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Sonntag, 12. Dezember 2021

Der BLHV hat einen neuen Präsidenten- so stellt er sich vor

Ein sehr schöner Artikel im Südkurier bringt uns den neuen BLHV-Präsidenten näher. Ich finde er bringt die richtige Einstellung mit und freue mich darüber.

Südkurier hier  Fragen: Walther Rosenberger
 „Bauer zu sein, muss sich auch lohnen“

Herr Bolkart, seit gestern sind Sie als neuer Präsident des BLHV so etwas wie Südbadens wichtigster Landwirt. Was wollen Sie in Ihrer Amtszeit erreichen?

Sonntag, 28. März 2021

Teil 2: Scientists for future, fff Bodensee, ABL/Demeter, BLHV

Für die Scientists4future sprach  Prof. Dr. Silvia Queri

Link zur Rede



Diese Rede habe ich schon in voller Länge veröffentlicht hier, es lohnt sich die ganze Rede nachzulesen!


Mit den Landwirten stehen wir in der Ablehnung des Flächenverbrauchs im RP bereits zusammen auf einer Seite. Jetzt ist wichtig, dass wir uns nicht wieder spalten lassen von der Politik in Naturschützer gegen Bauern.

Dieser zivilgesellschaftliche Widerstand muss jetzt aber noch so lange aufrechterhalten werden, bis der Zug auf dem richtigen Gleis in die richtige Richtung steht!
Dann traue ich unserer Politik und Verwaltung auch wieder zu, dass sie ihn am Fahren halten (‚Weiter so‘!)! Aber so lange bitte noch durchhalten – v.a. die F4F, die ich natürlich lieber in der Schule und Ausbildung/HS sehen würde, wo sie hingehören, als auf Bäumen bei Eiseskälte!


Für FFF Bodensee sprachen Elli und  Jonathan Oremek, bei 16 Jahre alt


Link zur Rede


Uns ist aufgefallen: Wir kommunizieren nicht richtig miteinander. Wir haben uns an ein hoffnungsloses ignorantes Weiter-so gewöhnt. Wir haben eine Klimakrise die die Menschheit und die Lebensqualität ... bedroht.

...Ewiges Wirtschaftswachstum ist zu klein gedacht.... Die Wirtschaft so wie wir sie kennen funktioniert nicht auf ewig.


Veränderung ist nötig um den Klimawandel zu bekämpfen und Veränderung macht uns verständlicherweise Angst .... aber Zusammen in Solidarität und in Mitgefühl können wir das schaffen.



Für die Landwirtschaft von AbL und Demeter sprach  Petra Müller 
(für Alfons Notz im Krankenhaus)


Link zur Rede



Für die in unserer Region noch vorherrschende bäuerliche Struktur der Landwirtschaft bedeutet der vorliegende Plan des Regionalverbandes einen Schlag ins Kontor. Warum? Weil Boden die wichtigste Voraussetzung für Landwirtschaft überhaupt ist.

... so wird in 15 Jahren bei einer durchschnittlichen Hoffläche von ca. 30 ha das Land von fast 90 Betrieben geopfert!
Weil Boden nicht beliebig vermehrbar ist steigen die Pachtpreise für die aktiven Bauern in astronomische Höhen.













Für den Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband  sprach Hubert Einholz

(BLHV)        


Link zur Rede

auch diese Rede wurde inzwischen schriftlich eingestellt.


Gerade in der Bodenseeregion haben unsere Landwirte eine Kulturlandschaft geschaffen, die für uns alle als lebenswert gilt.


...dass nicht nur hunderte oder  tausende ha wertvolle landwirtschaftliche Produktionsfläche unwiederbringlich vernichtet werden sondern es werden dadurch auch viele unserer bäuerlichen Familienbetriebe um unsere Existenzgrundlage gebracht, da diesen die Produktionsgrundlage durch den Flächenfraß genommen wird.


...wir müssen in Zukunft unbedingt aus den Fehlern der letzten 30-40 Jahre lernen






Rede von Hubert Einholz für den  
Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband BLHV:

Die Landwirtschaft des BLHV-Kreisverbandes Überlingen-Pfullendorf ist durch den Entwurf des Regionalplanes ganz erheblich durch den ausufernden Flächenverbrauch betroffen. Gerade in der Bodenseeregion haben unsere Landwirte eine Kulturlandschaft geschaffen, die für uns alle als lebenswert gilt.

Durch die Regionalplanung werden in unannehmbaren Maße Regelungen getroffen, die dazu führen werden, dass nicht nur hunderte oder tausende Hektare wertvolle landwirtschaftliche Produktionsfläche unwiederbringlich vernichtet werden, sondern werden dadurch auch viele unserer bäuerlichen Familienbetriebe um ihre Existenzgrundlage gebracht, da diesen die Produktionsgrundlage durch den Flächenfraß genommen wird.

Wir sind der Überzeugung, dass die Kulturlandschaft gerade am Bodensee auch und erst durch die Arbeit unserer Landwirte so wurde, wie wir sie schätzen und lieben. Durch immer ausuferndere Flächenversiegelungen wird die Landschaft und die Landwirtschaft durch die Regionalplanung Veränderungen erfahren, die so nicht hinnehmbar sind.

Seit Jahren macht der BLHV auf das Problem des Flächenverbrauchs aufmerksam und appelliert an die politischen Entscheidungsträger, hier gemeinsam sinnvolle und gemeinsam begehbare Wege zu finden, ein vernünftiges Miteinander zwischen Wirtschaft, Kommunalentwicklung und Landwirtschaft zu entwickeln. Leider wird von  der Politik dem viel zu wenig Rechnung getragen.

Die Landwirtschaft hat in einem ehrlichen, aber teilweise auch schmerzhaften Dialog mit Naturschutzverbänden und der Politik bewiesen, dass man an einem Strang ziehen kann und gemeinsam mit anderen Akteuren das Biodiversitätsstärkungsgesetz mitgestaltet.

Wir müssen in der Zukunft unbedingt aus den Fehlern der letzten 30-40 Jahre lernen. Das heißt intelligentere Baukörper und besseres Flächenmanagement.
Vor allem dürfen die Bau- und Gewerbeflächen der seefernen 3. Reihe nicht zu Billigstpreisen verkauft werden, damit strukturschwache Kommunen finanzielle Stärke bekommen.

Auch im Regionalplan sollte ein Miteinander angestrebt werden, welches jedoch bis heute nicht erkennbar ist. Vor diesem Hintergrund unterstützen wir die Petition gegen den enormen Flächenverbrauch, der von verschiedensten Akteuren aus unterschiedlichen Gründen für nicht hinnehmbar erachtet wird.

Dienstag, 2. März 2021

Petition - Mit von der Partie wird hier der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband sein!!!

 Wenn die fachlich versierten und detailreichen Stellungnahmen der Umweltverbände oder der Scientists oder der Fahrradfahrer und vieler anderer Menschen von der Regionalversammlung in ausreichendem Maße angenommen und umgesetzt werden würden, wäre alles gut.

Da dem nicht so ist und auch wenig Aussicht darauf besteht, dass sich das im Ergebnis der zweiten Anhörung ändert, bereiten wir eine Petition an die Landesregierung Baden-Württemberg vor, um die weder Klima- noch Nachhaltigkeitszielen gerechte Regionalplanung für Bodensee-Oberschwaben auf diesem Weg aufzuhalten. Klima- und Nachhaltigkeitsziele müssen jetzt umgesetzt werden, und nicht erst in 20 Jahren!!!

 


Mit von der Partie wird hier der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband sein!!!

Unten ein Papier, indem dieser große landwirtschaftliche Verband seine Position zum Regionalplan erläutert und beschreibt, wie sehr die Landwirtschaft vom zunehmenden Flächenverbrauch betroffen ist und deshalb den aktuellen Regionalplanentwurf ablehnt.


Die Landwirtschaft des BLHV-Kreisverbandes Überlingen-Pfullendorf ist durch den Entwurf des Regionalplanes ganz erheblich durch den ausufernden Flächenverbrauch betroffen. Gerade in der Bodenseeregion haben unsere Landwirte eine Kulturlandschaft geschaffen, die für uns alle als erlebenswert gilt.

Durch die Regionalplanung werden in unannehmbaren Maße Regelungen getroffen, die dazu führen werden, dass nicht nur hunderte oder tausende Hektare wertvolle landwirtschaftliche Produktionsfläche unwiederbringlich vernichtet werden, sondern werden dadurch auch viele unserer bäuerlichen Familienbetriebe um ihre Existenzgrundlage gebracht, da diesen die Produktionsgrundlage durch den Flächenfraß genommen wird.

Wir sind der Überzeugung, dass die Kulturlandschaft gerade am Bodensee auch und erst durch die Arbeit unserer Landwirte so wurde, wie wir sie schätzen und lieben. Durch immer ausuferndere Flächenversiegelungen wird die Landschaft und die Landwirtschaft durch die Regionalplanung Veränderungen erfahren, die so nicht hinnehmbar sind.

Seit Jahren macht der BLHV auf das Problem des Flächenverbrauchs aufmerksam und appelliert an die politischen Entscheidungsträger, hier gemeinsam sinnvolle und gemeinsam begehbare Wege zu finden, ein vernünftiges Miteinander zwischen Wirtschaft, Kommunalentwicklung und Landwirtschaft zu entwickeln. Erkennbar wird dem aber seitens der Politik viel zu wenig Rechnung getragen.

Die Landwirtschaft hat in einem ehrlichen, aber teilweise auch schmerzhaften Dialog mit Naturschutzverbänden und der Politik bewiesen, dass man an einem Strang ziehen kann und gemeinsam mit anderen Akteuren das Biodiversitätsstärkungsgesetz mitgestaltet.

Auch im Regionalplan sollte ein Miteinander angestrebt werden, welches jedoch bis heute nicht erkennbar ist. Vor diesem Hintergrund unterstützen wir die Petition gegen den enormen Flächenverbrauch, der von verschiedensten Akteuren aus unterschiedlichen Gründen für nicht hinnehmbar erachtet wird.

 

Gez. Holger Stich (Bezirksgeschäftsführer des BLHV, Stockach)

Gez. Karl-Heinz Mayer (Kreisvorsitzender des BLHV-Kreisverbandes Überlingen-Pfullendorf)