Posts mit dem Label Energy Sharing werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Energy Sharing werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 2. Juni 2026

"Es ist eine Idee der EU, die möchte, dass mehr Bürger an der Energiewende teilnehmen


 Martin Wagner

Energy Sharing startet am 1. Juni 2026. Das ist im neuen § 42c EnWG festgelegt.

Damit wird es erstmals möglich, lokal erzeugten Solarstrom offiziell mit anderen über das öffentliche Netz zu teilen, ohne selbst zum Energieversorger zu werden.

Dienstag, 12. Mai 2026

Energy Sharing: Die Richtung stimmt. Das Modell wird kommen

 

Harald M. Depta / LinkedIn

𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝘆 𝗦𝗵𝗮𝗿𝗶𝗻𝗴 𝗴𝗶𝗹𝘁 𝗮𝗯 𝟭. 𝗝𝘂𝗻𝗶 𝟮𝟬𝟮𝟲. 𝗗𝗮𝘀 𝗚𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗮.

§ 42c EnWG steht. Netzbetreiber sind ab Juni verpflichtet, Energy Sharing technisch zu ermöglichen. Kunden fragen. Anfragen kommen.

Und trotzdem ist die ehrliche Antwort gerade: Noch nicht. 

Montag, 17. November 2025

Mit Worthülsen und Ablenkungsmanövern verschwendet die Politik Zeit und viel zu viel Geld

Spiegel  hier  16.11.2025,Eine Kolumne von Christian Stöcker

Söders Traum von Mini-AKWs: Wer Wachstum will, muss Nebelkerzen löschen

Markus Söders Vorstoß für Mini-AKWs zeigt: Nebelkerzen sind bei bürgerlichen Parteien beliebt. Das gilt auch für Wasserstoff-Pkw oder E-Fuels. Kaum zu glauben, dass die Union nun eine tatsächliche Technikrevolution mitbeschlossen hat.

Samstag, 1. November 2025

Energy-Sharing-Gesetz (vielleicht ab 2026?): Strom mit Nachbarn teilen?

ARD Tagesschau hier  30.10.2025 Von Lara Shehada, HR

Viele Häuser im Ortskern von Etteln sind mit Solaranlagen auf den Dächern ausgestattet.

Player: audio (auf ARD Seite)
Dr. Christoph Kost, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, über Energy Sharing


Deutschland ist EU-Spitzenreiter beim Ausbau von Solaranlagen - auch im privaten Bereich. Was aber tun mit überschüssigem Strom?

Ein neues Gesetz sieht nun vor, ihn an Nachbarn verkaufen zu können.

Samstag, 22. Juni 2024

Energy Sharing sollte im Solarpaket 2 festgezurrt werden - ab Ende 24 können wir darauf warten

hier  Capital  von Selma Schmitt  schon vom 30.10.2023

Kann Energy Sharing den Stromverbrauch verändern? 

ENERGIEVERBRAUCH: Bei Energy Sharing teilen sich Verbraucher Erneuerbare-Energie-Anlagen. Ein aktuelles Forschungsprojekt untersucht, ob und wie das den individuellen Stromverbrauch verändert

Freitag, 15. Juli 2022

Geteilter Strom ist doppelter Strom

Süddeutsche Zeitung  hier  14. Juli 2022  Von Michaela Haas

Aus der Ruprik: Die Lösung für alles

Wie können sich einzelne Haushalte unabhängig machen vom Energiemarkt? Antworten findet man in einem Ort im Schwarzwald, wo ein Pilotprojekt zum »Energy Sharing« wegweisend für ganz Deutschland werden könnte.

Das Problem: Viele Technologien für erneuerbare Energien sind für einzelne Hausbesitzer zu teuer.
Die Lösung: Bürgerinnen und Bürger schließen sich zu Energiegemeinschaften zusammen.

....Falger ist Teil eines Experiments, das tatsächlich wichtige neue Impulse für die Energieversorgung in Deutschland geben könnte. Mit 24 anderen »Energierebellen« hat er 2017 das »virtuelle Bürgerkraftwerk« mitgegündet, wie es offiziell heißt; die 25 nennen es lieber das Rebellenkraftwerk. Verkürzt gesagt bedeutet es, dass alle in dieser Gruppe – unter ihnen Bauern, Hausfrauen, Künstler und Programmierer – selbst Strom produzieren, diesen danach aber nicht nur selbst verbrauchen, sondern mit anderen teilen.......

Jeder Haushalt in der Gruppe teilt die Energie, die er durch Solarpaneele, Thermalanlagen oder Brennstoffzellen produziert. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzen also zuerst die in der Gruppe erzeugte Energie, bevor der Überschuss in das Stromnetz eingespeist und verkauft wird. Ist einmal zu wenig Strom in der Gruppe vorhanden, kann auch übers Netz zugekauft werden. Im Moment ist die Gruppe noch regional, sie alle wohnen in und um Schönau. Aber das Ziel ist, dass irgendwann einmal jeder mitmachen kann, der möchte.

Montag, 20. Juni 2022

Gemeinschaftlich Strom produzieren

RND  hier   von Thoralf Cleven   20.06.2022

Warum müssen sich Versorger nicht vor Energy Sharing fürchten, Claudia Kemfert?

Europäisches Recht räumt Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit ein, in Gemeinschaften eigenen Strom zu produzieren, zu handeln und zu speichern.
In Deutschland ist das noch nicht umgesetzt, kritisiert DIW-Expertin Claudia Kemfert.
Kann Energy Sharing ein zentraler Bestandteil des künftigen Systems sein?

Professorin Claudia Kemfert (53) ist im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) verantwortlich für Energie, Verkehr und Umwelt.

Frau Professor Kemfert, seit 2019 ist es laut EU-Recht möglich, dass sich Bürger zu Gemeinschaften zusammenschließen können, die eigenen Strom produzieren, konsumieren, speichern und handeln können. Ist das sinnvoll?

Absolut. Das sogenannte Energy Sharing  (hier genauer erklärt) ist ein zentraler und integraler Bestandteil des zukünftigen Energiesystems. Deutschland sollte diese EU-Verordnung schnellstens umsetzen.
Energy Sharing kann dazu beitragen, dass Bürgerinnen und Bürger die Energiewende nicht mehr nur passiv beobachten, sondern aktiv daran teilnehmen. Das steigert die Akzeptanz.



Dienstag, 10. Mai 2022

So sollte die Energiewende aussehen: Enormes Potenzial für Energy Sharing

 Bündnis Bürgerenergie  hier

Vom BBEn in Auftrag gegebene Studie zeigt enormes Potenzial für Energy Sharing auf

Im Oktober haben wir unser Konzeptpapier Energy Sharing veröffentlicht, das aufzeigt wie Energy Sharing regulatorisch umgesetzt werden könnte. Auf dieser Grundlage hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in unserem Auftrag eine Studie erstellt, die das Potenzial von Energy Sharing bewertet. Die Ergebnisse sind enorm:
Energy Sharing könnte zu 35 Prozent zum Zubau der Erneuerbaren Energien bis 2030 beitragen. Mehr als 90 Prozent der Haushalte in Deutschland könnten durch Energy Sharing Teil der Energiewende werden und durch vergünstigte Strompreise profitieren. Zudem konnten die Wissenschaftler*innen vom IÖW belegen, dass die verbrauchsnahe Energieerzeugung entlastend auf die Stromnetze wirken kann – insbesondere, wenn ein Anreiz für eine Lastverschiebung geschaffen wird, also dass der grüne Strom vor allem zu den Zeiten verbraucht wird, wenn die Erneuerbare-Energien-Anlagen ihn erzeugen.

Der Krieg Russlands in der Ukraine führt uns allen vor Augen, wie wichtig eine unabhängigere Energieversorgung ist. Energy Sharing kann der entscheidende Baustein sein, um den Menschen die Möglichkeit zu einer selbstbestimmten Energieversorgung zu bieten.
Wir appellieren daher dringend an den Gesetzgeber, unverzüglich einen gesetzlichen Rahmen für Energy Sharing zu etablieren.

Unser brandneues Erklärvideo zeigt euch, was Energy Sharing eigentlich ist und präsentiert in aller Kürze die Studienergebnisse:

Freitag, 11. März 2022

Energy Sharing

 09.03.2022

Offenen Brief verschickt: Breite Allianz macht auf die Potentiale von Energy Sharing zur Steigerung der Energiesicherheit aufmerksam

Heute, am 09.03.2022, hat das Bündnis Bürgerenergie mit über 30 Umwelt- und Bürgerenergie-Verbänden sowie Unternehmen einen offenen Brief an das Klimaschutz- und das Umweltministerium verschickt. Wir fordern die Ministerien auf, das Osterpaket neu zu schnüren und das Konzept Energy Sharing zu nutzen. In Anbetracht der aktuellen politischen Situation gewinnt der zügige dezentrale Ausbau Erneuerbarer nochmals an Wichtigkeit. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine zeigt, welche Schwierigkeiten sich aus der Abhängigkeit von fossilen Energieimporten ergeben. 


Energy Sharing ist ein sehr geeignetes Instrument, um die regionale Versorgung mit Erneuerbaren Energien in die Hände der Menschen vor Ort zu legen und so die Energiewende massiv zu beschleunigen.

In dem offenen Brief bekennen sich alle unterzeichnenden Organisationen zu dem Konzept Energy Sharing. Sie legen in dem beigefügten Verbändepapier die enormen Potentiale dar, die dieses Modell für eine beschleunigte und naturverträgliche Energiewende unter Beteiligung von Bürger*innen, Kommunen und Unternehmen hat. Der Brief schließt mit einem Appell an die Bundesumweltministerin und an den Bundesklimaschutzminister, das Versprechen aus dem Koalitionsvertrag ernst zu nehmen und die Bürgerenergie im Rahmen des europarechtlich Möglichen zu stärken. Dies meint nicht nur die Ausnahme von Ausschreibungen. Bei der Neuregelung der Definition der Bürgerenergiegesellschaft muss auch das Energy Sharing von Anfang an mitbedacht werden, da das Europarecht in beiden Fällen von den sog. „Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften“ spricht.

hier