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Donnerstag, 10. September 2026

Update: Es ist wirklich nicht mehr auszuhalten

 Kalle Pipoh / LinkedIn

„Wer die Demokratie retten will, der muss die Interessen der gesamten Bevölkerung im Blick haben – und nicht nur die Renditeerwartungen der Vermögenden.“

Marode Straßen, unbezahlbare Mieten, kaputte Schulen und eine Bahn, die kaum noch fährt. Auf der anderen Seite: Steuergeschenke für Milliardenerben und Krisengewinne für Großkonzerne.

In meinem aktuellen Artikel "Verkaufte Demokratie - Gründe für die Politikverdrossenheit" gehe ich der Frage nach, warum die parlamentarische Demokratie unter einer „selektiven Responsivität“ leidet und wie dieser Zustand den Nährboden für rechtsextreme Kräfte bereitet.

Sonntag, 30. August 2026

Man sieht das alles und fasst es nicht


Standard hier  Birgit Baumann  28. August 2026

"Das geht zu weit": Wie Kanzler Merz bei RTL die Nerven verlor

Der deutsche Kanzler stellte sich in der RTL-Sendung "Am Tisch mit Friedrich Merz" unzufriedenen Bürgerinnen und Bürgern. Es war nicht zu seinem Vorteil

Freitag, 28. August 2026

Gesellschaftliche Tragfähigkeit : Die Rente ist kein Rentenproblem, das Gesundheitswesen ist kein Kostenproblem

Ich bin Thomas Reinsch immer wieder dankbar, dass er es schafft meinen Blick zu weiten.

Weg von den eintönigen Narrativen, von denen wir überschwemmt werden, und die angeblich alle alternativlos sind (welch ein blödes Wort!) - während sie eben nur einen kleinen Ausschnitt verwalten.

Hin zu einem Gesamtbild unserer Gesellschaft mit Blick auf das große Ganze, ohne dabei das wesentliche Kleine zu vergessen., das jeden Einzelnen von uns im Alltag berührt.

Danke Thomas Reinsch! Mir macht das Mut, denn es zeigt mir deutlich: es gibt bessere Alternativen. Nur sind die eben nicht  zu finden, indem man an der Oberfläche kratzt.

Vielleicht muss es auch nicht die perfekte Antwort sein - gerade unser Perfektionsdrang verstellt leicht den Blick auf das Lebendige, das sich immer wieder Wandelnde.
Mir kommt spontan ein Weg der Umsetzung in den Sinn, der in die richtige Richtung führen könnte:
die (leider von dieser Regierung abgeschafften) Bürgerräte. Wie einfach könnte es doch für die Politiker sein, wenn sie hier mehr Vertrauen zeigen könnten, denn  die Verantwortung läge dann nicht nur bei Ihnen alleine und die Bürger könnten vielleicht wieder so etwas wie Vertrauen fassen. Aber natürlich: Lobbyismus wäre dann auch nicht mehr ganz so bequem umzusetzen.....Und das ist vielleicht unser Hauptproblem heute ?




Thomas Reinsch / LinkedIn

Reformen ohne Gesamtbild – wie wir Gesellschaft falsch betrachten

Sonntag, 23. August 2026

Die Rentendebatte und der verschwundene Mensch: vielleicht diskutieren wir am eigentlichen Problem vorbei

Ich bin immer wieder begeistert von den Beiträgen von Thomas Reinsch. Er schafft es immer wieder,  hinter das Offensichtliche zu schauen, vorbei an  fremdbestimmten Narrativen, die uns in eine bestimmte Richtung drängeln wollen. Und schenkt uns dadurch eine neue Perspektive.

Thomas Reinsch LinkedIn 22.8.26

Warum müssen Menschen länger arbeiten wollen?

Die Diskussion über die Zukunft der gesetzlichen Rente wird derzeit vor allem als finanzielle Notwendigkeit geführt. Die Gesellschaft altert, die Zahl der Rentnerinnen und Rentner steigt, während die Zahl der Beitragszahler relativ dazu zurückgeht. Also, so die Schlussfolgerung, muss länger gearbeitet werden.

Donnerstag, 20. August 2026

Alle reden davon, dass unsere Sozialsysteme "finanziert" werden müssen. Aber stimmt das überhaupt?

 Thomas Reinsch

Nur eine Empfehlung --> den Beitrag von Maximilian in Ruhe einmal (besser zweimal) lesen 

und sich dann die Frage stellen, trifft dies möglicherweise auch noch für andere Bereiche des sozialen Zusammenhalts, der gesellschaftlichen Entwicklung zu.


Maximilian Runge-Segelhorst

Alle reden davon, dass unsere Sozialsysteme "finanziert" werden müssen. Aber stimmt das überhaupt?

Sonntag, 9. August 2026

Wir brauchen eine neue Stadtbilddebatte: wie soll denn eigentlich unsere Stadt der Zukunft aussehen?

Sehr interessant zum Anhören. Empfehlenswert !

Deutschlandfunk hier   Rabhansl, Christian | 08. August 2026,



Staatsrechtler Alexander Thiele

Der Staatsrechtler Alexander Thiele erklärt, warum die Demokratie besser funktionieren muss.
Fehlende Schwimmbäder und Eckkneipen stärken den Rechtspopulismus, sagt er.
Eine neue „Stadtbilddebatte“ sei wichtiger als ein Verbotsantrag gegen die AfD.


Freitag, 7. August 2026

Die Aufgabe der Transformation: Das "Lebendige" zum Maßstab des Handelns machen

Thomas Reinsch

Die Verteidigung einer vergangenen Ordnung

Unsere Zeit wird als Epoche tiefgreifender Krisen wahrgenommen. 

Klimawandel, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, geopolitische Konflikte, Migration, demografischer Wandel und die zunehmende Konzentration wirtschaftlicher Macht in den Händen weniger verbinden sich scheinbar zu einer immer unübersichtlicheren Gemengelage. Die Welt verändert sich mit einer Geschwindigkeit, für die es in der jüngeren Geschichte kaum ein vergleichbares Beispiel zu geben scheint.

Ein politisches Amt ist kein Besitzstand. Es wird auf Zeit übertragen und dient den Menschen im Land, nicht dem eigenen Ego.

CDU im Wahlkampf in Ostdeutschland: Nun ja, man fühlt sich sofort an den Wahlkampf  und die anschließenden Verhandlungen in  Baden-Württemberg erinnert...nichts Außergewöhnliches demnach. Und auch ein wenig denkt man an den Parteichef, der es "so schwer hat, wie keiner vor ihm"...Das scheint inzwischen zur DNA der Partei geworden  zu sein.

Peter Dabrock

"Himmelherrgottsakra!", würde man in Bayern schimpfen.

Wow!, da liest Mariam Lau den Granden (kein generisches Maskulinum!) der CDU Deutschlands auf der Titelseite der morgigen DIE ZEIT zu Recht die Leviten! "#Heulsusen"

Deren Agieren erinnere sie an die Piraten im Asterix-Comic, die angesichts eines drohenden Angriffs der Gallier in Panik das eigene Schiff versenkten. Dabei nennt sie den Renten-Vorstoß der drei ostdeutschen MPs „die letzte Volte dieser lustvollen #Selbstdemontage.“

Montag, 3. August 2026

Sonntag, 12. Juli 2026

Wer bezahlt eigentlich die Reformen ?

Volker Kunz

Die große Schwäche dieser Reformen liegt darin, dass sie den Status quo weitgehend zementieren. Sie sichern vor allem die Besitzstände jener, die ohnehin über Macht und Vermögen verfügen. Die Reformen machen in erster Linie verletzliche Gruppen zu den Sündenböcken. .........

Zeit  hier Artikel von Marcel Fratzscher 11.7.26

Reformpolitik: Wer bezahlt die Reformen – und wer profitiert von ihnen?

Die Reformen der Bundesregierung zementieren den Status quo und schwächen das Vertrauen in die Demokratie. Denn sie behandeln verletzliche Gruppen als Sündenböcke.

Freitag, 26. Juni 2026

Die zentralen Verteilungs- und Finanzierungsfragen des Rentensystems werden auf kommende Generationen übertragen

Thomas Reinsch 25. Juni 2026

Erst Systemwechsel, jetzt Systemaddition – die erstaunliche Wandlung der Rentenpolitik 2026

Die rentenpolitische Debatte der Monate Januar bis April 2026 wurde mit einer bemerkenswert klaren Stoßrichtung geführt. 

Insbesondere aus dem Umfeld von Friedrich Merz wurde die gesetzliche Rentenversicherung wiederholt als ein System beschrieben, das unter den Bedingungen des demografischen Wandels langfristig nur noch eine Basisfunktion erfüllen könne.

Spannende Fakten: Kleines Renten-ABC und die Lage der Wirtschaft

Diese Fakten stellen schon einige Narrative auf den Kopf bzw. haben die Kraft in sich, den aktuellen Ton zu entschärfen. Umso mehr stellt sich die Frage, weshalb momentan so heiß gekocht wird?
Was wird angestrebt und warum? Hat Thomas Reinsch recht, wenn er auf den großen Schwachpunkt der "Reform"-Idee hinweist?

Andreas Hoffmann

Da wegen der Pläne der Bundesregierung die nächste Renten-Debatte droht, hier ein kleines Renten-ABC

Es handelt sich um Fakten, die bei dem ifo Institute – Leibniz Institute for Economic Research-Instituts, dem arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft, dem Sachverständigenrat Wirtschaft und leider auch in vielen Zeitungen, Radio-Beiträgen und Talkshows unerwähnt bleiben. Sie sind aber wichtig um die Realität der Rente einzuschätzen.  

Dienstag, 9. Juni 2026

Die eigentliche Frage lautet nicht, ob reformiert wird – sondern für wen


Thomas Reinsch

Friedrich Merz erklärt gesellschaftlichen Widerspruch zum Erkenntnisdefizit.

Es mangelt weiß Gott nicht an Wegen, die Sozialsysteme langfristig zu stabilisieren - Wohl aber an Fantasie und Courage

Zugegeben: Ich war hin- und hergerissen ob es richtig ist, diesen Kommentar weiter zu verbreiten. Letztendlich mach ich es, weil vieles so offensichtlich stimmt.
Zustimmen muss ich vor allem bei den Überlegungen, weshalb Merz eine Kanzlerschaft angestrebt hat, ohne nach mind. 2 Jahren die geringste Idee davon zu haben, was er eigentlich konkret umsetzen will. Nur alles Rückgängig machen, was die Grünen erreicht haben - das scheint mir schon eine etwas armselige Strategie zu sein. Aber das hat bereits Christian Stöcker sehr anschaulich beschrieben hier

WiWo  Tauchsieder  hier  KOMMENTAR von Dieter Schnaas  07.06.2026 

Sommer der Durchmogeleien

Kann Friedrich Merz das Land noch einmal gewinnen? Der Kanzler übt sich in Demut, kratzt ein paar Milliarden zusammen – und bürdet denen Mehrkosten auf, die ihm ins Amt geholfen haben. 

Mittwoch, 20. Mai 2026

„Spiel mit dem sozialen Frieden“: das vollständige Fehlen jeder Abwägung

ES ist  wirklich kaum mehr  nachvollziehbar, was in den Köpfen der Verantwortlichen vorgeht.
Gerade eben kam die Studie der UNICEF heraus hier, die für Deutschland schon bedrückend genug ist, ohne dass noch mehr angehäuft wird. 

Daniel Mautz , / LinkedIn

Die Merz-Regierung spart bei Kindern, die sich nicht wehren können

Seit Dezember 2025 hat das Kanzleramt still und heimlich ein Sparpaket ausarbeiten lassen. Über 70 Maßnahmen, 8,6 Milliarden Euro Volumen im Sozialbereich. 

Das Papier war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Man kann sich denken, warum.