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Donnerstag, 20. Juni 2024

Ermächtigung zum Flächenfraß durch Normenkontrollantrag eingeleitet

Bürokratie -Abbau ist  so ein Wort, das jeder Mensch in seinem ganz persönlichen Sinne gebrauchen kann, denn wer regt sich nicht über Bürokratie auf , wer wird bei einem in Aussicht gestellten Abbau nicht sofort hellhörig?
Doch ein Bürokratie- Abbau sieht für die Herren Zwick und Gerster von der CDU wesentlich anders aus als für die Landwirte oder gar die Naturschützer. 

Wir sollten das Ich -Wünsch-Mir-Was-Wort daher als Nebelbank in einer Kommunikation erkennen. Und bei Gebrauch darauf drängen, mehr über das konkrete Anliegen dahinter zu erfahren.
Das hat Hr. Mendelin in seinem Artikel sehr überzeugend getan.
Und wir haben erfahren, was Bürokratie-Abbau für Zwick und Gerster und den Gemeindetag bedeutet: eine Ermächtigung zum Flächenfraß. Alternative Ideen dazu oder Reflektion - leider Fehlanzeige.
Ein trauriges Bekenntnis zum "Weiter so".

Und daher möchte ich noch auf die Resolution des BUND (hier) verweisen:

Die BUND-Gruppen der Region Bodensee-Oberschwaben fordern die Städte und Gemeinden der Region auf, die Netto-Null beim Flächenverbrauch bis 2035 über die Flächennutzungspläne sicherzustellen. Dieses Ziel ist im Koalitionsvertrag Baden-Württemberg festgelegt. Die Pläne müssen neben Bauflächen auch Flächen für die Nachverdichtung, für den Rückbau und die Entsiegelung oder Doppelnutzung ausweisen.


Schwäbische Zeitung  hier  15.06.2024, Ulrich Mendelin

Kampf um den Acker: Darum ziehen zwei Bürgermeister vor Gericht

Grund und Boden ist heiß begehrt: Kommunen sind auf der Suche nach Bauland, Landwirte fürchten zunehmende Konkurrenz um Ackerflächen.

Dienstag, 11. April 2023

PFULLENDORF: Die Bürgerbahn startet am 16. April

Südkurier  Hier

Seit Jahren verkehrt die Räuberbahn als touristisches Angebot auf der Strecke von Pfullendorf nach Altshausen. Dazu gibt es auch Gütertransporte. Nun startet am 16. April mit der Bürgerbahn ein neues Angebot. Das Besondere ist, dass das Projekt von Ehrenamtlichen gestemmt wird. Derzeit befinden sich neun Personen in der Ausbildung zum Triebfahrzeugführer. Die Finanzierung ist bis 2027 durch Zuschüsse des Verkehrsministeriums gesichert. 

Montag, 29. August 2022

Baden-Württemberg: Flächenfraß nimmt zu

Grüne und CDU wollen bis zum Jahr 2035 die Netto-Null beim Verbrauch von neuen Flächen erreichen. Im Koalitionsvertrag heißt es: „Wir wollen den Flächenverbrauch weiter reduzieren und halten weiterhin an dem Ziel der „Netto-Null“ fest.“ Um das zu erreichen, soll auch nicht mehr benötigte Infrastruktur zurückgebaut werden. Das Statistische Landesamt macht der Regierung aber auch etwas Hoffnung: Längerfristig betrachtet zeige sich beim Flächenverbrauch eine abnehmende Tendenz. So habe die tägliche Versiegelung von Böden im Jahr 2008 noch bei 8 Hektar gelegen, während sie im Schnitt der vergangenen fünf Jahre bei 5,8 Hektar gelegen habe.

Für den Landesnaturschutzverband ist das kein Grund zur Freude - im Gegenteil. „Die Landesregierung hat im Koalitionsvertrag ein ambitioniertes Flächensparziel von 2,5 ha pro Tag beschlossen, tut aber bisher nichts, um es auch zu erreichen“, sagte Landeschef Gerhard Bronner. Aus seiner Sicht ist der Paragraf 13b im Baugesetzbuch der Grund dafür, dass der Flächenfraß weiter um sich greife. Dieser Paragraf erlaube Gemeinden, ohne Bedarfsprüfung im Flächennutzungsplan, ohne Umweltprüfung und ohne Naturschutzausgleich neue Wohnbaugebiete auszuweisen. Bronner sieht das größte Problem in ländlichen Gebieten wie in Oberschwaben und Hohenlohe, „wo man großzügig Fläche für Einfamilienhausgebiete verschwende, obwohl die Dörfer voller Baulücken und Leerstände sind“.

Das Umweltministerium erklärte: „Boden ist eine endliche Ressource und ein schützenswertes Gut - als Lebensgrundlage für Tiere und Pflanzen und für unsere Versorgung mit Nahrungsmitteln. Deshalb können wir mit der aktuellen Entwicklung nicht zufrieden sein.Man halte am Ziel des Netto-Null-Verbrauchs fest, sei sich aber bewusst, „dass wir unsere Anstrengungen deutlich verstärken müssen. Diese Aufgabe betrifft alle Ressorts“, erklärte eine Sprecherin.

Mittwoch, 30. Juni 2021

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen der CDU, Freien Wähler und SPD

Diesen Antrag muss ich auf diesem Blog festhalten, denn jetzt wird`s wirklich schräg, finde ich.
Die 2 Textstellen stammen aus dem Südkurier von Katy Cuko hier

Die 37 Mitglieder der 3 Fraktionen haben einen Regionalplan verabschiedet, den ISTE-Geschäftsführer Thomas Beißwenger mit den Worten kommentiert:" Außerdem ist es ein verträglicher Regionalplan“. Rolf Mohr, Geschäftsführer von „Meichle und Mohr“sagt: „Der Regionalverband ist seiner Aufgabe nachgegangen, Rohstoffe zu sichern. Jetzt wird Stuttgart den Satzungsbeschluss genehmigen“. Er hält den Abbau für vertretbar. Auch die IHK wird gerne begeistert in der Schwäbischen Zeitung zitiert, vorzugsweise direkt vor dem Beschluß.


Ganz anders ist die Ausgangslage bei den Klimaschützern: In 5 Stunden wurden sämtliche Einwendungen der Klimaschützer "grob" thematisiert und verworfen.
Die Gremiums-Mitglieder hatten die über 1000 Seiten erst wenige Tage zuvor erhalten.
Ich würde gerne mal anfragen, wer von den Gremiums-Mitgliedern  wirklich Zeit und Nerv hatte, sich diesen gigantischen  Papierhaufen in so kurzer Zeit zu Gemüte zu führen?


Ansonsten pocht der Regionalverband mit seinen Kommunen auf die "kommunale Planungshoheit", sprich: Das Land hat sich gefälligst rauszuhalten aus der Planung, das ist ihre Sache.

Und jetzt dieser Hilferuf nach Stuttgart: "Wir halten es daher für erforderlich, kritische Gruppen in der Bevölkerung - insbesondere der jüngeren Generation - enger in die Planungen einzubinden"

Liebe Mitglieder der Fraktionen CDU, FW und SPD - das wäre doch wohl euer Job gewesen!
Genau das hatte die Bevölkerung vom  Regionalverband erwartet!  Deshalb hatten sich  tausende von Bürgern die Mühe gemacht, Einwendungen zu schreiben! Deshalb hatten aktive Bürger sich in den letzten Jahren unter großem Arbeitseinsatz darum bemüht, Gehör zu finden - und waren stets vertröstet worden (Warten Sie doch erst mal ab bis der Plan fertig ist, Sie haben dann doch die Möglichkeit Einwendungen zu schreiben!)  Und nicht zuletzt: Deshalb war die junge Generation dem Regionalverband auf`s Dach gestiegen!

Ein ungute Gefühl verdichtet sich: Da wird laut nach "Einbindung" verlangt, aber eigentlich sollen die Bürger nur in die vorgesehene Richtung geleitet werden ( "mitgenommen" werden), als gäbe es bei Diskussionen nur eine Einbahnstraße.......

Außerdem scheinen sich bei den Mitgliedern der o.g. Fraktionen akute Denkfehler eingeschlichen zu haben: Die Bürger haben nicht gegen die Einführung eines Biosphärengebietes protestiert.... Und Klimaschutz im Regionalplan ist auch nicht verboten.
Ulrike Lenski konkretisierte das mit ihrem Beitrag: "
Aber was muss ein Raumplan im Jahr 2021 sein, wenn nicht ein Klimaplan? Unter welche Prämisse, nach Pariser Klimaabkommen, nach Green Deal, nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil, müssen wir Raumplanung ausgestalten, wenn nicht unter der obersten Prämisse „die Klimaziele zu erreichen“?"

Die besagten Fraktionen werden sich wohl entscheiden müssen: wollen sie nun die "kommunale Planungshoheit" beibehalten-  tragen sie Verantwortung,  bekennen sie sich zu ihrem "verträglichen"  Klima-Höllen-Plan ? 
Oder versuchen sie nun tatsächlich dem Land, das sich doch immer schön raushalten sollte,  den schwarzen Peter zuzuschieben für ihre Verantwortlichkeiten?

Es sieht ganz danach aus: Den Plan möchte man schon gerne so behalten wie er ist, ganz verträglich für Meichle &Mohr etc., aber in der Öffentlichkeit verantwortlich sollen lieber Andere sein........




Gemeinsamer Antrag der Fraktionen der CDU, Freien Wähler und SPD
in der Verbandsversammlung der Region Bodensee-Oberschwaben

Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben möge beschließen:
Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben fordert die Landesregierung des Landes Baden-Württemberg - auf, im weiteren Verfahren des Regionalplans die Öffentlichkeit umfassend zu informieren und zu beteiligen.

Begründung:
In Anerkennung der besonderen Herausforderungen im Spannungsfeld von Umweltschutz und Wachstum für einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren, hat die Verbandsversammlung Leitlinien der räumlichen Entwicklung der Gemeinden im Verbandsgebiet erarbeitet und verabschiedet.
or dem Hintergrund, dass in vielen Kommunen die Flächenreserven der Flächennutzungspläne ausgeschöpft sind und deren Fortschreibungen aber unmittelbar bevorstehen, liegt es aus unserer Sicht in unserer Verantwortung, den Regionalplan endlich zur Verbindlichkeit zu bringen. Wohnungssuchende und Unternehmen brauchen eine Perspektive!

Trotz der Vielzahl der durchgeführten öffentlichen Veranstaltungen zur Fortschreibung, ist es aber leider im Ergebnis nicht gelungen, alle Teile der Bevölkerung von der Notwendigkeit, der Chancen und der Zukunftsfähigkeit der dargestellten Grundsätze und Ziele des Regionalplans zu überzeugen

Wir halten es daher für erforderlich, kritische Gruppen in der Bevölkerung - insbesondere der jüngeren Generation - enger in die Planungen einzubinden. Gerade diese und folgende Generationen sind ja von der Umsetzung des Regionalplans, durch konkrete Maßnahmen, in besonderer Weise betroffen.

Die neue Regierungskoalition in Baden-Württemberg hat die Entwicklung eines Biosphärengebietes in Oberschwaben und im Allgäu als ein zentrales Thema benannt. Dieses ambitionierte Vorhaben kann nur mit einem breit angelegten Beteiligungsverfahren gelingen. Der Diskurs zur Ausweisung des Biosphärengebietes kann beispielsweise Konflikte mit den im Regionalplan ausgewiesenen Vorrang- und Vorbehaltsgebieten zum Rohstoffabbau erzeugen.

Die im Koalitionsvertrag genannte Weiterentwicklung des Nationalparks Schwarzwald wird in einem transparenten Beteiligungsprozess erfolgen. Gleichfalls muss die Initiierung eines Biosphärengebietes in Oberschwaben von einem frühzeitigen und umfänglichen Beteiligungsprozess geprägt sein.
Nur mit einer derart frühzeitigen und transparenten Beteiligungsstrategie kann es gelingen, die Bürgerinnen und Bürger zu überzeugen.

Viele der im Regionalplan dargestellten Vorrang- und Vorbehaltsgebiete für den Rohstoffabbau befinden sich im Eigentum des Landes. Der im Koalitionsvertrag genannten konsequenten Umsetzung von Schutzgebieten auf landeseigenen Flächen darf diese Darstellung nicht entgegenstehen.
Schutzgebiete können ihre Wirkung nur als große, zusammenhängende Fläche entfalten. Es ist vom Land sicherzustellen, dass durch den Regionalplan vorbereitete Gebiete für den Rohstoffabbau nicht im Widerspruch zum zukünftigen Biosphärenschutzgebiet stehen.

Schließlich aber nicht zuletzt sind die im Koalitionsvertrag angesprochenen und auch aus unserer Sicht notwendigen Änderungen der rechtlichen Grundlagen für die Raumplanung in Baden-Württemberg (Stichwort Klimaschutz und Energiewende) in der Zuständigkeit des Landes. Daher kann sinnvollerweise auch nur das Land vor dem Hintergrund dieser geplanten Änderungen
auf Landesebene die Öffentlichkeit substantiell beteiligen und den Regionalplan gegebenenfalls entsprechend anpassen.

Aus unserer Sicht ist eine solche Beteiligung und Diskussion im Genehmigungsverfahren
unter Federführung des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen durchzuführen.


Bericht dazu im Südkurier  hier

Samstag, 26. Juni 2021

Klimastatement im Regionalverband am 25.6.21

 


„Der Regionalplan ist kein Klimaplan“ diese Aussage wird, gerade auch von Ihnen Hr. Franke, immer wieder betont. „Der Regionalplan ist kein Klimaplan“ bei Gott ja, ist er wahrhaftig nicht!

Aber was muss ein Raumplan im Jahr 2021 sein, wenn nicht ein Klimaplan? Unter welche Prämisse, nach Pariser Klimaabkommen, nach Green Deal, nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil, müssen wir Raumplanung ausgestalten, wenn nicht unter der obersten Prämisse „die Klimaziele zu erreiche“?

 Hr. Dr. Rapp, sie sagen dazu, was gibt es besseres als ein ha Mais in 1ha klimaneutrales Wohnquartier um zu wandeln.

Davon abgesehen, dass sich über die Ökobilanz dieser Aussage trefflich diskutieren liese, ist mir schon klar, was sie damit ausdrücken wollen. Ihre Bereitschaft in Klima zu investieren, beim Bauen, bei Photovoltaik, bei Windkraft. Aber können wir hier, die wir Raumplanung machen, in der alles einen Flächenbezug hat, auf einen Klimafahrplan setzten, der sich auf erneuerbare Energien und neue Technik reduziert? Was von den Einsparungen, die wir dadurch erzielen, wird durch das enorme Wachstum welches der Plan induziert wieder aufgefressen? Werden durch diesen Plan die absoluten Zahlen bei der CO2 Emissionen sinken? Nein, die S4F haben es vorgerechnet. Es sind aber diese absoluten Zahlen, die ganz am Ende im Kampf gegen den Klimawandel zählen.

Wenn Gesellschaft und Politik nicht bereit sind, den Konsum, das Wirtschaftswachstum zu reduzieren, dann bleibt nur noch die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Umweltschädigung, um zu überleben. Heißt in aller Deutlichkeit für uns in der Raumplanung, wir brauchen die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Flächenverbrauch, denn bei der Fläche, die wir in Anspruch nehmen, handelt es sich um Co2 Senken, um Wälder, Moore, Wiesen, aber auch um Mais, der CO2 binden. Die Politik weiß darum. Im neuen Koalitionsvertrag, unterschrieben auch von der CDU, ist der Flächenverbrauch nochmals von 3 auf 2,5 ha pro Tag gesenkt worden, mit dem Ziel der Flächenkreislaufwirtschaft im Jahr 2035.

Fakt ist aber, niemand hier kann sich das vorstellen. Hier und heute können wir uns ja nicht einmal eine deutliche Reduktion der Flächeninanspruchnahme vorstellen. Hr. Bäuerle hat die Karte der schrumpfenden und wachsenden Regionen der Bundesrepublik gezeigt, mit dem Fazit, wir sind eine prosperierende Region wir brauchen mehr Fläche.

Aber ich frage Sie, wo, wenn nicht da, wo die höchsten Verbräuche sind muss gespart werden? Soll da, wo wenig Fläche in Anspruch genommen wird auch noch gespart werden? Wollen wir den Osten komplett ausbluten und weiter die Zuwanderung in unsere Breiten lenken?

Sie halten dagegen, wir sparen ja Fläche! Wir haben eben in erster Linie die Verpflichtung, Bedarfe zu decken. Der Plan ist eben ein Kompromiss. Aber für uns ist der Plan kein Kompromiss. Bei allen Prognosen, sei es Bevölkerung oder Acocella haben wir die oberen Varianten als Grundlage gewählt und darauf, bei der Ableitung der Flächenbedarfe nochmals großzügige Zuschläge erteilt. Zu viele zentrale Orte mit zu vielen Siedlungsbereichen, Flächenzuschläge auch bei Kommunen ohne Wanderungsgewinne nur um ein paar kritische Schlaglichter aus der Stellungnahme des RP Tübingen zu nennen.

Unsere, nach der Kommunalwahl neugebildete Fraktion hat sich bemüht, in den letzten zwei Jahren noch Einfluss auf den Regionalplan zu nehmen. Unser Ansatz lautete: Reduktion der Flächeninanspruchnahme, Hände weg von naturschutzfachlich bedenklichen VRG, Hände weg von kritischen Kiesaufschluss. Stattdessen konzeptionell neu denken, wie beispielsweise die Raumbedeutsamkeit von Bauschuttrecyclinganlagen an zu erkennen und zu realisieren.  

Die oft gehörte pauschale Antwort hierauf „Wir können nicht mehr zurück auf null.“  Immer wieder wurden wird aufgefordert, Mehrheitsbeschlüsse mit zu tragen. Hr. Dr. Rapp, in ihrer Weihnachtsansprache im Regionalverband haben sie dazu angemerkt „ Gott sei Dank sind die Zeiten in den USA Vergangenheit, wo ein Hr. Trump Mehrheitsbeschlüsse nicht anerkannte und Gott sei Dank hatten und haben wir diese Verhältnisse nicht im Regionalverband.“ Die Botschaft an uns war klar.

Zur ganzen Wahrheit beim Blick in die USA gehört aber auch, dass Hr. Biden in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit 19, von seinem Vorgänger gefasste Beschlüsse wieder rückgängig gemacht hat, hervor zu heben, der wieder Beitritt zum Pariser Klimaabkommen.

Ich glaube, eine mutige, zukunftsweisende Entscheidung des Präsidenten und deswegen appelliere ich an ihren Mut. Seien sie im weiteren Verlauf der Sitzung mutig, dem Plan die Chance zur Nachbesserung ein zu räumen, seien Sie mutig einen zukunftsfähiger Regionalplan zu gestalten.


Ulrike Lenski

Fraktionsantrag im Regionalverband am 25.6.21

 

Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen/ödp

 Regionalverband Bodensee-Oberschwaben

 

Antrag:

Die Verbandsversammlung möge die adäquate Umsetzung der, in der Stellungnahme der höheren Planungsbehörde gemachten Anregungen und somit eine dritte Offenlage des Regionalplans Bodensee- Oberschwabens im Rahmen eines Mediationsverfahrens mit der Landesregierung Baden- Württemberg als Mediator beschließen.

Die Regionalverband Bodensee-Oberschwaben steht vor der enormen Herausforderung, im Spannungsfeld von Umweltschutz und Wachstum, Zukunft für einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren zu planen und zu gestalten. Verschärft wird dieses Spannungsfeld durch die ungeheuerliche Dynamik des Klimawandels. Diese Dynamik zwingt unsere Gesellschaft und Politik in einem nie dagewesenen Tempo zum Umdenken. Seit sechs Jahren ist der Regionalverband nun mit dem Entwurf des Regionalplans befasst. In dessen Entstehungszeitraum fallen Beschlüsse wie das Pariser Klimaabkommen, der europäische green Deal, das Biodiversitätsstärkungsgesetzt, das BVG Urteil zur Klimagerechtigkeit und immer neue Klimaabkommen auf unterschiedlichsten politischen Ebenen, mit immer schärferen Zielmarken. Vor diesem Hintergrund können Beschlüsse, die gestern mit bestem Wissen und Gewissen gefasst wurden, heute schon hinfällig sein und müssen revidiert werden. Dies stellt politische Gremien vor nie gekannte Herausforderungen und Überforderungen. Der heftige Widerstand, der sich gegen den Regionalplan in seiner jetzigen Form in breiten Teilen der Bevölkerung gebildet hat, zeigt aber deutlich, dass unsere BürgerInnen von uns MandatträgerInnnen fordern, diese Herausforderungen an zu erkennen und ihnen zu begegnen.

Die Regionalplanung liegt im Verantwortungsbereich der Verbandsversammlung. Die Inhalte des Planentwurfs sind auf den Abwägungsprozess dieses Gremiums zurück zu führen. Gleichwohl sehen wir die Schwierigkeit, die, in den oben genannten Abkommen ratifizierten Klimaziele auf regionale und kommunale Ebene herunter zu brechen. Aus diesem Grund begrüßen wir den Ansatz im Antrag der Fraktionen von CDU, FWV und SPD in dieser Frage die Landesregierung mit ein zu binden.

Gerne greifen wir Ihren Vorschlag der Beteiligung und Information auf. Danke für diesen Vorschlag! Beteiligung bedeutet für uns aber, auch etwas bewegen oder verändern zu können. Um Ihre Forderung der Beteiligung zum Erfolg zu führen ist die logische Konsequenz aus Ihrem Antrag eine dritte Offenlage. Ohne diese wäre Ihr Antrag nur Makulatur.

Wir beantragen deshalb die Beteiligung und Information der Öffentlichkeit im Rahmen einer dritten Offenlage. Auch um die schwierige Situation zu entzerren nehmen wir gerne das Land mit ins Boot, um so den Informations- und Beteiligungsprozess durch ein Mediationsverfahren zu unterstützen.

Allein mit besserer Überzeugungsarbeit für den Regionalplan werden wir die Region nicht befrieden, den Menschen dieser Region keine angemessene Beteiligung ermöglichen und den Herausforderungen unserer Zeit nicht begegnen können. Politik wird auf Landes- und Länderebene beschlossen, aber auf kommunaler Ebene in die Praxis umgesetzt. Für einen zukunftsfähigen Regionalplan sieht unsere Fraktion die Notwendigkeit substantieller Änderungen, die da beispielsweise wären, Reduzierung der zentralen Orte, VRG der Landwirtschaft, Wegfall naturschutzfachlich kritischer VRG. Mit Unterstützung durch die Landesregierung halten wir diesen Weg in einem angemessenen Zeitrahmen von maximal einem Jahr für realistisch, zumal auf die Ergebnisse der ersten und zweiten Offenlage zurückgegriffen werden kann.


Hinweis: dieser Antrag wurde von der Mehrheit des Regionalgremiums abgelehnt

Freitag, 25. Juni 2021

Regionalplan trotz Kritik beschlossen

Ein  wirklich schwarzer Tag für Bodensee-Oberschwaben !

Bericht in der Schwäbischen Zeitung von Sebastian Korinth (Auszüge in blau) hier

Versammlung stimmt mit großer Mehrheit dafür Großaufgebot der Polizei vor Ort


Trotz des enormen Protests in den vergangenen Monaten hat der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben am Freitag in Pfullendorf die Fortschreibung des Regionalplans beschlossen. 37 Versammlungsteilnehmer stimmten dafür, nur 10 dagegen. Grüne und ÖDP scheiterten mit einem Antrag, den Plan erneut offenzulegen und die Landesregierung als Vermittlerin unterschiedlicher Interessen einzuschalten. Jetzt entscheidet das Land darüber, ob der neue Regionalplan in Kraft tritt - und den bisherigen aus dem Jahr 1996 ersetzt.

Mehr als 30 Initiativen werfen dem Verband etwa vor, zu viel Fläche für Kiesabbau, Wohngebiete oder Gewerbe auszuweisen.
Diese Vorwürfe wiesen die Verantwortlichen am Freitag erneut zurück. „Die Einhaltung der Klimaschutzziele ist auch mit dem Regionalplan grundsätzlich möglich“, sagte etwa Nadine Kießling, Referentin für Planung und stellvertretende Direktorin des Regionalverbands.

Anmerkung: Klar doch, das versteht jeder, dass man sich erst mal ein doppeltes Stück Sahnetorte auf den Teller hieven muss wenn man mit dem Abnehmen anfangen möchte!

Mehrere Redner betonten zudem die begrenzte Zuständigkeit des Verbands. „Es handelt sich lediglich um eine Angebotsplanung“, sagte etwa Daniel Rapp (CDU). „Es liegt an jeder einzelnen Kommune, was sie daraus macht.“ Und auch der Verbandsvorsitzende Thomas Kugler sprach von einer „vorausschauenden Flächenplanung“. „Unsere Aufgabe ist es, ein Raumordnungskonzept zu erstellen - und kein Klimaschutzkonzept.“

Deutliche Kritik hingegen äußerte die Fraktion von Grünen und ÖDP. „Was muss ein Raumplan im Jahr 2020 sein, wenn nicht ein Klimaplan?“, fragte Ulrike Lenski (Grüne). „Wir müssen den Plan unter der obersten Prämisse ausgestalten, die Klimaziele zu erreichen.“ Bei vielen vorausgesetzten Kennzahlen, etwa bei der Bevölkerungsentwicklung, sei mit Werten an der obersten Grenze gerechnet worden.

Grüne und ÖDP schlugen vor, den Beschluss über die Fortschreibung noch einmal zu verschieben und das Land als Mediator einzuschalten. „Es ist nicht die Bevölkerung, die uns von Offenlegung zu Offenlegung treibt“, betonte Lenski. „Für uns sind einige Fragen nach wie vor nicht beantwortet.“ Eine Mehrheit fand der Antrag allerdings nicht......

„Bezahlbarer Wohnraum braucht aber keinen überdimensionalen Flächenverbrauch“, sagte Ulrich Walz (Grüne).
Ein Großaufgebot der Polizei und ein privater Sicherheitsdienst sorgten in der Halle und davor für Ordnung. „Dass ein solches Aufgebot für eine demokratische Versammlung nötig ist, ist betrüblich - und macht mir zu schaffen“, sagte Thomas Kugler zum Abschluss der Verbandsversammlung.

Anmerkung: Das seh ich ganz genauso - zu was diente dieses völlig überdimensionierte Polizeiaufgebot bei einem Haufen friedlicher Demonstranten, wenn nicht um Stimmung zu machen? Diese "demokratische Versammlung" scheint in den letzten Jahren längst zu einer nicht so ganz demokratischen "Bürgermeister-Wünsch-Dir-Was-Versammlung" mutiert zu sein, ohne dass die Bevölkerung das mitgekriegt hätte!

Südkurier hier von Katy Cuko (1 Artikel ist frei)

Der Regionalplan Bodensee-Oberschwaben steht – trotz aller Kritik

Gegen die Stimmen von Grünen und ÖDP beschloss der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben am Freitag, dass auf 820 Hektar „grüner Wiese“ in den nächsten 15 Jahren Wohn- und Gewerbebau eingeplant werden kann. Die neue Kiesgrube im umkämpften Altdorfer Wald bleibt im Rohstoff-Abbauplan.

Der Regionalplan wurde bei 37 Ja-Stimmen und 10 Nein- Stimmen verabschiedet.
Jetzt darf  Herr Franke endlich! in Rente gehen und die 37 Ja-Sager können sich vollmundig und breit darüber auslassen, was das Land alles falsch gemacht hat und noch falsch machen wird, während sie selbst doch gar nicht anders konnten als diesen Klimahöllenplan zu verabschieden!
Klar weiß man das mit dem Klima schon lange, aber da sind doch die Anderen zuständig!
Und ganz ohne Gesetz ( eigentlich liegt da schon so einiges auf dem Tisch)  - sozusagen ganz in eigener Verantwortung mal über den Tellerrand rausblicken, na das wäre wohl zu viel verlangt von den Herren, die nur beim "Kies" in großen Zusammenhängen denken wollen.

Agora-la berichtet hier
SWR berichtet  hier

Für friedlichen Protest...solch ein Aufgebot????  Nur ganz leicht übertrieben😂😂



Donnerstag, 24. Juni 2021

Pfullendorf


 Zum Bild:

"Team pfulli hat die Nacht gut überstanden...


 Wir freuen uns auf Euch nachher an der Stadthalle😊"

 

....Die Demonstranten, die sich hier versammelt haben, könnten unterschiedlicher kaum sein, doch sie alle eint ein Ziel: Sie alle wollen den Kiesabbau im Altdorfer Wald unbedingt verhindern. 

Die 21-jährige Joule ist Mutter eines zweijährigen Sohnes, der aber zu Hause bei seinem Vater in Ravensburg geblieben ist. „So kann es doch nicht weiter gehen“, sagt sie. „Wir alle wissen doch, wie schlimm es um das Klima steht – wir müssen jetzt damit aufhören, den Planeten kaputt zu machen, damit auch unsere Kinder noch Kinder haben können.“

Der 47-jährige Timo Schneeweiß kommt aus Horgenzell ganz in der Nähe des vom Kiesabbau bedrohten Altdorfer Waldes. „Ich bin hier, um unsere Politiker an ihre Verantwortung zu erinnern“, sagt der vierfache Familienvater.

„Ich kann ein klimapositives Haus bauen, Fahrrad und E-Auto fahren so viel ich will“, sagt er, „wenn die Wirtschaft so weiter machen darf wie bisher, nützt das alles nichts.“

Der 66-jährige Manfred Scheurenbrand läuft als Vertreter des Vereins Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald bei der Demo mit. „Der Klimawandel ist für mich persönlich aufgrund meines Alters kein größeres Problem mehr“, sagt er. Trotzdem liege ihm die Umwelt sehr am Herzen. Er fürchtet um die Reinheit des Trinkwassers in seiner Heimatregion. Deshalb hege er große Sympathien für die Baumbesetzer im Altdorfer Wald, „auch wenn sie meine bürgerliche, harmoniebedürftige Linie nicht teilen“, sagt er.

...Irritiert starren die Leute, die vor den Eiscafes in den Pfullendorfer Innenstadt sitzen, die Menschen im Demozug an. Auf die humorvolle Ansprache durch die Aktivisten, sich dem Demozug anzuschließen, reagiert kaum jemand, zwei Motorradfahrer und ein Sportwagenfahrer winken lächelnd ab.

Aber eine 42-Jährige und ihre beiden Kinder kommen mit. „Die zwei waren schon öfter bei Fridays for Future dabei“, sagt die Frau, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen will. „Als sie den Spruch gehört haben, wollten sie sofort dabei sein.“




Erste Impressionen aus Pfullendorf und RV





Dienstag, 22. Juni 2021

Neue Klimacamps in Ravensburg und Pfullendorf

Kurzmeldung des Ravensburger Klimacamps am 23.6.2021

Bevor am Freitag (25.6.2021) um 9:00 Uhr in der Pfullendorfer Stadthalle die Regionalverbandsversammlung zusammenkommt, um den in den letzten Monaten immer wieder diskutieren umstrittenen Regionalplanentwurf zu verabschieden, werden von der Gruppe "Ravensburger Klimacamp" noch mal mehrere Veranstaltungen organisiert: 

1. Demonstrationszug für einen zukunftsfähigen Regionalplan.

Start und Ende vor der Stadthalle in Pfullendorf (Jakobsweg 1, 88630 Pfullendorf), 24.6.2021, 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

2. Zweitägiges durchgehendes Klimacamp in Pfullendorf vor der Stadthalle (Jakobsweg 1, 88630 Pfullendorf), 24.6. 14:00 Uhr bis 25.6. 19:00 Uhr, nach dem Vorbild des dreitägigen Klimacamps in Horgenzell.

3. Durchgehendes Klimacamp in Ravensburg vor dem Sitz des Regionalverbands (Hirschgraben 2, 88214 Ravensburg) mit offenem Ende nach dem Vorbild des Augsburger Klimacamps, welches seit knapp einem Jahr besteht -- "Protest direkt an den Ort der verfehlten Planung tragen" -- "Raum für Debatten und Austausch zur Erarbeitung neuer Lösungen und Ideen", Beginn 24.6. 14:00 Uhr.

4. Vorträge in der Altdorfer Waldbesetzung von Cécile Lecomte, einer in Deutschland lebenden französische Umweltaktivistin, die sich insbesondere in der Antiatomkraftbewegung und obwohl sie auf einen Rollstuhl angewiesen mit diversen Kletteraktionen engagierte und in der Kreativaktivistiszene international als "Das Eichhörnchen" bekannt ist:

(a) Offene Austauschrunde, 23.6. 15:00 Uhr

(b) Kletter-Workshop für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, 23.6. 17:00 Uhr

(c) Lesung aus ihrem Buch "Kommen Sie da runter!", 23.6. 19:00 Uhr

 

Begleitend wird es Aktionen des zivilen Ungehorsams geben.

 Schüler Samuel Bosch (18): "Am Freitag wird eine die reale Bevölkerung überhaupt nicht abbildende Scheinmehrheit aus den 49 Männern und 7 Frauen der Verbandssammlung die Rodung von zahlreichen Wäldern, das größte Straßenneubauprojekt der letzten Jahrzehnte sowie Flächenversiegelung in nie gekanntem Ausmaß beschließen. Auch wenn die Verbandsversammlung all diese Projekte in grober Missachtung des wissenschaftlichen Sachstands zur Klimakrise durchwinken wird: Sie sollte nicht glauben, dass ihre Beschlüsse jemals umgesetzt werden können. Wir werden uns friedlich, aber mit aller Kraft, gegen jede einzelne Baustelle stellen. Nicht weil wir wollen, sondern weil wir müssen. Wandel wird kommen!"

 

KONTAKT

Samuel Bosch (+49 1590 8156028)

Ingo Blechschmidt (+49 176 95110311)

Donnerstag, 18. Februar 2021

Auch der Südkurier ist mit der Allianz dabei

 


Bericht hier zum Nachlesen , normalerweise ist beim Südkurier ein Bericht pro Tag frei

Der Pfullendorfer Bürgermeister Thomas Kugler (Verbandsvorsitzender!) sieht gar ein "Kesseltreiben gegen den Regionalplan" in Gang gesetzt und redet von "Hausfriedensbruch", nachdem das Transparent am Gebäude des Regionalverbandes abgehängt wurde.
Was die Klimaschützer als Flächenfraß bezeichnen sehen er und seine Parteikollegen als "große Chance  um den Mangel an Wohnraum zu bewältigen".
Doris Schröter, BM in Bad Saulgau findet nicht dass die Kommunen als "Schmutzfinken der Nation " herhalten müssen (sorry, hab ich da was verpasst?)
Kugler mutmaßte: "Junge Leute die heute im Namen des Klimaschutzes gegen neue Wohngebiete protestierten, fragten in 10 Jahren bei Rathäusern nach Wohnraum nach".

Bei den phantasievollen Berechnungen von Frau Landrätin Bürkle verweise ich an dieser Stelle sofort auf den offenen Brief von Herrn Raach.


Mengener Allianz - nun wird scharf geschossen

 


Wie erwartet wird hauptsächlich gegen die Grünen geschossen, insbesondere Anna Pröbstle steht im Kreuzfeuer.


Doch die Sigmaringer Grünen halten dagegen.

Leider darf nicht der gesamte Artikel an dieser Stelle  wiedergegeben werden. 
hier der ganze Artikel für Abonennten zum Nachlesen

Doch das Aktionsbündnis wird Stellung beziehen und eine Pressemitteilung diesbezüglich hier im Blog veröffentlichen.


Auch die bei der obigen Allianz ebenfalls ausgeschlossene FDP musste noch ihr Statement abgeben, schließlich ist Wahlkampf angesagt!

Sie haben sich an die Bildschirmzeitung gewandt mit ihrem Beitrag

Montag, 15. Februar 2021

Frau Burger, die Berichterstatterin der ersten Stunde, muss tüchtig nach- senfen

Berichterstatterin des Regionalplans  selbstverständlich !

hier geht`s zum Bericht

Wow,  diese steile Karriere hatte tatsächlich in Salem begonnen - und als müsste es so sein: es begann mit der "Gegenveranstaltung der Fraktionen von CDU-FDP-SPD" zu der vorigen Veranstaltung des Aktionsbündnisses Grünzug Salem.  Auch vor einer wichtigen Wahl damals, die Gemeinderatswahl fand 3 oder 4 Wochen später statt!

Es kann nicht anders sein: Ich glaube das ist ein Deja-vu- Moment der Geschichte!

Sonntag, 14. Februar 2021

Schwäbische Zeitung: Da braut sich was zusammen

 

Die Schwäbische Zeitung bemerkt das erste Aufflammen des Wahlkampfes an der Einladung der CDU-Kreistagsfraktion zum Pressegespräch in Mengen. Allerlei CDU-Regionalverbands-Größen wie Thomas Kugler, Bürgermeister in Pfullendorf und Stefan Bubeck, Bürgermeister in Mengen sowie Landrätin Stefanie Bürkle laden zum Pressegespräch über den Regionalplan. 

Auch Doris Schröter von den Freien Wählern, Bürgermeisterin in Bad Saulgau, und Matthias Seitz von der SPD sind freundlich geladen


Und wer fehlt dabei?
Tja die "grüne Abweichler-Fraktion" aus dem Regionalverband, die sich höchst unzufrieden mit der Fortschreibung des Regionalplans zeigt!

Die sollen wohl vorsichtshalber außen vor gehalten werden, damit man sich schön auf sicherem Terrain bewegen kann, während man zum Angriff bläst!

Gleichzeitig findet man in der Schwäbischen dann auch eine Anzeige der Altdorfer Wald- Aktivisten.
Die finden die Pläne des Regionalverbandes auch ziemlich bescheiden. Aber auch die müssen natürlich draußen bleiben wenn drinnen "die Großen reden".