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Dienstag, 26. November 2024

Industriegebiet Altdorfer Wald - Leserbrief von Manfred Scheurenbrand

25.11.24


Unglaublich mit welchem Machtanspruch Herr Mohr talentiert mit allen Beteiligten spielt. Inwieweit er sich auf seine intimen Beziehungen zur regionalen Politblase verlassen kann? Hoffentlich viele werden sich das fragen. Es wird spannend... 

Um es nicht mißzuverstehen, Herr Mohr ist symphatisch, er macht seinen Job auch als Verbandsvorsitzender sehr überzeugend. Bitte aber nicht in Grund! Zeigen Sie Stärke, stellen Sie keine weiteren Anträge zum Altdorfer Wald und speziell in Grund.

Dagegen sind unsere Behörden aufgefordert sich dieser Expansionsgier entgegen zu stellen. Wer sich über den Willen von rund 30.000 Anwohnern hinwegsetzt, Petitionen ignoriert, sollte am Wahltag bestraft werden.

Dass Mitglieder der Regionalversammlung nicht vom Volk direkt gewählt werden, zeigt deren unparitätische Männergesellschaft mit allein 50 Bürgermeistern, die ja gleichzeitig im Kreistag die Richtung vorgeben. Unsere Umwelt ist also Verwaltungsprofis und Ökonomen ausgeliefert. Zum Erhalt der  Natur gibt es kein demokratisches Korrektiv. In Deutschland haben nicht einmal Naturschutzverbände ein Klagerecht gegen den Abbau von Ressourcen wie Kies oder Torf, wenn dies beschlossen wurde.

Das Artensterben und die flächige Landschaftszerstörung gehen munter weiter und werden unsere Nachfahren einholen. Aber für uns reicht's noch- das ist die Hauptsache.

 

Manfred Scheurenbrand, 69

 Habichtweg 2, 88289 Waldburg 

Telefon 01756003130 

Samstag, 23. November 2024

Klimaaktivisten protestieren gegen Kiesabbau im Altdorfer Wald

SWR hier  20.11.2024,Dirk Polzin, zum Anhören hier

Pläne für neue Kiesgrube

Im Kampf gegen den Kiesabbau im Altdorfer Wald haben Klimaschützer erneut ein Protestcamp errichtet. Am Mittwoch demonstrierten sie gegen die Pläne für eine neue Kiesgrube bei Vogt.

Sie wehren sich gegen den Kiesabbau im Altdorfer Wald: Klimaaktivisten haben am Mittwoch gegen Pläne für eine weitere Kiesgrube bei Vogt im Kreis Ravensburg demonstriert. Anlass für die erneute Protestaktion: In Vogt sprachen die Kiesabbaufirma und Vertreter des Landratsamtes am Mittwoch über die geplante Erweiterung des Kiesabbaus und über mögliche Auswirkungen auf die Natur.

Die Klimaaktivisten hatten bereits am Dienstag neben der Halle ein Camp aus Zelten und Pavillons gebaut. In der Halle tauschten sich unter anderem das Landratsamt Ravensburg und das Kiesabbauunternehmen über die Auswirkungen einer neuen Kiesgrube im Altdorfer Wald aus.

Die Klimaschützer wehren sich bereits seit Jahren gegen die Pläne und fürchten, dass die neue Kiesgrube vom Landratsamt als Genehmigungsbehörde einfach durchgewunken wird. Die Behörde dementiert das.

Mittwoch, 13. November 2024

Protestcamp vor der Sirgensteinhalle ab 19.11.24 16 Uhr

Pressemitteilung vom 13.11.24

Kiesabbau im Altdorfer Wald: Bäume sollen im Landkreis Ravensburg gefällt werden

In der Nacht zum Mittwoch haben Unbekannte als Kunstaktion im Stadtgebiet Ravensburg mehrere alte Bäume mit roten Forstsymbolen ("Fällung") markiert. Damit wollen sie repräsentativ auf die drohende Zerstörung des Altdorfer Waldes aufmerksam machen. Denn dort plant das Kiesunternehmen Meichle & Mohr, eine neue Kiesgrube anzulegen - mit gravierenden Folgen für Mensch und Natur.

Am Mittwoch, den 20. November, findet um 9 Uhr in der Sirgensteinhalle im Schützenweg 6 in 88267 Vogt ein sogenannter "Scoping-Termin" statt, bei dem es um die Genehmigungen für den Kiesabbau geht. "Der Termin ist bewusst so gelegt, dass viele Bürger*innen nicht teilnehmen können", kritisiert Achim Tert (52) aus Schlier. "Aber gerade jetzt ist es wichtig, dass möglichst viele Leute kommen und zeigen, dass wir den Kiesabbau im Altdorfer Wald nicht akzeptieren."

Donnerstag, 4. Juli 2024

Wald der Zukunft: Kommt nun die Rettung für den Sehnsuchtsort?

Schwäbische Zeitung  hier  01.07.2024,Uwe Jauß

Zunehmende Hitze- und Dürreperioden setzen mancher Baumart zu. Weshalb der Druck steigt, neue Strategien für den Forst zu entwickeln.

Markus Weisshaupt geht stracks auf ein unscheinbares Bäumlein zu, offenbar erst kürzlich gepflanzt. „Eine Elsbeere“, sagt der Förster stolz. Schön, denkt man sich und schaut auf das kleine, von hölzernen Mini-Verstrebungen geschützte Gewächs.

Worauf die Überlegung folgt, was genau denn eine Elsbeere ist. Fichte, Tanne, Buche oder Eiche sind weitaus gängigere Arten - und deshalb auch ohne tieferes forstwissenschaftliches Wissen bestimmbar. Aber die Elsbeere? „Sie könnte ein Baum der Zukunft sein“, meint Weisshaupt.  

Dies ist das Thema, um welches es geht:  Was wird denn in den nächsten Jahrzehnten auf forstlichem Grund wachsen? Welche Baumarten kommen mit dem im Wandel befindlichen Klima besser zu Recht als andere? Weisshaupt will dazu Erklärungen geben. Er hat in einen oberschwäbischen Landstrich nordöstlich von Ravensburg eingeladen: den Altdorfer Wald. So nennt sich auch der dortige Forstbezirk von Forst BW, dem Landesbetrieb zum Bewirtschaften des baden-württembergischen Staatswaldes. 

Mittwoch, 24. Januar 2024

Waldburger Rücken: Ein Gutachten hält ein Nationales Naturmonument für möglich

Schwäbische Zeitung  hier Von Katrin Neef  24.1.24

Die Details

Soll ein Teil des Altdorfer Waldes zum Landschaftsschutzgebiet werden? Diese Frage hat das Landratsamt Ravensburg von einem Fachbüro prüfen lassen. 

Verschiedene Gemeinderäte und der Kreistag hatten das Landratsamt dazu aufgefordert. Hintergrund für diese Forderung aus dem Herbst 2020 war damals die umstrittene Kiesgrube, die im Gebiet des Waldburger Rückens entstehen soll. Dem war eine Petition des Vereins Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald mit mehr als 13.000 Unterzeichnern vorausgegangen. Inzwischen ist auch eine Diskussion um den Waldburger Rücken als möglicher Standort für Windräder entbrannt. Jetzt liegt das Gutachten des Fachbüros vor.

Das Fachbüro hat das Gebiet Waldburger Rücken und Wolfegger Hügelland untersucht und kommt zum Ergebnis, dass diese Region die Voraussetzungen für ein Landschaftsschutzgebiet erfüllt. Im Gutachten ist sogar die Rede davon, dass der Waldburger Rücken wegen seiner geologischen Besonderheit zum Nationalen Naturmonument werden könnte. Dann würde er einem strengen Schutz unterliegen.

Mittwoch, 30. November 2022

Hoffnungsraum Wald

 

Das Titelbild der aktuellen BLIX-Printausgabe ohne „Christbaum“ fotografiert von unserem Fotograf des Monats: K. Wäscher

Sonntag, 16. Oktober 2022

Klimaaktivist*innen spannen Banner an Rodungsfläche bei Kiesgrube

Ergänzung zur Pressemitteilung vom 15.10.22von Samuel Bosch:


"Am Sonntag Nachmittag spannten Klimaaktivist*innen ein weiteres Banner mit der Aufschrift "Vorsicht Klimahölle" zwischen zwei Bäume direkt am Rand der Rodungsfläche bei Oberankenreute. Das Banner spricht Spaziergänger*innen, Radfahrer*innen an, die sich im Altdorfer Wald eine Auszeit nehmen.
Gesunder Mischwald (nicht, wie fälschlicher Weise oft zu lesen ist, Fichtenmonokultur) wurden für die Erweiterung der Kiesgrube gefällt.

Bei dem sonntäglichen Waldspaziergang in der weiterhin bestehenden Waldbesetzung Abzweigung Grund/Alti, war unter den vielen Besucher*innen die Betroffenheit, über den nur 3 km vom Alti entfernten Kahlschlag im Wald, deutlich spürbar."


Pressemitteilung vom 15.10.2022

Nach der erneuten Rodung zur Erweiterung der Kiesgrube Tullius bei Oberankenreute brachten Klimaaktivist*innen am heutigen Samstag um 14 Uhr zwei gut sichtbare Banner in den noch verbleibenden Bäumen neben der Straße L 317 an. Mit dem Aufdruck" Wer Bäume fällt wird Klimachaos ernten" möchten sie auf die weitere klimaschädliche Zerstörung durch die Fällung gesunder Bäume im Altdorfer Wald aufmerksam machen.

Ein zweites Banner trägt den Aufdruck "Vorsicht Klimahölle" mit einem Pfeil in Richtung des am Donnerstag geschaffenen Kahlschlags.

Lukas Häfele (35) aus Wolfegg dazu:" Einfach nur traurig, dass Zerstörung von Trinkwasser und Wald in Zeiten von Wasserknappheit auch noch von einem beschämenden Großaufgebot der Polizei ermöglicht wird." 

Am 13.10.2022 wurde in der Morgendämmerung die Landstraße 317 durch einen "überdimensional" großen Polizeieinsatz weiträumig gesperrt, um die Rodung der Bäume unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchzuführen. Die Klimaaktivist*innen weisen darauf hin, dass die Rodung vergangenen Donnerstag nur ein kleiner Vorgeschmack ist, von dem, was an Waldvernichtung im Regionalplan auf uns zukommt. In vielen Gesprächen brachten Anwohner*innen ihren Ärger zum Ausdruck, dass durch den Polizeischutz für die klimaschädliche Rodung Steuergelder, die besser für Klimaschutzmaßnahmen eingesetzt werden können, verschwendet wurden. Rodungen werden sonst nicht im Beisein der Polizei durchgeführt. 

"Es wurde sichtbar, dass private Profitinteressen mit einem Großaufgebot an Polizeieinsatzkräften gegen den Willen vieler Anwohner*innen durchgesetzt wurden. Es macht mich betroffen, auf diese Weise die Zerstörung der Zukunft meiner Kinder und aller Menschen hilflos mit ansehen zu müssen." so Gudrun Bosch, 47, Mutter zweier Söhne aus Schlier.  

Die Anwohner*innen aus den umliegenden Gemeinden bekräftigen ihre Entschlossenheit, die bestehende Besetzung im Altdorfer Wald bei der Abzweigung Grund im dritten Winter verstärkt unterstützen zu wollen. Bei der Mahnwache am Donnerstag vor der Linse in Weingarten wurde deutlich, dass viele Menschen gegen die Rodungen für den Kiesabbau im Altdorfer Wald sind. Im Anschluss an die Mahnwache wurde der Dokumentarfilm zu den Anfängen der Altdorfer Waldbesetzung "90 Meter" von Claudio Brauchle gezeigt. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Klimaaktivist*innen, im ausverkauften großen Saal in der Linse, unterstrichen viele Gäste ihre Sympathie mit den Waldbesetzer*innen. 

Wer sich von einem wunderschönen, bisher noch intakten Waldstück überzeugen möchte, ist jeden Sonntag um 14 Uhr zum Waldspaziergang in die Waldbesetzung im Altdorfer Wald herzlich eingeladen.

Sonntag, 10. Juli 2022

Chris Kühn in Oberschwaben

Liebe Freundinnen und Freunde, 

es freut mich sehr, Euch einen spannenden Besuch ankündigen zu dürfen:  

am Mittwoch, den 20. Juli besucht Chris Kühn,
mein Kollege aus dem Bundestag und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Oberschwaben und das Allgäu, um sich über das geplante Biosphärengebiet, Naturschutz und den Windkraftausbau in der Region zu informieren. 

Dazu sind wir erst auf dem Moorerlebnispfad in Wilhelmsdorf und dann zu einem Spaziergang im Altdorfer Wald unterwegs und ihr seid natürlich herzlich eingeladen! 

Hier eine kleine Übersicht zu den geplanten Terminen mit Chris Kühn. Ich würde mich sehr freuen, viele von Euch zu sehen. 

10:00 - 11:15 Uhr  Besuch des Naturschutzzentrums Wilhelmsdorf 

Riedweg 3, 88271 Wilhelmsdorf 

12:45 - 14:00 Uhr  Gespräch zu allen Fragen rund um unseren Altdorfer Wald 

Treffpunkt: Parkplatz Elend / Eichermösle, dann Spaziergang zur Raupenhütte 


Liebe Grüße 

Agnieszka Brugger, Mitglied des Deutschen Bundestages 

Dienstag, 24. Mai 2022

Gigantischer Wasserspeicher für Oberschwaben

Schwäbische Zeitung   hier   Von Philipp Richter

Experten sind überzeugt: Der Waldburger Rücken könnte noch viel mehr Menschen versorgen

... Gleichzeitig ist der Weißenbronnen Sinnbild für den gesamten Waldburger Rücken. Der ist nicht nur geologisch von besonderem Wert, sondern auch einer der größten Trinkwasserspeicher Oberschwabens. Größer ist - abgesehen vom Bodensee - nur die Leutkircher Heide. Experten sagen: Das Gebiet hat noch viel Potenzial und sollte vor dem Hintergrund der immer trockeneren Jahre als Trinkwasserspeicher besser geschützt werden.


„Das Wasservorkommen im Altdorfer Wald ist mit Sicherheit eines der größten im Alpenvorland. Ich wüsste nichts Vergleichbares in Baden-Württemberg“, sagt Ralf Witte. Er ist Geschäftsführer des Zweckverbands Haslach-Wasserversorgung. Witte verweist vor allem auf die besonderen Bedingungen im Altdorfer Wald. Denn selten ist das Grundwasser so gut geschützt wie dort.
Das Wasservorkommen befindet sich tief im Untergrund. Über dem Grundwasser liegen mehrere Filterschichten von Erde, Lehm und Kies. Diese Schichten sind bis zu 50 Meter dick. Und oben stehen die Bäume als zusätzlicher Schutz. Es gibt keine Siedlungsstruktur und nur wenige Landstraßen. Zum Vergleich: Der größte Wasserspeicher Baden-Württembergs ist der Bodensee - und das ist eine offene Fläche.....



links: Das Grundwasser des Altdorfer Waldes ist vor dem Hintergrund der aktuellen Studie zum Wasserverlust in Deutschland besonders bedeutungsvoll zu werten.

Montag, 16. Mai 2022

Kretschmann streitet für das Biosphärengebiet

Schwäbische Zeitung  hier   Von Emanuel Hege
in diesem Post werden nur kurze Auszüge wiedergegeben, bei denen es um Biosphärenreservat und Altdorfer Wald geht

Ministerpräsident bekommt in Oberschwaben Beifall, Kritik und hat einen Wutanfall - Der Besuch im Zeitprotokoll

14.16 Uhr: ....: „Ich habe schon viele Briefe voller Bedenken wegen des Biosphärengebiets Oberschwaben bekommen. Wir müssen uns das einmal abgewöhnen: Immer erstmal dagegen zu sein.“ Zustimmendes Nicken. Es werde die Zeit der Kritik kommen, jetzt sei ihm das alles aber zu früh.

14.30 Uhr: Der Tross setzt sich in Bewegung - und kommt nach wenigen Schritten zum Stehen. Die Klimaaktivisten aus dem Altdorfer Wald haben sich aufgereiht. Kretschmann ist interessiert, aber auch herausfordernd. Der Kiesabbau im Kreis müsse beendet werden, die Abholzung gestoppt, so die Aktivisten. „Eine Sorge kann ich Ihnen gleich nehmen: Der Wald im Land wird nicht kleiner“, sagt Kretschmann. „Sie meinen also, diese mickrigen Bäume, die nachgepflanzt werden, haben den gleichen Wert wie jahrzehntealte Bäume?“, erwidert Aktivistin Charlie Kiehne. Die Arbeit der Gruppe sei gut, so der Ministerpräsident. „Konzentrieren Sie sich aber lieber auf Argumente, die nicht so leicht widerlegbar sind.“ Kretschmann moderiert die Diskussion ab. „Was ein Arschloch“, zischt jemand. Er hört es nicht.

14.43 Uhr: Der Spaziergang schafft 50 weitere Meter, da warten die Landwirte. Sie seien gegen das Biosphärengebiet Oberschwaben, sagt Winfried Müller, Obmann des Bauernverbandes. Ihre Flächen seien durch die Vorgaben jetzt schon total entwertet. „Und was für Ängste haben Sie jetzt wegen des Biosphärengebiets um Gottes Willen?“, fragt Kretschmann laut. „Das erhält doch die Kulturlandschaft.“ Diese ganze Dynamik mache den Landwirten Sorge, sagt Müller. Es gebe schon viele Richtlinien, und nun sollen weitere der Unesco hinzukommen. Kretschmann wird lauter. „Wenn wir jetzt beim Klimaschutz nichts tun, dann können Sie in 20 Jahren hier gar keine Landwirtschaft mehr machen.“

Ein anderer Landwirt schaltet sich ein, trägt seine Argumente vor und provoziert: „Nicht nur der russische Präsident hat schlechte Berater.“ Jetzt platzt Kretschmann der Kragen: „So nicht. Das kann nicht sein, dass Sie mich in diese Nähe rücken.“ Die Diskussion ist beendet.


Das meinen die Aktivisten zum Kretschmann Besuch:

Sabine meint zum Wutanfall:  "scheinbar berechtigt in diesem Moment.  Zumindest hatte er gegenüber Charlie keinen Wutanfall"

meine Ergänzung: er sagte doch laut SZ sogar zu den Altdorfer Wald Aktivisten:
"Die Arbeit der Gruppe ist gut"

Hermine: "Immerhin hat er Mannes Aussage, dass die Baumbesetzung gegen Kiesabbau im Alti und für Windkraft (wenn unbedingt nötig) ist, wahrgenommen, hat extra nochmals nachgefragt.
Ich habe ihn angesprochen wegen Regionalplanung und Flächenverbrauch."

"Und unsre "Oma"-Kletteraktivistin hat ihn bzgl. der Weißenbronner Quellen angesprochen"


Martin: "Kretschmann hat sich nach meinem Statement argumentativ leider nur auf die Wald Fläche in BaWü gesamt zurück gezogen.  Dass er keinen Unterschied zwischen 100 Jährigen Bäumen und Setzlingen macht war skurril und  ignoriert die Dramatik des Klimawandels."

Hermine: "Ja, das war blöd. Da wollte er Recht haben…..
allerdings ist die Argumentationslinie gegen Kiesabbau im Alti vielleicht besser im Trinkwasserschutz zu sehen und an der Stelle nicht mit den überwiegenden Fichtenbäumen...
Was auch stimmt ist, dass Ba-Wü jeden gefällten Baum nachsetzt, in Weingarten versuchen wir 1:2 nachzusetzen. Ersetzt natürlich nicht die Qualität einer alten Buche oder so. 

Generell kam der Regionalplan  gar nicht zur Sprache. Sehr schade. Er ist der Quell allen Übels.
Durch weiteren geplanten Straßenbau verlieren wir unglaublich Bäume.
Versiegelung durch 13 b Einfamilienhaussiedlungen sind echt dramatisch. Und weil das in Außenbezirken geschieht, werden da oft auch noch alte Steuobstbäume gefällt.
Geschweige denn Gewerbeflächenausweisungen.

Eigentlich müsste an jeder Ecke eine Baumhausbesetzung sein!
Kretschmann hat sehr wohl registriert, dass das Klimacamp gegen den Kiesabbau im Alti ist, solange es Alternativen gibt (kein Export, Betonrecycling, Einsparen von Ressourcen), nicht aber generell gegen Windkraft ist. Hoffentlich bleibt das hängen.....


Kretschmann muss bei Besuch im Kreis Ravensburg Kritik einstecken

Schwäbische Zeitung hier – mit Video

Bilder alle von den Altdorfer Wald Aktivisten



Ministerpräsident Winfried Kretschmann war am Freitagnachmittag in Oberschwaben unterwegs. Auf zwei Terminen informierte er sich über den Klimaschutz auf der Blitzenreuter Seenplatte und über ein soziales Projekt in Reute-Gaisbeuren. Das erklärte Ziel des Besuchs: nach der Pandemie wieder Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern aufnehmen. Die hatten Lust zu diskutieren.

Es stand eigentlich nicht auf dem Plan des Ministerpräsidenten, war jedoch sofort Thema: das mögliche Biosphärengebiet Oberschwaben. „Wir müssen uns abgewöhnen, immer von vorneherein dagegen zu sein“, sagte Kretschmann gleich zu Beginn des Spaziergangs.


Rund 60 Kreisräte, Bürgermeister, Aktivisten und Bürger hatten sich versammelt, um mit dem Ministerpräsidenten etwas über die Moore, Seen und den Klimaschutz rund um Fronreute zu lernen. Aber auch einige Landwirte, die dem Ministerpräsidenten nach wenigen Minuten Spaziergang ihren Bedenken vortrugen.

Ihre Flächen würden durch die jetzigen Vorgaben eh schon entwertet werden, sagte Winfried Müller, Obmann des Bauernverbandes. Er sei gegen das Biosphärengebiet. Kretschmann zeigte wenig Verständnis für diese Sorgen. Eine Diskussion entbrannte, in deren Verlauf Kretschmann auch lauter wurde. „Wenn wir keinen Klimaschutz machen, können Sie hier gar keine Landwirtschaft mehr machen“, wetterte der Ministerpräsident in Richtung Müller und Kollegen.

Auch die Klimaaktivisten, die den Kiesabbau im Altdorfer Wald stoppen wollen, kamen auf die Seenplatte, um Kretschmann vorzuwerfen, nicht genug für den Erhalt des Waldes zu tun. Es sei wichtig, diese Gespräche zu führen, sagte Kretschmann im Anschluss. „Es ist ja klar, dass hier nicht nur Menschen kommen, die mir erzählen, was für ein toller Hecht ich bin.“

Beim zweiten Termin des Nachmittags stellte die Solidarischen Gemeinschaft Reute-Gaisbeuren ihre soziale Arbeit vor. ....


Am Freitagmorgen kritisierte die SPD-Kreistagsfraktion das Programm per Pressemitteilung. Themen wie der Kiesabbau und die B 30, die die Kreisbewohner tatsächliche Sorgen bereiten würden, seien „sorgfältig ausgeklammert“ worden. „Was ist das denn für eine Kritik?“, kommentierte Kretschmann. „Man geht doch bei solchen Besuchen nicht immer nur in die Problemzonen.“

Dienstag, 26. April 2022

Brief an den Landtag: Region Bodensee-Oberschwaben trocknet langsam aus

An die Mitglieder des Landtags Baden Württemberg

 

Sehr geehrte Mitglieder des Landtags,

Die Dokumentarsendung im ARD mit Titel "Bis zum letzten Tropfen" (hier) hat deutlich zum Ausdruck gebracht, wohin die Entwicklung der Wasservorräte in Baden-Württemberg – und hier vor allem in Oberschwaben – gehen wird, wenn keine einschneidenden Veränderungen vorgegeben und umgesetzt werden.

 

Jay Famiglietti, der Direktor des Global Institute for Water Security an der Universität im kanadischen Saskatoon, kommt in dieser Dokumentation mit seinen Feststellungen zu Wort. Er wertet im Auftrag der NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Daten der Grace-Satelliten aus. Und seine Ergebnisse sind erschütternd, wenn er aussagt, dass "Deutschland hat in 20 Jahren Wasser im Umfang des Bodensees verloren.

 

Das ist unvorstellbar viel Wasser.

In Zahlen ausgedrückt sind das in 20 Jahren: 48 km³ Wasser (hier) (=48.000.000.000.000 Liter). Dies stellt einen jährlichen Wasserrückgang in Deutschland von etwa 2,5 km³ Wasser dar. Damit gehört Deutschland – und hier vor allem der Süden - zu den Regionen mit dem höchsten Wasserverlust weltweit. Und an dieser Entwicklung ist Baden-Württemberg und hier vor allem die Region Bodensee-Oberschwaben überdurchschnittlich beteiligt!

 

Der Altdorfer Wald als größtes zusammenhängendes Waldgebiet stellt einen überragenden Wasserspeicher für diese Region dar. Auch hier nehmen die Wasservorräte besorgniserregend ab.

Als Gründe für diesen Wasserschwund können u.a. genannt werden:

  • globale Erwärmung und Klimaveränderungen 
  • Kiesabbau in weiten Teilen des Waldes führen zu Versiegung von Quellen und Verschmutzung von Wasservorräten
  • Ein zu hoher Holzeinschlag lässt die Waldfläche austrocknen, da der Wald seine Klimafunktionen nur noch eingeschränkt erfüllen kann. Die Wiederaufforstung ist teilweise noch nicht zukunftsgerecht.
  • Die Holzverarbeitung durch Vollernter führt zu einer Bodenverdichtung und dessen Austrocknung.


Auch das LPG 2003 (hier) weist bereits auf die überragende Bedeutung des Schutzes von Wasser hin.
In Zi.4.3 wird vorgeschrieben, dass „Trinkwassereinzugsgebiete großräumig …. vor 
allem oberschwäbische Wasservorkommen nachhaltig zu schützen sind“!

An diesen Gesetzesvorgabe haben sich die am „Prozess Wasser“ Beteiligten – also Planer,

Politiker und Verwaltungen - zu halten.


Der Regionalplan RVBO vom 25.6.2021, der derzeit dem Ministerium für Landesplanung zur Genehmigung vorliegt, kommt dieser Gesetzesvorgabe nicht ausreichend nach und darf deshalb nicht genehmigt werden.

Aber auch weitere Entscheidungen auf landes- oder kommunalpolitischer Ebene kommen

dieser gesetzlichen Vorgabe nicht nach!

Vielmehr sind die regional endlichen Ressourcen – und hierzu gehört auch Wasser – durch den Regionalplan, das Parlament und die Ministerien so zu schützen, dass auch in den nächsten Jahrzehnten für unsere Kinder noch ausreichend davon vorhanden ist.


Leider hat die allzu mächtige Wirtschaftslobby nur einen kurzfristigen Gedanken, den der

Gewinnmaximierung und Kapitalrendite. Diesem Profitstreben werden unsere Lebensgrundlagen in dramatischer Art und Weise geopfert. Da hat der dringend erforderliche Ausweis von Vorranggebieten von Wasserschutz und Wasserschutzgebieten keinen Platz mehr in einem politischen System, welches von Wirtschaftslobbyisten und deren Interessen bestimmt sind.


Die Wälder – allen voran der Altdorfer Wald - sind nun mal in Oberschwaben die größten Wasserspeicher. Eine vorbehaltlose Schutzausweisung und deren Einhaltung ist für diese Gebiete unabdingbar. Deshalb müssen diese Waldflächen zukunftsfähig umgebaut

werden zu Gebieten

  • ohne Rohstoffabbau
  • ohne Zubetonieren und Flächenversiegelung durch Windkraftanlagen
  • mit einer wirklichen – im ökologischen Sinn - nachhaltigen Forstwirtschaft

Jeder Baum trägt zum Klima- und Wasserschutz bei! Die zurzeit aufgrund des hohen

Holzpreises stattfindende „Ausdünnung“ der Wälder durch übertriebenen Holzeinschlag ist

unter Klima- und Wasserschutzaspekten kontraproduktiv. Eine Wiederaufforstung durch

zukunftsfähige Baumarten ist an vielen Orten nicht zu sehen.


Auch der ausufernde Flächenverbrauch durch Ausweis von Straßen- und Bauflächen muss beendet werden und auf ein notwendiges und sparsames Maß zurückgefahren werden.

Wird jetzt nicht zum besseren Schutz des Wassers gehandelt, gehen weiterhin

deutschlandweit  jeden Tag 6.850. 000.000.000 Liter Wasser (i. W. sechs Milliarden

achthundertfünfzig Millionen )  aus den Grundwasserspeichern für uns und unsere Nachkommen verloren gehen.

Heruntergebrochen auf die Fläche des RVBO bedeutet dies, dass jeden Tag ´67.150.000 Liter Wasser (i. W.siebenundsechzig Millionen einhundertfünzig Tausend )

aus den Grundwasserspeichern des Kreises für uns und unsere Kinder verloren gehen.



links Abbildung: Wasserverluste in Deutschland

- Oberschwaben weiß gekennzeichnet –


Berücksichtigen Sie bitte in Ihren Entscheidungen – unabhängig auf welcher Ebene diese getroffen werden - diese ethische und auch politische Verpflichtung zum Schutz des so lebensnotwendigen Klimas und Wassers.
Es geht ja um unsere gemeinsame Zukunft.


Sagen Sie bitte der Bevölkerung, dass Einsparungen an Wasser, Rohstoffen und Energie bitter notwendig sind.
Die Bürger haben ein Recht auf diese Information.

Hat die Politik nicht so viel Mut dies kund zu tun? Müssen unabhängige Reporter Berichte wie eingangs zitiert auswerten, die von öffentlichen Stellen in Auftrag gegeben und dann wieder in deren Schublade verschwinden?


Freundliche Grüße

i.A. Helmut Fimpel

Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald e.V.


Scheitert der Windpark am neuen Regionalplan?

Schwäbische Zeitung hier  Von Philipp Richter

Der Plan wirft die Frage auf, ob sich das große Projekt im Altdorfer Wald überhaupt umsetzen lässt


....

Der Regionalplan der Region Bodensee-Oberschwaben bildet die rechtliche Grundlage für die Entwicklung des Bodenseekreises sowie der Landkreis Ravensburg und Sigmaringen. Zurzeit liegt der jahrelang ausgearbeitete, diskutierte und 2021 verabschiedete Entwurf beim Ministerium für Landesentwicklung in Stuttgart zur Genehmigung. Diese dürfte jedoch nicht vor Ende des Jahres zu erwarten sein.


Für die nächsten 20 Jahre schreibt der Regionalplan unter anderem fest, wo Bau- und Gewerbegebiete gebaut und wo Rohstoffe abgebaut werden dürfen, was in der Vergangenheit vor allem wegen des umstrittenen Kiesabbaus im Altdorfer Wald für heftige Kritik gesorgt hat. Der Plan schreibt aber auch fest, welche Gebiete in der Region nicht bebaut werden dürfen und wo dem Wasserschutz Vorrang gegeben wird.


Genau hier liegt der Knackpunkt: Denn auf einem großen Teil der Flächen im Altdorfer Wald, wo der Staatsforst auf 1370 Hektar Potenzialflächen für die Windkraft ausgeschrieben hat, sieht der neue Regionalplan ein sogenanntes „Vorranggebiet für die Sicherung von Wasservorkommen“ vor. Das heißt: Windkraftfläche und Vorranggebiete überschneiden sich. Und auf solchen Vorranggebieten darf nach Gesetz erst einmal nicht gebaut werden.....

Samstag, 16. April 2022

Darum dauert das Verfahren für ein größeres Wasserschutzgebiet im Altdorfer Wald so lange

Schwäbische Zeitung   Von Katrin Neef    am 16.4.22

Fachleute untersuchen Trinkwasserquelle

.....Die Trinkwasserquelle Weißenbronnen im Altdorfer Wald rückte in den Fokus, als bekannt wurde, dass in der Nähe der Quelle ein Kiesabbaugebiet geplant ist. Rund 12 500 Einwohner der Gemeinden Baienfurt und Baindt beziehen ihr Trinkwasser aus dieser Quelle. Es kam die Befürchtung auf, der umstrittene Kiesabbau in der Nähe des Vogter Ortsteils Grund könnte die Qualität des Trinkwassers beeinträchtigen, da der Waldboden und die geologischen Schichten darunter eine Filterfunktion für Wasser haben, die im Falle eines Kiesabbaus wegfallen würde.

Baienfurt und Baindt gaben deshalb ein Gutachten in Auftrag. Der Geologe Hermann Schad untersuchte das Gebiet im Altdorfer Wald. Er kam zu dem Ergebnis, dass die Quelle deutlich mehr Wasser schüttet als angenommen, deshalb müsse das Wasserschutzgebiet seiner Ansicht nach von derzeit 3,3 Quadratkilometern auf rund acht Quadratkilometer ausgeweitet werden, so Schad. Dann läge der geplante Kiesabbau bei Grund in der Gemeinde Vogt komplett im Einzugsbereich der Trinkwasserquelle Weißenbronnen und somit im Wasserschutzgebiet.

In den bisherigen Kartierungen sei das fragliche Gebiet nicht als Wasserschutzgebiet gekennzeichnet, weil bei der Ausweisung der Schutzzonen von einer niedrigeren Wassermenge ausgegangen wurde, sagte Schad vor rund drei Jahren zu seinen Untersuchungsergebnissen. Nach seinen Erkenntnissen liege das geplante Abbaugebiet in der Wasserschutzzone III, erklärte der Geologe. In dieser Zone ist Kiesabbau unter bestimmten Auflagen möglich. Im Kreis Ravensburg gibt es beispielsweise in der Leutkircher Heide Kiesabbau in der Schutzzone III. Schad rät in seinem Gutachten aber dennoch von einer Kiesgrube in Grund ab und befürwortet, den Bereich als Wasserreservoir zu nutzen.

Auch das Landratsamt Ravensburg und das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau teilten die Auffassung, dass das bisherige Wasserschutzgebiet zu klein bemessen sei und beschlossen, dessen Grenzen neu zu bestimmen.

In der Folge nahm der Geologe Hermann Schad weitere Untersuchungen vor. Doch die Erkenntnisse reichen immer noch nicht für eine abschließende Entscheidung aus, wie das Landratsamt jetzt auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“ mitteilt. Das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau habe weitere Untersuchungen vorgeschlagen, berichtet Hermann Schad. Um diese abzustimmen, werde es Ende April eine Besprechung zwischen den Beteiligten geben. Abschließende Ergebnissen gebe es vermutlich nicht vor 2023, so das Landratsamt.

Samstag, 19. Februar 2022

"Wir behalten uns natürlich vor, auch andere Flächen zu besetzen"

Kontext  hier  Datum: 

Im traditionell tiefschwarzen Oberschwaben hat sich eine Klima-Apo etabliert. Der Altdorfer Wald, wo sich Kiesgruben zu Gunsten der Geldvermehrung ausbreiten sollten, ist seit dem Februar 2021 besetzt. Aktivist Samuel Bosch war von Anfang an dabei. Ein Protest-Jahr in Bildern.

Bauwut und Flächenfraß sind keine exklusiven Großstadt-Phänomene. Auch im ländlichen Raum "reißen Straßenbauten, Autobahnzubringer die weichhügelige Wiesenlandschaft auf, Fahrzeuge bleiben hinter uniformen Garagentoren versteckt, auf Brachland erheben sich gewaltige Silobauten, Lagerhallen verströmen das gesichtslose Flair von Industrieansiedelungen, überall aufgeräumte Zweckmäßigkeit". So beschrieb der Schriftsteller Peter Renz 2015 seine Heimat in Oberschwaben, die er kaum wiedererkannte: "Ein nüchterner Blick entdeckt eine schleichende Metamorphose, die unser gewohntes Bild von dörflicher Welt zersetzt." 

Sieben Jahre später ist es mit der Naturvernutzung nur noch schlimmer geworden. Doch regt sich etwas im strukturkonservativen Raum. Denn wo sich wertvoller Waldboden in Kiesgruben für volle Kontostände verwandeln soll, ist inzwischen fest mit Protest zu rechnen. "Ende 2020 hatte ich im Augsburger Klimacamp und im Danneröder Forst das Klettern gelernt", berichtet der Aktivist Samuel Bosch. Er gehörte zu den ersten, die vor einem Jahr auf die Wipfel im Altdorfer Wald stiegen – von den AktivistInnen liebevoll "Alti" genannt –, und sich am Baumhausbau beteiligte. Er will nicht nur gegen die profitgetriebene Rodung von Waldstücken protestieren. Auch wie der Regionalplan für Bodensee-Oberschwaben fortgeschrieben werden soll, stellt für ihn und Gleichgesinnte ein Ärgernis dar. 

lesen sie weiter bei Kontext  hier

Montag, 14. Februar 2022

Künstler stellen ihre Bilder im Baumbesetzer-Camp aus


Schwäbische Zeitung  hier

Ein sonniger Sonntag, auch durch die hohen Fichten und Tannes des Altdorfer Waldes dringen die Sonnenstrahlen und beleuchten die zwischen die hohen Stämme gespannten Fotografien und Gemälde. Kunst im besetzten Forst? Was kann die künstlerische Begleitung einer politischen Aktion bringen? Was soll die Kunst hier bewirken? Die Fragestellung beschäftigt wohl eine ganze Menge Leute.