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Montag, 3. November 2025

China streicht E-Autos von der Liste der Schlüsselindustrien und setzt Ziele beim Wasserstoff

Und gleich nochmal ein Hieb in dieselbe Kerbe, die Herr Dies und die Wirtschafts-Nobelpreisträger 2025 bereits geschlagen haben. Für mich bestätigt dieser Artikel exakt die Grundaussage von Hr. Dies bezüglich China: Dort wird der große Fehler, der Deutschland geradewegs ins Industriemuseum führen wird, nicht wiederholt.

Frankfurter Allgemeine hier 03.11.2025, Von: Markus Hofstetter

Regierung zieht den Stecker

In seinem neuen Fünfjahresplan zählt Peking E-Autos nicht mehr zu den strategischen Industrien. Damit könnten auch staatliche Subventionen wegfallen.

Mittwoch, 29. Oktober 2025

Ziel: Tage mit viel Wind und Sonne voll ausschöpfen durch Optimierung von Stromleitungen, Batteriespeicher und Wasserstofftechnologie

Ich bin mir nicht sicher inwieweit das Ziel "Wasserstofftechnologie" nicht schon längst boykottiert wird durch Frau Reiche, die bald reine Gaskraftwerke ausschreiben will.

NDR hier  28.10.2025  von Alexander C. Mühlhausen

Rekord für Erneuerbare Energien: Deutschland bei Sturm komplett versorgt

Immer wieder wird hinterfragt, ob die Erneuerbaren Energien Deutschland mit Strom versorgen können. Beim jüngsten Sturm haben Wind und Sonne gezeigt, dass sie den bundesweiten Stromverbrauch decken können. Und das, obwohl bei Extrem-Wetter manchmal Windräder abgeschaltet werden.

Dienstag, 14. Oktober 2025

Wasserstoff verheizen wird nicht kommen

 

Mira Jäger  hier LinkedIn

das zeigt unsere neue Studie, die wir heute gemeinsam mit GasWende und Verbraucherzentrale Bundesverband veröffentlichen. 

Falsche Versprechungen der Gasindustrie werden zukünftig zu einer Falle für Verbraucher:innen.

Mittwoch, 30. Juli 2025

Die Wasserstoff-Mobilität ist tot

 hier Ricco Grimm

Die Kunden wollen keine Brennstoffzellen-Fahrzeuge. Das zeigen die Zulassungszahlen:

  • Im ersten Halbjahr haben Deutsche laut Kraftfahrt-Bundesamt 43 Autos mit Brennstoffzellen-Antrieb zugelassen. Zum Vergleich: Es waren 250.000 klassische E-Autos im gleichen Zeitraum, ein neuer Rekordwert.

  • Bei den Lkw: Anfang des Jahres fuhren mehr als 90.000 Lkw mit Batterieantrieb. Die Zahl der Brennstoffzellen-Antriebe ist hier so gering, dass das Kraftfahrt-Bundesamt sie nicht extra ausweist (xls, FZ 13.10)

  • Züge? 62% der Strecken haben Oberleitungen, der Rest wird elektrisch – meist mit Akkus statt H₂. Die Zillertalbahn in Österreich wechselte von H2 auf Akku. In Hessen und Niedersachsen scheiterten H₂-Züge an Technik und Versorgung – zurück zum Diesel. Nur Brandenburg meldet H₂ Erfolge.

Freitag, 18. Juli 2025

Aus der Traum: Das Ende vom Wasserstoff-Irrweg der Autoindustrie

BASIC thinking <newsletter@basicthinking.de>

Bild: Opel

Wasserstoff galt lange als großer Hoffnungsträger für einen nachhaltigen Individualverkehr. 

Mit Opel-Mutterkonzern Stellantis hat sich nun ein weiterer Autobauer von seinen Wasserstoff-Plänen verabschiedet. Volkswagen und Mercedes haben bereits Jahre zuvor die Reißleine gezogen.

Samstag, 12. Juli 2025

Die klare Message: Die Kraftwerksstrategie muss der Motor der grünen Wasserstoffwirtschaft werden!

 


Simon Schreck, PhD  hier  LinkedIn

Grüner Wasserstoff kann wettbewerbsfähig werden!

Was macht mich da so optimistisch?

1️⃣ Bei den Ausschreibungen im Rahmen der Europäischen Wasserstoffbank haben auch in der zweiten Auktionsrunde Unternehmen in Europa zum wiederholten Male Produktionskosten für grünen Wasserstoff von unter 5 Euro pro Kilogramm angeboten. Und selbst Unternehmen, die mit höheren Produktionskosten in die Auktion gingen, haben Förderbeträge von lediglich 20 bis 50 Cent pro Kilogramm beantragt, um Abnahmeverträge für ihren grünen Wasserstoff zu schließen. Das heißt: 

2️⃣ Die Lücke zwischen Produktionskosten und Zahlungsbereitschaft der Abnehmer für grünen Wasserstoff ist schon klein. Dafür, dass diese Lücke weiter schrumpft, gibt es positive Zeichen. Beispielsweise die aktuelle Studie von Delloite und Öko-Institut zu Kostenentwicklungen von grünem und blauem Wasserstoff. Diese  zeigt, dass grüner Wasserstoff im Laufe der 2030er Jahre deutlich günstiger werden wird und ab 2040 konkurrenzfähig zu blauem Wasserstoff sein kann.

3️⃣ Die Politik hat die Möglichkeit diese und andere positive Entwicklungen mit den richtigen Rahmenbedingungen zu stärken und weiter voranzutreiben. Was es dafür in Deutschland braucht haben wir in einem Bündnis aus 14 Akteuren der Wasserstoff- und Erneuerbaren-Wirtschaft sowie Umweltverbänden heute in einem offenen Brief an Wirtschaftsministerin Katherina Reiche beschrieben.
Die klare Message: Die Kraftwerksstrategie muss der Motor der grünen Wasserstoffwirtschaft werden!

Das Handelsblatt hat berichtet: https://lnkd.in/d-UpuhtG
Germanwatch e.V. hat den Brief koordiniert: https://lnkd.in/de_rmzRt 

Danke für die tolle Zusammenarbeit an AquaVentus, EWE AG, Friesen Elektra, GTG Nord, Germanwatch e.V., GP JOULE Gruppe, Green Planet Energy eG, HDF Energy Deutschland, IKEM – Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität, Klima-Allianz Deutschland, Lhyfe, Sunfire und WWF Deutschland.


Mittwoch, 9. Juli 2025

Blankoscheck für Klimaverschmutzer

 Martin Jendrischik  hier auf LinkedIn

Stoppt Reiches CCS-Wahnsinn! 

Ich halte es für einen veritablen Skandal, wie Bundesministerin Katherina Reiche den Gesetzesentwurf zu CCS (kurz: KSpG) durchpeitschen will - mit den zahlreichen Kritikern will man sich dabei nicht ansatzweise auseinandersetzen: Verbände haben nur 5 Tage Zeit für Stellungnahmen - die Frist lief übers Wochenende und endet heute. 

Die Regierung hat dabei nicht nur Umweltschutzverbände und Klimaorganisationen gegen sich, sondern auch die FNB Gas - den Zusammenschluss der überregionalen Gastransportunternehmen in Deutschland.

Freitag, 6. Juni 2025

Wasserstoff für Energie mehr auf Subventionen als auf Substanz aufgebaut

Michael Barnard  hier auf  LinkedIn

Trumps großer, schöner Gesetzentwurf beschleunigt den unvermeidlichen Niedergang der Wasserstoffwirtschaft

Ich weise seit Jahren darauf hin, dass der Bereich Wasserstoff für Energie, insbesondere Plug Power, FuelCell Energy und Ballard Power Systems, mehr auf Subventionen als auf Substanz aufgebaut wurde. Jetzt, da das "Big, Beautiful Bill" im von den Republikanern kontrollierten US-Kongress schnell voranschreitet, werden diese Subventionen abgebaut und mit ihnen die Kerngeschäftslogik für diese Firmen.

Vollständiger Artikel: https://lnkd.in/g6-vCke3

Donnerstag, 5. Juni 2025

Materialkreislauf bei Wasserstofftechnologie

Stephan Wacker  hier  aufLinkedIn

Der massive Ausbau der Wasserstofftechnologie gilt als ein Schlüssel zur Dekarbonisierung der Industrie und zur Erreichung der Klimaziele. 

Doch die Produktion von grünem Wasserstoff mittels Elektrolyse ist materialintensiv.

 Insbesondere Festoxid-Elektrolysezellen (SOEC) beanspruchen erhebliche Mengen an Seltenen Erden. Wissenschaftler haben nun ein Verfahren vorgestellt, um diese wertvollen Rohstoffe aus ausgedienten Zellen zurückzugewinnen und so den Materialkreislauf zu schließen.

Mittwoch, 23. April 2025

Vergangene Woche veröffentlichte das Wirtschaftsministerium das Weißbuch Wasserstoffspeicher

Cleanteching hier 22.4.25 Rico Grimm

Kommen so die Langzeitspeicher?

Ich habe die Strategie der Bundesregierung zu Wasserstoffspeichern gelesen.

Heute schauen wir auf Wasserstoffspeicher. Sie gelten als Schlüssel im Kampf gegen Dunkelflauten. Denn sie können Energie über Monate hinweg speichern. Die Bundesregierung hat dazu eine Strategie vorgelegt. Ich will wissen, wann wir mit den ersten großen Speichern rechnen können.

Donnerstag, 17. April 2025

Norwegens Erkenntnis dass die Elektrifizierung – und nicht Wasserstoff – für die meisten Anwendungsfälle der effizienteste Weg in die Zukunft ist

 Heute springen mir viele anregende Dinge ins Auge, die mit unseren Nachbarn zu tun haben.....Vorbildfunktion und Anregung zum Nachmachen ist ja auch nicht schlecht.
Da kann man den ein oder anderen eigenen  Fehler vermeiden.

Michael Barnard auf LinkedIn
Vollständiger Artikel: https://lnkd.in/gdUYRT5T

Climate futurist, board advisor & director, author

Norwegens neue Industriepolitik wendet sich von Wasserstoff ab und sorgt für Energie 

Im Jahr 2020 setzte Norwegen mit einem vielversprechenden nationalen Plan auf Wasserstoff – blauen und grünen Wasserstoff für Schiffe, die Industrie und vielleicht sogar für Haushalte. Bis 2021 haben sie über 1 Milliarde NOK für frühe Projekte und Infrastruktur bereitgestellt. Die Vision: Norwegen als sauberen Wasserstofflieferanten für Europa positionieren.

Donnerstag, 20. Februar 2025

Mittel für wichtige Klimaschutz-Programme wurden eingefroren

hier  Bloomberg  Artikel von Petra Sorge 18.2.25

Wie der Klimaschutz nach der Wahl zurückgeschraubt wird

Vor zwei Jahren erhielt Deutschlands größter Stahlhersteller Thyssenkrupp rund 2 Milliarden Euro an Fördermitteln, um einen wasserstoffähigen Schmelzofen zu bauen. Es war die größte Zusage dieser Art und sollte die Wende von Kohle zu sauberen Kraftstoffen in der Industrie einläuten. 

Doch der Plan, Wasserstoff zu verbrennen, liegt nun auf Eis. Seit dem Bruch der Ampel-Koalition im November wurden Mittel für wichtige Klimaschutz-Programme eingefroren. Zugleich haben die führenden Parteien deutlich gemacht, dass ihre Prioritäten woanders liegen.

Mittwoch, 22. Januar 2025

Netz für Grünen Wasserstoff zwischen Europa und Nordafrika

 hier  Artikel von AFP • 21.1.25

Deutschland plant mit Österreich und Italien Wasserstoffleitung aus Nordafrika

Deutschland und weitere Staaten wollen das Wasserstoffnetz zwischen Europa und Nordafrika ausbauen. Dafür wurde eine Absichtserklärung zur Errichtung des "südlichen Wasserstoffkorridors" unterschrieben, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte



Sonntag, 19. Januar 2025

Wasserstoff: momentan knappes Gut mit großer Aussicht und Umweltrisiko

Wie schön dass es womöglich natürliche Quellen für Wasserstoff gibt - nur: wenn es durch Fracking-ähnliches Vorgehen gewonnen wird mit all seinen Gefahren. Wollen wir das wirklich?

Zeit hier  19. Januar 2025  Quelle: dpa Nordrhein-Westfalen

Klimaneutrale Wirtschaft: Wasserstoff für die Klimawende - Woher soll er kommen?

Klimaneutrale Wirtschaft: Im künftigen Wirtschaftssystem soll Wasserstoff eine zentrale Rolle spielen. Mehr als die Hälfte des Bedarfs soll importiert werden. 

Bild: ARD

Freitag, 27. Dezember 2024

Dienstag, 1. Oktober 2024

Wasserstoff für die Beheizung von Gebäuden zu knapp und zu kostspielig​​

hier  Futurezone  Artikel von Philipp Rall  1.10.24

Gasheizung-Aus ohne Umbau: Experten warnen vor kritischem Denkfehler
In den letzten Monaten haben sich die politischen Rahmenbedingungen für den Ausstieg aus Gasheizungen in Europa deutlich verschärft. 

Im März 2024 beschloss das Europäische Parlament, dass Heizkessel mit fossilen Brennstoffen nur noch bis Ende 2039 betrieben werden dürfen. Ab 2025 werden zudem Subventionen für rein fossile Heizsysteme eingestellt. Diese Regelung zwingt viele Hausbesitzer dazu, sich früher als erwartet mit alternativen Heizlösungen auseinanderzusetzen.

Freitag, 5. April 2024

Der Wasserstoff-Bluff: Eine neue Technik wird für die Zukunft angekündigt – um eine alte, fossile Energie weiterlaufen zu lassen

Correctiv  hier  von Katarina Huth , Annika Joeres

26. März 2024

Dem angeblich „vollständig wasserstofffähigen“ Erdgaskraftwerk in Leipzig fehlen noch Bauteile – und getestet wurde es noch nie. Die Bundesregierung gibt zudem Fördergelder für bundesweite Wasserstoff-Projekte ohne konkrete Umstiegsfrist frei. Energieökonomin Kemfert bezeichnet Wasserstoffversprechen der Energieindustrie als „Greenwashing“.

Wenn Wasserstoff verbrennt, entstehen unter anderem Stickoxide. Sie sind potentiell gesundheitsschädlich – und unsichtbar. Erst, wenn es sehr kalt ist, kondensiert das Wasser in den Abgasen und wird als Wasserdampf über den Schornsteinen sichtbar.

Montag, 29. Januar 2024

"Wasserstoff nicht rentabel": Deutscher LKW-Riese setzt jetzt voll auf Strom

 EFAHRER.com  hier Artikel von Aslan Berse  • 28.1.24

Noch vor nicht allzu langer Zeit waren Wasserstoff und Elektro-Antriebe in den Augen von Lkw-Produzenten gleichauf. Aus Sicht der Experten überwiegen sogar die Vorteile von Wasserstoff im Transportwesen. Schließlich sind der Ladevorgang kürzer und die Reichweite größer. Doch mit den stetigen Verbesserungen der Elektro-Technologie entscheiden sich immer mehr Hersteller gegen den Einsatz von H2. 

Donnerstag, 18. Januar 2024

So sollen Kohlekraftwerke grüne Energie gewinnen

hier  EFAHRER.com  Artikel von Sophia Haberkorn  • 17.1.24

CO2-Schleuder wird nachhaltig

Zum Ausgleich der unregelmäßigen Gewinnung von Erneuerbarer Energie durch Solar- oder Windkraft sind konstante Energielieferanten notwendig. Batteriespeicher allein reichen für die Kompensation bei schwankender Energieerzeugung und bei wechselnder Nachfrage nicht aus. Die Bundesregierung setzt auf Wasserstoff als zukünftigen grünen Energielieferanten. 8,8 Gigawatt sollen die Wasserstoffkraftwerke laut der Strategie in Zukunft abdecken.

Samstag, 6. Januar 2024

Meereswindenergie: Deutsche Forscher erzeugen Wasserstoff in großen Mengen

Das scheint mir ein sehr vielversprechender Ansatz für die Wasserstoffproduktion zu sein, da auch die Transportwege kurz sind. Es verspricht effektiv zu sein.

EFahrer hier  Artikel von Gero Gröschel  • 6.1.24

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und seine Partner haben im Projekt „OffsH2ore“ ein Konzept für die Erzeugung von Wasserstoff direkt auf dem Meer entwickelt. 

Laut Fraunhofer ISE ist die Herstellung von Wasserstoff durch Elektrolyse mit Offshore-Windenergie technisch und wirtschaftlich umsetzbar. Im Rahmen des Projekts wurde nicht nur die Technik für die Wasserstofferzeugung durch Elektrolyse entwickelt, sondern auch ein Konzept, um den verdichteten, gasförmigen Wasserstoff an Land zu transportieren.