Posts mit dem Label Salem werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Salem werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 14. April 2026

Der BUND Salem lädt zum Filmabend am 23.4.26

 


Der Freiburger Ingwar Perowanowitsch radelt durch Europa und macht einen Film über die besten Fahrradstädte – von Paris über die Fahrrad-Welthauptstadt Utrecht, und Amsterdam bis nach Kopenhagen.

Freitag, 5. Dezember 2025

Samstag, 18. Januar 2025

Salemer Saatgutbörse 2025: "Vielfalt statt Einfalt! Die Zukunft der Landwirtschaft"

  Liebe Saatgut-Interessent(in)en,

wir möchten Sie herzlich zur diesjährigen Saatgutbörse einladen:

am Sonntag, 02. Februar 2025

Ort: Prinz Max, Leutkircher Straße 1, 88682 Salem

Uhrzeit: 11:30 – 17:00 Uhr



Dienstag, 16. April 2024

Nachgefragt vom Energiestammtisch Salem: Thema Kachelöfen

 

Vom Energiestammtisch kommt folgender Hinweis:

Nachdem neulich über die Emission und Zulassung von Kachelöfen kontrovers diskutiert wurde, hier noch ein aufschlussreicher Beitrag von Detlef Weier:

Ich hatte heute ein interessantes Gespräch zum Thema Kachelöfen mit Markus Ebert (Dipl-Ing. heute Technischer Leiter der Fa. Schiedel GmbH, früher Schornsteinfegermeister).

Bei Kachelöfen muss unterschieden werden zwischen gemauerten und solchen mit Einsätzen.

Der Gesetzgeber fordert bei Kachelöfen den Austausch alter Einsätze in neue, emissionsarme Geräte. Deutschlandweit sind schätzungsweise vier Millionen Anlagen betroffen. 

Die Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) legt Grenzwerte fest, die von Feuerungsanlagen nicht mehr überschritten werden dürfen. Dies betrifft auch Kaminöfen, Heizkamine und Kachelöfen. 

Sonntag, 17. März 2024

Gewässerführerin Iris Barann will Menschen Seen und Bäche näher bringen. Führungen zum Wassertag in Salem und Frickingen

 Und schon prescht unsere neu nominierte GOL-Kandidatin aus Salem vor!

Südkurier hier  Salem 16. März 2024  Martina Wolters

Schutz von Wasser und Tieren ist ihr ein Anliegen.

„Ich sitze gern am Wasser und finde die Vorstellung beruhigend, dass es hoffentlich immer nachläuft“, sagt Iris Barann. Die 59-jährige Salemerin ist frisch ausgebildete Gewässerführerin. Bäche, Flüsse und Seen und die darin lebenden Tiere zu schützen, das ist ihr eine Herzensangelegenheit. Schon seit 30 Jahren ist die im Ortsteil Weildorf wohnende Informatikerin Mitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Von dort kam auch der Impuls für sie, sich bei der Fortbildungsgesellschaft des Wasserwirtschaftsverbands Baden-Württemberg (WBWF) zur Gewässerführerin ausbilden zu lassen.

Die WBWF agiert gemäß Iris Barann im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Es gehe darum, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für den Erhalt regionaler Gewässer zu sensibilisieren und zu begeistern. Neben fachlichem Wissen zur Thematik habe sie gelernt, wie das Thema Gewässer spielerisch aufbereitet werden kann. Seit Oktober ist die 59-Jährige eine von 160 in Baden-Württemberg aktiven Gewässerführern und die erste Führerin im Bodenseekreis.

Anlässlich des Weltwassertags am Freitag, 22. März bietet sie erstmals zwei Führungen an:
Am Sonntag, 17. März um 14 Uhr startet ein gewässerökologischer Spaziergang entlang des Mühlbachs. Treffpunkt ist das Hochwasserrückhaltebecken „Am Weiher“ unterhalb des Salemer Teilorts Beuren. 

In einer einstündigen Gewässerführung in Frickingen am Mittwoch, 20. März soll es um Gewässerschutz gehen. Los geht es um 16 Uhr an der Aachbrücke bei der Kläranlage. Eine Stunde informiert Iris Barann hier rund um den Themenbereich Gewässerschutz.

„Wasser für den Frieden“ ist der Wassertag in diesem Jahr überschrieben – ein Motto, das Barann sehr wichtig ist: „Wasser ist eine Ressource, die alle Menschen benötigen und an vielen Stellen wird sie knapper“, unterstreicht die Naturliebhaberin. Als Beispiel nennt sie den seit vielen Jahren schwelenden Konflikt zwischen Pakistan, Iran und Afghanistan um das kostbare Nass. Da die Auswirkungen des Klimawandels zunähmen und die Weltbevölkerung wachse, sei es dringend erforderlich, sich für den Schutz und Erhalt der wertvollsten Ressource einzusetzen.

Wer über die beiden Führungen hinaus Interesse an einem Gewässerspaziergang hat, kann sich bei Iris Barann unter Telefon 07553 828171 melden. Informationen zur Gewässerführer-Ausbildung gibt es unter: http://www.gewässerführer.de

 


Freitag, 2. Februar 2024

Nach Mini-Aufmarsch: Wie die AfD sich ihre Wahrheit bastelt

Schwäbische Zeitung  hier  27.01.2024   Jens Lindenmüller

siehe dazu auch hier,  Brief an Hr. Härle und an das Landratsamt

Nach Mini-Aufmarsch: Wie die AfD aus einem Rohrkrepierer eine Erfolgsgeschichte basteln will

Dem Aufruf der AfD zum Aufmarsch vor dem Bauunternehmen von Bernhard Straßer, der dem Bodenseekreis einen ehemaligen Supermarkt zur Unterbringung von Geflüchteten vermietet, folgen Anfang Dezember nur wenige Bürger.



Eine Kundgebung, ein Spendenaufruf und eine Anzeige im Salemer Amtsblatt, die gar nicht hätte veröffentlicht werden dürfen. Eine gute gemeinte Aktion wird zum Politikum.

Dienstag, 26. Dezember 2023

So sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus

Die frohe Nachricht ist: Auch bei uns gibt es diese Ansätze schon, es ist gar nicht so weit weg!
Ich durfte vor Kurzem an einer Besichtigung der Markgräflichen badischen Verwaltung in Salem teilnehmen, die bereits auf regenerative Landwirtschaft umgestellt hat. Das hat durchaus Bedeutung, denn sie bewirtschaftet über 700 ha im Umkreis und war schon immer das große  Vorbild (im Guten wie im Schlechten) für viele der örtlichen Landwirte. 

Das Badische Haus hat vor wenigen Jahren erkannt, dass der übliche Humusschwund ihrer Landwirtschaft äußerst bedrohlich zu werden drohte und hat die Bewirtschaftung daher innerhalb kurzer Zeit extrem verändert. Der Boden bleibt nun immer bedeckt und folgt einer mehrjährigen Anbau-Strategie mit Wechsel der Fruchtfolgen. Aktuelle Boden-Analysen zeigen, dass der Humusaufbau bereits wieder eingesetzt hat durch die aktuelle Bewirtschaftung. 

Es werden neue Ansätze erprobt und verfolgt. Was mich sehr fasziniert hat, war der Ansatz der Bodenimpfung mit Bakterien oder Pilzen. In Salem wird vorrangig mit Pilzen gearbeitet, die im Laubblatt-Kompost, mit Blättern aus dem Wald, heranwachsen. Der große Vorteil: Pilze schließen Nährstoffe im Boden auf, die für die Pflanzen ansonsten nicht erreichbar wären. Herr Straßer und Frau Gindele, die beiden Fachkräfte im Betrieb, erklärten uns, dass bei Bodenproben festgestellte Mängel oft schon dadurch gelöst werden können. Sehr spannend, es geht also nicht darum, ständig weitere Nährstoffe auszubringen, sondern die bereits im Boden enthaltenen  Nährstoffe Pflanzen-verfügbar zu machen.

In diesem Zusammenhang wurde auch von der Problematik durch Bodenbearbeitung gesprochen, die die bereits im Boden vorhandenen, erwünschten Pilz-Mycele empfindlich schädigen kann. (siehe dazu auch andere Artikel zur Klimarelevanz von  Pilzen hier). Dieses Problem ist bisher noch ungelöst und muss durch ständig neue Impfungen gelöst werden. 

Auch das unten erwähnte "Mob Grazing" wird umgesetzt  und findet durch eine Zusammenarbeit mit dem örtlichen Schäfer statt.

Das Allerbeste aber ist: Die Verwaltung geht fachlich voran, ist aber ausdrücklich stark am Austausch und an einer Zusammenarbeit mit anderen Organisationen etc. interessiert. Wir werden hoffentlich noch mehr davon erfahren!


NTV hier  13.12.2023,Quelle: ntv.de, geo

Sechs Ideen für gesunde Erde

Die globale Nahrungsmittelproduktion bedroht die Erde: Sie laugt Böden aus, lässt Arten sterben, den Regenwald brennen und befeuert den Klimawandel. Doch das müsste nicht sein. Längst gibt es Mittel und Wege für eine nachhaltige Landwirtschaft. Sechs Beispiele, wie die Lebensmittelherstellung der Zukunft aussehen kann.

Mittwoch, 20. Dezember 2023

Salem: Antrag zu Spende für Nigeria infolge der AFD-Demo

 Es lag  in der Luft, deshalb musste das Thema auch noch einmal im Gemeinderat aufschlagen.

Nach der AFD-Demo hatte Hr. Härle auf Anfrage des Südkuriers erklärt, dass er die 5.000,- € für Nigeria nicht spenden wolle.

Daher war mein Anliegen, dazu die Meinung im Gemeinderat einzuholen. Die Bürgermeister-Stimme ist nur eine von 23 Stimmen und bei dieser Spende handelt es sich nicht um das sogenannte "laufende Geschäft", das alleine dem Bürgermeister unterliegt.

Selbstverständlich gibt es nachvollziehbare Gründe dafür und dagegen.
Die am Meisten geäußerten Gründe dagegen waren: 

  • Wir tun schon genug für die Flüchtlinge
  • Warum gerade dieses Projekt unterstützen, es gibt 1000 andere. 
  • Warum gerade Nigeria 

Wobei man bedenken sollte: die Spende wäre in erster Linie ein symbolischer Akt, um den Geist der Demo weiter zu führen. Die Welt retten würde sie sicherlich nicht.
Die Idee dazu war Bernhard Straßer spontan während der Demo gekommen und wurde durch die Teilnehmer der Demo weiter getragen. 

Natürlich wäre es am Besten gewesen, wenn der Bürgermeister selbst vor Ort gewesen wäre und selbst diese Stimmung erlebt hätte. Das hat er aber leider verpasst.
Verpasst hat er daher auch das erhebende Gefühl der Zivilgesellschaft, das sich während der Demo breit machte: "Wir sind stark genug um die Angriffe der AFD auf die Demokratie abzuwehren."
Wer das noch hinterfragt, sollte einfach mal die AFD- Handzettel mit ihren Hetz- und Angstparolen genauer studieren.

Hr. Härle wollte ein Stimmungsbild im Gemeinderat nicht zulassen und forderte einen richtigen Antrag. Damit kommt das Thema dann im März mal wieder auf die Tagesordnung. Wahrscheinlich hofft er, dass sich das Thema bis dahin erledigt hätte. Schade, er hätte auch ein positives Zeichen setzen können, gerade dann, wenn die 5.000,-€ in seinen Augen nur Peanuts sind.

 

Antrag im GR Salem zur Straßer-Spende  19.12.23

Vor Kurzem ist in Salem etwas wirklich Denkwürdiges passiert:

Die AFD hatte zur Demo gerufen, um gezielt  gegen den Vermieter einer Flüchtlingseinrichtung zu marschieren.
100 Demonstranten waren angemeldet
Als die kleine, auf 20 Köpfe geschrumpfte Truppe,  dann im Riedweg eintraf, trafen sie auf ein symbolisches Bollwerk. In Form von 400 Gegendemonstranten  vor dem Gebäude

Natürlich schlagen die Meldungen in der Presse begeisterte Wogen. Salem und der Vermieter werden für ihre Zivilcourage  gefeiert. Ein Bericht in der schwäbischen Zeitung endet mit den Worten: "Chapeau Salem, Chapeau B. Straßer"

Man darf staunen: die 2.größte Zeitung der Welt, aus Japan, war vor Ort um zu berichten, was in Salem passiert.

Wir können wirklich  richtig stolz sein auf unsere starke Zivilgesellschaft in Salem!

Mittwoch, 13. Dezember 2023

Bernhard Straßers Spenden-Coup mit der AfD schlägt hohe Wellen

Schwäbische Zeitung  hier 12.12.2023 Von: Jens Lindenmüller

Nach Demo in Salem:  Bernhard Straßers Spenden-Coup mit der AfD schlägt hohe Wellen

Der Salemer Unternehmer hat nicht nur die AfD, sondern auch das Ihube-Team der Bodensee-Schule überrumpelt. Mitauslöser der Aktion war ein Zitat eines Bürgermeisters.

Sonntag, 10. Dezember 2023

Wenn das mal kein Erfolg war!

Es ist überstanden! Der Angriff der AFD in Salem wurde von hunderten Demonstranten abgeblockt und es zeigte sich, dass die AFD keinesfalls so mächtig ist, wie sie selbst es gerne darstellt.

Es war ein deutliches Zeichen: Die AFD hatte 100 Personen angemeldet, wir hatten dann 25 Anwesende gezählt, die Polizei spricht von 35.

Die Gegendemo hatte 30 Personen angemeldet, es kamen 396 (nach einer genauen Zählung eines Anwesenden).

Ich bin glücklich und dankbar, dass die lokale Presse in Form des Südkurier und der Schwäbischen Zeitung vor Ort war, um die Vorgänge zu bezeugen und darüber zu berichten. Vielen Dank!

Doch erst mal zum Ablauf der beiden Demos: Am neuen Flüchtlingsheim in der Schlossseeallee gab es eine Kundgebung der AFD mit sehr großem Polizei-Aufgebot. Die Polizei begründete das damit, dass es ein Novum sei, dass eine einzelne Person mit Adresse an den Pranger gestellt werde.

Sowohl Polizei als auch Landratsamt zeigten sich darüber sehr besorgt. Der Bürgermeister fehlte.

Die Reden der AFD fanden innerhalb des Hecken-umzäunten Grundstückes des Flüchtlingsheimes statt, man konnte daher nichts sehen, wenn man sich nicht hinein begab. Hören konnte man dagegen so einiges, was man aber am Liebsten sofort wieder vergessen möchte. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte die Gegendemo 70 Teilnehmer. Auf dem Gehweg außerhalb des Geländes hatten sich zudem einige Neugierige versammelt, die sich keiner Demo anschlossen.

Die AFD machte sich dann als Demo-Zug auf den Weg und wir versuchten einfach nur schnell vor Ihnen zum Wendehammer zu kommen.

Freitag, 8. Dezember 2023

AFD Demo in Salem

 


Es wird eine Gegendemo in Form einer Menschenkette im Riedweg geben (Orts-Übersicht siehe unten), die zeigen soll, dass es auch andere Meinungen gibt als die AFD-Hetze. Wir wollen sowohl das bestehende Flüchtlingsheim als auch den Vermieter symbolisch abschirmen.


Ich möchte das AFD Plakat hier auf keinen Fall veröffentlichen, aber es war die Rede von "Millionenfachem Bevölkerungstausch, von Vergewaltigungen und Messerstechereien".
Es gibt bereits mehrere Flüchtlingsunterkünfte in Salem, in denen es durchaus auch mal Probleme gibt. Aber diese Hetzerei rechtfertigt das nicht.


Denn eines muss uns Salemern bewusst sein:  Die neue Flüchtlingseinrichtung war bereits zum Umbau als Markthalle genehmigt. Das wäre mir sicher auch lieber gewesen, ich hatte mich schon so sehr darauf gefreut! Auf Bitten des Landratsamtes hat Hr. Straßer seine Halle zur Verfügung gestellt - wohl wissend dass Salem ansonsten ein Dorfgemeinschaftshaus hätte "opfern" müssen, auch die Halle beim BZ stand zur Diskussion. Und nun soll er dafür an den Pranger gestellt werden?

Hr. Straßer  ist so mutig, dass er sich der Diskussion mit der AFD  stellen wird.
Aber wir werden auch vor Ort sein wenn die AFD eintrifft. 


Dienstag, 29. August 2023

Samengarten in Salem: Vergessenes aus Omas Gemüsebeet

Südkurier hier 27.08.2023

Bild: Blick auf den in der Landschaft eingebetteten Samengarten vor der Häuserkulisse mit Kirchturm von Mimmenhausen

Seit neun Jahren bewirtschaftet die Initiative Saatgutbildung ihren 4000 Quadratmeter großen Sortengarten am Ortsrand von Mimmenhausen. Ehrenamtlich werden dort mit großer Liebe und Sorgfalt alte und regionale Gemüsesorten für den Küchengarten angebaut, die Samen gewonnen und bei einer jährlichen Saatgutbörse kostenlos weitergegeben.

Freitag, 5. Mai 2023

Neue Studie zur Flächenversiegelung: Wie Deutschlands Beton-Städte sich vor Starkregen schützen können

Dieser Artikel betrifft zwar die großen Städte, die es in unserem Regionalgebiet nicht wirklich gibt. Aber auch kleine Städte wie Weingarten stehen bereits mit dem Rücken an der Wand - viel ist da nicht mehr übrig an Freiflächen. Das hat uns gerade erst die traurige Genehmigung zur Überbauung einer wichtigen Frischluftschneise nach §13b vor Augen geführt. 

Ich musste auch an den Streit in Salem denken, als der innerörtliche Sportplatz im Ortsteil Neufrach nach dem Willen des Bürgermeisters überbaut werden sollte. Das fanden die Einwohner von Salem aus vielerlei Gründen gar nicht komisch und haben sich erfolgreich gewehrt. Das wird sich vermutlich noch als wichtige Entscheidung für zukünftige Klimaanpassungsmaßnahmen erweisen.


Focus hier Donnerstag, 04.05.2023

Überall Beton und keine Grünflächen: Deutschlands Städte sind teilweise nur schlecht auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet. Eine neue Studie zeigt nun, welche Städte besonders zubetoniert sind - und was sich besser machen lässt.

Einer Studie zufolge ist Ludwigshafen die am stärksten versiegelte Stadt in Deutschland. Rund 67 Prozent des Siedlungsgebiets sind bebaut, betoniert oder asphaltiert, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch mitteilte. Die hohe Versiegelung resultiere unter anderem aus großen Industrieflächen innerhalb des Siedlungsgebiets.

Beton-Spitzenreiter im Südwesten

Bei der Studie wurden der Versiegelungsgrad in den Siedlungsgebieten von bundesweit 134 Städten geprüft. Darunter sind die drei Stadtstaaten sowie die zehn einwohnerstärksten Kommunen jedes Bundeslandes, hieß es. Zwischen den Ländern gibt es teilweise große Unterschiede: So ist Baden-Württemberg mit einem Versiegelungsgrad von 50,46 Prozent das größte Beton-Bundesland Deutschlands. Schlusslicht ist Brandenburg mit 35,94 Prozent. 

Donnerstag, 8. Dezember 2022

Endlich auch in Salem: Klimastelle im Rathaus geplant

 07.12.2022   hier Südkurier

... nun stand die zweite Beratung der mittelfristigen Finanzplanung auf der Tagesordnung. Bürgermeister Manfred Härle nannte als Ziel, auf deren Grundlage den Satzungsbeschluss vorzubereiten. 

Daraufhin meldete sich Petra Karg (GoL) zu Wort: Da das Erreichen von Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 eine Pflichtaufgabe für die Kommunen sei, beantrage ihre Fraktion, diese Zielsetzung bereits ab dem kommenden Jahr mit Ressourcen zu hinterlegen.

„Wir fordern die Schaffung einer geförderten Klimastelle für fünf Jahre“, verkündete sie. Nachbargemeinden hätten bereits reagiert und auch für Salem werde es angesichts der Personalsituation in der Verwaltung höchste Zeit dafür.

 „Wir fordern die sofortige Einstellung von Geldmitteln mit dem Ziel der Klimaneutralität und der Klimaanpassung“, postulierte Karg im Folgenden. Da man noch nicht wisse, wie viel Energie man einsparen müsse, sollte für die nächsten Jahre mit großen Summen gerechnet werden. 

Bürgermeister Manfred Härle stimmte zu, was die Klimastelle betraf: „Die können wir gern abbilden.“ Was die zweite Forderung angehe, sei die Einordnung mangels konkreter Zahlen schwierig: „Es ist auch nicht so, dass wir da nichts eingestellt haben“, meinte er bezüglich Ausgaben für den Klimaschutz. 

Petra Herter (CDU) befürwortete ebenfalls einen ersten Schritt: „Eine Stelle kann man einplanen, aber alles andere gehört zum Energieleitbild.“ (AnmerkungDas Energieleitbild wird gerade erarbeitet und die Fraktionen stimmen sich dabei ab)  Auch Henriette Fiedler (FWV) sprach sich angesichts der Fördermöglichkeiten und des Vorbilds anderer Kommunen für eine Klimastelle aus. 

Was die Gelder angehe, müsse man abwarten. Petra Karg räumte ein, dass für die Geldmittel zunächst eine konkrete Planung notwendig sei: „Aber nicht, dass es hinterher heißt: Dafür haben wir kein Geld“, mahnte sie. In Anbetracht der Lage müsse man in den Klimaschutz investieren, beispielsweise zunächst in weitere Photovoltaik-Anlagen. 

Der Bürgermeister griff den Vorschlag auf: „Wir können 100 000 Euro aus der gewerblichen Entwicklung rausnehmen und in die Realisierung und Umsetzung neuer PV-Anlagen verschieben“, bezog er sich auf den abgelehnten Bebauungsplan für den neuen Abschnitt des Gewerbegebiets. .....

hier finden Sie den gesamten Klimaantrag der GOL

Zur Erklärung: Der Gemeinderat Salem hatte in derselben Sitzung eine Erweiterung des Gewerbegebietes Salem  vorerst abgelehnt. Die von der Gemeinde bereits gekaufte Fläche konnte bisher nicht über plant werden, da sie im regionalen Grünzug des geltenden Regionalplanes liegt.. Bürgermeister Härle wollte nun die Zeit bis zur Genehmigung der Regionalplan-Fortschreibung "nutzen", um die Fläche zu über planen. Der Gemeinderat, der sich auch mehrheitlich gegen die 30 ha große Erweiterungsfläche ausgesprochen hatte, teilt  nicht die Meinung des Bürgermeisters und möchte erst mal abwarten wie das Ministerium in Zeiten des zunehmenden  Klima-Notstandes entscheidet.

Donnerstag, 4. August 2022

Antrag in Salem: Photovoltaik auf die Dächer!

 Dieser Antrag wurde am 2.8.22  im Gemeinderat beraten und daraufhin einstimmig angenommen.

Antrag der Fraktion GoL vom 27.6.22

 

1.   Beauftragung der Verwaltung zur Überprüfung der Photovoltaik-Potentialflächen auf kommunalen Dächern in Salem

2.   Anhand der Ergebnisse zunächst eine Beratung im Gemeinderat herbeiführen, wie diese Photovoltaikflächen möglichst schnell umgesetzt werden können.

3.   Öffentliche Diskussion in der Gemeinde mit Leitfunktion

Im Landkreis Konstanz rufen der Landkreis, Industrie- und Handelskammer (IHK), Handwerkskammer (HWK) und der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) gemeinsam zum verstärkten Ausbau von Photovoltaikanlagen auf allen Dachflächen im Landkreis auf. Der Landrat sagt:

 

„Gerade die Dachflächen bieten sich an: Hier hat man keinen zusätzlichen Flächenverbrauch und keinen hohen Planungsaufwand. Ziel ist es, bis Ende 2024 alle Kreis-Liegenschaften weitestge­hend mit Photovoltaikanlagen ausgestattet zu haben" (Wochenblatt KN)

 

Auch wenn ein entsprechender Aufruf bei uns noch fehlt, sind auch unsere Kommunen im Kreis, ebenso wie der Bodenseekreis selbst, in der Pflicht, eine deutlich sichtbare Vorreiterrolle zu einzunehmen.

Es ist wichtig, dass der Platz auf Dächern und an Fassaden gut ausgenutzt wird, um landwirtschaftliche Flächen zu schonen. Wir wollen den Energie-Ausbau vorrangig auf den Dächern und nicht auf dem Acker vorantreiben!

Montag, 20. Juni 2022

„Wie sollen oder wie können wir in Zukunft heizen?“

 Aktionsbündnis Salem und BUND Salem laden ein zur Veranstaltung


Das Aktionsbündnis Salem und der BUND Salem laden zu ihrer Veranstaltung ein:

am 28.06.2022, um 19:00 Uhr im Prinz Max

 

Im ersten Teil der Veranstaltung stellen drei Referenten Möglichkeiten zum klimaneutralen und kostengünstigen Heizen vor, Stichwort: erneuerbare Energien.

Zugesagt haben:

Herr Michael Maucher von der Energieagentur Ravensburg

Herr Bernd Alber von der Fa. TGA Salem

Herr Dr. Marius Wöhler von der Fa. Schellinger Weingarten

Alle drei sind Spezialisten für ökologisches und nachhaltiges Heizen.