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Montag, 9. Oktober 2023

Auf dem Land unterwegs

Energiezukunft hier  Petra Franke
der Artikel stammt schon vom 11.05.2022   - umso wichtiger endlich voran zu gehen!
Ansätze des Beschriebenen sind auch bei uns zu finden. Was fehlt ist das zusätzliche Engagement, das die Ansätze zu Erfolgsgarantien führt.


Verkehrswende: Auf dem Land ist der öffentliche Nahverkehr ausgedünnt.

In ländlichen Gebieten ist das Auto das Verkehrsmittel Nummer eins. Wer keinen Führerschein oder kein Auto hat, ist weniger mobil. Das ist ungerecht und eine verschenkte Chance für weniger Autoverkehr. Engagement vor Ort und Geld sind gefragt.

Samstag, 22. Juli 2023

Umsteigen auf nachhaltige Formen des Pendelns

Deutschlandfunk  hier  zum Anhören 21. Juli 2023


Mit Blick auf den Klimaschutz, ist es auch wichtig, dass mehr Menschen nachhaltiger zur Arbeit pendeln. Wie das gelingen kann, weiß Luca Nitschke vom Institut für sozial-ökologische Forschung. Er und sein Team haben dafür ein Pendel-Experiment gestartet.

Für ihr Experiment haben die Forschenden den Teilnehmerinnen andere Verkehrsmittel als das Verbrenner-Auto zur Verfügung gestellt: E-Autos, E-Bikes oder Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

"Wie verändern sich Fähigkeiten, um diese neuen Verkehrsmittel zu benutzen?
Wie transportiere ich eigentlich Sachen auf dem Fahrrad oder
wie nutze ich die Zeit im ÖPNV?"

Luca Nitschke, Institut für sozial-ökologische Forschung

Montag, 30. Januar 2023

FDP-Vize: Eigene Wege für Radverkehr - Trennung von Autos

Es gibt auch gute Ansätze bei der FDP - ob Wissing das weiß?

Schwäbische Zeitung hier von DPA  12.12.2022,

FDP-Vize Johannes Vogel hat sich dafür ausgesprochen, in Städten Auto- und Radverkehr klar zu trennen, damit mehr Menschen auf ihr Auto verzichten. Städte wie Kopenhagen machten vor, wie das Fahrrad als Verkehrsmittel für Individualverkehr für viele Menschen attraktiv werde, schreibt Vogel im « Tagesspiegel » (Montag).

Notwendig sei eine «bauliche Trennung». «Viel zu lange wurden Fahrradwege an die Straße gepresst oder gleich über Bürgersteige geführt», bemängelte der FDP-Politiker. Eine Folge davon seien Unfälle. «Stattdessen brauchen wir echte, eigene Fahrradwege durch die Stadt, damit Menschen sicher fahren können.»

FDP-Vize: Alternativen zu Autos attraktiver machen

Vogel betonte, für «weniger Autos in den großen Städten müssen wir die Alternativen attraktiver machen». Je besser das S- und U-Bahnnetz, die (Car-)Sharing-Angebote oder Fahrradwege seien, desto häufiger werde das Auto stehengelassen. Dann werde «der Verzicht auf ein eigenes Auto samt Gedanken an Parkplätze, Fixkosten, Wartung und Co. als urbaner Freiheitsgewinn empfunden».

Vogel fährt seit drei Jahren ein Elektroauto, wie er unter anderem auf Twitter publik gemacht hatte. «Ich persönlich glaube: Die Zukunft des Pkw ist batterieelektrisch», schreibt er im «Tagesspiegel».

Sonntag, 4. Dezember 2022

Wie ein nordfriesisches Dorf die Verkehrswende angeht

NDR   hier   03.12.2022   von Nadja Mitzkat, Arne Schulz und Marc-Oliver Rehrmann

Podcast zum Anhören auf der Originalseite  hier

Wie kann auf dem Land der Umstieg auf einen klimaschonenden Verkehr gelingen? In Gegenden, in denen keine U-Bahn fährt und nur selten ein Bus. In der neuen Folge des NDR Info Podcasts "Mission Klima - Lösungen für die Krise" geht es darum, wie ein kleiner Ort in Schleswig-Holstein mit gutem Beispiel vorangeht.

In Klixbüll im Kreis Nordfriesland tut sich etwas. In dem Ort mit rund 1.000 Einwohnern setzt der Bürgermeister auf Lösungen, die in die Zukunft weisen sollen. Eine Zukunft mit klimaschonendem Verkehr. Ein Puzzle-Teil ist das sogenannte Dörpsmobil: ein Elektro-Carsharing, speziell für das Land entwickelt. Die Ausgangssituation in Klixbüll ist typisch für viele Dörfer in Norddeutschland: Im Ort hält sich kein Kaufladen, kein Arzt, kein Friseur. Die Bewohner müssen für ihre Erledigungen in die nächstgelegenen größeren Orte wie Niebüll fahren. Kein Wunder, dass die meisten mindestens ein Auto haben.