Tagesschau hier Stand: 13.09.2023 20:00 Uhr  Von Werner Eckert, SWR


Weniger Artenvielfalt, zu viele Chemikalien und Kunststoffe, zu intensive Abholzung: Sechs von neun planetaren Grenzen sind Forschern zufolge bereits überschritten. Die Widerstandskraft der Erde schwinde.


Die Menschheit hat sich seit der letzten Eiszeit in einem stabilen und sicheren Umfeld entwickelt. Doch das ändert sich gerade. Zum ersten Mal hat eine Gruppe von 29 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Belastungsgrenzen dieses sicheren Handlungsraumes quantitativ gefasst, alle planetaren Grenzen sind damit vollständig beschrieben. Sie postulieren neun Dimensionen und stellen fest: Sechs davon sind bereits überschritten.

Montag, 11. September 2023

Was bedeutet das Wetterphänomen El Niño?

DER STANDARD - Klimaklartext <klimaklartext@email.derstandard.at>  vom 5.7.23

Für all jene, denen jetzt schon zu heiß ist, bringt dieser Newsletter leider keine Abkühlung. Denn: Es wird noch heißer. Verantwortlich dafür ist das Wetterphänomen El Niño, das laut Weltwetterorganisation (WMO) mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit in der zweiten Jahreshälfte weiter bestehen wird. 

Im Durchschnitt tritt El Niño alle zwei bis sieben Jahre auf und hält neun bis zwölf Monate an. Das Wetterphänomen führt zu einer Erwärmung der Oberflächentemperaturen im zentralen und östlichen tropischen Pazifik – was sich in weiterer Folge auf die Temperaturen und das Klima rund um den Globus auswirkt.

Freitag, 21. Juli 2023

„Wir sind verdammte Dummköpfe“

Frankfurter Rundschau hier  20.07.2023  Von: Patrick Mayer

US-Star-Forscher warnt vor extremen „Superstürmen“ 

Extreme Hitze, heftige Gewitter, Überschwemmungen: Das Wetter spielt im Sommer 2023 nicht nur in Deutschland verrückt. Ein US-Forscher warnt, dass das erst der Anfang sei.

Freitag, 16. Juni 2023

Alle wussten schon lange, dass es so nicht weitergehen konnte - aufgrund des Zeitmangels ist jetzt eine ganz andere Dimension der Veränderung angesagt

Handelsblatt hier Kommentar von Klaus Stratmann  16.06.2023

Kommentar zum  GEG: Durch Heizungsgesetz drohen dramatischer Einschnitte

Das Gebäudeenergiegesetz ist in sich schlüssig – und bleibt trotz der Kompromisse, auf die sich die Koalition nun verständigt hat, eine Zumutung.

Das Energiekonzept der Bundesregierung aus dem Jahr 2010 schreibt erstmals offiziell das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands fest. In den dreizehn Jahren seit Veröffentlichung des Konzepts ist sehr wenig passiert. Zwar bestand an gut gemeinten Förderprogrammen in den vergangenen Jahren kein Mangel. Aber die Sanierungsraten von jährlich weniger als einem Prozent ließen auch schon vor zehn Jahren den Schluss zu, dass es ohne eine Kurskorrektur mehr als ein Jahrhundert dauern würde, ehe Deutschland einen klimaneutralen Gebäudebestand aufweist. Diese Zeit haben wir nicht mehr.

Alle wussten deshalb schon lange, dass es so nicht weitergehen konnte. Irgendjemand würde früher oder später zu drastischen Maßnahmen greifen müssen, wenn aus Zielen Realität werden sollte. 

Dienstag, 13. Juni 2023

"Moment der Wahrheit steht an" - UN-Zwischen-Klimakonferenz zum 1,5-Grad-Ziel

ZDF hier  von Elisa Miebach 12.06.2023 

Die UN bereitet eine Art Kassensturz nach dem Paris-Abkommen vor. Eins steht bereits fest: Deutschland und die Welt haben beim Klimaschutz Nachholbedarf.

..."Die nächste Klimakonferenz wird ausschlaggebend, denn es steht ein Moment der Wahrheit an", sagte der Leiter des UN-Klimasekretariats, Simon Stiell, im Gespräch mit ZDFheute.

Im Paris-Abkommen 2015 hatten sich die Länder darauf geeinigt, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen. In diesem Jahr erstellt die UN eine große Bestandsaufnahme. Die Grundfrage: Halten die Länder sich mit ihrer Politik an das Pariser Klimaabkommen?

Maßnahmen reichen nicht aus

Samstag, 29. April 2023

Es drohen extreme Hitzewellen- auch in bislang verschonten Regionen.

 hier    in NTV  

Foto links aus einer Campact-Campagne

Mit dem Klimawandel steigt die Gefahr von Hitze-Extremen. Diese können einer neuen Studie zufolge auch in Regionen auftreten, die bislang verschont geblieben sind. 

Entsprechend unvorbereitet würden unerwartete Temperaturrekorde die Menschen vor Ort treffen - mit fatalen Folgen, warnen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Die erschreckenden Hitzerekorde im vergangenen Jahr machen die Folgen des Klimawandels deutlicher als je zuvor. In einigen Teilen der Erde erreichten die Temperaturen nie für möglich gehaltenen Werte. Das sei allerdings nur der Anfang, warnen Klima-Experten