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Donnerstag, 22. Oktober 2026

Mileis Kettensäge: gescheitertes marktradikales Experiment auf Kosten der Bevölkerung

 Kalle Pipoh

Die Jünger des Milei

Da sich immer wieder in den Kommentarspalten meiner Beiträge einige Jünger des Milei tummeln, um mit Verweis auf die marktradikalen Reformen in Argentinien und die angeblich daraus resultierenden Erfolge die Überlegenheit des Kapitalismus zu behaupten, habe ich mich dazu entschlossen, diese vermeintlichen Erfolge mal kritisch zu hinterfragen und die Ergebnisse in einem Artikel zu bündeln.

Denn die vermeintlichen Erfolge Mileis sind keineswegs so eindrucksvoll, wie oftmals dargestellt, sondern bieten nur einen extrem verkürzten Blick auf die Gesamtbevölkerung. In Wahrheit zeigt sich auch in Argentinien deutlich, dass die neoliberale/rechtslibertäre Ideologie nur diejenigen, die bereits vermögend sind, noch reicher macht. 

Dienstag, 9. September 2025

Gute Nachrichten für den Planeten! Dieses Mal aus Argentinien

Greenpeace7.9.25 LinkedIn

Der Oberste Gerichtshof Argentiniens hat die nationale Regierung, die Regierung der Provinz Jujuy und zwei Ölgesellschaften angewiesen, einen Plan zur Schließung und Sanierung der durch die Ölaktivitäten verursachten Umweltschäden im Calilegua-Nationalpark vor 2030 umzusetzen. 

Die Klage wurde 2024 von Bewohnern einer Stadt in der Nähe des Schutzgebiets eingereicht. Im Jahr 2025 hielten Greenpeace Andino zahlreiche Proteste ab, und 2019 reichten sie eine Klage vor Gericht ein. Mehr als 270.000 Menschen haben die Petition unterschrieben.

Dies ist ein großer Sieg nach mehr als 10 Jahren Kampf
mit Anwohnern, Indigenen, NGOs und Parkwächtern. 


Der Calilegua-Nationalpark erstreckt sich über mehr als 76.000 Hektar und schützt eine der artenreichsten Lebensräume Argentiniens, den Yungas-Regenwald. Es ist die Heimat der Hälfte der Vögel des Landes und bedrohter Arten wie dem Jaguar.