Werner Koller, LL.M.
Die im Informationsfreiheitsgesetz (IFG) normierten Auskunftsrechte befähigen zur demokratischen Teilhabe und beschränken potenziellen Machtmissbrauch.
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Werner Koller, LL.M.
Die im Informationsfreiheitsgesetz (IFG) normierten Auskunftsrechte befähigen zur demokratischen Teilhabe und beschränken potenziellen Machtmissbrauch.
Greenpeace Deutschland
Schon mal den Spruch gehört: “Ja, die Energiewende ist wichtig, aber…”
Auf das “aber” folgt dann meist, dass andere Länder erstmal nachziehen müssten, Deutschland die Klimakrise ja nicht alleine löse könne, etc pp.
Die Wahrheit ist: Deutschland ist keinesfalls strahlender Vorreiter der Energiewende. Um das festzustellen, genügt ein einfacher Blick auf die anderen EU-Länder.
Die EU will beim Klimagipfel COP 31 in Antalya auf mehr Elektrifizierung und die Umsetzung bestehender Zusagen drängen. Neue Finanzierungsversprechen sind offenbar nicht vorgesehen. Auch beim Zeitplan des nächsten IPCC-Berichts zeichnet sich Streit ab. https://lnkd.in/dwUFZsQA
Josephine Ballon / HateAid / LinkedIn
Willkommen im Jahr 2026: Die US-Regierung mischt sich in Disinfo2026 ein – und hat Erfolg.
Die Absurdität dessen, was um Disinfo2026 durch EU DisinfoLab geschah, kann nicht hoch genug betont werden und ist ein perfektes Beispiel für Unterdrückung und schrumpfende Räume für Zivilgesellschaft und Forscher.
Julius Neu / BUND
𝗘𝗨-𝗞𝗼𝗺𝗺𝗶𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻 𝗲𝗿ö𝗳𝗳𝗻𝗲𝘁 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝗴𝘀𝘃𝗲𝗿𝗹𝗲𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴𝘀𝘃𝗲𝗿𝗳𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱 (𝘂𝗻𝗱 𝗽𝗿𝗮𝗸𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵 𝗮𝗹𝗹𝗲 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗘𝗨-𝗟ä𝗻𝗱𝗲𝗿)
Der Grund: Deutschland hat die EU-Gasbinnenmarktrichtlinie noch immer nicht umgesetzt und damit auch keine rechtlichen Grundlagen für die Stilllegung von Gasnetzen geschaffen. Die zweijährige Umsetzungsfrist ist im August abgelaufen.
Gute Nachrichten aus unserem Nachbarland Österreich.
Offenbar hat man dort in Verhandlungen (so etwas gibt es wirklich !!) Fortschritte erzielt, von denen man in Deutschland nur träumen kann. Hört sich so an, als würde Österreich den Klimaschutz ernsthafter angehen, dort wo Deutschland momentan massiv schwächelt - weil bei uns die Notwendigkeit immer noch von massiven Lobbyeinflüssen vernebelt wird.
Man darf gespannt sein auf die nächsten Schritte: konkrete Maßnahmen im Klimafahrplan
DER STANDARD hier Philip Pramer
Manchmal braucht es die Not, damit Politik zusammenfindet.
Wochenlang haben ÖVP, SPÖ und Neos über Hilfen für die Landwirtinnen und Landwirte gestritten, die heuer unter einer historischen Dürre leiden.
Am Ende einigte man sich auf ein Paket von 240 Millionen Euro. Es besteht vor allem aus erlassenen Sozialversicherungsbeiträgen für die landwirtschaftlichen Betriebe, aber auch Krediten.
Die Hagelversicherung bekommt auch Geld.
Gleichzeitig gab es Fortschritte in einem viel länger andauernden Streit – nämlich jenem über ein Klimaschutzgesetz. Das letzte ist bereits 2020 ausgelaufen. Es legt fest, wie viele Treibhausgase Österreich in welchem Jahr ausstoßen darf, wer im Land dafür verantwortlich ist, und was passiert, wenn die Ziele verfehlt werden.
Lieferkettengesetz unter Druck
Was nutzt ein Gesetz zur Schutz von Menschenrechten und bestimmten Umweltstandards in globalen Lieferketten, wenn sich die zuständige Ministerin auch hier wieder als Lobbyistin der Wirtschaft aufspielt und die Ausführung plus Umsetzung sabotiert, unter anderem durch künstliche Personalknappheit?
Diese Ministerin arbeitet konsequent gegen die Bevölkerung und nach meiner Empfindung auch gegen die eigene Regierung. Oder hat sie dafür die stillschweigende Zustimmung von ihrem Chef?
Zeit hier Ein Kommentar von Dr.Stefan Schmitt 17. August 2026
Wer wird denn da gleich handeln wollen
Skepsis aus der Union nach Vorschlag von Bundesumweltminister Schneider zu Grundgesetzänderung zu Klimaanpassung
Der Vorstoß von Bundesumweltminister Schneider, die Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe des Staates in das Grundgesetz aufzunehmen, sorgt für unterschiedliche Reaktionen. Kritik kommt aus der Union.
Daniel Mautz / LinkedIn
38 Milliarden Euro Strafe, weil Klimaschutz angeblich zu teuer war
Deutschland hat 2025 seine Emissionen um exakt 0,1 Prozent gesenkt. Null Komma eins.
EMBER publiziert einen komplett logischen Beitrag, wie die Welt auf die Ölpreisschocks der 70er reagiert hat und rechnet nüchtern vor, wie sie nun auf die der 20er reagieren muss.
Sven Wiechert / LinkedIn
Unvermögen oder Ignoranz?
Nächste Woche knackt Deutschland wieder die 30-Grad-Marke.
Extremwetter ist längst kein „Sommerwetter“ mehr, sondern eine reale Bedrohung für unsere Wirtschaft, die Infrastruktur und die Gesundheit von Millionen Menschen. Das RKI schätzte allein bis Ende Juni über 5.000 hitzebedingte Todesfälle in Deutschland. 5.000 Todesfälle!
Wer die Klimakrise weiterhin als bloße „Wetterentwicklung“ abtut oder beobachtet, ignoriert die ökonomischen und gesellschaftlichen Realitäten.
Klimareporter hier
Vor genau einem Jahr stellte das der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag in einem Rechtsgutachten fest
Der Klimaspruch kann ein Instrument der internationalen Klimadiplomatie sein, diese aber nicht ersetzen,
Wenn man als Bundesregierung eine Rechnung über 38 Milliarden für mangelhaften Klimaschutz übersieht und gleichzeitig den Klimaschutz auch noch mehr abbaut ....
Deutschland hat sich in der EU verpflichtet, in Verkehr, Gebäuden, Landwirtschaft und Abfall pro Jahr eine bestimmte Menge CO₂ nicht zu überschreiten. Nur schafft Deutschland das Ziel aktuell nicht einzuhalten:
Sven Giegold / BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
41,7 Grad! Menschen leiden unter Hitze und Straßen schmelzen.
Genau heute ist der deutsche Klimasozialplan in Brüssel seit einem Jahr überfällig.
Die Bundesregierung muss die Überlebensfrage sozialen Klimaschutz endlich ernst nehmen.
Was muss noch schmelzen? Friedrich Merz’ Privatflugzeug?
Na Gott sei Dank gibt es ja wenigstens Palantir,... könnte man sich da denken - aber ich ahne und vermute: das wird womöglich für ganz andere Zwecke eingesetzt?
Die Umweltgesetze jedenfalls werden mit dem teuer angeschafften Palantir nicht besser überwacht, glaube ich....
Prof. Dr. Remo Klinger / LinkedIn
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hat sich ausführlich mit dem schon systematisch zu nennenden Vollzugsdefizit im Umweltrecht befasst.
Daniel Mautz / LinkedIn
Deutschland hat Umweltgesetze. Es setzt sie nur nicht um
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hat der deutschen Umweltpolitik ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Es gibt eine klaffende Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit, so das Gutachten, das dem ARD-Hauptstadtstudio exklusiv vorliegt.
t-online hier Artikel von Amy Walker 19.6.26
Neues Heizungsgesetz verstößt wohl gegen Grundgesetz
Gutachten des Bundestags: Das neue Heizungsgesetz aus dem Haus von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ist einem neuen Gutachten zufolge verfassungsrechtlich problematisch. Auch in Bezug auf EU-Recht drohen Strafzahlungen.
Daniel Mautz LinkedIn
Ein CSU-Minister schafft Umweltschutz per Federstrich ab. Der Bundestag erfährt davon aus der Zeitung.
Nitrat im Grundwasser ist ein dokumentiertes Problem. Die EU mahnt Deutschland seit Jahren, die Belastung von Böden und Gewässern zu reduzieren.
Wie kommt es dass ausgerechnet Frauen die Ungleichheit zementieren wollen?
Werner Koller, LL.M., LinkedIn