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Mittwoch, 30. April 2025

Die europäischen Übertragungsnetzbetreiber empfehlen eine revolutionäre Änderung

 Rico Grimm auf  LinkedIn zum Post gestern hier

Ich zeige dir, was gerade mit dem Klima passiert und mit welcher Technik wir dieses Fiasko wieder hinkriegen | Newsletter „Cleantech Ing.“ | Co-Gründer Krautreporter

Deutschland soll seine einheitliche Strompreiszone aufteilen. 

Dienstag, 29. April 2025

Wäre die wirtschaftlichste aller Optionen Deutschland in Strompreiszonen aufzuteilen?

Wer jahrelang Stromtrassen boykottiert und den Bau von Windrädern fast unmöglich macht, dem bleibt am Ende vermutlich nur der populistische Angst-Schrei nach unbezahlbaren Atomkraftwerken.
Wenn man führen will, dann muss man auch an das Morgen denken. Ein Heute-alles-Gut-und-basta hat eine immer kürzere Halbwertszeit in unserer schnelllebigen Zeit. Daher ist es gut, dass nun Merz mit seinem Team beweisen muss, was an praktikablen Umsetzungsideen in ihm steckt.....


Dr. Markus Schleuning

Preiszonensplitting – richtig gedacht, aber nicht zu Ende.

Bild: Chatgbt, Vorgeschlagene Teilung nur Beispielhaft

Die Debatte um mehrere Strompreiszonen soll helfen, Netzengpässe zu reduzieren und Investitionen zu lenken.

Aber: Viele Engpässe entstehen längst auf darunter liegenden Netzebenen wie der Verteilnetzebene, nicht nur im Übertragungsnetz. Bei hunderten GW neuer dezentraler Verbraucher und Erzeuger wird es in Zukunft noch schwieriger. 

Ein zonaler Strompreis allein löst dieses Problem nur bedingt bis gar nicht.

Warum nicht dynamische Netzentgelte (für Verbraucher und Erzeuger, sowohl positiv als auch negativ) auf allen Netzebenen einführen?

Netzengpässe dort teuer machen, wo sie auftreten – und Flexibilität dort belohnen, wo das Netz frei ist.

Zonensplitting ist ein Signal. Dynamische Netzentgelte wären das präzisere.

Samstag, 14. Dezember 2024

Entlarvte Bild - Fake news - deutlicher Versuch vor den Wahlen Stimmung zu machen

hier  13.12.2024 Leon Werner

Irreführender Artikel: Darum ist Schweden wirklich sauer auf Deutschland

"Strompreis-Wut!", titelte die "Bild"-Zeitung am Freitagmorgen. "Schweden-Ministerin ärgert sich, dass es bei ihr teurer wird, weil wir die AKW abgestellt haben", heißt es unter der Überschrift. Der Hintergrund: In Südschweden sind die Energiepreise so hoch wie schon lange nicht mehr.

Dienstag, 30. Juli 2024

Ein kurzer Crashkurs mit den wichtigsten Argumenten zu Strompreiszonen

 July 30th, 2024   |   Online lesen  hier

Was du über Strompreiszonen wissen musst 

Dieser Newsletter gibt dir jede Woche in 5 Minuten den Überblick über die wichtigsten Unternehmen, Forschungsdurchbrüche und Trends der Branche. 

Einen Schwerpunkt lege ich auf die Debatte um Strompreiszonen. Worum geht’s? Wer will was? Was sind die wichtigsten Argumente? Ich habe mich durch die Beiträge gelesen und fasse sie für dich zusammen. 

Außerdem zeige ich dir die überraschendste Zahl aus Teslas Quartalsbericht: 

9,4 GWh

So viel Batteriekapazität hat Tesla im zweiten Quartal dieses Jahres installiert. Dazu zählen sowohl die Powerwall für E-Auto-Besitzer als auch die Megapacks für industrielle Groß- und Marktspeicher.

Diese Kapazität entspricht einem guten Fünftel der gesamten aktuellen Kapazität Deutschlands.

Der Gewinn im Speichersegment stieg um 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf $3 Milliarden. Vielleicht ist Tesla gar keine E-Auto-, keine Robotaxi-, keine Roboter-, sondern eine Speicherfirma? 😉 


Falls dir jemand diesen Newsletter weitergeleitet hat, kannst du ihn hier abonnieren. 

Dienstag, 25. Juni 2024

Strompreiszonen in Deutschland: Ein kleiner Stich, aber er könnte heilsam sein.

Ich finde diesen Newsletter sehr beachtenswert, weil darin an sich komplizierte, technische Fragen verständlich erklärt werden.

Newsletter Rico Grimm <cleanteching@mail.beehiiv.com>  hier  June 18th, 2024  

Wie Schweden in die deutsche Energiepolitik eingreift 

In dieser Woche gebe ich dir zwei kurze Denkanstöße zu Strompreiszonen und Freileitungen (ja, schon wieder). 

Deutsche Strompreiszone wird zur europäischen Peinlichkeit

  • Die schwedische Regierung hat einen Antrag von 50 Hertz und Svenska Kraftnat für eine neue 700 MW-Leitung durch die Ostsee abgelehnt. Das berichtet Reuters.

  • Die schwedische Energieministerin sagte: „Wir können Südschweden, das ein großes Defizit bei der Stromerzeugung hat, nicht mit Deutschland verbinden, wo der Strommarkt heute nicht effizient funktioniert.“

  • „Das würde zu höheren Preisen und einem instabileren Strommarkt in Schweden führen.“

Mittwoch, 31. Januar 2024

Kosten für versäumte Energiewende im Süden zahlen Verbraucher bundesweit

Die aktuelle Ablehnung von Windrädern in Altötting kommt nicht von ungefähr - nachdem die CSU jahrelang Windräder und Netzausbau massiv bekämpft hat. Dass Aiwanger und Söder nun plötzlich nach Jahren der Kurzsicht doch dafür sind, ändert halt auch nichts mehr auf die Schnelle. So ist es, wenn Populismus den Boden über viele Jahre bereitet hat und die Saat schließlich aufgeht.

Merkur hier   Stand:30.01.2024, Von Carsten Hoefer

Ganz Deutschland zahlt für Bayerns Versäumnisse bei der Energiewende

In Süddeutschland fehlen Windräder, im Norden müssen sie immer öfter abgeregelt werden, weil die Netze überlastet sind. Das kostet Milliarden. Experten machen dafür nicht zuletzt die Politik in Bayern verantwortlich.

Die Energiebranche rechnet für die nächsten Jahre mit weiteren Milliardenkosten für die Stabilisierung des Stromnetzes. Zu den Hauptursachen zählen die Verzögerungen beim Netzausbau und der unzureichende Ausbau der Erneuerbaren Energien im Süden.
Diese Faktoren machen nach Einschätzung von Unternehmen und Ökonomen ein aufwendiges „Netzengpassmanagement“ nötig – und das wohl noch viele Jahre lang.