Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI, spricht von "bisher „extrem ambitionierten und teuren Planungen“ und meint damit z.B. die von Bayern durchgesetzten Erdkabel. Das war aber nicht ambitioniert sondern im Gegenteil eher eine Verhinderungstaktik von Seehofer.....Genauso wie die Abstandsregel für Windkraft, die den Windkraftbau in Bayern zum Erliegen gebracht haben.
Beim Thema "absehbare Steigerung der Stromnachfrage" würde ich widersprechen wollen..... Während die BDI vor allem mit nicht erreichten (aber dennoch umso dringender notwendigen) Transformationen beim Verkehr und im Gebäudebereich argumentiert, zeigt Christian Stöcker hier die Exponentialkurven der beispielhaften Entwicklung bei PV und Batterie-Verkäufen auf. Das zeigt, mit welch unterschätzter Dynamik man bei den Erneuerbaren rechnen könnte....
Es lohnt sich ihm zuzuhören!
Es gibt auch die Meinung, dass die bestehenden Leitungen durchaus mehr Leistung tragen könnten, und daher weniger ausgebaut werden müssten (hier)
HM, so toll es wäre, Geld zu sparen, bin ich mir nicht sicher, ob die Studie eine Verzögerungstaktik ist.
Richtig ist auf jeden Fall: wir brauchen mehr Akkus.
hier Süddeutsche Zeitung 20. März 2025,
Wäre die Energiewende 300 Milliarden Euro billiger zu haben?
Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein. In einer Studie, die der Bundesverband der Deutschen Industrie in Auftrag gegeben hat, heißt es nun, das sei wesentlich kostengünstiger möglich, als es die Regierung bisher plant.