Posts mit dem Label Expertenrat für Klimafragen DTL werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Expertenrat für Klimafragen DTL werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 19. Mai 2026

So sind weder das Klimaziel 2030, noch die folgenden Klimaziele zu erreichen

 

In aller Kürze

Der Expertenrat für Klimafragen (ERK) hat der Klimapolitik der Merz-Regierung gestern ein schlechtes Zeugnis ausgestellt 

Zeit-Journalistin Viola Kiel schreibt dazu: 

"Wenn es tatsächlich so kommt, dann verstößt Deutschland gegen geltendes nationales und europäisches Recht und muss mit (weiteren) Klagen und Strafzahlungen in Milliardenhöhe an die EU rechnen. Obwohl es ja eigentlich nicht wünschenswert sein kann, die nächste Verfassungsklage zu verlieren. Ganz abgesehen davon, dass es wirklich sehr gute Gründe dafür gibt, ernsthaft zu versuchen, die Klimakrise einzudämmen. Die Erfüllung der Ziele ist kein Selbstzweck."

Und: "Die Expertinnen und Experten sind in ihrer Einschätzung nicht einmal so miesepetrig, wie sie vermutlich sein müssten: Einige Entscheidungen – wie das Gebäudemodernisierungsgesetz, auf das sich das Kabinett in der vergangenen Woche geeinigt hat – konnte das Fachgremium für den heute veröffentlichten Bericht noch gar nicht bewerten. Es ist aber logisch, dass auch dieses Gesetz die Menge zukünftiger Emissionen beeinflussen wird, sollte es in dieser Form in Kraft treten." 

Mittwoch, 25. März 2026

Expertenrat: Im Gesamtbild zeigt das Programm wenig Neuerung bei geringem Ambitions- und Innovationsniveau.

Expertenrat für Klimafragen (ERK)

Der Expertenrat für Klimafragen hat zum heute beschlossenen Entwurf des Klimaschutzprogramms 2026 Stellung genommen. 

Die Stellungnahme ist hier verfügbar

Sonntag, 15. März 2026

Es ist also schon jetzt absehbar, dass das Umweltministerium nächste Woche ein unzureichendes Maßnahmenpaket vorstellen wird

 

hier  Spiegel  14.03.2026,
Eine Analyse von Susanne Götze und Arvid Haitsch

Deutschlands Klimakonto rutscht fast in die Miesen

Die Bundesregierung braucht schnell eine Strategie, um weg von Öl, Gas und Kohle zu kommen – nicht nur wegen des Irankriegs. 

Neue offizielle Zahlen zeigen, wie stark Deutschland die gesetzlichen Klimaziele riskiert.

Sonntag, 17. August 2025

Fragwürdige Besetzung im Expertenrat für Klimafragen

TAZ hier  15.8.2025  Nick Reimer

Im Expertenrat  gibts drei Neue und zwei Alte

Die Bundesregierung besetzt das wichtige Kontrollgremium neu. Allerdings darf der Geschäftsführer eines umstrittenen Instituts bleiben.

Freitag, 16. Mai 2025

Spoiler zum Prüfbericht des Expertenrates für Klimafragen: nach 2030 deutliches Verfehlen der Ziele zu erwarten

hier  15.5.25

Malte Kreutzfeldt‬ ‬@mkreutzfeldt.bsky.social

Heute veröffentlicht der @expertenratklima.bsky.social seinen neuen Prüfbericht. 

Doch auch wenn er zum Ergebnis kommen sollte, dass das 2030-Klimaziel eingehalten werden kann, muss die Regierung bald ein neues Programm vorlegen - und zwar erstmals auch fürs 2040-Ziel (€)

table.media  hier

Für die Jahre nach 2030 erwartet der Expertenrat ein deutliches Verfehlen der Ziele - zum einen weil die Emissionen nicht stark genug sinken, zum anderen weil die Wälder von einer CO2-Senke zu einer CO2-Quelle geworden sind.

Donnerstag, 15. Mai 2025

Anforderungen an ein Klimaschutzprogramm

Brigitte Knopf  hier  auf LinkedIn  15.5.25

Gründerin und Direktorin von Zukunft Klima Sozial ZKS gGmbH; Stellvertretende Vorsitzende Expertenrat für Klimafragen

Laut #Klimaschutzgesetz ist die neue Regierung verpflichtet, innerhalb der ersten 12 Monate der Legislatur ein #Klimaschutzprogramm zu beschließen. Was sind die Anforderungen und die Abläufe?

Donnerstag, 6. Februar 2025

„Klimapolitik muss breiter gedacht werden“

hier  Tagesspiegel   5.2.25Artikel von Felix Kiefer • 20 Std. 

Fünf Erkenntnisse aus dem Klimagutachten: Was Deutschland gut macht – und besser machen müsste

Der Expertenbeirat schlägt erneut Alarm: Zwar sinken die Emissionen, seine Klimaziele wird Deutschland aber weiter reißen. Die Fachleute fordern mehr Einsatz – auch für die Bevölkerung.

Mittwoch, 5. Februar 2025

Expertenrat: Fortschritte beim Klimaschutz reichen nicht aus

hier 5.2.25

https://www.expertenrat-klima.de


Der Expertenrat der Bundesregierung für Klimafragen geht davon aus, dass die bisherigen Fortschritte beim Klimaschutz in Deutschland nicht ausreichen. Das geht aus dem Zweijahresgutachten des Gremiums hervor, welches am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.

Mittwoch, 5. Juni 2024

Klima-Sondergutachten: Doch nicht auf Kurs

Ist es wirklich richtig, jetzt ausgerechnet auf Habeck ein zu prügeln?
Der hat ja viel zustande gebracht bei der Energiewende, er hat seinen Pflicht-Anteil in der Bundesregierung bei weitem übererfüllt und könnte nun mit dem Finger auf  die Anderen zeigen - vermutlich müsste er das aus fachlicher Sicht sogar sehr deutlich tun.
Warum hat er nicht diesen vorgezeichneten Weg gewählt?

Was tun, wenn seine Partnerfraktionen mit aller Kraft einbremsen und gegen Klimaschutz steuern?

Was tun, wenn er ständig  mit  mutwillig voran getriebenen Phantom-Debatten belastet wird? (Atomkraft, Verbrenner-Aus, Heizungs-Aus....)

Was tun, wenn nicht mal einfachste Maßnahmen (Tempo-Limit) ernsthaft erwogen werden?

Was tun,  wenn vorherige Absprachen einfach gebrochen werden (Rückfahren von klimaschädlichen Subventionen)

Teile der Koalitionspartner träumen schon von einfacheren Zeiten ohne die Grünen (außer der SPD Ministerin Svenja Schulzewahrscheinlich)

 Klimapolitisch hat keine andere Fraktion, schon gar nicht die Opposition in den vergangenen Jahren, etwas auf die Reihe gebracht, außer panischer Stimmungsmache, die sich bei CDU/CSU schon  gar nicht mehr von der AFD-Stimmungsmache abgrenzt.


Natürlich ist der Vorwurf von Schönrechnerei trotzdem nicht akzeptabel.
Ich kann Habecks Verhalten in diesem Punkt wirklich nicht  nachvollziehen.

Doch diese Verfehlung zeigt uns: Wenn die Grünen Klima-Hoffnungen politisch schon in der jetzigen Koalition scheitern, dann kann man nur noch auf den Erfolg von Klimaklagen setzen.
Man denke an die gewonnenen Klagen der DUH hier. Hoffen wir darauf!

Und diese Hoffnungen treffen nicht nur die Ampel, sondern auch jede potentielle Nachfolge-Fraktion.
Ob das die CDU, die so stolz auf ihr Haushaltsurteil ist, schon weiß? Ob das die FDP weiß?
Vermutlich setzen sie alle zusammen  noch auf den Phantombegriff der "Technologieoffenheit" hier, dann müssen sie sich nicht mit langweiligen Fakten beschäftigen.


hier  Klimareporter am 3.6.24 von  Verena Kern

Deutschland wird seine Klimaziele für 2030 nicht erreichen, urteilt der Expertenrat für Klimafragen. Das unabhängige Gremium rückt damit die sehr optimistischen Annahmen des Bundeswirtschaftsministers zurecht.

Samstag, 26. August 2023

Klimaschutzprogramm: Wir müssen anders übers Klima reden

Youtube Videos zur Stellungnahme des Expertenrates für Klimafragen zum Klimaschutzprogramm 2023:

von Jung& Naiv hier

von Phoenix hier


 hier Artikel  in der Zeit
Von Alexandra Endres  22. August 2023

Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung ist ein Fortschritt, sagt der Expertenrat. Doch die Klimaziele werden nicht erreicht. Dafür bräuchte es eine offenere Debatte.

Klimaschutzprogramm: Bis 2030 müssen die Treibhausgasemissionen in Deutschland laut Klimaschutzgesetz um 65 Prozent unter das Niveau von 1990 sinken.
Allerdings wird die Regierung ihr Ziel mit den derzeitigen Maßnahmen wohl nicht erreichen.

Die Bundesregierung bringt den Klimaschutz zwar voran – aber was sie tut, reicht nicht aus, um die gesetzlich vorgegebenen Ziele zu erreichen. Die klimaschädlichen Emissionen sinken dafür absehbar zu langsam. Zu dem Ergebnis kommt der Expertenrat für Klimafragen in einer aktuellen Stellungnahme. Damit bestätigt das Gremium erneut: Die Ampel-Koalition, die bei ihrem Antritt einen Aufbruch in der Klimapolitik angekündigt hatte, löst ihre damaligen Versprechen höchstens teilweise ein.

Das hat der Rat der Regierung schon mehrfach mit auf den Weg gegeben – allerdings bisher mit begrenztem Erfolg. Doch die aktuelle Prüfung ist besonders. Diesmal liegt ihr Schwerpunkt nicht auf den bisherigen Emissionen, aus deren Höhe dann Trends abgeleitet und Schlüsse gezogen werden. Stattdessen konzentrieren sich die Fachleute auf das große Ganze: Sie analysieren das Klimaschutzprogramm 2023, das im Juni von der Koalition im Juni als "Gesamtplan" vorgestellt wurde, der "die wichtigsten Maßnahmen" der Klimapolitik bündele und "das deutsche Klimaziel für 2030 erstmals in Reichweite" bringe.

Freitag, 4. November 2022

„Paradigmenwechsel" notwendig

RND  hier  04.11.2022,

Expertenrat sieht „erhebliche Erfüllungslücke“ bei Einhaltung der deutschen Klimaziele

Zwei Jahre lang hat der Expertenrat für Klimafragen an seinem Bericht gearbeitet. Am Freitag haben die Fachleute das Papier vorgestellt. Um die deutschen Klimaziele bis 2030 steht es schlecht – dafür brauche es nun einen „Paradigmenwechsel“, so die Experten.

Der Expertenrat für Klimafragen hat am Freitag ein Gutachten zum Stand der deutschen Bemühungen im Kampf gegen die Erderwärmung veröffentlicht. Hans-Martin Henning, Vorsitzender des Gremiums, hat die Ergebnisse gemeinsam mit weiteren Fachleuten in Berlin vorgestellt.

Die Fachleute haben dabei in allen Sektoren der Wirtschaft eine „erhebliche Erfüllungslücke“ für die Erreichung der Klimaziele bis 2030 festgestellt, so Henning. „Im Moment sieht es nicht so aus, als ob wir die Ziele erreichen könnten“, spezifizierte die Vize-Vorsitzende Brigitte Knopf. Der Ausbau bestimmter Technologie ginge noch nicht schnell genug, aber auch der Rückbau alter Technologien finde noch nicht im ausreichenden Maß statt. „Mit einem ‚Weiter so‘ werden wir die Klimaziele 2030 definitiv nicht erreichen“, erklärte Knopf

Zwischen den Jahren 2000 und 2021 seien die Gesamtemissionen um etwas über 26 Prozent, temperaturbereinigt sogar um etwas über 27 Prozent gesunken, so der Vorsitzende des Expertenrats. 90 Prozent dieser Minderungen seien in den Sektoren Energie, Industrie, Gebäude und Verkehr angefallen.

Seit 2018 gebe es nochmals einen „deutlichen Rückgang der Treibhausgasemissionen“, erklärte Henning. Das sei besonders auf gestiegene Preise im Emissionshandel, aber auch auf ein abgeschwächtes Wirtschaftswachstum zurückzuführen. Ab 2020 habe vor allem die Covid-19-Pandemie zur Minderung der Emissionen beigetragen.

„Paradigmenwechsel“ zur Erreichung der Klimaziele bis 2030 notwendig

Um die Klimaziele bis 2030 bei den Gesamtemissionen erreichen zu können, „muss die durchschnittliche Minderungsmenge bis 2030 mehr als verdoppelt werden“, so Henning. „Im Industriesektor wäre etwa eine zehnfache und beim Verkehr sogar eine 14-fache Erhöhung der durchschnittlichen Minderungsmenge pro Jahr notwendig.“ Bei vielen bisher erhobenen Maßnahmen bleibe die Wirkung allerdings deutlich unter den Zielen der Politik. Zudem forderte der Expertenratsvorsitzende, dass bessere Daten für die Einhaltung der Klimaziele bereitgestellt werden.

Ohne einen „Paradigmenwechsel“ werde die Erreichung der Ziele nicht möglich sein, so Henning. Wie die Vize-Chefin des Klimarats sagte, betonte auch Henning, dass andere „Wirkräume“ genutzt werden müssten. Dabei sprach er vor allem den Rückbau alter Technologien an, unterstrich aber auch, dass es bei den Menschen „Verhaltenswechsel“ geben müsse.

Zwei Tage vor dem Beginn der nächsten Weltklimakonferenz im ägyptischen Scharm el Scheich übergab der Expertenrat für Klimafragen seinen Bericht zum Stand der deutschen Klimapolitik an Regierung und Bundesrat. Das unabhängige Gremium aus fünf Sachverständigen veröffentlichte dieses im Klimaschutzgesetz festgeschriebene sogenannte Zweijahresgutachten erstmals, weitere Gutachten folgen dann im Rhythmus von zwei Jahren.

RND/sic/dpa