Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Mittwoch, 20. Mai 2026
Update: 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien – kann Deutschland das auch schaffen?
Sonntag, 12. April 2026
Der norwegische Atomenergie-Ausschuss lehnt Atomkraft einstimmig ab
Dr. Martin Bethke / LinkedIn
Zu teuer, zu langsam, zu riskant
Und im Vergleich dazu wirkt deutsche Energiepolitik, als wolle sie gleichzeitig im Jahr 1978, 2026 und 2045 stattfinden.
Montag, 30. März 2026
𝗡𝗼𝗿𝘄𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗧𝗲𝗺𝗽𝗼 𝟯𝟬 𝘇𝘂𝗺 𝗦𝘁𝗮𝗻𝗱𝗮𝗿𝗱 𝗶𝗻 𝗦𝘁ä𝗱𝘁𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗗ö𝗿𝗳𝗲𝗿𝗻
Brigitte Günther / LinkedIn
Letzte Woche hat Norwegen ein Tempo-30-Limit als Standard für Ortsdurchfahrten eingeführt.
Wenn eine Straße bewertet werde, solle eine Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde künftig der Ausgangspunkt sein, heißt es in einem Dokument der norwegischen Verkehrsbehörde Statens vegvesen.
Man solle sich künftig »an den Bedürfnissen von Fußgängern und Radfahrenden orientieren«.
Mittwoch, 10. Dezember 2025
Wo Umwelt- und Naturschutz Wirkung zeigen: Norwegen verzichtet (vorerst?) auf Tiefseebergbau
Luke McMillan LinkedIn
Norwegen hat einfach etwas getan, das fast alle für unmöglich hielten.Am 3. Dezember gab die norwegische Labour-Regierung bekannt, dass sie in ihren arktischen Gewässern mindestens Ende 2029 keine einzige Tiefseebergbaulizenz erteilen wird. Es wird außerdem alle öffentlichen Mittel für die Kartierung von Meeresbodenmineralien gestrichen.
Vor einem Jahr war Norwegen das Paradebeispiel für die 'grüne' Meeresbodengewinnung. Diese Woche hat er die Bremse voll durchgedreht.
Donnerstag, 27. November 2025
Wo die Energiewende erfolgreich ist: Norwegen hat seine e-Mobilitäts-Ziele erreicht
heise online LinkedIn
Das skandinavische Land hat sein für 2025 gesetztes Ziel erreicht: Nahezu 100% aller Neuzulassungen sind elektrisch, während Verbrenner nur noch im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen.
Zum Artikel: https://heise.de/-10773564
Samstag, 2. August 2025
Politische Entscheidungsträger und Unternehmen sollten diese subtilen, aber bedeutenden Verschiebungen zwischen 5 % und 15 % Akzeptanz erkennen
Michael Barnard hier auf LinkedIn
Wenn Autos elektrisch werden: Die Kipppunkte verstehen, die den Verkehr verändern
Der Übergang von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (ICE) zu Elektrofahrzeugen (EVs) erfolgt nicht schrittweise. Sie wird durch Kipppunkte definiert. Um diesen rasanten Wandel zu verstehen, ist es nützlich, drei Theorien zu kombinieren: die Diffusion von Innovationen, die S-Kurve des logistischen Wachstums und komplexe adaptive Systeme.
CleanTechnica Artikel: https://lnkd.in/gcP4uxPY
Samstag, 4. Januar 2025
Tschüss Verbrenner, hallo Elektroauto
Eine gute Nachricht für alle - Norwegen hat es geschafft! Es hat somit Vorbildfunktion für uns.
Der Schluss des Artikels zeigt auf, dass natürlich jedes Land unter anderen Vorzeichen agiert - in jedem Land wird sich der Weg daher unterscheiden und nicht alles ist übertragbar. Bleibt das gemeinsame Ziel.
Focus hier Freitag, 03.01.2025,
Neun von zehn Neuwagen elektrisch: Norwegen hat die E-Auto-Wende geschafft, weil es einen deutschen Fehler vermied
Montag, 2. Dezember 2024
Ein bisschen aufatmen: Bodenschätze in der Arktis
Norwegen setzt Pläne für Tiefseebergbau aus
Als eines der ersten Länder weltweit hatte Norwegen den Abbau von Bodenschätzen auf dem Meeresgrund erlaubt. Umweltschützer warnten vor Gefahren für das Ökosystem. Jetzt lässt die Regierung das Projekt ruhen.Norwegen beginnt vorerst nicht mit dem umstrittenen Abbau von Mineralien auf dem Meeresgrund der Arktis.
Dienstag, 15. Oktober 2024
Sieht aus wie eine Attrappe: Solar-Anlage in Norwegen stellt Rekordwerte auf
Um Ressourcen zu optimieren, werden immer häufiger bestehende Dachflächen für Solaranlagen genutzt. Bei einem neuen Dachsolarprojekt in Norwegen wurde zusätzlich eine ungewöhnliche Bauweise der Module ausprobiert.
rechts: https://youtu.be/PJN8NWug-5M
Dienstag, 24. September 2024
"Historischer Wechsel" in Norwegen
Golem hier 17. September 2024, Friedhelm Greis
Erstmals mehr E-Autos als Benziner in Norwegen unterwegs
Dienstag, 3. September 2024
E-Auto fahren ist in Norwegen Standard: 94 Prozent aller neu zugelassenen Wagen sind elektrisch
Bei uns ist das momentan noch utopisch, in Norwegen die Realität: Dort kommen fast nur noch Elektroautos auf die Straßen. Im August seien 94,3 Prozent der neu zugelassenen Autos elektrisch gewesen, erklärt die Verkehrsbehörde.
Norwegen will ab dem nächsten Jahr nur noch emissionsfreie Neuwagen zulassen - zehn Jahre früher als die EU. Daher gibt es in Norwegen auch hohe Steuererleichterungen, die den Preis für ein E-Auto auf den für ein Verbrennerauto heruntersubventionieren.
Währenddessen gehen in der EU die Neuzulassungen von E-Autos zurück, vor allem wegen hoher Anschaffungspreise und einer ungenügenden Lade-Infrastruktur. Im Juli betrug der Anteil an den Neuzulassungen laut Herstellerverband Acea 12,1 Prozent.
Sonntag, 4. August 2024
In Norwegen prägen E-Autos mittlerweile das Straßenbild.
WiWo hier 04. August 2024
Verkehrswende: Hier liegt der Marktanteil von E-Autos schon bei 92 ProzentAuch wenn der Markt für E-Autos in Deutschland zurzeit stockt – weltweit haben E-Autos mächtig an Fahrt aufgenommen. Besonders in einem Land.
Montag, 18. März 2024
Was Deutschland von Norwegens E-Auto-Boom lernen kann
hier Morgenpost 15.03.2024, Theresa Martus
90,9 Prozent der in Norwegen im Februar neu zugelassenen Autos waren elektrisch.
Deutschland verpasst schon wieder das Klimaziel im Verkehrssektor. Lernen könnte man von Norwegen – wo E-Autos längst Mainstream sind.
Samstag, 28. Oktober 2023
VW: Der Anfang vom Ende – der Autobauer stellt den Verkauf von Verbrennern ein
hier Artikel von Yasemin Kulen • 26.10.23
Die Automobilbranche sieht sich in den kommenden Jahren großen Veränderungen konfrontiert – vor allem VW wird davon betroffen sein.
Die Nachfrage nach Verbrennermotoren wird stetig sinken. Nicht zuletzt, weil in der EU ab 2035 keine PKW, die mit Diesel oder Benzin betrieben sind, zugelassen werden dürfen. Norwegen geht hierbei jetzt schon einen progressiven Schritt. Das berichtet das „Manager Magazin“.
Mittwoch, 4. Januar 2023
Norwegen soll Wasserstoff in großem Stil liefern
03.01.2023 | VON MARINA HERZOG, DPA hier
Deutschland und Norwegen wollen im nächsten Jahrzehnt die Voraussetzungen für bedeutsame Wasserstoffimporte schaffen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will bei seiner Reise nach Norwegen in dieser Woche eine gemeinsame Erklärung zum Thema unterzeichnen. Der Grünen-Politiker führt dort am Donnerstag und Freitag politische Gespräche und trifft Wirtschaftsvertreter.
Dabei wollen Norwegen und Deutschland nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums ihre Absicht bekräftigen, bis 2030 eine großflächige Versorgung mit Wasserstoff mit der notwendigen Infrastruktur von Norwegen nach Deutschland sicherzustellen. Auf dem Energieträger Wasserstoff ruhen große Hoffnungen für den klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft.
Derzeit laufen Gespräche über den möglichen Bau einer Wasserstoff-Pipeline. Bis zum Frühjahr sollen laut Ministerium die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vorliegen. Mittelfristig wolle Deutschland sogenannten grünen Wasserstoff importieren. Bei dessen Gewinnung kommen erneuerbare Energien zum Einsatz, der Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid wird vermieden. Nur für eine „kurze Übergangszeit“ sollte auch weniger klimafreundlich gewonnener Wasserstoff eingeführt werden, so das Ministerium.
Norwegen habe das Potenzial zur Erzeugung von bis zu 50 Terawattstunden grünem Wasserstoff bis 2030 und von 150 Terawattstunden bis 2040, erklärte das Ministerium unter Berufung auf den European Hydrogen Backbone, einem Netzwerk von Infrastrukturbetreibern. Gleichzeitig werde ein nur geringer Eigenverbrauch Norwegens erwartet.
Darüber hinaus wollen Deutschland und Norwegen laut Ministerium eine strategische Partnerschaft in den Bereichen Klima, erneuerbare Energien und grüne Industrie vereinbaren. Gemeinsames Ziel sei die Loslösung der Wirtschaft von fossilen Energieträgern. In einem Arbeitsprogramm solle die Partnerschaft im Energiebereich wie zum Beispiel bei Netzen für Offshore-Windparks vorangetrieben werden. Auch bei Rohstoffen und wichtigen Wertschöpfungsketten wie in der Mikroelektronik solle die Zusammenarbeit vertieft werden.







