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Mittwoch, 12. Juni 2024

#Faktenfuchs: Kein Klimawandel und keine Dürren wegen Windrädern

BR Audiobeitrag  hier 21.07.2023, Von Fabian Dilger, Mitarbeit/Recherche: Fritz Espenlaub.

Windkraftanlagen verursachen keine Dürren. Anders als teilweise behauptet, verändern die Anlagen nicht das Klima und das Wetter. Die fraglichen Behauptungen übertreiben einzelne Aspekte oder sind durch die Studienlage nicht gedeckt. Ein #Faktenfuchs.

Mittwoch, 9. November 2022

#Faktenfuchs: Doch, Dienstwagenbesteuerung ist Subvention

Aus verschiedenen Gesprächen habe ich herausgehört, dass das Dienstwagenprivileg vor allem eines verhindert: das Einsparen von Kraftstoff. Mir wurde immer wieder gesagt: "Weshalb soll ich langsamer fahren und Sprit sparen - zahlt doch mein Arbeitgeber!"

BR 24  hier  Julia Ley

Die umstrittene Ein-Prozent-Regel für Dienstwagennutzer sei keine Steuervergünstigung, sagt Bundesfinanzminister Lindner, sondern "nur eine Steuervereinfachung". Experten sagen: Es war nicht als Subvention geplant, wirke aber so. Ein #Faktenfuchs.

Darum geht’s:

  • Wer einen Dienstwagen auf Kosten der Firma auch privat nutzen darf, muss den "geldwerten Vorteil", der dadurch entsteht, versteuern: Dieser kann pauschal mit einem Prozent des Bruttolistenpreises angegeben werden.
  • Kritiker sehen darin eine ungerechtfertigte Subvention für Dienstwagennutzer; Verteidiger argumentieren, es sei nur eine Steuervereinfachung.
  • Rein rechtlich gesehen ist die Regel tatsächlich als Vereinfachung gedacht – in der Praxis hat sie aber in vielen Fällen subventionsartige Auswirkungen.

Donnerstag, 20. Januar 2022

#Faktenfuchs: "Weniger Waldrodung für Windräder als behauptet"

 26.12.2021, 06:11 Uhr   BR 24  hier  von Elisabeth Kagermeier

Zwei Prozent der Bundesfläche will die Ampelkoalition für Windenergie ausweisen.
Manche befürchten nun, ganze Wälder würden gerodet. Das stimmt nicht, recherchiert der #Faktenfuchs. Doch wieviel Wald wird wirklich für die Windkraft abgeholzt?

Dass die erneuerbaren Energien ausgebaut werden sollen, darüber sind sich die meisten Parteien und laut Umfragen auch Bürger einig. Vor der eigenen Ortsgrenze möchten viele aber kein Windrad stehen haben, und auch nicht im benachbarten Wald.

Seit die neue Bundesregierung ihren Koalitionsvertrag vorgestellt hat, diskutieren User im Netz wieder vermehrt über Windräder - insbesondere darüber, wie viel Wald dafür gerodet werden muss.
Im Koalitionsvertrag heißt es: "Für die Windenergie an Land sollen zwei Prozent der Landesflächen ausgewiesen werden."

Im Netz wird nun behauptet, es würden ganze Wälder für Windräder abgeholzt.
"Wer Klimaschutz sagt, muss Bäume pflanzen und nicht für Windräder ganze Wälder roden!", schreibt zum Beispiel einer. Für Windräder und für den Klimaschutz zu roden sei "schizophren", heißt es an anderer Stelle. Ein dritter behauptet, es würden "Urwälder gerodet".

User behaupten, ganze Wälder würden für Windräder abgeholzt. Das stimmt nicht - auch wenn tatsächlich Bäume für Windräder abgeholzt werden.

Der #Faktenfuchs klärt, wie viel Bäume für ein Windrad im Wald abgeholzt werden, wie viel Wald bisher schon für Windräder gerodet wurde - und wie viel Wald voraussichtlich für das Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung abgeholzt werden muss.

Und zuletzt: Widersprechen sich Klimaschutz und Bäume abholzen nicht eigentlich?