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Samstag, 1. April 2023

UN-Wasserkonferenz endet mit hunderten "freiwilligen Selbstverpflichtungen"

Süddeutsche Zeitung hier  25. März 2023

Die Vereinten Nationen hatten angesichts einer weltweit drohenden Wasserkrise zu einer dreitägigen Konferenz geladen. Generalsekretär Guterres hofft, dass die Versprechen der Länder nun auch realisiert werden.

Das Treffen sei ein nötiger Weckruf gewesen, bilanziert das World Resources Institute zum Abschluss der Wasserkonferenz in New York. UN-Generalsekretär António Guterres nimmt zum Ende des dreitägigen UN-Treffens die Länder beim Kampf gegen Trinkwasserknappheit in die Pflicht. Alle Hoffnung für die Menschheit "hängt davon ab, dass die wegweisenden integrativen und handlungsorientierten Verpflichtungen, die von den Mitgliedstaaten und anderen auf dieser Konferenz eingegangen wurden, realisiert werden".

Er spielte damit auf hunderte einzelne, nicht verpflichtende Maßnahmen und Projekte an, die unter anderem Staaten, Nichtregierungsorganisationen und die Freie Wirtschaft bei der Konferenz in den vergangenen zwei Tagen zugesagt hatten. "Es bedeutet, den Druck auf unser Wassersystem zu verringern", sagte Guterres.

Mittwoch, 29. März 2023

Mehr Wertschätzung für Wasser

TAZ hier  27. 3. 2023  Kommentar von Leila van Rinsum

UN-Wasserkonferenz in New York

Zugang zu sauberem Wasser für alle ist das Ziel der UN. Um das zu erreichen, muss auch der Verbrauch vor allem im Globalen Norden reduziert werden.

Wasser steht viel zu selten auf der politischen Agenda. Nach 46 Jahren fand nun immerhin wieder ein UN-Wassergipfel statt. Das ist eine gute Nachricht. Denn Wasser ist die Grundlage für Nahrung, Gesundheit und Frieden. Erst 2010 wurde der Zugang zu Wasser als Menschenrecht anerkannt. Für ein Viertel der Weltbevölkerung ist die Realität eine andere und sauberes Wasser nicht verfügbar.

Donnerstag, 23. März 2023

UN-Wasserkonferenz Lemke fordert Sondergesandten für Wasser

Zum Anhören hier im NDR: Vereinte Nationen veröffentlichen den Weltwasserbericht


ARD  hier Stand: 23.03.2023 Von Antje Passenheim, ARD-Studio New York

In New York hat die UN-Wasserkonferenz begonnen. Generalsekretär Guterres mahnte, es bedürfe eines Quantensprungs beim Kampf gegen den Wassermangel.
Bundesumweltministerin Lemke forderte einen UN-Sondergesandten für Wasser.

Es muss schneller gehen. Es muss weniger geredet und dafür mehr getan werden - das unterstreichen die Redner des ersten Gipfels fürs Wasser seit fast 50 Jahren. 

 Die Bekämpfung der Wasserkrise sei von zentraler Bedeutung, hebt auch Bundesumweltministerin Steffi Lemke hervor: 

"Das Wasser ist der Kern der drei Haupt-Umweltkrisen:
Klimawandel, Artensterben und Umweltverschmutzung."

Mittwoch, 22. März 2023

UN-Studie: Der Menschheitskampf ums Wasser

Süddeutsche Zeitung hier  NienhuysenDavid Pfeifer und Nadja Tausche  22. März 2023

UN-Wasserkonferenz

Erstmals seit 46 Jahren kommen die Vereinten Nationen zu einer Wasserkonferenz zusammen. Experten befürchten den Verlust großer Süßwassermengen.


Doch auch zu viel Wasser ist gefährlich. Schon heute kämpfen Mensch und Natur überall mit neuen Problemen - manchmal auch mit tödlichen.