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Donnerstag, 1. Oktober 2026

Es hätte Bund und Länder 627 Millionen Euro gekostet, den Preis stabil zu halten – ein Bruchteil von dem, was sie für den Tankrabatt aufwenden

 


Ingwar Perowanowitsch

Jetzt ist es also amtlich. 

Das Deutschlandticket wird zum 1. Januar 2027 zum 4. Mal hintereinander teurer. 

Von ursprünglich 9 Euro auf jetzt dann 66,80 Euro. Das haben Bund und Ländern soeben beschlossen. Der Grund: Beide Parteien weigern sich mehr als 1,5 Mrd. € pro Jahr zur Stabilisierung des Tickets beizutragen. Ein Trauerspiel angesichts der 2,5 Mrd. Euro, die gerade für drei Monate Tankrabatt verschleudert werden. 

Das Absurdeste ist aber die Begründung: „Steigende Energiekosten“.
Seltsam: Verbrenner-Fahrer werden bei steigenden Energiekosten mit Rabatten begünstigt. ÖPNV-Fahrer müssen stattdessen draufzahlen. 

Wann hat diese unsägliche Zwei-Klassen Verkehrspolitik endlich mal ein Ende?

Sonntag, 27. September 2026

Wenn dieser Fahrplan irgendetwas wert sein soll, muss die Bundesregierung ihre Worte endlich mit konkretem Handeln hinterlegen

Wenn das mal keine Überraschung ist !
Man fragt sich unwillkürlich: Weiß das die Frau Reiche?
Und welche Ideen tüftelt sie (zusammen mit der CSU) wohl jetzt wieder aus, um  den Gang  vorwärts - Fortschritte weg von den Fossilen -  zu verhindern?
Trauriges Deutschland, wenn wir uns nicht mehr auf Fortschritte freuen können, weil wir ständig  mit Angriffen auf die Klimaziele rechnen müssen.

Spiegel hier  Von Gerald Traufetter  23.09.2026,

Regierung legt Fahrplan zum Ausstieg aus Kohle, Erdgas und Öl fest

Das Kabinett will bis 2045 aus den fossilen Energien aussteigen. Den Plan wird Umweltminister Schneider nach SPIEGEL-Informationen bei der Uno-Generalversammlung heute vorstellen. Mit ihm rückt die Regierung auch von Forderungen der Union ab.

Samstag, 22. August 2026

Brennende Sorge: Die Feuer der Gegenwart haben wir vor Jahrzehnten gelegt. Jetzt müssen wir löschen. Überall und gleichzeitig.

 Andreas Sentker / ZEIT Wissen,

Was hat meine Großmutter mit den Bränden in der Eifel, im Hohen Venn zu tun? 

Sie hieß Oma Sini (kurz für Gesine). Sie lebte weit entfernt von der Eifel auf einem Hof im Emsland. Brualer Moor heißt die kleine Siedlung. 

Doch schon in meiner Kindheit war von diesem Moor nichts mehr übrig, entwässert und abgetorft, zur Weideland und Acker umgepflügt. 

Freitag, 21. August 2026

Die EU kauft viele E-Busse

Zeit  hier  Quelle: DIE ZEIT, dpa, jtr  20. August 2026,

Weltweiter Absatz von E-Lkw und E-Bussen fast verdoppelt

Einer Untersuchung zufolge wurden im Jahr 2025 rund eine halbe Million E-Busse und -Lkw verkauft. Die meisten Verkäufe entfielen auf China.

Donnerstag, 6. August 2026

Der Andrang auf Ceuta sei ein »Test für die Sicherheit der europäischen Außengrenzen« gewesen

Zeit hier  4. August 2026 Quelle: DIE ZEIT, Reuters, AFP, KNA, als

EU-Innenminister loben Spaniens Umgang mit Ceuta-Krise

Die EU-Innenminister haben Spanien bei ihrem Krisentreffen Unterstützung zugesagt.
Spanien wies Kritik zurück: Es habe keine Geheimdienstinformationen zu Ceuta gegeben.

Freitag, 31. Juli 2026

Nein, es ist kein Naturgesetz, dass die Welt vor die Hunde geht

hier Zeit  Kolumne von Petra Pinzler 30.7.26

Mich macht die Welt, oder genauer die Menschheit gerade mal wieder fassungslos.                   

Da brennt es wie nie zuvor in Südeuropa. Bei uns tobt die nächste Hitzewelle, und die Reaktion ist Resignation. Oder wie soll man das sonst nennen, wie wir gerade auf die sich verschärften Umweltkrisen - nicht - reagieren. 

Ja, die Feuerwehr löscht. Aber sonst? Wo ist mehr Umweltschutz, wo werden Städte begrünt und war da nicht was mit dem Klima?

Brände, Hitze und vor allem unsere Ignoranz machen mich fassungslos

Dienstag, 28. Juli 2026

Wassernotlagen? Willkommen im neuen Normal

 

Petra Pinzler /  ZEIT. 

Was passiert, wenn man eines Morgens feststellt: Das Bild, das man von sich hat, stimmt nicht mehr?

Es gibt drei mögliche Reaktionen: Man kann die neue Wirklichkeit ignorieren. Man kann sie akzeptieren und trotzdem nichts an seinem Verhalten ändern. Oder man verändert sich.

Genau in dieser Situation stecken wir alle – und es ist noch nicht klar, wie die Reaktion ausfallen wird. Denn das Deutschland, in dem wir bisher gelebt haben, existiert so nicht mehr. Das war ein Land mit einem Überfluss an Wasser. Jetzt müssen wir damit umgehen, dass wir immer entweder viel zu wenig oder viel zu viel haben.

Samstag, 18. Juli 2026

Es habe »keine Fortschritte« beim Aufbau eines umfassenden Lobbyregisters gegeben, bemängelt die EU

Irgendwie schon lustig: die deutsche Regierung plant in die gegensätzliche Richtung zu marschieren, indem sie das Informationsfreiheitsgesetz abschafft. Ich muss einfach fragen: Wie gut passen wir mit unserer jetzigen Regierung eigentlich noch in die EU?

Zeit hier  Quelle: DIE ZEIT, AFP, jsp  17. Juli 2026,

EU-Kommission kritisiert mangelnde Lobbykontrolle in Deutschland


Lobbyregister: Zwar gibt es in Deutschland inzwischen ein Lobbyregister. Die EU-Kommission hält es aber für lückenhaft – so fehlt nach wie vor ein bundesweites Presseauskunftsrecht.

Sonntag, 12. Juli 2026

Wer bezahlt eigentlich die Reformen ?

Volker Kunz

Die große Schwäche dieser Reformen liegt darin, dass sie den Status quo weitgehend zementieren. Sie sichern vor allem die Besitzstände jener, die ohnehin über Macht und Vermögen verfügen. Die Reformen machen in erster Linie verletzliche Gruppen zu den Sündenböcken. .........

Zeit  hier Artikel von Marcel Fratzscher 11.7.26

Reformpolitik: Wer bezahlt die Reformen – und wer profitiert von ihnen?

Die Reformen der Bundesregierung zementieren den Status quo und schwächen das Vertrauen in die Demokratie. Denn sie behandeln verletzliche Gruppen als Sündenböcke.

Dienstag, 23. Juni 2026

Früher war es auch schon heiß?

Petra Pinzler /LinkedIn

Während wir am Wochenende die Hitze genießen konnten, wird es jetzt im Arbeitsalltag wieder zäh. Und für manche Menschen tatsächlich tödlich. 

Das liegt daran, dass es Deutschland immer noch an einer flächendeckend Hitzepolitik fehlt. Also nehmen wir den Tod von Menschen in Kauf. Das muss nicht sein - und deswegen ist es besonders bitter. 

Sonntag, 14. Juni 2026

Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie hat Deutschland noch nicht umgesetzt – manche Stimmen in der Politik fordern, dies gar nicht mehr zu tun.

Wie kommt es dass ausgerechnet Frauen die Ungleichheit zementieren wollen?


Werner Koller, LL.M., LinkedIn


Die CDU holt ernsthaft die olle Kamelle raus, dass es ja antifeministisch sei, gegen die strukturelle Benachteiligung von Frauen in unserer Gesellschaft mit Gesetzen vorzugehen. 

Denn das würde ja den Eindruck vermitteln, Frauen wären schwächer und deshalb auf gesetzliche Gleichstellung angewiesen. Dazu kann man nur sagen: "Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen – sie bekommen nichts." Simone de Beauvoir

Samstag, 13. Juni 2026

Gegen das Gebäudemodernisierungsgesetz wird wohl sicher geklagt werden

Zeit hier  Quelle: DIE ZEIT, AFP, edd  11. Juni 2026

Linke prüft Klage gegen Heizungsgesetz nach Debatte im Bundestag

Die Kontroverse um das Heizungsgesetz geht weiter: Bei der ersten Lesung im Bundestag zeigt sich die Opposition unzufrieden. Die Linke erwägt sogar eine Klage.

Freitag, 12. Juni 2026

4 Studien zur Klimakrise

 

Dr. Stefan Schmitt  hier Zeit

4 neue Studien aus dieser Woche haben meine Kollegin Elena Erdmann und ich uns angeschaut (damit Sie es nicht tun müssen) + für DIE ZEIT auf je drei bis fünf Kernbotschaften reduziert:

»Wie die Erde schwitzt, … « (#Klimawandel #Ozeane)

»… und was die Menschen tun« (#Energiekrise #Dekarbonisierung)

Es handelt sich um die Publikationen 

  • »Indicators of Climate Change« (Copernicus ECMWF / European Centre for Medium-Range Weather Forecasts - ECMWF), 
  • »World Ocean Assessment 3« (United Nations), 
  • das Climate Action Tracker-Briefing »Government responses to the US-Israel war on Iran« (NewClimate Institute / Climate Analytics) und 
  • die Ember-Studie »A clean break«


Zeit Von Elena Erdmann und Dr.Stefan Schmitt 11. Juni 2026

Studien zur Klimakrise: Wie die Erde schwitzt, und was die Menschen tun

1,37 Grad Erderwärmung, der Schock der Energiepreise und Ozeane, denen es schlecht geht: Neueste Klimastudien zeigen, wo die Welt gerade steht. Und was es braucht.

Update: Die UN-Generalversammlung verpflichtet alle Staaten, den Klimawandel stärker zu bekämpfen

 

WWF Deutschland  hier

Die #UN-Generalversammlung hat sich in einer Resolution für die Verpflichtung aller Staaten für mehr Klimaschutz ausgesprochen. 


Und damit unmissverständlich klargestellt: Die #Klimakrise ist eine existentielle Bedrohung für die Menschheit. Gesunde Natur ist ein universelles Menschenrecht. Und dem sind alle(!) Staaten verpflichtet. Yeah!

Mittwoch, 10. Juni 2026

Auch das noch? Der freundliche Krisenpodcast

Zeit hier  mit Podcast von Petra Pinzler und Dr.Stefan Schmitt  9. Juni 2026

»Klimaschutz ist vor allem ein Frage der Ungleichheit«

Matthias Quent erklärt, warum Ohnmacht, Krisen und Klimapolitik den Aufstieg der AfD begünstigen. Und was dagegen hilft.

Sonntag, 7. Juni 2026

Die Regel soll mehr Investitionen in die Energiewende möglich machen

Zeit hier Quelle: DIE ZEIT, dpa, yer Aktualisiert am 3. Juni 2026,

EU-Kommission will Schuldenregeln für Energiewende lockern 

Angesichts der Energiekrise will die EU Mitgliedsstaaten erlauben, für die Energiewende höhere Schulden zu machen. Bisher gilt diese Ausnahme nur für die Verteidigung.

Samstag, 6. Juni 2026

Sperrminorität im Rat der EU-Länder steht im Raum

 Ich finde leider nur 6 Länder, aber spielt vielleicht auch keine Rolle?

Spiegel hier  05.06.2026  jah/AFP

Warnung an Deutschland

Sieben EU-Länder rufen zu »ehrgeizigem Kurs« für E-Autos auf

Mehrere Länder stellen sich gegen abgeschwächte EU-Regeln zum Verbrenner-Aus und planen einen strikten Kurs in Richtung E-Mobilität – mit einer klaren Ansage an Deutschland

Montag, 1. Juni 2026

Zusätzliche Rauchverbote an Orten , an denen viele Kinder und Jugendliche unterwegs sind – Das gilt ab heute im Südwesten

Zeit hier Quelle: dpa Baden-Württemberg 1. Juni 2026, 

Wer raucht, muss sich in Baden-Württemberg seit heute an strengere Regeln halten. 

Am 1. Juni ist im Südwesten ein neues Nichtraucherschutzgesetz in Kraft getreten.
Das sieht zusätzliche Rauchverbote an Orten vor, an denen viele Kinder und Jugendliche unterwegs sind – etwa auf Spielplätzen, an Haltestellen, in Freibädern, Zoos oder Freizeitparks. Auch E-Zigaretten, Vapes und Shishas fallen nun unter die Regeln für Raucher, weil beim Verbrennen oder Erhitzen gesundheitsschädliche Stoffe entstehen.